Schweiz
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Nora Jäggi ist Gewichtheberin und verzichtet seit über einem Jahr auf sämtliche tierische Produkte.

Sie ist die stärkste Frau der Schweiz – und ernährt sich vegan

Nora Jäggi ist Schweizer Meisterin im Gewichtheben. Sie erklärt, warum sich Spitzensport und vegane Ernährung nicht gegenseitig ausschliessen.

Chloé Oberholzer / ch media



Mit einem herkömmlichen Fitnessstudio hat die Lagerhalle im Industriegebiet am Dreispitz auf den ersten Blick nur wenig zu tun. Von Kraftgeräten fehlt im ersten Raum des CrossFit-Centers jede Spur. Einzig und allein die Velo-Hometrainer an der hinteren Hallenwand und ein Regal mit Gewichtsscheiben und Medizinbällen deuten darauf hin, dass hier regelmässig Sport getrieben wird. Das muss so sein. Denn: Fürs CrossFit-Training braucht man Platz.

Im nächsten Raum stehen dann doch noch ein paar Kraftgeräte. Auf mehreren Wandregalen sind etliche Pokale aneinandergereiht. An der Bar in der hinteren Raumecke sitzt eine junge Frau. «Hier trainiere ich», sagt sie. Nora Jäggi ist Schweizer Meisterin im Gewichtheben. Und das, obwohl sie sich seit anderthalb Jahren vegan ernährt.

Opfer bringen für die Leidenschaft

Vor rund sechs Jahren hat die 24-jährige PH-Studentin aus Basel die Trainingsmethode CrossFit, zu der auch das Gewichtheben zählt, für sich entdeckt. «Nach einiger Zeit habe ich mich dann dazu entschieden, mich ausschliesslich aufs Gewichtheben zu konzentrieren», sagt Jäggi. Dabei hat sie Erfolg. An der Europameisterschaft 2018 wird Jäggi sechste. Ausserdem qualifiziert sich die amtierende Schweizer Meisterin im selben Jahr für die Elite-WM in Turkmenistan. «Durch den Sport habe ich schon einiges von der Welt gesehen. Das ist schon cool.»

Ausbildung und Sportkarriere unter einen Hut zu bringen, fällt Jäggi nicht immer leicht. «Vor kurzem konnte ich aber einen Uni-Spezialstatus für Spitzensportler beantragen», sagt sie. Weil der Antrag bewilligt wurde, erhält die Studentin nun etwas mehr Freiraum. «In Zukunft fällt zum Beispiel die Präsenzpflicht weg und ich kann mich beliebig für Kurse und Prüfungen an- und abmelden.» Die Regelstudienzeit wird Jäggi wohl trotzdem nicht einhalten können. Statt den vorgesehenen sechs benötigt sie für ihren Bachelorabschluss voraussichtlich acht Semester. «Bislang gab es die Regelung ja noch nicht. Deshalb konnte ichin den meisten Semestern weniger Kurse belegen als geplant», sagt die Sportlerin.

«Mich selbst haben meine Muskeln nie gestört.»

Aber nicht nur ihr Studium, sondern auch ihre Freizeit muss Nora Jäggi mit dem Gewichtheben koordinieren. Für etwas anderes als Sport hat die 24-Jährige oft nur wenig Zeit. Das Klavierspielen gab sie nach 15 Jahren für den Sport auf. «Ich spiele aber immer noch hin und wieder, einfach für mich selbst», sagt Jäggi. Generell sei ihr Musik sehr wichtig. Beim Training hört sie zur Motivation am liebsten Hip-Hop und Rap. Dabei stemmt Jäggi bis zu 120 Kilogramm – mehr als eineinhalb mal so viel, wie sie selber wiegt.

Frauen mit Muskeln

«Weil ich schon als Kind viel Sport getrieben habe, war ich immer recht muskulös», sagt Jäggi. Beim CrossFit habe sie aber in relativ kurzer Zeit viel Muskelmasse aufgebaut. Als sie allmählich breitere Schultern bekommen habe, sei sie oft auf ihren Körperbau angesprochen worden. Auf das gesellschaftliche Schönheitsideal legt Jäggi aber keinen Wert.

Sie ist eine Exotin und das weiss sie auch. «Mich selbst haben meine Muskeln nie gestört. Dass mich Leute plötzlich angefasst und auf meine Muskeln aufmerksam gemacht haben, fand ich trotzdem mühsam.» Das habe sich aber eigentlich nur auf die Anfangsphase beschränkt. Damals sei das Thema Fitness in der Gesellschaft noch nicht so präsent und muskulöse Frauen eher eine Seltenheit gewesen. «Mittlerweile gibt es mehr sportliche und muskulöse Frauen», sagt Jäggi. Deshalb werde sie auch nicht mehr so oft auf ihre Figur angesprochen.

Nora Jäggi erklärt, warum sie sich vegan ernährt

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Video: YouTube/Veenity

Wer sich einen veganen Sportler vorstellt, denkt wohl meistens an einen ausgemergelten Marathonläufer – nicht an jemanden, der intensiv Kraftsport betreibt. «Ich will ein Zeichen setzen und zeigen, dass man auch mit einer veganen Ernährung stark und erfolgreich sein kann», sagt Jäggi. Weil sie früher davon überzeugt war, nur durch Fleisch genügend Proteine für den Muskelaufbau zu sich zu nehmen, ass Jäggi sehr viel davon. «Das ging ziemlich ins Geld und war abgesehen davon auch völlig übertrieben», sagt sie heute. Als ihr das bewusst wurde, fing Jäggi an, ihren Fleischkonsum zu reduzieren, und verzichtete schlussendlich ganz auf die tierische Proteinquelle. «Milchprodukte habe ich aber weiterhin noch gegessen», sagt Jäggi.

Nachdem sie mehrere Fernsehdokumentationen zum Thema Veganismus gesehen und ein Buch darüber gelesen hat, entschied sich die Gewichtheberin vor eineinhalb Jahren dann für eine komplett vegane Ernährung. Sie ist davon überzeugt, dass tierische Produkte viele Schadstoffe enthalten und pflanzenbasierte Nahrungsmittel ihr guttun.

«Früher habe ich Schoggimousse mit Rahm geliebt. Heute habe ich gar keine Lust mehr darauf.»

Als Spitzensportlerin muss Jäggi ständig darauf achten, ihren Körper in seine bestmögliche Form zu bringen. Die richtige Ernährung ist dafür essenziell. «Ich esse fünf Mal am Tag – da kommt es schon darauf an, was ich zu mir nehme», sagt Jäggi. «Nur wenn ich gesund und ausgewogen esse, kann ich Leistung erbringen.» Ihr veganer Lebensstil schränke sie dabei überhaupt nicht ein. Mangelerscheinungen? Fehlanzeige! Sogar einen Bluttest hat Jäggi machen lassen. «Alles im grünen Bereich», sagt sie. Seit ihrer Umstellung nehme sie lediglich zusätzlich noch Vitamin B12.

Auf der Überholspur

Seit zwei Monaten richtet sich Nora Jäggi nach einem Plan, den Ernährungsberater Benjamin Signer für sie zusammengestellt hat. «Bei einer veganen Ernährung wird die Kaloriendichte der pflanzlichen Lebensmittel oft überschätzt», sagt Signer. Im Vergleich zu tierischen Produkten haben vegane Lebensmittel meist ein grösseres Volumen und machen deshalb schneller satt. Darum liegen viele Veganer unter ihrem eigentlichen Kalorienbedarf. So kann es zu körperlichen Engpässen kommen. «Sobald die Bedarfsdeckung erreicht und die Vitamin-B12-Zufuhr gewährleistet ist, spricht aus ernährungstechnischer Sicht nichts gegen einen veganen Lebensstil», so Signer.

Tierische Produkte vermisst Nora Jäggi nicht. «Früher habe ich Schoggimousse mit Rahm geliebt. Heute habe ich gar keine Lust mehr darauf.» Die vergehe ihr spätestens im Gedanken an die Hormone, die in Kuhmilch enthalten seien. Und für ihr nächstes grosses Ziel müsse sie schliesslich in Topform sein. «Letzten Samstag habe ich mich für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Dafür reise ich im September nach Thailand», sagt Jäggi. Bis dahin will sie noch an Muskelmasse zunehmen. Das sollte aber kein Problem sein. Schoggimousse gibt es schliesslich auch vegan.

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207Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Undertaker 06.05.2019 16:13
    Highlight Highlight Zeigt noch die vegane Bergsteigerin, die beweisen wollte wie hoch sie klettern kann mit Ihrer veganen ernährung und dann erbärmlich ins Gras gebissen hat.
  • Gee-Jay 05.05.2019 22:08
    Highlight Highlight Ich bin super stolz auf dich, Nora! #mythbuster #plantpowered #PWRPLNT
    Benutzer Bild
  • sunshineZH 05.05.2019 19:55
    Highlight Highlight Das gesund Leben ist das eine, das andere ist der Genuss...und dieser Genuss, bei einem guten Stück Fleisch ist leider durch nichts Veganes zu ersetzen 😊
    • Gee-Jay 05.05.2019 22:00
      Highlight Highlight Es ist ein unter Fleisch-Fressern weit verbreiteter Mythos, dass veganes Essen und Genuss sich ausschliessen. Dem ist nicht so, glaub mir. Das kann höchstens bei einem ideenlosen Koch passieren, der einfach nur tierische Produkte weglässt. Iss dich z.B. mal im Tibits oder Hiltl durch alles vegane Essen durch, dass dort aufgetischt wird - einfach ein Gaumenschmaus!
    • Vegander 06.05.2019 06:53
      Highlight Highlight Ich muss Flieisch nicht "erstetzten". Die vegane Küche bietet mir eine riesige Vielfalt an Genüssen. Essen hat viel mit Gewohnheit zu tun. Wir sind auf gewisse Konsistenzen, Gerüche und Geschmäcker seit früher Kindheit konditioniert. Das Gute ist, dass sich solche Konditionierungen relativ schnell auflösen lassen. Es braucht lediglich drei Wochen Umgewöhnungzeit, dann kann die Entdeckungsreise in die bunte Welt der veganen Kochkunst erst richtig beginnen.
    • aglaf 06.05.2019 06:55
      Highlight Highlight @Gee-Jay Kraftausdrücke wie "Fleischfresser" lassen keine sachlichen Diskussionen zu. Verwende doch lieber Carnivore. Deiner Aussage bezüglich dem veganen Schmaus bei phantasievoller Vielfalt auf dem Teller kann ich zustimmen. Ideenlosigkeit findet aber auch bei veganen Köchen statt, die versuchen, tierische Produkte zu imitieren - und das sogar in hippen Vegan-Restaurants wie bspw. Elle & Belle. Wieso braucht es für ein Gericht unbedingt das Prädikat "vegan" vorangestellt? Vegane Milch, vegane Wurst, veganer Käse... alles Schwachsinn. Seid mutig und nennt die Dinge nach dem was sie sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 05.05.2019 19:05
    Highlight Highlight Hätte mich nun interessiert wie ihr Wochen-Ernährungsplan aussieht.
  • malu 64 05.05.2019 17:52
    Highlight Highlight Warum tote Tiere essen? So gut schmeckst gar nicht, ist schwer verdaulich und zusätzlich mit Hormonen und Antibiotika versetzt.
    • Vegander 06.05.2019 06:58
      Highlight Highlight Ich habe früher auch tote Tiere gegesen, heute wird mir beim Gedanken daran schlecht. Dasselbe gilt für tierische Ausscheidungen. Leichenteile, Muttermilch, Menstruationsausscheidungen von Vögeln... Wenn man die ausweichenden Begriffe "Flesich, Milch und Eier" mal durch die Realität ersetzt, wird einem schon etwas flau in der Magengegend oder?
    • Hans_Olo 06.05.2019 12:38
      Highlight Highlight @vegander, äh nein, wird mir nicht. Ich mag tote Tiere auf dem Teller. Auch die Menstruationsausscheidungen von Vögeln und die Muttermilch find ich klasse.
      Aber hei, jeder so wie er/sie es für richtig befindet.
  • aglaf 05.05.2019 15:20
    Highlight Highlight "Sie ist die stärkste Frau der Schweiz" Punkt. Das hätte gereicht. Der prominente Hinweis auf Veganismus ist unnötig. Eine Anmerkung zur Ernährung in einem Satz wäre sympathisch gewesen und hätte bei mir Respekt hervorgerufen. Aber dieses ständige Schaut-her-ich-kann-das-ohne-Fleisch-im-fall nervt.
    • Luzi Fair 05.05.2019 17:02
      Highlight Highlight Go vegan!
    • Vegander 05.05.2019 17:04
      Highlight Highlight Überlegen Sie sich mal, warum das nervt. - Verdrängungsmechanismen?
    • sunshineZH 05.05.2019 22:20
      Highlight Highlight @Vegander Nein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BoJack Horseman 05.05.2019 14:27
    Highlight Highlight Na zum Glück für die ganzen veganen Kraftsportler/Bodybuilder ist Testosteron/HGH etc Supplementierung vegan
    • Vegander 05.05.2019 17:06
      Highlight Highlight Vegane Kraftsportner brauchen keine Testosteronsupplementierung. Das Weglassen der Schwangerschaftshormone aus der Milch tut schon seine Wirkung. Ich kenne einen veganen Kraftsportler und Karatechampion persönlich, sein Testoseronwert stieg nach der Umstellung auf vegan um 20% an.
  • Gummibär 05.05.2019 13:52
    Highlight Highlight Die sympathische junge Frau betreibt Leistungssport, ernährt sich wie sie es gut findet und nimmt zusätzlich Vitamine . Daran gibt es eigentlich nichts zu kritteln.
    Vitamine werden von Millionen von Alles-Essern weltweit eingenommen sonst wären die Regale der Supermärkte, Drogerien und Apotheken nicht voll davon. Kaum anzunehmen, dass sich der Welt-Markt für Vitamine und Ernährungszusätze von etwa 48 Milliarden USD nur auf Veganer bezieht.
    Ich selbst geniesse sowohl ein Entrecôte Café de Paris als auch ein Gujarat Thali und schlucke keinerlei Pillen - allerdings hebe ich auch keine Gewichte.
  • onlydogcanjudgeme 05.05.2019 11:44
    Highlight Highlight fun fact: tieren in massentierhaltung werden in präpariertem futtermittel unterschieldiche vitamine und und andere nährstoffe zugeführt. unter anderem vitamin b12. die meisten fleischesser in der schweiz supplementieren ihr b12 also auc, nur lassen sie es zuerst durch die verdauung eines tieres laufen...
    • TheLaenz 05.05.2019 20:11
      Highlight Highlight Die Tiere haben auch einen Vitamin B12 Bedarf, der gedeckt werden sollte.
    • Grittibenz 06.05.2019 19:24
      Highlight Highlight Der Grund wieso B12 in die Nahrung der Tiere geschüttet wird ist, dass es in den stark genutzten Böden kaum nehr vorkommt und so künstlich hergestellt werden muss.
  • onlydogcanjudgeme 05.05.2019 11:40
    Highlight Highlight an alle kommentierenden, die hier was labern von wegen "vegan ist ungesund, weil man so viel nahrungsegänzung zu sich nhemen muss":
    nach momentanem stand der wissenschaft, sollte bei einer ausgewogenen veganen ernährung lediglich das vitamin b12 supplementiert werden. nora nimmt vermutlich zudem öfter proteinshakes etc. zu sich, so wie alle leistungssportler*innen. dies hat nichts mit der veganen ernährung zu tun. mangelerscheinungen können bei allen menschen auftreten, vor allem bedingt durch unausgewogene ernähung oder genetische/gesundheitliche voraussetzungen.
    • gedankensimulant 05.05.2019 14:02
      Highlight Highlight recht hast du. verstehe nicht, wie du soviele blitzer bekommen kannst. kann ich sogar nach 2jahren veganer Ernährungsweise bestätigen. Bluttests sagen, alles im normbereich.
    • Vegander 05.05.2019 15:03
      Highlight Highlight Es gibt auch vegane Proteinshakes. Die haben sehr wohl etwas mit veganer Ernährung zu tun.
    • fabsli 05.05.2019 15:11
      Highlight Highlight Hülsenfrüchteshakes?
    Weitere Antworten anzeigen
  • degu03 05.05.2019 11:00
    Highlight Highlight Woran erkennt man einen veganer?

    Keine angst, er wirds dir selber sagen...
    • Vegander 05.05.2019 17:12
      Highlight Highlight Wer die Vorteile einer pflanzlichen Ernährung am eigenen Leib erfahren hat, wird schwerlich darüber schweigen können. Das würde an unterlassene Hilfeleistung grenzen. Gerade bei Spitzensportlern in fortgeschrittenem Alter ist das Risiko eines Herzinfarktes oder von Gelenkproblemen stark erhöht, wenn sie ihren Proteinbedarf mit Tierprodukten decken. Liebe Grüsse und gute Besserung nach Spanien an Iker Casillas!
    • 's all good, man! 05.05.2019 17:23
      Highlight Highlight Der Witz ist jetzt aber total neu, oder?
    • ChlyklassSFI 05.05.2019 19:29
      Highlight Highlight Du implizierst übrigens mit diesem "Witz", dass du Fleischesser bist. Also verhältst du dich, wie du es denn Veganer vorwirfst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • stadtzuercher 05.05.2019 10:40
    Highlight Highlight Leben und leben lassen.

    Allerdings: Wer solchen lifestyle als vorbildlich anpreist, hätte schon noch die Anzahl Flugkilometer nachfragen sollen. Da siehts dann bei Spitzensportlern schlechter aus als bei 99% der Bevölkerung.

    Also, Journis, etwas mehr Ausgeglichenheit als einseitige Propaganda.
    • loquito 05.05.2019 11:13
      Highlight Highlight Veganer sind oft wegen den Tieren Vegan, nicht qegen der Umwelt...
    • Gigle 05.05.2019 13:56
      Highlight Highlight @loquito Naja, im Video sagt sie aber ausdrücklich, dass sie aus Gründen der Nachhaltigkeit vegan lebt.
    • vescovo 05.05.2019 16:18
      Highlight Highlight Leben und leben lassen. Witzig, das von einem Fleischesser zu hören.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grave 05.05.2019 10:31
    Highlight Highlight Schon wieder dieser versteckte versuch leute zum veganismus zu bekehren...
    Ist mir jetzt schon des öfteren aufgefallen. Schlimmer als andere religionen
    • Luzi Fair 05.05.2019 17:04
      Highlight Highlight Go vegan!
    • Vegander 05.05.2019 17:18
      Highlight Highlight Veganismus ist keine Religion, er beruht auf harten Fakten. Fleisch essen hat hingegen religios-kultische Züge. Es wird unreflektiert von einer Generation zur nächsten weitergegeben, und wenn man die Menschen mit der Realität der Tierindustrie konfrontiert, stürzen sie oft aus allen Wolken. Sind Sie bereit dazu? Ich wünsche Ihnen eine sanfte Landung! www.earthlings.de
    • Snowwhitey 06.05.2019 13:23
      Highlight Highlight @vegander, schön zu sehe das der veganismus überhaupt nicht der mittelpunkt deines lebens ist ;)
  • Hillman 05.05.2019 10:17
    Highlight Highlight Vitamin B12 ist das einzige was supplementiert werden muss in einer veganen Ernährung.

    ABER: In der Fleischproduktion muss das Vitamin den Tieren ebenfalls verfüttert werden. Wie genau das jetzt in den menschlichen Körper kommt spielt gar keine Rolle. Wahrscheinlich ist aber der direkte Weg sogar sinnvoller/ effizienter.

    BTW: Vielleicht müsste man mal die Debatte starten was man in der veganen Ernährung NICHT isst: Stresshormone der Tiere, Antibiotika, tierisches Fett das die Arterien verstopft etc. etc.
  • Scaros_2 05.05.2019 09:54
    Highlight Highlight Wenn ich Nahrungsergänzungsmittel nicht mehr als "Ergänzung" sondern als "Nahrung" identifiziere, ist die Ernährung nachhaltig nicht gesund. Da gelobe ich mir dann doch lieber ab und zu ein gutes Steak auf dem Grill statt solche Tabletten.
    • rxnja 05.05.2019 10:41
      Highlight Highlight Du solltest dich besser über Vitamin B12 informieren. Vitamin B12 ist ein Produkt, das durch Mikrobakterien im Boden hergestellt wird. Das Steak, das du isst, hat wahrscheinlich auch Vitamin B12 zugeführt bekommen.
    • R.P. 05.05.2019 11:02
      Highlight Highlight Ich bin auch kein Fan von diesen Ergänzungsmitteln, aber der Punkt ist, dass das Vitamin B12 von Mikroorganismen produziert wird. Selbst der Mensch würde im Dickdarm genügend B12 produzieren um sich selbst zu versorgen, jedoch kann im Dickdarm nicht mehr wirklich was davon aufgenommen werden. Im Bezug auf B12 wäre es also durchaus möglich Wasser aus kontaminierten Gewässer zu konsumieren.
      Auch bei unseren Nutztieren wird (unter anderem) B12 supplementiert.
      Wo ist also der Unterschied wenn man Nahrungsergänzungsmittel über den Umweg Tier zu sich nimmt, oder halt einfach direkt supplementiert?
    • Karl Marx 05.05.2019 11:22
      Highlight Highlight @rxnja offensichtlich solltest du dich besser informieren. "Bei Wiederkäuern wird das Vitamin im Vormagen, bei anderen Pflanzenfressern im Dickdarm gebildet." (wikipedia, B12)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nüübächler 05.05.2019 09:51
    Highlight Highlight Naja Jedem und Jeder das Seine.
    Aber warum immer so einseitig in der Ernährung. Ausgewogen ist immer das Beste. Und da gehören halt Fleisch- und Milchprodukte dazu. Ohne ist schwierig, denn dann braucht es eben Zusatztabletten.
    Das mit Nachhaltigkeit und Ökologie vegan zu leben, ist sehr zweischneidig. 70% der in der CH landw. nutzbaren Fläche ist reines Grasland, kein Ackerland! Um es zu nutzen braucht es Wiederkäuer. Vieles was bei Herrn und Frau Schweizer auf den Tisch kommt ist Import und somit von daher eher nicht ökologisch.
    • In vino veritas 05.05.2019 11:55
      Highlight Highlight Oder man kultiviert das Grasland und pflanzt dort Gemüse und Früchte. Natürlich ist das nicht überall sinnvoll (z. B. im hügeligen Appenzell), aber es gibt viele geeigneten Flächen (z. B. Aargau).
    • gedankensimulant 05.05.2019 14:07
      Highlight Highlight hügel könnte man terrassieren - mehr platz und einfacher zu bewirtschaften. der Landwirt sepp holzer in Österreich hat es vorgemacht.
    • Vegander 05.05.2019 15:14
      Highlight Highlight Das müssen wir heute ehrlicherweise global betrachten, denn die Bauern improtieren schliesslich auch Futter von überall, zum Beispiel Soja aus Brasilien oder Heu aus Eritra. Beim heutigen globalen Tierproduktekonsum geht die "Graslandromantik" nicht mehr auf. 98% der weltweit gehaltenen Tiere leben in Massenhaltung und fressen zum grössten Teil Soja, Mais,Getreide oder Fischmehl. Dies braucht gewaltige Ackerflächen, die für die menschliche Ernährung fehlen. Gegen diese Problematik sind die paar Alpweiden bei uns vernachlässigbar und könnten problemlos der Natur zurückgegeben werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Muselbert Qrate 05.05.2019 09:46
    Highlight Highlight Schrecklich..!
    • Vegander 05.05.2019 17:19
      Highlight Highlight Waseliwas?
  • diesdasananas 05.05.2019 09:34
    Highlight Highlight Info für alle, die B12-Supplementierung als super unnatürlich empfinden: In der heutigen Fleischproduktion fehlt den Tieren (mit Ausnshme der Rinder die ihr eigenes B12 nutzen können) aufgrund der für die Massentierhaltung nötige hygiene B12. Deshalb wird künstliches B12 den Tieren ins Futter gemischt.
    • loquito 05.05.2019 11:18
      Highlight Highlight Nur Tiere, welxhe auf Weiden warwn haben eigenes B12... Also kaum ein Tier, das im Migros verkauft wird...
    • Vegander 05.05.2019 15:16
      Highlight Highlight Zumindest kaum ein Schwein. Wann haben Sie zuletzt Schweineherden draussen herumrennen sehen?
  • Reudiger 05.05.2019 09:32
    Highlight Highlight Seit einem Jahr vegan? Ich nehme mal an, dass sei seit weitaus längerer Zeit trainiert. Ob sie wohl den gleichen heutigen Stand mit veganer Ernährung erreicht hätte?
    Kann schon sein, jedoch mit einigen Nahrungsergänzungsmitteln.
    • loquito 05.05.2019 11:18
      Highlight Highlight Aich mit Fleisch ind Milchkonsum muss man Ergänzungsmittel konsumieren...
    • Reudiger 06.05.2019 20:43
      Highlight Highlight Etwas anderes habe ich auch nicht behauptet. Allerdings fehlen in einer veganen Diät nunmal gewisse Stoffe, die man zusätzlich in Form von Tabletten, Pulver etc. zu sich nehmen muss.
  • Kong 05.05.2019 09:20
    Highlight Highlight Supersache die sie da für sich entdeckt hat.
    Nervig sind bloss die eingebildeten Bekehrer, die sich hier abblitzen um jeden Fleischesser auf sein Fehlverhalten aufmerksam zu machen.
    Jeder soll so gesund leben wie es ihm möglich und wichtig ist. Aber machts doch einfach für euch selber. Ich stör mich auch an keinem der Salat isst, welcher lieblos aus Mutter Erde gerissen wurde und vielen kleinen Tieren nun auf dem Speiseplan fehlt...
    • bytheway 05.05.2019 10:40
      Highlight Highlight "Ich stör mich auch an keinem der Salat isst, welcher lieblos aus Mutter Erde gerissen wurde und vielen kleinen Tieren nun auf dem Speiseplan fehlt..."
      Typisches Karnivoren-Geschwafel, um das eigene Verhalten zu rechtfertigen... 🙄
    • rxnja 05.05.2019 10:43
      Highlight Highlight Es geht beim veganen Lebesstil um viel mehr als "nur" um ethische Adpekte (zum Beispiel um Umwelt, Gesundheit). Ausserdem kann man Pflanzen und Tiere schlecht vergleichen, wenn es um soziale Bedürfnisse und Schmerzempfinden geht.
    • Vegander 05.05.2019 15:18
      Highlight Highlight Interessant, wie Fleischesser plötzlich zu Pflanzenschützern werden, wenn sie mit einer Veganerin konfrontiert werden. Ihnen ist aber schon bewusst, dass Fleischesser mehr Pflanzen töten als Veganer, oder? Oder leben die Tiere, die Sie vertilgen, etwa nur von Luft und Liebe?
    Weitere Antworten anzeigen
  • derEchteElch 05.05.2019 09:02
    Highlight Highlight Ich kenne sie. Eine sehr sympathische Frau mit super sportlichen Leistungen. Aber mit ihrer Ernährung kann u. will ich mich nicht anfreunden.

    „Seit ihrer Umstellung nehme sie lediglich zusätzlich noch Vitamin B12.“

    Der Satz bestätigt umso mehr, dass eine rein vegane Ernährung nicht richtig sein kann. Auf tierische Produkte verzichten, dafür Tabletten schlucken? > Nein danke!

    Übrigens liebe Chloé;
    „Velo-Hometrainer“
    Das sind keine Velo-Hometrainer, sondern „Assault Air Bikes“ Dort muss sowohl mit den Füssen, als auch den Händen etwas (viel) gearbeitet werden. 😉
    • loquito 05.05.2019 11:21
      Highlight Highlight Du nimmst aich B12 Tabletten zu dir... Nur wurden die zuerst durch ein Tiergejagt.... Ich esse Fleisch, bin aber nicht ignorant. 99% derMenschen mit Mangelerscheinungen sind nicht Vegan...
    • Vegander 05.05.2019 15:22
      Highlight Highlight Reden Sie mal mit meinem Vater. Er hat sich nach fast 80 Jahren "Bürgerlicher Hausmannskost" B12 spritzen lassen müssen. Gerade Milchrprodukte verkleben mit dem darin enthaltenen Kasein die feinen Darmzotten, welche für die Aufnahme von Nährstoffen zuständig sind.
      Das könnte auch erklärten, warum ich inzischen mehrer Frauen kenne, die vor ihrer Umstellung auf vegane Kost massiven und chronischen Eisenmangel hatten, und heute Topwerte aufweisen.
  • Natürlich 05.05.2019 08:53
    Highlight Highlight Starke Leistung, bravo 👏🏻
    Und ein Beweis dass es für Muskelaufbau eben auch gut ohne Fleisch geht.

    Ich könnte es nicht, dafür mag ich Fleisch zu sehr😬
    • Vegander 05.05.2019 15:26
      Highlight Highlight Immer Schritt für Schritt. Das gilt zumindest beim Fleisch. Im Internet findet sich eine Fülle von leckeren veganen Rezepten, von der Lasagne bis zur Sachertorte.
      Bei den Milchprodukten ist es etwas schwieriger, denn die enthalten Caseomporphin, und das macht süchtig.
      Da ist ein "kalter Entzug " ratsam. Nach drei Wochen sollte das Gröbste überstanden sein, und nach einem halben Jahr fragt man sich kopfschüttelnd, warum man dieses nach Stall riechende Zeug aus der Muttermilch eines ganzkörperbehaarten Wiederkäuers gegessen hat. Schliessich ist man doch längst abgestillt!
    • What's Watson 06.05.2019 17:48
      Highlight Highlight @Vegander Vielen Dank für die suuper Tipps, wenns mir recht ist, hat @Natürlich aber überhaupt nicht danach gefragt... womit wir schon wieder beim Witz von @Degu03 wären.

      PS. Ich esse zwar Fleisch, bin aber absolut deiner(@Vegander) Meinung das pflanzliche Ernährung gesünder und besser für Umwelt etc. ist.

      Peace out
  • Gawayn 05.05.2019 08:53
    Highlight Highlight Bei allem Respekt und verdienter Anerkennung der Leistung dieser jungen Frau.

    Für mich ist Vitamine in Tablettenform zu sich nehmen müßen, einfach keine ausgewogene Ernährung...
    • sangallos 05.05.2019 09:22
      Highlight Highlight Was wenn ich dir sage das es den Tieren die du isst auch in Form von Tabletten gegeben wurde? Das ist dann eine ausgewogene Ernährung?
    • MonImago 05.05.2019 09:44
      Highlight Highlight Denkst du, das Vit. B12 kommt ganz natürlich in deinem Rindssteak vor? Man könnte sich doch etwas informieren zum Thema.
    • Lucas29 05.05.2019 10:07
      Highlight Highlight Sie haben zu wenig Ahnung von dem Thema und sollten deshalb auch nicht kommentieren (sonst bekommen sie noch Zuspruch von Gleichgesinnten).
      Jeder Leistungssportler nimmt irgendwelche Präparate ein, ob nun Veganer oder Fleischfresser spielt keine Rolle!
    Weitere Antworten anzeigen
  • HeforShe 05.05.2019 08:46
    Highlight Highlight Sie macht einen sympathischen Eindruck ihre Leistung ist wirklich toll! Ich finde auch ihr Bewusstsein für die fleischfreie Ernährung gut, gerade im Kraftsport.

    Ob die vegane Ernährung dauerhaft machbar ist, interessiert mich sehr. Mit einem hohen Fleischkonsum zuvor, hat der Körper nach 1 1/2 Jahren nicht so schnell ein spürbares Defizit. Wie es in 5 Jahren aussieht, ist dann spannend. Auch wenn ich hoffe, dass es weiterhin so gut geht.
    • Lucas29 05.05.2019 10:02
      Highlight Highlight Einfach auf Vitamin B12 und Eisen acht geben und dann gibts da grundsätzlich keine Defizite.
    • Hillman 05.05.2019 10:05
      Highlight Highlight Welches Defizit meinst du genau? Man kann nämlich auch vegan a) genug Kalorien, b) genug Protein und c) genug Vitamine und andere Mikronährstoffe zu sich nehmen. Das einzige was supplentiert werden muss ist B12. Das Fleisch hat aber auch nur B12 weil es den Tieren en masse verfüttert wird.
    • HeforShe 05.05.2019 13:12
      Highlight Highlight Ich bin seit meiner Jugend Vegetarierin und erst Mitte 20 gab es Auffälligkeiten mit dem Eisen - und ich habe sehr ausgewogen gegessen.

      Es kann sehr lange gehen, bis der Speicher des Körpers aufgebraucht ist - falls etwas fehlt - und sich Probleme zeigen. Gibt es Langzeitstudien zu veganen Sportlern?

      Nicht, dass es schlimm wäre, nicht falsch verstehen! Gerade viele Frauen brauchen trotz Fleischkonsumation Eisensupplemente.
    Weitere Antworten anzeigen
  • COLD AS ICE 05.05.2019 08:39
    Highlight Highlight jajajajaja.........aber stopft zig präparate rein um keine mangelerscheinungen zu bekommen.
    • My hopinion 05.05.2019 09:01
      Highlight Highlight Quelle: https://www.swissveg.ch/B12

      B12 wird dem Tierfutter beigemischt.
      Benutzer Bild
    • Shura 05.05.2019 09:10
      Highlight Highlight Sie nimmt lediglich B12- was uns Fleischessern ebenfalls künstlich ersetzt wird, da es den Tieren ins Futter gemischt werden muss. Just sayin‘
    • sangallos 05.05.2019 09:24
      Highlight Highlight B12 nichts anderes. Das machst du auch, nur wird es den Tieren gegeben die du dann isst! Aber zum Glück ist deine Ernährungsweise komplett natürlich. Ich gehe also davon aus das du keinerlei verarbeitete Lebensmittel zu dir nimmst? Wirklich vorbildlich!
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 05.05.2019 08:36
    Highlight Highlight Okay, bei der würde ich mich jetzt nicht unbedingt über Veganer lustig machen...
  • walsi 05.05.2019 08:25
    Highlight Highlight Zitat: "Seit ihrer Umstellung nehme sie lediglich zusätzlich noch Vitamin B12."

    Ein Ernährungsstiel bei dem Vitamine künstlich zugeführt werden müssen kann nicht richtig sein. Es ging für die Menschen 10'000 Jahre ohne Zusätze.
    • Tortejäger 05.05.2019 08:35
      Highlight Highlight Menschen sind aber auch 10'000 Jahre lang auf Grund von ernährungsdefiziten Krank geworden und gestorben.
    • Nibu 05.05.2019 08:36
      Highlight Highlight Hm..... Internet kann nicht gesund sein, ging 10' 000 Jahre ohne.

      Aspirin kann nicht gesund sein, ging 10'000 Jahre ohne.



      Usw. Undsofort.
    • Nibu 05.05.2019 08:39
      Highlight Highlight ...dann kommen alle chemischen Produkte dazu, die man für die Tierproduktion benutzt.
      Von den Gummistiefeln des Bauern zum Antibiotika, und zum Tiefkühler.....
    Weitere Antworten anzeigen
  • fabsli 05.05.2019 08:22
    Highlight Highlight Jeder und jede soll essen, wie er oder sie möchte. Aber wenn wir schon auf "gesund" schauen: ich würde mich fragen ob meine Ernährung korrekt ist, wenn ich ein äusserst wichtiges Vitamin in Tablettenform zu mir nehmen muss, weil ich es sonst nirgens bekomme.
    Trotz allem: Kompliment für die sportliche Leistung! Muskeln braucht die Frau.
    • Randy Orton 05.05.2019 08:53
      Highlight Highlight Wie viele supplementieren Vitamin D3 und andere Vitamine?
    • Natürlich 05.05.2019 08:55
      Highlight Highlight Ob sie nun dem Tier welches wir essen, ins Futter beigemischt werden oder aber direkt als Tablette eingenommen wird, spielt jetzt auch keine Rolle mehr.
    • sangallos 05.05.2019 09:19
      Highlight Highlight Wäre es also ok für dich wenn ich Hunde und Katzen züchte, die quäle und schlachte um zu essen? Ich esse ja wie und was ich möchte?

      Zum Vitamin. Du findest es also unnatürlich B12 über eine Tablette aufzunehmen? Wenn es aber den Tieren mit Tabletten gegeben wird, zusammen mit anderen wichtigen Stoffen wie Selen weil sonst im Fleisch der Tiere aus der Massentierhaltung keins mehr wäre ist das total natürlich. Weisst du überhaupt was B12 ist? B12 findest du massig im Boden (Erde) und darüber würden wir es auch aufnehmen ohne die industrialisierte Reinigung von Gemüse etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Harrison 05.05.2019 08:15
    Highlight Highlight Ich denke Sie ist sicherlich eine gute Inspiration für Veganer. Oder jene die es noch möchten werden. 🙄

    Leider bin ich selber kein Veganer. Wäre mir zu Anstrengend alles unter die Lupe zu nehmen.
    • HeforShe 05.05.2019 13:15
      Highlight Highlight Als ich oft für meine vegane Kollegin eingekauft habe, war ich erstaunt, wie viele Sachen tatsächlich vegan sind. Auch wenn ich selber nicht vegan esse, achte ich bei Produkten öfters mal darauf. Irgendwann ist es gar nicht mehr so wild.
    • Vegander 05.05.2019 15:45
      Highlight Highlight Es braucht schon ein wenig Umdenken. Aber es lohnt sich auf jeden Fall. Kürzlich habe ich in einer grossen veganen Facebookgruppe die Frage gestellt, wer mit der Umstellung eine Krankheit überwunden hat. Die über 400 Antworten waren einfach überwältigend. Da gibt es Leute, die gesundheitliche Wraks waren und nach wenigen Monaten wieder topfit durch die Welt hüpften. Die Klassiker sind Diabetes 2, Arthrose, Adiposias, Herz-Kreislaufprobleme, Schuppenflechte, Heuschnupfen... - Und immer wieder: Der Arzt konnte sich das nicht erklären...
    • HeforShe 05.05.2019 20:05
      Highlight Highlight Gut, da stellt sich auch die Frage, ob es durch die vegane Ernährung oder durch die dadurch zwangsläufige bewusstere und damit meist gesündere Ernährung.
  • I don't give a fuck 05.05.2019 08:13
    Highlight Highlight Crossfit, vegan und PH. Das ist wohl des Klischees zuviel.
  • I don't give a fuck 05.05.2019 08:06
    Highlight Highlight Vegane Ernährung gesünder als normale Ernährung? Bullshit. Ausser, man nimmt täglich 20 Supplemente, um den Nährstoffmangel auszugleichen - was sie wohl auch schon tut, was langfristig wiederum nicht besonders gut ist.
    • ChlyklassSFI 05.05.2019 09:09
      Highlight Highlight Das stimmt doch gar nicht. Sie nimmt Vitamin B12.
    • torpedo 05.05.2019 09:11
      Highlight Highlight Du scheinst dich ja richtig fundiert mit der thematik auseinandergesetzt zu haben!
    • rxnja 05.05.2019 10:50
      Highlight Highlight Du solltest dich besser über vegane Ernährung informieren. Man kann sich ausgewogrn ernähren. Vitamin B12 ist ein Produkt, das durch Mikrobakterien im Boden hergestellt wird und Nutztieren oft ins Futter beigemischt wird. Die restlichen Nährstoffe lassen sich ohne Supplemente einnehmen. Ausserdem könnte man auch Pflanzen so anbauen, dass sie Vitamin B12 enthalten würden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nelson Muntz 05.05.2019 08:03
    Highlight Highlight Der Reissack ist auch vegan.
  • Altruide 05.05.2019 07:57
    Highlight Highlight Gestern noch ein Artikel über krankhafte Ernährungszwänge und heute wieder mit der vollen "veganen" Kelle geschöpft...

    https://www.watson.ch/leben/wissen/940221587-orthorexie-nervosa-wenn-der-zwang-nach-gesunder-ernaehrung-krank-macht

    Übrigens finde ich es für jede erwachsene und mündige Person gut, wenn sie sich entsprechend selbst entscheidet.
    Aber bei Kindern ist grosse Vorsicht geboten - Neuropädiatrie der Kinderspitäler sehen immer wie mehr Störungen in der kognitiven Entwicklung bei gewissen Ernährungsweisen von Kindern.
    • Hillman 05.05.2019 10:07
      Highlight Highlight "Gestern noch ein Artikel über krankhafte Ernährungszwänge und heute wieder mit der vollen "veganen" Kelle geschöpft..."

      1. Was hat vegan mit krankhaftem Ernährungszwanf zu tun?

      2. Ist nicht gerde einer der journalistische Ansprüche, die Themen von unterschiedlicher Perspektive zu beleuchten?
    • aglio e olio 05.05.2019 10:36
      Highlight Highlight Naja, der von dir verlinkte Artikel handelt nicht von veganer Ernährung (Fisch, Lachs) sondern von extrem eingeschränkter Auswahl.
    • zeitgeist 05.05.2019 11:08
      Highlight Highlight Bei den beiden Aussagen "Sie ist davon überzeugt, dass tierische Produkte viele Schadstoffe enthalten" und "Die vergehe ihr spätestens im Gedanken an die Hormone, die in Kuhmilch enthalten seien." musste ich zweimal den Kopf schütteln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 05.05.2019 07:48
    Highlight Highlight Proteinshakes.
    • leu84 05.05.2019 07:55
      Highlight Highlight Bohneneintopf geht auch
    • I don't give a fuck 05.05.2019 08:11
      Highlight Highlight Vegane Ernährung im Kraftsport, funktioniert net... aber mit genügender Menge GH, Tren und Testo als Kompensation der fehlenden / für den Muskelaufbau niederwertigen Nährstoffe, kann es was werden.
    • p4trick 05.05.2019 08:17
      Highlight Highlight Alle Hülsenfrüchte haben Protein. Wer aber diese genau hasst wie ich kann sich niemals vegan ernähren..
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