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Der Schweizer Buchpreis 2019 geht an Sibylle Berg für ihre düstere Gesellschaftsbetrachtung

Der Schweizer Buchpreis 2019 geht an Sibylle Berg für ihre düstere Gesellschaftsbetrachtung "GRM. Brainfuck." (Archivbild) Bild: DPA-Zentralbild

Sibylle Berg wird mit dem Schweizer Buchpreis 2019 ausgezeichnet



«GRM. Brainfuck.» heisst der Roman, für den Sibylle Berg den Schweizer Buchpreis 2019 erhält. Der Preis wurde am Sonntag im Rahmen des Literaturfestivals BuchBasel verliehen, wie die Verantwortlichen mitteilten.

«Eispickelharte Gesellschaftskritik» sei die düstere Analyse, die Sibylle Berg mit ihrem Roman vorlegt, sagte Jury-Mitglied Christine Richard in ihrer Laudatio. «Sibylle Berg ist das Kunststück gelungen, einen Roman zu schreiben, der formal Avantgarde ist und inhaltlich die Lesenden im Innersten packt», begründet die Jury ihren Entscheid.

Die Preisverleihung fand im Theater Basel vor rund 500 Gästen statt, wie die Verantwortlichen weiter mitteilten. Dotiert ist der Schweizer Buchpreis in diesem Jahr mit 30'000 Franken; die vier weiteren Autorinnen und Autoren, die in der engeren Auswahl waren, erhalten jeweils 3000 Franken.

Neben Sibylle Berg nominiert waren Simone Lappert für «Der Sprung», Tabea Steiner für «Balg», Alain Claude Sulzer für «Unhaltbare Zustände» sowie Ivna Žic für «Die Nachkommende». (sda/bal)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 10.11.2019 18:24
    Highlight Highlight Ich finde diese Preise doof. Da kommt es ja nur darauf an,
    wie die Jury zusammengesetzt ist.
  • Guido Zeh 10.11.2019 17:16
    Highlight Highlight Ich hab' das Buch nach 50 Seiten weggelegt...eine sogenannte Dystopie, gähn... Tatsächlich dystopisch in der Machart: Wenn Literatur in Zukunft so ausschaut, sieht es für die Literatur düster aus. Und inhaltlich ein ungeordneter Zettelkasten misanthropischer Botschaften, die einen nach kurzer Zeit anöden.
    • Knety 10.11.2019 18:10
      Highlight Highlight Wenn ihr Buch so ist wie ihre SPON Artikel, dann war es wohl ein schwaches literarisches Jahr.
    • Guido Zeh 10.11.2019 19:26
      Highlight Highlight Ich wollte da jetzt keineswegs ein definitives Urteil abgeben, nur meine pers. Meinung kundtun. Ich hoffte, es gäbe viele andere positive Stimmen zum Buch, die dem Werk vielleicht gerechter werden können (von Leuten, die es auch zu Ende gelesen haben); mir tut nämlich eigentlich schlechte Kritik weh. Überhaupt finde ich, jeder/jede sollte sich ein eigenes Bild machen.

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