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Une personne paie des courses a la caisse a une vendeuse portant un masque sur le visage dans un magasin Migros le mercredi 8 juillet 2020 a Crissier. Les masques sont obligatoires dans les magasins des 10 personnes dans le canton de Vaud a partir d'aujourd'hui. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Auch im Supermarkt soll in Zukunft eine Maskenpflicht gelten, wenn es nach der Covid-19-Taskforce des Bundes geht. Bild: keystone

Covid-Taskforce will Ausweitung der Maskenpflicht – das schreiben die Sonntagszeitungen



Coronavirus

Ausweitung der Masken-Pflicht

Die Covid-19-Taskforce des Bundes spricht sich für eine Ausdehnung der Maskenpflicht in der Schweiz aus. Der Augenblick sei da, nachdem die Fallzahlen wieder stiegen und in umliegenden Ländern die Maskenpflicht ausgedehnt werde, zitiert die «SonntagsZeitung» Task-Force-Mitglied Manuel Battegay. Die Maskenpflicht liesse sich auf geschlossene Räume wie Geschäfte, Schulen und Restaurants ausdehnen. Je höher die Infektionsrate, desto ausgedehnter die Maskenpflicht, so die Formel des Basler Infektiologen. Die Kantone Jura, Waad und ab Dienstag Genf kennen bereits eine Maskenpflicht beim Einkaufen in Geschäften.

So wirkt sich eine Maske auf die Verbreitung von Viren aus

Video: watson

Spitäler sollen eigene Masken produzieren

Mit einer Initiative wollen zwei Privatpersonen Spitälern, Gesundheitsdirektionen und privaten Firmen helfen, Schutzmasken selbst herzustellen oder herstellen zu lassen. Die Initianten des Projektes stellen Maschinen und Rohstoffe zur Verfügung, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet. Im Gegenzug verdienen sie je nach Maskentyp zwischen 20 und 80 Rappen pro Maske. Hinter der Initiative stehen die Klima-Aktivistin Marie-Claire Graf und der Unternehmer Oliver Fiechter. Die Schweizer Spitäler setzen ihrerseits vermehrt auf autarke Beschaffungswege. So plant das Universitätspital Genf, ab September eigene Schutzmasken zu produzieren.

Masken, die das Virus abtöten

Einen spektakulären Ansatz zur Verbesserung des Nutzens von Schutzmasken verfolgt laut «SonntagsBlick» die Schweizer Hygienetechnologie-Firma Livinguard. Statt nur zu filtern sind diese Masken in der Lage, Coronaviren abzutöten. Der Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens, Sanjeev Swamy hat zusammen mit Forscherinnen und Forscher ein Verfahren entwickelt, mit dem Oberflächen selbstdesinfizierend gemacht werden können. Diese Technologie überträgt er jetzt auf Stoffmasken. Gelangen Viren in die Nähe der Maske, werden sie angezogen und es gibt eine Art Kurzschluss, bei dem das Virus getötet wird.

So viel kostet die Covid-App

Die Entwicklung und das Marketing der Covid-App kostet die Steuerzahler in der Schweiz rund 11 Millionen Franken. Die Kosten für die Werbung schätzt der Bundesrat auf rund 2 Millionen Franken. Die aktuelle Kampagne schlägt mit 1,1 Millionen Franken zu Buche, schreibt der «SonntagsBlick». Auch die Entwicklung und der Unterhalt der App gehen in die Millionen. Die Entwicklung des Prototyps der App für das Mobiltelefon wurde aus den Forschungsbudgets der Eidg. Technischen Hochschulen in Zürich und Lausanne finanziert. Für den Bund entstanden keine zusätzlichen Kosten.

So sollen Party-Eskapaden verhindert werden

Einzelne Schweizer Städte testen derzeit neue Konzepte, um das Problem von Party-Eskapaden Jugendlicher im öffentlichen Raum in den Griff zu bekommen. Dabei setzen sie auf Kampagnen zur Sensibilisierung statt auf Repression. So geht zum Beispiel Nyon neue Wege. Dort ernennen Polizisten «Nachtkapitäne» unter den Jugendlichen, die ihre Clique bei den abendlichen Treffen unter Kontrolle halten. Auch Basel, wo sich in Zeiten von Corona mehr Menschen als sonst am Rheinufer versammeln, setzt auf Prävention und schickt Sozialarbeiter auf die Gasse, die den Dialog stärken sollen.

Sonstige Themen

So verbreitet ist die Mafia in der Schweiz

In der Schweiz agieren weit mehr Mafia-Angehörige als bisher angenommen. Das Bundesamt für Polizei (Fedpol) hat laut Jahresbericht 2019 von hundert aktiven Mafia-Mitgliedern Kenntnis. Die Dunkelziffer dürfte jedoch weit höher sein, schreibt die «NZZ am Sonntag». Das Fedpol bestätigt Annahmen von italienischen Strafverfolgern und Mafia-Experten, wonach rund 20 Mafia-Zellen mit 400 Akteuren in der Schweiz ansässig sind.

Konkret zeigen Ermittlungsakten im Fall des kalabrischen Mafia-Clans Anello, wie einer der gefährlichsten Clans des organisierten Verbrechens in der Schweiz bereits vor mehreren Jahrzehnten Fuss fassen und sein Netz weiter ausdehnen konnte. Hunderte Ermittler in der Schweiz und in Italien arbeiten seit 2016 an dem Fall. Unter anderem verkaufte ein Mafia-Statthalter laut «SonntagsZeitung» einem Schweizer V-Mann für 2000 Franken ein Schweizer Sturmgewehr.

1,2 Millionen Schweizer von Naturgefahren betroffen

In der Schweiz sind mindestens 1,2 Millionen Menschen direkt von Naturgefahren betroffen. Sie leben in einer der 300’000 Gebäude, die sich in Gefahrengebieten befinden. Das ist das Resultat einer Analyse kantonaler Naturgefahrenkarten, die das Datenteam der «Sonntagszeitung» und von «Le Matin Dimanche» erhoben hat. In den Karten sind Gebiete mit Hochwasser, Erdrutschen, Steinschlägen, Fels- und Bergstürzen sowie Lawinen verzeichnet. Von den Gebäuden in Gefahrenzonen befinden sich 11’000 in der höchsten Gefährdungsstufe. Dort wohnen mehr als 70’000 Menschen. Von über 15'000 Ferienwohnungen befinden sich rund 5000 in Gefahrenzonen. Von 340 Campingplätzen sind es zwei Drittel.

Swiss ID verzeichnet rasantes Wachstum

Der digitale Pass Swiss ID verzeichnet ein rasantes Wachstum. Bereits 1,5 Millionen Personen haben sich registriert und setzen die Swiss ID regelmässig ein, sagte Swiss-Sign-Chef Markus Naef zur «NZZ am Sonntag». Pro Tag registrieren sich rund 2200 Personen neu. Die Swiss ID ist eine von der Swiss Sign Group betriebene Lösung zur Identifikation im Internet. Die private Trägerschaft weckt jedoch Bedenken beim Datenschutz. Eine breite Allianz hat gegen das Gesetz über die elektronische Identität das Referendum eingereicht. Die Abstimmung dürfte im März nächsten Jahres stattfinden. Die Gegner fordern, dass die digitale Identität staatlich verbürgt sein müsse.

Bundesrat soll Bundesanwalt wählen

Die jüngsten Turbulenzen rund um den Rücktritt von Bundesanwalt Michael Lauber lassen die Ideen für neue politische Konzepte spriessen. Der Zürcher SVP-Nationalrat Alfred Heer lanciert im Parlament einen Reformvorschlag. Dieser Plan sieht vor, den Bundesanwalt wieder vom Bundesrat wählen und vom Sicherheitsausschuss des Bundesrates beaufsichtigen zu lassen. Diesem Ausschuss sollen die VBS-Chefin, die Justizministerin und der Aussenminister angehören. Im Gegenzug sei die heute Aufsichtsbehörde AB-BA aufzulösen, schreibt der «SonntagsBlick».

So viel verdienen die Verwaltungsräte der Loterie Romande

Die Verwaltungsräte der Loterie Romande verdienen laut Informationen der Westschweizer Sonntagszeitung «Le Matin Dimanche» mehr als doppelt soviel wie ihre deutschsprachigen Kollegen bei Swisslos. Pro Jahr hält die Loterie Romande zwölf Sitzungen ab. Bei Swisslos sind es sechs bis acht. Die Freiburger Nationalrätin Christine Bulliard-Marbach (CVP) hat angegeben, dass sie pro Jahr für die Verwaltungsratssitzungen der Loterie Romande mit 33'000 Franken entschädigt wird. Bei Swisslos sind es 16'000 Franken pro Mitglied. Der Präsident erhält 55'000 Franken als Entschädigung. Die Gesamtvergütung von Swisslos betrug 2019 total 150'725 Franken. Die Loterie Romande rechtfertigt die Differenz mit diversen Aufgaben, die Swisslos im Gegensatz zum Westschweizer Pendant nicht habe. (sda)

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