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Liveticker

14 Milliarden Defizit beim Bund ++ Infektionen in den USA steigen

13.04.2021, 22:59
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete am Dienstag 2241 neue Corona-Fälle in den letzten 24 Stunden. 82 Personen wurden hospitalisiert, 10 Menschen starben.
  • Vom 1. bis 7. April wurden in der Schweiz 155'053 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht. Pro Tag wurden damit durchschnittlich 22'150 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Vorwoche sank die Impfkadenz um 20 Prozent.
  • Über nächste Lockerungen will der Bundesrat am 14. April entscheiden.
  • Die neuen Virusvarianten machen laut BAG mittlerweile rund 90 Prozent der Infektionen aus.
  • Die SwissCovid-App hilft, Infektionsketten schnell zu unterbrechen. Sie hat 1,8 Millionen aktive User.
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Liveticker: Corona National+International 14.04.21

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19:21
Neuer Rekord - Zahl der täglichen Corona-Fälle in Türkei über 60 000
In der Türkei hat die Anzahl der täglichen Corona-Neuinfektionen ein neues Hoch erreicht. Das türkische Gesundheitsministerium meldete am Mittwochabend 62 797 neue Fälle. Damit stieg die Zahl erstmals seit Beginn der Pandemie über 60 000. Auch die Zahl der für den Tag gemeldeten Todesfälle erreichte mit 279 den höchsten offiziell gemeldeten Wert bisher.

Angesichts der rasant zunehmenden Corona-Neuansteckungen hatte die Regierung die Beschränkungen zum Infektionsschutz diese Woche weiter verschärft. So beginnt die abendliche Ausgangssperre zwei Stunden früher, also schon um 19 Uhr. Zudem wurden Beschränkungen für Reisen zwischen Provinzen erlassen.

In dem Land mit rund 84 Millionen Einwohnern ist vor allem die Metropole Istanbul stark betroffen. Dort wurden in der vergangenen Woche rund 800 Fälle pro 100 000 Einwohner gemeldet, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitgeteilt hatte. Die Türkische Ärztevereinigung TTB warnte zudem vor einem Kollaps des Gesundheitssystems. Krankenhäuser seien mit COVID-19-Patienten überfüllt. Selbst die zusätzlich eingerichteten Stationen reichten nicht aus, um dem Bedarf gerecht zu werden.

Die Bundesregierung stuft die Türkei seit Sonntag als Corona-Hochinzidenzgebiet ein. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten zuletzt binnen eines Tages 21 693 Corona-Neuinfektionen, wie aus Daten des RKI vom Mittwochmorgen hervorging. (sda/dpa)
18:18
Flughafen Zürich erleidet im März erneut Passagiereinbruch
Der Flughafen Zürich leidet weiter unter der Coronakrise. Auch im März sind massiv weniger Menschen über den grössten Schweizer Flughafen gereist als noch im vergangenen Jahr. Und das, obwohl sich die Auswirkungen der Coronapandemie Mitte März letzten Jahres bereits voll gezeigt hatten.

Die Passagierzahlen lagen im März 2021 bei 228'050, was einem Minus von 74,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Anteil an Umsteigepassagieren betrug 19,3 Prozent, was einem Minus um 6,7 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr gleichkommt. In absoluten Zahlen stiegen noch knapp 43'500 Fluggäste in Zürich auf ein anderes Flugzeug um.

Die Anzahl der Flugbewegungen lag mit 5'792 Starts oder Landungen um 48 Prozent ebenfalls deutlich unter dem Vorjahr, fiel aber weniger drastisch aus als der Einbruch der Passagierzahlen. Die Auslastung der Flugzeuge sank jedoch um 43,3 Prozent. Das heisst, dass durchschnittlich nur noch 78,1 Passagiere in einer ankommenden oder abfliegenden Maschine sassen.
18:17
Brasilianische Virus-Variante P1 hat Mallorca erreicht
Auf Mallorca ist nun auch erstmals die brasilianische Coronavirus-Variante P1 festgestellt worden. Das bestätigte der Chef der Mikrobiologie von Palmas Krankenhaus Son Espases, Antonio Oliver, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz. Die Mutation sei am Vortag bei einer routinemässigen genaueren Untersuchung, der sogenannten Sequenzierung, eines positiven PCR-Tests vom 29. März entdeckt worden. In Deutschland hatte es erheblichen Ärger ausgelöst, dass Zehntausende Deutsche zum Osterurlaub auf die beliebte Ferieninsel im Mittelmeer gereist waren.

Ende März sei es bei einer Sportveranstaltung auf der Insel und privaten Kontakten zu einem Infektionsherd gekommen, sagte Oliver. 49 Personen seien damals auf Corona getestet worden, neun davon positiv. Die Infizierten hätten keine oder nur leichte Krankheitssymptome aufgewiesen und einige von ihnen seien schon wieder gesundgeschrieben. Nun sollten auch die anderen acht positiven Tests daraufhin untersucht werden, ob es sich ebenfalls um P1 handelte.

Die neun Fälle stünden nicht im Zusammenhang mit der im März auf Mallorca entdeckten, als weniger gefährlich geltenden anderen brasilianischen Corona-Variante B.1.1.28, betonte der Virologe. Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hatte damals der Balearen-Regierung unterstellt, sie habe einen P1-Fund vertuscht und trickse bei den niedrigen Corona-Zahlen. Das hatte für Empörung auf der Insel gesorgt.

Die Corona-Zahlen auf den Balearen, zu denen Mallorca gehört, sind weiterhin relativ niedrig. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach Angaben des spanischen Gesundheitsministeriums in Madrid bei 32,95. Zum Vergleich: In Deutschland betrug dieser Wert am Mittwoch 153 bei steigender Tendenz. (sda/dpa)
18:13
Wegen Coronavirus werden drei weitere Festivals abgesagt
Die vorsichtigen Öffnungsschritte, die der Bundesrat am Mittwoch auch für die Kulturbranche vorgesehen hat, reichen den Veranstaltern grosser Festivals nicht: das Royal Arena Festival, das Lakelive Festival und Opundart Openair finden 2021 nicht statt.

«Seitens des Bundesrates kamen heute erneut keine klaren Ansagen oder Perspektiven betreffend einer möglichen Veranstaltungsnormalität im Sommer», begründete Lukas Hohl von der Veranstalterin Eventra Live Marketing in einem Communiqué von Mittwochnachmittag die Absage der drei Grossanlässe im Raum Biel.

Zuvor waren bereits viele andere Festivals abgesagt worden, so das Strassenmusikfestival Buskers in Bern oder Grossanlässe wie das Paléo Festival in Nyon, das Gurtenfestival auf dem Berner Hausberg, das Openair St. Gallen als auch das Greenfield Festival und das internationale Trucker- & Country-Festival in Interlaken.

Hingegen ist für das Montreux Jazz Festival eine Absage keine Option, wie die Veranstalter Ende März wissen liessen. Sie setzen für die 55. Ausgabe von Anfang bis Mitte Juli auf eine Seebühne mit 600 Sitzplätzen und ein pandemiekompatibles Konzept. (sda)
17:33
Die Medienkonferenz ist beendet
Der Sprecher des Bundesrates hat die Medienkonferenz geschlossen.
17:28
Arzneimittel gegen Covid-19 für (noch) nicht Geimpfte
Ein Journalist will wissen, ob es tatsächlich so ist, dass nur Menschen Covid-19 Medikamente zur Verfügung stehen, die noch nicht geimpft seien. Berset erklärt, dass es immer noch zu Fällen kommen könnte, wo sich Menschen anstecken und noch nicht geimpft seien. Für diese Personen würden neuere Arzneimittel zur Verfügung stehen. «Wir versuchen ein ganzes Arsenal zur Verfügung zu haben um alle verschiedenen Szenarien abdecken zu können.»
17:22
«Es werden nicht alle Massnahmen auf einmal aufgehoben.»
«Es werden nicht alle Massnahmen auf einmal aufgehoben», sagt Berset auf eine weitere Frage nach zusätzlichen Öffnungen. Regelmässiges Händewaschen sei auch unabhängig von einer Pandemie eine gute Sache ergänzt er.

Und der Bundesrat gewährt noch einen Blick in die Zukunft:
«Ab dem Moment, wo alle Impfwilligen eine Impfung bekommen haben, sind vielleicht 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung noch nicht geschützt. Das Virus wird auch dann weiterhin zirkulieren. Da wird es schwierig, die Situation im Vornherein zu beurteilen. Das könnte unser Land noch in eine schwierige Lage bringen.»
17:19
Warum öffnet man Innenbereiche?
«Das Coronavirus überträgt sich vor allem in Innenräumen, warum öffnet man diese nun trotzdem?», will eine Journalistin wissen. «Mit ganz klaren und strikten Regeln», sagt Berset. Er räumt aber ein, dass man sich schon fragen könne, ob eine Öffnung der Fitnesszentren wirklich sinnvoll sei. «Wir finden aber, dass das ein vertretbares Risiko ist. Aber auch hier sind die Massnahmen streng.»
17:16
Richtwerte ändern sich
Eine weitere Frage thematisiert die Öffnungsrichtwerte und ob man diese nicht anpassen müsste. Darauf antwortet Berset: «Der Bundesrat zieht so viele Fakten wie möglich zurate und trifft dann Entscheidungen.» Es sei eine grosse Anzahl von verschiedenen Kriterien und diese würden sich über die Zeit auch entwickeln.
17:11
Wann dürfen Innenbereiche der Restaurants öffnen
Zur Frage, wann Restaurants ihre Innenbereiche öffnen dürfen, kann Berset noch keine genauen Angaben machen. «Es gibt riesige Unterschiede zwischen Drinnen und Draussen.» Man werde nun die Situation drei Wochen beobachten und Anfang Mai wieder darüber sprechen.
17:09
«Wollen einen stabilen Ausstieg aus der Krise finden»
Eine Journalistin will wissen, ob neue Kriterien folgen werden, die die epidemiologische Lage in der Schweiz beurteilen. «Unser Ziel ist es, ein stabiler Ausstieg aus der Krise zu finden», sagt Berset. Kriterien würden dabei weiterhin eine Rolle spielen, wichtig sei aber auch die Dynamik der Situation.
17:05
Berset spürt Ermüdung in der Bevölkerung
Eine Journalistin will wissen, ob der Bundesrat öffne, weil man sich davor fürchtete, dass die Bevölkerung keine Geduld mehr hat. Berset antwortet mit Vehemenz: «Wir arbeiten im gesamten Bundesrat immer daran, die Schäden zu verhindern – für die Wirtschaft und für die Bevölkerung. Es ist uns allen klar, dass wir heute, nach 14 Monaten an einem Punkt sind, wo wir nicht mehr können.» Eine überwiegende Mehrheit der Bevölkerung halte sich aber an die Massnahmen und setze diese sehr gut um. «Wir gehen aber auch ein grosses Risiko ein. Es ist aber ein vertretbares Risiko, wenn die Leute die nötigen Massnahmen und Schutzkonzepte gut umsetzen.»
17:00
Nächste Öffnungstermine sind unklar
Weitere Öffnungstermine seien derzeit nicht bestimmt, sagt Berset auf die Frage einer Journalistin. Man müsse flexibel bleiben und vorsichtig sein, wiederholt der Bundesrat erneut. Er sagt aber auch, dass man nun an einem anderen Punkt stehe. «Im alten Konzept hatten wir nur die Massnahmen, um die Kontrolle nicht zu verlieren. Als die Zahlen gestiegen sind, haben wir Massnahmen getroffen, um die Kontakte zu verhindern. Jetzt ist es anders, trotz steigenden Zahlen können wir anders entscheiden, weil wir Testen und Impfen können
16:58
Fragen zur Maskenpflicht
Ein weiterer Journalist will wissen, ob in Zukunft auch in anderen Bereichen abgesehen von Alters- und Pflegeheime die Maskenpflicht fallen könnte. Menschen in Altersheimen würden ja dort wohnen und zu Hause eine Maske tragen, das sei problematisch und unangenehm. Deshalb habe man sich entschieden, die Maskenpflicht aufzuheben, wenn die Personen geimpft sind, so Berset.
16:55
«Sind einen Monat weiter»
Warum öffnet man bei schlechteren Zahlen als noch Mitte März, will ein Journalist wissen. «Wir sind einen Monat weiter und die Impfung zeigt eine positive Impfung bei den Gruppen, die schon geimpft sind», antwortet Berset. Ein zweiter Punkt sei auch, dass bald noch mehr Menschen geimpft seien.
16:55
Homeoffice-Pflicht bleibt bestehen
Zur Frage nach der Homeoffice-Pflicht, die bestehen bleibt, sagt Berset: «Wenn wir die Homeoffice-Pflicht aufheben, haben wir viel mehr Bewegung in der Bevölkerung. Die Regelung ist aber sehr flexibel.» Die Situation bleibe aber nach wie vor fragil, weshalb man auch zuwarte mit einer Aufhebung der Pflicht. Sehr bald werde man sich aber wieder damit beschäftigen.
16:52
Die Pandemie ist nicht vorbei
Die Fragerunde ist eröffnet.

Ein Journalist will wissen, ob man mit den Öffnungen nicht ein falsches Signal sendet. Berset sagt, dass man sich weiterhin sehr vorsichtig verhalten müsse. «Die Bevölkerung darf diese Öffnungsschritte nicht so interpretieren, als wenn die Pandemie vorbei wäre. Das ist nicht so.»
16:47
Versorgung mit wichtigen Medikamenten
Neben den Lockerungen habe der Bundesrat auch einen wichtigen Entscheid zu vielversprechenden Arzneimitteln gegen Covid-19 gefällt, so Berset. Monoklonale Antikörper-Kombinationstherapien sollen in der Schweiz möglichst bald verfügbar sein. «Der Bund wird die Kosten für diese Behandlungen in einer ersten Phase bis zur Kostenübernahme durch die Krankenversicherer übernehmen», so der Bundesrat.
16:45
«Die Fallzahlen steigen. Aber wir öffnen trotzdem, das kann funktionieren.»
Berset spricht auch den Widerspruch der steigenden Zahlen an:
«Die Fallzahlen steigen. Aber wir öffnen trotzdem, das kann funktionieren.» Man müsse sich weiterhin an die Schutzvorkehrungen halten. Die Situation bleibe aber fragil, warnt Berset. «Die Öffnungen bringen eine Perspektive. Aber uns ist klar, dass diese Situation sehr fragil ist. Das sieht man auch in den umliegenden Ländern.»

Die Öffnungen soll auch der jungen Bevölkerung entgegenkommen. Zudem sollen sich auch bald jüngeren Menschen in der Bevölkerung impfen können.
16:42
Keine Quarantäne für Unternehmen
Für Mitarbeitende von Unternehmen, die über ein Testkonzept verfügen und sich regelmässig testen lassen, entfällt die Kontaktquarantäne informiert Berset. «Wenn die Tests grosszügig durchgeführt werden, ist es möglich auf die Kontaktquarantäne zu verzichten.» Für geimpfte Bewohnerinnen und Bewohner von Alters- und Pflegeheimen können die Heime die Maskenpflicht aufheben.
16:41
«Halten Sie die Schutzkonzepte ein»
Bundesrat Berset richtet sich in seinem Appell auch direkt an die Kino-, Theater und Restaurant-Betreiberinnen, die nun ihre Tore wieder öffnen dürfen: «Bitte setzen Sie die Schutzkonzepte um, das ist extrem wichtig. Auch wenn die Zahlen steigen, müssen wir die Lage im Griff behalten. Das ist nur möglich, wenn man sich an die Schutzvorkehrungen hält.»
16:40
Belegung IPS-Betten stabil ++ Impfung schreitet voran
Die Richtwerte für die Öffnungsschritte seien keine starren Grenzen, so Bundesrat Berset weiter. «Es gibt keine Explosionen der Fallzahlen. Ein wichtiges Kriterium sei die Belegung der IPS-Betten», so Berset. Diese sei stabil, deshalb der Entscheid für die Öffnungsschritte. Zudem schreite auch die Verimpfung der Bevölkerung voran. Die Kantone werden regelmässig mit Impfdosen beliefert und immer mehr jüngere Personen werden geimpft.
Bundesrat Alain Berset spricht an einer Medienkonferenz zu beschlossenen Massnahmen zur Covid 19 Pandmie, am Mittwoch, 14. April 2021, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)
16:30
Restaurantterrassen, Fitnesszentren und Kinos öffnen am 19. April
Der Bundesrat führt seine vorsichtige und schrittweise Öffnung fort, sagt Gesundheitsminister Alain Berset. Am Montag, 19 April dürfen Kinos, Theater und Fitnesszentren wieder öffnen. Auch Restaurants dürfen auf Aussenbereichen wieder Gäste empfangen. Pro Tisch sind aber maximal vier Personen erlaubt. Zudem dürfen wieder Veranstaltungen mit Publikum durchgeführt werden. Ist die Veranstaltung drinnen, dürfen maximal 50 Personen vor Ort sein, draussen ist die Besucherinnenanzahl auf 100 Personen beschränkt.

Auch Unis und Fachhochschulen dürfen ihre Tore wieder öffnen. Allerdings gilt auch dort eine Beschränkung auf maximal 50 Personen, sowie Masken- und Abstandspflicht.

Geschlossen bleiben die Innenbereiche von Wellnessanlagen und Freizeitbäder. Verboten bleiben auch Sportarten mit Körperkontakt in Innenräumen. Draussen sind sie erlaubt, solange eine Maske getragen wird.

Und der Bundesrat behält sich vor, Öffnungen wieder rückgängig zu machen, wenn die Hospitalisationen zunehmen.

Detaillierte Informationen zu den Öffnungen findest du hier.
15:14
Bundesrats-PK ist um 16.30 Uhr
Die heutige Medienkonferenz mit Bundesrat Alain Berset findet um 16.30 Uhr statt. Du musst dich also noch etwas gedulden.
14:48
Dänemark verzichtet auf Corona-Impfstoff von Astrazeneca
Das EU-Land Dänemark verzichtet nun dauerhaft auf den Einsatz des Corona-Impfstoffes von Astrazeneca. Die Impfkampagne werde ohne das Präparat des britisch-schwedischen Unternehmens fortgesetzt, gab der Direktor der dänischen Gesundheitsverwaltung, Søren Brostrøm, am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Kopenhagen bekannt. (sda/dpa)
A person receives the COVID-19 vaccine as members of the Aalborg Symphony Orchestra play at the vaccination center in Arena Nord in Frederikshavn, Jutland, Denmark, Monday April 12, 2021. (Henning Bagger/Ritzau Scanpix via AP)
13:31
2601 neue Fälle
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) innerhalb von 24 Stunden 2601 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 14 neue Todesfälle und 89 Spitaleinweisungen. Die Positivitätsrate für die vergangenen zwei Wochen lag bei den PCR-Tests bei 7,4 Prozent und bei den Antigen-Schnelltests bei 5,0 Prozent.

13:15
Abgelegenste britische Insel meldet: Alle Erwachsenen geimpft
Die Insel Fair Isle im äussersten Norden Schottlands gilt als der abgelegenste Flecken des britischen Archipels, auf dem Menschen zuhause sind. Und noch etwas zeichnet das Eiland aus: Dort sind inzwischen alle Erwachsenen gegen das Coronavirus vollständig geimpft - insgesamt 48 Frauen und Männer.

Wie die BBC am Mittwoch berichtete, erreichte die Insel in dieser Woche eine Lieferung mit Astrazeneca-Impfstoff per Kleinflugzeug. Damit habe allen erwachsenen Bewohnern eine zweite Impfdosis verabreicht werden können. Der Impfstoff von Pfizer/Biontech sei nicht infrage gekommen, weil zur Lagerung extrem niedrige Temperaturen erforderlich sind.

Grossbritanniens noch weiter entfernte Überseegebiete im Südatlantik - wie zum Beispiel die Falklandinseln - gehören nicht zum Vereinigten Königreich, sondern stehen nur unter dessen Souveränität. In dem 67-Millionen-Einwohner-Land wurden bereits mehr als 32 Millionen mit einer ersten Dosis gegen das Coronavirus geimpft. Das sind mehr als die Hälfte aller Erwachsenen. Knapp acht Millionen sind vollständig geimpft. (sda/dpa)
11:47
Bund mit 14-Milliarden-Defizit in konsolidierter Rechnung
Die Coronavirus-Pandemie hat wie erwartet ein Milliarden-Loch in die konsolidierte Rechnung des Bundes für das Jahr 2020 gerissen. Der Bundesrat hat diese am Mittwoch mit einem Defizit von 14,2 Milliarden Franken genehmigt. Das Ergebnis ist rund 25 Milliarden Franken schlechter als im Jahr davor.

Der grosse Verlust sei in erster Linie auf die umfangreichen Massnahmen des Bundes zur Bewältigung der Corona-Pandemie zurückzuführen, teilte der Bundesrat mit.

Die Bundesverwaltung schloss mit einem Verlust von 16,4 Milliarden Franken ab. Der Aufwand zur Bewältigung der Pandemie schlug mit 16,8 Milliarden zu Buche. Gleichzeitig führte der Konjunktureinbruch zu tieferen Einnahmen. (sda)
11:38
Luzern stellt weniger Impfdosen für Zweitimpfung auf die Seite
Um mehr Personen mit einer ersten Dosis gegen das Coronavirus impfen zu können, stellt Luzern weniger Ampullen für die Zweitimpfung auf die Seite. Das Risiko, Zweitimpfungen verschieben zu müssen, sei tragbar, teilte die Staatskanzlei am Mittwoch mit.

Der Kanton Luzern kommt dabei nach eigenen Angaben auch einer Empfehlung des Bundesamts für Gesundheit (BAG) nach. Dieses empfehle den Kantonen, die Sicherheitsmarge für Zweitimpfungen zu schmälern, dies weil die Lieferungen an Impfstoff zunehmen würden, heisst es in der Mitteilung.

Mit dieser Praxisänderung kann eine schnellere Durchimpfung der Bevölkerung erreicht werden. Der Kanton Luzern kann so in den nächsten zwei Wochen nach eigenen Angaben 10'000 zusätzliche Termine für Erstimpfungen vergeben. (sda)
10:51
Sorge in Thailand
Thailand befürchtet einen grösseren Corona-Ausbruch, nachdem die Behörden erneut eine Rekordzahl an Neuinfektionen verzeichnet haben. Innerhalb von 24 Stunden seien 1335 neue Fälle registriert worden, so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie, teilte die Regierung am Mittwoch mit.

Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha ordnete an, dass alle Beamten soweit wie möglich im Homeoffice arbeiten sollen. Dem Privatsektor wurde empfohlen, ebenfalls entsprechende Massnahmen zu ergreifen.

In Dutzenden Provinzen wurden zudem Reisebeschränkungen verhängt. Die Regierung befürchtet, dass sich das Virus durch das traditionelle Neujahrsfest Songkran, das am Dienstag begonnen hatte und die ganze Woche dauert, weiter ausbreitet. Während des grössten Volksfestes des Jahres kehren viele Thais in ihre Heimatstädte zurück und feiern das neue Jahr im Kreise ihrer Familien. Die ausgelassenen Wasserschlachten - ein Markenzeichen der Feierlichkeiten - wurden allerdings bereits im Vorfeld verboten. (sda/dpa)
A health worker checks the temperature of a man falling in line for a COVID-19 swab test in Khaosan Road in Bangkok, Thailand Wednesday, April 14, 2021. Thailand recorded more than 1,000 COVID-19 infections on Wednesday, setting a daily record and adding pressure on the government to do more to control the country's spiking transmission rates. (AP Photo/Somchai Chanjirakitti)
10:22
Neuer Corona-Rekord in Indien
In Indien hat die Zahl der Corona-Neuinfektionen einen neuen Rekord erreicht. Das Gesundheitsministerium in Neu Delhi nannte am Mittwoch einen neuen Höchstwert von mehr als 184'000 Infektionen und 1027 Todesfällen im Zusammenhang mit Corona für die vergangenen 24 Stunden.

Die erfassten Corona-Fälle nehmen in dem Land seit Wochen immer stärker und schneller als je zuvor zu – während dieser Tage Hunderttausende Menschen im heiligen Fluss Ganges im Rahmen des weltgrössten religiösen Festes baden, oft ohne Masken und Abstand. Gleichzeitig müssen in Indiens reichstem und stark betroffenem Bundesstaat Maharastra mit der Finanzmetropole Mumbai Geschäfte, die keine unbedingt notwendigen Dienstleistungen anbieten, vorerst schliessen. Auch Versammlungen von mehr als fünf Leuten sind dort verboten. (sda/dpa)
Devotees take holy dips in the Ganges River during Kumbh Mela, or pitcher festival, one of the most sacred pilgrimages in Hinduism, in Haridwar, northern state of Uttarakhand, India, Monday, April 12, 2021. Tens of thousands of Hindu devotees gathered by the Ganges River for special prayers Monday, many of them flouting social distancing practices as the coronavirus spreads in India with record speed. (AP Photo/Karma Sonam)
9:18
Corona-Neuinfektionen in den USA steigen weiter
In den USA steigt die Zahl der an einem Tag erfassten Corona-Neuinfektionen weiter an. Am Dienstag meldeten die Behörden mit 77'205 neuen Fällen rund 15'000 mehr als vor genau einer Woche, wie aus Daten der Johns-Hopkins Universität (JHU) vom Mittwochmorgen (MESZ) hervorging.

Die Anzahl der Toten mit einer bestätigten Infektion blieb vergleichsweise stabil bei 907. Am vergangenen Dienstag waren es demnach 836 gewesen.

Die bisherigen Höchstwerte wurden laut JHU am 2. Januar mit 300'310 Neuinfektionen sowie am 12. Januar mit 4476 Toten verzeichnet. (sda/dpa)
9:12
Überwiegend jüngere Menschen auf Intensivstationen in Brasilien
In Brasilien sind vermehrt jüngere Menschen von einem schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung betroffen. Im März lagen auf den Intensivstationen überwiegend Patienten, die 40 Jahre oder jünger waren, wie das Gesundheitsministerium bekannt gab. Insgesamt 52 Prozent der Betten waren demnach mit Menschen aus dieser Gruppe belegt. Der Grund für den Anstieg ist nicht klar.

Wissenschaftler halten es für möglich, das die brasilianische Virus-Mutation P.1 ein Grund sein könnte. Andere Faktoren könnten sein, dass bislang vornehmlich Ältere geimpft wurden oder dass Jüngere sich teils womöglich sorgloser verhalten. (chmedia)
Health workers treat a COVID-19 patient at the emergency unit of a field hospital set up to treat COVID patients in Ribeirao Pires, greater Sao Paulo area, Brazil, Tuesday, April 13, 2021. (AP Photo/Andre Penner)
6:00
Experten: Impfstoff-Typ könnte Ursache für Nebenwirkungen sein
Die seltenen schweren Nebenwirkungen nach der Impfung mit den Präparaten von Astrazeneca und Johnson & Johnson hängen laut deutschen Experten möglicherweise mit dem speziellen Typ dieser Impfstoffe zusammen.

«Die Tatsache, dass beide Impfstoffe auf dem gleichen Prinzip beruhen und die gleichen Probleme verursachen, spricht eher dafür, dass der Vektor selbst die Ursache ist», sagte Johannes Oldenburg vom Universitätsklinikum Bonn der Deutschen Presse-Agentur. Allerdings sei das zum gegenwärtigen Zeitpunkt spekulativ.

Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson hatte am Dienstag wegen Berichten über Sinusvenenthrombosen nach der Impfung den Marktstart seines Präparats in Europa aufgeschoben. Zuvor hatten Behörden in den USA ein vorübergehendes Aussetzen der Impfungen empfohlen, nachdem sechs Fälle der Hirnvenenthrombosen erfasst worden waren. (sda/dpa)
5:12
Moderna stuft Wirksamkeit von Corona-Impfstoff auf 90 Prozent herab
Das US-Pharmaunternehmen Moderna hat die Wirksamkeit seines Corona-Impfstoffs leicht herabgestuft. Der Impfstoff schütze zu 90 Prozent vor einer Covid-19-Erkrankung und zu 95 Prozent vor einem schweren Verlauf, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. In einem im Dezember im «New England Journal of Medicine» veröffentlichten Artikel hatte Moderna die Wirksamkeit noch mit 94,1 Prozent angegeben.

Die neuen Ergebnisse stammen aus der laufenden dritten Phase einer klinischen Studie mit mehr als 30'000 Menschen in den USA. Den Grund für die gesunkene Wirksamkeit nannte das Unternehmen nicht. Sie könnte jedoch auf die inzwischen zirkulierenden neuen Virusvarianten zurückzuführen sein.

Moderna arbeitet derzeit an zwei speziell gegen diese Corona-Mutanten wirkenden Versionen des Impfstoffs. Erste Ergebnisse aus Versuchen an Mäusen sind dem Unternehmen zufolge vielversprechend.

Das US-Pharmaunternehmen hat nach eigenen Angaben bislang (Stand 12. April) 132 Millionen Dosen seines Corona-Impfstoffs weltweit ausgeliefert. Rund 117 Millionen Dosen davon gingen an die USA. (sda/afp)
epa09131049 A medical staff handles the Moderna vaccine against COVID-19 at the vaccination hub Casa della Salute, in the MSC tower at S.Benigno in Genoa, Italy, 12 April 2021. The hub for the administration of COVID-19 vaccines opened on 07 April.  EPA/LUCA ZENNARO
3:33
Pfizer-Chef verspricht US-Regierung mehr Impfdosen bis Ende Mai
Der US-Pharmakonzern Pfizer will der US-Regierung bis Ende Mai 20 Millionen Impfdosen mehr liefern als bisher vereinbart. Das sei durch eine Steigerung der Produktion möglich, erklärte der Vorstandsvorsitzende Albert Bourla am Dienstag über Twitter. Die USA bekämen damit bis Ende kommenden Monats 220 Millionen Dosen des gemeinsam mit Biontech entwickelten Impfstoffs. Die Gesamtmenge der bis Ende Juli vereinbarten Lieferung von 300 Millionen Dosen bleibe aber gleich, schrieb Bourla.

Die vorgezogene Pfizer-Lieferung dürfte den USA auch helfen, mögliche Verzögerungen beim Impfstoff des Herstellers Johnson & Johnson auszugleichen. US-Gesundheitsbehörden hatten die Impfungen mit dem Wirkstoff am Dienstag vorsorglich ausgesetzt, um Berichte über vereinzelte Fälle schwerer Nebenwirkungen zu prüfen.

Das Weisse Haus betonte, die Aussetzung der Impfungen mit dem Präparat würden «keine bedeutenden Auswirkungen» auf die Impfkampagne in den USA haben. Es könnten weiterhin pro Tag rund drei Millionen Menschen geimpft werden, hiess es. Die USA haben sich bis Ende Juli bei den Herstellern Moderna und Biontech/Pfizer genügend Impfstoff für 300 Millionen Menschen gesichert. Präsident Joe Biden hat allerdings versprochen, schon bis Ende Mai genügend Impfstoff für alle rund 260 Millionen Erwachsenen im Land zu haben.

Die Impfkampagne schreitet weiter zügig voran. Seit Mitte Dezember wurden amtlichen Daten zufolge bislang fast 192 Millionen Impfdosen gespritzt. 47 Prozent der Erwachsenen haben demnach mindestens eine Impfdosis bekommen, knapp 29 Prozent sind voll geimpft. (sda/dpa)
22:58
Südafrika legt Einführung des Vakzins von Johnson & Johnson auf Eis
Südafrika hat die Einführung des Corona-Impfstoffs von Johnson & Johnson wegen des Risikos möglicher Blutgerinnsel bei Geimpften vorsorglich auf Eis gelegt. «Wir haben beschlossen, unseren Rollout freiwillig auszusetzen, bis der Zusammenhang zwischen der Entwicklung von Blutgerinnseln und dem Johnson-&-Johnson-Präparat ausreichend geprüft ist», teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Kurz zuvor hatte die US-Zulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) eine vorübergehende Aussetzung der Impfungen mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson empfohlen, nachdem bei sechs Menschen im Land nach der Impfung Sinusvenenthrombosen diagnostiziert worden waren.

Für Südafrika bedeutet die Entscheidung eine weitere Verzögerung der ohnehin schleppend verlaufenden Impfkampagne - und das, obwohl das Land stärker von der Pandemie betroffen ist als irgendein anderer Staat des Kontinents.

In Südafrika sind seit dem 17. Februar knapp 290 000 Beschäftigte des Gesundheitswesens geimpft worden. Die zweite Phase der Impfkampagne, die unverzichtbare Arbeitskräfte sowie Menschen über 60 Jahre einschliessen soll, ist ab dem 17. Mai geplant. Der Kapstaat hat 31 Millionen Impfstoff-Dosen von Johnson & Johnson sowie 30 Millionen Dosen von Biontech/Pfizer bestellt, die aber noch geliefert werden müssen.

Seit Beginn der Pandemie wurden in Südafrika gut 1,5 Millionen Corona-Infektionen registriert, rund 53 320 Menschen starben an den Folgen. (sda/dpa)
20:12
Keine Lockerung der Corona-Regeln in Niederlanden
Auch nach vier Monaten Lockdown wird es in den Niederlanden vorerst keine Lockerung der Corona-Beschränkungen geben. Stattdessen werden die Massnahmen bis mindestens Ende April verlängert, wie Ministerpräsident Mark Rutte am Dienstag in Den Haag mitteilte. Eine Lockerung zum jetzigen Zeitpunkt sei «unverantwortlich». Die Lage sei nach wie vor alarmierend und so akut wie während der ersten Welle vor einem Jahr, warnte Rutte. «Jeder sieht, dass die Lage in den Krankenhäusern sehr schlecht ist.»

Rutte stellte eine vorsichtige Lockerung frühestens ab Ende April in Aussicht. Zunächst könnten die abendliche Ausgangssperre aufgehoben und die Terrassen von Cafés und Restaurants geöffnet werden. Zunächst müsse aber die Zahl der Patienten in den Krankenhäusern drastisch zurückgehen.

Bürgermeister hatten dringend zumindest die Öffnung der Terrassen angemahnt. Parks und Plätze seien bei schönem Wetter oft überfüllt, und Corona-Massnahmen wie Abstand halten und das Tragen von Masken würden nicht eingehalten.

Die Niederlande gelten in Deutschland als Hochinzidenz-Gebiet. Das heisst, dass Bewohner bei der Einreise einen negativen Coronatest vorweisen müssen.

Der Lockdown im Nachbarland wurde Mitte Dezember verhängt. Geschäfte und Gaststätten sind seither geschlossen, persönliche Kontakte wurden drastisch auf eine Person aus einem anderen Haushalt pro Tag beschränkt. Seit Ende Januar gilt eine abendliche Ausgangssperre. Seit einigen Wochen dürfen Geschäfte zumindest Kunden mit einem Termin einlassen.

Die Zahl der Neuinfektionen ist in der vergangenen Woche erneut gestiegen, auch wurden mehr Patienten mit Covid-19 in Krankenhäuser eingeliefert. Es wurden 297 Infektionen pro 100 000 Einwohner gemeldet. In einigen Regionen liegt diese Sieben-Tage-Inzidenz sogar bei mehr als 350. Zum Vergleich: In Deutschland wurden zuletzt gut 140 Infektionen pro 100 000 Einwohner registriert. (sda/dpa)
19:36
Rekordwert bei Neuinfektionen: Türkei verschärft Corona-Massnahmen
Angesichts rasant zunehmender Corona-Neuansteckungen verschärft die Türkei die Beschränkungen zum Infektionsschutz weiter. Die abendliche Ausgangssperre beginne ab Mittwoch nun zwei Stunden früher, also schon um 19 Uhr, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Dienstag. Zudem würden Beschränkungen für Reisen zwischen Provinzen erlassen. Das Gesundheitsministerium meldete derweil 59 187 Neuinfektionen an einem Tag - das ist der höchste Stand seit Beginn der Pandemie.

In dem Land mit rund 84 Millionen Einwohnern ist vor allem die Metropole Istanbul stark betroffen. Dort wurden in der vergangenen Woche rund 800 Fälle pro 100 000 Einwohner gemeldet, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte. Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Hauptstadt Ankara liegt demnach bei rund 420 Fällen pro 100 000 Einwohnern.

Erdogan sagte weiter, bis zum Ende des Fastenmonats Ramadan, der am Dienstag begann, müssten Sportstätten schliessen. Auch Hochzeiten und andere Veranstaltungen in geschlossenen Räumen seien verboten. Bereits zuvor hatte der Präsident angekündigt, dass Cafés und Restaurants während des Fastenmonats schliessen und auf Lieferservice umstellen müssen.

Die Türkei hatte ihre Impfkampagne Mitte Januar begonnen und lässt vor allem Vakzine des chinesischen Herstellers Sinovac spritzen. Inzwischen sind auch 4,5 Millionen Dosen Impfstoff von Biontech/Pfizer verfügbar. Die Bundesregierung stuft die Türkei seit Sonntag als Corona-Hochinzidenzgebiet ein. Die Regeln zur Einreise nach Deutschland wurden damit leicht verschärft. (sda/dpa)
Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus: Symptome, Übertragung, Schutz.

Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie

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So kam das Coronavirus in die Schweiz – eine Chronologie

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