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Grimme Online Awards

Hier sind die besten Online-Medien-Produkte 2014

27.06.2014, 23:2229.06.2014, 11:41

Blogs, YouTube-Kanäle und ein Doku-Game sind unter den diesjährigen Preisträgern des Grimme Online Awards. Grosse Redaktionen öffentlich-rechtlicher Sender konnten am Freitagabend in Köln ebenso einen Preis einstecken wie einzelne Bürger. Eine Auszeichnung erhielt auch die NZZ.

Tilo Jung bekam den Preis für seinen YouTube-Kanal «Jung & naiv», in dem er Politiker wie Peer Steinbrück konsequent duzt und unverblümt befragt.

Preiswürdig fand die Jury auch der Blog 42553 Neviges von Norbert Molitor, in dem er seinen Heimatort Neviges, einen Stadtteil von Velbert bei Düsseldorf, porträtiert. 

In der Kategorie Wissen und Bildung gewann das Doku-Game «Fort McMoney» von Arte. In der Kategorie Information wurde das Webdossier «Zwischen Hoffnung und Verzweiflung – Der neue Nahe Osten» prämiert, ein Angebot des Bayerischen Rundfunks und des Südwestrundfunks.

Den Award in der Kategorie Spezial erhielt der Blog netzpolitik.org, der sich für digitale Bürgerrechte einsetzt. Ausserdem bedachte die Jury die multimediale WDR-Reportage «Pop auf'm Dorf» über das Pop-Festival von Haldern am Niederrhein.

Einen Preis gab es auch für den «Pressekompass», der aus deutschen und internationalen Medien Meinungsbilder zu kontroversen Themen sammelt und mit vier Polen einordnet. 

Die «Neue Zürcher Zeitung» wurde in der Kategorie Kultur und Unterhaltung geehrt für ihre Multimedia-Reportage «Du fliegst nur einmal» über den Snowboarder und Olympia-Champion Iouri Podladtchikov. Den Publikumspreis gewann der YouTube-Kanal LeFloid von Florian Mundt mit knapp 1,8 Millionen Abonnenten.

Bild: NZZ

Der Grimme Online Award wird seit 2001 verliehen. Obwohl es gewisse Überschneidungen gebe, werde man den Grimme-Preis für Fernsehproduktionen und den Grimme Online Award auch künftig getrennt halten, sagte die Direktorin des Grimme-Instituts, Frauke Gerlach. (rar/sda/dpa)

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