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«Ich bin der Allergrösste»: Kachelmann klagt wegen Schawinski-Buch

«Ich bin der Allergrösste»: Kachelmann klagt wegen Schawinski-Buch

29.06.2016, 18:3430.06.2016, 07:16
Wehrt sich juristisch: Kachelmann.
Wehrt sich juristisch: Kachelmann.Bild: EPA/DPA

Wettermoderator Jörg Kachelmann hat nach eigenen Angaben bei mehreren Gerichten eine Klage gegen Roger Schawinski eingereicht: Streitpunkt ist das aktuelle Buch des Zürcher Radio- und Fernsehpioniers. Im Werk «Ich bin der Allergrösste – Warum Narzissten scheitern» widmet Schawinski Kachelmann ein Kapitel.

Der Wettermoderator sagte am Mittwochabend in den «ZüriNews» auf TeleZüri, dass die im Buch enthaltenen Abschnitte über ihn «eine Reihe von Unwahrheiten» enthielten. Er habe deshalb seine Anwälte mit dem Einreichen einer Klage betraut. Dies sowohl in der Schweiz als auch im Ausland.

Bereits in der «Weltwoche»-Ausgabe von vergangener Woche hatte Kachelmann unter dem Titel «Küchenpsychologie eines Neiders» über Schawinskis Buch geschrieben und die Abschnitte über ihn als «erfundene Klatschgeschichten» bezeichnet.

Roger Schawinski.
Roger Schawinski.Bild: KEYSTONE

Roger Schawinski wollte sich am Mittwoch auf dem TV-Sender nicht zu den Klagen äussern, da er deren Inhalt nicht kenne. (sda)

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2 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Spooky
29.06.2016 18:41registriert November 2015
Zwei alte Gockel gehen aufeinander los, damit sie im Gespräch bleiben. Egal zu welchem Preis.
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Jacques Moretti wurde auch in der Schweiz bereits verurteilt – die Sonntagsnews
Mängel bei den Ermittlungen zur Brandkatastrophe in Crans-Montana, eine Verurteilung des Barbetreibers im 2016 und die Walliser Staatsanwaltschaft an der Kapazitätsgrenze: Das findet sich in den Sonntagszeitungen.
Akten zur Strafuntersuchung zum Brand von Crans-Montana VS haben laut der «NZZ am Sonntag» grosse Mängel bei den Ermittlungen aufgezeigt. Unter anderem seien die Smartphones der Betreiber der Bar erst acht Tage nach der Katastrophe beschlagnahmt worden, wie die Zeitung gestützt auf Ermittlungsakten schrieb. Die Staatsanwaltschaft habe die Mitglieder der Walliser Behörden zudem mit Samthandschuhen angefasst, urteilte die Zeitung. Der Sicherheitschef der Gemeinde habe zwei Tage nach dem Brand persönlich Dokumente zur Bar bei der Staatsanwaltschaft abliefern dürfen – obschon er sich in einem Interessenskonflikt befinde. Die Akten bestätigen laut der Zeitung zudem, dass die Staatsanwaltschaft offenbar die Autopsie der Opfer vergessen hatte. Die Dokumente lassen laut der «NZZ am Sonntag» weiter darauf schliessen, dass die Wohnung der Barbetreiber nicht durchsucht worden ist. Die Staatsanwaltschaft und die Anwälte der Barbetreiber nahmen demnach keine Stellung.
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