Schweiz
Migration

Altstätten SG und Kreuzlingen TG kriegen ein Asyl-Bundeszentrum

Die Standortsuche für künftige Zentren des Bundes in der Region Ostschweiz ist abgeschlossen.
Die Standortsuche für künftige Zentren des Bundes in der Region Ostschweiz ist abgeschlossen.Bild: KEYSTONE

Altstätten SG und Kreuzlingen TG kriegen ein Asyl-Bundeszentrum

04.05.2015, 11:4104.05.2015, 17:36

Die Standortsuche für künftige Zentren des Bundes in der Region Ostschweiz ist abgeschlossen. Im Rahmen der Neustrukturierung des Asylbereichs sollen 700 Unterkunftsplätze an den bisherigen Standorten des Bundes in Altstätten SG und Kreuzlingen TG realisiert werden.

Bund, Kantone und beteiligte Gemeinden haben eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) am Montag mitteilte. Altstätten soll Standort eines Bundeszentrums werden, das vorwiegend der Durchführung von Asylverfahren dient. Dazu wird der Bund einen Neubau mit 390 Plätzen für Asylsuchende sowie rund 110 Arbeitsplätzen errichten.

Im zweiten Bundeszentrum in der Region Ostschweiz sollen hauptsächlich Asylsuchende untergebracht werden, deren Ausreise aus der Schweiz organisiert werden muss. Es soll am Standort des heutigen Empfangs- und Verfahrenszentrums (EVZ) in Kreuzlingen betrieben werden. Nach dem Umbau wird das Zentrum Unterkünfte für maximal 310 Asylsuchende enthalten.

Mit den neuen Bundeszentren für Asylsuchende sollen die Asylverfahren beschleunigt werden. Der Bund will für die Neuorganisation bis zu 20 dieser Bundeszentren eröffnen. (pma/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
So stark sind die Krankenkassenprämien seit 1996 gestiegen – und das sind die Preistreiber
Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider verkündet morgen die Krankenkassenprämien 2027 – und sie dürften erneut steigen. 5 Fakten zu 30 Jahren Prämienschock, den aktuellen Preistreibern und einem Lichtblick fürs Jahr danach.
Morgen Dienstag um 14 Uhr verkündet Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider die Krankenkassenprämien für 2027. Erwartet wird ein Plus von rund 5 Prozent – mehr als im Vorjahr. Fünf Fakten zeigen, wie stark die Prämien seit der Einführung des Obligatoriums 1996 schon gestiegen sind und was hinter dem Anstieg steckt.
Zur Story