DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Tiger-Kampfjet der Schweizer Armee im Raum Melchsee-Frutt abgestürzt – Pilot unverletzt



Bild

Die Absturzstelle Bild: Vbs

Ein Tiger-Kampfjet der Schweizer Armee ist am Mittwochvormittag im Raum Melchsee-Frutt OW über unbewohntem Gebiet abgestürzt. Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten und blieb unverletzt.

Er konnte durch die Rettungsflugwacht geborgen werden, wie das Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mitteilte. Warum der Tiger F-5 abgestürzt ist, ist noch unklar. Ein militärischer Untersuchungsrichter hat seine Arbeit aufgenommen.

Der Kampfjet sei um etwa 08.30 Uhr in Payerne VD zu einem Luftkampf-Training mit zwei FA-18 gestartet, sagte Armeesprecher Daniel Reist auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Der Tiger sei als Sparringpartner eingesetzt worden.

Er habe also «den Gegner simuliert» und so den jungen Piloten der beiden FA-18 das Luftkampf-Training ermöglicht. Im Rahmen dieses Trainings fliege der Sparringpartner gewisse Manöver, auf welche die beiden FA-18-Piloten richtig reagieren müssten.

Zum Absturz kam es «ziemlich genau um 9 Uhr», wie der Armeesprecher sagte. Der Pilot sei zur Kontrolle ins Spital gebracht worden. Denn das Betätigen eines Schleudersitzes übe sehr grosse Kräfte auf den Körper aus.

Offene Fragen

Melchsee-Frutt ist ein Ausbildungs- und Trainingsraum der Luftwaffe. Nähere Angaben zu den Umständen des Absturzes, etwa zum lokalen Wetter und möglichen Windeinflüssen, wollte Reist nicht machen.

All dies sei Aufgabe der laufenden Untersuchung. Der Unfallort sei einstweilen abgesperrt für normale Berggänger.

Die schwersten Kampfjetunfälle der Schweizer Luftwaffe

In den letzten 25 Jahren hat die Schweizer Luftwaffe drei Tiger-Kampfjets bei Flugunfällen verloren.

Mehr Informationen folgen

(aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Dänische Reporterin berichtet aus dem Swingerclub – und macht selbst mit

«Im Grunde ist das ein Extrembeispiel für eine klassische Erlebnisreportage», meint ein Journalismus-Fachmann.

Es ist nicht zu überhören: Eine Frau hat Sex. Minutenlang sendet der dänische Sender Radio 4 in einer Reportage eindeutige Geräusche. Es geht eigentlich um die Wiedereröffnung eines Swingerclubs nach der Lockerung einiger Corona-Sanktionen. Das ist an sich schon recht ungewöhnlich im Radio. Was es aber umso pikanter macht: Die Frau, die da Sex hat, ist die Reporterin selbst.

Bei laufendem Aufnahmegerät befragt Louise Fischer ihren Sexpartner während des Geschlechtsverkehrs. Das sorgt in …

Artikel lesen
Link zum Artikel