Schweiz
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In fünf Migros-Filialen in Genf können Kunden Reis- und Hülsenfrüchte selbst abfüllen und wägen. bild: migros

Reis zum selber Abfüllen – so sagen die Detailhändler dem Plastik den Kampf an

Das Plastik muss weg. Das haben auch die Detailhändler erkannt. Intensiv arbeiten sie an alternativen Verpackungsmöglichkeiten. In fünf Migros-Filialen wird derzeit gar ein Offenverkauf von Reis und Hülsenfrüchten getestet.



Geschälte Orangen in Plastik verpackt, gedämpfte Kartoffeln frisch vakuumiert: Immer wieder ernten Detailhändler für ihre Verpackungsmethoden harsche Kritik in den sozialen Medien.

Die hiesigen Detailhändler wehren sich gegen die Vorwürfe und gehen in die Offensive. In fünf Migros-Filialen in Genf wird derzeit der Offenverkauf von Reis und Hülsenfrüchten getestet.

«Die Kunden sind begeistert vom Angebot, auch weil sie kleinere Mengen abfüllen können», sagt Mediensprecher Tristan Cerf. Derzeit werden auch Pilotprojekte in der Deutschschweiz geprüft. «Wir evaluieren derzeit, ob die Ware auch genügend frisch bleibt und wie viel davon verloren geht. Food Waste muss mit allen Mitteln verhindert werden.»

Bei der Migros sei es schon immer das Ziel gewesen, unnötige Verpackungen zu vermeiden, so Cerf weiter. Seit 2011 konnte der orange Riese fast 10'000 Tonnen Verpackungsmaterial einsparen oder ökologisch verbessern. Bis 2020 sollen es weitere 6000 Tonnen werden.

Eingespartes Verpackungsmaterial bei der Migros:

Abfälle Migros und Coop

Bild: watson

«Der nationale Fokus liegt vor allem auf dem Offenverkauf von Früchten und Gemüsen», so Cerf. Er könne nachvollziehen, dass es vielen Kunden auf den ersten Blick absurd erscheine, dass Bio-Gemüse oftmals noch in Cellophan verpackt ist.

Abfälle Migros und Coop

Mit Veggie-Bags, selber mitgebrachten Tupperwares für die Fleischtheke, Aufklebern und Gummibändern wollen die Detailhändler das Verpackungsmaterial reduzieren. Bild: watson

Bei einigen Lebensmitteln sei das Plastik jedoch die beste Möglichkeit, ein Produkt möglichst lange frisch und verzehrbar zu halten. «Eine Gurke bleibt, verpackt in Plastik, rund zwei Wochen länger haltbar. Und beim Reis haben die zwei Gramm Verpackungsmaterial eine super Schutzfunktion.»

Dieses Bio-Obst und Gemüse gibt es bei der Migros seit 2019 unverpackt oder in ökologischen Verpackungen:

Abfälle Migros und Coop

Bio-Äpfel Gala, Bio-Birne Kaiser, flache Pfirsiche, Persimon Kaki, Kiwi, Trauben Uva Italia, Konllensellerie, Auberginen, Kürbis, rote Peperoni Bild: watson

Coop

Auch bei der Konkurrenz Coop sei man bemüht, das Verpackungsmaterial zu reduzieren und optimieren. Seit 2012 wurden 20'000 Tonnen weniger Material produziert. Bis Ende 2020 sollen weitere 8000 Tonnen dazu kommen.

Eingespartes Verpackungsmaterial bei Coop:

Abfälle Migros und Coop

Bild: watson

Auch bei Coop liegt der Fokus im Offenverkauf. 40 Prozent der Bio-Früchte und Gemüse sind derzeit unverpackt oder in einer ökologischen Verpackung. Coop will den Anteil zukünftig auf 60 Prozent erhöhen. Alternativen gäbe es viele: «Wir arbeiten mit Netzen aus Zellulose, Elastitags oder Aufkleber», so ein Mediensprecher.

Dieses Bio-Obst und Gemüse gibt es im Coop seit 2019 unverpackt oder in ökologischen Verpackungen:

Abfälle Migros und Coop

Orangen, Chinakohl, Wirz, Lauch, Rettich, Kohlrabi, Rhabarber, Fenchel, Stangensellerie Bild: watson

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    Alle Leser-Kommentare
  • Saraina 11.10.2019 19:32
    Highlight Highlight Reis und Hülsenfrüchte lassen sich problemlos in Karton oder Papier verpacken...🙄
  • Maya Eldorado 11.10.2019 10:16
    Highlight Highlight In Basel gibt es 2 Unverpackt Läden:https://www.abfuellerei-basel.ch/
    http://baselunverpackt.ch/de/
    Und bald folgt der dritte:
    Der soll sich dann Foodyblutt nennen.

    Ich gehe da regelmässig hin.
    Schade ist, dass die Bioläden da kaum mitmachen. Früher, in der ersten Zeit, gab es viel Unverpacktes in den Bioläden.
  • Ingodubingo 11.10.2019 06:27
    Highlight Highlight Dafür verteilen sie Plastikspielfiguren an der Kasse bei den „Mania“-Days. Zeugs was nach wenigen Tagen wieder weggeschmissen wird.
  • 2 linienpass 11.10.2019 00:40
    Highlight Highlight Apropos Plastik...war schon jemand von euch z.B. in Südostasien? Die haben ein ca 15facher pro Kopf Plastik verbrauch. Dort leben nicht nur ein paar Mio wie bei uns. Umweltschutz kennen die nicht.
    Wenn jemand denkt, dass der Westen die Welt retten kann, wenn die anderen paar Mia Leutchen so drecklen, der ist dumm und naiv!
  • Garp 10.10.2019 22:22
    Highlight Highlight Auf Plastik bei getrockneten Hülsenfrüchten und Reis zu verzichten, ist doch eine lächerliche Alibiübung. Das meiste Verpackte macht Fleisch, Charcuterie, Fertigmahlzeiten und Snacks zum mitnehmen aus, Guetzli usw. .
  • Guardragon!? Tsuchinoko? 10.10.2019 22:17
    Highlight Highlight Find ich super! Vorallem da man so nicht gross Resten hat wenn man nur für sich alleine kocht👍
  • Posersalami 10.10.2019 20:01
    Highlight Highlight Ist der Artikel von einem Grossverteiler als Werbung verfasst worden? Wenn ich durch einen Coop oder Migros laufe sehe ich fast ausschliesslich in Plastik verpackte Lebensmittel! Es gibt noch sehr viel Arbeit zu erledigen..
  • Grohenloh 10.10.2019 19:12
    Highlight Highlight Sicher ist besser, weniger Verpackungsmaterial herzustellen.
    Aber das Plastickbashing ist eine Verwechslung. Bei uns kommt praktisch alles Plastik in den Müll und wird über die Verbrennung in Energie umgewandelt.
    Das Problem sind die Weltgegenden ohne funktionierendes Müllsystem. Dort sollte Plastik sofort verboten werden. Was man in Afrika, Lateinamerika, Asien und nur schon in Südeuropa an Plastik ÜBERALL herumliegen und - gammeln sieht - eine Katastrophe.

    Aber eben: bitte nicht irgendeine ideologische Handlung (Plastik = schlecht). Bitte denken!
    • EinePrieseR 10.10.2019 21:42
      Highlight Highlight Naja, unnötiger Plastik gehört auch bei uns abgeschafft. Plastik gelangt z.B. über die Verpackung ins Lebensmittel und so in unseren Körper.
      Deutschland exportiert 30% vom Plastikabfall nach Asien, weil sie selber nicht damit umgehen können..
    • trio 10.10.2019 22:51
      Highlight Highlight Auch bei uns gelangt immer wieder Plastik in die Umwelt. Zwar viel weniger als in den genannten Regionen, aber jedes bisschen ist zu viel. Wenn man bedenkt, das es mehrere hundert Jahre dauert bis sich so ein Plastikteil abbaut.
    • Globidobi 10.10.2019 23:50
      Highlight Highlight Wenn Plastik verbrennt wird, bleibt ein giftiger Rest übrig, mit welchem wir noch nicht sicher sind, was damit gemacht werden soll.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dasKorrektorat 10.10.2019 18:15
    Highlight Highlight Schon unterhaltsam...
    Vor dem "Helden Duttweiler" war das bereits so. Man wurde sogar bedient.
    Nun haben unsere lieben Grosskonzerne alles in Plastik eingepackt, machen uns dauerhaft über alle Kanäle ein schlechtes Gewissen wegen Umwelt und Klima und jetzt lassen sie uns gnädigerweise selber abfüllen. Zum selben kg-Preis plus überteuerte (Plastik-? :D)Behälter mit Depot.
    Fortschritt nennt man das doch? ;)
  • Kommentariat 10.10.2019 16:38
    Highlight Highlight ....

    Zu Lebensmittelverpackungen:
    Viele Lebensmittel würden ohne geeignete Verpackung sehr schnell kaputt gehen, was zu hohem Food Waste führt. Bei Gemüse wird häufig Cellophan eingesetzt, was wie der Name sagt, aus Cellulose stammt (Kohlenhydrat). Generell muss abgeschätzt werden, mit welchen Massnahmen am wenigsten Verschwendung entsteht. Auch wenn möglichst wenig verpackt werden sollte, macht es keinen Sinn, darauf zu verzichten wenn dabei tonnenweise Lebensmittel weggeworfen werden müssen.
  • Kommentariat 10.10.2019 16:37
    Highlight Highlight Finde den Ansatz der Migros sehr lobenswert, aber auch ich bin der Meinung, dass noch viel Potential nach oben besteht.

    Zu Verpackungen:
    Plastik kann auch aus nachhaltigen Materialien hergestellt werden, dieser kann (muss aber nicht) biologisch abbaubar sein.
    Es gibt unzählige Arten, nachhaltige Verpackungen herzustellen. Manchmal eignet sich der Prozess jedoch nicht für die industrielle Produktion (scale-up). Ebenfalls kann so ein Prozess unglaublich teuer und energieaufwändig sein, sodass er insgesamt ökologisch & ökonomisch schlechter ist, als bei herkömmlichen Materialien....

    • Nr 756 10.10.2019 17:24
      Highlight Highlight Nichts ist schlechter als nicht zu kaputt kriegendes Plastik. Bei uns geht das ja noch weil wir es verbrennen, aber andernorts ...
    • karies 11.10.2019 10:28
      Highlight Highlight nr756 eben nicht! Wenn man die gesamte Ökobilanz der verschiedenen Verpackungen anschaut, ist etwas Plastikfolie manchmal das kleinste Übel. Selbst unverpackt ist schlechter. Weik die Lebensmittel schneller verderben.
  • DrDeath 10.10.2019 16:32
    Highlight Highlight Sehr gut! Bitte schnellstmöglich Schweizweit! Damit wären wir dann fast wieder zurück auf dem Stand zu Zeiten meines Urgrossvaters, der Gründungsmitglied der deutschen EDEKA war. In dessen Kollonialwarenladen gab es sogar Farbpulver zum selber anrühren offen zu kaufen. Das Kästchen mit den vielenlSchublaben wo es drin aufbewahrt wurde, das existiert heute noch.
    • Lichtblau550 10.10.2019 19:13
      Highlight Highlight Ach, die „Kolonialwarenläden“! Da wurden die Einkäufe in Spitztüten aus braunem Papier über die Theke gereicht und es gab einfach alles — von der „Südfrucht“ bis zum Bohnerwachs.
  • Ebulwi 10.10.2019 16:30
    Highlight Highlight Wenn ich Reis, Kichererbsen oder anderes „Schüttgut“ unverpackt einkaufe, dann nehme ich entweder Glasbehälter von Zuhause mit oder, falls alle in Gebrauch sind, aus Stoffresten selbstgenähte Baumwollsäckchen. Aber doch keinen Plastikbeutel.
    • Lichtblau550 10.10.2019 19:21
      Highlight Highlight „Selbstgenähte Stoffbeutel“ in Ehren, aber das Titelbild zum Artikel ist wirklich kontraproduktiv. Da zapft eine strahlende „Kundin“ die Bohnen doch tatsächlich in einen ... Plastikbeutel ab. Und damit soll eine „bewusste“ Kundschaft überzeugt werden? Sehr schräg angesichts des Werbebudgets der Migros.
  • SPW1337 10.10.2019 16:28
    Highlight Highlight Super Sache und gleich weitermachen mit Teigwaren etc
    • Saraina 11.10.2019 19:36
      Highlight Highlight Ja, Waschmittel und Duschmittel würden wirklich Sinn machen. Aber Reis kaufe ich seit eh und je in einer Kartonpackung.
  • Offi 10.10.2019 16:11
    Highlight Highlight Den grösseren Handlungsbedarf als beim Gemüse sehe ich eher beim Fertigfood, den Joghurts und bei den Wurst- und Fleischwaren (50 Gramm Salami mit 70 Gramm Plastik verpackt!).
    • aglio e olio 10.10.2019 18:00
      Highlight Highlight 70g? Komma vergessen?
    • Martin Sichler 11.10.2019 00:16
      Highlight Highlight Ich finde jetzt gerade beim Jogurt gibts super Beispiele. Ich finde die Joghurt verpackung wo ein dünner Pladtikbecher mit Karton gestützt wird. Der Plastik unbedruckt 7nd eine Alufolie drauf ein Super Beispiel für eine gute Verpackung. Gut zu trennen und so wenig Plastik wie möglich. Ich hab jedes mal Freude ein so gut verpacktes Prdodukt zu kaufen.

      Was man nicht vergessen muss ist das die Verpackung auch fürs Handling und den Transport gut designt werden muss.

      Das beste wäre vorgezogene Entsorgungsgebühren die gutes Verpackungsdesign belohnen.
  • ändu aus B (weder Bärn noch Basel) 10.10.2019 16:04
    Highlight Highlight Und warum müssen die umweltfreundlichen Mehrwegsäckli käuflich erworben werden während die Plastiksäckli bei den Früchten und Gemüse nach wie vor gratis sind???
    • who cares? 10.10.2019 18:30
      Highlight Highlight Weil sonst alle jedes mal ein Mehrwegsäckli nehmen würden, weil sie das eigene vergessen. Und Mehrwegsäckli rentieren sich für die Umwelt erst nach mehrfacher Benutzung.
  • Casimir R. 10.10.2019 16:01
    Highlight Highlight sehr leicht ginge das auch mit waschmittel/pulver, weichspüler, flüssigseife shampoo etc. aber hauptsache jedes mal einen riestgen kanister wegschmeissen. wenn man sich die entsprechenden regale anschaut in den läden machen die nachfüllbeutel meist nur einen winzigen teil des sortiments aus. die wären immerhin ein bisschen gescheiter.
    • sowhat 10.10.2019 20:26
      Highlight Highlight Hat wohl seinen Grund, warum die Nachfüllbeutel weniger geworden sind. (Ja, es waren schon mal mehr).
      Die Kunden werdens nicht wollen.
  • kvnhg 10.10.2019 15:56
    Highlight Highlight Lidl arbeitet CO2 neutral, Erwähnung?
  • Weiterdenker 10.10.2019 15:35
    Highlight Highlight Solange beim Transport alles in Plastik verpackt wird, ist das leider auch nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Aber immerhin ein Anfang.
  • Kaspar Floigen 10.10.2019 15:27
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, ob es wirklich Plastik spart, aber dosierbarer einkaufen zu können, reduziert bei mir sicher Foodwaste.
    • who cares? 10.10.2019 18:33
      Highlight Highlight Also Reis habe ich noch nie weggeworfen...
  • fidget 10.10.2019 15:26
    Highlight Highlight Da loben sich unsere Grossverteiler mal wieder selbst über den Klee. Gerade vor ein paar Wochen habe ich bei Coop bemerkt, dass die vor Ort abgepackten Aufschnittpäckchen neu in einer Plastikschale daher kommen. Vorher war der Aufschnitt in Folie eingeschweisst, was deutlich weniger Plastik war. Habe diesen Unsinn via Twitter geteilt und die Antwort von Coop war, wenn es mich störe, kann ich meinen Aufschnitt beim Offenverkauf ohne Plastikschale holen. Die Schalen gibt es aber trotzdem noch und löst das eigentliche Problem nicht.
    • Lichtblau550 10.10.2019 20:05
      Highlight Highlight Den früher sehr geschätzten Offenverkauf von Charcuterie (man denke an das „Wursträdli“ für Kinder) hat man mittlerweile auch in vielen grossen M-Filialen abgeschafft. Schade.
    • Grossmaul 11.10.2019 07:45
      Highlight Highlight Die Plastikschälchen sind praktisch zum Farben mischen. Die werden bei mir gesammelt und über Jahre wieder verwendet, bis sie vom Malmittel total verschrumpelt sind. Naja. Dann muss ich sie halt auch wegwerfen...
  • P. Silie 10.10.2019 15:24
    Highlight Highlight ..habe das mal mit Waschmittel gesehen - finde ich eine tolle Idee! Weiter so!
  • Kapitän Haddock 10.10.2019 15:22
    Highlight Highlight mhm. wie wird der reis angeliefert und gelagert?
    • Lami23 10.10.2019 21:31
      Highlight Highlight In viel grösseren Verpackungen, normalerweise.
  • Silverstone 10.10.2019 15:13
    Highlight Highlight Das ist doch alles ein Witz! Was machen wir uns in der Schweiz das Leben unnötig kompliziert, um am Schluss ein paar Kilos an Kunststoff gespart zu haben, welcher bei uns ja sauber und "artgerecht" entsorgt wird.
    Dabei werden jährlich nur auf Thilafushi allein weit mehr als über 100'000 Tonnen Abfall aufgehäuft und verbrannt!!!
    Da müsste man den Hebel ansetzen, und da hätte ich auch Verständniss wenn man sich dort Finanziell am Bau einer KVA beteiligen würde!
    • Nr 756 10.10.2019 17:27
      Highlight Highlight Ist eine Frage die mich schon lange umtreibt, warum wir unser Wissen in Bezug auf KVA nicht exportieren.
    • natalie74 10.10.2019 17:34
      Highlight Highlight Silverstone, wieso soll man das eine tun und das andere lassen? Man kann doch beides in Angriff nehmen...
  • Flo1914 10.10.2019 14:55
    Highlight Highlight Die Plastik- (und Klima-) Hysterie geht mir auf die Nerven.
    Landet unser Plastik Abfall im Mittelmeer oder in der Nordsee? Nein.
    Zu 99% im normalen Abfall und dann in der Kehrrichtverbrennung.
    Wo ist das Problem?
    • Nr 756 10.10.2019 17:30
      Highlight Highlight Wie recht du doch hast ... Oh, warte, nein hast du nicht.
      Benutzer Bild
    • aglio e olio 10.10.2019 18:05
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass das Material erstnal hergestellt werden muss und dann auch nicht einfach so verschwindet. Verbrannt ist nicht weg, sondern nur verwandelt.
    • Grohenloh 10.10.2019 21:44
      Highlight Highlight Hergestellt ist genauso nur verwandelt 😉
  • Greter 10.10.2019 14:44
    Highlight Highlight Gibts in Amerika schon lange mit grossem Erolg. "Wholefoods Market" Die Schwiez braucht immer lange mit den neuen Entwicklungen mitzugehen.
    Benutzer Bild
    • Aurum 10.10.2019 15:22
      Highlight Highlight Unverpackt-Läden gibts auch hier in der Schweiz schon lange. Nur hat das halt bei den grösseren Läden (Migros, Coop..) noch keinen Einzug gefunden.
    • Statler 10.10.2019 15:23
      Highlight Highlight War auch mein Gedanke... aber Du warst schneller ;)
    • sa5 10.10.2019 15:52
      Highlight Highlight Gabs auch mal in der Schweiz. Hörte auf den Namen Bioladen.
      Irgend wann entdeckten die Grossverteiler dass man mit Bio Geld machen kann.
      Mit Dumpingpreisen wurde die Pioniere vernicht.
      Heute spielen sich Migros und Coop mit halbpatzigen Kopien der Originale als Weltretter und Pioniere auf.
      Alles nur geklaut und schlecht kopiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sa5 10.10.2019 14:42
    Highlight Highlight Irgendwie abstrus. Alle regen sich wegen den unnötigen Plastikverpackungen auf. Klar müssen die weg, dass sehe ich auch so.
    Komischer Weise stört sich niemand an dem billigen Plastikspielzeug.
    Geräte und Maschinen die zur Hälfte aus Plastik bestehen, scheinen auch kein Thema zu sein. Grümpel der beim Kauf nicht richtig funktioniert und bald entsorgt werden muss.
    Grosses Trara um Generation M und Wegwerfspielzeug aus Plastik 💩
    • Greter 10.10.2019 15:01
      Highlight Highlight Nix Plastiktüten sonder Papiersäcke wenn schon den schon....typische Abwehrreaktion gegen was neues und unbekanntes...
    • natalie74 10.10.2019 15:10
      Highlight Highlight Für mich (und wohl nicht nur für mich) durchaus ein Thema. Ich werfe nichts aus Plastik weg, das noch funktioniert, aber geht etwas kaputt, ersetze ich es mit etwas anderem als Plastik.
    • Aurum 10.10.2019 15:24
      Highlight Highlight Genau dieses scheinheilige getue hat mich wahnsinnig geärgert wo für die Plasticksäcke im Coop 5 Rappen verlangt wurde. Zeitgleich lancierte Coop die Emojis, dies beim einkauf gab -> Plastik in Plastik verpackt.
  • Chääschueche 10.10.2019 14:41
    Highlight Highlight Und abgefüllt wirds in Plastiksäcklein 😂
  • zeromg 10.10.2019 14:41
    Highlight Highlight Die Alternative währe, wenn die Verpackung zurückgebracht und zu 100% recycelt werden könnte und dies zu 100% in der Schweiz. Dafür müsste man auch Produkte einkaufen die aus der Schweiz kommen. Also keine Importware.
    • Ebulwi 10.10.2019 16:36
      Highlight Highlight Könnte bei Reis zum Beispiel knifflig werden. Immerhin werden in der Schweiz Spaghetti geerntet.
      Play Icon
    • zeromg 11.10.2019 07:53
      Highlight Highlight Voilà
      Benutzer Bild
    • Ebulwi 11.10.2019 13:40
      Highlight Highlight Ahh, vielen Dank! Und schon wieder etwas gelernt!

      Ist aber nicht mehr im Sortiment, oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Em Den 10.10.2019 14:40
    Highlight Highlight Es tut mir leid, aber das kaufe ich nicht ab. Die Detailhändler machen seit Jahren alles mögliche um Plastik drastisch nicht zu reduzieren. Man hat jahrelang über die kostenlose Plastiksäcke an der Kasse debattiert und als man diese verbieten wollte im 2012 haben Coop und Migros diese kostenpflichtig gemacht. Die Interessengemeinschaft Detailhandel Schweiz und die Swiss Retail Federation machen alles mögliche, dass es so bleibt wie bis anhin.
  • w'ever 10.10.2019 14:29
    Highlight Highlight wenn ich gewisse personen in meinem lebensmittelgeschäft beobachte wie sie ihre offen lebensmittel begutachten, bin ich manchmal echt froh dass manche esswaren in plastik abverpackt sind
    • ceciestunepipe 10.10.2019 16:09
      Highlight Highlight Das meiste schält man ja sowieso oder wäscht es zumindest nochmals...zudem, es bitzeli Dräck schadet gar nicht. Oder bringt uns auf jeden Fall weniger um, als der ganze Plastikschrott auf der Welt
    • sowhat 10.10.2019 20:40
      Highlight Highlight Pipe, es geht weniger um die unsauberen Hände, es geht viel mehr um die mechanische Behandlung, die manche Vorkunden den offenen Lebensmitteln angedeihen lassen.
  • Mooncat 10.10.2019 14:21
    Highlight Highlight Hmm. Testen? Neue Wege?
    Denen ist schon klar, dass das in der ersten Hälfte des 20. JH die Norm war, ja?

    Nicht dass ich dagegen was habe, im Gegenteil, ich begrüsse diese Rückkehr sehr. Muss nur etwas schmunzeln ...
  • Arts 10.10.2019 14:18
    Highlight Highlight "Eine Gurke bleibt, verpackt in Plastik, rund zwei Wochen länger haltbar"

    Man muss ja keine Gurke kaufen wenn sie danach 2 Wochen im Kühlschrank liegen bleibt..

    jaja ich weis... die Produkte bleiben im Laden länger frisch. Ist schon eine verzwickte Situation wo man den Foodwaste produziert, im Laden oder zuhause.
  • Hypotenuse 10.10.2019 14:13
    Highlight Highlight und warum kommt nach jeder gewogenen Gemüse,- oder Fruchtsorte ein Etikett raus? könnte man doch einfach dank den Scannern "subito, passabene" oder wie die heissen, per Barcode vom Bildschirm der Waage gescannt werden. Ausserdem immer diese lästigen Cumulus und Superpunkte-Bons selbt wenn man bei Coop die Quittungen nur noch per Email bestellt hat.
    • Julietta 10.10.2019 17:49
      Highlight Highlight Das nervt mich auch immer. Diese obligate Quittung versteh ich eh nicht.

      An den Self Check Out Stationen landen die regelmässig auf dem Boden. Coop löst das Problem (nicht) und stellt neben jede Scanning Station einen Abfalleimer.

      Die Quittung nur auf Wunsch auszudrucken, scheint wohl der grössere Aufwand zu sein. 🤷‍♀️
    • x4253 10.10.2019 18:09
      Highlight Highlight Könnten die Quittung ja digital zustellen (bei den ganzen Cumulus und Supercard Kunden hätten sie die infos ja...)
    • sowhat 10.10.2019 20:42
      Highlight Highlight Hypotenuse, man kann auch die Bons elektronisch beziehen.
  • natalie74 10.10.2019 14:01
    Highlight Highlight Gibt es hier Menschen, die Bananen in Plastiksäckli abpacken? Ich habe mich bisher nicht getraut, in den Grossverteilern so einen Menschen anzusprechen, aber mich würd es schon interessieren, weshalb man das macht...
    • Pinhead 10.10.2019 16:03
      Highlight Highlight Ja Natalie, ich mache das. Ich brauche die Plastiksäckli danach als Abfallsäckli für den kleinen Treteimer im Badezimmer. Sonst noch Fragen?
    • ch.vogel 10.10.2019 16:21
      Highlight Highlight Nicht mehr...
      Hab "vo dihei" gelernt, alles in Plastiksäckli zu packen.
      Vor einiger Zeit, als die Säckli an der Kasse anfingen 5Rp zu kosten, hab ich das mal kritisch hinterfragt und seitdem kommt einiges weniger in Plastiksäckli nach Hause oder Tomaten und Rüebli landen auch mal im gleichen Säckli.

      Zuhause jedoch wird bei den Bananen der Stiel mit nicht mehr benötigten Plastiksäckli "abgebunden", damit sie nicht so schnell verderben.
    • natalie74 10.10.2019 16:38
      Highlight Highlight @Pinhead: Herzlichen Dank für deine freundliche Antwort.
      Ich benötige eben keine solchen Säckli. Mein Badeimer kommt ohne aus, ich muss ihn halt ab und an auswaschen - aber ich hab lieber etwas zeitlichen Aufwand als unnötig Sachen fortzuwerfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 10.10.2019 14:00
    Highlight Highlight Ich hoffe, es bleiben auch andere Alternativen. Ich arbeite 5 Tage die Woche, schmeisse dazu einen Haushalt und will auch Freizeit haben. Sicher nicht, werde ich jeweils Milchkesseli und 10 Töpfe am Morgen auf dem Fahrrad ins Geschäft und dann am Abend damit einkaufen gehen. Blöde Idee! Die meisten verstehen nicht, dass ein Kilogramm Kunststoff das äquivalent von einem Kilogramm Heizöl ist. Unsere KVA's heizen damit und machen Strom... Doch heute gilt: Hauptsache Aktivist sein! Blitze? Yes, please!
    • pinex 10.10.2019 14:19
      Highlight Highlight Nur wenn dann einmal alles erdöl aufgebraucht ist, was dann?
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 10.10.2019 14:28
      Highlight Highlight @pinex: Es wird nie alles Erdöl aufgebracht sein. Es ist nur irgendwann zu teuer um es zu fördern bzw. zu verbrennen. Aber ich würde unterscheiden, zwischen dem Erdöl was verbrannt wird und was für Verpackungen verwendet wird. Hier geht es um zweiteres und nicht um alternative Antriebe. Für Verpackungen, Kosmetik usw. wird aber viel weniger Erdöl verwendet, wie für anderes. Erst werden wir also damit nicht mehr herumfahren. Was aber ein anderes Thema ist. Ausserdem ist das eine kurz bzw. mittelfristig und drittes langfristig ausgelegt.
    • cheeky Badger 10.10.2019 14:47
      Highlight Highlight Pinex, dann kann man keinen Kunststoff mehr aus Erdöl machen. Aber aus anderen Kohlenstoffverbindungen.

      Aber es stimmt, solange wir als primären Brennstoff Öl brauchen, ist es sinnvoller aus dem Öl erst Kunststoff zu machen und es erst dann zu verbrennen (und die Energie zur Energiegewinnung zu nutzen).

      Der Brennwert bleibt der selbe, ob flüssig oder in form einer Verpackung.

  • gerade LIVE dazugeschaltet 10.10.2019 13:57
    Highlight Highlight Wenn ich mir so überlege, wie viele gerade in der Toilette die Hände nicht(!) gewaschen haben ...





    • Lami23 10.10.2019 21:36
      Highlight Highlight Das ist kein Problem. Du lässt dass ja aus den Boxen raus, sprich, mit dem meisten kommt die Hand nicht in Berührung.
  • Padi Engel #Kanngarnix 10.10.2019 13:56
    Highlight Highlight An all die Leute, die hier rummeckern, weil da Plastiksäcke rumliegen zum Abfüllen und das ja dann automatisch nur mässig umgesetzt ist: ich fasse mal die tollen Argumente für diesen Schritt zusammen.

    - Weniger Plastik, weil man diese Säcke, die da liegen, wiederverwenden kann.
    - Kein Zwang, die Verpackung oder die Säcke vom Laden zu nehmen -> Einfach eigenen Behälter mitbringen. Da kann man dann auch Karton, Stoff oder sonst was benutzen
    - Weniger Foodwaste, da man selber portionieren kann

    Migros gibt euch die Möglichkeit dazu. Nutzt sie, oder nicht, aber lasst das Mimimi.
    • Hierundjetzt 10.10.2019 15:20
      Highlight Highlight ok. und das Tara (Leergewicht deines Töperwares oder mira Deiner gusseisernen Pfanne) stellst Du dann bei einer geeichten Publikumswaage (links im Bild) wie exakt ein?

      Nein, nicht mimimi :)) es ist ein Faktum, dass Du die Migrosplasik-Säcklein zum abfüllen brauchen *musst*
  • GraveDigger 10.10.2019 13:47
    Highlight Highlight Was ist jetzt daran so spektakulär? In unserem Kolonialwarenladen (böses Wort) im Dorf war es üblich das Reis und andere Dinge so abgepackt wurde. Manchmal in Zeitung, manchmal in Papiertüten und bestimmt nicht wie hier in Plastiksäcke.
    Ich sehe, früher war eben nicht alles schlecht.
    • skisandtrail 10.10.2019 15:57
      Highlight Highlight (off topic: GraveDigger ist übrigens nächstes Jahr am Mannried Open Air, 06.-08. August 2020). Klein, aber fein, so solls sein.
  • soulcalibur 10.10.2019 13:43
    Highlight Highlight Ich habe nix gegen offene Sachen. Wenn ich aber schon beim Gemüse sehe, wie da "gfingerled" , rumgewühlt und gedrückt wird bis Mann oder Frau das wirklich fehlerfreiste Stücken ergattert hat, "grused" es mich bisweilen. Und wehe, der Öpfel hat ein Tätschli oder der Salat ein paar lampige Blätter.... Die Produktvielfalt ging halt einher mit einem stetig wachsenden Müllberg, das muss man sich halt auch vor Augen führen. Und man kann heutzutage nicht mehr 30 Minuten im Zug sitzen, ohne eine "Latte" zu schlürfen oder "Food" vom Take-away reinzurücken oder ein Petfläschli Wasser zu leeren.
    • bcZcity 10.10.2019 13:59
      Highlight Highlight Zum ersten Satz muss ich sagen:

      Wenn ich für etwas bezahle, dann will ich auch auswählen was ich dafür mitnehme. Ich schaue dass ich die schönsten Äpfel nehme. Oder die Packung welche noch 3 Tage länger gültig ist, oder die Aktionspackung.

      Die Detailhändler schenken mir ja auch nichts ausser Kundenbindungs-"Märkli" und Pseudo Rabatte, füllen die Regale bis zum bersten mit 20 Variationen der selben Ware.

      Soll ich mich nun sogar schlecht dabei fühlen wenn ich für mein Geld - und in der CH kostet ja alles gerne etwas mehr - etwas zufriedenstellendes kaufen will?

      So weit kommt es noch.....
    • natalie74 10.10.2019 14:00
      Highlight Highlight Welches Gemüse isst Du denn frisch ab Laden - also ungewaschen oder ungekocht oder ungeschält?
      Dazu kommt, dass Du ja auch nicht weiss, wie sauber die Hände des Einpackers waren.

      Und was die Zugfahrt anbelangt: Mehrwegbecher, mitgebrachtes Essen und eine wiederverwertbare Wasserflasche lösen auch diese Probleme ganz einfach.
    • rburri38 10.10.2019 14:21
      Highlight Highlight Naja gut, wenn man es zum Znacht will kauft man ja keine Unreife frucht oder? Zudem hatte ich schon oft Faule einzelfrüchte in der Migros (gestern gerade wieder ein Apfel), die will ich auch nicht unbedingt. Darum muss man ja anfassen, anschauen und für Reife riechen oder drücken. Klar, wenn mann es nicht sofort braucht muss es auch nicht reif sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • henkos 10.10.2019 13:42
    Highlight Highlight 20 Jahre nach jedem anderen grossen Supermarkt in jedem anderen westeuropäischen Land, aber besser als nie.
  • DäPublizischt 10.10.2019 13:41
    Highlight Highlight Und im Coop gibt's ganze Kopfsalate in einer Plastikform, umhüllt mit einer Plastikverpackung. Da braucht man sogar weniger Plastik, wenn man abgepackte Fertigsalate kauft.
    • Garp 10.10.2019 13:49
      Highlight Highlight Gibt's auch in der Migros.
    • Hierundjetzt 10.10.2019 14:45
      Highlight Highlight ok. Und den Kopfsalat (feucht, nass = frisch) tust Du dann in den Papiersack. Kann man machen.

      Grundlegende und universelle Physik- und Chemiekenntnisse aus der Schulzeit darf man aber auch als no plastic Fan durchaus weiterhin zur Kenntnis nehmen.
    • DäPublizischt 10.10.2019 15:32
      Highlight Highlight @Hierundjetzt Nein, in meinen mitgebrachten Rucksack.
      Aber der Salat ist ja auch nur ein Beispiel. Das Gleiche gilt für Feigen, Gurken, Pepperoni und weiss der Teufel was alles.
  • darkshadow 10.10.2019 13:30
    Highlight Highlight Die sollen doch einfach nur noch biologisch abbaubare Verpackungen benutzen. Es gibt da schon genügend alternativen! Zum Beispiel : https://de.wikipedia.org/wiki/Arboform

    Warum verbietet man Platik nicht einfach? So hätte die Papierindustrie sogar einen sinnvollen Abnehmer eines Abfallproduktes...
    • dä dingsbums 10.10.2019 15:43
      Highlight Highlight Die Liberalen sagen: "Verbote nützen nichts. Der Markt soll das regeln".

      Wie schlecht das funtioniert, ignoriert man wohl.
  • Hans Jürg 10.10.2019 13:30
    Highlight Highlight Und wenn man das erste Bild betrachtet: in was füllt die Frau das Produkt? Offensichtlich in einen Plastiksack. Ob das dann den Plastikverbrauch senkt? Gute Idee, Ausführung nicht so.
    • El Vals del Obrero 10.10.2019 13:39
      Highlight Highlight Anderes Material wäre besser. Zumal verpackter Reis ja auch meist in Kartons verkauft wird.

      Man so aber immer noch die Möglichkeit, einen eigenen Behälter mitzubringen. Wenn das einige machen, wird denoch noch etwas Plastik eingespart (bei Produkten die auch normal in Plastik verkauft werden).
    • Mrs. Sommer 10.10.2019 13:50
      Highlight Highlight aber den reis kann man doch wahrscheinlich nicht direkt in eigene dosen abfüllen? die waage lässt sich ja nicht tarieren, und ich bezahle doch nicht noch zusätzlich für die dose, die schwerer ist als ein plastiksäckli?
    • Arts 10.10.2019 14:27
      Highlight Highlight Coop wollte das doch machen mit Käse/Fleisch und Aufschnitt von der Theke...

      Wurde nicht umgesetzt aus hygienischen Gründen. Man hatte Angst die Produkte verderben zu schnell weil die Behältnisse der Kunden nicht sauber/steril sein würden und die Produkte so schneller verderben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrmikech 10.10.2019 13:28
    Highlight Highlight Bonen und reis halten ewig, warum nicht in karton verpacken anstatt selber abfüllen in PLASTIK???
  • Arjay 10.10.2019 13:28
    Highlight Highlight Ein Schritt in die richtige Richtung... Aber sind das unten in der Ablage tatsächlich Plastiksäcke zum Abfüllen?

    Grundidee: gut
    Umsetzung: ungenügend
    Benutzer Bild
    • Wandervogel 10.10.2019 14:55
      Highlight Highlight Wie ich bereits bei einem anderen Kommentar gesagt habe; Man kann vom Konsumenten auch ein wenig Eigenverantwortung erwarten. Ich nutze so einen Plastiksack mehrere Wochen und kaufe täglich Früchte ein. Schon allein mit dieser Sparsamkeit reduziere ich den persönlichen Verbrauch ungemein. Zu solchen Handlungen sollte jeder Konsument selber in der Lage sein, unabhängig davon ob es Plastiksäcke zum beziehen gibt oder nicht.
    • Nr 756 10.10.2019 18:07
      Highlight Highlight Die ganze Abfüllanlag ist aus Plastik hergestellt, von daher ... 🤷
  • El Vals del Obrero 10.10.2019 13:28
    Highlight Highlight Neben dem Plastik hilft das auch gegen Food Waste, da die Verpackungen oft viel zu gross für eine Einzelperson sind oder für wenn man etwas nur als kleine Rezeptzutat und nicht als Hauptmenu braucht (bei verderblicheren Sachen als Reis).
    • Hans Jürg 10.10.2019 13:40
      Highlight Highlight Reis kannst Du ewig und einen Tag lagern, solange er nicht feucht wird. Als ich noch eine grössere Familie hatte, kaufte ich den Reis (und auch Teigwaren) immer nur wenn sie im Sonderangebot waren und dann in Mengen, die mindestens 2 Jahre hielten.
      Uebrigens kann man Reis z.B. in Asiengeschäften in 5 KG-Säcken kaufen, die aus Baumwolle sind. Und das schon seit jeher.
    • El Vals del Obrero 10.10.2019 14:05
      Highlight Highlight Wie gesagt, ich meinte nicht Reis. Der ist ja sehr lange haltbar.

      Ein Beispiel was mir einfällt: frische Pilze. Offen gibt es die in den beiden grössten Grossverteilern meist nur Champignons, die übrigen oft nur in 200g-Körben. Brauchen würde man 30g und haltbar sind sie überhaupt nicht.
    • Hans Jürg 10.10.2019 16:00
      Highlight Highlight Pilze sollte man NIE in Plastiksäcke packen und auch in Papiersäcke nicht unbedingt. Pilze brauchen Luft und werden idealerweise in Körbchen transportiert.

      Und auch wenn man nur 30 g Champignons braucht, kann man den Rest z.B. in den Salat schnipseln. Sie haben praktisch Null Kalorien dafür viel Geschmack.

      Nicht im Kühlschrank lagern.

      Ich würde Pilze auch nicht bei den Grossverteilern sondern auf dem Markt kaufen.

      Eine Alternative z.B. für Morcheln oder Boletti wäre die getrocknete Variante.

      Es ist sehr schwierig, mit Pilzen richtig umzugehen.

      (ich töne schon fast wie Baroni...)
    Weitere Antworten anzeigen
  • rburri38 10.10.2019 13:28
    Highlight Highlight Was es dringend noch braucht ist ein Schweizweites Einheits-Take-Away Geschirr, welches auch überall retourniert werden kann. Dann Abgabe von Einweg verbieten.
    • Mrs. Sommer 10.10.2019 13:39
      Highlight Highlight gäbe es doch schon, man müsste es nur flächendeckender einsetzen. nennt sich recircle, und zumindest bei allen migros take-away gibt es die, und bei vielen kleineren take-aways.
    • Padi Engel #Kanngarnix 10.10.2019 13:52
      Highlight Highlight Hell yeah! Aber dann hast du das Problem, dass die wiederverteilt werden müssen. Wie würdest du das lösen? Weil ein einmaliger Pfand würde das nicht lösen. Da müsste man fast immer eine Art Servicegebühr bezahlen. Logistisch sehe ich da Schweizweit noch eher unrealistisch. Aber was wäre, wenn man so einen Dienst in grösseren Städten einführen würde?

      Wenn ich mir Dienste wie TooGoodToGo ansehe, wäre da vielleicht sogar auch ohne Verbot schon eine rege Teilnahme möglich. Kennst du die?
    • Padi Engel #Kanngarnix 10.10.2019 13:59
      Highlight Highlight @Mrs. Sommer ahh, die Dinger kenne ich. Aber kann man die wirklich einfach überall abgeben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Liquidpsy 10.10.2019 13:27
    Highlight Highlight yes endlich! hoffentlich etabliert sich das schnell.
  • WID 10.10.2019 13:27
    Highlight Highlight Ich freue mich schon auf die siffigen Offen-Behältnisse.
  • The Real Deadpool 10.10.2019 13:25
    Highlight Highlight Währenddessen verkauft die Migros in Luzern Feigen in unnötiger Plastikverpackung.

    Das zeigt für mich einfach klar auf, dass es den Detailhändlern nicht wirklich um Palstikreduktion geht.
    Benutzer Bild
    • Garp 10.10.2019 13:47
      Highlight Highlight Bei Coop dasselbe.
    • 7immi 10.10.2019 14:02
      Highlight Highlight @deadpool
      weisst du, wie der Transport erfolgte? kann es nicht sein, dass durch diese Verpackung weniger beschädigte Früchte im Abfall landen? Gehen weniger Früchte auf dem Nachhauseweg kaputt? Fragen über Fragen, die mit entscheiden, ob eine Verpackung sinnvoll ist oder nicht. Kunststoff = falsch geht nicht auf...
    • Chääschueche 10.10.2019 14:42
      Highlight Highlight Der Kunde hat es in der Hand. Einfach nicht kaufen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Bidulaner 10.10.2019 13:22
    Highlight Highlight Reis ist doch schon im Karton verpackt!
    • Liquidpsy 10.10.2019 13:31
      Highlight Highlight auch auf den karton kann verzichtet werden.
    • Garp 10.10.2019 13:31
      Highlight Highlight In der Migros nicht alle Sorten. Und die Kartonpackungen sind oft stark belastet.
    • Der Bidulaner 10.10.2019 14:02
      Highlight Highlight Ist es nicht einfacher Kartonverpackungen anderst zu bedrucken? Ökologischer?
      Warum werden die Sachen neu in Plastiktüten verpackt? 🤔
  • BerriVonHut 10.10.2019 13:20
    Highlight Highlight und auf dem Bild ist zu erkennen, dass die Bohnen in einen Plastiksack abgepackt werden... wo bleibt da das (Plastik)-Einsparpotenzial? Ansonsten eine gute Idee, wenn der Kunde Mehrwegbehälter einsetzen kann.
    • DanielaK 10.10.2019 13:33
      Highlight Highlight Wir hoffen mal, dass diese Tüte mehrmals verwendet wird, sondt geht das Ganze tatsächlich am Sinn vorbei.
    • theobromin 10.10.2019 14:30
      Highlight Highlight wenn du mit dem selben Säckli 10 Mal hingehst um Abfüllen kein Problem :)
    • Heieiei 10.10.2019 15:52
      Highlight Highlight Danke!
  • Inspektor 10.10.2019 13:20
    Highlight Highlight Schön,das es vorwärts geht.

  • Maya Eldorado 10.10.2019 13:14
    Highlight Highlight Als ich noch klein war (bin inzwischen 72) gab es noch etliches offen in den Läden. Den ersten Selbstbediungungsladen in der Region gab es als ich ca. 12 war. Von da an nahmen die Verpackungen rasant überall zu.
    Eine Grosstante von mir hatte einen Dorfladen. Da war alles offen, wirklich alles, inklusive Teigwaren, Zucker, Kaffee, einfach alles. Abgefüllt wurde in Papiersäcke. Die Menschen brachten die wieder mit zum nachfüllen, bis sie auseinanderfielen. Die Säcke waren auch stärker als heute.
    Anfang der 50er Jahre ist sie gestorben. Das war das Aus für den Laden.
  • 7immi 10.10.2019 13:11
    Highlight Highlight Wie es generell nicht sinnvoll ist, alles in Kunststoff einzupacken, ist es nicht sinnvoll, alles offen zu verkaufen. Man muss dabei die gesamte Lebenszeit des Produktes analysieren. Herstellung - Lagerung - Transport - Lagerung-Verkauf - Transport - Lagerung - Verarbeitung - Entsorgung. Nur so kann man die ideale Verpackung/Offenverkauf beurteilen. Bei Hülsenfrüchten und Reis etc. sehe ich kein Problem. Gurken, die nicht eingeschweisst sind verderben dagegen je nach Transport schnell, nicht vakuumiertes Fleisch ebenfalls, uvm.
  • Yummy 10.10.2019 13:10
    Highlight Highlight Dann muss man sein kg Reis in einen Plastiksack füllen der mehr Plastik braucht als die industrielle Verpackung von einem kg Reis? Wer kauft schon nur 200g Reis, wird ja nicht schlecht...
  • maylander 10.10.2019 13:08
    Highlight Highlight Der Reissack ist nicht das Problem sondern all die Premium und Selection Produkte mit extra viel Verpackung.
  • hämpii 10.10.2019 13:05
    Highlight Highlight Find ich super, Daumen hoch!
  • Mügäli 10.10.2019 13:03
    Highlight Highlight Find ich super, ich lagere sämtliche Sachen sowieso in schönen Dosen und musste bis Dato die Verpackung einfach wegwerfen. Ein guter 1ter Schritt in die richtige Richtung :)
  • MarGo 10.10.2019 13:02
    Highlight Highlight Das will ich schon seit 20 Jahren!
    • Grohenloh 10.10.2019 22:10
      Highlight Highlight Das wurde etwa vor 40 Jahren abgeschafft
      😉

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