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Kanton Aargau räumt Fehler bei Asylunterkunft in Windisch ein

Kanton Aargau räumt Fehler bei Asylunterkunft in Windisch ein: Mietende zu wenig beachtet

01.03.2023, 17:3901.03.2023, 17:39

Der Aargauer Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati (SVP) hat Fehler bei der Evaluation der geplanten Asylunterkunft in Windisch AG eingeräumt. Der Kanton will den gekündigten Mietern helfen. Das geht aus einem Schreiben an die Gemeinde Windisch hervor.

Bei den Abklärungen habe der Kantonale Sozialdienst dem Aspekt der bestehenden Mietverhältnisse und der Konsequenzen für die Mietenden «keine Beachtung geschenkt», heisst es in einer Stellungnahme vom Mittwoch. Man bemühe sich, gemeinsam mit allen Lösungen zu finden. Das Ziel sei der Verbleib der Mietenden in ihren Wohnungen, bis sie eine geeignete Ersatzlösung gefunden hätten.

Während der Evaluation der Unterkunft für unbegleitete minderjährige Asylsuchende (UMA) sei es zu einem Besitzerwechsel der Liegenschaft gekommen. Die neue Eigentümerin, eine Immobiliengesellschaft, habe sich bereit erklärt, diese für eine Zwischennutzung als UMA-Unterkunft zur Verfügung zu stellen. Mit dem früheren Eigentümer gab es keine Vereinbarung (sda)

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55 Franken für eine Packung Pflaster – die Schweizer Medizin hat ein Kulturproblem
Dass Ärztinnen und Ärzte gut verdienen, ist berechtigt. Nicht aber die verbreitete Selbstbedienungsmentalität. Die Kosten im Gesundheitssystem hängen auch am Berufsethos.
440 Franken nach zehnminütiger Konsultation: Die Rechnung des Augenzentrums, das ich mit meinem Sohn besuche, fällt just in die Zeit, in der wir die Krankassenprämien fürs neue Jahr bezahlen – rund 1000 Franken mehr als fürs letzte Jahr. Vielleicht deshalb schaue ich mir die einzelnen Posten genauer an. Lauter Nummern und Bezeichnungen, die für Laien schwer einzuordnen sind. Bis auf den letzten Punkt: 110 Franken für zwei Packungen Augenpflaster.
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