Wirtschaft
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Boomer vs. Millenials Löpfe

Analyse

Wohnbau-Initiative: Es geht um den Bodenpreis, Millennials!

Warum im Wohnungsmarkt gerade die Jungen auf Genossenschaften setzen sollten.



«OK Boomer» ist zum Trendspruch dieser Tage geworden. Er drückt den Ärger der Millennials – der Generation, die um die Jahrtausendwende erwachsen wurde – gegenüber den Babyboomern – der Nachkriegsgeneration – aus.

Dieser Ärger ist zumindest teilweise berechtigt. Die Boomer scheinen alle Trümpfe in der Hand zu haben: Sie sind im Wirtschaftswunder der Sechzigerjahre aufgewachsen. Für sie sind Entlassung und Angst um den Arbeitsplatz Fremdwörter. Sie haben Krankenkasse, AHV und zweite Säule, die Sparsamen unter ihnen auch noch eine dritte.

Viele der Boomer geniessen daher einen komfortablen Ruhestand. Sie sitzen in bezahlbaren Wohnungen. Mit einem günstigen Generalabonnement rattern sie durch die Schweiz; und wenn es ihnen zu langweilig geworden ist, gucken sie auf dem Deck eines Kreuzfahrtschiffes in die Sonne, bevor sie das Dinner-Buffet stürmen.

17-Jährige muss altes Telefon bedienen – das Resultat ist unbezahlbar 😂
ok boomer

Ein Slogan geht um die Welt: OK Boomer. Bild: comments://165877838/2214369

Für die Millennials sieht es deutlich schlechter aus. Sie stehen meist vergeblich in einer endlos langen Schlange, um eine halbwegs erschwingliche Wohnung zu ergattern. Sie müssen mit höheren Beiträgen in die verschiedenen Altersvorsorge-Kassen rechnen, mit der trüben Aussicht, dereinst deutlich weniger aus ebendiesen Kassen zu erhalten.

Kein Wunder also, hat sich das Verhältnis der Generationen eingetrübt. Der Ton ist gehässig geworden, gelegentlich ist gar der Begriff von einem «Generationenkrieg» zu hören.

Besonders auf bürgerlicher Seite wird die Wut der Jungen auf die Alten gerne geschürt. Für Jungfreisinnige gehört etwa die Forderung nach tieferen Umwandlungssätzen bei den Pensionskassen zum Standardrepertoire. Der aufstrebende Zürcher FDP-Star Andri Silberschmidt hat es damit sogar in den Nationalrat gebracht.

Geht es um die Wohnbau-Initiative, dann erschallt von der Jungfreisinnigen-Front entweder dröhnende Stille oder der unvermeidbare Ruf nach mehr Markt. Nur: Wer in der Schweiz immer noch glaubt, der freie Markt würde ihm zu einer bezahlbaren Wohnung verhelfen, dem hätte ich ein Occasionsauto zu verkaufen.

Andri Silberschmidt spricht am Kongress der Jungfreisinnigen Schweiz, am Samstag, 12. Maerz 2016, in Bern. Silberschmidt und Johanna Gapany kandidierten fuer die Wahl des Co-Praesidium. Nachdem die Versammlung ein Zweierticket abgelehnt hat, zog sich Gapany zurueck. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Sorgt sich um die Pensionskassen: FDP-Jungstar Andri Silberschmidt. Bild: KEYSTONE

Wenn die Millennials sich für die wirklichen Gründe der Ungleichheit von Jung und Alt interessieren, dann kommen sie um den Bodenpreis nicht herum. Dort spielt die Musik. Unsummen sind mit der Bodenpreis-Explosion der letzten Zeit umverteilt worden. In seiner Kolumne im «Tages-Anzeiger» beziffert der ehemalige Preisüberwacher Rudolf Strahm diese Bodenpreissteigerung auf 500 Milliarden Franken und meint dazu:

«Im Endeffekt wurde diese Bodenpreissteigerung von allen bezahlt; von den nachmaligen Hauseigentümern und von Mietern, vom Gewerbe und von der Industrie, von der öffentlichen Hand und von Privaten. Letztlich wurde der gesamte Wirtschaftsstandort Schweiz verteuert und geschädigt.»

Unterstützung erhält Strahm von seinem Ökonomen-Kollegen Mathias Binswanger. Dieser hatte einst in einem Interview mit watson dargelegt, dass 85 Prozent aller Bankkredite für Hypotheken verwendet werden. Volkswirtschaftlich gesehen ist dies Unsinn auf Stelzen. Damit werden einzig bestehende Vermögenswerte verteuert. Oder wie Binswanger dazu ausführt:

«Im Gegensatz zu einer Maschine macht ein Haus die Wirtschaft nicht produktiver, und es wird nur einmal gebaut. Wenn mit Immobilien spekuliert wird, dann kommt es zu einer Inflation, allerdings nicht zu einer Verteuerung der Alltagsgüter, sondern zu einer sogenannten Vermögensinflation.»

Der freie Markt führt daher nicht zu billigen Wohnungen, er bläht diese Vermögensinflation auf. Das ist nicht nur in der Schweiz der Fall. Die «asset inflation» lässt sich in allen entwickelten Ländern beobachten. Den Grund dafür erläutert Adair Turner – einer der renommiertesten Ökonomen auf dieser Welt – in seinem Buch «Between Debt and the Devil» wie folgt:

«Es ist entscheidend, zu verstehen, dass in einer entwickelten Wirtschaft, in der kaum mehr neue Immobilien gebaut werden müssen, die Bankkredite fast zwangsläufig in bestehende Immobilien fliessen. Das widerspiegelt die wachsende Bedeutung der Immobilien als Teil des Wohlstandes in reichen Gesellschaften.»

Mit anderen Worten und ein bisschen polemisch verkürzt: Weil die Banken kaum noch Möglichkeiten sehen, ihre Kredite an die produktive Wirtschaft zu verteilen, pumpen sie ihr Geld in bestehende Immobilien und lassen deren Preise explodieren.

In die Röhre gucken diejenigen, die neu auf den Wohnungsmarkt kommen. Und ja, das seid ihr, Millennials!

Daher, lasst euch nicht mit der Pensionskassen-Diskussion kopfscheu machen. Der Bodenpreis ist weit bedeutender. Und lasst euch auch nicht von vermeintlich «sozialistischen» Genossenschaften in die Irre leiten. Im Durchschnitt sind die Mieten in den Genossenschaften 25 Prozent tiefer – und einige der bedeutendsten Unternehmen wie Migros, Coop oder die Mobiliarversicherung sind genossenschaftlich organisiert, ohne dass deswegen die Schweiz zugrunde gegangen wäre.

Volksinitiative für «Mehr bezahlbare Wohnungen»

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251Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 01.02.2020 07:14
    Highlight Highlight
    Diejenigen, welche diese überrissenen Mieten bezahlen können, müssen von den guten Wohnlagen ferngehalten werden. Das geht am besten über eine Anpassung der Zonenvorschriften. Dafür haben wir die ja. Es gibt ja auch Bauzonen, in denen keine Villen aufgestellt werden dürfen!
  • Hoci 31.01.2020 17:45
    Highlight Highlight Sozislistisch und genossenschaft ist negativ, kapitalismus und Markt positiv? Für Mieter? Ernsthaft?
    Bitte führt wieder Lektionen zu Philosofie, Gesellschaftsformen, Geld usw obligatorisch ein..öh nein passt den superkapitalisten nicht.
  • WHYNOT 31.01.2020 16:29
    Highlight Highlight Wir haben im Grossraum Zürich-Basel-Bern in Kurzpendlerdistanz von < 30 Minuten mittlerweile viele Leerwohnungen und zu erschwinglichen Preisen und es wird weiter gebaut. Ein derartiger Markteingriff ist unnötig, teuer und bürokratisch, zumal Genossenschaftswohnungen oft von DINKs und Doppelverdienern, welche dem gehobenen Mittelstand angehören, über Jahre besetzt werden. DaheR NEIN zu solchem Unfug
  • Dr no 31.01.2020 13:07
    Highlight Highlight Der vorliegende Kurzartikel verdient das Attribut Analyse nicht, sondern es ist höchstens ein Kommentar. Da helfen ein paar Zitate auch nichts. Die meisten Boomer mussten hart arbeiten und auf vieles verzichten um den Wohlstand zu erreichen, den sie heute haben. Aber die heutigen Jungen jetten lieber 10 mal um die Welt um instagramm Fotos posten zu können, statt zu sparen und jammern dann sie könnten sich kein Wohneigentum leisten. Alles geht halt nicht
    • Hoci 31.01.2020 17:48
      Highlight Highlight Sorry im Vergleich zu Menschen anderer Länder und Jahrhunderte bist du super verhätschelt worden. So wie ich, aber ich bin mir dessen bewusst und dankbar. Versuche den Fussabdruck klein zu halten, also Konsum.
    • JimKnopf666 31.01.2020 22:56
      Highlight Highlight Man könnte glatt meinen, es ginge um die Klimajugend...
      Mit Jahrgang 86 sehe ich mich nicht als Millenial, auch nicht als Boomer. Kann ich mir eine Million leisten, das mit FH-Abschluss und entsprechendem Lohn, einer statistisch ziemlich durchschnittlichen Familienkonstellation(2 Kinder, 1 Frau, verheiratet)? Nicht ohne zu erben, und das trotz gerade mal 5, 6 Flügen in 34 Jahren, meist Ferien in privaten (und somit für uns gratis-) Unterkünften...ok Boomer, meinem Vater wünsche ich trotzdem ein langes Leben...
  • Tischbein 31.01.2020 09:08
    Highlight Highlight Genossenschaftswohnungen nützen dann leider auch nur denen, die eine bekommen. Gesamtwirtschaftlich mag die Bevölkerung im Schnitt dann weniger bezahlen. Aber was ist mit all den anderen, die nicht das Glück haben eine zu bekommen?
    • Hoci 31.01.2020 17:49
      Highlight Highlight Je mehr es gibt desto mehr helfen sie. Und sie senken allgemein die Mietpreise.
  • uhl 31.01.2020 09:01
    Highlight Highlight Einen "Generationenkrieg" kann man auch mit so komplett verallgemeinernden Einstiegen wie in diesen Artikel schüren. Weder ist jeder "Boomer" ein reicher Sack, noch muss jeder Millennial Schlange stehen für eine Wohnung. Hat der Löpfe wohl beim Eismeister abgeschaut. Hauptsache Polemik.
  • wolge 31.01.2020 07:46
    Highlight Highlight Ich bin voll bei Euch...

    Allerdings ist es bei Wohnbaugenossenschaften öfters der Fall, dass man nur mit relativ niedrigen Löhnen überhaupt eine Chance hat auf die Liste zu kommen.

    Ist man sehr Budgetbewusst, verfügt jedoch über einen anständigen Lohn, hat man keine Chance...

    Unsere Gesellschaft zwingt einem quasi praktisch dazu, nicht kostenbewusst zu leben...
  • Marco_ 31.01.2020 06:51
    Highlight Highlight Die Annahme der Initiative würde wohl zu einem weiteren Preisanstieg führen... Wie kontraproduktiv Initiativen sein können, haben wir bei der Zweitwohnungsinitiative bereits erlebt.
  • Schneider Alex 31.01.2020 05:53
    Highlight Highlight Waren es nicht die Jungen, welche am lautesten für die Personenfreizügigkeit eintraten? Jetzt sollen sie die Folgen bitte auch auf sich nehmen.
    • beaetel 31.01.2020 08:30
      Highlight Highlight Genau! Baby‘s machen immer so einen unheimlichen Krach beim Schreien. Es sind aber die Alten die in der Schweiz an die Urne gehen.
    • sowhat 31.01.2020 09:53
      Highlight Highlight @beaetel, nicht dass ich mit Alex einverstanden wäre. Aber das Argument, dass die Alten an die Urne gehen ist eher ungeeignet. Die Jungen werden von niemand abgehalten hinzugehen. Man wäre wohl in der Ueberzahl und könnte die Alten wohl überstimmen-- wenn man sich denn bequemen würde, einen Zettel auszufüllen und in den nächsten Briefkasten zu schmeissen.
    • Schneider Alex 01.02.2020 07:04
      Highlight Highlight @sowhat
      ...aber es muss dann schon das Richtige auf dem Zettel stehen...
  • Gubbe 30.01.2020 23:55
    Highlight Highlight Meine erste 3-Zimmerwohnung als 20-jähriger kostete 224 Fr. inkl. Diese hatte eine Steingutspüle, keine Spülmaschine, keinen Kühlschrank, kein Bad, nur WC, und einen Ölofen mit Kanne zum nachfüllen. Dies auf ca. 50 m2. Dies alles gibt es noch, aber selten.
    Heute will ein 20-jähriger eine Tiefgarage, Lift, Spüle und Spülmaschine, Kühl-Gefrierschrank, Bad mit Dusche WC, evtl. Besucher-WC, Bodenheizung, grossen Balkon und das auf 100 m2.
    Die Bodenpreise haben sich min. verzehnfacht. Jetzt wird nach günstigen Wohnungen verlangt.
    Kein Audi/BMW, spart!
    • Hirngespinst 31.01.2020 06:31
      Highlight Highlight Also wenigstens ein kleiner Kühlschrank darf man in der heutigen Zeit schon als Standart betrachten. ;)
    • Gubbe 31.01.2020 10:31
      Highlight Highlight Kann mir einer der Blitzer sagen, was in meiner Aufzählung nicht stimmt. Vielleicht die letzte Zeile?

      Hirngespinst
      Ja natürlich, einen ganz kleinen vielleicht...:-)
    • JimKnopf666 31.01.2020 23:06
      Highlight Highlight In dieser Preisklasse ( 3 Zi, 50m2, 224.-) gibt es nicht mal mehr eine Türklinke, ausser vielleicht in Merishausen, Vinadi, le Crêt du Locle/Le Torneret oder im hintersten Centovalli...
  • Hzwo 30.01.2020 23:30
    Highlight Highlight Nehmen wir mal die Einfamilienhäuser. Und viele Eigentumswohnungen etc. Die werden doch alle vererbt dh. Die nächste Generation muss genau nix investieren und hat ein Haus für 700.- pro Monat. Irgendwann vielleicht sogar abbezahlt. Also in 100 Jahren zahlt daher genau niemand mehr einen roten Rappen fürs Wohnen. Nur natürlich Betriebskosten. Der Boden ist ja eh die Hauptsache... und den muss man nicht renovieren.
    Einfach niemals verkaufen!
    Wo sind die Aber? Merci..
    • Dr Barista 31.01.2020 06:43
      Highlight Highlight Weil ja jeder der ein Kind hat auch ein Haus hat und jeder der ein Haus besitzt nur ein Kind hat. Leben die 4 Geschwister dann zusammen mit den Eltern, ihren Kindern und dann irgendwann ihren Enkelkindern im selben Haus oder zieht irgendwann wohl jemand aus und muss sich etwas Mieten oder Kaufen? 🤔
    • Daniel Caduff 31.01.2020 08:11
      Highlight Highlight Realitätscheck: Nicht jeder erbt ein Einfamilienhaus.

      Und selbst die, die eines erben: Sollen die bis zum Tod der Eltern zuhause wohnen?
    • Hzwo 31.01.2020 14:16
      Highlight Highlight Dr bartista nach dir gäbe es ja ein unlimitiertes Bevölkerungswachstum.
      Bei 2.x kindern pro Paar bleibts ja stabil braucht also auch nicht immer mehr Häuser. Irgendwann ist die Welt voll resp. Nur ganz langsames Wachstum oder sogar Rückgang
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saerd neute 30.01.2020 22:58
    Highlight Highlight Und noch was.
    Der Bevölkerungszuwachs beruht vorallem auf Zuwanderung.
    Also bitte jetzt nicht jammern weil heute mehr als doppelt so viele Leute hier leben, ihr wollt es ja so.
  • Saerd neute 30.01.2020 22:56
    Highlight Highlight Ja ja, jetzt daherweinen.
    Dabei kann man sich heute als Junger viel mehr leisten als unsere Väter und Mütter.
    Schon bald jeder ist mit 30 schon an jedem Ort der Welt gewesen, trägt die neusten Klamotten, wohnt in einer coolen Wohnung usw. Unsere Väter machten das als jung nicht, sie sparten und kauften sich dafür ein Haus.
  • Maragia 30.01.2020 22:09
    Highlight Highlight Wieso werden nicht direkt die Einkommensschwachen unterstützt, ähnlich wie bei der Krankenkasse? Dann können sich diese auch die Wohnung leisten. So bekommen die Personen Unterstützung welche es nötig haben, und nicht irgendwelche privilegierten in Genossenschaftswohnungen.
    • Mutzli 30.01.2020 23:55
      Highlight Highlight @Maragia

      Den Vergleich von Gesundheitswesen und Immobilien finde ich gut, nur gibts da bei mir eine 180° gedreht Folgerung: Einkommensschwache sollte man natürlich unterstützen, aber wenn da als Extrembeispiel der Staat einfach unbegrenzt die Konsumenten unterstützt, ohne bei den Produzenten einzugreifen -> Kosten steigen & Anbieter kriegen mehr Geld & Stabilität ohne jeden Mehraufwand. Folge: Überhitzung des Markts wird nicht gebremst & dafür fliessen Steuern ab.

      Reine Symptombekämpfung also, wie wenn man stetig nur die KK-Prämien erhöht, ohne je was am System selbst ändern zu wollen.

    • Saerd neute 31.01.2020 10:22
      Highlight Highlight Mutzli
      Auch du vergisst etwas was hauptsächlich für das hohe Preisniveau sorgt.
      Wir haben sehr hohe Lohnansprüche in der Schweiz. Es geht also nicht auf den Produzenten die Schuld zu geben. Wenn wir das hohe Preisniveau sinken wollen müssen wir überall Einbussen in Kauf nehmen, auch bei den Löhnen.
  • Gegu 30.01.2020 21:45
    Highlight Highlight „ Wer in der Schweiz immer noch glaubt, der freie Markt würde ihm zu einer bezahlbaren Wohnung verhelfen, dem hätte ich ein Occasionsauto zu verkaufen.“
    😂😂😂😂😂😂😂😂
    • Hzwo 01.02.2020 10:25
      Highlight Highlight Bin ehrlich steh grad auf der Leitung. Occasionsautos sind ja im freien Markt dreckbillig.🙈
  • Toerpe Zwerg 30.01.2020 21:16
    Highlight Highlight Es ist in der Tat sehr störend, wie der Grundbesitz den Habenden gibt und den Nichthabenden nimmt und wie dieser Effekt multipliziert wird, weil Kredite nur den Habenden gewährt werden, welche damit einen gewaltigen Hebel zur Einkommens- und Vermögensvermehrung besitzen.



    • FrancoL 30.01.2020 21:40
      Highlight Highlight Richtig, wobei ich feststellen muss, dass es durchaus Modelle gäbe die nicht der üblichen Bankkredite bedürfen, aber dies ändert nichts an der Tatsache, dass die Landpreise ein Killerkriterium darstellen. Nur zu einem Teil ist fast jeder von und ein Landpreistreiber, wenn er einmal genauer seine Pensionskasse betrachtet.
    • bebby 31.01.2020 08:49
      Highlight Highlight Woher soll denn das Geld für neue Überbauungen kommen? Irgendwer muss ja finanzieren. Defini nicht Aufgabe des Staates.
  • Ziasper 30.01.2020 20:51
    Highlight Highlight «Im Gegensatz zu einer Maschine macht ein Haus die Wirtschaft nicht produktiver, und es wird nur einmal gebaut.»

    Und wozu brauche ich eine Maschine, wenn gar nichts produziert/gebaut wird?
  • Mr. Spock 30.01.2020 20:22
    Highlight Highlight Gebt das Hanf frei. Besser für die Wirtschaft und wenn boomer und millenials am selben halm ziehen finden wir auch Lösungen.

    Ernsthaft, verstehe das Anliegen auf sozialen und günstigen Wohnungsbau sehr gut, jedoch finde ich die Initiative schützt nicht die Schützenswerte und mit Bodenpreisen zu argumentieten für ein Anliegen für die Armen ist irgendwie... Nicht ganz korrekt... Da auch bei günstigeren Bodenpreisen der Traim vom Haus für diese Gruppe ein Traim bleibt. Günstiger, dennoch zu teuer... Die Mieten werden sich (je nach Region) in den nächsten Jahren vermutlich selbst regeln.
    • sowhat 31.01.2020 10:00
      Highlight Highlight Gar nix wird sich von selbst regeln. Das ist neoliberale Augenwischerei.
      Der Traum der "Armen" ist nich ein eigenes Haus, sondern eine anständige bezahlbare Wohnung.
  • bebby 30.01.2020 20:16
    Highlight Highlight Was in dieser Diskussion bisher nicht gross angesprochen wurde, ist der Fakt, dass heute soviel gebaut wird wie seit langem nicht mehr. Und Lehrstände am zunehmen sind.
    Nur halt eher ausserhalb, weil das Bauen in den Zentren immer schwieriger wird. Genau da müsste angesetzt werden und Basel macht da grosse Fortschritte (Erlenmatt, Rosental, etc.). Sollte auch in Zürich möglich sein. Dazu muss halt auch was abgerissen werden, egal wie schön es ausgesehen hat.
  • Carlo Meyer 30.01.2020 19:48
    Highlight Highlight Genossenschaftswohnung sind billiger, weil Bodenpreissteigerungen nicht im Mietpreis enthalten sind.
    Wenn das Schatzungsamt die Immobilie höher bewertet, weil der Bodenpreis gestiegen ist, kann man auch entsprechend mehr Rendite von dem Mietern verlangen.
    Die einzige Alternative ist, in die Höhe zu bauen.
    Dann ist die Wertsteigerung des Bodens pro Wohnung viel kleiner.
    https://www.nau.ch/news/schweiz/uber-900-personen-an-gemeindeversammlung-in-spreitenbach-ag-65644784?fbclid=IwAR3xQtEWfTyW5bOeGUpOjNYtkaulDwm7UGjIGUhhCE2zktYYh-lwMf-0xpU
    • Trump ist der Beste! 30.01.2020 21:15
      Highlight Highlight Du irrst Dich. Wenn auf einem Grundstück sagen wir zehn Stockwerke hoch gebauen werden darf, statt nur deren 2, dann ist dieses Grundstück viel mehr wert und wird zu einem viel höheren Quadratmeterpreis verkauft werden. Weil bei zehn statt zwei Stockwerken kann man z. B. 10 statt 2 Wohnungen verkaufen und macht also in etwa den fünffachen Profit. Das weiss der Grundstückbesitzer und preist selbstverständlich einen grossen Teil des potentiellen Profits der Bauunternehmer in sein Angebot mit ein. Und die Baunternehmer zahlen den Preis, solange für sie trotzdem noch Profit drin liegt.
    • FrancoL 30.01.2020 21:44
      Highlight Highlight Soso ist er? Heute wird weitgehend der Bodenpreis auf der Basis der Nutzung berechnet, gerade wenn man dann viel Nutzen kann steigt der Preis massiv.
    • Carlo Meyer 31.01.2020 10:33
      Highlight Highlight Stimmt bei Bodenverkäufen. Aber nicht bei gesetzlich limitierter Rendite im Mietpreis. Da sind die kommunalen Schätzer die Preistreiber.
  • Walter Hechtler 30.01.2020 19:37
    Highlight Highlight Gahts no Genossenschaften ist ein Sozialismus Werkzeug und hat in einer Marktwirtschaft nichts zu suchen. Die unsichtbare Hand leitet uns und sonst gibt die Hand eine "Flättere".
    • Bartli303 30.01.2020 20:27
      Highlight Highlight Ähm... Ich hoffe jetzt einfach mal, dass sich es hier um einen troll handelt🙈

      Vorsicht vor den Dänen, gell🤪
      Benutzer Bild
    • FrancoL 30.01.2020 21:45
      Highlight Highlight Ja da scheint wahrlich eine unsichtbare Hand Ihr Hirn zu misshandeln, anders kann ich es nicht sagen.
    • Lowend 30.01.2020 22:40
      Highlight Highlight Ja, ja unser altes eidgenössisches Gemeinwesen mit Almenden und Alpgenossenschaften ist in dem Fall der Hort des Kommunismus! 🤦‍♂️🤦‍♀️
    Weitere Antworten anzeigen
  • S.Potter 30.01.2020 19:21
    Highlight Highlight Was mich sehr stört ist dass die Millenials über die Boomer herziehen. Meines Wissens sind da meistens die Eltern oder Grosseltern gemeint. Viele haben sich hochgearbeitet, für ihren Traum gespart. Es ist immer einfach den Fehler bei anderen zu suchen und sogar billig die Booner für alles verantwortlich zu machen.
    • Todesstern 30.01.2020 19:28
      Highlight Highlight Ja das stimmt schon, aber die Welt wie sie heute aussieht wurde auch von den Boomer gestaltet... wie gesagt besser wäre es wenn alle an einem Strang ziehen würden.

      Jedoch sind wir dank Narzissmus und Egoismus heute sehr weit davon entfernt.
  • piatnik 30.01.2020 19:16
    Highlight Highlight wusste gar nicht das die boomer so ein schönes leben hatten, herr löpfe.
    also meine eltern mussten jeden franken drehen um uns kinder ernähren zu können...kein ferien, kein auto und harte arbeit bestimmten ihr leben. aber trotzdem danke für die realistische erläuterung.
    • sowhat 31.01.2020 10:05
      Highlight Highlight @piatnik, Danke und ich dachte schon ich sei da ganz allein. Und für Kreuzfahrt und GA reicht es da im Fall heute auch nicht.
  • landre 30.01.2020 19:14
    Highlight Highlight "Im Gegensatz zu einer Maschine macht ein Haus die Wirtschaft nicht produktiver, und es wird nur einmal gebaut. (...)"

    Nicht wenn Nutzung, Unterhalt, Forschung und Verbesserung miteinbezogen werden. (Rahmenbedingungen wie bei einer Maschine.) Die Wirtschaftlichkeit einer Maschine, eines Manufaktes oder einer Immobilie relativiert sich der Handhabung.

    (Diese Initiative zielt zwar auf ein pekuniär gerechteres oder ausgeglicheneres Verhältnis zwischen Nutzfläche und Immobilen-Substanz, garantiert dies juristisch technisch/ materiell aber nicht explizit…?)
    • Kevinsvadde 30.01.2020 19:26
      Highlight Highlight Da redet einer viel und denkt zu wenig
  • JonnyMatterhorn 30.01.2020 19:14
    Highlight Highlight Deine Logik stimmt nur, wenn Du dann auch eine Genossenschaftswohnung kriegst. Deine Chancen stehen schlecht. Da wohnen nämlich auch viele Boomer – und nicht etwa nur die ärmsten. Dein Ja nützt daher nur den Genossenschaftsmietern. Für wenige statt für alle, gewissermassen ...
    • RicoH 30.01.2020 20:58
      Highlight Highlight Mehr Genossenschaftswohnungen = mehr Genossenschaftsmieter.

      Noch mehr Logik gefällig?
  • Sophokles 30.01.2020 19:03
    Highlight Highlight 1. Danke fürs Zitieren von Adair Turner
    2. Danke für die Verbindung der Geldschöpfung der Banken und den Häuserpreisen. Langsam kommen wir der Sache näher.

    @all: Kennt Ihr die NGO Positive Money? Hier ein gutes Erklärvideo von ihnen, das den Sachverhalt nochmals aufzeigt:

    Play Icon


  • Topfuel 30.01.2020 18:35
    Highlight Highlight Da hat sich Philipp Löpfe wieder mal weit aus dem Rahmen gelehnt. Jetzt heitzt er wieder den "Generationenkrieg" an. So ein Löffel. Das Problem aber ist eben nicht dei leicht zu attackierenden Banken sondern das linke Kreise sich immerwieder bemühen sich diese Wohnungen unter den Nagel zu reissen. Beispiel gibts nicht nur im schönen Zürich sondern auch im lauschigen Bern wo linke Millionäre mit viel Beziehungen in eben solchen Unterkünften hausen. KRANK. Darum NEIN.
    • reactor 30.01.2020 20:10
      Highlight Highlight In der Zürcher Genossenschaften überwiegen weit weit die normalen und kleinen Einkommen. Ihr Argument ist ein reines Totschlagargumend welches absolut Hand und Fuss entbehrt. Fake News wie man heute sagt. Oder belegen sie ihr Millionärsmärchen doch gleich mit Fakten und Links.
    • RicoH 30.01.2020 21:01
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Es wäre viel besser, wenn rechte Millionäre in eben solchen Unterkünften hausen würden.
  • Ökonometriker 30.01.2020 18:16
    Highlight Highlight Man könnte die ohne Gegenleistung erzielten Gewinne auf Bodenpreise stärker besteuern und so die soziale Gerechtigkeit fördern... oder man erhöht die Nachfrage nach Boden in dem man mit staatlichen Mitteln Genossenschaften fördert und so den Boden noch teurer macht.
    Was ist wohl sinnvoller...

    Die PK-Probleme müssen aber trotzdem gelöst werden. Und ich sehe nicht, warum wir Millenials die PK der durchschnittlich viel reicheren Boomer quersubventionieren sollen. Von mir aus kann man via AHV die armen Boomer stützen. Aber die PK? Sinnfrei. Daher muss der Umwandlungssatz 'runter.
  • Widmer 30.01.2020 18:11
    Highlight Highlight Das Leben der Boomers wird auf eine Art dargestellt, wie sie für die meisten nicht galt. Wir hätten als junge Erwachsene nie eine Wohnung beispielsweise in der Stadt Befn finanzieren können. Sie wäre unerschwinglich gewesen für uns. Wir entschieden uns für eine Gemeinde sogar ausserhalb der Agglomeration, eben auf dem Land. Das hat sich mehr als nur ausbezahlt. Die 40km nach Bern nehmen wir gerne in Ksuf, dafür gibts hier reihenweise bezahlbare Wohnungen. Die Millenials gehören heute halt zur Anspruchsgesellschaft, die möglichst alles günstig um die Ecke haben möchte.
    • phreko 30.01.2020 19:02
      Highlight Highlight Wie kommts dann dass reihenweise Boomer während dem Studium in grossen Stadtwohnungen gelebt haben? Meine Eltern, mein Chef, u.s.w. alle aus normalen Mittelschichtfamilien.
    • Kevinsvadde 30.01.2020 19:27
      Highlight Highlight Ok Boomer
  • mrmikech 30.01.2020 18:06
    Highlight Highlight Das ist was passiert falls eine Stadt den Boden verkauft... Stadt Zürich gibt's nur auf Papier, den Boden gehört Spekulanten.

    In viele Länder behalten die Städte den Boden, Benützer dürfen es pachten. Ist schlau, so hält eine Stadt die Kontrolle über was geht, und was nicht..
    • bebby 30.01.2020 19:49
      Highlight Highlight Noch besser: man kann Bedarf auch ein ganzes Stadtviertel abreissen und dichter neubauen. In der Schweiz leider kaum machbar.
  • Phrosch 30.01.2020 18:05
    Highlight Highlight Als Boomer vom hintersten Zipfel des Booms muss ich sagen, dass meine Welt nicht anders war, als ich jung war. Zahlbare Wohnungen waren nur über „Vitamin B“ zu bekommen, aber meine Eltern kannten niemanden, der als „B“ getaugt hätte. Nach der Ausbildung hat niemand darauf gewartet, uns anzustellen. Eine 3. Säule kann ich erst seit wenigen Jahren aufbauen, sie wird aber nie reichen, die tiefere Rente auszugleichen, die auch mir blüht. Und ein Eigenheim oder eine eigene Wohnung wird immer ein Wunschtraum bleiben.
    • sowhat 31.01.2020 10:13
      Highlight Highlight Und davon gibts heute schon ganz ganz viele! Die sind aber nicht sichtbar. Weil, die sind nicht mit GA unterwegs und gehen auch nicht auf Kreuzfahrt.
    • Carlo Meyer 31.01.2020 14:33
      Highlight Highlight Und wenn ihre Mietwohnung ihnen selbst gehören würde?
  • RETO1 30.01.2020 17:56
    Highlight Highlight Die Einwohnerzahl innert 12 Jahren um 1 Million anwachsen lassen und sich dann über hohe Mietpreise beschweren. So was von bescheuert!
    • RicoH 30.01.2020 21:10
      Highlight Highlight Ist ja nicht so, dass in den letzten zwölf Jahren nicht gebaut wurde. Die Zuwanderer sind es nicht, die die Mietpreise in die Höhe getrieben haben.
    • RETO1 31.01.2020 01:31
      Highlight Highlight @ Ricoh
      Du glaubst allen Ernstes wenn statt 1'000'000 nur 500'000 eingewandert wären, der Mietpreis trotzdem so gestiegen wäre?
      Bitte begründe es.
    • RicoH 31.01.2020 09:05
      Highlight Highlight RETO1

      Mit Sicherheit wäre er trotzdem so gestiegen. Das hängt damit zusammen, dass viel in Grundstücke investieren (Banken, Pensionskassen, Private,...) und der Boden somit ein knappes Gut geworden ist.

      Diese Entwicklung hat nur wenig bis gar nichts mit dem Bevölkerungswachstum zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • luegeLose 30.01.2020 17:56
    Highlight Highlight Habe aber auch viele Millennials gesehen, die sich Eigenheime leisten. Selbst neu zugezogene Ausländer 10-15 Jahre hier, schon Haus-, Wohnungseigentümer. Allerdings haben sie etwas gemeinsam. Entweder sehr gute Ausbildung, oder sehr sparsam lebend. Oder beides. Niemand von denen hat geerbt.
  • sealeane 30.01.2020 17:40
    Highlight Highlight Etwas was mich am Wohnungsmarkt besonders stört ist: Dass sich unsere Pensionskassen und Versicherungen an dieser Ralley beteiligen um für ihre Versicherten das Geld anzulegen. Da wir alle bei irgendeiner Pensionskasse etc. Sind zahlen wir als eigentlich uns selbst die überhören Mieten um später im alte ein würdiges Ältersguthaben einstreichen können. Ich glaube nicht das dies so Gadacht war bei der Pensionskassengründung /Versicherungen etc. Für den "Büezer" definitv ein Verlustgeschäft... 🤷‍♂️
    • phreko 30.01.2020 19:04
      Highlight Highlight Nein, wir bezahlen nicht um später eine gute Rente zu haben, sondern damit die heutigen Rentner eine gute Rente haben.
    • chickenhill 30.01.2020 19:28
      Highlight Highlight meine rede; jeder versicherungsvertreter, zahlen sie bei uns ein, für ein eigenheim können sie es einbeziehen. antwort; gebe es euch nicht wäre das sogar realistisch
  • Mutbürgerin 30.01.2020 17:08
    Highlight Highlight Der Boden ist nicht begrenzt. The sky is the limit. Macht eine Initiative, dass es in den Städten nur 100 stöckige Häuser geben darf. Problem gelöst. Funktioniert im Ausland schon lange.
    • Weninumewüsst 30.01.2020 18:09
      Highlight Highlight Dass funktioniert leider nicht so einfach. Ab einer bestimmten Höhe wiegen die Mehrkosten der erschwerten Konstruktion die gesparte Bodenfläche wieder auf. Dies ist Abhängig von den Preisen, liegen aber ca. bei 8-10 Stockerken. Energetisch sind 5-7 sinvoll. Generell aber wäre es sinvoll uninspirierte EFH-Siedlung älteren Semesters konsequent gut duchdachten MFH-Konzepten weichen zu lassen. Neue EFH's sind zu meiden, denn ein EFH ist in allen Punkten nicht effizient.
    • Shlomo 30.01.2020 18:24
      Highlight Highlight Again Hochhäuser haben nicht die bessere Flächenausnutzung
    • bebby 30.01.2020 19:53
      Highlight Highlight Wenn das stimmen würde, wieso wird es denn an so vielen Orten gemacht? Sind bei uns einfach die Bauvorschriften falsch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ophelia 30.01.2020 16:52
    Highlight Highlight Tatsächlich findet über den Boden- und Wohnungsmarkt eine doppelte Umverteilung von Jung zu Alt statt.

    1. Viele Pensionskassen finanzieren sich über Immobilien. Grundsätzlich gehören Mieter eher den jüngeren Generationen an, welche folglich die Renten mitbezahlen.

    2. Steigende Immobilienpreise ermöglichen der verkaufenden, meist älteren, Generation immer mehr Gewinn. Klar, dieser wird teilweise als Erbe weiterverteilt, innerhalb vermögenderer Familien.

    Das bescheibt die zweiten Spaltung, welche durch den Immobilienmarkt und das geltende Erbrecht begünstigt wird: reich wird reicher.
  • Nik G. 30.01.2020 16:51
    Highlight Highlight Wer glaubt dieses Argument des Freien Marktes führt zu günstigeren Angeboten noch? Hat es bei der Bahn funktioniert? Nein siehe Deutschland und Grossbritanien. Funktioniert es mit dem Wasser? Nein siehe überall wo Nestle die Finger im Spiel hat oder einfach etwa überall wo es nun Chlorwasser aus dem Hahn gibt. Gewisse sachen dürfen nie Privatisiert werden. Die Verlierer sind immer die Massen. Aber es wird immer noch vorgegaukelt es kann jeder schaffen. Das ist einfach nicht so oder sehr sehr selten.
  • AlterAtlas 30.01.2020 16:42
    Highlight Highlight Die Idee, ein 'Gut' besitzen zu können, das nicht hergestellt oder vermehrt werden kann, war schon immer bescheuert.

    Ach, nein, halt, alles zurück, ich hab hier Luft zu verkaufen, im Kubikmeter, Sonderpreise zu für Watson Leser.
  • dmark 30.01.2020 16:36
    Highlight Highlight Der Trend geht zum Wohnmobil. Damit hat man nicht nur Wohnraum, sondern ist auch noch beweglich ;)
    • wintergrün 30.01.2020 17:37
      Highlight Highlight Standplätze können auch teuer sein.
    • dmark 30.01.2020 22:04
      Highlight Highlight @wintergrün:
      Berufe dich auf "Not-Biwakieren", weil du keine Wohnung findest... ;)
      Scherz beiseite - eine Nacht geht immer. Danach ab zum nächsten Parkplatz, wo nicht unbedingt ein Schild steht, dass dort keine WoMos stehen dürfen.
      Einen Standplatz sucht man dann auf, wenn die Toilette voll und dein Duschwasser leer ist.
  • John Henry Eden 30.01.2020 16:35
    Highlight Highlight Darum den Landverkauf verbieten. Man soll es pachten können, doch kaufen geht schlussendlich nicht auf.
    • sowhat 31.01.2020 10:19
      Highlight Highlight @ John, Aber nur, wenn das Land der Gemeinde gehört in der es liegt.
  • Super8 30.01.2020 16:35
    Highlight Highlight Lustig ist, dass nicht die Boomer sondern die Millenials selber schuld sind, dass die Wohnungspreise in Züri immer teurer werden, weil sie alle dort wohnen wollen.
    Ich wohne 30 min von Züri entfernt und zahle 1100.- für eine (zugegebenermassen nicht renovierte) 100 m2 Altstadtwohnung.
    • x4253 30.01.2020 17:28
      Highlight Highlight Naja, das ist ein wenig ein grodischer Knoten. Viele Unternehmen sind nunmal in den Zentren wie Zürich anzutreffen.
      Homeoffice könnte die Situation MERKLICH entspannen. Leider gibts noch zu viele Chefs die ihre Mitarbeiter jeden Tag im Büro antanzen lassen weil sie entweder ihren Mitarbeitern nicht vertrauen, ihre Macht ausspielen wollen, einfach altbacken sind oder einfach dagegen sind weil sie dagegen sind..
    • Pümpernüssler 30.01.2020 18:12
      Highlight Highlight @super8 schuld sind wohl eher all die expats und firmen, die jede miete bezahlen, hauptsache es ist in der nähe vom büro.
    • Picker 30.01.2020 18:44
      Highlight Highlight @Super8: Es wäre aber besser, wenn nicht die Hälfte der in ZH arbeitenden jeden Morgen und Abend 30min. in die und aus der Stadt pendeln müssten. Stichwort Zersiedlung. Es ist mMn auch nicht sehr fair, dass alle Pendler ausserhalb billig und steuergünstig wohnen, aber trotzdem den Stadt-Job/Lohn garnieren.

      Man müsste einmal unser ganzes System unter die Lupe nehmen und anpassen.

      Einschneidende Veränderungen wird es aber wohl nie geben, demokratische Entscheide, die der Fairness von allen dienen und nicht zum Vorteil des einzelnen Abstimmenden sind, haben es in der Regel schwer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Uslandschwiizer 30.01.2020 16:32
    Highlight Highlight Die Initiative macht den Generationenzusammenhalt eher noch schwieriger: in den naechsten Jahren werden die Millennials dank vorrausschauenden Boomer-Eltern Eigentuemer des Elternhauses, meist zum Familien-Vorzugspreis. Bei Annahme der Initiative wird dies verunmoeglicht, da der Staat dann von seinem Vorkaufsrecht Gebrauch macht. Der Arbeiter-Boomer der sich dank Golden60/70s Eigentum erwerben konnte, kann seinen Kindern nicht mehr helfen, dank Initiative profitiert nur der Staat und die Wohnungsknappheit in der Stadt bleibt dabei genau gleich hoch.
    • Garp 30.01.2020 17:20
      Highlight Highlight Wieso sollen die Eltern ihren Millenials ihr Haus nicht vererben oder verkaufen können? Hast Du Dich überhaupt mal genau mit der Initiative beschäftigt? Das betrifft keine Einfamilienhäuschen und Eigentumswohnungen, sondern grössere Grundstücke.
    • Maracuja 30.01.2020 18:08
      Highlight Highlight @Uslandschwiizer: ... Staat dann von seinem Vorkaufsrecht Gebrauch macht.

      Dieses Vorkaufsrecht gilt nur, wenn staatseigene Betriebe wie SBB und Post Liegenschaften/Grundstücke verkaufen. Wenn Sie Ihr geerbtes EFH oder MFH verkaufen wollen, bleibt es immer noch Ihnen überlassen, an wen Sie verkaufen wollen.
    • happytreasure 30.01.2020 18:18
      Highlight Highlight Vorrausschauenden Boomers?! Welcher von denen schaut für andere voraus? Nichtmal bös gemeint, die boomers zeichnen sich durch ein ehergeiziges abgrenzendes Verhalten aus. Im Sinne von: das ist unser, ihr müsst für eues schauen. Àpropos Erbe, die boomers sind zwischen das Erbe von Grosseltern an Enkel gestanden. Das habe ich gerade im eigenen Umfeld miterlebt. Das hat eine Kettenreaktion ausgelöst und kracht gerade in verschiedenen Familien
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dewar 30.01.2020 16:32
    Highlight Highlight Interessanter Beitrag! Vor einigen Tagen gab es dazu auch einen interessanten Artikel in der Republik. Darin war davon die Rede, dass die Boomer in einer Gesellschaft gross wurden, die einer Meritokratie näherkam als je zuvor, da der 2. WK (auf zugegebenermassen tragische Weise) Vermögen vernichtete und damit mehr Gleichheit schuf. Dagegen erleben die Millennials eine Realität, in der sie entweder wieder zunehmend auf elterliches Vermögen angewiesen sind, oder trotz Arbeit/Ausbildung vor finanzieller Unsicherheit stehen. Da passt die Wohnungsnot auch ganz gut ins Bild der Generationenkluft.
  • PlayaGua 30.01.2020 16:30
    Highlight Highlight "Sie stehen meist vergeblich in einer endlos langen Schlange, um eine halbwegs erschwingliche Wohnung zu ergattern."
    Weil sie unbedingt mitten in Zürich wohnen wollen. Selber schuld.
    • Tobi-wan 30.01.2020 17:36
      Highlight Highlight Es soll ja immer wieder Politiker geben, die sagen, dass man dort wohnen soll, wo man arbeitet um den ÖV zu entlasten. Jetzt sind die Schuld, die das evtl. machen wollen.
      Die Politiker sind meist von bürgerlicher Seite. Das sind dieselben, die aber gegen günstigeren Wohnraum sind.
      Das geht im Endeffekt einfach nicht ganz auf.
    • Shlomo 30.01.2020 18:29
      Highlight Highlight @Playa: stell dir vor in der Agglo siehts nicht besser aus. Ausser natürlich du nimmst 2h Arbeitsweg (hin und zurück) in kauf.
    • Hansdamp_f 30.01.2020 20:01
      Highlight Highlight @shlomo: Eine Stunde pro Weg ist ja wirklich zumutbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Safster 30.01.2020 16:28
    Highlight Highlight Ok, ich versuche nachzuvollziehen: 2. Säule ist nicht so wichtig, weil Bodenpreise viel wichtiger, weil Bankenkredite in Immobilien, daher zu teure Immobilien. Deshalb kümmert euch nicht um eure Rente, sondern sagt JA zur Initiative, Migros, Coop und Mobiliar sind schliesslich auch Genossenschaften. Mhm, moll.
    Aber ja, es gibt gute Gründe für genossenschaftlichen Wohnungsbau (deshalb sage ich auch JA), aber die 2. Säule müssen wir trotzdem sanieren u.a. mit einer Reduktion des Umwandlungssatzes. Zudem sind nicht nur die Banken, sondern auch die PKs massiv in den Immobilien drin (just sayin').
  • Lowend 30.01.2020 16:28
    Highlight Highlight Da viele Wohnungen Pensionskassen gehören und den Auftrag haben, für ihre Renten Gewinn zu erwirtschaften, kommt es in der Schweiz zu der absurden Situation, dass Rentner, die in solchen Wohnungen wohnen, aus den sinkenden Auszahlungen ihrer Kasse die überhöhten Mietpreise zahlen, damit ihre eigene Pensionskasse die geforderten Gewinne schreibt.

    Genossenschaftlern kann das nicht passieren, denn Genossenschaften vermieten zur Kostenmiete.

    Darum sagt die menschliche Logik «Ja» zur Initiative!
  • Optimist 30.01.2020 16:26
    Highlight Highlight Ja, hoffentlich gehen die Jungen dann auch abstimmen am 9. Feb. und zwar mit einem Ja im Kuvert. Nur so kann dem weiteren Spekulieren im Immobiliensektor etwas entgegengesetzt werden und bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden!
  • Chinook 30.01.2020 16:25
    Highlight Highlight Ich hatte die Wahl zwischen Wohnungskauf und eigener Firma.
    Ich wollte mich Selbständig machen und bin zur Bank. Die hat mir gesagt, wenn das Geschäft 5 Jahre besteht, dann kann ich einen Kredit für Investitonen bekommen. Weil jetzt das Risiko zu hoch ist.
    Für eine Wohnung bekäme ich aber eine Hypothek.

    Das ist nun 4 Jahre het, ich habe mir das Geld zusammen gekratzt und bin funktionell eingerichtet. Läuft alles nach Plan.
    Ich finde es aber sehr schade, dass die Banken kein Mut beim Investieren haben.
    Da wird viel Geld in bestehende Firmen gesteckt, aber wenig in neue Ideen.

  • ChillDaHood 30.01.2020 16:23
    Highlight Highlight Ich stimme ja eigentlich völlig überein. Allerdings sehe ich nicht ein, weswegen es irgendwie besser wird, wenn der Staat schweizweit 10% des Bodens besitzt. BLöd gesagt, wenn ich darüber abstimmen sollte, ob die Stadt Zürich den gesamten Kreis 1 aufkaufen soll und ihn der Spekulation entziehen, dann können wir ja reden. Aber diese Initiative löst das oben angegebene Problem für mich einfach nicht.
    • Garp 30.01.2020 17:28
      Highlight Highlight Sie ist ein Anfang. Manchmal muss man Probleme in kleinen Schritten lösen und der Kreis 1 ist nicht für Genossenschaften geeignet. Das ist ein blödes Beispiel. Da gibt es viele schützenswerte Häuser, die man nicht abreissen kann, um verdichtete Genossenschaftswohnungen zu bauen.
    • ChillDaHood 30.01.2020 18:29
      Highlight Highlight In Zürich läuft viel in Sachen Genossenschaft. 18% etwa gehören in Zürich Genossenschaften, 7% der öffentlichen Hand. Dort wird sich also nix ändern.

      Und mein Beispiel ging eher um die Immobilienblase, und da ist die Bahnhofstrasse und die Altstadt imho eben gerade das Paradebeispiel...
    • Garp 30.01.2020 18:54
      Highlight Highlight Es geht in der Abstimmung aber um Wohungen, an der Bahnhofstrasse geht es um Geschäftshäuser. Dein Anliegen passt halt nicht zum Thema.
  • Ohniznachtisbett 30.01.2020 16:17
    Highlight Highlight Die ach so armen Millenials (bin selber einer) wollen in der Stadt wohnen, natürlich zum null Preis und schuld sind immer die Alten. Falsch! Während die Babyboomer für ihr Haus hart arbeiten mussten und es nach Jahrzehnten abbezahlt haben, werden viele Millenials, diese Immobilien schon ziemlich bald gratis und franko erben. Sie zahlen jetzt also ein etwas höherer Mietzins, bis sie Papa's Häuschen erben und dann, werden sie sehr günstig wohnen... Die Initiative ist für die Tonne. Vorkaufsrecht für Gemeinden wird den Boden noch mehr verteuern.
    • phreko 30.01.2020 19:12
      Highlight Highlight Viel spass bei der Erbteilung mit Geschwisterten...oder macht ihr eine WG?
    • dmark 30.01.2020 21:46
      Highlight Highlight @phreko:
      Nun, dein Anteil fällt ja schon mal bei der Finanzierung der Geschwister heraus. Also käme man doch noch recht günstig an ein Häuschen oder eine Wohnung.
      Und hey, bevor man das Geld in Form von Miete einem Vermieter vor die Füsse wirft (und somit quasi "vernichtet") zahlt man doch lieber in eine eigene Immobilie ein und hat lebt dafür mal mietfrei - was natürlich auch im Rentenalter deine Rente gewaltig aufstockt.
  • Flo1914 30.01.2020 16:09
    Highlight Highlight Diese Initiative braucht es definitiv nicht.
    Warum nicht?
    Weil es nicht zuwenig günstige Wohnungen hat, sondern zuviele Leute, sprich zuviel Einwanderung.
    Lösung also, Einwanderung kürzen, "Begrenzungsinitiative" im Mai 2020 annehmen!

    • Albert Stpeck 30.01.2020 16:18
      Highlight Highlight Deine Welt, in der man jedes einzelne Problem der Einwanderung zuschieben kann, scheint mir gar einfach. Aber: Praktisch!
    • Super8 30.01.2020 16:26
      Highlight Highlight Quatsch! Die Wohnungen sind teuer, weil alle in Züri wohnen wollen. Das hat nichts mit Einwanderung zu tun. Es könnten 50'000 nach Uri einwandern und du würdest es nicht mal merken.
    • Statler 30.01.2020 17:05
      Highlight Highlight Netter Versuch…
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fritz N 30.01.2020 16:05
    Highlight Highlight Hört auf den Binswanger! Ganz kluger Mensch! Und lest seine Bücher!
    zb das hier: http://www.mathias-binswanger.ch/index.php/books/116-sinnlose-wettbewerbe-warum-wir-immer-mehr-unsinn-produzieren-new
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser_________________ 30.01.2020 15:59
    Highlight Highlight Was bitte hat das jetzt mit Boomer zu tun??? Boomer leiden genau so wie Millenials unter den zu hohen Wohnungsmieten.

    Wenn schon die Bevölkerung unterteilen, dann in neoliberale Reiche und in hart arbeitende Mittelständige.
    • Mutzli 30.01.2020 16:13
      Highlight Highlight @AfterEight...

      Auch wenn P. Löpfe es im Artikel nicht sehr detailliert ausgeführt hat, gibt es da absolut einen Interessenkonflikt: Die ältesten Millenials sind jetzt gut Mitte 30, doch stehen vor einer komplett anderen Situation als die Boomer in deren 30ern. Boden- & Häuserpreise sind heutzutage massiv höher und der Einstieg dementsprechend schwieriger für Millenials.

      Profitieren tun davon (alles tendenziell natürlich) Boomer & Gen X-Er, die sich früher billig einkaufen konnten & nun als Verkäufer auf Kosten der jüngeren profitieren.
    • Fritz N 30.01.2020 16:15
      Highlight Highlight Boomer ist keine Bezeichnung für eine bestimmte Generation mehr
      https://melmagazine.com/en-us/story/is-ok-boomer-ageism
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser_________________ 30.01.2020 16:29
      Highlight Highlight Mutzli

      Das gilt aber nur für Immobilienbesitzer. Die Schweiz ist aber ein Land von Mietern. Und zwar Boomer und Millenials.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RatioRegat 30.01.2020 15:59
    Highlight Highlight Spräche diese Analyse nicht sehr dafür, den Erwerb und die Möglichkeit der Vererbung von Grundeigentum erheblich einzuschränken?
    Die würde zwar einen Eingriff in die Eigentumsfreiheit darstellen, doch Freiheitsrechte gelten nicht absolut. Die Eigentumsfreiheit gilt also nicht absolut und es wäre m.E. durchaus legitim, sie bei beschränkten Gütern wie Boden zu beschränkten.
  • S. L. 30.01.2020 15:59
    Highlight Highlight Super Beitrag. Die die gegen das Gesetz sind mögen nur den abderen nichts gönnen. Egoismus nennt sich das. Was purer Egoismus aus einem Land macht sieht man in Amerika. Dort schlafen die armen reihenweise in Zelten und der grösste aller Egoisten ist Präsident.
  • Smeyers 30.01.2020 15:59
    Highlight Highlight Ok Millenials, Wirtschaft ist nicht gerade Eure Stärke oder die Redaktion. Das Land, ist nur dort teuer wo alle Wohnen wollen: Zürich, Genf oder an einem schönen See.
    In Rafz oder im Emmental gibt es ganz viel Land für wenig Geld. Das nennt sich Marktwirtschaft bzw. Angebot und Nachfrage. Merkt Euch das, wenn ihr das nächste mal euer überteuertes trendveganmenue im Hypster schuppen bezahlt.

    Und wenn ihr euch schon bei den Boomern beschwert, solltet ihr den Anstand haben auf das Erbe zu verzichten wenn das ungeliebte Einfamilienhaus an den Meistbietenden verkauft wird.
    • Super8 30.01.2020 16:28
      Highlight Highlight Gute gebrüllt, Boomer.
    • haltmalkurz 30.01.2020 16:29
      Highlight Highlight Haha. Welches Einfamilienhaus?
    • Smeyers 30.01.2020 16:38
      Highlight Highlight @haltmalkurz; egal, Wohnung, gute Ratschläge, Oldtimer, Opas Briefmarkensammlung, Goldvreneli, all das wo Du keinen Tag dafür gearbeitet hast.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TT (TraugottTaugenichts) 30.01.2020 15:56
    Highlight Highlight Und wer ist schuld? ....Trommelwirbel...
    Tusch!!! Jawohl, die Nationalbank mit ihrem unseligen ewigen Zinsgesenke. Pensionskassen, Banken und Versicherungen spekulieren nur noch mit Imobilien, weil vermeindlich einzige verbliebene sichere Rendite. Der LIBOR bzw. sein Nachfolger SAURON ..äää SARON ist künstlich tief und alle versuchen sich mit Hypokrediten.
    Es handelt sich nicht um eine Hypoblase ala USA 2007, nein es ist die EZB-SNB gesamt FIATGeld Blase die in sich zusammen zu ploppen droht... Ich warte auf den ersten Komentar, der Trömp die Schuld zuweist. ;-)
    • PC Principal 30.01.2020 16:20
      Highlight Highlight Leider im Wirtschaftsunterricht nicht aufgepasst :) Wovon hängt ein Preis ab? Von Angebot und Nachfrage. Was passiert bei einer Zinssenkung: Es wird mehr investiert. Wenn die Pensionskassen also mehr Wohnungen bauen, was passiert dann mit dem Mietpreis? Genau, er sinkt. Das ist im Monent tatsächlich der Fall, nur in den Städten steigen die Mieten weiter, weil die Nachfrage nach Wohnungen stärker steigt als das Angebot. Das könnte eventuell auch damit zu tun haben, dass die Grünen zusammen mit der AL und der SVP sehr gut darin sind, Wohnbauprojekte zu bekämpfen.
    • Shlomo 30.01.2020 16:43
      Highlight Highlight @PC: du hast im Wirtschaftsuntericht nicht aufgepasst.
      Da jeder irgendwo wohnen muss spielt im Immobilienmarkt Angebot und Nachfrage eben nicht.
    • PC Principal 30.01.2020 16:59
      Highlight Highlight @Shlomo: Wenn im Immobilienmarkt Angebot und Nachfrage nichts zählt, dann erkläre mir doch bitte folgendes Phänomen: Dieselbe Wohnung kostet in Zürich doppelt so viel wie in Kaffhausen. In den Zürcher Trendquartieren und an der Bahnhofstrasse sind die Wohnungen besonders teuer. Wie kann das nur sein? Die Kosten sind in Zürich ja nicht höher als anderswo. Könnte es eventuell daran liegen, dass die Nachfrage höher ist und das Angebot beschränkt, weil in Zürich kaum noch Wohnungen bgebaut werden dürfen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platon 30.01.2020 15:56
    Highlight Highlight Die grösste Frechheit an Argumentation muss man sich vom Hauseigentümerverband bieten lassen. Für diesen wäre es sinnvoller, wenn man Bedürftigen direkt Geld gibt fürs Wohnen. Der HEV kann wohl den Hals nicht genug voll kriegen und will jetzt auch noch von Steuergelder subventioniert werden! Dabei ist der Witz an Genossenschaften, dass man Miteigentümer ist und gemeinsam Wohnungen zu Kostenmieten anbietet. Der HEV kämpf also gerade gegen diejenigen, die gerne Eigentum hätten! Es ist paradox!
    • Smeyers 30.01.2020 18:15
      Highlight Highlight @Platon; was heisst hier Kostenmiete, jeder Steuerzahler der nicht in der Baugenossenschaft wohnt subventioniert dich!, ob Du es nötig hast oder nicht. Da ist der HEV korrekter wenn er die Bedürftigen direkt subventioniert.
    • Platon 30.01.2020 18:42
      Highlight Highlight @smeyers
      Was heisst hier subventioniert mich?! 1. Wohne ich leider nicht in einer Genossenschaft und 2. muss man Genossenschaften nicht subventionieren, das ist eine Lüge! Gemeinnütziger Wohnbau vermag es sich selbst zu finanzieren, das Modell gehört gefördert!
    • Shlomo 30.01.2020 18:43
      Highlight Highlight @smeyer: äh wiso soll die Genossenschaftswohnung subventioniert sein? Ich bitte um Erklärung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ursus3000 30.01.2020 15:54
    Highlight Highlight Und wer würde sich die wundersam verbilligten Wohnungen unter den Nagel reissen ? Und was sagen die die keine bekommen ? Ja wahrscheinlich : Zum Glück haben andere bezahlbare Wohnungen . Und grösste Preistreiber sind Pensionskassen und das Geld wird denen von uns in den Arsch geschoben . Ja so schliesst sich der Kreis wieder . So und jetzt ? Pensionskassen abschaffen ?
    • Smeyers 30.01.2020 21:37
      Highlight Highlight Die Pensionskasse ist für Alle und sorgt für unsere Pension im Alter, dass ist der Unterschied.

      Du vergleichst Äpfel mit Birnen.
  • Geiwetschteiler 30.01.2020 15:51
    Highlight Highlight Und wieder wird im Beitrag völlig ausser Acht gelassen dass, bei einer Annahme der Initiative das Vorkaufsrecht zum Staat fällt.
    Natürlich wird Boden teurer! Sind wir ja selber Schuld daran. (Raumplanungs-Initiative) Wir haben den bebaubaren Boden selbst verknappt! Nun müssen die kleinen Gemeinden Boden umzonen. Da kommt doch diese Wohnbau-Initiative mit integriertem Vorkaufsrecht für Gemeinden genau richtig.
    Da schlägt der Staat uns ein Schnippchen!
    Wenn wir so einen Quatsch annehmen müssen wir halt die Rechnung dafür zahlen.🙄
    • clear 30.01.2020 16:15
      Highlight Highlight Gerade in den kleinen Gemeinden herrscht ein Überangebot an Wohnraum und die Bodenpreise liegen dort häufig unter 500 Franken - ergo spielt die Verknappung dort kaum eine Rolle. In den Städten hingegen werden in Quartieren die bis anhin für Investoren uninteressant waren (hoher Ausländeranteil, alte Bausubstanz, keine kaufkräftigen Mieter) inzwischen Preise ab 2500.- aufwärts bezahlt und genau dann bezahlen am Ende eben "WIR" die Rechnung...
    • Shlomo 30.01.2020 18:44
      Highlight Highlight Btw, das vorkaufsrecht gilt nur für Land des Bundes gell.
  • Milli 30.01.2020 15:50
    Highlight Highlight Ich, Millenial, miete eine bezahlbare Wohnung und es gäbe noch günstigere, auch gute Wohnungen. Und ja, ich arbeite in der Stadt und wohne auf dem Land, es fährt ein Zug, und ja, der Zug hat Sitzplätze. Zudem werden ganz viele Millenials bald die Wohnung, das Haus und den Boden der Boomer erben. Die Initiative ist aus meiner Sicht total unnötig.
    • Vecchia 30.01.2020 16:10
      Highlight Highlight "und wohne auf dem Land,"

      - wenn "Land" in der Agglo, dann erhöhen sich auch dort die Preise stetig.
      - wenn "Land" in der Tourismusregion, können die einfachen Büetzer unter den Einheimischen, die Wohnungen nur noch bezahlen, wennbeide - meist für einen Sch....lohn - arbeiten.
  • Sauäschnörrli 30.01.2020 15:48
    Highlight Highlight Die Bodenpreise steigen, ja, aber wir nutzen diesen auch viel effizienter, also wohnen mehr Personen auf der selber Grundfläche. Einfach auf 6 Stöcken und nicht mehr auf 2.
    • clear 30.01.2020 16:18
      Highlight Highlight Da bei neuen Wohnungen die Fläche pro Bewohner meist weit grösser ist geht diese Rechnung eben nicht auf. In Basel wohnten Ende der Siebzigerjahre 238'000 auf weit weniger Wohnfläche als heute 200'000...
  • Madison Pierce 30.01.2020 15:47
    Highlight Highlight Das Problem an den Mieten und dem freien Markt ist doch, dass es zwar genügend Angebote gibt, aber am falschen Ort. Besonders die jungen Leute wollen in der Stadt wohnen. Da hilft es nichts, dass es auf dem Land genügend freie Wohnungen hat.

    Wenn man die Mietpreise senken möchte, ohne dass die Leute ihre Ansprüche anpassen müssen, müsste man in den Städten massiv mehr genossenschaftliche Wohnungen bauen. Es bringt nichts, schweizweit genossenschaftliche Wohnungen zu bauen.

    Oder die Leute orientieren sich mehr am Angebot, allenfalls unterstützt durch Massnahmen wie ÖV-Ausbau etc.
    • Smeyers 31.01.2020 08:14
      Highlight Highlight Das Problem des Schweizers ist, das jeder sein Gärtli will. Man müsste endlich bereit sein eine echte Hochhaus Planung zu machen, da braucht es keine Genossenschaften.
  • TanookiStormtrooper 30.01.2020 15:40
    Highlight Highlight Ich bin auch froh in einer Wohngenossenschaft zu leben. Aber auch hier haben wir eine Warteliste. Zieht jemand tatsächlich mal aus, ist die Wohnung ruckzuck wieder besetzt. Ohne Beziehungen hätte ich die Wohnung wohl auch nicht so schnell bekommen, bin in der Warteliste ziemlich weit oben eingestiegen.

    PS: Was für ein Auto wollen sie denn loswerden, Herr Löpfe? 🤣
    • chnobli1896 30.01.2020 15:55
      Highlight Highlight Das mit den Beziehungen ist doch genau das Problem. Wuerden Genossenschaftswohnungen konsequent an Einkommensschwache vermietet (Ueberpruefung alle 2 Jahre), dann gaebe es diese Initiative gar nicht. Aber so lange Paare mit > CHF 150k Einkommen in verguenstigten Wohnungen leben wird das Ganze nie fair sein.
    • TT (TraugottTaugenichts) 30.01.2020 16:04
      Highlight Highlight "bin in der Warteliste ziemlich weit oben eingestiegen." tönt sehr sozial und gerecht, deine Genossenschaft. Aber ja, so sind sie wohl, die gemeinen Genossen.
    • clear 30.01.2020 16:22
      Highlight Highlight @chnobli 1896: ich kenne in Basel einige Genossenschaften und bin selber Mitglied einer Genossenschaft. Der beschriebene Extremfall (150k) kommt sehr selten vor. Kommt mir ein bisschen vor wie die Behauptung, dass alle Jungen die sich fürs Klima einsetzen mit dem SUV in die Schule gebracht werden...

      Gäbe es genügend genossenschaftlich organisierten Wohnraum, würden Beziehungen eben keine Rolle mehr spielen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 30.01.2020 15:39
    Highlight Highlight Noch ein Aspekt: Bei steigenden Bodenpreisen erfolgt eine Umverteilung von Jung zu Alt.
    • Gasoline&Glory 30.01.2020 16:01
      Highlight Highlight Es findet keine Umverteilung statt, bloss eine Wertvermehrung bei den Alten.
    • WID 30.01.2020 16:49
      Highlight Highlight @Gasoline&Glory: Alle nicht Bodenbesitzer (eher die Jungen) zahlen Miete. Die Miete ergibt sich u.A. aus dem Landpreis.
  • Gasoline&Glory 30.01.2020 15:38
    Highlight Highlight Und jetzt? Chruut und Rüebli haben wir schön vermischt, Hypothek, Kredit und Investition in einem Mixer zermanscht bis die Argumentationskette zu brei wurde.

    Solange die Zinsen Tief, boomen Immobilien. Hat nix mit bezahlbaren Wohnraum usw zu tun. Die Initiative ist ein fertiger Seich. Wenn, dann sollten wir direkt die Haushalte subventionieren und nicht stalinistische Plattenbauten per Dekret verschreiben.

    Genossenschaften sind eine super Sache und in Zürich sind bereits >10% des Wohnraums subventioniert, hier darf gern noch mehr der Gentrifizierung enteggengewirkt werden.


  • Kiro Striked 30.01.2020 15:36
    Highlight Highlight Oder wie ich es gerne sage:

    Mein Opa konnte sich damals Problemlos ein Haus Bauen, und das als einfacher Arbeiter. Nach 40 Jahren war das auch alles bezahlt und gut.

    Ich als normaler Arbeiter kann es mir wenn ich jeden Rappen der übrigbleibt spare und doppelt umdrehe, vielleicht in 30 Jahren überlegen einen verlotterten Altbau zu kaufen. Dann bin ich 60.

    Leider hat der Tubel sein Haus verkauft um sein Geld einem Betrüger in den Rachen zu schmeissen.
    • Sauäschnörrli 30.01.2020 16:01
      Highlight Highlight Wenn die Initiative angenommen wird, hätte es dir auch nichts gebracht, wenn er das Haus behalten hätte. Wenn er es dir zum Vorzugspreis verkaufen will, schlägt am Ende die Gemeinde zu, indem sie vom Vorkaufsrecht gebrauch macht.
    • Ökonometriker 30.01.2020 18:24
      Highlight Highlight Nunja, wir müssen halt etwas weg vom Schuss ziehen. Dann für 900k ein Haus kaufen. 180k Anzahlung. 90k davon sparen, 90k aus der PK beziehen. Mit der Frau zusammen in einer kleinen Wohnung leben, von CHF 5000 zu zweit leben. Wenn man zusammen 10000 verdient, hat man das in zwei Jahren...

      Es ist hart, aber es ist möglich. Ich meine das nicht besserwisserisch, aber möchte Dir Mut machen.

      So gemütlich wie damals, als es noch kein Zonenrecht gab, wird's aber nie wieder sein. Wir sind eine Generation, in welcher das Familienvermögen über einen guten Teil der Lebenschancen entscheidet.
    • eleven86 30.01.2020 23:47
      Highlight Highlight Falsch, liebes Sauäschnörli!
      Ein Vorkaufsrecht gibts nur für Grundstücke der Gemeinden und Kantone sowie bundesnahen Betrieben und nur für "geeignete" Grundstücke. Ersteres trifft hier definitiv nicht zu und ob das Grundstück eines einzelnen EFHs geeignet ist um gemeinnützige Wohnungen zu erstellen, mag ich mal bezweifeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lucasm 30.01.2020 15:35
    Highlight Highlight Im Gegensatz zur Bevölkerungszahl wächst die Bodenfläche nicht. Bei Geburt des ersten "Boomers" im Jahr 1946 hatte die Schweiz ca. 4.25 Millionen Einwohner. Nun sind es 8.57 Millionen. Natürlich steigen da die Bodenpreise, je gefragter ein Gut, desto höher der Preis. Wirtschaftsunterricht 1. Lektion.
    • Astrogator 30.01.2020 15:51
      Highlight Highlight Da möchte man noch die SVP erwähnen die massgeblich dazu beigetragen hat die Lex Friedrich zu verwässern. Vorher war es für Ausländer praktisch nicht möglich hier Immobilien zu erwerben.

      Aber eben, der SVP ist das Land nur heilig solange sie es nicht ins Ausland verschachern kann.
    • tr3 30.01.2020 15:53
      Highlight Highlight Ähm, ja. Und genau deswegen sollte der Boden nicht auf dem freien Markt gehandelt werden, weil niemand die Möglichkeit hat, auf Wohnen zu verzichten.
    • You will not be able to use your remote control. 30.01.2020 15:59
      Highlight Highlight > Im Gegensatz zur Bevölkerungszahl wächst die Bodenfläche nicht.

      Doch: https://www.biodiversitymonitoring.ch/fileadmin/user_upload/documents/daten/basisdaten_dt/1260_E2_Basisdaten_2015_v1.pdf
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 30.01.2020 15:33
    Highlight Highlight Danke für die Fakten und die Einordnung!

    Wie heisst es so schön; Bezahlbare Wohnungen sind die beste Altersvorsorge, denn wer weniger Miete zahlt, kann auch mehr für's Alter sparen.

    Darum dringend ein «JA» in die Urne!
    • Gasoline&Glory 30.01.2020 15:59
      Highlight Highlight Bezahlbare Wohnungen gibts nicht per Dekret. Irgendjemand muss die Differenz zum Marktrpreis bezaheln. Zudem gibts super günstigen Wohnraum in Hinterpfupfigen.

      Subventioniert die Wohnungen, lasst die Stadt Genossenschaftswohnungen bauen, und lasst uns in die Höhe bauen. Aber die Initiative ist ein Riesenseich.
    • clear 30.01.2020 16:25
      Highlight Highlight Ich versteh die vielen Blitze nicht. Sind das alles Einfamilienhausbesitzer und Immobilienfirmen?
    • PC Principal 30.01.2020 16:25
      Highlight Highlight Mietpreise hängen von Angebot und Nachfrage ab. Wenn man will, dass in den Städten die Mieten sinken, muss man eben mehr Wohnungsbau zulassen und dazu müsste man vielleicht die Mindestabstände und Höhenbeschränkungen im Baurecht abschaffen. Aber oh nein das ist ja dann verdichtetes Bauen und dann wird es wieder von den Grünen bekämpft, die anscheinend lieber Zersiedelung haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Goon (34) 30.01.2020 15:30
    Highlight Highlight Der Boden kann nicht, wie FIAT-Geld, in der Druckmaschine vervielfacht werden.
    • clear 30.01.2020 16:26
      Highlight Highlight Ja aber das FIAT Money der SNB und EZB führt eben zu höheren Bodenpreisen und einer Umverteilung von Unten nach Oben.
    • PC Principal 30.01.2020 16:26
      Highlight Highlight Fiat-Geld ist super, der Gold-Standard hat nicht mehr funktioniert.
    • Goon (34) 30.01.2020 16:49
      Highlight Highlight Gold ist für Höhlenbewohner.
      Fiat ist Planwirtschaft.
  • Der Buchstabe I 30.01.2020 15:28
    Highlight Highlight Kommt davon, wenn die Politik von morgen von Leuten gemacht wird, die morgen gar nicht mehr leben.
    • clear 30.01.2020 16:27
      Highlight Highlight Sind die Blitze von Ü60 oder Politikern?
    • Der Buchstabe I 30.01.2020 16:40
      Highlight Highlight @clear denen hab ich nur etwas zu sagen: Ok, boomer.
    • Pat the Rat aka Grapefruitsaft 30.01.2020 18:06
      Highlight Highlight @ Der Buchstabe I & @ clear:

      Ihr habt es in den eigenen Händen das zu ändern. Einfach bei allen anstehenden Wahlen (Gemeinde, Stadt, Kanton) die Jungen mobilisieren und dazu auffordern nur junge Politiker zu wählen...

      Liebe Grüsse eines X-ers

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