Schweiz
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Neuste Zahlen des BFS

In diesen Kantonen wohnen am meisten Menschen mit ausländischen Wurzeln

Im Jahr 2013 lag die Zahl der Personen mit Migrationshintergrund (ab 15 Jahren) bei 2,4 Millionen, wie das Bundesamt für Statistik am Donnerstag in einer Mitteilung bekannt gab. Das entspricht 35 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung.

Vier Fünftel davon kamen im Ausland zur Welt, während ein Fünftel in der Schweiz geboren wurde, jedoch mindestens ein im Ausland geborener Elternteil hat. 35 Prozent der Migranten hat einen Schweizer Pass.

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Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund ist jünger und verlangsamt die Alterung der ständigen Wohnbevölkerung in der Schweiz, schreibt das Bundesamt für Statistik. Personen mit Migrationshintergrund waren 2013 durchschnittlich 44 Jahre und jene ohne Migrationshintergrund 49 Jahre alt. 

Genf und Basel-Stadt sind die migrantenreichsten Kantone

Während 35 Prozent der gesamtschweizerischen Bevölkerung ab 15 Jahren einen Migrationshintergrund aufweisen, beläuft sich dieser Anteil in den Kantonen Genf und Basel-Stadt auf 61 bzw. 51 Prozent. 

In den Kantonen Uri (14 Prozent), Appenzell Innerrhoden (16 Prozent) und Nidwalden (20 Prozent) ist der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund hingegen bedeutend geringer.

Mehr Informationen zur neusten Analyse des Bundesamtes für Statistik im interaktiven Atlas des BFS. (dwi)



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