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Dafür gibt man in der Schweiz Geld aus während Corona

Die Produktion in der Abfuellerei des neuen "Migi Braeu Lager" der neuen Brauerei Lussi der Lussi Getraenke AG in Stans am Dienstag, 20. Maerz 2018 laeuft auf Hochtouren. Das neue Bier ist a ...
Weil die Beizen zu sind, muss der Bierdurst zu Hause gestillt werden.Bild: KEYSTONE

Dafür gab man in der Schweiz Geld aus im Corona-Jahr (weniger Hotels, mehr Bier)

Dass sich die Pandemie auf unsere Ausgaben auswirkt, ist nicht zu bestreiten. Die Haushaltsbudgeterhebung des Bundes zeigt nun einen detaillierten Einblick in die Ausgaben und Einnahmen von Schweizer und Schweizerinnen.
17.08.2021, 19:4818.08.2021, 14:02
Lea Senn
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Die Corona-Pandemie hat im Haushaltsbudget der Bevölkerung deutliche Spuren hinterlassen: Am markantesten gingen wenig überraschend die Ausgaben für Mahlzeiten in Restaurants, Cafés und Bars zurück.

Um die Schwankungen durch die unterschiedlichen Einschränkungen durch die Pandemie sichtbar zu machen, hat das Bundesamt für Statistik das monatliche Haushaltsbudget erstmals quartalsweise ausgewiesen.

Markante Rückgänge bei Ausgaben in Restaurants, Cafés und Bars

So zeigt sich beispielsweise im zweiten Quartal (April bis Juni 2020), als in der Schweiz die Hotels und Restaurants grösstenteils geschlossen waren, ein deutlicher Rückgang in dieser Kategorie: Pro Haushalt gab man (unter anderem für Take-Away-Mahlzeiten) nur noch 222 Franken aus – der Schnitt der vorherigen Jahre lag bei 539 Franken pro Monat und Haushalt.

Beachtet man nur die Ausgaben für Mahlzeiten in Restaurants, Cafés und Bars (ohne Take-Aways, Selbstbedienungsrestaurants und Kantinen), sieht der Rückgang noch deutlicher aus: Nur 67 Franken gab ein Haushalt pro Monat noch aus. Das entspricht noch rund einem Drittel des Niveaus der Vorjahre.

Während sich diese Ausgaben im dritten Quartal etwas erholten (167 Franken), war die erneute Schliessung im vierten Quartal wieder deutlich sichtbar (112 Franken).

Deutlich höherer Bierbedarf, weniger Kinobesuche

Bei den Ausgaben für alkoholische Getränke und Tabakwaren war grundsätzlich kein grosser Anstieg des Konsums zu verzeichnen – einzig beim Bier: Hier beobachtete das Bundesamt für Statistik im zweiten Quartal 2020 mit durchschnittlich 17 Franken pro Monat Haushalt eine Steigerung um fast die Hälfte im Vergleich zu den Vorjahren. In der zweiten Jahreshälfte gingen die Werte wieder auf das Niveau der Vorjahre zurück.

Ebenfalls bedingt durch das Konsumverbot in Restaurants stiegen die Ausgaben für die restlichen Lebensmittel, insbesondere Milch, Käse, Eier und Gemüse.

Auch im Bereich Unterhaltung, Erholung und Kultur wurde ab dem zweiten Quartal 2020 mit 323 Franken pro Monat und Haushalt deutlich weniger ausgegeben als in den Vorjahren (525 Franken). Diese Ausgaben gingen auch im vierten Quartal zurück von 542 Franken auf 375 Franken. Dies betrifft vor allem Sport- und Freizeitaktivitäten mit einem Rückgang von 91 Franken auf 61 Franken im zweiten Quartal.

Noch ausgeprägter war der Rückgang bei Ausgaben für Kinobesuche. Diese Ausgaben blieben auch in den nachfolgenden Quartalen auf einem auffallend tieferen Niveau.

Warst du seit Beginn der Pandemie im Kino?

So viel kann ein Haushalt pro Monat sparen

Laut der heute veröffentlichten Statistik verfügte der durchschnittliche Schweizer Haushalt im zweiten Quartal 2020 über 9835 Franken Einkommen. Die monatlichen Ausgaben beliefen sich auf 7883 Franken. Das ergibt einen monatlichen Sparbetrag von 1951 Franken. In einem Haushalt leben im Schnitt 2,21 Personen.

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17 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Cpt. Jeppesen
17.08.2021 22:57registriert Juni 2018
Wenn der Durchschnittsschweizer 4435 Franken pro Monat für Konsum ausgibt, wundert mich nicht, dass ich ständig pleite bin ;)
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17
WAS? James Bond war ein Stormtrooper? 21 «Star Wars»-Cameos, die du wohl verpasst hast
Sie sind Weltstars. Und sie spielen Imperiums-Offiziere, Droide und Aliens. Und Sturmtruppen. Ja, vor allem Sturmtruppen noch und nöcher.

Meist ist's ein alberner Spass. Und ein bisschen Zufall. Ein Filmstar kennt den Cast Manager des neusten «Star Wars»-Drehs persönlich, etwa, und fragt den, ob er nicht eine kleine Statistenrolle bekommen könnte. Klar! Schnapp dir husch eine Stormtrooper-Uniform!

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