Schweiz
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Rund 80 Tage vor der Fussball-Weltmeisterschaft bringt Swisscom TV air Fernsehen ab sofort aufs Handy und den Computer. Swisscom stellt ihr neues Angebot am Medienanlas  zum Thema Web-und Handy-TV am 23. Maerz 2010 in der Blumenhalle in Zuerich vor. TV schauen auf dem Laptop oder auf dem Handy ist mit Swisscom TV Air kein Problem mehr. (PHOTOPRESS/Esther Michel)

Begründet wird der Systemwechsel mit der Tatsache, dass Radio- und TV-Sendungen heute auch auf Computern, Tablets oder Smartphones gehört und geschaut werden können.  Bild: PHOTOPRESS

Radio- und TV-Gebühren

Schwarzsehen und -hören ist künftig nicht mehr möglich

Das neue Radio- und Fernsehgesetz steht: Der Ständerat hat am Dienstag befristeten Ausnahmen bei den Radio- und TV-Gebühren zugestimmt und damit die letzte Differenz bereinigt. Das Geschäft ist nun bereit für die Schlussabstimmung. Das letzte Wort könnte allerdings das Volk haben.

Bei den Radio- und TV-Gebühren bringt das neue Gesetz einen Systemwechsel: Alle Haushalte müssen Empfangsgebühren bezahlen – unabhängig davon, ob sie Radio- oder TV-Apparate besitzen. Auch Unternehmen ab einem Jahresumsatz von 500'000 Franken werden zur Kasse gebeten.

Weniger hohe Gebühren

Schwarzsehen und -hören ist dadurch künftig nicht mehr möglich, Kontrollen der Billag erübrigen sich. Da die Zahl der Abgabezahler auf mehr Haushalte und Unternehmen verteilt wird, könnte die Gebühr von heute 462 Franken pro Haushalt und Jahr auf rund 400 Franken gesenkt werden, hatte der Bundesrat vorgerechnet.

Begründet wird der Systemwechsel mit der Tatsache, dass Radio- und TV-Sendungen heute auch auf Computern, Tablets oder Smartphones gehört und geschaut werden können. Ob das neue Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) in dieser Form in Kraft tritt, steht allerdings noch in den Sternen. Die «Aktion stopBillag» fasst ein Referendum ins Auge. (whr/sda)



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    Alle Leser-Kommentare
  • 足利 義明 Oyumi Kubo 16.09.2014 23:16
    Highlight Highlight SRG sollte sich schämen. Für solche Schrott irgendwas zu verlangen zeugt von absolutem Minusgrössenwahn.

    Für Cervelat-Y-Promis welche zusammen futtern, oder Bauern welche sich zu Idioten machen, soll das Stimmvieh zahlen. ...

    So was von bescheuert ;-)
    1 1 Melden
  • Too Scoop 16.09.2014 22:51
    Highlight Highlight Halsabschneiderei
    0 0 Melden
  • Romeo 16.09.2014 17:15
    Highlight Highlight Die SRG Idee Suisse, soll reagieren. Ist es gut, wenn das so weitergeht? Wo bleiben EURE Ideen ? Nur Apps machen, reicht nicht! Leute, manchmal frag ich mich schon.
    2 0 Melden
  • amazonas queen 16.09.2014 17:13
    Highlight Highlight Solange die Bilag nicht abgeschafft wird, ist die Reform ein Witz. Das wäre ein Zeichen für echten Willen, etwas zu ändern.
    7 0 Melden
  • Pflueg 16.09.2014 16:25
    Highlight Highlight Dann kann man ja die Billag fast komplett abschaffen. Noch ein kleines Team in der Finanzverwaltung und in der Aufteilung der Gelder. Aber die kleinen Sender gehen bestimmt wieder leer aus.
    5 0 Melden
  • Abel Emini 16.09.2014 15:31
    Highlight Highlight 400 ist immernoch viel!!!!!
    8 1 Melden
    • Romeo 16.09.2014 17:16
      Highlight Highlight Zu viel für das Gebotene. Meine Meinung.
      6 1 Melden

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Stell dir vor, du bist eine junge Journalistin, gehst zu einem Interview und wirst dort auf plumpe Weise angebaggert. Genau das ist mir vor einiger Zeit passiert. Besonders schlimm war für mich aber nicht der Vorfall, sondern was danach passierte. 

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