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Mein Home-Office und ich, als wir noch frisch verliebt waren. bild: watson

Kommentar

«Liebes Home-Office, das war's dann wohl mit uns ...» 💔

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis wir uns wieder zurück ins Büro begeben. Unsere Autorin bereitet sich schon auf die Trennung vor und schreibt dem Home-Office einen Abschiedsbrief.



Liebes Home-Office

Völlig unangekündigt wurden wir uns am 9. März vorgestellt. Innerhalb weniger Stunden mussten wir uns kennenlernen und gemeinsam arrangieren. Zuerst dachte ich, das würde nur ein kurzer Flirt. Oder zumindest nur einer für ein paar Tage die Woche. Doch schnell wurde dann klar: Wir werden länger Zeit zusammen verbringen.

Anfangs war ich ganz aufgeregt, musste ständig an dich denken, Bilder mit dir machen, allen von meinem neuen Glück erzählen. Mit dir konnte ich so sein, wie ich bin. Du hast mich auch mit Jogginghose, Wuschelhaaren und ungeputzten Zähnen genommen.

Wir probierten verschiedene Positionen aus; im Esszimmer, auf dem Balkon, im Schlafzimmer. Ich konnte mich fast nicht von dir losreissen und war bis spät abends noch mit dir beschäftigt. Ich freute mich auf all die neuen Dinge, die wir zusammen ausprobieren können: Joggen in den frühen Morgenstunden, Feierabendbier auf dem Balkon, während die Sonne noch scheint, Velofahren am Mittag.

Irgendwann wurde es mir zu viel. Ich begann dich mit meinem Ex zu vergleichen. Begann die Vor- und Nachteile abzuwägen. Mein Ex hatte so viele Freunde, mit denen ich mich austauschen oder mich zum Kafi verabreden konnte. Mit dir gab es nur dich und mich – das war mir zu eintönig. Zudem schmerzten der Rücken und Nacken, weil keine unserer Positionen so richtig passen wollte.

Versteh mich bitte nicht falsch: Es gab immer die Momente, in denen ich wusste, dass es zwischen uns klappen würde. Wir konnten so spontan sein. Mal zwischendurch eine Wäsche machen, das Paket entgegennehmen, kurz was in der Stadt erledigen, unterschiedlich lange schlafen. Mit dir war es weniger kompliziert. Du tust mir gut und hilfst mir, meine Stadt wieder neu zu entdecken, während mich mein Ex immer von hier wegzerrte.

Wie wird es nun mit uns weitergehen?

So viel weiss ich: Wir werden uns wohl bald wieder trennen müssen. Es schmerzt, wenn ich daran denke. Haben wir doch so eine schwierige Zeit zusammen überstanden und sind trotz allem jetzt ein eingespieltes Team.

Es liegt nicht an dir. Mein Ex hat sich wieder bemerkbar gemacht und wie sich herausstellt, ist meine Bindung zu ihm leider stärker.

Aber lass den Kopf jetzt nicht hängen: Wir können ja Friends mit Benefits bleiben! Die Chancen stehen gut, dass mein Ex und ich in Zukunft eine offene Beziehung führen könnten. Das ist ja jetzt modern. Dann gibt's ab und zu einen Quickie mit Jogginghose und ungeputzten Zähnen.

Für immer in deinem Herzen,

deine Jara

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68
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68Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bounty7 20.05.2020 00:19
    Highlight Highlight Diese Woche ist meine letzte Homeoffice Woche und es graut mir ungemein zurück zu müssen.
  • Marabamba 19.05.2020 18:30
    Highlight Highlight Ich und mein Homeoffice werden zusammen bleiben ❤️ Wir haben schon vor Corona ein Tag pro Woche zu Hause gearbeitet. Bei uns dürfen im Moment nur 10% ins Büro, voraussichtlich bis Ende Jahr nur maximal 50%. Wir arbeiten sowieso an verschiedenen Standorten, so war der wöchentliche Austausch schon vorher ein Call. Nun haben wir täglich einen Coffeecall und hören uns mehr als vorher. Ich kann mich besser konzentrieren, im Büro hat es neben unserer Homebase ein Sitzungszimmer mit ständigem Geläuf und Leute die rumstehen und schwatzen.
  • HeforShe 19.05.2020 16:34
    Highlight Highlight Ideal wäre doch, wenn der Vorgesetzte sich mit den Mitarbeitern zusammensetzt und man überlegt, was möglich ist. Die meisten würden schlussendlich doch die Flexibilität sich selber zu organisieren, wählen - ob es jetzt Büro, Home Office oder eine Mischung ist. Ob man feste Tage oder sich von Woche zu Woche entscheidet, ob man Meetings on-site, halb-halb oder komplett virtuell hat.

    Das braucht Organisation und am Anfang auch Disziplin von allen Seiten, langfristig hätte man mit glücklicheren Mitarbeitern auch mehr Produktivität.
  • Snowy 19.05.2020 15:49
    Highlight Highlight Weder reines Homeoffice, noch 5 Tage zwingend im Büro sitzen sind die Lösung.

    Je nach Job und Persönlichkeit sollte ein Mittelweg gefunden werden.

    Dass es jedoch klappen kann mit Homeoffice, haben die letzten 6 Wochen eindrücklich bewiesen.

    Darum: Pro offene Beziehung à la Jara!
  • Barracuda 19.05.2020 15:17
    Highlight Highlight Hier nehmen die Meisten relativ deutlich für oder gegen Home Office Stellung. Vielleicht müsste man etwas differenzieren. Nicht bei jedem ist die Situation gleich und auch nicht jeder hat unausstehliche Arbeitskollegen. Wir sind relativ gut organisiert und im Büro arbeite ich mindestens so effizient. Ausserdem wäre es für mich auf dauernd ermüdend die ganze Woche in meiner kleinen Wohnung alleine vor mich hin zu werken. Da gibt es auch noch einen goldenen Mittelweg. Wenn nur schon jeder 1-2 Tage zu Hause arbeitet, würde das schon viel bringen.
  • ConcernedCitizen 19.05.2020 14:29
    Highlight Highlight Ich arbeite an grossen Projekten mit Kunden. Ohne physische Meetings geht sehr viel Zwischenmenschliches verloren, das fehlt mir schon sehr!
    • Oly photographer 19.05.2020 17:45
      Highlight Highlight Mache ich auch, grosse Projekte in der IT. Physische Meetings? Mit den 3-4 die in der CH am gleichen Ort sind und den 20 verteilt über die Welt. Was macht das für einen Sinn? Die anderen 20 sieht man vielleicht einmal im Jahr, wobei auch nicht mehr, nicht wegen Corona sondern weil es einfach zu teuern ist die Leute einfliegen und beherbergen zu lassen.
  • Sternengucker 19.05.2020 13:38
    Highlight Highlight Da bei uns die Hälfte der Belegschaft Kundenkontakt hat, durfte niemand bei uns Home-Office machen, auch nicht Personen mit Risiko.
    • Super8 19.05.2020 15:33
      Highlight Highlight Warum nicht einmal die eine Hälfte, die keinen Kundenkontakt hat??
    • Sternengucker 20.05.2020 00:55
      Highlight Highlight Super8. Chef verbot es uns, aus Solidarität gegenüber denen, die kein Home-Office machen konnten.
  • Chääschueche 19.05.2020 13:34
    Highlight Highlight Ich habe 12 Freunde welche aktuell im Homeoffice arbeiten. Diese Arbeiten sowohl in der Privatindustrie als auch bei Halbstaatlichen Unternehmen.

    Von den 12 Personen (Alter: 23 bis 33) sagte nur ein einziger, das er "produktiver" war als im Geschäft. Der rest war unproduktiver, abgelenkt, konnte teilweise nicht "abschalten" usw.

    Soll ich nun also den Medien glauben, die Homeoffice als "DIE ZUKUNFT" verkaufen oder doch meinen Freunden?

    Klar sind 12 Personen nicht repräsentativ aber trotzdem ist mir schleierhaft wieso dieses Homeoffice so "gehypt" wird. (Ich mache es selbst und hasse es)

    • Nick Name 19.05.2020 15:34
      Highlight Highlight Ich denke, das Problem ist vor allem die Pauschalisierung: «Nur Officeoffice ist gut!» ist genauso Blödsinn wie «Nur Homeoffice ist die Zukunft!».

      Es müsste doch einfach pro Fall die beste Lösung gefunden werden können. Und diese kann halt auch im gleichen Unternehmen/Amt/wasauchimmer individuell unterschiedlich sein.
    • HeforShe 19.05.2020 16:23
      Highlight Highlight Wir haben uns darüber unterhalten. Abgesehen von den PhDs im Betrieb bin ich die jüngste Mitarbeiterin - aber nur wenig - und in der Alterspanne der 12 Personen. Es hat womöglich durchaus mit der Fähigkeit, sich lange auf eine Aufgabe zu konzentrieren, zu tun. Das sage ich ganz ohne Wertung.

      Aber ich sehe es an mir, ich komme mir manchmal vor wie ein Labrador: "Oh, ein Schmetterling! Oh, ein E-Mail! Oh, eine Finanzanalyse. Nein, warte..."
    • Oly photographer 19.05.2020 17:52
      Highlight Highlight Kein Mensch erwartet dass jemand im HO "produktiver" ist als im Office. Man könnte nun meinen dass viele im Office in kleinen Räumen sitzen wo sich alle Kollegen an den Knigge halten. Meiner Erfahrung nach ist das nicht so, war mal vor 20 Jahren, aber heute in einem internationalen Umfeld wo die meisten 4h und mehr am Telefonieren sind, ist der Geräuschpegel manchmal unerträglich. Das geht vielen so, so gesehen ist für mich das HO eine Wohltat, auch wenn es manchmal die eine oder andere Störung durch die Familie gibt.
  • MrNiceGuy 19.05.2020 12:03
    Highlight Highlight Also ich hatte bzw. habe die Möglichkeit auf Home-office, da jedoch das ganze Büro HO macht komme ich einfach ins Büro, da es ca. 15 Minuten entfernt ist, ich kann das einfach nicht den ganzen Tag zuhause Arbeit/Feierabend. Ausserdem wenn man viel scannen muss ist es doch mühsam jede Seite einzeln zu scannen, bin froh habe ich die Option, weil am Abend freue ich mich jeweils nach Hause zu gehen um zu entspannen.
  • Notabik 19.05.2020 11:50
    Highlight Highlight Home-Office ist ein Segen! Ich bin so froh, dass mir niemand mehr zu nahe tritt. Ich bin entspannter, da ich mich nicht mehr wegen meiner Kollegen nerven muss. Danke Corona!
  • bbelser 19.05.2020 11:27
    Highlight Highlight Liebe Jara,
    ehe du wirklich ganz Schluss machst mit HO, möchte ich dir eine Beratung nahelegen. Du kannst dich vertrauensvoll an mich wenden, ich mach da so ein wirklich tolles Online-Coaching. Der beliebte und günstige Kurs "Ewigi Liäbi" für 180$/h ist leider schon abgeschlossen. Ich kann dir aber mein neues Gruppen-Coaching "Ich schaff das alleine" empfehlen. Leider hat sich der Preis da schon etwas entwickelt: 1500$/h.
    Aber das leistest du als Profi dir gerne für eine glückliche, erfolgreiche und stressbefreite Zukunft! Wir sind es uns wert! 💖😁
    CU soon!
    • Emma Jones 19.05.2020 13:37
      Highlight Highlight Klingt ganz nach dem Geschäftsmodell von Erfolgscoach Sigrun Gudjonsdottir. Der Weg zum Millionär dürfte nicht mehr weit sein.😂
    • bbelser 19.05.2020 16:18
      Highlight Highlight Sigrun hatte sich damals von mir coachen lassen...
  • Chrigi-B 19.05.2020 11:22
    Highlight Highlight Am Ende des Tages, über die ganze Belegschaft einer Unternehmung gesehen, ist Anwesenheit im gleichen Gebäude um Welten effizienter.

    Ich weiss jetzt kommen die Befürworter von Home Office herausgekrochen und behaupten sie seien effizienter daheim. Schön, aber es ist eine Minderheit die mehr arbeitet zu Hause. Die Ablenkungen sind um den Faktor 10 grösser daheim - ganz zu schweigen wenn noch Kleinkinder anwesend sind.
    • Firefly 19.05.2020 12:46
      Highlight Highlight Naja, in einer freien Welt, können die ins Büro die wollen und die welche zuhause arbeiten können und wollen, sollten das auch tun können. Die einen sind effizenter da, die anderen dort. Am Tag X bin ich effizenter als am Tag Y und so weiter.
    • ChlyklassSFI 19.05.2020 12:48
      Highlight Highlight Am Ende des Tages? Wer spricht so? 😀
      Also du kannst dich nicht konzentrieren. Andere deswegen auch?
    • n3rd 19.05.2020 12:51
      Highlight Highlight Was macht ein Grossteil der Leute im Office? Übereinander lästern, tuscheln, in der Gruppe draussen rauchen, sich beim Chef einschleimen und dauernd Kaffee holen. Ich kann da gerne drauf verzichten und bin sehr froh, wenn niemand reingelaufen kommt und ich das Telefon ganztags auf do not disturb haben kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kari Baldi #WirAlleSindCorona 19.05.2020 10:59
    Highlight Highlight Liebe Jara, ich wünschte mir, ich hätte deine Sorgen. Gruss von der Intensivstation.
    Benutzer Bild
    • Stachanowist 19.05.2020 16:56
      Highlight Highlight Und ein Arzt in Idlib wünschte, er hätte Ihre Sorgen.

      Ist die Diskussion mit dieser Feststellung einen Schritt weiter? Nö.
  • Freedoom Fighter 19.05.2020 10:45
    Highlight Highlight Als Bauleiter im Bereich Tiefbau/Wasserbau ist Homeoffice nur bedingt möglich. ich bin eh jeden Tag ca. 3-5 Stunden unterwegs auf den Baustellen etc.

    Der Austausch mit meinen Zeichner ist im Büro einfach viel einfacher, so auch die Korrekturen auf den Plänen.
    mal ein Nachittag von zu Hause aus ein Devi machen geht schon, aber voll Homeoffice ist meiner Meinung nicht möglich im Baugewerbe. aber für alle die es können, tut es! =)

    ps. ich denke, es immernoch ein sehr kleiner Prozentsatz, welcher effektiv Homeoffice betreiben kann.
    • Dani B. 20.05.2020 16:25
      Highlight Highlight p.p.s.
      effektiv oder effizient?
    • Freedoom Fighter 20.05.2020 17:47
      Highlight Highlight Effektiv. Effezient denke ich schon. Aber eigetäntlich können nur bürogummis home office machen
  • soulpower 19.05.2020 10:44
    Highlight Highlight Ein Bekannter von mir hat gesagt, dass er im Home-office sogar wesentlich mehr leiste, und manchmal sogar länger arbeitet wenn er ein Projekt fertig stellen will. Im Geschäftssitz konnte er um 17 Uhr nach Hause, egal ob ein Projekt zu Ende war oder nicht. Also betreffend Produktivität gibts in diesem erwähnten Fall anscheinend keine Nachteile für die Firma, im Gegenteil.
    • Chääschueche 19.05.2020 13:40
      Highlight Highlight @Soulpower
      Wird er dies auch langfristig machen? Also auch wenn das Leben wieder normal läuft? (Also ich meine also Beispiel so wie vor Corona)

      Bis vor 3 Wochen hatte ALLES zu. Sommer ist auch noch nicht. Man hatte also auch praktisch nichts zu tun.


  • x4253 19.05.2020 10:43
    Highlight Highlight Kann mich den Kommentaren anschliessen, Homeoffice funktioniert gut, wenn die Infrastruktur vorhanden ist. Zumindest angemessenes Mobiliar (guter Bürostuhl und einen genügen grosser Arbeitstisch) und entsprechende Technik (genügend grosser Bildschirm, Tastatur, Mausetc.) sollte vorhanden sein
    Homeoffice auf dem Sofa/dem Küchentisch gebeugt vor dem 14" Laptop ist nicht nur schlecht für die Produktivität, sondern geht schon nach kurzer Zeit ziemlich auf den Rücken.
    • Oly photographer 19.05.2020 18:06
      Highlight Highlight Kostet alles heute fast kein Geld mehr...und läuft eine halbe Ewigkeit. Im dümmsten Fall kannst du auch den Fernseher via HDMI anschliessen.
  • Die verwirrte Dame 19.05.2020 10:37
    Highlight Highlight Mir wird schlecht beim Gedanken daran, wieder täglich ins Büro gehen zu müssen.
    • So oder so 19.05.2020 11:01
      Highlight Highlight Komm auf denn Bau oder in die Landwirtschaft Arbeiten !
    • Chääschueche 19.05.2020 13:42
      Highlight Highlight @Die verwirrte Dame
      Deine Probleme möchte ich haben ;)

      Ich geh gern jeden Tag ins Büro.

      Gut...ich verdiene aber halt auch über 130000 pro Jahr.

      Hab Homeoffice versucht: Nein danke. Will meinen Arbeitsplatz nicht zuhause. Da wird mir wiederum schlecht :P
  • Maria R. 19.05.2020 10:28
    Highlight Highlight Home Office kommt für mich nicht infrage.
    Wer von uns Feuerwehrleuten arbeitet schon gerne zu Hause?

    😃
  • Posersalami 19.05.2020 10:28
    Highlight Highlight Wenn alle, die jetzt Homeoffice machen, das 1-2 Tage die Woche weitermachen, können wir uns vermutlich viele der nötigen Ausbauten von Autobahnen und der Bahn sparen.

    Das Potential für Einsparungen ist gigantisch und offensichtlich funktioniert es ganz gut. Eigentlich wäre da jetzt der Gesetzgeber in der Pflicht.. aber die bauen vermutlich lieber eigenverantwortlich für absurde Summen die Infrastruktur weiter aus..
    • So oder so 19.05.2020 11:07
      Highlight Highlight Jo . die Bürolisten die mit dem Auto alles verstopfen um 7.30uhr wenn sie nach dem Kaffee Stop ins Büro wollen - und dann als Büezer im Stau stehen nachdem man um 6.30 das Auto aufgeladen hat und zur Baustelle muss.
    • hoffmann_15@hotmail.com 19.05.2020 15:15
      Highlight Highlight @So oder so
      Es sind nicht nur Bürolisten. Ich fahre jeden Tag um 05:25 von zu Hause los und sehe sogar schon um diese Zeit etliche Rentner(!) und Ausserkantonale. Und mein Arbeitsweg führt mich 30 Minuten vom Seeland Richtung Berner Oberland.
  • SwissTonic 19.05.2020 10:24
    Highlight Highlight Ich darf seit Jahren regelmässig (60-80%) von Zuhause aus arbeiten. Das Wichtigste ist meiner Meinung nach, dass man sich ein Büro einrichtet, welches sich im Idealfall in einem separaten Zimmer befindet, insbesondere wenn man Familie mit Kindern hat. Dazu gehört auch ordentliches Equipment, d.h. externer Monitor, Maus und Tastatur. Ein kabelloses Headset ist ein enormer Vorteil, da man auch während einem längeren Confcall aufstehen und in der Wohnung herumlaufen kann. Tipp für den sozialen Aspekt: Ruft eure Gspändli an, um über persönliche Themen zu sprechen, ählich wie Kaffeepausengespräche.
    • x4253 19.05.2020 10:47
      Highlight Highlight Bürotisch und -stuhl nicht vergessen. Das müssen keine Designer-/Luxusdinger sein, aber ein Mindestmass an Verstellbarkeit und Ergonomie sollten sein.
    • SwissTonic 19.05.2020 10:54
      Highlight Highlight Stimmt, das habe ich wegen der Zeichenbegrenzung ausgelassen.
  • Glenn Quagmire 19.05.2020 10:09
    Highlight Highlight Geh doch neben neuer Liebe mit dem Ex und den Quickies mit HO zwischendurch mal fremd im Remote Office irgendwo, wo es dir gefällt :-)
  • disear 19.05.2020 10:02
    Highlight Highlight und wie ich mich darauf freue: Endlich nicht mehr alleine auf einen Bildschirm starren, endlich wieder jemand der dir guten Morgen wünscht und daran erinnert, dass es nun Zeit ist, nach Hause zu gehen. Mehr Bewegung (obwohl ich jeden Morgen, Mittag, Abend aus dem Haus bin) physischen Austausch, Kaffeetermine etc.. Keine ellenlangen TelCo's mehr, wo die Zuhörer sehr schnell ins Nirvana verschwinden..
  • Don Alejandro 19.05.2020 09:58
    Highlight Highlight Stellt Euch vor, da ist kein gedrängter Arbeitsweg und die Arbeit ist trotzdem gemacht. Die Vorteile liegen so auf der Hand. Weniger Stau, schonen der Ressourcen, Optimierung der Mietkosten, mehr Freizeit. Auch wenn es nur jeden zweiten Tag sein sollte.
    • Garp 19.05.2020 10:40
      Highlight Highlight Optimierung der Mietkosten? Ein Teil der Büromiete trägt dann der Arbeitnehmer.
    • Irene Adler 19.05.2020 12:15
      Highlight Highlight Wie muss man "Optimierung der Mierkosten" verstehen? Hat man dann nie mehr Platz am Arbeitsplatz, arbeitet man immer im HO? Oder ist es aufgeteilt, Mitarbeiter 1. darf nur Mo-Mi, Mitarbeiter 2. nur Do-Fr im Büro sein und sie teilen einen Schreibtisch? Ist das wirklich optimal? Oder wie soll es laufen?
    • Don Alejandro 19.05.2020 14:11
      Highlight Highlight @Irene. Ja, das Unternehmen einer Freundin ist kleinere Büroräumlichkeiten umgezogen, wobei rund 3/4 shared desks sind. Ob das gut raus kommt? Keine Ahnung😊
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sarkasmusdetektor 19.05.2020 09:48
    Highlight Highlight Wenn man kein Büro-Zimmer hat, ist es kein Wunder, dass es nicht gut klappt. Bei uns funktioniert es sehr gut. Früher war es nur ein Tag pro Woche, aber nun, da bewiesen ist, dass es auch mit 5 Tagen funktioniert, hoffe ich schon, dass dauerhaft 2-3 Tage bleiben. Im Büro haben wir oft genug auch nur den ganzen Tag Conf-Calls gemacht, weil die Leute über mehrere Standorte verteilt sind, da ist der Arbeitsweg reine Zeit- und Geldverschwendung.
    • Ravel 19.05.2020 10:03
      Highlight Highlight Ich glaube, damit triffst du den Nagel auf den Kopf. Mein PC zuhause ist besser, als der im Büro, und steht in einem "Compi"-Raum in meiner Wohnung, in welchem ich in Ruhe arbeiten kann. Läuft top.

      Wenn Home Office aber bedeutet, seinen Laptop auf den Küchentisch zu stellen...
  • Kiro Striked 19.05.2020 09:45
    Highlight Highlight Das verstehe ich halt bei den Meisten Leuten nicht:

    Home Office klappt doch bestens, warum nicht mit dem Chef reden, ob man dies vielleicht 3/5 Tage die Woche machen kann.

    Ein Programmierer den ich kenne der kann ab Corona immer Home Office machen, weil der Chef absolut glücklich ist, mit der Performance. Nur für wichtige Meetings muss er anwesend sein.

    Denke eine 3 Tage Home Office, 2 Tage Office Dynamik wären bei vielein Bürojobs locker möglich und fördert Produktivität. (Oder umgekehrt)
    • ScottSterling 19.05.2020 10:12
      Highlight Highlight Bei mir im Team machen die Mitarbeiter zwischen 0 und 4 von 5 Tagen Homeoffice. Je nach Präferenz und Arbeitsweg. Klappt wunderbar.
    • Past, Present & Future 19.05.2020 10:33
      Highlight Highlight Das Problem, in meiner Erfahrung ist, dass es nur bestens funktioniert, solange es alle machen. Sobalds dann wieder zurück geht, ist die Hälfte der Belegschaft vor Ort und die andere zu Hause haperts wieder, weil die Ausgangslage für alle wieder anders ist.

      Schonmal Zoom/Teams/Meets usw Calls gehabt, bei denen 5 Leute in einem Raum sitzen und 3 Remote? Das funktioniert doch nie richtig. Oder dann muss halt sehr teure Videoconferencing-Ausrüstung vorhanden sein. Und auch dann noch..

      Zudem kommt, dass der persönliche Austausch je nach Funktion unersetzbar ist
    • Lotta_80 19.05.2020 10:47
      Highlight Highlight Ja dann geht mal zu meinem Vorgesetzen...keine Chance...lieder eine Lotterie je nach Kultur des Unternehmens und Persönlichkeit des Vorgesetzten...aber du hast recht, es wäre möglich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ed B 19.05.2020 09:43
    Highlight Highlight Tönt wie Emma Amour...

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