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Bessere Massnahmen für den Klimaschutz? Jetzt debattiert der Ständerat über das CO2-Gesetz



Das Wichtigste in Kürze:

Ticker: CO2-Gesetz

Den jugendlichen Aktivistinnen und Aktivisten ist es gelungen, den Klimawandel zum breit diskutierten Thema zu machen. Im Wahljahr bleibt dies nicht ohne Auswirkungen auf die Politik: Die FDP nahm eine Kurskorrektur vor. Im Nationalrat hatte sie sich noch zusammen mit der SVP gegen Verschärfungen gestellt. Der Rat beschloss unter anderem, im Gesetz kein Ziel für die CO2-Reduktion im Inland zu verankern. Damit stand die Linke nicht mehr hinter dem Gesetz.

Im Ständerat droht kein solcher Ausgang. Die vorberatende Umweltkommission (Urek) ist mit den Vorschlägen des Bundesrates einverstanden – und will punktuell sogar darüber hinausgehen. Wie der Bundesrat will die Kommission, dass die Schweiz bis 2030 die Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 halbiert, und zwar zu mindestens 60 Prozent durch Massnahmen im Inland. Allerdings hat sie diesem Inlandziel mit knapper Mehrheit zugestimmt.

Auch im Ständerat werden folgende Details für Diskussionen sorgen:

Fliegen und Autofahren soll teurer werden

Bei den Massnahmen hat die Kommission einer Flugticketabgabe zwischen 30 und 120 Franken zugestimmt. Damit ist inzwischen auch der Nationalrat einverstanden. Er nahm vergangene Woche einen entsprechenden Vorstoss an. Teurer werden dürften auch Benzin und Diesel.

Die Hersteller und Importeure fossiler Treibstoffe müssen bereits heute einen Teil der CO2-Emissionen kompensieren. Künftig sollen sie einen grösseren Teil kompensieren müssen - und mehr im Inland. Das schlägt sich auf den Treibstoffpreis nieder. Die Kommission will den Preisanstieg indes begrenzen: Bis 2025 soll die Kompensation den Liter Treibstoff um höchstens 10 Rappen verteuern dürfen, danach um bis zu 12 Rappen.

Die Elektromobilität soll gefördert werden

Der Nationalrat hatte eine Deckelung bei 8 Rappen pro Liter beschlossen, bevor er das Gesetz ablehnte. Die Gegner eines stärkeren Anstiegs erinnerten an die «Gelbwesten» in Frankreich. Der Entwurf des Bundesrats sieht keine Deckelung vor.

Mit diesem würde der Treibstoffpreis bis 2030 um 4 bis maximal 10 Rappen pro Liter steigen. Die Gelder sollen nach dem Willen der Ständeratskommission nicht nur in erneuerbare Treibstoffe, sondern auch in die Elektromobilität fliessen.

Kommt die CO2-Abgabe auf Treibstoffe?

Anders als der Bundesrat will die Kommission zudem nicht nur für neue Autos, Lieferwagen und leichte Sattelschlepper CO2-Vorgaben erlassen, sondern auch für schwere Lastwagen. Das entspricht den Plänen der EU.

Eine CO2-Lenkungsabgabe auf Benzin und Diesel sehen weder der Bundesrat noch die Ständeratskommission vor. Die Kommission will den Bundesrat aber mit einem Postulat beauftragen, eine solche zu prüfen. Auch zu Mobility Pricing soll er Vorschläge vorlegen.

Es soll ein neuer Klimafonds geschaffen werden

Weiter schlägt die Ständeratskommission vor, einen neuen Klimafonds zu schaffen, der die bestehenden Fördergefässe ablösen soll. In den Fonds sollen maximal ein Drittel des Ertrags aus der CO2-Abgabe auf Heizöl und knapp die Hälfte des Ertrags aus der Flugticketabgabe fliessen.

Die restlichen Gelder aus der CO2-Abgabe sowie gut die Hälfte der Flugticketabgabe sollen an die Bürgerinnen und Bürger und an die Wirtschaft rückverteilt werden. Aus dem Klimafonds würden unter anderem Massnahmen zur langfristigen Verminderung der CO2-Emissionen von Gebäuden finanziert.

Der CO2-Grenzwert für Gebäude soll kommen

Für den Fall, dass die Emissionen aus Gebäuden bis 2027 nicht genügend sinken sollten, will der Bundesrat ab 2029 einen landesweit einheitlichen Grenzwert für Gebäude einführen. Die Kommission will diesen bereits festlegen.

Bei der CO2-Abgabe auf Brennstoffen folgt die Kommission dem Bundesrat: Der maximale Satz soll von heute 120 auf bis zu 210 Franken steigen, wenn die Emissionen aus Brennstoffen nicht genügend zurückgehen.

Unternehmen können von der CO2-Abgabe befreit werden, wenn...

Unternehmen können sich weiterhin von der CO2-Abgabe befreien lassen, wenn sie sich gegenüber dem Bund zur Verminderung ihrer Emissionen verpflichten. Der Bundesrat will das neu allen Unternehmen ermöglichen, deren jährliche Abgabenlast mehr als 15'000 Franken beträgt. Die Urek will Unternehmen bereits ab 10'000 Franken von der Abgabe befreien.

Die Ständeratskommission ist überzeugt, dass mit den von ihr beschlossenen Massnahmen die Verpflichtungen aus dem Klimaabkommen von Paris erfüllt werden können – inklusive dem neuen Ziel des Bundesrates einer klimaneutralen Schweiz bis 2050. Wie der Ständerat entscheidet, zeigt sich diese Woche. Am Montag steht eine Open-end-Sitzung an. Zu Ende beraten wird der Rat die Vorlage am Mittwoch. (mim/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • mountaineer 23.09.2019 19:52
    Highlight Highlight Meinetwegen darf man mit dem Benzinpreis noch stärker rauf - im Gegenzug müssten aber Elektro- und H2-Autos aktiv gefördert werden (Steuerrabatte, Subventionen) und ein ausreichendes Netz an Ladestationen und Tankstellen aufgebaut werden.
    Zudem Rechtsanspruch auf Ladestation am eigenen Parkplatz für Mieter und Stockwerkeigentümer.
  • Fairness 23.09.2019 19:33
    Highlight Highlight
    Erhöht der Ständerat um 2 Rp. ggü dem Nationalrat, weil er jetzt schon beabsichtigt, diese für den Bundeshaushalt abzuzweigen wie er das mit dem so genannten Demografie-Prozent seit bald zehn Jahren von der seinerzeitigen MwSt-Erhöhung für die AHV macht, damit ihr dadurch gegen 10 Milliarden fehlen?
  • Flo1914 23.09.2019 19:09
    Highlight Highlight Sie haben keine Ideen, ausser, der Bürger soll bezahlen, bezahlen, bezahlen.
    Die neue Preissteuer beim Heizöl führt zu Mietpreiserhöhungen von mehreren hundert Franken im Jahr. Die vorgesehene Benzinsteuer hat den gleichen Effekt.
    Natürlich nicht für die Besserverdienenden. Den Bundesräten und Ständeräten geht das am Ar... vorbei. Danke Frau Sommaruga. Ich wähle am 20.Okt. die richtige und rechte Partei: Die SVP lehnt dies alles ab.


  • Blitzesammler 23.09.2019 18:15
    Highlight Highlight Das ist doch (fast) alles Schwachsinn!! Wenn einfach Geld bezahlt werden kann, dafür trotzdem rumsauen und die Luft verpeset werden darf, ist es am falschen Ende angesetzt!! Das macht weder die Luft besser, noch werden die wirklichen verpester weniger Co2 in die Luft ablassen. Wieder so ne Pro-Wirtschaft Schei...! Ich kann mir genau vorstellen wie die Lobyisten gelabert haben.
  • Platon 23.09.2019 17:11
    Highlight Highlight Mir wäre es lieber, das Gesetz würde nach den Wahlen beraten. Wann findet die Schlussabstimmung statt?
  • El Vals del Obrero 23.09.2019 17:02
    Highlight Highlight Bezüglich allfälligem Mimimi wegen dem Benzinpreis:

    Benzinpreis heute etwas um Fr. 1.50. Anfang der 80er-Jahre: etwas um Fr. 1.20.

    ÖV-Kurzstrecken-Billet Kind/Halbtax damals Fr. -.40, heute etwa Fr. 1.80.

    Wäre die Benzinpreisteuerung nur gleich gross gewesen wie die ÖV-Teuerung müsste dieser heute etwa Fr. 5.-- betragen.
  • Der Tom 23.09.2019 16:15
    Highlight Highlight Hört doch auf mit 2050! Solange 2050 das Ziel ist können wir nichts schlaues erwarten.
    • Gipfeligeist 23.09.2019 16:28
      Highlight Highlight 2030 Klimaneutral, dies sollte das Ziel sein!
    • mountaineer 23.09.2019 19:54
      Highlight Highlight 2030 ist völlig unrealistisch. Mit solchen Fantasiezielen, die doch nie erreicht werden können, macht man die ganze Sache nur lächerlich.

      2050 ist ehrgeizig aber realistisch.
    • Gipfeligeist 23.09.2019 21:17
      Highlight Highlight @mountaineer
      2030 ist eine Herausforderung, das streite ich nicht ab. Verkehr, Wohnen, Konsum; das alles muss effizienter werden. Aber umso länger der Prozess braucht, umso stärker leiden wir, andere Länder und alle folgenden Generationen. Bei unseren jetzigen Emissionen haben wir noch 8 Jahre (!) bis wir das 1.5°C überschritten haben... [1]

      2050 ist m.M.n für Weicheier

      1) https://www.mcc-berlin.net/fileadmin/data/clock/carbon_clock.htm
    Weitere Antworten anzeigen
  • Serge Künzli 23.09.2019 16:04
    Highlight Highlight Ohne CO2 würden wir gar nicht existieren. CO2 hat es sogar im Mineralwasser. Der ganze Boden unter dem Permafrost ist voller CO2. Diese Hysterie ist der Umwelt nicht förderlich. Es ist ein raffiniertes Ablenkungsmanöver. Das wirkliche Problem sind nicht 2 Grad mehr oder weniger Wärme auf der Erde – die Temperaturschwankungen sind normal im Kosmos. Das Problem das wir angehen sollten ist der PLASTIK!!!! Ohrenstäbchen verbieten ist ein absoluter Witz und passt zur CO2-Panikmache. Gegen den Plastik sollte demonstriert werden. Und zwar täglich!
    • Gipfeligeist 23.09.2019 16:30
      Highlight Highlight @Künzli
      Die Problematik von CO2 wurde vom Wissenschaftsverband IPCC zusammengefasst und steht nicht zur Debatte. Bei wissenschaftlichem Konsens sollten Leute wie Sie, keine Plattform haben. Bitte informieren Sie sich.

      Herzlichen Dank
    • bokl 23.09.2019 17:07
      Highlight Highlight @Serge
      2 Grad mehr sind für die Erde kein Problem. Für uns und unsere Infrastruktur hingegen schon ...
    • Mutzli 23.09.2019 17:11
      Highlight Highlight @Serge Künzli

      Es gibt sehr viele Dinge, ohne die wir zwar nicht existieren würden, aber das heisst noch lange nicht, dass so was wie ein gesundes Mass nicht existiert.

      Der menschliche Körper besteht ja auch grösstenteils aus Wasser, ertrinken kann man trotzdem.

      Der Punkt beim jetzigen Klimawandel ist ja eben, dass er absolut nicht normal ist, weder in der Ursache (wir), Ausmass oder Tempo, wie es erschöpfend durch die Wissenschaft belegt wurde.

      2 C+ ist auch nicht "cool, bisserl wärmer heute". Zum Vergleich: -2 bis 3C im 17 Jhr. bedeutete Frost bis im August, Hungersnöte etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • vonBroesel 23.09.2019 16:01
    Highlight Highlight ja, wir müssen etwas unternehmen, so kann es nicht weiter gehen. Aber eine CO2-Steuer ist wie der Kirchenablass im Mittelalter, es beruhigt das gewissen, ändert aber nichts an der Gesamtsituation.
    Ich wäre der Politik und der Presse dankbar, wenn man mit dieser Hysterie endlich mal aufhören würde und wirksame Massnahmen in angriff nehmen würde.
    Ja, wir haben nur einen Planeten, deswegen bringt es auch sehr wenig wenn man dem Bürger hier Geld aus der Tasche zieht, und im Osten wird mit der Schulter gezuckt und weiter gemacht. es müssen globale Lösungen her und keine lokalen Scheinlösungen
    • Mutzli 23.09.2019 16:29
      Highlight Highlight @vonBroesel

      -CO2-Steuern, Lenkungsabgaben und ähnliches haben eine komplett unterschiedliche Motivation & Funktion als Sündenablässe. Letzteres war eine "erlaubte" Art zu sündigen indem man sich anschliessend freikaufte, ohne sein Verhalten ändern zu müssen.

      Bei Lenkungsabgaben etc. ist der Clou hingegen im Namen: Es geht nicht um Moral, sondern die Idee ist Kostenwahrheit herzustellen und damit sich das Konsumverhalten in eine nachhaltigere Richtung entwickelt.

      -Bzgl. lokaler "Scheinlösungen": Globale Aktion wird eben verhindert, weil alle auf andere zeigen "die machen ja auch nix!"
    • Gipfeligeist 23.09.2019 16:32
      Highlight Highlight @vonBroesel
      Nein, die Steuer wirkt für eine Umverteilung, die Reiche-Protzen bestraft und den bescheidenen Bürger belohnt.

      Man kann durch sein Handeln der Steuer entfliehen, und genau das hat Lenkwirkung!
    • vonBroesel 23.09.2019 16:45
      Highlight Highlight @Gipfeligeist: den kleinen, bescheidenen Bürger trifft es nicht? Stimmt, die Logistik wird die Zusatzkosten aus der eigenen Tasche bezahlen ;-)

      @Mutzli: gehe mit Ihnen einig, das Kosumverhalten muss sich ändern. Man bestellt billig online und es muss am nächsten Tag da sein, aus Fernost nach einer Woche. Konsequenz: Halb leere LKWs fahren kreuz und quer um Waren an den Kunden zu liefern.
      Was nützt es wenn wir bei uns Abgaben zahlen und Euro6 FZ fahren, aber die alten Autos/LKWs werden in den Ostern verkauft und dort weiter betrieben? Diese Fz müssen weg und günstige Alternativen her
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 23.09.2019 15:43
    Highlight Highlight Mich würde mal interessieren wieviel Elektrosmog es in so einem e Auto denn hat. Besonders auf dem Rücksitz direkt unter den Kindern. Schreibt doch bitte mal darüber.
    • Der Tom 23.09.2019 16:18
      Highlight Highlight Kommt darauf an wie gut das Mobilnetz ausgebaut ist. Je besser der Empfang umso geringere Leistung wird benötig.
    • TJ Müller 23.09.2019 18:12
      Highlight Highlight Und mich würde es mal interessieren, was du denn unter Elektrosmog verstehst? Alle elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Felder, oder nur die nicht-ionisierenden? Nur gewisse Frequenzen? Und dann eigentlich auch noch irgend ein Grenzwert, welcher deinen Elektrosmog in Relation stellt. Also was wäre ok, was nicht.
    • mountaineer 23.09.2019 19:55
      Highlight Highlight Spielt keine grosse Rolle, Fairness. Du hast auch in einem konventionellen Auto jede Menge Elektrosmog. Wissen bloss die meisten Leute nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jemand67 23.09.2019 15:00
    Highlight Highlight Langsam Alle hysterisch geworden. Soll doch jeder 3 Bäume pflanzen. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Und man kann von Heute auf Morgen nicht alle Fahrzeuge und Heizungen abschaffen oder umrüsten.
    • Gipfeligeist 23.09.2019 16:34
      Highlight Highlight @Jemand
      Also ich spende regelmässig an RainforestTrust, Primaklima und benutze Ecosia. Und Sie?
      Die grössten Hebel sitzen jedoch in der Politik. Und dort ist nun handeln gefragt. Zum Beispiel alte Öl-Heizungen verbieten, voilá
    • Revan 23.09.2019 17:15
      Highlight Highlight 2050 ist weder heute noch morgen...
    • TJ Müller 23.09.2019 18:18
      Highlight Highlight Ja, ich bin eigentlich bei dir, nicht von heute auf morgen, aber von 1980 bis 2030. Damals wäre ein sanfter Übergang durchaus möglich gewesen, doch offensichtlich war der letzten Generation die Wirtschaft wichtiger als die Umwelt und wir können es nun ausbaden. Denn die Fakten haben sich nicht geändert, man wusste damals wie auch heute, was zu tun wäre. Nur hörte niemand auf die Wissenschaftler. Nun ist es halt langsam zu spät und man muss mit grösseren und radikaleren Umstellungen rechnen um das selbe Ziel zu erreichen. Das passiert halt, wenn man Dinge zulange aufschiebt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hä?Nö! 23.09.2019 12:49
    Highlight Highlight Sie sollten lieber eine Luxussteuer einführen um den dekadenten Konsum zu reduzieren.
    • El Vals del Obrero 23.09.2019 17:07
      Highlight Highlight Wenn man SUVs und Wochenend-Shopping-Flüge als Luxus (und nicht als Menschenrecht) ansieht, dann wäre es doch genau das, eine Luxussteuer, die dekatenten Konsum einschränkt.

      Und im Falle von Lenkungsabgaben werden genau die belohnt, die auf den Luxus verzichten (müssen oder wollen).
    • mountaineer 23.09.2019 19:53
      Highlight Highlight Schliift's? Die meisten Schweizerinnen und Schweizer sind weit davon entfernt, sich "dekadenten Konsum" leisten zu können.
  • m. benedetti 23.09.2019 12:19
    Highlight Highlight Für Pflanzen wäre ein CO2 Gehalt in der Luft von etwa 700 bis etwa 1400 ppm ideal. So gesehen sind Massnahmen gegen mehr CO2 für die Natur eigentlich kontraproduktiv. In diesem Sinne ist eine Besteuerung mit der Absicht einer Reduzierung von CO2 absurd und naturfeindlich. Die wirklichen Treiber der Klimabewegung haben auch etwas ganz anderes im Sinn als Umwelt- und Naturschutz, da geht es um Macht und Einfluss und um die Abschaffung der Souveränität der Bürger zugunsten einer globalen Diktatur die angeblich zur Rettung des Planeten alternativlos ist.
    • Sonja Estermann 23.09.2019 16:00
      Highlight Highlight Ein höherer CO2 Gehalt der Luft hat zwar einen kurzfristigen Effekt auf die Pflanzen die sich schon in Vegetationspflanzen befinden. Grüner wird es aber deswegen nicht, da trotzdem nicht mehr Nährstoffe und Wasser zur Verfügung steht. Im Gegenteil. Würden wir das CO2 wirklich so hoch steigen lassen, würden viele Vegetationszonen wegen Hitze, fehlendem Wasser oder massiven Murgänge zu Grunde gehen. Sie sehen, Ihre Theorie funktioniert weder praktisch noch wissenschaftlich.
    • m. benedetti 23.09.2019 16:33
      Highlight Highlight @Sonja E.
      Selten so viel Unsinn auf‘s Mal gelesen. Die Welt wird grüner (NASA). Fehlendes Wasser führt nicht zu Murgängen, eher das Gegenteil ist der Fall. Mauritius ist sehr grün und das bei einer Durchschnittstemperatur die etwa 14 Grad höher ist als in CH. Und wenn sie den Bericht AR5 des IPCC gelesen hätten, dann wüssten sie auch, dass es keine Trends zu irgendwelchen Verschärfungen von Wetterereignissen gibt.
    • Mutzli 23.09.2019 16:38
      Highlight Highlight Nebst dem absolut korrekten Einwand von @S. Estermann, wäre das wissenschaftlich leider nicht schauderhaft gut fundierte Paradies von @m. benedetti noch aus einem anderen Grund sehr lustig zum drin leben:"Performance for six of nine decision-making measures decreased moderately at 1,000 ppm
      relative to the baseline of 600 ppm, and seven decreased substantially at 2,500 ppm" -Studie zu Auswirkungen von CO2-Konzentration auf die menschliche Gesundheit: https://doi.org/10.1289/ehp.1104789

      C02 ppm können in Räumen zudem bis 10x höher als draussen sein und ab 10'000 ppm wirds tödlich. Fun!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ich_bin_ich 23.09.2019 09:58
    Highlight Highlight Und die Thematik bezahlbarer Wohnraum, dort wo die Arbeisplätze angesiedelt sind, interessiert seit Jahren niemanden. Sowohl die Linken wie auch die Rechten interessieren sich nicht dafür. Hauptsache der Arbeitsweg wird teurer.
    • Luzifer Morgenstern 23.09.2019 12:10
      Highlight Highlight Der Zusammenhang mit dem CO2-Gesetz ist mir nicht klar. Kannst du das erklären?
    • Ich_bin_ich 23.09.2019 13:40
      Highlight Highlight Gerne, da meinerseits aus dem Zusammenhang gerissen.
      Est ist egal wie etwas genannt wird oder wo eine Abgabe angesetzt wird bei Treibstoffen. Schlussendlich wird das Autofahren sowieso teurer mittelfristig. Sprich alles auf den Automobilisten abgewälzt. Das ist für mich ok, sofern das Auto keine Notwendigkeit ist.
      Ansonsten sollen lieber die Voraussetzungen geschaffen werden, dass für existenzielle Dinge kein Auto benötigt wird.
    • Jemand67 23.09.2019 15:52
      Highlight Highlight Ist so. Eben. Finde es auch krank. Mozen alle über überfüllte Züge und Autos. Aber ein Arbeitsweg von 1 1/2 Stunden ist zumutbar....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 23.09.2019 09:30
    Highlight Highlight "Eine CO2-Lenkungsabgabe auf Benzin und Diesel sehen weder der Bundesrat noch die Ständeratskommission vor."

    Mit anderen Worten: man verteilt ein bisschen Geld an die Unternehmerkollegen, macht aber eigentlich nichts.
    Umweltschutz wäre so einfach: man muss nur CO2 einen Preis geben. Die MWSt. nach und nach durch eine CO2-Abgabe ersetzen und bald ist man autark.
    • Luzifer Morgenstern 23.09.2019 12:16
      Highlight Highlight Unfair!

      Wenn wir isoliert bei den Abgaben bleiben...

      Kleinere Einkommen nutzen engeren Wohnraum pro Person, essen mehr im Verhältnis zum Budget, fahren kleinere Autos (und können sich keine Wohnung im Stadtzentrum leisten) etc.

      Ohne Rückverteilung sind alle Abgaben, die direkt auf den Konsum abzielen eine grosse Belastung, je kleiner das Einkommen. Und beim Luxus-Konsum interessiert es niemanden, ob einer auf eine Lederjacke für 600 Franken noch 50 Franken draufschlägt, wenn man es sich leisten kann.

      Dieses Video zeigt eine Spannende Rechnung, im Modell.

      Play Icon
    • Ökonometriker 23.09.2019 13:39
      Highlight Highlight @Luzifer: Sozialpolitik und Umweltpolitik bitte nicht vermischen. Das sind zwei verschiedene Probleme die man unterschiedlich angehen muss.

      Die heutige MWSt. ist zudem ohnehin ungerechter als eine CO2-Steuer, da Ärmere wie Du richtig sagst auf kleinerem Raum wohnen (d.h. weniger heizen), seltener Autos besitzen und wenn dann kleinere Fahrzeuge fahren.
    • Dominik Treier 23.09.2019 14:23
      Highlight Highlight Es braucht ja eben gerade eine Rückverteilung nach Einkommen und Vermögen! Dann dürfte das Benzin auch gerne 3 Franken kosten, hauptsache CO2 emittieren täte mehr weh und die meisten würden sich überlegen ob es denn wirklich sein muss, könnten es aber bei bedarf durch die Rückverteilung trotzdem, aber das Geld könnte dann ja auch sinnvoller genutzt werden... Die MwSt. dadurch zu ersetzen ist und war aber Blödsinn, denn wir wollen ja CO2-Neutral werden...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aurum 23.09.2019 08:52
    Highlight Highlight "Unternehmen können sich weiterhin von der CO2-Abgabe befreien lassen, wenn sie sich gegenüber dem Bund zur Verminderung ihrer Emissionen verpflichten."
    Und wie würden diese Reduktionen aussehen? Sind die definiert? Und werden Sie jährlich dazu verpflichtet bis... wann?
  • sunshineZH 23.09.2019 06:51
    Highlight Highlight Solange es nur ein paar Rp. sind Zahle ich das gerne 👍
    • Dominik Treier 23.09.2019 14:24
      Highlight Highlight So lange es also kein Bisschen was nützt, zahlst du es gerne sunshine... Tolle Einstellung...
    • Gipfeligeist 23.09.2019 16:37
      Highlight Highlight @sünneli
      Also 30 Rp./Liter Benzin würde eine echte Wirkung erzielen! Dann würde der gewöhnliche Bürger über ein E-Auto nachdenken. Denn diese sind bei Öko-Strom deutlich umweltfreundlicher
    • vonBroesel 23.09.2019 16:58
      Highlight Highlight @Gipfeligeist: richtig. es würde die unteren Einkommensstufen voll treffen. diejenigen welchen jeden Job annehmen müssen und je nach Arbeistort und Zeit keine Chance mit ÖV haben.
      e-Autos stosse zwar keine Emissionen aus, aber deren Herstellung (Lesen sie mal etwas zur Lithium und Aluminiumgewinnung) ist alles andere als umweltfreundlich. Und wenn plötzlich alle eAutos fahren, reicht der Ökostrom bei weitem nicht
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