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Medienunternehmer Roger Schawinski posiert auf dem gruenen Teppich am Eroeffnungs-Abend des 11 Zurich Film Festivals in Zuerich am Donnerstag, 24. September 2015. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Medienunternehmer und Journalist Roger Schawinski hat ein Buch über Narzissten geschrieben. (Archivbild) Bild: KEYSTONE

Roger Schawinski: «Eitelkeit ist nicht mein Ding»

«Eitelkeit ist nicht mein Ding», sagt der Journalist Roger Schawinski und begründet das so: «Meine Kleider kauft mir meine Frau.» Nächste Woche kommt sein Buch «Ich bin der Allergrösste. Warum Narzissten scheitern» auf den Markt.



Sein eigener Narzissmus halte sich in Grenzen, allerdings sei auch er nicht ganz gefeit davor, sagte der 71-Jährige dem «SonntagsBlick». «Ohne den wäre ich nicht in den Medien gelandet. Dort ist eine Portion hilfreich.» Er sei zwar extrovertiert, an Selbstüberschätzung leide er aber nicht, ist Schawinski überzeugt. «Dafür musste ich zu oft und zu hart kämpfen.»

Narzissten wollten alles gleichzeitig, sagt Schawinski: Liebe, Respekt, Macht. Er selber hoffe auf Respekt. «Ich wollte nie Everybody's Darling sein. Das wäre grässlich.» Auch die Macht habe er nie gesucht, so der Journalist. Sie diene ihm aber dazu, unabhängig sein zu können. «Ich bin glücklich, mich nicht verbiegen zu müssen.»

Schliesslich das Geld: «Ich habe nie wegen des Geldes gearbeitet», betont Schawinski. Er habe immer das Leidenschaftliche gesucht, Dinge gemacht, die ihn interessierten und euphorisierten. «Oft war ich rechtzeitig am richtigen Ort. So kam der Erfolg.» (aargauerzeitung.ch)

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