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NZZ kapituliert vor den Haters, stellt Kommentar-Funktion weitgehend ab



In wenigen Tagen können die Leser auf der Internetseite der «Neuen Zürcher Zeitung» die aufgeschalteten Artikel nicht mehr frei von der Leber weg kommentieren – bei den meisten Texten wird die Kommentarfunktion abgeschaltet. Die Redaktion will hingegen täglich zu drei ausgewählten Texten eine inhaltliche Diskussion ermöglichen.

Es ist kein neues Phänomen: Mit den Online-Kommentaren ihrer Leserinnen und Leser tun sich viele Redaktionen – nicht nur in der Schweiz – schwer: Beim Ton und Inhalt einer rasch in der Anonymität hingetippten Reaktion wird oft eine Schmerzgrenze überschritten.

Bild

Kommentarspalte bei nzz.ch. screenshot via nzz.ch

Auch die «NZZ» hat festgestellt, dass die Stimmung in ihren Online-Kommentaren gehässiger geworden ist. «Wo früher Leser kontrovers miteinander diskutiert haben, beschimpfen sie sich immer öfter», schreibt die Redaktion am Samstag auf ihrer Medienseite in eigener Sache.

Drei tägliche Diskussionsforen

Sie kündigt deshalb auf kommenden Mittwoch eine «Neugestaltung der Online-Kommentare» an. Es wird bei praktisch allen Artikeln die Kommentarfunktion abgeschaltet. Nur bei drei Texten täglich sollen die Leserinnen und Leser aktiv mitdiskutieren können.

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Die «NZZ» will dabei diese drei täglichen Diskussionen initiieren, moderieren und begleiten. Mit einer konkreten Frage will die Redaktion der Debatte eine mögliche Richtung vorgeben. Dies in der Hoffnung, einen Weg zurück zu einer konstruktiven Diskussionskultur einschlagen zu können: «Wir laden nicht zu Debatten über die nackten Fakten ein, sondern darüber, was diese bedeuten.»

Im Weiteren beabsichtigt die «NZZ», dass sich jede Woche ein Redaktor unter seinem Artikel mit den Lesern austauscht. Derartige Online-Debatten hat die Zeitung bereits im vergangenen Jahr erfolgreich geführt; etwa mit ihrem Verkehrsexperten, der sich gegen eine neue Gotthardröhre ausgesprochen hatte.

Trotz des weitgehenden Abschaltens der Kommentarfunktion – eine direkte Feedback-Funktion wird es bei «NZZ.ch» weiterhin geben. Allfällige Fehler und Hinweise können die Leserinnen und Leser der Redaktion online weiterhin melden.

Leser reagieren unterschiedlich

Von den Lesern werden diese Pläne unterschiedlich aufgenommen, wie ein Blick in die – noch aktive – Online-Kommentarspalte zeigt. Einige bedauern, dass nun auch die «NZZ» vor den «Absonderungen der Wutbürger» in die Knie gehe und nur noch «betreutes Kommentieren» zulassen wolle. Andere kritisieren, dass die Beschränkung auf moderierte Diskussionen ein «Schritt in Richtung mehr gelenkte Demokratie» sei. Die freie Diskussion werde so leider eingeschränkt.

Andere begrüssen den «mutigen Schritt». Ein Leser findet es etwa richtig, dass die «NZZ» von ihren Lesern faire, konstruktive Debatten und Diskussionen erwarte und einfordere. Viele sind aber auch hin- und hergerissen: Hasskommentare und gegenseitige Anpöbelei habe er auch bemerkt, schreibt ein Leser beispielsweise. Die geplanten Einschränkungen der «NZZ» könne er daher nachvollziehen, «aber ich bedauere diese trotzdem». (sda)

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198Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Beobachter24 05.02.2017 09:11
    Highlight Highlight Ich habe ein paar Jahre NZZ Artikel kommentiert.
    "Haters" im Kontext NZZ halte ich für nicht angebracht, kein Vergleich zu 20Min.
    Nicht immer aber oft wurde auf hohem Niveau diskutiert.
    Ähnlich wie im Tagi gab es sehr viele Kommentare, welche oft eine völlig andere Meinung als die Autoren hatten. Und die Polarisierung der unterschiedlichen Meinungen hat enorm zugenommen, was teilweise zu unschönen Diskussionen geführt hat.

    Sehr bedauerlich, dass die NZZ diesen Schritt gemacht hat.
  • ujay 05.02.2017 05:33
    Highlight Highlight Die Kommentarspalten sollten nur fuer Leute frei geschaltet werden, die mit eigenem,verifiziertem Namen, zu ihrem Kommentar stehen. Gruss Urs Locher.
    • 3fuss 05.02.2017 12:54
      Highlight Highlight Guter Vorschlag.
      Dann kann ich ganz leicht eine Schwarze Liste führen. Am Tag X gebe ich die Liste dann der Bundespolizei, damit sie alle subversiven Elemente einkerkern, oder in psychiatr. Kliniken zwangseinweisen kann.
    • ujay 06.02.2017 10:09
      Highlight Highlight @3fuss. Wer Verleumdet, Lügt,rassistische Sprüche klopft etc. muss sich dann vielleicht mal überlegen,bevor er bloggt oder es gleich sein lassen. Es geht nicht um unterschiedliche Meinungen,links/rechts oder liberal/konservativ. Es geht um verbale Gewalt,Hasstreads und persönliche Beleidigungen.Wer nicht mit seinem Namen zur seinem Geschreibsel stehen kann,sollte schon gar nicht die Möglichkeit dazu haben.Dann werden vielleicht wieder Fakten zum Gradmesser der Diskusionen.
    • ujay 06.02.2017 12:56
      Highlight Highlight @stipps. Huch ein Troll😅😅😅
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fufferl 05.02.2017 01:05
    Highlight Highlight Ich finds echt schade und frage mich: Wenn die Kommentare nicht erlaubt werden, sollten wir darüber nachdenken das Abstimmungsrecht einzuschränken? Also, mir sind unangebrachte Kommentare lieber als unangebrachte Wahlstimmen.
  • WolfCayne 05.02.2017 00:21
    Highlight Highlight Mit der Aussage «Beim Ton und Inhalt einer rasch in der Anonymität hingetippten Reaktion [...]» wird das Problem gar nicht erkannt. Meistens steht sogar der Name beim Verfasser. Ich denke, hier steckt ein tieferes empathisches Problem darunter. welches mit der Entpersonalisierung der Gesellschaft zusammenhängt.
  • Boogie Lakeland 04.02.2017 23:30
    Highlight Highlight Naja viele Kommentarspalten sind auch für die Katze. Da find ich die Watson Kultur besser.
    Auch 20 Minuten herrscht ein anderer Wind. Das ist so primitiv, dass ich aus Prinzip die Zeitung nicht mehr lese.
    Lustig find ich zudem das: in Onlinezeitungen die eher ein linkes und liberales Publikum ansprechen geht man mit anderen Meinungen viel anständiger um.
    Auf 20min ist man ja gleich ein Landesverräter sobald man nicht die Meinung vom rechten SVP Flügel deckt
    • Charlie Brown 05.02.2017 14:37
      Highlight Highlight @R. Peter: Differenziere doch zwischen Meinungen und tumbem Hass. Mit anderen Meinungen können viele hier gut umgehen. Wenn aber der einzige Inhalt unter einem Artikel ein zynisches "Einzelfall" oder "Kulturbereicherer" ist, sieht es imho berechtigterweise snders aus.
    • Heilandsack 06.02.2017 13:03
      Highlight Highlight Mit politisch rechten bzw. bürgerlichen Teilnehmern kann man tipptopp argumentieren, mit rechtsradikalen Hasspredigern nicht.
    • Heilandsack 06.02.2017 15:14
      Highlight Highlight @Stipps: Ich bezog mich auf R. Peters Kommentar. Aber ich teile deine Sorgen um den grassierenden religiös-fundamentalistischen Fanatismus, ob er sich nun auf das Alte Testament oder den Koran stützt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Host 04.02.2017 23:02
    Highlight Highlight Wann bringt Watson die Sortierfunktion bei den Kommentaren zurück?!
    • The Destiny // Team Telegram 05.02.2017 00:16
      Highlight Highlight Es gab mal eine ?!

      muss lange her sein...
  • rasca 04.02.2017 22:08
    Highlight Highlight Bitte nicht nachmachen watson, hier wird es zwar auch jeden Tag schlimmer aber ein paar Kommentare hier möchte ich nicht missen
  • Posersalami 04.02.2017 21:48
    Highlight Highlight Ich finds schade, das ist der falsche Weg! Wieso verifiziert man die Nutzer nicht richtig, zB über SMS. Dann könnte man Leute die nur pöbeln und beleidigen wollen einfach aussperren für eine gewisse Zeit. Aber dieses "betreute Kommentieren" kann es ja wohl nicht sein!
  • Starfox 04.02.2017 21:47
    Highlight Highlight warum startet watson nicht mal ein Versuch, dass Kommentare beim Abschicken direkt freigeschaltet werden, ohne vorherige Kontrolle und Freischaltung durch watson? Was ein bisschen nervt, ist wie unterschiedlich lang das Freischaltung der Kommentare jeweils dauert, von 3 Minuten bis zu einer Stunde habe ich schon alles gehabt.
    • 3fuss 05.02.2017 13:08
      Highlight Highlight Einverstanden.
      Die Community kann ja per "melden"-Knopf die Redaktion alarmieren.
      In den Nutzungsbedingungen könnte man vielleicht auch eine Stillhalteklausel vorsehen, die es den Lesern untersagt, gegen Kommentare Anzeige zu erstatten, bzw. Klage zu erheben.
      Das ist der nämlich der Grund für die Angst der Publizisten vor den Kommentatoren.
      Juristen, denkt Euch aus, wie Watson sich so schadlos halten kann.
  • Döst 04.02.2017 21:17
    Highlight Highlight Vielleicht hätte sich die NZZ die netiquette von achgut.com zum Vorbild nehmen sollen.
    http://www.achgut.com/seite/achgut_netiquette

    Jedenfalls sind dort die Kommentare auf einem Niveau, von dem etablierte Mainstreammedien nur träumen können.
  • Chili5000 04.02.2017 20:32
    Highlight Highlight Kommentarfunktion ist absolut unnötig! Finde es super! Blitze ahoi!
    • EvilBetty 04.02.2017 21:34
      Highlight Highlight Oh the irony...
  • Wilhelm Dingo 04.02.2017 19:48
    Highlight Highlight Ist ein Hater schon jemand der pointiert seine Meinung vertritt? Ich habe manchmal den Eindruck.
    • The Destiny // Team Telegram 05.02.2017 00:19
      Highlight Highlight Gut möglich, nach löpfe sind ja Leute die es etwas differenzierter mit dem Osten sehen ja schon RU-Trolle.
    • Beobachter24 05.02.2017 09:19
      Highlight Highlight @Wilhelm Dingo,
      Den Eindruck habe ich auch.

      Es will mir nicht in den Kopf, warum man ausgerechnet die oft recht hochstehenden Diskussionen in der NZZ als Hater-Schlachtfelder deklariert.

      Wer in der NZZ wider den Autor kommentierte, musste das in der Regel gut begründen. Ansonsten kam er nicht durch oder wurde von der Redaktion (oder anderen Kommentatoren) nach Argumenten befragt.

      "Hater" ist wohl der Cousin des "Putin-Troll" ... :-\
  • stadtzuercher 04.02.2017 18:54
    Highlight Highlight In der NZZ in letzter Zeit ein paar ausgezeichnete journalistische Beiträge gelesen, die vor zwei Jahren undenkbar gewesen wären. Wer allerdings in Kommentarspalten so pointiert die Dinge auf den Punkt bringt, wäre dann wohl ein 'Hater'...

    Neue Volksverachtung: Der grosse Lümmel
    https://www.nzz.ch/feuilleton/zeitgeschehen/neue-volksverachtung-der-grosse-luemmel-ld.130269

    Dann ist es vorbei mit der «mächtigsten Frau der Welt»
    https://www.nzz.ch/meinung/deutschland-im-wahljahr-die-merkel-von-2017-ld.142196

    Sowas nenne ich unabhängigen Journalismus. Eine Seltenheit geworden, leider.
    • dä dingsbums 04.02.2017 20:39
      Highlight Highlight Die NZZ hat immer auf einem sehr hohen Niveau gearbeitet.

      Guten Journalismus gibt es noch viel, man muss aber schon bereit sein etwas dafür zu bezahlen.
    • CASSIO 04.02.2017 23:54
      Highlight Highlight Die NZZ hat mehrheitlich auf hohem Niveau gearbeitet. "Immer" ist absolut und dazu noch falsch.
    • pachnota 05.02.2017 17:28
      Highlight Highlight Stadtzürcher du hast recht.
      Habe eben den "grosser Lümmeln" gelesen.

      Seht guter Artikel
      Stell dir mal vor, auch nur ein einziges Mal, so etwas auf Watson zu lesen...

      Undenkbar.
  • atomschlaf 04.02.2017 18:49
    Highlight Highlight Ich hatte schon länger den Eindruck, dass die Kommentarfunktion das ungeliebte Kind der NZZ ist. Offenbar hat man nun einen Vorwand gefunden, diese faktisch abzuschaffen.

    Obschon sich die Anzahl Kommentare meist auf eine tiefe, zweistellige Zahl beschränkt, wird die Kommentarfunktion oft schon nach kurzer Zeit zugesperrt.
    Auch leistet man sich die Extravaganz einer 1000-Zeichen-Limite, obschon der externe Dienstleister für die Kommentarfunktion eine solche gar nicht unterstützt.
    Dazu kommen oft fragwürdige Moderationsentscheide.

    Watson, ihr macht das viel besser!
    • EvilBetty 04.02.2017 21:35
      Highlight Highlight Jawoll... 600 Zeichen pro Kommentar 😂
    • atomschlaf 04.02.2017 21:55
      Highlight Highlight @EvilBetty: Es geht doch nicht um 600 oder 1000 Zeichen.

      Es geht darum, dass die NZZ eine 1000-Zeichen-Limit setzt, aber keine Anzeige oder Begrenzung für diese Limite implementiert hat. In meinen Augen schlicht dilettantisch.
  • 3fuss 04.02.2017 18:30
    Highlight Highlight Die NZZ schloss schon seit geraumer Zeit viele Diskussionen nach wenigen Tagen, manchmal gleichentags. Zuvor konnte man bei der NZZ noch nach Monaten die Diskussion weiterführen. Währenddessen blieb der Ton anständig. Haters gibt es nicht.
    Aber die Kommentatorenschaft wurde zunehmend politisch heterogener. Dass die von einem NZZ-Journalisten dargelegten Sachverhalte direkt mit zusätzlichen Fakten und schlüssigen Gegenargumenten zurechtgerückt wurden, kam zunehmends häufiger vor.
    Das ist der Grund für die Abschaltung. Denn wir sollen die NZZ-Schreibe glauben, nicht sie hinterfragen, öffentlich.
  • retofit 04.02.2017 17:39
    Highlight Highlight Die einzig richtige Massnahme gegen diese rechte Brut, die die Foren für ihre Zwecke instrumentalisiert hat. Dass das organisiert ist, weiss man schon lange. Vor zwei Tagen habe ich das. was nun die NZZ durchzieht, meinem Kumpel genau so vorgeschlagen, dabei aber auch an Tagi, Watson usw. gedacht...wer braucht denn überhaupt diese Kommnentarseiten? Wir sind hier doch nicht bei facebook oder youtube oder so...
    • stadtzuercher 04.02.2017 18:47
      Highlight Highlight "Die einzig richtige Massnahme gegen diese rechte Brut, die die Foren für ihre Zwecke instrumentalisiert hat."
      Hm, aber die 'linke Brut' ist ok?
      Es sind ja genau solche Kommentare, die jeglichen Anstand vermissen lassen, weder fair noch sachlich sind.
  • Kookaburra 04.02.2017 17:33
    Highlight Highlight Mit Vollgas ab in die Wohlfühlblase. Es kann nicht sein, was nicht sein darf...

    Langweilig. Und eine Scheinwelt. Und wenn dann wieder ein Trump passiert wundern sich alle.

    Ich finde ja die ehrlichen, die wütenden und die kritischen Kommentare am unterhaltensten und spannendsten.
    Medien sind Heute Unterhaltung. Es geht nicht nur darum eine Diskussion zu führen und "Lösungen" zu erarbeiten, es geht auch darum die Stimmung der Gesellschaft, Reaktionen und Meinungen zu erfahren.

    Was ist spannender: Ein Urwald oder eine Monokultur? Ein Dschungelcamp mit Doktoren, oder eins mit Affen?
    • Lia_yesss 04.02.2017 18:26
      Highlight Highlight Das ist doch das Problem, wenn man Medien vor allem als Unterhaltung sieht. Es geht doch nicht um eine Wohlfühlblase! Wir müssen informiert sein, wenn wir eine funktionierende Demokratie bewahren wollen. Es gibt so viele Idioten, die Unwahrheiten schreiben, und gewisse Leute glauben sie dann auch noch oder fühlen sich angestachelt. Ich finde genau solche Verbreitungen von falschen Fakten führten zu der Wahl von Trump und anderen. Aber ja, sehr schade, dass online Diskussionen nicht mehr funktionieren! Die Stimme und Stimmung der Gesellschaft zu hören wäre wichtig...finde ich auch...
    • Kookaburra 04.02.2017 19:08
      Highlight Highlight Woher weiss man, ob man wirklich richtig liegt?

      Vielleicht haben ja die Idioten recht. Ich meine, früher habe ich den "linken Stimmen der Vernunft" alles geglaubt... Heute habe ich die Erfahrung gemacht, dass z.B. Zuwanderung sehr wohl sehr viel Probleme schafft und weder die AHV noch die KK entlastet...

      Die "Vernünftige" Sichtweise ist zwar menschlicher und emotionaler - aber leider in Wahrheit nicht vernünftiger.

      Es gibt zwar Fakten, aber Medien sind und machen Meinungen... Selbst "verlässliche" Fakten (wie etwa das staatliche SRF) machen ja nur ihre Propaganda und sind nicht neutral...
    • Lia_yesss 04.02.2017 19:55
      Highlight Highlight Ja, es ist schwierig und man muss viel Zeit ins sich informieren investieren. Am besten auch mit Leuten diskutieren, auch mit solchen, die andere Meinungen haben. Das ist doch demokratische Kultur! Zeitungen/Homepages mit verschiedenen Meinungen lesen, zB NZZ, Tagi, WoZ, Parteien.
      Wenn Leuten von Politikern Angst gemacht wird, bin ich skeptisch. Mit Angst machen kann man die Leute manipulieren. Wer gute Fakten hat muss weniger laut sein...

      Ich glaube nicht, dass man jemandem einfach glauben soll. Alle haben blinde Flecken und eigene Interessen. Es ist eine huere Büetz, informiert zu bleiben!
  • Grundi72 04.02.2017 17:05
    Highlight Highlight Die linken Wutbürger hauen online tatsächlich sehr hart drauf. Oft unter der Gürtellinie. Ich kann die NZZ verstehen, dass man nicht eine Plattform für Reitschüler und Cédric's zur Verfügung stellen will.

    Trotzdem schade..
    • Datsyuk * 04.02.2017 17:21
      Highlight Highlight Ja, ganz sicher.. ;)
    • Nicholas Fliess 04.02.2017 17:21
      Highlight Highlight Das muss die alternative Wahrheit sein... 😂
    • Fafnir 04.02.2017 17:27
      Highlight Highlight Das Denken in Rechts und Links fördert Fronten und führt zu Hasskommentaren auf wohl beiden Seiten...

      Wirklich schade.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl Müller 04.02.2017 17:01
    Highlight Highlight Ich hoffe doch sehr, der ausgesuchte Kommentar soll nicht illustrieren, was die NZZ unter "Hasskommentar" versteht?
    • Lia_yesss 04.02.2017 20:01
      Highlight Highlight Ist doch klar, dass sie nicht gleich den übelsten veröffentlichen wollten. Aber ich finde, dass Leute, die in der Öffentlichkeit stehen, oft viel zu hart kritisiert werden. Welche nette, konstruktive Person hat da noch Lust, beispielsweise in die Politik einzusteigen? Am Schluss haben wir den Salat, wenn nur noch korrupte Menschen kandidieren.
  • pachnota 04.02.2017 16:36
    Highlight Highlight Ich glaube die Journalisten wollen einfach das ( negative) Feedback auf ihre Artikel nicht mehr lesen. Alle die auf solchen Foren aktiv werden, sind ja alt genug.

    Interessant ist es bei Watson, welche ihre Leser ja regelrecht animiert, Kommentare zu schreibe.

    Sollten hier mal genug Leser vorhanden sein, wird vermutlich die Kommentarfunktion ebenfalls generös dichtgemacht.
    • Sillum 04.02.2017 17:53
      Highlight Highlight Watson zensiert die Kommentare extrem. Absolut anständige sachliche Kommentare werden nicht veröffentlicht, wenn sie auch nur ein Quentchen vom linkspopulistischen Einheitskuchen von Watson abweichen. lediglich unter gewissen Insider Voraussetzungen werden hie und da notgedrungen Ausnahmen gemacht. Resultat: Wütende konzertierte Reaktionen der mobilisierten Linksextremen Watson-Kommentargemeinde, welche aus gut zwei Dutzend immer gleichen Namen bestehen.
    • 3fuss 04.02.2017 18:35
      Highlight Highlight @Sillum: Es stimmt dass Watson Zensur betreibt. Ich meine damit inhaltliche, politische Zensur, nicht das zensurieren von Unanständigem, pers. Angriffen und Diffamierungen. Gewisse Dinge darf man hier nicht meinen. Aber es sind sehr wenige Dinge und wenn man sie in Watte packt kommen sie durch. Es ist nicht so arg, wie Du es hier schilderst. Aber es ist auch nicht so frei, wie ich gerne hätte.
    • atomschlaf 04.02.2017 18:36
      Highlight Highlight @Sillum: Da frage ich mich schon, was Du schreibst, dass Du die Zensur bei watson als "extrem" empfindest.
      Ich liege oft gar nicht auf der Linie der Redaktion, aber ich habe es höchst selten erlebt, dass meine Kommentare nicht veröffentlicht wurden.
      Wenn dies doch der Fall war, dann war es im Nachhinein meist insofern nachvollziehbar, dass ich in die eine oder andere Richtung über die Strenge geschlagen hatte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Str ant (Darkling) 04.02.2017 16:22
    Highlight Highlight I denke erstens sollte man definieren wen die NZZ als Hater sieht.
    Und zweitens hat die NZZ bereits vorher umfassende Kontrolle das sie Disqus für Kommentare verwenden.

    Das ganze sieht mir mehr nach Meinungskontrolle aus
    • boeserkeinohrhase 04.02.2017 16:36
      Highlight Highlight Finde ich nicht. Als Autor eines Beitrages kann ich nicht jeden Kommentar beantworten oder in eine Diskussion gehen.

      Als es früher das nicht gab. War das auch "Meinungskontrolle"?
    • A7-903 04.02.2017 18:20
      Highlight Highlight Naja, was früher der Stammtisch war sind heute die Kommentare. Wenn ein online Medium das nicht möchte, abschalten oder besser noch auf eine andere Seite verlinken zum diskutieren (reddit & co) wobei dann 'türlich die Redaktion en bot benutzen könnte um die Threads zu erstellen (der dann auch auf den Artikel zurücklinkt)
    • 3fuss 04.02.2017 18:41
      Highlight Highlight @BKOH: Der Autor muss überhaupt nicht mitdiskutieren.
      Und früher gab es das sehr wohl. Nur fand es nicht online statt, sondern am Vereinshöck, am Stammtisch, am Arbeitsplatz, oder im Zugabteil mit Fremden, manchmal in Debattierklubs. Über Publikationen aller Art wurde schon immer diskutiert, wild und frei, anständig bis vulär, auf Stammtischniveau und auf Elfenbeinturmebene.
      Es ist ein natürliches Bedürfnis der Menschen sich auszutauschen über alles mögliche. Dass es nun online geschieht, ändert im Grunde genommen nichts.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herbert Anneler 04.02.2017 16:05
    Highlight Highlight Schade. Die NZZ hat m.E. selber gehässige Kommentare provozierr: . 1. bettet sie Beiträge journalistisch nicht immer optimal ein. 2. ist die bekannt dafür, dass sie selber Sachberichterstattung und Meinung nicht immer sauber trennt. 3. oft genug kann sich die NZZ selber nicht der Häme enthalten. "Gutmensch" ist bei der NZZ ein gängiges Schimpfwort, und wer nicht neoliberal tickt, sieht sich rasch in die Deppen-Ecke gestellt: Die NZZ wirkt oft herablassend. Zudem: Sie könnte ja ein rigoroses Selektionsregime einführen. Wenn Haters ausgesiebt werden, verleidet es ihnen mit der Zeit.
    • 3fuss 04.02.2017 18:44
      Highlight Highlight Du beschreibst akkurat wie die NZZ tickt.

      Ich glaube, ihre herablassende Art verrät ihr eher arrogantes Sendungsbewusstsein, welches natürlich empfindlich gekränkt wird durch dissidente Argumente, zu allem Übel direkt unter dem Artikel in der Kommentarspalte erscheinend. Ei, ei, ei, ...
    • R&B 04.02.2017 19:22
      Highlight Highlight Da kann ich nur beipflichten. Ich habe kurz nach Fukushima einen Artikel in der NZZ über die SP und Fukushima gelesen. Der Autor hat geschrieben, dass die SP auf den Fukushima-Zug aufgesprungen sei, auch mitmischen wolle und erst seit neuem die Abschaltung aller AKWs fordert. Eine hämische Behauptung, denn die SP hat diese Forderung schon seit Jahren in ihrem Programm.
      War dann der letzte NZZ-Artikel, den ich gelesen habe. NZZ hat an sachlicher Seriosität verloren.
  • MacB 04.02.2017 16:01
    Highlight Highlight Ich empfinde es da nicht so schlimm wie hier beschrieben. Ich stelle aber fest, dass Kommentarschreiber oft anderer Meinung als die NZZ sind und sie das auch spüren lassen, z. Bsp. bei der USR III - DIskussion, als so mancher PRO-"Kommentar" eines Autoren in der Diskussion zerpflückt wurde.

    Ich denke, die NZZ will da die Meinungen eindämmen, schade!
    • Stachanowist 04.02.2017 16:18
      Highlight Highlight Ist die NZZ wirklich pro USR III? Ich habe die Berichterstattung als eher unentschieden mit Tendenz zum Kontra empfunden.
    • Wandtafel 04.02.2017 16:26
      Highlight Highlight Sad! Hahahah 😂
  • El Vals del Obrero 04.02.2017 15:55
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach ist weniger die Anonymität das Problem als die Kurzlebigkeit des Formats.

    Wer will schon eine diff. Disk. eröffnen, wenn der Artikel in 2h kaum mehr beachtet wird. Nach dem Motto "täglich grüsst das Murmeltier" hat man bei jedem neuen Artikel zum selben Thema 100 "Reflex-"Kommentare, deren Inhalt man schon nach dem 1. Satz voraussehen kann und vielleicht 2 wirklich interessante Kommentare.

    Da bleiben halt nur noch die Schreihälse übrig, den anderen ist das zu blöd.

    Eine Lösung wüsste ich schon, aber dafür reichen die verfügbaren Zeichen nicht. Das ist ein weiteres Proble
    • El Vals del Obrero 04.02.2017 16:11
      Highlight Highlight Die Lösung wäre vielleicht, dass man bei einem neuen Artikel zum selben Thema nicht einen neuen Kommentarbereich eröffnet, sondern den Kommentarbereich des älteren Artikels weiterführt.
      So würde es eher Foren-mässig werden und es wären langlebigere und damit auch differenziertere Diskussionen möglich, während die eher allgemeinen Schlagwort-Beiträge nicht jedesmal wiederholt würden.
    • Adrian Aulbach 04.02.2017 17:57
      Highlight Highlight Bei 20min wird das offenbar teilweise so gemacht. Die Kehrseite davon ist jedoch, dass sich nicht alle auf den gleichen Artikel beziehen, und dies teilweise gar nicht merken (weil nicht angegeben ist, dass auch Kommentare eines anderen Artikels angezeigt werden). Dies führt dann teilweise zu Anfeindungen ob der Verfasser des Kommentars den Text nicht verstanden habe, obwohl sich dieser auf einen anderen Text bezieht.
      Es müsste also wenigstens bei jedem Kommentar angegeben sein, auf welchen Artikel er sich konkret bezieht.
  • Sauraus 04.02.2017 15:40
    Highlight Highlight Ich sehe das Problem nicht ihr Hurensöhne. Ich hoffe die NZZ Redaktoren werden ausgeschafft diese Gutmenschen.


    Hinweis:
    Dieser Kommentar kann Spuren von Ironie enthalten.
    • oliphox 04.02.2017 16:08
      Highlight Highlight Selten so gelacht. Oliver Fuchs von der NZZ
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 04.02.2017 20:41
      Highlight Highlight Sie haben das hier vergessen:
      !!!!!1!!!!!111!!!!!elf!
    • Sauraus 05.02.2017 21:52
      Highlight Highlight Herr Fuchs
      Darf ich sie darauf Hinweisen, dass Sie 1 n❄er Username am haven sind vong Language her.
      Shisch
  • Steimolo 04.02.2017 15:33
    Highlight Highlight Ich denke das leser noch mehr zu alternativen medien abwandern. Dort kann noch frei kommentiert werden. Unter dem strich schaden sie sich selbst. So what..
  • kEINKOmmEnTAR 04.02.2017 15:28
    Highlight Highlight Schade finde ich es nur dass Watson nicht diejenigen User mehr belohnt welche keine "schlechten" Kommentare schreiben (z.B. mit einer speziellen Darstellung beim Usernamen, automatisches Freischalten).

    Auch ein Einstellen von Community-Moderatoren die der Redaktion helfen und im Austausch mit ihnen stehen fände ich eine gute Idee.
    • homo sapiens melior 04.02.2017 16:08
      Highlight Highlight Das kostet alles Geld. Keine Chance.
    • TanookiStormtrooper 04.02.2017 16:26
      Highlight Highlight Mithelfen kann ja eigentlich jeder, dazu hat es hier einen "Melden"-Button unten rechts. Nutze ich zwar praktisch nie, denn im allgemeinen geht es hier recht zivilisiert zu und her.
  • Sillum 04.02.2017 15:27
    Highlight Highlight Lieber gar keine Kommentare als, eine derartige Zensur wie bei Watson, welche nur ausschliesslich Meinungen zulässt, die der linkspopulistischen Redaktion genehm sind. Die Watson Kommentare sind ein einheitlicher Mainstream-Brei der extremen Linken.
    • homo sapiens melior 04.02.2017 16:13
      Highlight Highlight Es gibt Leute, die Watson nicht mehr lesen, weil zu viele Kommentatoren alternative Fakten posten. Also zum Beispiel wie dein Kommentar. Linksextremer Mainstream-Brei? Gestatte, dass ich lache.
    • glüngi 04.02.2017 16:15
      Highlight Highlight ok
    • tinu32 04.02.2017 16:18
      Highlight Highlight Meine Kommentare werden stets aufgeschaltet. Wusste gar nicht, dass ich heutzutage schon als linksextrem gelte...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Süffu 04.02.2017 15:04
    Highlight Highlight Wenn man nun anstatt die Kommentarspalte abzuschalten eine Kommentarspalte ohne die Anonymität machen würde? Also nur angemeldete, welche sich mit Ausweis verifiziert haben. Würde mich sehr interessieren was passieren würde - ich denke der Ton würde sich schnell normalisieren.
    • suchwow 04.02.2017 15:27
      Highlight Highlight Ob sich da Leute anmelden würden? Würde das z.B. watson machen, dann würde ich mich bestimmt nicht anmelden.
      Ich hinterlege doch nicht meine ID-Daten wo es unnötig ist...
    • blobb 04.02.2017 15:29
      Highlight Highlight Trolltrace now! Wo bleiben die Dänen wenn man sie braucht? #Southpark
    • Jag517 04.02.2017 15:33
      Highlight Highlight Auf srf.ch dürfen auch nur noch registrierte Nutzer (ohne Ausweis) kommentieren. In meinen Augen wurden die Diskussionen inhaltlich besser, allerdings sehe ich ja nicht hinter die Kulissen - sprich was nicht publiziert wird. Aber es ist ein Schritt zurück zur normalen Diskussionskultur.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wandtafel 04.02.2017 14:45
    Highlight Highlight Was Anonymität mit sich bringt sieht man schön bei 4chan. Ausser einer starken Moderation mit Banhammer gibt es kein anderes Mittel gegen Shitposting.
  • Spooky 04.02.2017 14:41
    Highlight Highlight Doof. Ich habe keine Probleme mit Haters, solange sie virtuell bleiben.
    • blobb 04.02.2017 15:10
      Highlight Highlight Logisch, du bist doch selbt ein Hater. Nicht böse gemeint, nur objektiv gesehen. Du würdest dich eher als energiegeladen bezeichnen, ich weiss. Aber damit alle wissen, wovon ich spreche, bleibts bei Hater.
    • Spooky 04.02.2017 15:20
      Highlight Highlight @blobb
      Ich habe den zweiten Blitz für deinen Kommentar nicht geblitzt, imfall.
    • Spooky 04.02.2017 15:23
      Highlight Highlight "Nicht böse gemeint"

      Solange du mir...wähh...Hilfe....!!!!.....REGA....bitte bitte....nicht körperlich auf die Pelle rückst, kannst du kommentieren was du willst, übrigens.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dommen 04.02.2017 14:33
    Highlight Highlight Auf 20min ist es am schlimmsten.
    • Tschüse Üse 04.02.2017 15:44
      Highlight Highlight Stimmt aber auf Watson ists in den letzten Jahren schlimmer geworden.
    • atomschlaf 04.02.2017 19:01
      Highlight Highlight @dommen: Auf 20min schreibe ich eigentlich nie mehr.
      Diskussionen sind nahezu unmöglich und die Zensurpolitik ist nicht ansatzweise nachvollziehbar.
      Einerseits werden primitivste Dummbrüll-Kommentare freigeschaltet und andererseits habe ich es oft erlebt, dass anständige und konstruktive Beiträge nicht freigeschaltet wurden.
    • atomschlaf 04.02.2017 19:03
      Highlight Highlight @Raembe: Ich kenne Watson seit ca. 1.5 Jahren und ich finde, dass hier meist sehr gut und auf vernünftigem Niveau diskutiert werden kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 04.02.2017 14:32
    Highlight Highlight Ich kann den Schritt irgendwie verstehen. Wenn teilweise schon freigeschaltete Kommentare die Schmerzgrenze überschreiten, will ich gar nicht wissen was sonst noch alles geschrieben wird. Da wünsch ich mir hier weiterhin ein konstruktives Diskussionsklima (die Paar Quotentrolle vertragen wir auch noch) und weiterhin spannende und erleuchtende Gespräche. Da kann sich die Redaktion und Community gerne einmal auf die Schultern klopfen =) .
    • Sillum 04.02.2017 15:29
      Highlight Highlight Ja genau, es ist sehr einfach: Andersdenkende sind Quotentrolle, immerhin noch moderat formuliert. Macht es aber gar nicht besser. Imfall!!
    • Maria B. 04.02.2017 15:32
      Highlight Highlight Sehe ich genauso, Sapere Aude.

      Einerseits ist der Schritt verständlich, aber eben: es ist ein Schritt für die NZZ, während hier eigentlich meist recht angeregt diskutiert wird, was man als durchaus bereichernd und unterhaltsam empfinden kann.

      Demnach das kleinere Übel, die Teilnahme bei WATSON an klare Regeln zu knüpfen und diese gegebenenfalls auch umzusetzen und explizit beleidigende oder grotesk hasserfüllte zu canceln.

      Ich finde aus eigener Sicht, dass WATSON das bis jetzt mehrheitlich gut auf die Reihe kriegt, wofür Redaktion und Herausgeber ein ehrliches Kompliment zu machen ist.

    • Sapere Aude 04.02.2017 16:46
      Highlight Highlight @ Sillum, nicht meine Baustelle, wenn du dich persönlich angesprochen fühlst ;-) ich glaube ich habe hinreichend bewiesen, dass ich kontroverse aber konstruktive Kommentare und Meinungen, die eine andere Perspektive vertreten als meine Sichtweise, respektiere und achte. Dass schliesst dich mit wenigen Ausnahmen mit ein, imfall! Entsprechend ist deine Pöpelei nicht wirklich angebracht und wenn überhaupt entlarvt sie dich selbst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Altweibersommer 04.02.2017 14:28
    Highlight Highlight Wenn die Anonymität das Problem ist, könnte man ja auch einfach diese aufheben. Beispielsweise durch Angabe einer Abonnentennummer bei der Registrierung.
    • gesetzesbecher 04.02.2017 15:08
      Highlight Highlight Eine Studie der Uni Zürich hat gezeigt, dass Hasskommentatore häufig unter vollem Namen agieren und die Anonymität gar nicht das Problem ist: http://www.media.uzh.ch/de/medienmitteilungen/2016/Hasskommentatoren-verzichten-auf-Anonymit%C3%A4t.html
    • lily.mcbean 04.02.2017 16:57
      Highlight Highlight Ich vermute auch eher das die Leute sich mehr trauen zu sagen wenn sie es ins Handy/PC tippen können als wenn sie es den betreffenden Personen ins Gesicht sagen müssten. Bei Aufnahmen von TV Sendern die solchen Kommentatoren mit ihren hetzerischen Posts konfrontierten haben sie jeweils kaum einen zusammenhängenden Satz rausgekriegt.
    • Alnothur 04.02.2017 17:37
      Highlight Highlight Bei der NZZ besteht zum Kommentieren eine Registrationspflicht.
  • Majoras Maske 04.02.2017 14:28
    Highlight Highlight Ich finde dass einerseits schade, weil gerade Kommentare mit zusätzlichen Informationen und einer vielleicht anderen Sicht oder Einordnung der Dinge einen Artikel durchaus bereichern kann. Es gibt dann für die Leser vermutlich keine Möglichkeit mehr der Mitwirkung, abgesehen von diesen drei moderierten Diskussionen und das ist ein Verlust.

    Aber andererseits ist der Schritt auch mutig und könnte der Etablierung einer neuen Gesrächskultur dienen. Hasskommentare, wirres Zeug und wildes Rumgeschreie hat die NZZ wirklich nicht nötig und es ist begrüssenswert, dass die NZZ etwas Aktives versucht.
    • atomschlaf 04.02.2017 19:16
      Highlight Highlight @MM: "Hasskommentare, wirres Zeug und wildes Rumgeschreie" kann man konsequent nicht freischalten, dann verleidet das den Urheberinnen und Urhebern ganz schnell.

      Ich vermute bei der NZZ vielmehr ein kulturelles Problem. Ich habe den Eindruck, dass man dort gerne den Lesern vom hohen Ross herab erklärt, was Sache ist, bzw. sein soll. Da ist es natürlich eher irritierend, wenn die Leser auf gleicher Ebene widersprüchliche Meinungen und Fakten entgegnen können.
  • Schreiberling 04.02.2017 14:28
    Highlight Highlight Da die Redaktion für das veröffentlichen von hasserfüllten Kommentaren rechtlich belangt werden kann, verstehe ich diesen Schritt durchaus.
  • SJ_California 04.02.2017 14:28
    Highlight Highlight @Watson: ein Bericht über das Handling von Kommentaren (aus eurer Sicht) wäre noch ganz interessant. Z.B. wie hoch der Aufwand ist, wieviele Kommentare ihr gar nicht aufschaltet, wie die Watson-Community demografisch aufgebaut ist (mag mich zwar nicht erinnern ob bei der Registrierung eine Datenabfrage stattfand...)
  • Nausicaä 04.02.2017 14:28
    Highlight Highlight Man muss sich schon fragen:

    Welchen Zweck soll eine Kommentarspalte haben?

    Welche Auswirkungen hat es, wenn unreflektierte Ressentiments oder Aggressionen in Posts aufgeschaltet werden? Da gibt es nicht nur einen, der spricht, es gibt noch einen, der das Gesagte für zulässig erklärt. Und was macht es mit den SchreiberInnen und den LeserInnen, wie beeinflusst es sie? Sprache ist Macht.



  • koks 04.02.2017 14:17
    Highlight Highlight scheint mir eher eine verringerung des angebots zu sein, mit einem fadenscheinigen argument. bei der nzz mussten die kommentare seit jeher freigeschaltet werden, beleidigende dinge wurden nicht freigeschaltet. wahrscheinlich will die zeitung einfach diese personalstellen einsparen.
    die nzz ist eh keine kommentar-plattform, traditionell funktionert diese zeitung (die noch immer nur von fdp-mitgliedern besitzt werden darf) top down.
    • oliphox 04.02.2017 14:31
      Highlight Highlight Das kann ich entkräften. Wir bauen die Communityredaktion für das neue Konzept um 100 Stellenprozent aus. Liebe Grüsse, Oliver Fuchs von der NZZ
    • SomeoneElse 04.02.2017 15:26
      Highlight Highlight Eine Zeitung wie die NZZ muss auch nicht jedem, der mal einen Artikel liest, eine Plattform bieten. Das neue Format reicht vollständig. Man kauft die NZZ weil man die Sicht der NZZ-Schreiberlingen zu gewissen Themen lesen will und nicht weil sie das Schreiben, was die Mehrheit der Leute denkt. Das geht in der heutigen Zeit von "Lügenpresse", FakeNews und Alternative Facts etwas unter. Die demokratischen Ansprüche einer Zeitung liegen nicht in einer Abbildung der Mehrheitsmeinung, sondern darin einen differenzierten, aber auch nicht komplett neutralen Standpunkt in einer Diskussion einzunehmen.
    • Binnennomade 04.02.2017 16:24
      Highlight Highlight Sehr treffend formuliert, SomeoneElse!
  • Scaros_2 04.02.2017 14:17
    Highlight Highlight 20min.ch sollte sich das auch überlegen. Die ganzen hochgewerteten Kommentare zeugen auch nicht sonderlich von vernetztdem Denkvermögen sowie Intelligenz.
    • slashinvestor 04.02.2017 14:35
      Highlight Highlight Wenn ich zynisch sein darf... Ihren erste wort sollte doch alles beantworten? Ja ja schlechter Witz :)
    • Pitsch Matter 04.02.2017 14:42
      Highlight Highlight 20min verdient viel Geld mit likes und comments. Jeder Klick steigert Werbeeinnahmen. Diese Kommentarkultur auf 20min ist meiner Meinung nach gewollt
    • The Destiny // Team Telegram 04.02.2017 14:57
      Highlight Highlight Bei 20min wird jetzt schon per zufallsverfahren die Kommentare freigeschaltet. Egal was man schreibt, den eigenen Kommentar veröffentlicht zu sehen ist selten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fanta20 04.02.2017 14:15
    Highlight Highlight Der Entscheid ist bedauerlich, aber nachvollziehbar. Die Kommentarkultur bei gewissen Themen ist oft wirklich unter aller Sau; und zwar quer durch alle Medientitel. Ich beobachte zudem oft, dass Kommentare zwar vielfach nicht direkt beleidigend sind, dafür aber von Arroganz, Belehrung und Besserwisserei nur so strotzen. Dies notabene zu komplexen Sachverhalten, deren Kern von den betreffenden Autoren wahrscheinlich kaum hinreichend erfasst werden kann. Ich frage mich manchmal schon, ob die Gesellschaft reif für diese Form des Diskurses ist.
    • Bobo B. 04.02.2017 16:02
      Highlight Highlight ...sagt er und wirft anderen Arroganz und Besserwisserei vor...
    • Fanta20 04.02.2017 23:43
      Highlight Highlight Bobo B.: Ich wollte damit lediglich zum Ausdruck bringen, dass die von mir genannten Verhaltensweisen m. E. eine schlechte Diskussionskultur fördern und weit verbreitet sind. Schauen Sie sich mal in Online-Foren um und zählen Sie die Kommentare, welche unsachlich, belehrend, pauschalisierend, rechthaberisch, nichtssagend oder themenfremd sind.
  • Pitsch Matter 04.02.2017 14:09
    Highlight Highlight Youtube zensiert gar nichts, nur Sachen die gemeldet werden. Wenn man dort liest wieviel mal Hu***sohn und dergleichen Wörter fallen, verstehe ich den Entscheid.
    • Ruffy Uzumaki 04.02.2017 14:24
      Highlight Highlight Ja, aber da hat das Volk und der Artist die Macht den Kommentar zu sperren/löschen. Lasst uns diese Freiheit! Das reguliert sich schon von selbst und ganz gabz viele gute Diskussionen und Anregungen werden jetzt vermieden :(
      Das schadet dem Geist des Menschen in meinen Augen...
    • John M 04.02.2017 14:57
      Highlight Highlight Youtube und hat täglich mehr Kommentare als die gesamte Schweizer Medienlandschaft in einem Jahr. Um die alle Moderieren zu können bräuchte es eine Armada von Moderatoren. Der Vergleich hinkt.
    • Ruffy Uzumaki 04.02.2017 15:10
      Highlight Highlight Die moderatoren sind ja die Leser und Benutzer wie du und ich ;)
  • tipsi 04.02.2017 14:05
    Highlight Highlight Da muss man Watson wieder mal ausdrücklich loben.
    Ihr habt eine tolle Comunity aufgebaut, es gibt in den Kommentaren interessante Gedanken und anständige Diskussionen. Es ist nicht ganz anonym dank Usernamen und Profilbil, wenn sich jemand nicht an die Netiquette hält wird von den fleissigen Kommentatoren darauf hingewiesen, danke für eure Beharrlichkeit. Das Aufschalten von Kommentaren ist sicher ein grosser Zeitaufwand, doch Ihr zeigt, dass es sich lohnt. Nicht zuletzt die Kommentarspalte macht euch so lesenswert!
    • Midnight 04.02.2017 14:30
      Highlight Highlight Manchmal lerne ich durch die Kommentare mehr, als durch die Artikel. Ich hoffe, das bleibt so. Vielen Dank dafür an die Community 😄✌️
    • Sillum 04.02.2017 15:31
      Highlight Highlight Ja das ist toll: Watson hat ja auch 97% linksextreme Populisten als Leser.
    • Binnennomade 04.02.2017 16:29
      Highlight Highlight Absolut einverstanden, ich würde ohne die Diskussionen nicht annähernd so viele Artikel auf Watson lesen. Danke Watson!

      Und ab und zu ein Kommentar von Sillum dazwischen sorgt ja auch für Erheiterung.. ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • SolidSnake 04.02.2017 14:04
    Highlight Highlight Diese Online-Debatten mit den Redaktoren klingen spannend. Mal schauen wie es wird.
  • Madison Pierce 04.02.2017 14:02
    Highlight Highlight Wer die Leserkommentare bei der NZZ in letzter Zeit gelesen hat, kann diesen Schritt nachvollziehen.

    Ich sehe auch eine Chance darin: lieber drei gute, geführte Diskussionen täglich als unter jeder SDA-Meldung dutzende "die Flüchtlinge sind schuld"-Kommentare.

    Wenn sich die Redaktoren dann auch aktiv an der Diskussion beteiligen, kann es für alle Seiten bereichernd sein.

    Es kommt halt auf das Medium an: für den "Blick" ist ein offener Kommentarbereich voller Wutbürger sicher richtig und niveaugerecht, für die NZZ aber nicht.
    • koks 04.02.2017 14:20
      Highlight Highlight ist jetzt halt die frage, was niveaugerecht bedeutet. für viele menschen ist einwanderung ein wichtiges thema, das sie nicht einfach merkel und leuthard überlassen wollen. wer das nicht akzeptieren kann, wird eher früher oder später auf die welt kommen. schweigen und unterdrückung ist ja wohl kein lösung.
    • Gurgelhals 04.02.2017 14:21
      Highlight Highlight Die NZZ ist ein eigenartiger Fall, weil dort die Leserkommentare meiner Erinnerung nach noch vor wenigen Jahren grösstenteils sehr differenziert und sachlich ausfielen, sprich: in etwa dem Niveau und der Ausrichtung der Zeitung selbst entsprachen. Vor allem im Kontrast zu den Tagi-Kommentaren war das sehr deutlich.

      In letzter Zeit wucherte es dort aber praktisch nur noch von Getrolle, Gehässigkeiten, sowie diversem Verschwörungs- und Lügenpressenbullshit. Ich frage mich, wie sich das so eklatant ändern konnte und ob die NZZ Redaktion diesbezüglich auch mal genauere Recherchen angestellt hat.
    • Lichtblau 05.02.2017 11:03
      Highlight Highlight @Gurgelhals: Wenn das Niveau bei den Kommentaren in letzter Zeit wirklich so frappant gesunken ist, kann ich die NZZ schon verstehen. Man ist ja kein Feld-Wald-Wiesenblatt. Prollige Polterer sind dem Renommée abträglich.
  • oliphox 04.02.2017 13:58
    Highlight Highlight Hallo allerseits. Zunächst an die Redaktion: Danke für den Artikel - und dass Ihr in die Kommentarspalte dazu geschaut habt. «Kapituliert» finde ich falsch, weil wir stattdessen nun etwas anderes versuchen. An die Leser: ich bleibe nur kurz, weil bei uns extrem viele Reaktionen eingehen. Aber ich möchte Euch wirklich die Kommentarspalte zu unserer Ankündigung empfehlen - die verschiedenen Meinungen dazu lohnen sich. Gruss, Oliver Fuchs von der NZZ
    • Dogbone 04.02.2017 14:43
      Highlight Highlight Dass dieses Problem ausgerechnet bei der NZZ entstanden ist, ist schon erstaunlich. Ihr seid ja nicht Boulevard und werdet also nicht drum herum kommen, die Beiträge aufwändig zu moderieren und euch aktiv in diesen Diskussionsthreads zu beteiligen. Nur so wird eine lebendige und starke Community unterhalten, welche sich zum grossen Teil auch selber reguliert. Ihr könnt das hier drin abschauen. Die geplante Einschränkung finde ich definitiv den falschen Weg.
  • Michael L. 04.02.2017 13:57
    Highlight Highlight Warum soll das Ausdrücken von Hass oder Wut in den Kommentarspalten keinen Platz haben? Offenbar sind es Verweise auf reelle Befindlichkeiten und somit ein Stück weit auch ein Indikator für die Gesinnung der Gesellschaft.

    Ich persönlich habe mir angewöhnt solche Äusserungen nicht übersteigert zu gewichten und meistens gehe ich auch nicht darauf ein.

    Aber zensieren halte ich für nicht richtig.
    (Einschränkung: Illegale Äusserungen)
    • fabsli 04.02.2017 14:07
      Highlight Highlight Es geht ja nicht nur um Kommentare wie "Hoffentlich wird der Richter gefeuert." sondern auch um sinnfreie und zusammenhanglose Kommentare von Personen, die einfach Dampf ablassen wollen. Das braucht es definitiv nicht. Ich bin auch für freie Meinungsäusserung, aber Müll ist Müll. Und damit möchten sich auch nicht Redakteure beschäftigen.
    • Michael L. 04.02.2017 14:24
      Highlight Highlight Müll ist Müll:

      „Wenn jemand inkompetent ist, dann kann er nicht wissen, dass er inkompetent ist. Die Fähigkeiten, die man braucht, um eine richtige Lösung zu finden, sind genau jene Fähigkeiten, die man braucht, um eine Lösung als richtig zu erkennen.“

      – David Dunning


      Wer ist Ihrer Meinung nach also kompetent genug entsprechenden Beiträgen das Prädikat "Müll" zuzuordnen?
    • ChiliForever 04.02.2017 14:30
      Highlight Highlight Hallo Michael L. Tatsächlich wäre es schön, wenn eine Einschränkung nicht notwendig wäre. Allerdings geben die Kommentarfunktionen Möglichkeiten, die füher - also vor dem Internet - nicht andeutungsweise bestanden.
      Keine Zeitung hat früher sämtliche Leserbriefe veröffentlich. Und wenn veröffentlich wurde, war das schon selektiv.
      Als alternative Möglichkeit gibt es beispielsweise die Speakers Corner in London. Aber dort herrscht nicht die Anonymität des Internets. Wer dort andere bepöbelt, gegen andere hetzt wird dort real gesehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tanuki 04.02.2017 13:56
    Highlight Highlight Obschon ich gerne anonym kommentiere sollte man sich überlegen die User zu verifizieren (zb über eine Telefonnummer). Im talkback wäre der User anonym jedoch nicht gegenüber der News Portalen.
    • ChiliForever 04.02.2017 23:40
      Highlight Highlight Die Idee finde ich übrigens sehr gut!
  • Groovy 04.02.2017 13:53
    Highlight Highlight Schade für das elektronische Medium. Das ist ja gerade der Vorteil von E-News, dass man in den Kommentaren Stellung beziehen und auch Fakes entlarven kann. So ist man wieder bedingungslos der einseitigen Berichterstattung ausgeliefert und kann seine Meinung höchstens per Leserbrief, welcher vielleicht gar nie gedruckt wird, Ausdruck verleihen. Nun ja, die Printpresse schaufelt sich ihr eigenes Grab. Nix gelernt aus der Vergangenheit und keinen Plan für die Zukunft...
    • Midnight 04.02.2017 14:42
      Highlight Highlight Da hat die NZZ aber nichts dafür. Was soll sie machen? Die entsprechenden Kommentarschreiber per IP-Adresse identifizieren und ihnen den Zugang zu NZZ Online sperren? Oder gleich Hausbesuche machen und denen Manieren beibringen?...
    • Sascha Erni 04.02.2017 15:01
      Highlight Highlight Fakes entlarven bzw. »höchstens Leserbrief«? Nö.

      »Eine direkte Feedback-Funktion wird es bei «NZZ.ch» weiterhin geben. Allfällige Fehler und Hinweise können die Leserinnen und Leser der Redaktion online weiterhin melden.«

      Fehler, Reklamationen etc. kann man immer noch problemlos, schnell und unkompliziert einbringen bzw. melden. Ist kein Problem. Nur Stimmung-Machen geht halt nicht mehr so leicht wie bis anhin. Wer das möchte, kann sich ja gerne ein Blog einrichten.
  • Angelo C. 04.02.2017 13:52
    Highlight Highlight Finde ich eigentlich schade, besser wäre m.E. gezielt unsachliche oder allzu gehässige Kommentare mit persönlichen Beleidigungen zu zensieren, als den ganzen Meinungsaustausch von Lesern kategorisch und dauerhaft zu unterbinden. Um dann treudoof bei drei völlig unverfänglichen Themen die Kommentarfunktion zu öffnen 🙄!

    Der Tagesanzeiger macht es da etwas besser, denn er schliesst die Kommentarfunktion nur dann selektiv, wenn das Thema exorbitante Hassausbrüche erwarten lässt.

    Für Online-Medien, die werbe- und einnahmetechnisch von Clicks leben, ist das NZZ-Vorgehen eh kein gangbarer Weg 🤓!
    • Midnight 04.02.2017 14:46
      Highlight Highlight Das hat mich bei der 20min irgendwann gestört. Bei wirklich interessanten Themen, bei denen mich die Meinungen der Leser interessiert hätte, war die Kommentarfunktion meisten deaktiviert. Das nervt! Dann lieber gleich komplett darauf verzichten. Zum Glück sehe ich solche Wutausbrüche hier sehr selten 😄👍
  • bennni 04.02.2017 13:51
    Highlight Highlight Schön, dass man hier diesen Beitrag frei kommentieren darf! Gerade in einer Zeit, in der freie Meinungsäusserung immer wichtiger wird, Dialog gefördert werden sollte, Fake News hinterfragt werden sollten, ein Trump mit einseitigen Wahrheiten die Medienlandschaft beherrscht und die 4. Gewalt (die Medien) vor dem Abgrund steht, braucht es eine Kommentarfunktion! Es scheint traurig, dass die Schweizer Vorzeige-Zeitung es nicht hinkriegt Community Management zu betreiben! Nur noch drei gesteuerte "Foren" am Tag (mit leicht verdaulichen Themen) ist für mich KEIN DIALOG mehr mit den Lesern. Schade!
    • pun 04.02.2017 14:18
      Highlight Highlight Ich schätze mal, watson steckt einfach mehr Ressourcen in das Überprüfen der Beiträge. Je nach Auslegung wird auch bei watson nicht "frei kommentiert", jeder Beitrag muss einzeln von watson freigeschaltet werden. Das lohnt sich aber auch, wenn man die doch häufig gehaltvollen Diskussionen hier anschaut.
      Was aber nicht heisst, dass man hier gesittet über das Flüchtlingsthema diskutieren könnte. Bei den allermeisten anderen Themen macht es aber Spass und durch die häufigen Feedbacks von anderen Usern oder Redaktorinnen entsteht tatsächlich ein Meinungsaustausch.
  • Vio Valla 04.02.2017 13:50
    Highlight Highlight Ich kann es verstehen. Es muss ein enormer Aufwand sein und etliche Nerven kosten, diese Kommentarfunktionen so zu betreuen, dass es nicht noch mehr ausartet. Auch stehen die etlichen Hasskommentare nicht im Verhältnis zu der allgemeinen Meinung. Ich vermute, dass viele Gehässige einfach zuviel Zeit haben (weil zB arbeitslos), oder dass gewisse Gruppen gezielt Kommentarspalten bombadieren. Auf der anderen Seite schätze ich hier auf Watson zB, dass man alle Artikel kommentieren kann und bin dankbar, dass ihr euch diese Mühe macht.
  • SJ_California 04.02.2017 13:49
    Highlight Highlight Es ist schade, dass dieser Schritt nötig wurde. Es gibt einfach zu viele Leser, welche unnötige, rassistische, destruktive und pöblerische Kommentare schalten, auch bei Watson... Interessante Diskussionen, in welchen die Leser und Redakteure weitere Fakten, Informationen und Ideen teilen muss man zwischen den gehässigen Kommentaren suchen.
    • Groovy 04.02.2017 14:49
      Highlight Highlight Oft reicht auch ein Kommentar, welcher faktenbasiert das Weltbild eines Autors ins Wanken bringt, für Zensurmassnahmen. Muss weder pöbelnd noch rassistisch daherkommen.
  • The Destiny // Team Telegram 04.02.2017 13:37
    Highlight Highlight Mit Disqus kann man eben besser Werbung aufschalten als Kommentare moderieren, jedoch gibt es auch da feauters die Kommentare welche di Netiquette nicht einhalten melden können... ect.
    • oliphox 04.02.2017 14:00
      Highlight Highlight Das Problem an diesen Features: Sie sind extrem einfach zu manipulieren. Die zerstrittenen Nutzer flaggen sich dann einfach gegenseitig. Zur Werbung auf Disqus: Wir haben diese Woche ziemlich viel damit zu tun gehabt, Disqus die Werbung abzugewöhnen. Das ist für uns als nicht ein Feature, das wir wollen oder brauchen.
    • The Destiny // Team Telegram 04.02.2017 15:04
      Highlight Highlight Dann nehmt doch das FAcebook Kommentar Plug-in, dann habt ihr noch mehr Daten von den Usern und die Werbung kann besser orchestriert werden.

      Bonuseffekt -> Hinter einem Facebook profil steht eine öffentliche Person meistens und mann könnte dann einfach accounts sperren.
    • The Destiny // Team Telegram 04.02.2017 15:08
      Highlight Highlight Noch ein etwas weniger zynischer vorschlag.

      Ich weiss nicht inwiefern man disqus modifizieren kann, aber sperrt die option für einen gast acc.
      sperrt dann die normalen acc. wenn sie gegen die netiquette verstossen und gebt gleichzeitig noch einen IP sperre obendrauf.
      Dann benötigt man bereits VPN oder Proxy zum erstellen eines neuen Kommentars. Wenn jemand mit VPN/Proxy auf eure Seite zugreift, leitet ihn um auf ein Captcha oder schränkt solchen Leuten die Funktionen eurer Website ein.
  • Evan 04.02.2017 13:36
    Highlight Highlight Ist doch über all so. Bei 20 Minuten werden 90% der Kommentare nicht freigeschaltet, bei Watson fängts auch an.
    Ich warte immer noch auf das erste Nachrichtenportal, die alle Kommentare freischaltet und im Nachhinein redaktioniert - mit der Hilfe der Benutzer beispielsweise. Das wäre um ein vielfaches weniger frustrierend und weniger zensurierend. Benutzerkommentare sind nun mal bestandteil des Internets.
    • sambeat 04.02.2017 13:48
      Highlight Highlight Ja. Aber Beleidigungen gehören nicht dorthin...
    • Evan 04.02.2017 13:55
      Highlight Highlight Hab ich ja nicht gesagt......
    • Nausicaä 04.02.2017 14:07
      Highlight Highlight und wie stellst du dir das konkret vor, dieses 'im Nachhinein' redaktionieren'?



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Böhmermann ist aus der Sommerpause zurück – und legt sich gleich mit Kollegah an 👊

Jan Böhmermann meldet sich aus der Sommerpause zurück – und wie. Im Teaser zu seiner ersten Folge, die am Donnerstag auf ZDFneo ausgestrahlt wird, schiesst Böhmermann hart gegen den Rapper Kollegah. Der war während Böhmermanns Pause mit seinem Coaching-Programm «Alpha Mentoring» und anschliessender Klage gegen das Magazin «Vice» in die Schlagzeilen geraten.

Die Vorwürfe: Kollegah vermittele Pseudomännlichkeit, wilde Verschwörungstheorien und übe Druck auf Teilnehmer seiner Kurse aus. Und …

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