International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06768273 Mamoudou Gassama from Mali leaves the presidential Elysee Palace after his meeting with French President Emmanuel Macron in Paris, France, 28 May 2018. The 22 year old migrant Mamoudou Gassama, who is living in France illegally, is being honored by Macron for scaling an apartment building over the weekend to save a 4-year-old child dangling from a fifth-floor balcony.  EPA/THIBAULT CAMUS / POOL MAXPPP OUT

Plötzlich berühmt: Mamoudou Gassama. Bild: EPA/AP POOL

Der Spiderman von Paris – Chronik eines modernen Märchens

Ein Sans-Papiers wird über Nacht zum Star, ja gar zum Helden der Nation. Die wundersame Geschichte des Mamoudou Gassama.



Mamoudou Gassama. Erst gestern war das ein unbekannter Name eines unbekannten Einwanderers aus Mali. Heute kennt ihn die ganze Welt. Denn: Gassama ist ein Held. Den Spiderman von Paris nennen sie ihn jetzt. 

Dabei hätte Gassama, streng genommen, gar nicht tun dürfen, was ihn zum Helden machte. Ja, er hätte zu jenen Zeitpunkt gar nicht am Ort des Geschehens sein dürfen, er hätte nicht in Paris, nicht in Frankreich, nicht in Europa sein dürfen.

Denn Gassama ist ein Sans-Papiers, einer der ohne gültige Papiere heimlich eingereist war, ein «Illegaler», wie ihn manch ein Politiker nennen würde. Oder zumindest war er das bis zu jenem Moment, der sein Leben total auf den Kopf gestellt hat.

Gassama, 22-jährig, seit rund sechs Monaten in Frankreich, ist am Samstagabend unterwegs, um sich irgendwo den Champions League-Final zwischen Real Madrid und dem FC Liverpool anzusehen. Er kommt an einem Häuserblock vorbei. Davor auf der Strasse haben sich Menschen angesammelt. Sie schauen nach oben, reden und schreien wild durcheinander.

Dort oben, im vierten Stock klammert sich ein kleines Kind an der Aussenseite eines Balkongeländers fest. Nachbarn versuchen vergeblich das Kind hochzuziehen. Gassama sieht die Szene, rennt los, springt und bekommt das Geländer des untersten Balkons zu fassen. Innerhalb von 30 Sekunden klettert er von Balkon zu Balkon bis in den vierten Stock. Schnell zieht er das Kind hoch und hebt es auf sicheren Boden zurück. Die Menge unter ihm johlt und jubelt. 

Als Polizei und Feuerwehr eintreffen, ist alles schon vorbei. Die Sanität kümmert sich um den kleinen Buben, der abgesehen von einem abgerissenen Fingernagel mit einem Schock davon gekommen ist. Weil der Vater seinen Sohn unbeaufsichtigt liess, wird dieser festgenommen. Das Kind kommt in die Obhut des Jugendamtes. 

Jemand hat die spektakuläre Rettungsaktion gefilmt und auf den sozialen Medien veröffentlicht. Mehrere Millionen Male wird das Video angeklickt und weiterverbreitet. Ein Held ist geboren.

Schliesslich erfährt auch Staatspräsident Emmanuel Macron von der Geschichte. Kurzerhand lädt er Gassama in den Elysée-Palast ein. Am Samstag noch ein Untergetauchter, einer, der sein Heimatland Mali vor langer Zeit verlassen hatte, wie er erzählt, der über Burkina-Faso, Niger und Libyen mit dem Boot nach Italien gelangte, ist am Montag nun unterwegs zum höchsten Mann im Land. Begleitet von Blitzlichtgewitter der Journalisten und Mikrofonen, die ihm ins Gesicht gehalten werden.

Doch Gassama ist kein Mann der grossen Worte. Er sagt lediglich: «Ich hörte viele Leute schreien. Ich bin losgerannt, um zu sehen, was ich machen kann. Ich kriegte einen Balkon zu fassen und bin dann einfach so hochgeklettert, Gott sei Dank habe ich ihn gerettet.» 

epa06768221 French President Emmanuel Macron (L) meets with Mamoudou Gassama from Mali, at the presidential Elysee Palace in Paris, France, 28 May 2018. The 22 year old migrant Mamoudou Gassama, who is living in France illegally, is being honored by Macron for scaling an apartment building over the weekend to save a 4-year-old child dangling from a fifth-floor balcony.  EPA/THIBAULT CAMUS / POOL MAXPPP OUT

Gassama bei Macron. Bild: EPA/AP POOL

Auch als Macron mehr über den Vorgang der Rettung wissen will, ihn fragt, wo seine Kraft und Geschicklichkeit herrühren, sagt er nur: «Ich spiele Fussball, jogge und gehe ins Fitnesszentrum.» Macron verspricht dem Retter ein sofortiges Einbürgerungsverfahren. Ausserdem werde man ihm zu seinem Traumjob verhelfen: Gassama möchte Pariser Feuerwehrmann werden.

Dann verleiht er ihm die nationale Ehrenmedaille für Zivilcourage und Selbstlosigkeit und sagt: «Bravo.» Gassama senkt den Blick und antwortet: «Merci.» 

epa06768275 Mamoudou Gassama from Mali shows a certificate of courage and dedication signed by Paris Police Prefect Michel Delpuech as he leaves the presidential Elysee Palace after his meeting with French President Emmanuel Macron in Paris, France, 28 May 2018. The 22 year old migrant Mamoudou Gassama, who is living in France illegally, is being honored by Macron for scaling an apartment building over the weekend to save a 4-year-old child dangling from a fifth-floor balcony.  EPA/THIBAULT CAMUS / POOL MAXPPP OUT

«Merci», sagt Gassama. Bild: EPA/AP POOL

Das könnte dich auch interessieren:

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

67
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
67Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Madmessie 29.05.2018 18:07
    Highlight Highlight Macron, der Sonnenkönig, vergibt Status und Arbeit für Heldentaten.

    Haben wir 2018?

  • Bart-Olomäus 29.05.2018 17:37
    Highlight Highlight So wie ich hier alle diese Kommentare lese ... echt traurig, wäre es eins schweizer oder ein Eidgenosse gewesen, hätte niemand etwas gesagt, aber da es ein Asylsuchender ist, ist der Aufschrei wieder gross ... die Moral von der geschicht, einem Flüchtling glaubt man nicht ... echt traurig.
    • Citation Needed 29.05.2018 20:49
      Highlight Highlight Stimmt nicht. Die Story wär einfach anders. Die Typen, die im Zug einen Terroristen mit Axt entwaffneten waren ja auch keine Asylsuchenden und dennoch gab es Medienruhm für die mutige Tat.
  • Flickii 29.05.2018 16:32
    Highlight Highlight Gänsehuuut
  • Fumia Canero 29.05.2018 13:14
    Highlight Highlight Mir tut der kleine Junge leid. Wahrscheinlich aus dem Schlaf aufgewacht und gemerkt, dass niemand da ist. Die Wohnungstür verschlossen schien der Balkon die einzige Möglichkeit zu jemandem zu gelangen. Oder vielleicht sah er sein Tun einfach nur als lustiges Spiel. In diesem Alter ist man sich vieler Gefahren noch nicht bewusst. Nun, er wurde gerettet, aber seine Bezugsperson (Vater) ist nun weiterhin von ihm getrennt. Auch wenn das Gesetz dort eine Festnahme vorschreibt, scheint mir das in dem Moment nicht die richtige Lösung.
    • Saraina 29.05.2018 13:30
      Highlight Highlight Die Mutter dürfte unterdessen von ihrer Feier zurück sein.
  • Schluch 29.05.2018 11:55
    Highlight Highlight Warum immer wieder diese in Facebook integrierten Videos??

    Play Icon
  • w'ever 29.05.2018 10:01
    Highlight Highlight meine behauptung ist noch immer, dass sich kein kleinkind so lange und so ruhig an einem geländer halten kann.
    something about this is fishy.
    • Anded 29.05.2018 11:07
      Highlight Highlight Ev. war auch die Hand eingeklemmt, und deshalb der abgerissene Fingernagel.
    • sheimers 29.05.2018 11:15
      Highlight Highlight Ich behaupte mal, dass es kein Problem ist, sich eine halbe Minute lang festzuhalten. So ein Kind ist leicht, und im Turnunterricht an den Ringen geht es auch.
    • Mr. Malik 29.05.2018 12:08
      Highlight Highlight Alles insezniert, weil positive geschichten über migranten sich ja so gut verkaufen..
      Verschwörung von flüchtlingsorganisationen und gutmenschen.. die haben das kind dort hingehängt und gehofft dass es nicht ein franzose zuerst rettet..
      Oder so...
      Alles kritisch hinterfragen ist ja schön und gut...aber...

      Ps: als jemand der schon zum spass an den ringen im turnunterricht mit an die decke gezogen wurde... Ein paar minuten kann man sich gut halten.. vor allem wenn die alternative runterfallen ist..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bene_ 29.05.2018 09:54
    Highlight Highlight Eine ausserordentliche Tat des jungen Mannes, die Bewunderung verdient! Allerdings ist das Versprechen einer Einbürgerung und einer Arbeitsstelle ein gut inszenierter PR-Coup, nicht mehr. Die französische Regierung verschärft ihre Asylgesetze immer mehr und beschneidet die Rechte von Sans-Papiers. Da kommt es sehr gelegen, wenn sie in einem medial breit ausgeschlachteten Einzelfall zeigen kann, wie nett und toll sie doch zu Migranten ist. Und siehe da, alle Leute applaudieren. Wir haben hier ein Paradebeispiel in guter PR gesehen.
    • Obey 29.05.2018 12:43
      Highlight Highlight Und wenn? Ein junger Mann hat die Chance auf ein besseres Leben, weil er im richtigen Moment Zivilcourage gezeigt und das Richtige getan hat. Er hat sein eigenes Leben riskiert um das eines anderen Menschen zu retten. Und der Staat anerkennt das und belohnt den jungen Einwanderer für seinen Mut. Wäre es dir lieber gewesen sie nehmen ihn fest und schaffen ihn aus weil er illegal im Land war? Nur damit es nicht nach PR richt? Bring mal deinen moralischen Kompass in Ordnung, der klemmt irgendwo wohl.
  • Gooner1886 29.05.2018 09:06
    Highlight Highlight Schön mal was zu lesen das nicht nur Mord und Totschlag beinhaltet.
  • Maragia 29.05.2018 09:03
    Highlight Highlight Wie kam der kleine Junge überhaupt auf die andere Seite des Geländers bzw. Glaswand??
    • Saraina 29.05.2018 13:36
      Highlight Highlight Kam er ja eben nicht. Das sind zwei Wohnungen und das Kind war alleine zuhause.
    • Maragia 29.05.2018 13:44
      Highlight Highlight Wie kam er denn sonst da hin? Hingeflogen?
    • destin 29.05.2018 17:02
      Highlight Highlight @ Maragaia
      Mal ehrlich: Würden Sie sich diese Frage auch stellen, wenn der Retter weiss wäre?
  • Rojotorino 29.05.2018 08:54
    Highlight Highlight Kleines inhaltliches Detail für die Autorin. Stammt aus der Solothurner Zeitung:

    "In der Folge zeigte sich allerdings, dass Gassama gar nicht «papierlos» ist. Der Malier hatte zuvor drei Jahre in Italien gelebt und dort ein Schutzdokument erhalten, das ihm auch die Einreise nach Paris ermöglichte."


  • Guaranĺ 29.05.2018 08:10
    Highlight Highlight Geile siäch💪👍
  • Sapientia et Virtus 29.05.2018 07:45
    Highlight Highlight Immer wachsam sein und solche Geschichten kritisch lesen! Wer weiss, ob das ganze nicht inszeniert und das Kind nie in Gefahr war? Es wäre nicht das erste mal, das Menschen so manipuliert würden.
    • Bart-Olomäus 29.05.2018 08:23
      Highlight Highlight Genau, ein kleines Kind hängt sich extra über den Balkon ^^

      und vorher hat es Mamoudou Gassama und Macron noch kurz angerufen und gesagt : ich bin jetzt soweit !

      und der Vater hat damit auch ganz sicher nichts zu tun ...
      "dem Mann droht nun eine Strafe wegen Vernachlässigung seiner elterlichen Pflichten. Darauf stehen in Frankreich bis zu zwei Jahre Gefängnis und 30 000 Euro Geldstrafe"
    • Eric Lang 29.05.2018 08:28
      Highlight Highlight Wie Du an den Votings sehen kannst, wollen die Leute manipuliert werden, beziehungsweise manipulieren mit.
      Interessant ist ja dann, wie man gleich Gesetze ohne Probleme verbiegen kann und sich die Politiker feiern lassen.
    • thelegend27 29.05.2018 08:31
      Highlight Highlight Ich hätte noch günstige Aluhüte im Angebot!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gawayn 29.05.2018 07:18
    Highlight Highlight Einwanderer auch Flüchtlinge, sind nicht wie gewisse Politiker behaupten nur schlechte gewalttätige faule Menschen.

    Dennoch glaube ich nicht, das sich die Geschichte wirklich so abgespielt hat.

    Vom Fussball Joggen Krafttraining, wird man nicht zum Kletterkünstler...
    • lilas 29.05.2018 09:10
      Highlight Highlight Was glaubst Du denn, wie sich die Geschichte abgespielt hat?
    • äti 29.05.2018 09:30
      Highlight Highlight ... von Natur aus schon
    • Gar Manarnar 29.05.2018 09:41
      Highlight Highlight Du glaubst also nicht, dass ein tranierter junger Mann die Kraft hat, von Balkon zu Balkon zu springen und sich raufzuziehen? Frag mich was daran unglaubwürdig sein soll. Zudem ev. noch Adrenalin.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fischra 29.05.2018 06:50
    Highlight Highlight Ich habe das Video gesehen wie er die Fassade hochgeklettert ist. Ein unglaublicher Typ. Der hat wirklich uneigenützig und toll gehandelt.
  • Spooky 29.05.2018 06:43
    Highlight Highlight Ein Mensch!
    • Gummibär 29.05.2018 07:53
      Highlight Highlight Ein ganz außerordentlicher Mensch ! Wert, sich für enige Minuten zu überlegen : "Was hätte ich in seiner Situation getan ?"
    • Triumvir 29.05.2018 08:26
      Highlight Highlight Ja, ein mutiger und selbstloser Mensch. Davon müsste es mehr geben...auch bei uns!
    • Geist mit Grips 29.05.2018 09:20
      Highlight Highlight Endlich mal wieder einer. Und zu meiner Überraschung wird er auch nich belohnt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 29.05.2018 06:42
    Highlight Highlight Nun, er hat die volle Aufmerksamkeit der Feuerwehr hoffe ich doch 🙂
    • Nate Summer-Cook 29.05.2018 08:04
      Highlight Highlight Drehleiter überflüssig 😂
  • Turicum 17 29.05.2018 06:29
    Highlight Highlight Die Geschichte rührte mich zu Tränen
  • Seebube91 29.05.2018 05:25
    Highlight Highlight Hoffentlich sieht die SUVA das Video nicht. Gäbe sicher ein Strafverfahren.
    • lilie 29.05.2018 07:14
      Highlight Highlight @SCRJ: Weil er in seiner Freizeit eine Fassade hochkletterte? Bestimmt nicht. Das Strafverfahren werden die Eltern des Jungen am Hals haben, weil sie ihn unbeaufsichtigt liessen.

Wenn Frauen über Autoren schreiben, wie sonst nur Männer über Autorinnen schreiben

Alles fing damit an, dass sich eine Journalistin über eine Rezension im «Tages-Anzeiger» aufregte. Darin schrieb ein älterer Mann über das Buch einer sehr jungen Frau. Vor allem aber schrieb er darüber, wie er das Aussehen besagter sehr junger Frau auf dem Foto im «New Yorker» empfand. Sie sehe darauf aus «wie ein aufgeschrecktes Reh mit sinnlichen Lippen».

Die Frau heisst Sally Rooney – sie ist 28 Jahre alt und eine mit Literatur-Preisen überhäufte Bestseller-Autorin aus Irland.

Aber anstatt in …

Artikel lesen
Link zum Artikel