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Schweizer gewinnt in neuer Pro7-Show «nur» 100'000 Euro – und will damit Bäume pflanzen

Der Zürcher Samuel Weber hat bei der neuen Pro7-Show «Renn zur Million … wenn du kannst!» 100'000 Euro abgestaubt – obwohl viel mehr dringelegen wäre. Glücklich ist er trotzdem.



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Ist um 100'000 Euro reicher: Samuel Weber. Bild: Samuel Weber

«Nein! Er drückt den Buzzer! Trotz dieses Riesenvorsprungs!» Kommentator Elmar Paulke kann es nicht fassen, als sich Samuel Weber bei der neuen Pro7-Show «Renn zur Million … wenn du kannst!» dazu entscheidet, kein Risiko einzugehen und die 100'000 Euro (110'000 Franken) nach Hause zu bringen.

Und dies, obwohl die Million locker dringelegen wäre. «Ich habe nicht gesehen, dass ich so einen grossen Vorsprung hatte», sagt der 24-Jährige. «Er hätte auch direkt hinter mir sein können.»

Sams Run im Video:

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Video: YouTube/ProSieben

Doch von Anfang an: Bei der Show geht es darum, einen Hindernislauf auf einer alten Industriebrache im Ruhrgebiet möglichst schnell zu überwinden. Die Kandidaten sprinten dabei um den Maximalgewinn von einer Million Euro.

Zusätzlich dürfen sie nicht von ihrem Verfolger, einem Profisportler oder einer Profisportlerin, gefangen werden. Diese starten jeweils zwei Minuten nach den Kandidaten. Nach jeder genommenen Hürde müssen sich die Läufer und Läuferinnen entscheiden: Höre ich auf und sichere meinen bisherigen Gewinn oder setze ich auf volles Risiko, renne weiter und schaffe es vielleicht bis zur Million?

1000 Bäume für den Amazonas

Samuel hat aufgehört. Bei 100'000. Sein Verfolger, der mehrfache deutsche Taekwondo-Meister Harun Özdemir, war meilenweit hinter ihm. «Als ich mir das Rennen im Fernsehen angesehen habe, habe ich mich schon etwas geärgert», erzählt der Hobbysportler. «Aber nur kurz. Ich bin auch mit den 100'000 sehr zufrieden».

Pläne, was er mit dem Gewinn anstellen will, hat Samuel auch schon: «Angesichts der jüngsten Brände im Amazonas-Gebiet habe ich mich dazu entschieden, 1000 Bäume dort zu pflanzen». Auf diese Weise könne er auch etwas zurückgeben. Die Bäume pflanzt er nicht selber vor Ort, sondern über eine Spende an eine NGO. Ein Baum kostet dabei einen US-Dollar.

Ansonsten hat der Medizinstudent keine grossen Absichten mit dem Geld. «Vielleicht gönne ich mir noch ein paar schöne Ferien davon. Ansonsten möchte ich längerfristig mit diesem Gewinn auskommen».

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Bild: Samuel Weber

Knallharte Vorbereitung

Um sich auf die Sendung vorzubereiten, hat Samuel hart trainiert: «Nachdem ich das Casting überstanden hatte, ging es darum, meine Kondition zu verbessern». Obwohl er seit neun Jahren Parkour betreibe, sei eine Menge Vorbereitung nötig gewesen. «Da ich vor allem im Kraftsport-Bereich tätig bin, musste ich dringend an meiner Ausdauer arbeiten. Dies tat ich in Form von Intervall-Trainings».

Seine Parkour-Fähigkeiten hat er bereits letzten November bewiesen: Er kam bei der ersten Staffel von «Ninja Warrior Switzerland» bis ins Finale.

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9 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
henkos
16.09.2019 12:35registriert August 2016
Richtiger: Er will mit 1000.- der 100‘000.- Bäume pflanzen lassen.
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RichiZueri
16.09.2019 12:40registriert September 2019
Was für ein Tier! Auch wenn etwas Wehmut dabei ist, hat er meinen Respekt, dass er mit dem zufrieden ist, was er hat, anstelle dem nachzutrauern, was eventuell möglich gewesen wäre.
Und vielleicht kopiert ein Schweizer Privatsender das Format ja in zwei drei Jahren und lädt ihn ein.
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nick11
16.09.2019 12:11registriert October 2015
Finde ich doof, dass die Teilnehmer keine Ahnung vom Vorsprung haben und auch keine Möglichkeit, diese Info irgendwie zu "erkaufen". Ein zweiter Buzzer wäre gut, mit welchem man den Vorsprung erfährt, aber nicht kostenlos.
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