Schweiz
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Jacqueline Badran (SP-ZH) stellt eine Frage in der Debatte um die Unternehmenssteuerreform 3 im Nationalrat waehrend der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 16. Maerz 2016, in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

«Man kann nicht nicht wohnen»: Jacqueline Badran über den Immobilienmarkt. Bild: KEYSTONE

Interview

«Das ist eine Veruntreuung des Volksvermögens» – wieso sich SP-Badran über die SBB ärgert

Die mit viel Rückhalt gestartete Wohnungs-Initiative droht laut jüngsten Umfragen zu scheitern. Mitinitiantin Jacqueline Badran spricht im grossen Interview über unwissende Medienschaffende, illegale Renditen und die Schwächen linker Kampagnenrhetorik.



Frau Badran, in den letzten Wochen haben Sie sich oft über Journalisten geärgert, auch von watson. Weshalb?
Jacqueline Badran:
Bei der Berichterstattung über die Wohnungs-Initiative haben wir es mit einem eigentlichen Medienversagen zu tun. Die Medien kommen ihrer Verantwortung als vierte Gewalt nicht nach. Das hat viel mit dem Unwissen der Journalisten über elementare Zusammenhänge im Immobilienmarkt zu tun. Aber auch mit der millionenschweren Kampagne und dem seit Jahren laufenden Lobbying der grossen Immobilienkonzerne: Ihre oftmals kreuzfalschen Argumente und tatsachenwidrigen Behauptungen werden von Journalisten unkritisch aufgenommen. Das prägt den Abstimmungskampf und verhindert eine wirkliche Debatte zum Thema. Schauen Sie den Flyer an, den die Nein-Kampagne an drei Millionen Haushalte verschickt hat: Alles, was da drin steht, ist falsch, es wird einfach gelogen. Aber kein Medium hat das aufgedeckt.

Wenn sämtliche Medienschaffenden der Schweiz in einem Hörsaal versammelt wären und Sie eine Vorlesung halten dürften: Was würden Sie ihnen erklären?
Das gefällt mir. Letzthin ist eine Journalistin für ein Hintergrundgespräch zu mir gekommen und sie hat zu Beginn gesagt: «Ich bin hier für das Proseminar mit Jacqueline Badran.» Das fand ich super.

Was sind die Lernziele Ihres Proseminars?
Die Journalisten müssen beim Wohnen drei fundamentale Dinge verstehen. Erstens: Wohnen lässt sich nicht mit Konsumgütern wie Lippenstiften oder Turnschuhen vergleichen. Wissen Sie, wie viel Wert sämtliche Immobilien in der Schweiz haben?

Nein. Müssen wir das an der Prüfung können?
Es sind 4 Billionen Franken. Also 4000 Milliarden. Das ist eine gigantische Summe, etwa dreimal mehr als der Unternehmenswert aller Firmen an der Schweizer Börse kombiniert. Immobilien sind das mit Abstand grösste volkswirtschaftliche Gut. Ein gigantischer Kapitalstock, der verzinst werden muss. Zweitens sollten alle Journalisten wissen, dass das Wohnen für die Haushalte der deutlich grösste Ausgabenposten ist. Grösser als die Steuern oder die Krankenkassenprämien. Und drittens, das ist verdammt wichtig: Wohnen ist ein Zwangskonsum. Man kann nicht nicht wohnen. Allein aufgrund der Tatsache, dass man Eigentümer des Bodens ist, erzielt man damit eine Bodenrente. Und das völlig leistungsfrei. Im Feudalismus, als die Landvögte den Zehnten einkassierten, war das allen klar. Heute muss man erklären, dass Wohnen eben nicht wie Lippenstifte oder Turnschuhe ist. Das sagt auch unsere Verfassung.

Zur Person

Seit 2011 sitzt Jacqueline Badran (59) für die Zürcher SP im Nationalrat. Davor erreicht sie als Stadtzürcher Parlamentarierin landesweite Bekanntheit mit ihrem erfolgreichen Kampf gegen die Aufhebung der Lex Koller. Das Gesetz verbietet Personen mit Wohnsitz im Ausland den Erwerb von Wohneigentum in der Schweiz. Die studierte Biologin und Ökonomin ist Mitgründerin und Geschäftsführerin einer IT-Firma mit rund 30 Mitarbeitenden. (cbe)

Das müssen Sie erläutern.
Keinem anderen Bereich sind so viele Verfassungsartikel gewidmet wie dem Wohnen: Nicht dem Verkehr, nicht dem Gesundheitswesen. Die Förderung des Wohneigentums und des gemeinnützigen Wohnens stehen dabei im gleichen Artikel und im gleichen Satz. Damit will der Verfassungsgeber erreichen, dass möglichst wenige Menschen eine Bodenrente an Dritte bezahlen müssen.

Wie genau geht das?
Wer weder selbstbewohntes Eigentum noch gemeinnütziges Miteigentum hat, der muss mieten. Hier sehen Verfassung und Gesetz allerdings eine Beschränkung der Bodenrente vor und schreiben eine Kostenmiete vor mit bescheidener gedeckelter Rendite. Bewohne ich mein Eigenheim, bleibt die Bodenrente grundsätzlich bei mir selber. Und beim gemeinnützigen Wohneigentum geht sie an eine Genossenschaft, bei der ich Mitglied bin, bleibt also auch bei mir. Das ist sinnvoll, denn mit der Bodenrente funktioniert der Immobilienmarkt wie ein riesiger Staubsauger, der Einkommen, also Löhne und Altersrenten, aufsaugt. Und damit eigentlich nicht anders als der Feudalismus mit dem Zehnten. Dass das volkswirtschaftlich schädlich ist, wussten schon die alten Eidgenossen. Deshalb haben sie die Genossamen und Korporationen gegründet und den Grundbesitz gemeinnützig verwaltet.

«Es ist eigentlich eine Durchsetzungsinitiative. Wir wollen beim Thema Wohnen endlich das durchsetzen, was die Verfassung schon lange verlangt.»

Und die Initiative führt in gut alteidgenössischer Manier zur Überwindung des neuen Immobilien-Feudalismus?
In der Wohnungspolitik gibt es zwei Hebel, um etwas zu ändern. Entweder verbessert man das Mietrecht, oder man verändert die Besitzverhältnisse, wie es unsere Verfassung eigentlich vorsehen würde: Mehr gemeinnützige Wohnungen, wo das Mietrecht korrekt angewandt wird und die Bewohner nur eine Kostenmiete bezahlen und keine Rendite von Immobilienbesitzern finanzieren. Die Initiative gibt uns die richtigen Werkzeuge in die Hand, um die Besitzverhältnisse zu verändern. Es ist eigentlich eine Durchsetzungsinitiative. Wir wollen beim Thema Wohnen endlich das durchsetzen, was die Verfassung schon lange verlangt.

Welche Werkzeuge sind das?
Die Initiative stellt einerseits sicher, dass die Genossenschaften die finanziellen Mittel haben, um günstigen Wohnraum bauen zu können – wie es die Verfassung bereits verlangt. Das erfolgt durch verzinste, rückzahlbare Darlehen, welche der Bund über den Fonds de Roulement an die Genossenschaften vergibt.

Laut Schätzungen des Bundesrats sind dafür fünf Mal mehr Darlehen nötig als bisher. Die Initiativgegner sprechen von jährlichen Kosten von 120 Millionen Franken.
Das ist eine dermassen dreiste Lüge, da werde ich richtig wütend. Die Darlehen an die Genossenschaften sind keine Kosten. Es gibt keine Ausfälle, der Bund musste nie in die Bresche springen. Die Darlehen werden mit Zins zurückbezahlt. Seit 2009 flossen jedes Jahr zwischen 1,5 und 3,9 Millionen Franken aus dem Fonds de Roulement in die Bundeskasse. Der Bund verdient also Geld daran. Und das nennen sie Kosten, wie wenn die Steuerzahlenden jedes Jahr für ein paar wenige Profitierende 120 Millionen ausgeben müssten? Hallo? Und dann tun die Initiativgegner auch noch so, als sei der indirekte Gegenvorschlag mit der Aufstockung dieses Fonds wahnsinnig grosszügig. Ist er nicht! Was die Initiative hier vorsieht, ist einfach die Durchsetzung dessen, was die Verfassung jetzt schon verlangt.

Die Nationalraete Jacqueline Badran, SP-ZH, rechts, und Olivier Feller, FDP-VD, diskutieren an der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 7. Maerz 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Jacqueline Badran im Gespräch mit Nationalrat Olivier Feller (FDP/VD), welcher den Renditedeckel für Vermieter anheben möchte. Bild: KEYSTONE

Wie will die Initiative sonst noch ihr Ziel von mehr gemeinnützigen Wohnungen erreichen?
Das zentrale Element der Initiative ist das Vorkaufsrecht. Wenn Gemeinden das wollen, können sie dank unserer Initiative ein solches einführen. Damit können sie dann, wenn irgendwo Land verkauft wird, dieses zum gleichen Preis kaufen, den andere Anbieter auch zu zahlen bereit gewesen wären. Für Land im Besitz des Bundes oder der bundesnahen Betriebe ist das Vorkaufsrecht gemäss Initiativtext zwingend. Die Millionenkampagne der Immobilienwirtschaft gegen unsere Initiative kämpft dagegen an. Die Diskussion über den 10-Prozent-Richtwert ist ein reines Ablenkungsmanöver. Die grossen Immobilienkonzerne haben Schiss vor dem Vorkaufsrecht.

Weshalb haben sie Angst davor?
Dazu muss ich etwas ausholen. An den grossen Schweizer Immobilienkonzernen – Mobimo, PSP, Swiss Prime Site, Allreal, Swiss Life – sind so sympathische Zeitgenossen wie die Investmentbank-Giganten JPMorgan oder Blackrock beteiligt. Die wissen, wo sich Geld verdienen lässt. Immobilien in der Schweiz sind eine unglaublich rentable Investition. Die Wertsteigerung beträgt im Jahr zwischen 3 und 6 Prozent. Zeigen Sie mir eine andere Anlage, welche fast risikolos ähnlichen Profit abwirft!

Und wo greift hier das Vorkaufsrecht?
Die Immobilienkonzerne sind natürlich interessiert daran, Grundstücke an möglichst guter Lage zu erwerben. Beispielsweise auf diversen Grundstücken der SBB, der zweitgrössten Immobilieneigentümerin der Schweiz, mit den wahren Filetstücken an zentralen, innerstädtischen Lagen. Diese haben in den letzten Jahren Immobilien im Wert von 1,55 Milliarden an diese Immobilienfirmen verkauft, hinter denen internationale Investmentbanken stecken. Das ist eine Veruntreuung des Volksvermögens! Mit dem Vorkaufsrecht können sich die Gemeinden immerhin jene Grundstücke sichern, welche Bund, SBB, Post und Co. noch nicht verkauft haben. Land, das Volksvermögen ist, soll Volksvermögen bleiben. Und wenn sie das tun und darauf gemeinnützigen Wohnraum ermöglichen, entsteht eine Win-Win-Win-Situation.

«Genossenschaften sind nicht subventioniert. Die öffentliche Hand profitiert massiv von ihnen.»

Das waren jetzt viele Wins.
Es ist halt einfach so. Wenn eine Gemeinde zum Beispiel den SBB Land abkauft, profitiert sie langfristig von der Wertsteigerung dieses Grundstücks. Win Nummer 1. Wenn sie es im Baurecht an eine Genossenschaft abgibt, spült es ihr jedes Jahr Baurechtszinsen in die Gemeindekasse. Win Nummer 2. Das ist Big Business für die öffentliche Hand! Davon profitieren alle, nicht nur die Bewohner von Genossenschaftswohnungen: nämlich als Steuerzahler. Und zwar in viel grösserem Ausmass, als wenn Bund oder SBB bei einem Verkauf einmalig einen Gewinn machen. Und, Win Nummer 3, es gibt dank den Genossenschaften, die dort bauen können, mehr günstige Wohnungen mit fairer Kostenmiete.

Am stärksten fokussieren sich die Gegner auf den Zehn-Prozent-Richtwert. Dieser sei eine zentralistische und starre Quote, so die Kritik.
Auch das ist kreuzfalsch! Erstens ist das ein Richtwert und keine Quote. Diese Daten werden sowieso erhoben, es ist keinerlei Bürokratie damit verbunden. Zweitens stärkt unsere Initiative die Gemeindeautonomie. Gemeinden können das Vorkaufsrecht einführen oder nicht. Nur bei den Bundesimmobilien ist es zwingend. Und ob sie dann Grundstücke kaufen und an Genossenschaften verpachten, darüber entscheidet die Bevölkerung vor Ort. Das ermöglicht den Gemeinden, genau jene Wohnbaupolitik zu machen, die vor Ort am meisten Sinn ergibt. Und drittens erreichen wir den Richtwert von zehn Prozent an den momentan jährlich insgesamt 50’000 Neubauwohnungen sowieso ohne Probleme: Aktuell wären das etwa 2500 gemeinnützige Wohnungen pro Jahr mehr, als bisher gebaut werden. Die Nachfrage nach gemeinnützigen Wohnungen ist riesig. Die Genossenschaften stehen in den Startlöchern. Mit der Initiative kommen sie an den Boden und an die Darlehen, die sie dafür brauchen. Und dann geht alles von alleine.

ARCHIV - ZU DEN EIDG. ABSTIMMUNGEN AM SONNTAG, 9. FEBRUAR 2020, MIT DEM THEMA BEZAHLBARE WOHNUNGEN, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Die Siedlung

«Big Business für die öffentliche Hand»: Blick auf eine Genossenschaftssiedlung in der Stadt Zürich. Bild: KEYSTONE

Genossenschaften sind vor allem in den linken Kernstädten verankert. Würde sich auf dem Land überhaupt etwas ändern mit der Initiative?
Beim Wohnen geht es nicht um links oder rechts oder Stadt oder Land. Natürlich ist die Ausgangslage lokal unterschiedlich, aber genau das berücksichtigt die Initiative ja. Doch die hohen Mieten belasten die Bevölkerung querbeet. Schauen Sie mal auf den Landkanton Schwyz: In den letzten sieben Jahren sind die Mieten dort um 40 Prozent gestiegen! Der ganze Mittelstand wird verdrängt. Unsere Einkommen dürfen doch nicht ein Selbstbedienungsladen der Immobilienbranche sein, die den Leuten das Geld aus der Tasche zieht. Da geht es um das Dach über unserem Kopf, unser Zuhause.

Wie wirkt sich ein grösserer Anteil gemeinnütziger Wohnungen auf jene Mieter aus, die nicht in einer Genossenschaft wohnen?
Als Steuerzahler profitieren sie von den Baurechtszinsen der Genossenschaften an die öffentliche Hand und der Wertsteigerung der Grundstücke in Gemeindebesitz. Und als Mieter profitieren sie, weil bei einem grösseren Angebot an gemeinnützigen Wohnungen die Nachfrage nach kommerziell vermieteten Wohnungen sinkt.

Die Initiativgegner behaupten, um für jene günstigen Wohnraum zu verschaffen, die ihn wirklich brauchen, gebe es effizientere Wege als den Ausbau des gemeinnützigen Wohnungsbaus. Wohnen die «falschen Leute» in den Genossenschaftswohnungen?
Dieses Framing ist eine perfide Strategie der Immobilienbranche und der Bürgerlichen. Genossenschaften sind nicht subventioniert. Die öffentliche Hand profitiert massiv von ihnen. Im Gegensatz zu von den Kantonen subventionierten Sozialwohnungen, wo es strenge Regeln gibt, wer darin wohnen darf, sind Genossenschaften private Bauträger, die ihre eigenen Regeln aufstellen. Die meisten Genossenschaften haben Belegungsvorschriften, da ziehen sehr gut Verdienende von alleine wieder aus, weil sie mehr Platz wollen. Schauen Sie, mit dem Vorwurf der «falschen Bewohner» wollen die Immobilienkonzerne und ihre Freunde in der Politik eine Neiddebatte auslösen, um von den wahren Missständen abzulenken.

«Nicht die Genossenschafter zahlen zu wenig Miete, sondern alle anderen zu viel!»

Die da wären?
Die Schweizer Verfassung schreibt vor, dass die Rendite auf Mieten gedeckelt ist. Laut geltendem Recht darf die Rendite auf einer Wohnimmobilie höchstens 0,5 Prozent über dem Referenzzinssatz liegen. Das ergibt aktuell einen Wert von 2 Prozent. Die Mieten sind aber massiv gestiegen, obwohl sie wegen rekordtiefer Zinsen und Inflation hätten stark sinken sollen. Laut einer Studie der Raiffeisen-Bank sind die Mieten 40 Prozent höher, als es gesetzlich erlaubt wäre. So zahlen die Mieter jedes Jahr 14 Milliarden zu viel. Das ist eben diese riesige Staubsauger-Wirkung und eine illegale Umverteilung von Einkommen von unten nach oben! Aber statt dass man diesen Skandal thematisiert, wird kritisiert, dass in Genossenschaften auch Leute mit einem mittelständischen Einkommen wohnen. Es ist aber so: Nicht die Genossenschafter zahlen zu wenig Miete, sondern alle anderen zu viel!

Warum haben Sie dann keine Volksinitiative lanciert, mit welcher die Verstösse gegen das Mietrecht unterbunden werden?
Wir haben diese Alternative tatsächlich auch geprüft. Aber wir sind zum Schluss gekommen, dass der Ausbau des Angebots beim gemeinnützigen Wohnungsbau mit seiner Kostenmiete und die Sicherung von Bauland für die öffentliche Hand durch das Vorkaufsrecht dringlicher ist. Aber wenn das Parlament tatsächlich die Blödheit haben sollte, den Renditedeckel anzuheben und den Staubsauger damit noch eine Stufe höher zu stellen, wie das einzelne Vorstösse fordern, dann ergreifen wir das Referendum. Und das gewinnen wir haushoch.

«Über die Kampagne hat der Mieterverband als Ganzes entschieden. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätten wir eine andere Kampagnenstrategie gefahren.»

Die Initiative dürften Sie aber gemäss jüngsten Umfragen verlieren. Mit linker Rhetorik wie «Spekulanten stoppen» gewinnt man in der Schweiz keine Abstimmungen.
Über die Kampagne hat der Mieterverband als Ganzes entschieden. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätten wir eine andere Kampagnenstrategie gefahren. Denn natürlich müssen wir über das linke Lager hinaus mobilisieren. Aber wenn ich auf Podiumsdiskussionen oder in direkten Gesprächen erkläre, wie gegenwärtig unser Volksvermögen ans globale Kapital verscherbelt wird, und dass alle Mieter mit 14 Milliarden jährlich zu viel belastet werden, verstehen das auch Mitte-Wähler. Tja, und dann wäre da noch dieses Medienversagen ...

Und wenn Sie die Schlacht verlieren, ist dann der Krieg der Jacqueline Badran gegen die Immobilienbranche vorbei?
Ich kämpfe nicht gegen eine Branche, ich kämpfe für alle Menschen in diesem Land. Wie gesagt, wir können nicht nicht wohnen. Und dieser Kampf ist noch lange nicht vorbei. Der Krieg um die Bodenrente tobt hier wie auch auf der ganzen Welt. Wenn wir verlieren, dann lanciert der Mieterverband vermutlich eine Initiative, damit die Immobilienbesitzer die Mieten automatisch senken müssen, wenn die Zinsen sinken.

Und darüber hinaus?
Ich werde, notfalls auch im Alleingang, eine Lex-Koller-Initiative machen, wonach unsere Immobilien nur im Eigentum von in der Schweiz wohnhaften Personen im sein dürfen, mit einem Vorkaufsrecht für Gemeinden bei Bundes- und Kantonsimmobilien. Die Bodenrente gehört den Menschen, die hier leben, die Immobilien nutzen und von ihnen abhängig sind. Dafür kämpfe ich weiterhin. Da können Sie Gift drauf nehmen.

Mitarbeit: Helene Obrist, Peter Blunschi.

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349Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • SyWe 01.02.2020 23:48
    Highlight Highlight Bravo Jaqueline!
    Es kann nur besser werden mit dieser Initiative!
    Bitte wählt JA!
    mfg
  • wolge 01.02.2020 08:13
    Highlight Highlight Ein weiteres Thema ist die Umzonung von Landwirtschaftsfläche in Wohnzohne...

    Die Bauernfamilien kassierten über Generationen hinweg Subventionen vom Steuerzahler und werden dann durch eine Umzonung Stinkreich...

    Dieses Geld gehört eigentlich der Bevölkerung...
  • Schneider Alex 01.02.2020 07:10
    Highlight Highlight Marktwirtschaft nicht begriffen! Natürlich sind in den Grossagglomerationen potente Marktplayer tätig, welche den Nachfrageüberhang brutal ausnützen und nur noch Mieter anziehen, welche die hohen Mietpreise bezahlen können. Und das ist in der Regel nicht die durchschnittliche Mieterschaft. Warum werden denn nicht die Zonenvorschriften zugunsten von renditeschwachen Nutzungen entsprechend revidiert? In den Städten wird ja so auch das Kleingewerbe so geschützt.
  • WHYNOT 31.01.2020 22:54
    Highlight Highlight Wir brauchen keine sozialistische Wohnbauförderung im Raum Zürich-Basel-Bern, innerhalb 30 Minuten ÖV-Comuting-Distanz, entspricht nicht einmal NYC. Bürokratie und unnötige Kosten die der Mittelstand in der Agglo schultert ohne zu profitieren!!!!
  • King Ricky Bobby 31.01.2020 22:44
    Highlight Highlight Respekt Frau Badran. Gut erklärt und Hintergründe bestens dargestellt.
  • Sarkasmusdetektor 31.01.2020 21:48
    Highlight Highlight Warum kommen solche Artikel eigentlich immer erst eine Woche nachdem ich die Abstimmungsunterlagen eingeschickt habe?
    • Bumsfallera 01.02.2020 03:38
      Highlight Highlight Weil du selbst lesen und denken kannst? ;)
  • Jacob Crossfield 31.01.2020 20:21
    Highlight Highlight Jacqueline Badran in den Bundesrat, aber subito!
  • Kanischti 31.01.2020 18:50
    Highlight Highlight Nachdem ich dieses Interview gelesen habe, stellt sich mir die Frage: Würde Frau Badran am liebsten den privaten Grundbesitz verbieten?
    • Spooky 31.01.2020 19:59
      Highlight Highlight @Kanischti

      Leider nicht. 😠
    • Jacob Crossfield 31.01.2020 20:23
      Highlight Highlight Ich glaube nicht das Häuschen in dem du wohnst. Eher das indem deine MieterInnen deine Rente finanzieren. Arbeitsloses Einkommen, kännsch?
    • Astrogator 31.01.2020 21:18
      Highlight Highlight Lesen != verstehen, wie man wiedermal sieht....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kanischti 31.01.2020 18:34
    Highlight Highlight Danke Frau Badran. Von Ihnen (fast) keine mit Ideologie geschwängerte Keule, sondern Argumente.
    Dass diese sehr einseitig sind, geht klar.
    Dass Sie die Verfassung doch sehr nach Ihrem Gusto auslegen, geht auch klar.
    Was alle Befürworter aber verschweigen, ist der Einfluss der Zuwanderung auf den Wohnungsnotstand, der notabene nur in wenigen Zentren zu spüren ist. Ausserhalb sind genügend bezahlbare Whg, aber keiner will pendeln.
    Dass Mietwohnungen zu einem grossen Teil für die Rendite der PK's verantwortlich sind; kein Wort darüber.




    • Bumsfallera 01.02.2020 03:56
      Highlight Highlight Und deine Behauptungen sind keine mit Ideologie geschwängerte Keulen, sondern Argumente? Der war gut 🤣

      Also: Wir haben keinen Notstand, auch von der Zuwanderung nicht. Eher viel Leerstand. Ein kurzer Blick auf die Statistik der leeren Wohnungen in der Schweiz genügt.

      Und wenn die PKs wieder unser Geld verlieren, wie vielerorts im 2008, warens dann auch wieder die Befürworter der Initiative und nicht die geldgeilen Spekulanten, gell?

      Wie Pippi Langstrumpf schon sagte: "Ich mache mir die Welt, wiedewiede wie sie mir gefällt" 🙈
    • PeteZahad 01.02.2020 07:35
      Highlight Highlight @Bumsfallera Du musst beim Leerwohnungsstand schon zwischen Stadt und Land unterscheiden - in den Städten siehts anders aus.
    • Kanischti 01.02.2020 08:52
      Highlight Highlight Schön ,dass Sie mir beipflichten Bumsfallera!

      Sie sehen selbst, dass es ausserhalb der Zentren viele Leerstände gibt.

      Zu Ihrem Konjunktiv über die Situation der PK's im 2008: Soll das wirklich ein Argument für diese Vorlage sein?
  • Aithria 31.01.2020 18:16
    Highlight Highlight Gute Frau, möge sie erfolg haben.
  • K1aerer 31.01.2020 17:33
    Highlight Highlight Wo in der Verfassung steht, dass die Renditen der Mieten gedeckelt sein müssen?
    • TJ Müller 31.01.2020 19:24
      Highlight Highlight Siehe meine Antwort auf Toerpe Zwergs Kommentar vom 15.05. Im Endeffekt hat das Bundesgericht entschieden, dass die Rendite auf einer Wohnimmobilie höchstens 0,5 Prozent über dem Referenzzinssatz liegen darf.
  • Chris W 31.01.2020 17:29
    Highlight Highlight Bei dieser Initiative werden fundamentale Zusammenhänge ausser Acht gelassen. Das grosse Problem ist, dass die Wohnungen für einen kleinen Teil günstiger werden, für den Grossteil aber teurer! Die 10% vergünstigen Wohnungen werden aus dem verfügbaren Angebot entfernt, dadurch steigt die Konkurrenz um die verbleienden Wohnungen und der Mietzins steigt.
    • FrancoL 31.01.2020 23:21
      Highlight Highlight Rechnen nicht Ihre Stärke.
    • phreko 01.02.2020 00:59
      Highlight Highlight Als ob niemand in diese Wohnungen einziehen würde und deshalb die Nachfrage gleich hoch bliebe.

      Sorry, aber du scheiterst an den Basics.
    • Chris W 01.02.2020 01:28
      Highlight Highlight Nehmen wir die Stadt Zürich als Beispiel, die Mieten sind relativ hoch und nur die Mittel- und Oberschicht bewerben sich um Wohnungen. Jetzt gibt es auf einmal billigere Wohnungen wodurch sich auch schwächere Einkommenschichten bewerben können (per se nichts Schlechtes). Dadurch wir aber die Nachfrage erhöht bei gleichbleidendem Angebot. Dies führt umweigerlich zu höheren Preisen. Ich weiss nicht wp da die Rechenschwäche sein soll
    Weitere Antworten anzeigen
  • wolge 31.01.2020 17:07
    Highlight Highlight Meine Stimme hat sie
  • Schreimschrum 31.01.2020 17:01
    Highlight Highlight ja super. solche artikel wären ein wenig früher nötig, jetzt verstehe ich endlich das problem...
  • Maragia 31.01.2020 16:21
    Highlight Highlight Wird es durch diese Initiative mehr Wohnungen geben? Nein, also was wirds bringen? Es herrscht, z.B. gerade in Zürich akuter Wohnungsmangel, welcher man durch verdichtetes Bauen ermöglichen könnte.
    Aber die linken lassen lieber nochmals gegen das Hardturm Projekt abstimmen...
    • Shlomo 31.01.2020 21:06
      Highlight Highlight Der Hardturm ist das beste Beispiel , dass Private eben nicht Preiswerte Wohnungen anbieten.
    • FrancoL 31.01.2020 23:22
      Highlight Highlight Falscher Zusammenhang.
    • Immodommi 01.02.2020 14:55
      Highlight Highlight Je mehr Wohnungen desto tiefere Mieten, tscheggsch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maragia 31.01.2020 16:18
    Highlight Highlight Ich habe aufgehört zu lesen, alls Sie Wertsteigerung mit Profit gleichgesetzt hat...
    • PeteZahad 01.02.2020 07:41
      Highlight Highlight Eine Wertsteigerung muss nicht zwingend Profit bedeuten. Wenn aber die Zinsen runter gehen, gleichzeitig die Mieten hoch, dann ist die Wertsteigerung auch gleichzeitig Profit.
    • Maragia 01.02.2020 15:03
      Highlight Highlight Profit ist es erst, wenn du es realisieren kannst. Wertsteigerung ist meist erst in den Büchern, du musst schon noch einen Käufer finden. Darum hinkt der Vergleich sehr stark
  • FrancoL 31.01.2020 15:59
    Highlight Highlight Mit dieser richtigen Haltung und dem Einsatz für alle Menschen imponiert mir Frau Badran:
    "Die Bodenrente gehört den Menschen, die hier leben, die Immobilien nutzen und von ihnen abhängig sind. Dafür kämpfe ich weiterhin"
    Danke Jacqueline Badran.
  • Nestroy Lodoño de Salazar y Matroño 31.01.2020 15:41
    Highlight Highlight Ist Jaqueline Badran eigentlich die einzige Politikerin in der SP, die argumentativ und klar einen Sachverhalt darstellen kann, der die Bevölkerung wirklich betrifft? Sie wäre ein Grund, wieder mal SP zu wählen.
    • Friedhofsgärtner 31.01.2020 23:14
      Highlight Highlight Daniel Jositsch ist auch ein toller Politiker der der SP geblieben ist. Aber leider sind es wenige..
    • phreko 01.02.2020 01:01
      Highlight Highlight Vielleicht solltest du öfters Interviews von SPlern über 40 lesen...
  • Tom Scherrer (1) 31.01.2020 15:26
    Highlight Highlight Zum Thema ungerechte Verteilung:

    Lasst uns zuerst günstige Voraussetzungen schaffen und danach können wir in Ruhe die Verteilung und deren Gerechtigkeit angehen. (wobei Gerechtigkeit ein starkes Wort ist, eher Transparenz, klare Vergaberegeln und eventuell eine Begrenzung der Bezugsdauer)

    Noch ein Input:

    Wahrscheinlich wird zukünftig der Immobilienbesitz noch schwieriger zu erreichen sein. Falls Ihr also Kinder habt, dann denkt daran, dass die auch froh sein werden, wenn zukünftig mehr faire Mietangebote auf dem Markt sind und Gegendruck ausüben.

    Wie immer: meine Meinung.
  • Toerpe Zwerg 31.01.2020 15:05
    Highlight Highlight Bardran schwindelt.:

    "Die Schweizer Verfassung schreibt vor, dass die Rendite auf Mieten gedeckelt ist."

    Davon steht nichts in der Verfassung.
    • Liselote Meier 31.01.2020 16:02
      Highlight Highlight Bevor man Unsinn verzapft sollte man schon vorher nachschauen. Das ist sehr wohl Rechtlich geregelt wie es Badran erläutert hat.

      "Art. 109 Mietwesen
      1 Der Bund erlässt Vorschriften gegen Missbräuche im Mietwesen, namentlich gegen missbräuchliche Mietzinse, sowie über die Anfechtbarkeit missbräuchlicher Kündigungen und die befristete Erstreckung von Mietverhältnissen."

      Aktueller Referenzzinsatz:
      https://www.bwo.admin.ch/bwo/de/home/mietrecht/referenzzinssatz.html

      Und die dazugehörige Verordnung:
      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19900092/index.html
    • Loki34 31.01.2020 16:03
      Highlight Highlight BV Art. 109 Abs. 1. "Der Bund erlässt Vorschriften gegen [...] missbräuchliche Mietzinse [...]".
      Gestützt auf diesem Artikel der Bundesverfassung sind Mietzinse missbräuchlich, wenn ein übersetzter Ertrag aus der Mietsache erzielt wird. Dieser ist missbräuchlich, wenn (aktuell) über 2% Eigenkapital-Rendite erwirtschaftet wird. Damit sind die Renditen grundsätzlich gedeckelt.

      Damit hat Badran recht und Sie unrecht. Ich halte Ihnen Ihr Unwissen nicht vor, aber behaupten Sie doch nicht einfach, dass jemand schwindelt, wenn Sie keine Ahnung haben. Sie verkommen ansonsten zu einem Lügner.
    • Liselote Meier 31.01.2020 16:03
      Highlight Highlight Wenn man nicht mal weiss, dass es einen Referenzzinssatz gibt sollte man besser still sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Powerbar 31.01.2020 14:32
    Highlight Highlight Well done Frau Badran!
    Absolut nachvollziehbar, klares Ja meinerseits!
    Im Sinne der Schweiz, für die Schweiz und uns SchweizerInnen
  • Kronrod 31.01.2020 14:30
    Highlight Highlight "In der Wohnungspolitik gibt es zwei Hebel, um etwas zu ändern. Entweder verbessert man das Mietrecht, oder man verändert die Besitzverhältnisse."

    Nein: die beiden wichtigen Hebel sind Angebot (wieviele Wohnungen stehen zur Verfügung) und Nachfrage (wieviel Menschen leben in der Schweiz). Man kann zwar den Kuchen anders verteilen, wenn man am Mietrecht schraubt, aber mehr Wohnungen entstehen damit nicht. Wenn man nachhaltig für mehr günstige Wohnungen sorgen möchte, muss man entweder mehr Einzonen (bzw. Verdichten), oder die Einwanderung begrenzen, oder beides.
    • Loki34 31.01.2020 14:56
      Highlight Highlight Ausser Acht gelassen, dass Wohnen gesetzlich nicht der Marktlogik (Angebot/Nachfrage) folgen darf. Der gesetzlich zulässige Mietpreis ist in der Verfassung verankert. Wenn Sie sich korrekt damit auseinandersetzen, sehen Sie, dass Mietpreise missbräuchlich und damit gesetzeswidrig sind, wenn diese zusätzlich zu den Investitionskosten, mehr als 2% Rendite abwerfen.

      Also dürfen zur Berechnung des Mietpreises die Investitions-, Unterhaltkosten, Hypothekarschulden und 2% Eigenkapitalrendite einbezogen werden. Nichts da mit Angebot und Nachfrage. Diese Unkenntnis wirft Badran auch den Journis vor.
    • Carlo Meyer 31.01.2020 15:27
      Highlight Highlight 50m2 Wohnfläche/Person ist das Problem.
    • vincenzo2 31.01.2020 16:15
      Highlight Highlight Das Problem ist nicht die Einwanderung oder die Bevölkerungsdichte, sondern dass ca. 40% aller Menschen in der Schweiz alleine wohnen. Der Quadratmeterverbrauch pro Person steigt stetig, das hat mit unserem Wohlstand zu tun, nicht mit Einwanderern. So einfach ist diese Rechnung dann doch nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • banda69 31.01.2020 14:17
    Highlight Highlight Dieses Interview zeigt aus meiner Sicht genau das was das Problem der SP ist:

    Badran braucht ein langes Interview und viele Worte um die Position klar darzulegen. Und die Leute müssen sich damit auseinandersetzen.

    Da hat es die volksfeindliche SVP einfacher indem sie einfach nur Schlagworte verwendet und auch noch auf Angstmacherei ins Spiel bringt.
    • Sherlock_Holmes 31.01.2020 14:39
      Highlight Highlight Es ist wie so oft im Leben:

      Wer gelernt hat zu denken und sich eine eigene Meinung zu bilden, ist gewöhnlich massiv im Vorteil.

      Wer sich der Leminge bedient leider auch.
    • Shlomo 31.01.2020 15:20
      Highlight Highlight Ja den Ausländern die Schuld an allem zu geben ist auch einfach
    • JamSam 31.01.2020 15:21
      Highlight Highlight @Sherlock_Holmes
      Natürlich wäre es optimal wenn sich jeder Stimmbürger seine eigene Meinung bilden würde, in der Realität gibt es jedoch viele Bürger die Politik nicht interessiert oder nicht das Bildungsniveau habe um komplexe pol. Sachverhalte zu verstehen. Da wäre es dann doch genau die Aufgabe von Pol. und Parteien ihre Politik möglichst verständlich für jeden Bürger zu erläutern, ungeachtet des Bildubgsniveau und möglichst so das auch pol. uninteressiere Bürgen dem Nutzen dieser Politik nachvolziehen kann.
      Wenn das der SVP deutlich besser gelingt als der SP sehe ich schon ein Problem...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sherlock_Holmes 31.01.2020 14:05
    Highlight Highlight Jacqueline Badran live – deutsch und deutlich!

    Aber was tut das durchschnittliche Herdentier?

    Es stimmt mit grosser Wahrscheinlichkeit das, was der Wolf – sein grosses Vorbild – ihm einflüstert. Und falls nicht braucht der Wolf nur zu drohen:
    «Sei brav, dann beteilige ich dich am grossen Fressen – wenn nicht, so wirst DU gefressen!

    Es ist ganz einfach und funktioniert in der Schweiz seit Jahrzehnten bei fast jeder Abstimmung, dank der sich das Schaf zu emanzipieren droht.

    Ich bin vielleicht ein Schaf – zwar mit eigenem Stall – aber ich weiss, was ich abstimme.

    Mein JA ist sicher.
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    • wolge 31.01.2020 17:12
      Highlight Highlight JA!
  • Friedhofsgärtner 31.01.2020 13:52
    Highlight Highlight Verdammt, Die SP kann froh sein diese Frau auf ihrer Seite zu wissen! Starkes kämpferisches Interview. Wie sehr ich doch diese qualmende Giftnudel liebe!!.

    Leider ist die Kampagne wirklich miserabel und der Funke ist nicht zum Volke übergesprungen. Die Schuld lässt sich tatsächlich auch bei den schweizer Medien suchen. Diese waren mit Livetickers zu Impeachment, US-Wahlkampf und dem potentiellen 3. Weltkrieg halt viel zu beschäftigt um über langeilige schweizer Politik zu berichten.

    Nehmt eure Informationspflicht bitte endlich wider ernst und berichtet aus unserer Welt..

    • Jaran Jarani 31.01.2020 14:25
      Highlight Highlight Super Kommentar 👍 allen voran Watson hat es mit der US Politik übertrieben.
    • Garp 31.01.2020 19:22
      Highlight Highlight Watson hat es mit der US Politik nicht übertrieben. Watson bringt das, was seine Leser interessiert. Watson ist auf Klicks angewiesen, um zu überleben.

      Watson bringt leider z.B. nichts über Kantonale Abstimmungen, selbst wenn die wichtig und manchmal wegweisend für andere Kantone sind.

      Interessiert halt nur eine kantonale Leserschaft.

      Es liegt an den Lesern hier, weil Watson ist _gratis_ und darum wirklich auf Klicks angewiesen.

      Die Leser bestimmen den Inhalt.

      Unter diesen Voraussetzungen macht Watson seine Sache noch ganz ordentlich.
    • wintergrün 01.02.2020 10:27
      Highlight Highlight Eigentlich sollte es allen aus eigener Erfahrung klar sein wo die Probleme auf dem Wohnungsmarkt sind.
  • Loki34 31.01.2020 13:52
    Highlight Highlight Gedankenexperiment: Stell dir vor die ganze Schweiz steht in Parzellen zum Verkauf. Nur ich habe aber genügend Geld, um mir Parzellen zu kaufen (auch alle, wenn ich will). Ich tu das auch und vermiete anschliessend die Parzellen so teuer, wie es Leute bereit sind zu zahlen. Diejenigen, die sich das nicht leisten können, müssen halt an die Standorte ziehen, wo ich das günstiger anbiete (Berghütten im Nirgendwo ohne Anschluss sind am günstigsten). So verteile ich die Menschen im Land.

    Was mich daran schockiert ist, dass dies die realen Marktfolgen sind. Nur mehrere Firmen daran beteiligt sind.
  • Saerd neute 31.01.2020 13:31
    Highlight Highlight "Die Medien kommen ihrer Verantwortung als vierte Gewalt nicht nach."

    Falsch Badran!
    Die Medien dürften gar nicht die vierte Gewalt sein.
    Die Aufgabe der Medien wäre eigentlich neutrale und sachliche Information.

    Wir wissen leider alle dass dem nicht so ist.
    Die Medien spielen ungeniert die Meinungsmacher, meistens zugunsten der Linken. Nach Studien zufolge sind 2/3 der Medienschaffenden politisch links gerichtet.
    Beim Klimastreik hat die Meinungsmache der Medien funktioniert, wenn es nun bei der Wohnbauinitiative nicht funktioniert ist nur gut.
    • Hierbabuena 31.01.2020 13:53
      Highlight Highlight Falsch Saerd heute!
      Badran prangert gerade an, dass die Medien in dieser Sache nicht neutral und sachlich informiert haben. Das versteht man übrigens als vierte Gewalt: sachliche, neutrale, wissenschaftliche, rationale und nicht emotionale Medien!
      Den meisten Medien geht es heute leider nur noch um Leserzahlen und klicks und dafür müssen Emotionen erzeugt werden.
    • phreko 31.01.2020 14:07
      Highlight Highlight Wer zu den mächtigen auf kritische Distanz geht landet schnell in einer linken Position.

      Und höt aufumit dem bullshit von neutraler & sachlicher Information. Entweder ist das Glas halbvoll oder halbleer. Auch mit der Angabe von 5dl kannst du nix anfangen, solange du nicht weisst, wie gross das Glas ist.
    • fidget 31.01.2020 15:49
      Highlight Highlight Du verstehst das mit der vierten Gewalt etwas falsch. Frau Badran klagt an, dass viele Medien ihre Verantwortung neutral und sachlich zu informieren nicht wahrnehmen und dabei auch noch falsche Zahlen verbreiten. Die vierte Gewalt soll den Bürger mit Informationen beliefern, damit sich dieser ein eigenes Bild machen kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tom Scherrer (1) 31.01.2020 13:28
    Highlight Highlight Frau Badran ist die Top Spezialistin auf dem Thema und jeder Mieter oder zukünftige ehrliche Häuslebauer sollte ihr zuhören.

    Vielen ist in den Köpfen, dass sie sich in der Zukunft eine Immobilie leisten wollen. Sie sympathisieren dann mehr mit den Hauseigentümern. Das sollten sie nicht.

    Hauseigentümer, Spekulanten, Immoriesen haben nur dann etwas zu befürchten, wenn sie vorschnell abreissen und neu bauen oder vorschnell totalsanieren und damit übermässige Renditen erwirtschaften.

    Jeder aufrechte Hausbesitzer sollte sich Frau Badran anschliessen, auch wenn er sonst FDP oder SVP wählt.
    • Tom Scherrer (1) 31.01.2020 14:12
      Highlight Highlight Genau da geht aktuell unser Alterssparen flöten!

      Bei den Renditen, Bonies und Top Gehälter der Immobilienriesen und Spekulanten.

      Nebst privaten Immobilienriesen und Soekulanten sind auch die Pensionskassen und Versicherer und auch staatliche Unternehmen daran beteiligt.

      Und das ist ein Hohn!
    • Kronrod 31.01.2020 14:27
      Highlight Highlight Was viele leider übersehen, ist, dass die grössten Immobilienbesitzer in der Schweiz nicht der böse Spekulant, sondern unsere Pensionskassen sind. Sinken die Mieten, sinkt auch die Rendite unserer Vorsorgegelder.
    • Loki34 31.01.2020 14:44
      Highlight Highlight @kronrod
      Was doch gänzlich absurd ist, ist mit deiner Pensionskassenrente die übertriebene Rendite der Pensionskasse zu zahlen, welche wiederum in deine Pensionskassenrente gefüttert wird. Sie nimmt deine Miete mit der einen Hand, lächelt dich an, und gibt dir mit der anderen Hand viel weniger zurück. Die beste Altersvorsorge ist doch, wenn wir im Alter weniger Miete ausgeben müssen und davon anderes konsumieren könnten. Die Pensionskassenproblematik ist anders zu lösen, als dass du noch für deine eigene Rente zahlst!
    Weitere Antworten anzeigen
  • cabro 31.01.2020 13:27
    Highlight Highlight Interessante Argumente, leider etwas spät. Ich hatte mir zuvor noch keine Meinung gebildet. Werde nun ja stimmen.
    • phreko 31.01.2020 14:08
      Highlight Highlight Bestes Beispiel, dass die direkte Demokratie schon ziemlich ein Krüppelsystem ist...
    • Hipster mit Leggins 31.01.2020 14:44
      Highlight Highlight Ich würde mir aber auch noch die ebenso einseitige Gegenpropaganda anhören. Sonst ist deine Entscheidungsfindung aber ziemlich einseitig... Frau Badran ist keineswegs neutral.
    • cabro 31.01.2020 17:47
      Highlight Highlight @phreko interessant. Würde mich interessieren, warum mein Kommentar dich zu dieser Aussage bringt?
  • Altweibersommer 31.01.2020 13:27
    Highlight Highlight Warum dürfen Private überhaupt Boden besitzen?
    Und wenn schon, warum für andere Zwecke als diesen selber zu bewohnen/-nutzen?
    • dorfne 31.01.2020 13:52
      Highlight Highlight Die Frage müsste Ihnen z.B. eine SVP beantworten, deren Mitglieder Edelweisshemden tragend, fahnen- und treichelschwingend durchs Land ziehen und es in Ordnung finden, wenn unser Grund und Boden
      an profitorientierte, ausländische Investmentfirmen verkauft wird!
  • o.zone 31.01.2020 13:24
    Highlight Highlight Wie sagte nicht schon Mark Twain: Kauft Land! Gott erschafft keines mehr!
    Wie vielen anderen ergeht es mir auch so: kaufen könnte ich schon, aber nicht dort wo ich arbeite oder es mich gluschte würde... aber macht das wirklich Sinn, ein EFH in der Pampa zu stellen und jeden Tag pendeln? Nur damit ich meine Steuern optimieren kann? So miete ich meine Wohnung brav weiter, im Wissen, dass ich (zu)viel bezahle. Von daher ist dies Initiative genau richtig: Bezahlbare Mieten dort wo die Menschen auch arbeiten, wir alle mögen doch keine verstopften Strassen oder übervolle Züge.
  • dho 31.01.2020 12:55
    Highlight Highlight Obwohl ich mit Frau Badran in zahlreichen Fragen des politischen Lebens uneins bin, in Bezug auf die inhaltliche Qualität und das Halbwissen einer ganzen Journalistengeneration Stimme ich ihr voll und ganz zu.

    Heute strömen zahlreiche (in Kommunikation und Publizistik) diplomierte Hochschulabsolventen in den Medienbetrieb.

    Und schreiben dann über Delphine, Kasachstan, Bitcoin, Federer und eben Immobilienmarkt.

    Frau Badran hat recht, für einmal.
  • Toerpe Zwerg 31.01.2020 12:54
    Highlight Highlight Der Elefant im Raum wird ignoriert. Es gibt keine Gemeinnützigen Wohnungen. Das sind Partikularnützige Wohnungen für eine Minderheit - diejenigen, die eine haben. Daraus ergibt sich das Allokationsproblem mit undurchsichtigen Vergabekriterien, mit Wartelisten und einem starken Hemmnis, die Wohnung zu wechseln.

    Die Initiative ist untauglich; die Ungerechtigkeiten auf dem Wohnungsmarkt adressiert sie nicht. Im Gegenteil.

    Man könnte z.B darüber nachdenken, einen Teil der Bodenrente abzuschöpfen. Bsp. 1% der Mieteinnahmen - mit Rückverteilung an alle Mieter nach Köpfen.
    • Loki34 31.01.2020 13:13
      Highlight Highlight Ihr Argument ist also: Anstatt ein bisschen zu verbessern, lieber gar nichts machen, oder hoffen, dass eine andere perfekte Lösung kommt.

      Denn rein rechnerisch: Im Endeffekt wohnen bei mehr gemeinnützigen Wohnungen auch mehr Menschen ohne Renditezwang und können auch mehr sparen oder konsumieren.

      Und wie löst das der angebliche Wohnungsmarkt ih Allokationsproblem? Gar nicht, denn so viele Wohnungen gehen unter der Hand durch. Nur schlimmer, dass da einfach eine Person (Eigentümer*in) nach Lust und Laune entscheiden kann. Bei den Genossenschaften sind es wenigsten mehrere Personen.
    • ursus3000 31.01.2020 13:16
      Highlight Highlight Ich hätte nie gedacht dass ich Dir jemals zustimmen könnte , aber hier hast Du recht
    • landre 31.01.2020 13:29
      Highlight Highlight "Das sind Partikularnützige Wohnungen für eine Minderheit (...)"

      "(...) mit undurchsichtigen Vergabekriterien, (...)"

      Das sind genau die schwerwiegende Argumente die ein Nein rechtfertigen dürfen/ können.

      "(...) Bsp. 1% der Mieteinnahmen - mit Rückverteilung an alle Mieter nach Köpfen."

      Solch ein Giesskannenprinzip würde den Sinn und Zweck (gerechterer/ ausgeglichener Wohnungsmarkt; Verteilung an wirklich Bedürftige) keineswegs erfüllen.

      Das Thema Wohnen bzw haltbarer Wohnungsmarkt ist viel komplexer als man meinen kann...Und das zeigt hier oben NR Badran eindrücklich...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nik G. 31.01.2020 12:39
    Highlight Highlight Leider glauben wir zu schnell irgendwelchen Wirtschaftsmenschen als selber zu hinterfragen. Dies ist beim Lohn, Arbeiten (Ferien- Arbeitszeit) und eben auch beim Wohnen. Sie können jedes mal das Argumnent it Geld- oder Jobverlust bringen und es wird geglaubt. Nur Können sie das nicht voraussagen. Das kann niemand.
    • ursus3000 31.01.2020 13:18
      Highlight Highlight Und darum sollen Wir Experimente mit ungewissem Ausgang probieren ?
    • Fastadi 31.01.2020 13:46
      Highlight Highlight @ursus, nein, wie Nik geschrieben hat, sollten wir selber hinterfragen und nicht den Parolen der Reichen blind folgen.
    • Sherlock_Holmes 31.01.2020 14:49
      Highlight Highlight @ ursus3000

      Wo kämen wir denn hin, wenn niemand hin ginge, wo wir denn hin hinkämen (wenn wir es wagen würden).
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 31.01.2020 12:38
    Highlight Highlight Ich tendierte bis jetzt eher zu einem Nein...Die politisch weitsichtigen so wie die technischen Argumente von NR Badran hier oben ergeben nun aber eine neue Betrachtungsweise der Thematik.
    (Ich muss dieses Wochenende wohl oder übel nochmals über die Bücher.)

    PS. Als Unparteiischer ist es offensichtlich das NR Badran ein konkreter Mehrwert im Spektrum der Schweizer Politik und Meinungsbildung verkörpert.
    • Loki34 31.01.2020 13:14
      Highlight Highlight Da hilft vielleicht auch aus praktischen Gründen die Arena heute abend. :D
    • Loki34 01.02.2020 00:19
      Highlight Highlight @landre und hat die Arena etwas gebracht? :D
  • Vos1962 31.01.2020 12:33
    Highlight Highlight Ich kann Frau Badran nur zustimmen. Das wichtigste Gut eines Landes ist dessen Boden. Aus diesem Grund verstehe ich auch nicht, warum nicht mehr Parteien und Medien dafür kämpfen. Offensichtlich halt sich die Bereicherungskultur schon zu tief in unserer Gesellschaft eingebrannt. Die Ergebnisse solcher Kulturen kann man ja genügend sehen auf der Welt. Die Frage für uns Stimmbürger lautet. Wollen wir wie andere korrupte Länder sein oder doch lieber aufrichtige und stolze Schweizer?
    Stephan Vögeli
    • ursus3000 31.01.2020 13:20
      Highlight Highlight Wir könnten ja einen Eroberungsfeldzug machen
    • sowhat 31.01.2020 13:49
      Highlight Highlight Vos1962, dein Text hat mich grad zu einer Gedankenspielerei gereizt.
      Wie sähe es wohl aus, wenn alle Interessen von nicht in der Schweiz lebenden Menschen und internationalen Unternehmen abgezogen würden.
      wenn deren Verlautbarungen, Kommunikationsoffensiven ungesagt wären.
      ich glaube, dann würde die Initiative mit 75% angenommen.
    • Seuli 31.01.2020 14:46
      Highlight Highlight Sorry Vos1926, ganz grosses NEIN dazu "Das wichtigste Gut eines Landes ist dessen Boden. "

      Das wichtigste Gut, mit Abstand, ohne Konkurrenz, sind die Buerger, alles andere ist ersetzbar.

      Und dann haust am Schluss noch einen raus mit "doch lieber aufrichtige und stolze Schweizer"... und bei mir geht schon das Blut und Boden Kopfkino los.
  • Bayon 31.01.2020 12:23
    Highlight Highlight Diese Frau ist einfach cool, direkt und mit Haaren auf den Zähnen. Sehr sympatisch!

    Für was gibts eigentlich Abstimmungsbüchlein die in keinster Weise informativ sind?
  • No fear 31.01.2020 12:23
    Highlight Highlight Hmmm, wann wird Jacqueline Bundesrätin? Und warum ist sie nicht Präsidentin der SPS, dann könnte man diese Partei vielleicht wieder wählen! 😊
    • sowhat 31.01.2020 13:52
      Highlight Highlight weil sie als Präsidentin der SP viel zu viele Rücksichten nehmen müsste, mit administrativem und repräsentativem Unsinn beschäftigt wäre und sich auf Kompromisse einlassen müsste, die ihre Ansichten verwässern. mir ist lieber sie ist an einem Ort, wo sie frei drauflos arbeiten kann.
    • Makatitom 31.01.2020 17:14
      Highlight Highlight Ausserdem führt sie erfolgreich ein Unternehmen, und zwar nicht ein geerbtes
  • koks 31.01.2020 12:20
    Highlight Highlight "Bei der Berichterstattung über die Wohnungsinitiative haben wir es mit einem eigentlichen Medienversagen zu tun. Die Medien kommen ihrer Verantwortung als vierte Gewalt nicht nach. "

    Die Medien sind meiner Ansicht nach generell nicht mehr auf der Höhe ihrer Aufgabe. Zuviel Ideologie, zuwenig Wahrheit. Nicht umsonst sinken die Auflagen praktisch aller Bezahlzeitungen seit Jahren stetig.
    • No fear 31.01.2020 12:57
      Highlight Highlight Du konsumierst ein Gratismedium und spuckst hierfür ziemlich grosse Töne ... Die Leserzahlen brechen ein weil Social Media und Gratismedien nichts mit Journalismus zu tun haben. Sorry Watson, nicht so gemeint. Aber hier gehts schon mehr um infotainment....
    • koks 31.01.2020 16:51
      Highlight Highlight No fear.

      Ich bin eine Privatperson (nicht wie Journalisten mit grosser medialer Reichweite, nicht wie Politikerin Badran, vor der ich übrigens den Hut ziehe) und nutze die Möglichkeiten wo ich kann, um meine Meinung zu sagen.

      Willst du mir jetzt nahelegen, dass ich meine Meinung nicht sagen dürfe, weil ich hier auf einer Gratiszeitung sei?

      Wenn du so denkst, mir egal.
      Ich bleibe bei meiner Meinung: Mit dem Journalismus gehts abwärts (ausser mit Watson selbstverständlich...).


  • De-Saint-Ex 31.01.2020 12:20
    Highlight Highlight Danke Frau Badran und danke Watson... leider ist anzunehmen, dass es nichts nützen wird... viel zu viele BürgerInnen verdienen, verfassungswidrig, viel zu viel Geld dabei, und jene, die eigentlich darunter leiden, sind entweder zu dumm oder bereits zu abgelöscht, sich dagegen zu wehren. So ist direkte „Demokratie“ ein schlechter Scherz.
    • sowhat 31.01.2020 13:55
      Highlight Highlight zu dumm find ich unfair. Zu schlecht informiert, trifft's wohl eher.
      Und die richtigen Informationen zu finden, ist mittlerweile ein Aufwand der von vielen nicht mehr geleistet werden kann.

      Wir finden leider nicht oft jemanden wie JB, die so eloquent und mit Kenntnis der Materie die Dinge auf den Punkt bringen kann.
    • De-Saint-Ex 31.01.2020 14:38
      Highlight Highlight Sowhat, da haben Sie allerdings recht. Ich nehm‘s zurück 👍🏼.
  • Roman h 31.01.2020 12:14
    Highlight Highlight Sorry liebe Frau Badran
    Aber sich machen hier das gleiche wie sie es den Gegner vorwerfen.
    Der Mittelstand wird also im Kanton Schwyz verdrängt?
    Wenn man jetzt Gemeinden wie Wollerau oder Hurden nimmt ja
    In Egg zum Beispiel sieht es wieder ganz anders aus.
    Vor allem im Nachbars Kanton Glarus.
    Aber ja im Steuerparadis steigen die Mieten.
    Aber es gibt nun mal kein recht auf eine Wohnung am See oder mit Seeblick
    • Loki34 31.01.2020 13:20
      Highlight Highlight Wie steht es um das Recht nicht aus seiner bekannten Umgebung gerissen zu werden, weil die Mieten zu teuer sind? Oder wie fänden Sie es, wenn Sie heute die Kündigung erhalten, bis Anfang April eine Wohnung finden müssen und dabei nichts in Ihrer näheren Umgebung finden? Es geht ganz einfach um Wohnsicherheit, niemand verdient es aus seiner sozialen Umgebung verdrängt zu werden. Da kommen immense Zusatzkosten dazu: Umzug, Arbeitswechsel/Pendeln, neue Schule für die Kinder, neue soziale Kontakte suchen etc.
    • sowhat 31.01.2020 13:57
      Highlight Highlight Romanh h, mit deinem Votum gibst du ihr erst richtig recht :)
    • Roman h 31.01.2020 14:00
      Highlight Highlight Nichts in ihrer näheren Umgebung?
      Nehmen wir jetzt wieder das Beispiel Schwyz, dann gibt es mehr als genug günstige Wohnungen in der Nähe von Wollerau und co.
      Arbeitswechsel?
      Niemand der in Hurden oder Wollerau wohnt arbeitet dort.
      Wenn ich heute eine Kündigung erhalten und im April eine neue Wohnung brauche, so helfen mir Genossenschaften auch nicht weiter ausser ich kenne die richtigen Leute.
      Ob es jetzt mehr Genossenschaften gibt oder nicht hilft mir da nicht weiter.
      Im 2019 wechselte ich die Wohnung, mit suchen und Umzug brauchte ich 4 Wochen ohne Stress.

    Weitere Antworten anzeigen
  • THEOne 31.01.2020 12:13
    Highlight Highlight mir ist diese frau unsympathisch...
    vielleicht gerade deswegen mag ich ihre art, wie sie gewissen herren und damen mal verbal richtig eins in die fresse haut und die fakten ohne einhörner und rosa brille beim namen nennt.
    denn... sie hat absolut recht mit dem was sie da sagt
    • Sherlock_Holmes 31.01.2020 15:22
      Highlight Highlight Das Bett mit ihr teilen, würde ich jetzt auch nicht. 😆

      Aber ich ich würde es ausserordentlich schätzen, wenn sie beispielsweise die Gotte eines unserer Kids wäre. 😊

      Wenigstens würde ich sofort einen Abend lang mit ihr bei einem Bier oder mehr an den Tisch sitzen. 😁

    • THEOne 31.01.2020 19:52
      Highlight Highlight hm... das könnte echt noch intressant sein... am tisch mit ihr sitzen und palabern... mein ich...
  • Chrigi-B 31.01.2020 12:10
    Highlight Highlight Bei einem Punkt gebe ich ihr Recht: SBB

    Es ist eine verdammte Frechheit was in diesem Laden abgeht! Diese Grundstücke gehören uns und sollen gefälligst mit günstigen Wohnungen erschlossen werden. So was von unschweizerisch und nicht über den Tellerrand gedacht! Behaltet diese Immobilien doch, es gäbe ja Unsummen an Einnahmen für die SBB.

    Diese Initiative werde ich aber weiterhin nicht unterstützen. Es ist primär ein städtisches Problem, speziell in Genf und Zürich. Löst eure Probleme auf lokaler Ebene.

    • ingmarbergman 31.01.2020 12:35
      Highlight Highlight Schön dass es dir so gut geht finanziell. Aber die Büetzer in diesem Land verdienen nicht so viel wie du. Und für Leute mit durchschnittlichem Lohn ist es eben auch in der Agglo ein Problem.
    • Loki34 31.01.2020 13:00
      Highlight Highlight Die Initiative ist super föderalistisch. Sie spricht genau den Gemeinden und Kantonen die Möglichkeit zu endlich ein Vorkaufsrecht zu erhalten, wenn die Bevölkerung das so wünscht. Und wenn du dir überlegst, wem der Boden schlussendlich gehört, wird das ganze noch klarer. Wie bitte sollen also die Städte das Problem lösen, wenn der Bund keine Möglichkeiten dafür bietet?
      Lieber soll die Bevölkerung die Rendite zahlen oder zwangsweise zu den günstigen Wohnungen ziehen und dann mit immensen Gesellschafts-, Klima- und Mobilitätskosten zu Ihren Arbeitsplätzen pendeln. Genial.
    • Chrigi-B 31.01.2020 13:01
      Highlight Highlight Die Zentren sind teuer, keine Frage.

      30 Minuten - 60 Minuten mit dem Zug sind absolut machbar und schon hast du eine grössere, schönere und günstigere Wohnung als im Zentrum.

      Kreis 5 ist top, Bülach ist jedoch auch nicht schlecht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 31.01.2020 12:06
    Highlight Highlight Wo sie Recht hat, hat sie Recht.

    Und da neu sämtliche Medien zusammengeschlossen sind, ist kritische Berichterstattung Mangelware.

    Watson, WOZ, ein paar AZ Blätter und Gewerkschaften halten mittlerweile als letzte Mohikaner dem andere Meinungen entgegen.
  • Alnothur 31.01.2020 12:06
    Highlight Highlight Der Tag ist gekommen, an dem ich Badran zustimme. Und zwar vollumfänglich. Wer hätte das gedacht! Bravo!
  • Mutbürgerin 31.01.2020 12:00
    Highlight Highlight Man kann nicht nicht essen, atmen, nackt herumlaufen, arbeiten, Sex haben. Deshalb bitte alles vom Staat kontrollieren, planen und zuteilen. Und natürlich alles gratis.
    • ingmarbergman 31.01.2020 12:36
      Highlight Highlight 🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️
    • Kyle C. 31.01.2020 12:44
      Highlight Highlight Du hast entweder nicht fertig gelesen oder es schlichtweg nicht verstanden.
    • FrancoL 31.01.2020 12:58
      Highlight Highlight Die Wut der Wutbürgerin lässt sie wieder in der immensen Unbeholfenheit fischen und unsinnige Zeilen schreiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • KBL SLT 31.01.2020 11:58
    Highlight Highlight Endlich selber Eigentümer und froh den Mieten in und um Zurich nicht mehr ausgesetzt zu sein. Arbeite in Immo Branche und muss klar sagen, dass dies seit einiger Zeit und kontinuierlich die jenigen reicher macht die Boden haben. Nicht nur Banken und Versicherungen sondern auch Bauern die in der Suburban und bauen lassen. Die meisten müssen (stetig mehr) zahlen weil irgendwo will und muss man ja wohnen. Distanzen und Lage etc spielen eine Rolle, ja. Aber es dürfte einer der dreistesten und unverschämtesten Geldabflüsse nach oben sein (neben Kreditvetgaben) die es in der Schweiz aktuell gibt...
  • Immodommi 31.01.2020 11:52
    Highlight Highlight Von wegen Genossenschaften werden nicht unterstützt.. was ist mit all den günstigen Baurechten oder Landabgaben? Hunderte von Millionen welche die Gemeinden an wenige Priviligierte im Genossenschaftsfilz verschenken statt etwas für Alle zu tun!

    Und warum sagt Frau Badran wohl nichts zum ach so tollen "Mietrecht" in Genf? Ein Musterbeispiel dafür, was die staatliche Regulierung tatsächlich bringt: wihnungsnot und absolute Höchstpreise...
    • Platon 31.01.2020 14:15
      Highlight Highlight @Immodommi
      Wie wäre es, statt ständig eine Neidlied auf den pösen Genossenschaftsfilz zu singen, endlich zuzugeben, dass es die bessere Wohnform ist? Ich wohne leider nicht in einer Genossenschaft, würde es aber gerne, da es offensichtlich billiger ist. Es ist auch billiger, wenn Genossenschaften Baurechtszinsen zu Marktpreisen bezahlen müssen, was eigentlich fast immer der Fall ist.
      Was soll ich nun tun? Soll ich vor Neid schmollen und Nein stimmen, weil ich noch nicht in einer Genossenschaft lebe? Nein, so dumm bin ich nicht. Ich will, dass es Standard für alle wird!
    • Makatitom 31.01.2020 17:23
      Highlight Highlight Die Neidkeule kommt ja jedesmsl, deshalb hier mal die passende Antwort darauf
      Benutzer Bild
  • andrew1 31.01.2020 11:45
    Highlight Highlight Naja ist einfach wieder einmal mehr eine alibi-symptombekämpfungs-übung welche nicht viel bringen wird. Schlussendlich regiert angebot und nachfrage. Je knapper das land und die wohnungen werden umso teurer sind die mieten und die kaufpreise. Die immo-preise sind in den letzten 20 jahren massiv stärker gestiegen als die löhne. Aber die 50000 zuwanderer müssen ja umsverrecken sein auch wenns grosse probleme mit sich bringt in vielen bereichen. Wir könnten wohl sogar zu wenig nahrungsmittel haben so das einige eingehen, aber es gäbe bestimmt noch viele die die grosse zuwanderung toll fänden....
    • phreko 31.01.2020 14:19
      Highlight Highlight Bist du der nächste der mal 2 Striche kennengelernt hat und meint damit die Welt erklären zu können? Wenns so einfach wäre gäbe es wohl auch keinen Nobelpreis für Wirtschaft!
  • dorfne 31.01.2020 11:43
    Highlight Highlight Warum unterstützt der Gewerbeverband diese Initiative nicht? Jeder 2. Franken wird durch die Binnenwirtschaft verdient. Wer viel Miete zahlen muss, hat weniger Geld für den Konsum. Z.b. Für den Coiffeur, für den Kauf nachhaltig produzierter Güter, für Kultur, Bildung usw.. Wer viel Miete zahlt hat auch kein voriges Geld für das Altersparen in der 3. Säule.
  • Quacksalber - Fehler beim bearbeiten der Anfrage 31.01.2020 11:39
    Highlight Highlight Die Pro Kampagne ist tatsächlich zum vergessen. Ob der Mieterverband da draus lernen wird? Ich habe jedenfalls trotzdem mit ja gestimmt.
  • PC Principal 31.01.2020 11:34
    Highlight Highlight Badran ist sehr intelligent, sie will möglichst viel Geld für ihre Klientel (Genossenschaftler) rausholen. Doch die Mehrheit, die nicht in Genossenschaftswohnungen wohnt und dazu nicht die nötigen Kontakte hat, wird durch diese Initiative mehr bezahlen.
    • greeZH 31.01.2020 11:42
      Highlight Highlight Wie lange willst du uns noch mit deinem Nonsens zuspammen?
    • Shlomo 31.01.2020 11:53
      Highlight Highlight Jeder Kann sich um eine Wohnung bei einer Genossenschaft bewerben, ohne Vitamin B.
      Hör mit deiner blöden Falschinformation und Neiddebatte auf.
    • dorfne 31.01.2020 12:09
      Highlight Highlight Ich hätt auch gern eine Genossenschaftswohnung gehabt. Hat leider nicht geklappt. Aber Neid ist ein mir fremdes Gefühl. Drum bin ich für mehr bezahlbare, sprich Genossenschaftswohnungen für untere und mittlere Einkommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Das Ding 31.01.2020 11:33
    Highlight Highlight Vielen Dank Frau Badran

    Schon nur die tatsache das die Erläuterung ins detail geht und nicht nur oberflächlich, zeigt mir das die Initiative angenommen werden muss.
    • RETO1 31.01.2020 21:17
      Highlight Highlight Es muss gar nichts, die Initiative wird abgelehnt werden
      Der gesunde Menschenverstand wird obsiegen
  • Lowend 31.01.2020 11:33
    Highlight Highlight Watson tut sich in letzter Zeit echt damit hervor, fundiert und unabhängig über strittige Fragen zu berichtet und in Interviews auch kritische Fragen zu stellen, die Frau Badran in diesem Fall wirklich glänzend beantwortet.

    So gesehen ist Watson langsam eines der letzten Medien hier in unserem Land, dass seinem Auftrag nachkommt, als vierte Gewalt die Zusammenhänge genau und unabhängig zu beleuchten, den Mächtigen auf die Finger zu schauen und deren Lügen zu entlarven.

    Herzlichen Dank dafür!
  • RETO1 31.01.2020 11:30
    Highlight Highlight Vorkaufsrecht durch den Staat ist nix anderes als denKommunismus in Salamitaktik einführen.
    Badran träumt von DDR-Plattenbauten
    • dorfne 31.01.2020 12:10
      Highlight Highlight Sie stellen Ihre Ideologie über die Tatsachen.
    • PC Principal 31.01.2020 12:15
      Highlight Highlight In der DDR musste man ein hohes Parteimitglied sein, um sofort eine Wohnung zu erhalten. Der gemeine Pöbel blieb jahrzehntelang auf der Warteliste. Es war also ein bisschen so wie heute in Zürich.
    • Kyle C. 31.01.2020 12:48
      Highlight Highlight Echt jetzt Reto? Da gibt sich eine Politikerin Mühe die Probleme fundiert und nachvollziehbar zu erklären und alles was dir dabei einfällt ist Kommunismus und Plattenbau?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Goon (34) 31.01.2020 11:22
    Highlight Highlight "Zeigen Sie mir eine andere Anlage, welche fast risikolos ähnlichen Profit abwirft!"

    Es ist kein Profit, eher eine Hedge gegen den Irrsinn von Fiat-Geld.
    Eine nominelle Verteuerung von begrenzten Ressourcen ist die Folge davon.

    Bitcoin behebt das!
    • ursus3000 31.01.2020 11:51
      Highlight Highlight Und ich habe gedacht die Bitcoin Jünger seien Ausgestorben
    • Goon (34) 31.01.2020 13:00
      Highlight Highlight *Inquisitor
  • Peter Wyss 31.01.2020 11:18
    Highlight Highlight Vielen Dank Jacqueline Badran für den grossen und sehr geschätzten Einsatz für das Wohl der Menschen in unserem Land! Das ist wirklich die Kernfrage: geben wir unsere Stimme den Immobilienkonzernen und der Finanzindustrie oder den in der Schweiz lebenden Menschen?
  • Randalf 31.01.2020 11:18
    Highlight Highlight
    Gut gebrüllt Löwin.

    Das sind die Argumente welche das Volk braucht.
    Es ist nur zu hoffen dass diese Initiative angenommen wird.
    • Chili5000 31.01.2020 12:30
      Highlight Highlight Es ist auch zu hoffen das die Journis das kapieren und die Kernbotschaft an die Leute bringen und die Gegenargumente etwas genauer durchleuchten... Aber ich denke das ist zu viel verlangt...
  • mrcharliebrown 31.01.2020 11:15
    Highlight Highlight Man kann schon nicht nicht wohnen.. Aber heieiei, man muss ja auch nicht genau in den Reichenghettos am Züri- und Vierwaldstättersee oder in Steinwurfdistanz zum Stadtzentrum leben. Klar ist es "unfair" wenn sich die einen eine Bombenwohnung an einem Bombenstandort leisten können und andere nicht. Ich zweifle aber erheblich daran, dass vermehrte staatliche Lenkung das angesprochene Problem zu lösen vermag.
    • Juliet Bravo 31.01.2020 11:33
      Highlight Highlight Das hat aber nichts mit dieser Vorlage zu tun.
    • mrcharliebrown 31.01.2020 13:05
      Highlight Highlight Inwiefern?
    • Juliet Bravo 31.01.2020 13:25
      Highlight Highlight Weil Genossenschaftswohnungen nichts mit Sozialwohnungen zu tun haben. Es ist nur eine andere Rechtsform. Eine Genossenschaft kann sich auch im Luxussegment ansiedeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Piddy_1 31.01.2020 11:12
    Highlight Highlight Bin ich der einzige der das "Müssen wir das an der Prüfung können?" gerade gigantisch feiert?
    • Christoph Bernet 31.01.2020 11:25
      Highlight Highlight 😌🙏
    • sowhat 31.01.2020 14:09
      Highlight Highlight hat mir auch gefallen, Piddy :)
  • versy 31.01.2020 11:12
    Highlight Highlight Interessanter Artikel, schätze meistens sowieso die offene Art von Badran, obeohl ich nicht der SPler bin.
    Aber, beileibe zahle ich im Jahr nicht mehr Miete als Steuern... Im Kanton Bern ist unser (verheiratet) grösster Kostenpunkt die Steuern und dann die Miete. Beim Eigentum sinken die Kosten nochmals pro Jahr.
    • Klaus07 31.01.2020 12:24
      Highlight Highlight Der Durchschnittliche Anteil der Steuern im Jahr sind ca. 1,5 Monatslöhne. Das wären 12,5% aufs Jahr gerechnet. Gemäss Mieterverband sollte man nicht mehr als ein Drittel des Lohns für das Einkommen ausgeben. Das wären 33,3%
      Nun gibt es zwei Varianten zu ihrem Kommentar. Entweder ihre Miete ist unterdurchschnittlich günstig, oder Ihr Jahreseinkommen überdurchschnittlich hoch. Oder drittens, sie erzählen hier nur Chabis!
    • sowhat 31.01.2020 14:10
      Highlight Highlight versey, gratuliere zur supergünstigen Wohnung. Oder verdienst du so viel, dass deine Steuern so hoch sind?
    • Statler 31.01.2020 14:57
      Highlight Highlight Wow, wie viel Steuern bezahlst Du? 1/3 Deines Einkommens pro Monat? Wohl kaum, oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • insert_brain_here 31.01.2020 11:07
    Highlight Highlight Sauber und verständlich argumentiert wieso die Initiative nützlich, notwendig und gerecht ist, dass bei Annahme wohl 99% der Bevölkerung auf Jahrzehnte hinaus davon profitieren würden und leider auch warum auch diese Runde wieder an die anderen 1% gehen wird. Es ist geradezu grotesk wie leicht der Bürger mit ein paar dreisten Lügen dazu gebracht werden kann gegen seine eigenen Interessen zu stimmen.
  • PC Principal 31.01.2020 11:02
    Highlight Highlight Aus ökologischer und sozialer Sicht ist es sinnvoller, wenn man direkt neben dem HB Büros baut und für verbilligtes Wohnen andere Grundstücke vorsieht. Wenn sich die Bürös direkt am Bahnhof befinden, benutzen mehr Leute den ÖV statt das Auto, das betrifft nicht nur die Mitarbeiter sondern auch Kunden. So wird die Stadt von sinnlonem Autoverkehr befreit. Ausserdem wäre eine Wohnlage direkt neben dem Bahnhof beispielsweise nicht unbedingt ideal für Familien. Besser, die SBB verdient mit diesen Top-Grundstücken langfristig Geld und steckt es in den ÖV.
    • Shlomo 31.01.2020 11:29
      Highlight Highlight Deine Argumente werden auch immer fadenscheiniger.
    • dorfne 31.01.2020 11:47
      Highlight Highlight Das ist die halbe Wahrheit. Wenn in einer Stadt wie Zürich immer mehr Arbeitsplätze entstehen, muss es parallel dazu auch mehr günstige Wohnungen geben. Wenn nicht wachsen die Pendlerströme auf Schiene und Strasse ins Uferlose, was wiederum hohe Kosten für die Allgemeinheit verursacht.
    • PC Principal 31.01.2020 12:00
      Highlight Highlight @dorfne: Es ist ja nicht so, dass mehr Arbeitsplätze entstehen; die vorhandenen Arbeitsplätze sind dann einfach direkt am Bahnhof und aus ökologischer Sicht ist das sinnvoll. Zudem, wenn man direkt am Bahnhof Büros baut, dann werden andernorts mehr Flächen für Wohnungen frei.

      Ich bin absolut dafür, dass mehr günstige Wohnungen gebaut werden. Im Moment ist eines der Probleme, dass viele Projekte in Zürich von den Grünen zusammen mit der AL und SVP bekämpft werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mikel 31.01.2020 10:57
    Highlight Highlight Jacqueline Badran for Bundesrätin! Sie lässt sich weder in ein Schema pressen noch ist sie bestechlich. Dass wie es in der Immobilienbranche und den Mieten läuft nicht in Ordnung ist, weiss jedeR PolitikerIn, es geht hier fast nur um Eigeninteressen und Profit, das müssten auch Liberale anerkennen. Solche Initiativen müssen angenommen werden.
    • Chili5000 31.01.2020 12:35
      Highlight Highlight Blöd nur das praktisch alle in Bundesbern Immobilienbesitzer sind und sich nicht so sehr dafür begeistern werden...
  • Stefan Morgenthaler-Müller 31.01.2020 10:56
    Highlight Highlight Zitat: "Das hat viel mit dem Unwissen der Journalisten über elementare Zusammenhänge im Immobilienmarkt zu tun."

    Man kann nicht von Schweizer Zeitungen erwarten, dass sie auf jedem Gebiet einen Experten anstellen. Journalisten können unmöglich in einem Gebiet, über das sie berichten, so viel wissen, wie Leute, die das studiert haben und darin arbeiten.

    Das ist einfach zu viel verlangt, da der Endverbraucher a) nicht CHF 10 für eine gute Zeitung bezahlen würde und b) schlicht keine Zeit hat,sich umfassend mit einem Thema zu beschäftigen. Darum gibt es professionelle Politiker, die wir wählen.
    • Pümpernüssler 31.01.2020 11:12
      Highlight Highlight professionelle Politiker? in der schweiz?
    • Stefan Morgenthaler-Müller 31.01.2020 11:33
      Highlight Highlight Wir wählen ja Politiker, die sich um die politischen Anliegen kümmern, damit wir Zeit haben, unserer Arbeit uns unseren Bedürfnissen nachzugehen.

      Sorry, gewisse Dinge über die wir abstimmen sind so komplex, dass die meisten Bürger gar keine Zeit noch die Fähigkeit haben, sich damit bis auf den Grund zu beschäftigen (hat jemand selber die Biliateralen Verträge gelesen?), darum wählen wir Politiker, die das übernehmen.

      Und selbst einige Politiker sind schlicht überfordert, wenn die Experten ihnen erklären, was vor sich geht. Ich nenne keine Namen von Bundesräten. Kann man sich selbst denken.
    • dorfne 31.01.2020 11:50
      Highlight Highlight Vom Recherchejournalisten darf man verlangen, dass er/sie sich seriös in die Thematik einliest. Sonst hat er/sie den falschen Beruf.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dan2016 31.01.2020 10:56
    Highlight Highlight die Immobilien der SBB gehören aber, Frau Badran, schon nicht nur ein paar Zürchern. Als Restschweizer finde ich es schon ziemlich anmassend, nationales Volksvermögen ein paar glücklichen Stadtzürchern zukommen zu lassen.
    • Garp 31.01.2020 11:42
      Highlight Highlight Du überlässt das Volksvermögen also lieber ausländischen Investoren und und lässt das Geld ins Ausland wandern.
    • dorfne 31.01.2020 11:53
      Highlight Highlight Im Grossraum Zürich wird das meiste Geld für den Finanzausgleich und die Landwirtschaftssubventionen verdient! Die halbe Schweiz pendelt in den Grossraum Zürich, um dort den Lebensunterhalt zu verdienen.
      Ich staune immer wieder über den Anti-Zürich-Reflex.
    • Makatitom 31.01.2020 17:36
      Highlight Highlight Die SBB hat selbstverständlich nur noch in Zürich Immobilien
    Weitere Antworten anzeigen
  • Le Tintin 31.01.2020 10:55
    Highlight Highlight Verd... warum wird sie nicht SP-Präsidentin!?
    • SusiBlue 31.01.2020 13:38
      Highlight Highlight Als Präsident (oder Vorstandsmitglied) sollte man möglichst immer die Konsensmeinung der Mitglieder vertreten. Das kann dazu führen, dass man nicht ständig die eigene Meinung und Überzeugung lautstark kommunizieren kann. Oder durchzusetzen versucht.
      Das war auch ein Grund der nicht-Wiederwahl von BR Blocher.
      Und ist wohl auch eine Überlegung von Badran, weshalb sie lieber als "unabhängige NR" politisiert.
    • sowhat 31.01.2020 14:19
      Highlight Highlight weil sie da zuviel Zeit mit Müll vertun müsste :)
    • Makatitom 31.01.2020 17:43
      Highlight Highlight Unfähigkeit, Gaunerstückchen (Tinner-Akten, verfassungswidrige Gesetzesvorlagen), das komische Demokratieverständnis, das er bspw. Bei Grössenwahn in Ankara an den Tag legte und das ewige schreiben lassen von Mitberichten von anderen Departement statt sich um das eigene zu kümmern waren die, Gründe für die Abwahl des SchleBraZ, nicht dass er "seine Meinung" gesagt hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spargel 31.01.2020 10:48
    Highlight Highlight Initiative das Immobilien nur Personen im Inland gehören. Klingt spannend aber unendlich kompliziert. Was ist eine Person (natürlich, juristisch), was wenn diese nach dem Kauf das Land verlässt etc etc. Viel Glück
    • Baruch de Spinoza 31.01.2020 11:36
      Highlight Highlight Das BewG (Bundesgesetz über den Erwerb von
      Grundstücken durch Personen im Ausland, https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19830373/ ) ist seit 1985 in Kraft. Was eine Person ist, definiert Artikel 5 abschliessend. Falls jemand das Land nach dem Kauf verlässt, ist das strafrechtlich relevant. Insbesondere Art. 29 (Unrichtige Angaben) und Art. 30 (Missachtung von Auflagen) wären anzuwenden, allenfalls weiterführende zivilrechtliche Konsequenzen.

      Solange sich alle zuständigen Behörden an Art. 24 Abs. 3 halten (Meldepflicht notwendiger Angaben), braucht es auch kein Glück.
  • Gubbe 31.01.2020 10:47
    Highlight Highlight Ich schätze Frau Jacqueline Badran. Frau Badran ist der Blocher der SP. Sie ist eine, die sagt was Sache ist. Ich bin grösstenteils ihrer Meinung. Aber...Wie will sie den ausländischen Eigentümern erklären, dass ihnen zB. in Gstaad kein Boden mehr gehört?
    • Christoph Bernet 31.01.2020 10:53
      Highlight Highlight @Gubbe: Ferienhäuser sind von der Lex Koller ausgenommen und wären es wohl auch bei Frau Badrans Initiative. Es geht um den Besitz von Schweizer Immobilien durch Personen mit Wohnsitz im Ausland als Anlageobjekt.
    • Gubbe 31.01.2020 11:14
      Highlight Highlight Christoph Bernet
      Oh, habe wohl das Wort 'Inland' nur mit dem Schweizer Pass assoziiert.
    • Spargel 31.01.2020 11:41
      Highlight Highlight Da fängt es eben an...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nosferal 31.01.2020 10:42
    Highlight Highlight Die ganze Schuld den Medien zuzuschieben ist jetzt schon ein bischen zu einfach...
    • FrancoL 31.01.2020 10:46
      Highlight Highlight Nicht die ganze Schuld, aber eine satte Schuld oder haben Sie bis jetzt Artikel mit den richtigen Grundaussagen der Badran gelesen?
    • Chili5000 31.01.2020 12:39
      Highlight Highlight @FrancoL: Genau, ich habe bis jetzt nicht mal ansatzweise über diese Zahlen etwas gehört. Es wäre gut wenn die Medien mehr und richtig darüber berichten würden...
  • René Obi (1) 31.01.2020 10:42
    Highlight Highlight Danke Jacqueline Badran. Die Zahlen sind überwältigend. 14 Milliarden werden pro Jahr von unten nach oben umverteilt. Das sind knapp 2000 pro Person, die wir jedes Jahr den Reichen schenken.
    • ursus3000 31.01.2020 11:30
      Highlight Highlight Rechen ist nicht deine Stärke ?
    • DerAlteBenisun 31.01.2020 11:37
      Highlight Highlight Auch deine Rente und Pensionskasse finanziert sich dadurch...
    • Eskimo 31.01.2020 11:38
      Highlight Highlight Von oben nach unten wird aber noch viel mehr umverteilt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heini Hemmi 31.01.2020 10:41
    Highlight Highlight Die SBB kassiert jährlich Hunderte Millionen an Steuergeldern und verscherbelt Immobilien an bester Lage an ausländische Investmentbanken, womit diese Grundstücke für einen einmaligen Ertrag für immer verloren sind. Das ist tatsächlich eine Riesensauerei!
    • FrancoL 31.01.2020 10:48
      Highlight Highlight Es ist erst eine Sauerei wenn es auch die Bürgerlichen als solche betrachten und das tun sie, wider besseren Wissens, leider nicht.
    • Astrogator 31.01.2020 10:50
      Highlight Highlight Meyer ist mit dem Spruch angetreten, er wolle "modernes Management" und wurde dafür von der Politik, allen voran den Bürgerlichen bejubelt.
    • Smeyers 31.01.2020 15:38
      Highlight Highlight @Heini; Auch hier muss einmal klar gesagt werden, wenn die SBB Wohnraum in Zürich an der Zollstrasse subventioniert, haben die Bergkantone nichts davon. Die SBB gehört allen, nicht nur den Städtern. Und wenn Sie einmal etwas verkaufen, gibt es wenigstens Geld für die Infrastruktur oder randregionen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BratmirnenStorch 31.01.2020 10:33
    Highlight Highlight Immobilienentwickler leben von Margen, die sie erhalten, wenn sie ihre Projekte z.B. an Pensionskassen verkaufen. Diese PK‘s müssen dann mit dem investierten Geld Rendite erwirtschaften, damit sie die Renten mit hohen Umwandlungssätzen auszahlen können.
    Die einzige Möglichkeit, günstigen Wohnraum zu erstellen, haben Kantone, Städte, Gemeinden unf Genossenschaften, die selber bauen und ihr Land im Baurecht übernehmen können. Mit Zwängen erreicht man rein gar nichts.
    • FrancoL 31.01.2020 10:42
      Highlight Highlight Ohne Regelungen werden die Mieten ins uferlose gehen und das Einkommen noch mehr belasten, wohnen wird zu einem Luxusgut und das weil man eben wie Badran klar erwähnt nicht nicht wohnen kann.
    • Pafeld 31.01.2020 10:58
      Highlight Highlight Ich weiss, das die notorische Zwangsantipathie bei gewissen bürgerlichen bereits Standard ist, aber wo zum Teufel nochmal steckt in dieser Initiative Zwang? Oder ist das einmal mehr eine der üblich leeren Worthülsen wie "Arbeitsplätze, Firmen- und Reichenabwanderung oder Steuersubstratverlust"?
    • sealeane 31.01.2020 11:04
      Highlight Highlight @brat das ist doch gerade was falsch läuft! Wir finanzieren über unsere miete unsere Versicherungen /Pensionskassen gleich selbst... dann kann ich das geld gleich bis zur rente auf die Bank packen hab ich mehr davon als überteuerte mieten zu bezahlen.
      Und von den Immobilienhaien reden wir schon gar nicht... das ist wie sch geagt Geld das abgesaugt (von unten nach oben umverteilt) wird. Bzw. eben wenn auch noch ausländisches Vermögen dahinter steckt, wird der Gewinn sogar exportiert...
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 31.01.2020 10:32
    Highlight Highlight Badran in Hochform, bravo.

    Klare und deutliche Worte und ein wichtiger Kernsatz:

    Man kann nicht nicht wohnen, darum ist jeglicher Vergleich zu anderen Konsumgütern nicht statthaft.

    Ich zweite Wahrheit aus dem Artikel ist die Aussage des Journalisten:
    Mit linker Rhetorik wie «Spekulanten stoppen» gewinnt man in der Schweiz keine Abstimmungen.
    Das ist richtig und auch Badran erkennt diese zu Holzschnittartige Kampagne.

    Schade, man hätte mit den glasklaren Argumenten von Badran viel mehr Wirkung für die Idee der Initiative erzielen können, so wird die Initiative eher an die Wand gefahren.
    • Peter R. 31.01.2020 10:46
      Highlight Highlight Man kann nicht nicht wohnen - diese Aussage ist völlig richtig. Aber ist ist kein gegebenes "Gottesrecht" in der City von Zürich zu leben.
      Ausserhalb der "hot spots" gibt es genügend preisgünstige Wohnungen.
    • Nosferal 31.01.2020 10:49
      Highlight Highlight Wieso sollte man wohnen nicht mit Konsumgütern vergleichen können?

      Nur um ein Beispiel zu nennen. Kleidung müssen Sie ja schliesslich auch tragen. Ob Sie dann Gucci oder H&M tragen hängt dann vonn Ihrer Präferenz oder dem Geldbeutel ab.
    • ChillDaHood 31.01.2020 10:53
      Highlight Highlight Erstens das und zweitens die starren 10% rauslassen sollen.

      Nun, wie sie im letzten Satz sagt, ist es ja noch nicht Ende in der Diskussion. Was spricht eigentlich dagegen, das Vorkaufsrecht alleine und gesondert einzuführen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • -V- 31.01.2020 10:32
    Highlight Highlight hört sich jetzt plausibel an.. aber das sagt so eine pöse pöse linke da kann ich doch nicht för die wählen... /Ironie off
  • Der Buchstabe I 31.01.2020 10:32
    Highlight Highlight All die Jungen, die die Initiativr ablehnen, werden sich im Alter in den eigenen Arsch beissen vor Wut.
    • ursus3000 31.01.2020 11:27
      Highlight Highlight Weil Pensionskassen Pensionen zahlen ?
    • Der Buchstabe I 31.01.2020 11:35
      Highlight Highlight @ursus3000 Günstig wohnen ist die halbe rente. Wer teuer wohnen muss, hat davon bald nichts mehr.
    • dorfne 31.01.2020 12:01
      Highlight Highlight Es sind nicht die Alten, die den jungen die Renten wegfressen, es sind überrissene Mieten und tiefe Löhne.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PC Principal 31.01.2020 10:29
    Highlight Highlight Als ÖV Nutzer möchte ich, dass die SBB mit diesen Grundstücken möglichst viel Geld verdient und dieses Geld dann in den Ausbau des ÖV steckt. Warum sollte man diese Top-Grundstücke halb gratis an Genossenschaften vergeben? Dann profitieren nur einige wenige mit guten Beziehungen in der Genossenschaft. Überhaupt ist es aus Pendlersicht sinnvoller, wenn man direkt neben dem Bahnhof Büros und Geschäfte baut und stattdessen andere Grundstücke für verbilligtes Wohnen bereitstellt.
    • Shlomo 31.01.2020 10:38
      Highlight Highlight Du weisst schon was Vorkaufsrecht heisst? Der Boden wird von der Gemeinde zum Marktwert gekauft.
    • FrancoL 31.01.2020 10:39
      Highlight Highlight Halb gratis? Nein langfristig angelegt Lieber PC, im Baurecht zB, damit auch die nächsten Generationen etwas davon haben! es geht darum dem einmaligen Profit abzusagen und dafür langfristig Einnahmen zu generieren, ein Modell das eigentlich auch nicht linken Kreisen einleuchten sollte, ausser SIE gehören zu den Spekulanten.
      Und nein es profitieren nicht nur einige Wenige, wenn MEHR Genossenschaftswohnungen angeboten werden.
    • PC Principal 31.01.2020 10:51
      Highlight Highlight @Francol: Einmaliger Profit? Auf ihren Grundstücken macht die SBB jährlich Profit. Davon wird auch noch die nächste Generation an ÖV Kunden was haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ursus3000 31.01.2020 10:15
    Highlight Highlight Ist ja gut gemeint , aber wahrscheinlich würden genau die profitieren die es nicht brauchen und wer hat mehr Vitamin B ? Man siehts jetzt schon mit den Wohnungen die der Stadt und der Kirche gehören
    • FrancoL 31.01.2020 10:34
      Highlight Highlight Falsch, wenn mehr angeboten wird, dann profitierte man auch OHNE Vitamin B. Und genau darum geht es im Artikel und bei der Initiative.
    • Pafeld 31.01.2020 10:54
      Highlight Highlight Mit der Initiative kannst du nur gewinnen, sofern du nicht Immobilienbesitzer im grossen Stil bist. Die Wahrscheinlichkeit an eine günstigere Wohnung zu kommen steigt jedenfalls deutlich an. Im Falle des grössten Pechs bleibt es beim alten.
    • ursus3000 31.01.2020 11:11
      Highlight Highlight @ FrancoL Dann stellst du dich in die erste Reihe ? und die anderen sind dir dann schon wieder egal ?
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Um die Mieten in der Schweiz ist ein Krieg entbrannt und es betrifft auch dich

Bürgerliche Politiker wollen das Gesetz zugunsten der Vermieter abändern. Der Mieterverband geht auf die Barrikade – und droht mit dem Referendum.

Wer in der Schweiz Wohnungen vermietet, darf dafür keine Fantasiepreise verlangen. Das Gesetz schreibt vor, wie viel Geld ein Vermieter mit seiner Liegenschaft verdienen darf. Und es gesteht den Bewohnern zu, sich gegen überhöhte Mieten zu wehren. Geht es nach bürgerlichen Politikern, sollen diese Regeln allerdings gelockert werden.

Mit mehreren parlamentarischen Initiativen wollen SVP-, FDP- und CVP-Politiker das Mietrecht zugunsten der Vermieter anpassen. Zur Debatte stehen unter anderem …

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