DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Kampf gegen die Empfangsgebühren

Referendum «Nein zur neuen Billag-Mediensteuer für alle» zustandegekommen

10.12.2014, 11:1405.03.2015, 10:15

Das Referendum gegen das neue Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) ist gemäss dem Schweizerischen Gewerbeverband (SGV) zustandegekommen. Bereits wurden 65'000 Unterschriften gesammelt, 40'000 davon sind beglaubigt, wie SGV-Direktor Hans-Ulrich Bigler am Mittwoch einen Bericht der Zeitung «Blick» bestätigte.

Die Unterschriftensammlung solle vorerst weitergeführt werden, sagte Bigler. Das Referendum werde voraussichtlich am 12. Januar eingereicht. Der Gewerbeverband stösst sich vor allem daran, dass auch Unternehmen eine geräteunabhängige Abgabe zahlen sollen.

Auch der Verein Aktion stopBillag.ch hat das Referendum gegen das revidierte RTVG ergriffen. Er stört sich insbesondere daran, dass künftig alle Haushalte eine Empfangsgebühr bezahlen müssen.

Das vom Parlament verabschiedete RTVG sieht einen Systemwechsel vor: Demnach müssen künftig alle Haushalte Empfangsgebühren bezahlen, unabhängig davon, ob sie Radio- oder Fernseh-Apparate besitzen. Auch Unternehmen ab einem Jahresumsatz von 500'000 Franken werden zur Kasse gebeten.

Da die Zahl der Abgabezahler auf mehr Haushalte und Unternehmen verteilt wird, könnte die Gebühr von heute 462 Franken pro Haushalt und Jahr auf rund 400 Franken gesenkt werden. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Omikron verbreitet sich weltweit: Diese 9 Punkte dazu solltest du kennen
Die Virusvariante Omikron verbreitet sich in der Welt. Derweil werden mit Hochdruck Informationen zur neuen Variante gesammelt und ausgewertet. Das ist der aktuelle Stand der Dinge.

Aufgrund der Aktualität fand der Point de Presse mit Experten des Bundes schon am Montag statt am Dienstag statt. Anne Lévy, Direktorin Bundesamt für Gesundheit BAG, sagte dabei: «Wichtig ist für uns im Moment, dass wir die 5. Welle, welche Delta verursacht in den Griff kriegen. Warum? Wir müssen unbedingt vermeiden, dass wir gleichzeitig eine Zirkulation von Delta und Omikron verhindern.»

Zur Story