Schweiz
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Ein asylsuchendes Elternpaar mit zwei Kindern laeuft vom Bahnhof Buchs SG zum Polizeiposten. 5 Asylanten, 2 Kinder ein Elternpaar und ein junger Mann, kommen mit dem Railjet Zug von Wien her auf dem Bahnhof in Buchs SG an und werden nach einem Zwischenhalt bei der Polzei in die Asylunterkunft in Altstaetten SG gebracht, Buchs SG, am Dienstag, 1. September 2015. (KEYSTONE/Dominic Steinmann)

Bild: KEYSTONE

Bund legt knappe Milliarde Franken Sozialhilfe für Flüchtlinge zur Seite

Prognosen, wie viele Flüchtlinge dieses Jahr einen Asylantrag in der Schweiz stellen werden, wagt das Staatssekretariat für Migration (SEM) nicht mehr. Doch anhand des Budgets zeigt sich, mit wie vielen Gesuchen der Bund rechnet. 1,5 Milliarden Franken hat das SEM für 2016 vorgesehen.

Fabienne Riklin / Schweiz am sonntag



Wie viele Flüchtlinge in diesem Jahr in der Schweiz Schutz suchen werden, weiss niemand. Beim Staatssekretariat für Migration (SEM) beobachtet man die Lage aufmerksam. Jeder neu errichtete Grenzzaun innerhalb Europas, jede Gesetzesverschärfung, jede Ankündigung von Obergrenzen kann Auswirkungen auf die Schweiz haben.

Das vergangene Jahr zeigte: Rund 10 Prozent der Menschen, die von Nordafrika über das Mittelmeer nach Europa kommen, stellen ein Gesuch in der Schweiz. Von Flüchtlingen, die von der Türkei nach Griechenland übersetzten, gelangen etwa 2 Prozent hierher. Doch die Flüchtlingsrouten nach Europa bleiben unberechenbar. Im Hinblick auf den Frühling «müssen wir uns auf eine mögliche Notsituation vorbereiten», sagte Hans-Jürg Käser, Präsident der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorenkonferenz, gestern zu Radio SRF.

39'500 Menschen stellten 2015 in der Schweiz ein Asylgesuch – so viele wie seit dem Kosovokrieg Ende der 90er-Jahre nicht mehr. Das SEM wagt für das laufende Jahr keine Prognose, geht aber von mindestens 40'000 Gesuchen aus.

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So sollen Asylsuchende in Zukunft verteilt werden. 
bild: screenshot/schweizamsonntag

Die hohe Zahl der Asylgesuche hat auch Folgen für die Bundeskasse. 1,5 Milliarden Franken hat das SEM für 2016 budgetiert. Der grösste Teil – 940 Millionen Franken – ist für Sozialhilfekosten für Asylsuchende, vorläufig Aufgenommene und Flüchtlinge eingeplant. Vergangenes Jahr waren dafür noch 746 Millionen Franken vorgesehen gewesen.

Allerdings rechnete der Bund damals mit 17'000 Gesuchen weniger, rund 22'000. Weil schliesslich fast doppelt so viele Menschen einen Asylantrag stellten, musste der Bundesrat im September zwei Nachtragskredite im Umfang von rund 207 Millionen Franken beantragen – vor allem für Sozialhilfekosten.

Bund trägt Grossteil der Kosten — noch

Die meisten Kosten fallen bisher noch beim Bund an, da dieser in den ersten Jahren die Sozialhilfe bezahlt. In den nächsten Jahren wird aber eine grosse Zahl von Personen aus dem Asylbereich zu den Kantonen übergehen und damit auch die Gemeinden belasten.

Ein Blick in die Asylverordnung des Bundes zeigt, wie die Gelder verteilt werden: Mit den Kantonen hat man sich auf eine monatliche Globalpauschale von 1429 Franken pro Asylsuchenden geeinigt, die vom Bund an die Kantone ausbezahlt wird. Davon fallen rund 1200 Franken für die Sozialhilfe an: Die Unterkunft kostet im Schnitt 348 Franken, der Lebensunterhalt 420 und die Gesundheitskosten 317 Franken. Die restlichen 300 Franken fliessen in Betreuungskosten, Kurse und Spezialplatzierungen. Nur der Wohnkostenanteil und die Krankenkassenprämien unterscheiden sich von Kanton zu Kanton.

Die 31 eindrücklichsten Bilder des Flüchtlingsdramas 2015

Von den rund 50 Franken, die den Kantonen pro Tag und Asylsuchenden bezahlt werden, gehen 31.50 Franken an die Gemeinden, denen die Asylsuchenden zugewiesen werden. Damit müssen die Unterbringung, die Sozialhilfe und die Betreuungskosten gedeckt werden. Die Gesundheitskosten laufen weiterhin über den Kanton. Überschreiten Härtefälle diese Pauschale, beispielsweise weil die Flüchtlinge schwer krank sind oder Kinder fremdplatziert werden müssen, haben die Gemeinden für die Zusatzkosten aufzukommen.

Asylreform soll Effizienz bringen

Um die Kosten im Asylwesen zu senken und die hohe Zahl der Gesuche zu bewältigen, plant das SEM verschiedene Massnahmen. «Es braucht effizientere Strukturen und raschere Verfahren», sagt Mario Gattiker, Staatssekretär des SEM. Daher sieht die geplante Asylreform, über die das Stimmvolk im Juni abstimmt, verschiedene Neuerungen vor. So sollen künftig 60 Prozent aller Gesuche innerhalb von 140 Tagen abgewickelt sein.

Damit dies machbar ist, will das SEM etliche Verfahren bereits in den Empfangszentren des Bundes abschliessen. Vor allem Gesuchsteller, die kaum Chance auf eine Aufnahme haben, sollen erst gar nicht auf die Kantone verteilt werden. «Diese Plätze müssen für Menschen, die Hilfe brauchen, zur Verfügung stehen.» 5000 Plätze sind auf Bundesebene vorgesehen (siehe Grafik). Von der Registrierung über das Verfahren bis hin zur Rückkehr soll alles dort aufgegleist und erledigt werden.

Fast-Track-Verfahren schon heute

Bereits heute zieht das SEM Dossiers von Asylsuchenden vor, die wenig Gründe haben zu bleiben. So erhalten alle Gesuchsteller aus dem Balkan innert 48 Stunden Bescheid. Und auch Menschen aus dem Maghreb, Gambia und Senegal erhalten ein Fast-Track-Verfahren. Beim SEM setzt man unabhängig vom Ausgang der Abstimmung auf die abschreckende Wirkung fairer und konsequenter Verfahren.

Rund 1,4 Millionen Menschen ersuchten in Europa um Asyl. Auf die Schweiz entfielen 3 Prozent. Zwei Drittel der Schutzsuchenden stammten aus Eritrea, Afghanistan, Syrien und dem Irak

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101Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MDM 01.02.2016 10:19
    Highlight Highlight Ich habe das Gefühl es sind fast nur Männer im alter von 23-35 Jahren hier her geflüchtet wo sind die ganzen Frauen und Kinder??
    • atomschlaf 01.02.2016 15:25
      Highlight Highlight Die kommen dann per Familiennachzug.
  • Monti_Gh 31.01.2016 14:31
    Highlight Highlight ich sag nur:
    User Image
    • Monti_Gh 31.01.2016 16:34
      Highlight Highlight Ich verstehe's nicht ganz. Die Leute wählen die sog. Bürgerlichen Parteien, welche die Steuern für die Reichen verringern und bei Bildung, Gesundheit und Öv sparen.
      Und dann nerven sie sich, dass für Flüchtlinge Rückstellung getätigt werden.
      Habt ihr euch nie gefragt wieviel Milliarden durch die Unternehmenssteuerreform II weggefallen sind?
  • Spooky 31.01.2016 13:28
    Highlight Highlight Die Profiteure der Flüchtlingswelle:

    1. Die Koordinatoren/Betreuer mit ihren 5stelligen Salären.
    2. Die Wohnungsvermieter: Die Miete für die Flüchtlinge wird vom Staat bezahlt, das ist immer gut.
    3. Die Ärzte
    4. Die Zahnärzte
    5. Die Optiker (die Flüchtlinge bekommen die Brillen gratis)
    6. Die Hilfswerke, die die Flüchtlinge betreuen
    7. Die Privatfirmen, die die Flüchtlinge betreuen
    8. Die Zulieferer für die Unterkünfte (Nahrung, Kleidung)
    9. Die Handwerker (Reparaturen werden vom Staat bezahlt, das ist immer gut.)
    10. Die Handyverkäufer (Handy gratis)
    11. usw.

    Flüchtlinge sind BIG BUSINESS
    • atomschlaf 31.01.2016 13:43
      Highlight Highlight ...und der dumme Steuerzahler zahlt und zahlt.
    • Spooky 31.01.2016 14:13
      Highlight Highlight Das mit der Quellenangabe ist leider nicht möglich. Ich lebe in einem kleinen Kanton, wo sich die Leute noch kennen.

      Ich habe noch etwas zu verlieren, zum Beispiel meine bescheidene Wohnung. Mein Vermieter ist ein Linker, und ich möchte im Moment meine Wohnung noch behalten.

      Aber du kannst davon ausgehen, dass ich nicht einfach irgendeinen Unsinn behaupte. Wieso sollte ich?
    • Domino 31.01.2016 14:32
      Highlight Highlight Nicht zu vergessen: die Pharmaindustrie. Diese Woche wurden Rekordgewinne mitgeteilt. Alleine eine Monatsration Medikamente für eine Person gegen Hepatitis C kostet über 20'000 Franken. Zahlen aus Deutschland: 95% der Flüchtlinge sind gesund. Die anderen 5% habe Krankheiten wie Polio, Hepatitis C, Krätze, Tuberkolose, Keuchhusten oder Masern. Quelle: welt.de
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  • memento 31.01.2016 13:24
    Highlight Highlight Habt ihr nicht mal ein anderes Foto? Dieses Foto mit diesen zwei Personen erscheint zum xten Mal, wenn es um Flüchtlingen geht....😫
    • stadtzuercher 31.01.2016 16:19
      Highlight Highlight bei den ereignissen in köln ist es aber nicht erschienen ;-)
  • willey 31.01.2016 13:05
    Highlight Highlight Was ich mich noch eher frage ist wie die 10% von Nordafrika über das Mittelmeer in die Schweiz kommen. Soweit ich weiss liegt die Schweiz nicht am Mittelmeer?? Oder könnte es sein, das hier ein EU-Mitgliedsland gewisse Verträge bricht?
    • atomschlaf 31.01.2016 13:21
      Highlight Highlight @willey: Die Dublin-Verträge werden praktisch in ganz Europa missachtet. Wenn diese eingehalten würden, dann kämen keine Asylbewerber über die Landgrenze in die Schweiz.
    • Stephan Locher 31.01.2016 13:26
      Highlight Highlight Es könnte auch sein, dass Sie als Touristen ins Land kommen und dann Asyl beantragen.

      Auf welche Abkommen mit der EU beziehen Sie sich?
    • NWO Schwanzus Longus 31.01.2016 13:36
      Highlight Highlight Rate mal. Es ist Italien😉😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Swaghetti Yolonese 31.01.2016 12:24
    Highlight Highlight Was ist nur in den Kommentarspalten los hier wurden etwa die Volksparteischäfchen darauf Aufmerksam das sie hier mit ihren Hassbotschaften in der Unterzahl sind und man noch ein wenig fauler Senf dazugeben kann?
    Bleibt doch bitte bei 20min
    • TanookiStormtrooper 31.01.2016 13:00
      Highlight Highlight Das Gefühl habe ich in den letzten Wochen leider auch. Für Watson ist es sicher gut wenn sie mehr Leser haben, für eine vernünftige Diskussion sind die SVP-Trolle leider nicht sehr gut. Solange meine Kommentare aber hier noch freigeschaltet werden bleibe ich, denn auf 20min haben sie offenbar schon kapituliert und schalten nur noch SVP Kommentare frei. Eventuell sollte man jetzt über das abschaffen der Blitze denken, denn dass man sich durch ausloggen oder mehrere Profile ungeliebte Meinungen gleich mehrfach blitzen kann halte ich für eine Schwachstelle die schamlos ausgenutzt wird.
    • TheCloud 31.01.2016 13:17
      Highlight Highlight Seid doch nicht zu streng mit den Auftragskommentatoren. Die armen Trolle machen auch nur ihren Job. Solange Blocher &Co. zahlen, müssen diese kräftig klicken und kommentieren.
    • lilas 31.01.2016 13:28
      Highlight Highlight das habe ich mich auch grad gefragt!
    Weitere Antworten anzeigen
  • atomschlaf 31.01.2016 12:14
    Highlight Highlight Bei der Bildung wird gespart, beim öffentlichen Personal wird gespart, bei der Infrastruktur wird gespart - nur im Asylwesen soll noch mehr ausgegeben werden? Sonst geht's noch gut?
    Das SEM hat sich genau so an das Budget zu halten, wie der Rest der Verwaltung auch.
    Entweder ist die Zahl der angenommenen Asylgesuche zu begrenzen oder die individuellen Leistungen sind zu kürzen.
    Alles andere ist nicht akzeptabel.
    • stadtzuercher 31.01.2016 12:34
      Highlight Highlight atomschlaf, machen wir uns nichts vor: diejenigen, die im asylwesen sparen wollen, die fordern auch weniger ausgaben bei öffentlichem personal, bildung, infrastruktur (allen voran die svp und ihre wähler).
      deine krokodilstränen sind etwas gar leicht zu durchschauen.
    • stadtzuercher 31.01.2016 12:45
      Highlight Highlight atomschlaf, lies etwa deinen persönlichen kommentar hier: "Bei der Bildung könnte man einiges sparen...massiv übertriebene Bürokratie in den Schulen wieder auf ein vernünftiges Mass zurückstutzt.."
      http://www.watson.ch/!107126015

    • atomschlaf 31.01.2016 13:08
      Highlight Highlight @stadtzuercher: Beim erwähnten Beitrag ging es lediglich darum, dass ich der Meinung bin, dass im Bildungsbereich einiges an Sparpotenzial bestünde, ohne dass die Qualität des Unterrichts leidet.
      Ausserdem: Je mehr Geld das für das Asylwesen verbraucht wird, desto grösser wird der Spardruck in anderen Bereichen werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Domino 31.01.2016 11:25
    Highlight Highlight Kann mal jemand die Rolle der Sunitischen Staaten (Saudi Arabien, Kuwait, Quatar, Emirate) hinterleuchten? Die nehmen keine Flüchtlinge auf, nein, sie produzieren sie indem sie den IS unterstützen. Wo ist der Unterschied zwischen IS un Wahabismus? Warum liefert Deutschland Waffen an die sunnitischen Staaten? Schaut mal die Aktienanteile dieser Staaten an deutschen Firmen an: Deutsche Bank, Mercedes, VW, Siemens etc. Brauchen wir immer weniger Öl durch die Energiewende? Sinkt der Einfluss von sunnitischen Staaten? Ist es das letzte Aufbegehren oder Krieg? Warum bekämpfen wir nicht die Ursache?
    • NWO Schwanzus Longus 31.01.2016 11:53
      Highlight Highlight Diese Staaten werden eben auch zusammenbrechen ich habe dazu einen Interesanten Artikel gelesen von Thierry Meysan, der Ölpreis bringt den Staaten riesige Defizite, sie könnten in ein paar Jahren Bankrot sein.
    • seventhinkingsteps 31.01.2016 12:05
      Highlight Highlight Ich möchte als Flüchtling nicht unbedingt in den Staat flüchten, in dem die Ideologie vor der ich flüchte Staatsreligion ist und Homosexualität illegal ist. Ursache bekämpfen wäre das beste, aber an der aktuellen Flüchtlingswelle wird das nichts mehr ändern.
    • Pisti 31.01.2016 12:32
      Highlight Highlight Südländischer Macho das stimmt so nicht ganz, der Ölpreis wird ganz bewusst von der OPEC so tief gehalten um andere Player (Russland, USA etc.) aus dem Markt zu drängen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Big ol'joe 31.01.2016 11:15
    Highlight Highlight Nur so mal etwas für nebenbei: hier wird oft gesagt, wir stopfen zuerst die, anstatt unser Mäuler und die AHV leidet und blablabla. Wisst ihr was? Ist mir Sch**ss egal!
    Wir sind im grössten Konsum und Wohlstandsland, in der TOP5 der reichsten Länder weltweit! Und ihr heult drauf los, wenn das Budget für andere ein wenig erhöht wird? Eigentlich noch alles klar?

    Das ist wie ein Kind, welches vom den anderen das Pausenbrot stiehlt und dann alles ganz alleine isst.
    Aber Achtung! Das Kind möge von Übellkeit befallen werden und ordentlichen kotzen! Also:

    Passt auf das ihr nicht zu viel Frisst!
  • Angelo C. 31.01.2016 11:13
    Highlight Highlight Man muss sich mal vor Augen halten, wie sich unsere Defizite mehr und mehr potenzieren werden :

    Hier die ersten 1.5 Mia., dann der angekündigte Steuereinnahmenverlust bei der (wahrscheinlichen) Annahme der Heiratsstrafe-Initiative. Eine weitere durch Maurer angekündigte Miliarde generell roter Zahlen.

    Wenn man also nur diese drei Posten addiert, dann sind wir bereits 3.5 Mia. in den Miesen...

    Macht nichts?

    • seventhinkingsteps 31.01.2016 12:06
      Highlight Highlight Du hast die Millionen vergessen, die die DSI kosten wird.
    • stadtzuercher 31.01.2016 12:37
      Highlight Highlight angelo, hast die unternehmenssteuerreformen vergessen. die ustr II kostet uns schon milliarden, und die ustr III wird von der bürgerlichen regierung und dem bürgerlichen parlament grad vorbereitet, wird nochmals milliarden kosten.
    • R&B 01.02.2016 13:47
      Highlight Highlight @Angelo C: Ist alles ein bisschen komplexer, weil ein Staat kein Unternehmen ist. Machen Sie sich keine Sorgen, die Schweiz hat ein sehr gesundes Budget und das bleibt auch so. Andere Staaten träumen davon.
  • Serjena 31.01.2016 11:00
    Highlight Highlight Heute Morgen habe ich ein Zitat gelesen, und ich wünsche mir dass bei all diesen Diskussionen sich die Teilnehmer dies zu Herzen nehmen, bevor irgendwelche Posts formuliert werden.
    Helmut Schmidt (ich denke wir wissen alle wer Helmut Schmid war) sagte „Es gibt so eine unterschwellige Neigung bei Millionen Bürgern, auch Arbeitnehmern, den Ausländern für alles die Schuld zu geben“ – wie einst den Juden. Lasst uns das um Gottes Willen nicht mitmachen.
    • atomschlaf 31.01.2016 12:11
      Highlight Highlight Helmut Schmidt sagte auch “Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden” - und zwar schon 2005!
      http://www.focus.de/politik/deutschland/helmut-schmidt-ii_aid_95473.html
    • R&B 01.02.2016 13:48
      Highlight Highlight @atomschlaf: Warum sind Sie den so Ausländer- oder Flüchtlingsfeindlich? Wo entsteht dadurch bei Ihnen persönlich Schaden?
    • atomschlaf 01.02.2016 15:48
      Highlight Highlight @DenkeZuerst: Ich bin überhaupt nicht ausländerfeindlich. Ich möchte nicht in einer Bünzli-Schweiz ohne Einwanderer leben.
      Ich bin aber der Meinung, dass wir nur Ausländer einwandern lassen sollten, die dem Land etwas bringen und die auch hierher passen, d.h. Leute die auch beschäftigt werden können, die ausgebildet sind, die unsere westlich-liberalen Werte anerkennen, etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pedrinho 31.01.2016 11:00
    Highlight Highlight Wenn ich mir vorstelle, was ich mit +- chf1500 in den herkunftslaendern der fluechtenden erreichen koennte. So manch einer wuerde sicher gerne zuhause bleiben, als ins ungewisse zu fluechten.

    Es gibt genuegend beispiele wie mit einfachen mitteln armut bekaempft und zukunft geschaffen werden kann. Im weg stehen meistens "nur" die buerokraten.




    • Leo Helfenberger 31.01.2016 11:11
      Highlight Highlight Was würdest du zum Beispiel in Aleppo mit deinen 1'500 CHF kaufen? Ich weiss nicht, wie viel wert Papiergeld da noch hat...
      User Image
    • Stephan Locher 31.01.2016 11:11
      Highlight Highlight Wenn genau meinen Sie mit "Bürokraten"?

      Im Wege stehen manchmal auch Politiker, welche gegen Geld für Hilfe in den Fluchtländern stimmen.
    • Big ol'joe 31.01.2016 11:21
      Highlight Highlight Ach was Leo, lass mal. Das ist doch alles Lügenpresse. In Wirklichkeit ist Syrien das Paradies. Dort hat jeder Mann, oder auch Frau, seine 10 Jungfrauen in einem Milchbrunnen und die Sonne scheint warm den Tag und mann isst Datteln und Weintrauben den ganzen Tag und liegt in der Sonnenmatte. Aber weisst du, die kommen nur hier her um uns zu ärgern. Ich glaube sogar die beherrschen die Medien mit den Linken und den Amis. Das ist von langer Hand geplant und blablabla...

      Ach herrlich, was für Schrott die Menschem sagen. Aber Interessant: sie sagen es mit so viel Hass!
    Weitere Antworten anzeigen
  • 7immi 31.01.2016 10:56
    Highlight Highlight ach was, das asylwesen ist nicht gratis? oh wunder! je nach dem wie sich das ganze entwickelt, kanns noch deutlich teurer werden... wir sparen bei der bildung, armee, polizei, usw und geben es dann so wieder aus. es ist spannend, in welchen ämtern die schweiz immer geld hat und in welchen nicht... ob diese politik aufgeht, wird sich zeigen.
    • Serjena 31.01.2016 11:11
      Highlight Highlight Bitte nicht die Unwahrheit verbreiten, das Armeebudget wurde von Ueli Maurer per 2016 erhöht auf 5 Milliarden pro Jahr, das heisst konkret, das bedeutet einen Budgetzuwachs von + 600 Millionen jährlich.
      http://www.conviva-plus.ch/?page=1704
    • 7immi 31.01.2016 11:31
      Highlight Highlight @serjena
      das ist richtig. bisher musste die armee aber fleissig mitsparen.
    • Serjena 31.01.2016 11:48
      Highlight Highlight @7iimmi dann möchte ich dir noch empfehlen diesen Artikel zu lesen, solches geht immer sehr gerne vergessen, aber damit ist für mich die Diskussion bezüglich Armee erledigt.
      Maurer gibt jährlich Hunderte Millionen an die Bundeskasse zurück
      Armeechef Ueli Maurer beklagt sich über ein zu kleines Armeebudget. Doch wie die SRF-Sendung «10vor10» aufzeigt, gibt er jedes Jahr dreistellige Millionenbeträge zurück. Sicherheitspolitikerinnen sind irritiert
      http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Maurer-gibt-jaehrlich-Hunderte-Millionen-an-die-Bundeskasse-zurueck/story/24769325

    Weitere Antworten anzeigen
  • Hypnos350 31.01.2016 10:32
    Highlight Highlight Ein Syrer kostet in der Schweiz monatlich 1'200.-, das Jahresgehalt in Syrien und in der Region beträgt ca. 3000.- im Durchschnitt.

    Mir ist bewusst das hier strak vereinfachte Zahlen gegenübergestellt sind, doch zeigt es das enorme Potenzial das hier verpufft! Ist es nicht gerade in Humanitären fragen sinnvoll, gar unsere Pflicht jede Ressource am effektivsten und nachhaltigsten einzusetzen?
    • Amanaparts 31.01.2016 10:51
      Highlight Highlight Stimmt. Da ist aber gerade Krieg, deswegen geht diese Logik nicht mehr auf. Das ist ja gerade das Dilemma. Um Konflikten und Flüchtlingen vorzubeugen, wäre es in unserem Interesse im Ausland zu investieren und die Lebensbedingungen vor Ort zu verbessern - Langfristig wäre es die günstigste Variante. Jetzt hast du aber wieder die Stammtisch Polteris, die ständig rum heulen, dass alle mehr haben ausser die armen Schweizer. Und wenn sich die Bedingungen im Ausland verschlechtern und die Flüchtlinge kommen, beschweren sich wieder genau die gleichen, dass man nicht vor Ort hilf!! SVP Logik!
    • Stephan Locher 31.01.2016 11:16
      Highlight Highlight Danke für Deine überlegten Worte Amanparts.

      Wenn die Fremdenfeinde und Stammtischpolterer nur 10% der Zeit welche Sie dafür aufwenden Hass zu säen investieren würden um den Schweizern in Ihrem Umfeld welchen es "schlechter geht als Flüchtlingen" zu helfen, es würde jedem Schweizer gut gehen.
  • lilas 31.01.2016 09:45
    Highlight Highlight wann wird der letzte begreifen, dass eine Völkerwanderung begonnen hat weil die Ausbeutung , Kriegswaffen, Öl,Diktaturen die Geschäfte machen, Kinderarbeit usw. die eine Seite reich und die andere Seite arm gemacht hat....das Volk hüben und drüben muss nun darunter leiden was Grossmächte, Grössenwahnsinnige und Grosskonzerne entwickelt und verbrochen haben, die einen fliehen und die anderen haben Angst um ihr Land, ihren Wohlstand und um ihre Steuergelder, wie soll man diese Lawine denn noch aufhalten können?
    • Serjena 31.01.2016 10:52
      Highlight Highlight Herzlichen Dank endlich jemand der die wahren Worte spricht, leider sind es immer noch viel zu wenige. Ich befürchte es dauert noch sehr lange bis die Menschen wieder so weit sein werden und der Wahrheit in die Augen sehen wollen.
    • Big ol'joe 31.01.2016 11:05
      Highlight Highlight Nanana wir wollen doch nicht alles nur dwn Grosskonzernen in di Schuhe schieben. Wir alle sind Schuld. Der Konsumwahn macht uns blind!
    • Max Heiri 31.01.2016 11:28
      Highlight Highlight Lieber Lilas
      Es fehlt ihnen eben gerade an Marktwirtschaft und freiem Handel mit Europa. Top Herkunftsländer wie Afghanistan, Syrien und Eritrea haben praktisch kaum Öl und kaum ein Konzern getraute sich in der Vergangenheit dort zu expandieren. Fehlende Jobs sind der Auslöser des arabischen Frühling.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Serjena 31.01.2016 09:22
    Highlight Highlight Man sollte jedoch nicht die Schuld bei den Ärmsten der Armen suchen(den Flüchtlingen) sondern die "Mächtigen" oder diejenigen welche sich dafür halten in die Pflicht nehmen, denn solange Veranstaltungen wie z.B das WEF welches die öffentliche Hand jeweils 8 Millionen kostest, gefördert werden, nur damit einige "Grössen" ???über wichtige Themen "plaudern" dürfen, dessen Nutzen sich wohl den wenigsten welche sich nicht zu dem illustreren Kreis zählen dürfen, erschliesst, sollten wir Ruhe bewahren.

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