DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Nur noch wenige Airlines verzichten darauf, für die Wunschsitze mehr zu verlangen.
Nur noch wenige Airlines verzichten darauf, für die Wunschsitze mehr zu verlangen.Bild: KEYSTONE

120 Franken für Beinfreiheit: Swiss erhöht Preise für Lieblingsplätze an Bord

Gang, Fenster, vorderste Reihe? Was früher bei den Airlines gratis war, kostet seit einigen Jahren etwas – und bei der Swiss bald noch mehr: Die Sitzplatzreservierung vor dem Abflug.
09.03.2019, 22:17
Benjamin Weinmann / ch media

Ein Sprecher der Fluggesellschaft bestätigt auf Anfrage entsprechende Berichte von Branchenportalen. Demnach erhöhen die Swiss, Austrian Airlines und die Mutterairline Lufthansa per 19. März die Gebühren für die Reservation von Plätzen in der Economy Class auf Langstreckenflügen um 5 Franken.

Business und First Class sind von der Tarifänderung nicht betroffen. Man habe diese Woche die Vertriebspartner über diese Änderung informiert, so der Swiss-Sprecher. Weitere Angaben macht er keine.

Dabei wäre es interessant zu hören, wie die Swiss die Preiserhöhung für Sitzplatzreservierungen rechtfertigt. Denn erst letztes Jahr hatte die Fluggesellschaft die Gebühren schon einmal angehoben. Damalswar von einer Harmonisierung innerhalb der Lufthansa-Gruppe die Rede.

120 Franken für Beinfreiheit

Seither kostet die Sitzreservation auf Interkontinentalflüge mindestens 30 Franken, und je nach Bereich an Bord bis zu 55 Franken. Wer in der vordersten Economy-Reihe auf Flügen nach San Francisco, Peking oder Bangkok die zusätzliche Beinfreiheit geniessen will, muss dafür bis zu 120 Franken auf den Ticketpreis draufzahlen. Auf Europaflügen beträgt der Aufpreis 12 bis 45 Franken.

Die Swiss ist mit ihren Gebühren nicht allein. Nur noch wenige Airlines verzichten bis heute darauf, für die Wunschsitze mehr zu verlangen. (bzbasel.ch)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Abonniere unseren Newsletter

53 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Lusbueb
10.03.2019 01:46registriert März 2019
Wenn jetzt sehr grosse Leute, die ja nix für ihre Grösse können, für einen für sie adäquaten Sitz mehr zahlen müssen, werden sie ja diskriminiert. Gelten die jetzt als behindert. Kriegen die den Mehrpreis von der IV rückerstattet. Es ist ja nicht nur eine Frage der Bequemlichkeit. Stundenlange regungslos und mit Druckstellen eingepfärcht zu sein, kann ja auch gesundheitsschädlich sein Trombosen etc.).
19138
Melden
Zum Kommentar
avatar
xTuri
09.03.2019 22:57registriert Januar 2015
Der Witz ist, dass man den Platz zwar reservieren kann, aber trotzdem keine hundertprozentige Garantie hat, dass man den Platz auch wirklich erhält und man das Geld für die Reservierung dann auch nicht mehr zurückerstattet bekommt.
14521
Melden
Zum Kommentar
avatar
lemeforpresident
10.03.2019 09:07registriert Juni 2016
Die grossgewachsenen sollen mehr bezahlen, aber die fetten nicht? Machen wir doch die Sitze noch etwas schmaler, und wer dann nicht reinpasst, bezahlt für zwei...
13616
Melden
Zum Kommentar
53
«Brezelkönig-Filialen in Mexiko? Wieso nicht!» – Valora-Käufer verrät seine Strategie
Daniel Rodriguez ist Chef vom Handelsriesen Femsa mit 320'000 Angestellten und 25'000 Filialen. Nun möchte er den Schweizer Kiosk-Konzern Valora kaufen. Im Interview sagt er, was er sich davon verspricht und weshalb er vor Migros und Coop keine Angst hat.
Zur Story