Schweiz
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Roaming-Falle: Ausländische Antennen senden über 20 Kilometer weit in die Schweiz

Ausländische Funkmasten senden teils über 20 Kilometer ins Landesinnere der Schweiz – eine Kostenfalle. Der Grund: In den Nachbarländern sind die Strahlengrenzwerte viel weniger streng.

Sven Altermatt / ch media



Eine Biketour auf der zweiten Jurakette im Mittelland kann zu einem Ausflug nach Frankreich werden – zumindest für das Handy. Obwohl die Landesgrenze weit über 20 Kilometer entfernt ist und ein paar Talschaften dazwischen liegen.

epa07762097 A mobile phone mast surrounded by dark clouds in Krefeld, Germany, 08 August 2019. Measured in terms of coverage with the LTE (4G) mobile communications standard, Germany lags far behind most other European countries - only Ireland and Belarus are behind Germany. According to the current 'Speedcheck' mobile communications report by App provider Etrality, Germany only ranks 70th in an international comparison with 65.5 percent coverage.  EPA/SASCHA STEINBACH

Ausländische Handystrahlen stören Schweizer Nutzer. Bild: EPA

Der Bündner CVP-Nationalrat Martin Candinas staunte jedenfalls nicht schlecht, als er jüngst auf einer Biketour im Herzen des Kantons Solothurn unterwegs war. Auf der Strecke zwischen dem Balmberg und dem Weissenstein, rund 1200 Meter über Meer, blinkte plötzlich ein sonderbares SMS auf seinem Handy auf. «Willkommen in Frankreich!», stand darin. Sein Gerät hatte sich in ein ausländisches Netz eingewählt.

Wer direkt an der Landesgrenze wohnt, kennt das Problem: Mobilfunksignale machen an der Grenze nicht halt. Handys wählen sich mitunter lieber ins fremde statt ins heimische Netz ein. Denn die Strahlung ausländischer Mobilfunkantennen ist so stark, dass sie in die Schweiz hineinreicht.

Aber bis ins Mittelland? Betreiber von Bergwirtschaften in der Region und Ausflügler im Solothurnischen kennen das Problem nur zu gut. Auch eine Wanderung auf der ersten Jurakette im Naturpark Thal wird auf weiten Strecken zu einem europäischen Rendezvous. Nebst dem französischen Handynetz ist hier sogar jenes aus Deutschland besser zu empfangen. Luftlinienmässig sind es fast 25 Kilometer bis zur Grenze.

Auch anderswo im Landesinnern überschneiden sich schwächere Schweizer Netze mit Netzen aus dem Ausland, so etwa auf Erhöhungen im Baselbiet und im Thurgau. Oder in der Surselva: In seiner Heimat war Martin Candinas auf den Ski unterwegs. Auf dem Dachberg ob Vals konnte sein Handy nur italienisches Netz empfangen – trotz der noch immer beachtlichen Entfernung von 17 Kilometern ins südliche Nachbarland.

Wie ist es möglich, dass sogar weit im Landesinneren eine ausländische Antenne eine hiesige wortwörtlich überstrahlt? Candinas stellt fest: «Während wir über 5G-Antennen und Strahlengrenzwerte diskutieren, strahlen ausländische Netze weit in die Schweiz hinein.» Das Problem ist seit Jahrzehnten ungelöst. Tatsächlich haben die Anbieter anderer Länder gegenüber hiesigen einen Vorteil. Ihre Antennen dürfen viel stärker strahlen. In der Schweiz gelten bis zu zehnmal strengere Grenzwerte für Mobilfunkanlagen.

Keine Hindernisse für ausländische Strahlen

Handys buchen sich gewöhnlich automatisch in das Netz ein, dessen Signalstärke am höchsten ist. Nicht eine Landesgrenze, sondern der optimale Empfang ist das entscheidende Kriterium. Im Nachteil sind Gemeinden mit schwacher Abdeckung durch Schweizer Netze.

Das zuständige Bundesamt für Kommunikation (Bakom) verweist auf topografische Begebenheiten. «In Höhenlagen können ausländische Netze mehrere Kilometer weit in die Schweiz einstrahlen», sagt ein Sprecher. Hier stellt sich den ausländischen Strahlen schlicht kein Hindernis in den Weg. Möglich ist zudem, dass sich die Signale verschiedener Anbieter gegenseitig stören. Darauf verweist eine Sprecherin des Branchenprimus Swisscom. «Diese unbefriedigende Situation beruht primär auf den international festgelegten zulässigen Pegeln für Mobilfunk entlang der Grenzen», erklärt sie. Die Kunden spüren solche Frequenzstörungen, wenn ihr Handyempfang eingeschränkt ist oder sich ihr Gerät eben in ein fremdes Netz einwählt.

Die turbulente Geschichte des Schweizer Mobilfunks

Wie viele Nutzer regelmässig von ausländischen Handystrahlen gestört werden, kann die Swisscom nicht beziffern. Man sei sich aber des Problems bewusst und «im regelmässigen Austausch mit den ausländischen Anbietern, um innerhalb des gesetzlichen Rahmens die Einschränkungen für die Kunden zu minimieren», betont die Sprecherin weiter.

Eigentlich regeln Vereinbarungen zwischen den Staaten, dass sich die Netzbetreiber möglichst wenig in die Quere kommen. In der Schweiz verwaltet das Bakom die Frequenzen. Es könnte sich an die Behörden der Nachbarländer wenden - mit der Aufforderung, dass deren Netzbetreiber die Leistungen ihrer Antennen nach unten schrauben müssen. Aber zum einen ist jedes Land frei, seine Grenzwerte festzulegen. Und zum anderem lassen sich Überreichweiten aus physikalischen Gründen eben nicht vermeiden.

Neue 5G-Antennen lösen das Problem nicht

Kunden können wegen des unfreiwilligen virtuellen Grenzübertritts in eine Kostenfalle tappen. Wer nicht aufpasst, für den kann das je nach Handyabo ganz schön teuer werden. Verantwortlich dafür sind die Roaminggebühren, die ausländische Anbieter für die Weiterleitung von Gesprächen und Daten verlangen. Surfen, Texten und Telefonieren werden dann verrechnet, als befände man sich tatsächlich in einem anderen Land. Immerhin: In immer mehr Handyabos ist Roaming im europäischen Ausland inkludiert. Für die Mehrheit der Abokunden sei dies kein Thema mehr, sagt die Swisscom-Sprecherin.

Allen anderen wird empfohlen, das Netz über die Handyeinstellungen manuell auszuwählen. Das macht jedoch nur Sinn, wenn tatsächlich ein hiesiger Anbieter zur Verfügung steht - was oft nicht der Fall ist.

Die betroffenen Höhenlagen im Landesinnern sind meist eher dünn besiedelt, entsprechend schwach ist tendenziell die Netzabdeckung. Das Nachsehen haben Ausflügler. Solange die einheimischen Anbieter nicht selbst für eine Verbesserung sorgen, dürften sich die Netze weiterhin überschneiden. Um das zu kompensieren, müssten sie viel mehr Antennen aufstellen. Das lohnt sich kaum und dürfte vielerorts ohnehin auf Widerstand stossen.

Entschärft werden könnte das Problem auch mit höheren Grenzwerten für die Strahlenbelastung. Aber hier bremst die Politik. Bundesrat und Parlament haben sich mit Blick auf den umstrittenen Mobilfunkstandard 5G jüngst dagegen ausgesprochen, die Grenzwerte zu lockern. Die Antennen der neusten Generation werden somit ebenfalls aus den Nachbarländern in die Schweiz ausstrahlen. Das Bakom bestätigt: «5G wird dieses physikalische Problem nicht lösen.» (aargauerzeitung.ch)

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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • kobL 29.06.2020 15:46
    Highlight Highlight Ich bin an der Grenze aufgewachsen. Dass man bei automatischer Netzwahl ständig in ausländischen Netzen ist, ist nichts neues.

    Richtig Mühsam wird das ganze erst, wenn man nicht nur an einer Ländergrenze unterwegs ist, sondern auch noch an einer Zeitzonengrenze, wie z.B. an der Donau Serbien / Rumänien. Wenn dann das Smartphone automatisch die Uhrzeit vom Mobilnetz übernimmt und die Smartwatch gleich mit aktualisiert, hat man schnell mal unbemerkt die falsche Zeit. Mein Velocomputer war da zuverlässiger dank GPS :)
  • Töfflifahrer 29.06.2020 14:59
    Highlight Highlight Ist doch einfach, Roaming abschaffen, dann ist es erledigt.
  • reactor 29.06.2020 13:28
    Highlight Highlight Kedes Handy hat in den Einstellungen die Möglichkeit Roaming auszuschalten. Sollte eigendlich eine Standarteinstellung sein, wie so manche um minimsten Datenschutz zu erhalten. Zumindest ein klein wenig sollte man sich. mit der Technik auseinandersetzen mit der man sich täglich bewegt.
  • Dominik Treier 29.06.2020 13:06
    Highlight Highlight Oh Roaming! Wo gibts denn sowas? Auch Candinas Partei war soweit ich mich erinnere dagegen als man es in Erwägung gezogen hat Roaming abzuschaffen...

    Und das ausländische Funkmasten stärker strahlen dürfen, als unsere, als Argument zu verkaufen unsere Grenzwerte zu erhöhen mutet schon fast grotesk an... Die Sttahlenbelastung ist sehr stark gesunken, wenn diese Signale in der Schweiz ankommen. Die Belastung neben einem Schweizer Masten an dem so stark gesendet würde wäre jedoch sehr viel höher als heute.
  • Glaedr 29.06.2020 12:40
    Highlight Highlight Klar könnte man jetzt Roaming ausschalten aber das löst das Problem ja nicht.
    Das Handy ist immer noch mit dem ausländischen Netz verbunden.
    Wenn man in der Nähe der Grenze ist einfach bei Einstellungen unter Mobile Daten den Anbieter selber auswählen, in der Regel ist das auf automatisch und verbindet sich daher gerne mit dem ausländischen Netz.
    Wenn man aber automatisch raus nimmt kann man ohne Probleme an der Grenze im Schweizer Netz bleiben, wenn das Schweizer Netz stark genug ist kann man sogar im Ausland noch ins Internet
  • Chronus84 29.06.2020 11:44
    Highlight Highlight die Lösung ist gaaaaaanz einfach! Roaming abschaffen (zumindest in der EU)! Das ist sowieso eine Hinterlassenschaft der Vergangenheit, genau gleich wie die analoge Telefonie...! Dummerweise ist das Roaming ein Goldesel für Swisscom, Sunrise und co.
  • Therealmonti 29.06.2020 11:38
    Highlight Highlight Schafft Roaming ab - Problem gelöst.
  • iudex 29.06.2020 10:56
    Highlight Highlight Wieso sollte man 2020 auch noch Roaming verwenden? Im Ausland eine zweite SIM Karte rein und gut ist.
  • insert_brain_here 29.06.2020 10:02
    Highlight Highlight Von einer Falle kann doch gar nicht die Rede sein.
    1. Eine SMS macht einem darauf aufmerksam, dass das Handy sich mit einem ausländischen Netz verbunden hat. War zumindest bei mir jedesmal so.
    2. Wer in seinen Geräteeinstellungen Roaming deaktiviert hat das Problem erst gar nicht, was auf jeden Fall deaktiviert sein sollte ist das Daten-Roaming, denn da können wirklich unbemerkt Kosten entstehen.
    3. Die Physik und somit elektromagnetische Strahlung interessiert sich nunmal nicht für Landesgrenzen, deal with it
    • COVID-19 ist Evolution 29.06.2020 12:58
      Highlight Highlight Diese SMS bekommen sie maximal nur einmal pro Tag, wenn überhaupt. Das Netz wechselt auf einer Jura-Etappe jedoch mehrmals munter hin und her, mitunter just zu dem Moment wo man den Anruf-Knopf betätigt.
  • Clife 29.06.2020 10:02
    Highlight Highlight Ich glaubte mich zu erinnern, dass es Roaming im EU Raum nicht mehr gibt. Bitte da eine Absprache abhalten, dass das auch für die Schweiz der Fall sein soll.

    Falls ich mich irre: Sofort Flugmodus anmachen :P
    • Jekyll & Hyde 29.06.2020 12:01
      Highlight Highlight Wie ist das mit dem "5er und Weggli" ? Wir wollen nicht in die EU, also müssen wir neben Vorteilen halt auch die ein oder andere Kröte schlucken.

      Und ausserdem bestimmen die Ausländischen Telcofirmen die Roamingpreise (natürlich schlagen unsrige noch ein paar prozent Maege drauf)
    • COVID-19 ist Evolution 29.06.2020 13:03
      Highlight Highlight @Clife: Es gibt in der EU Tarife ohne Roaming. Ob sie das haben hängt von ihrem Abo ab.

      Rechtlich verpflichtend ist das Roaming ohne Zusatzkosten anzubieten nur für die EU. Einige Anbieter dehnen dieses auch auf Staaten wie die Schweiz aus. Ich selbst benutze ein PrePaid von der T-Mobile, welches ich nach Bedarf aktivieren kann und dann in der ganzen "EU plus" als flat gilt.
    • Matti_St 29.06.2020 15:37
      Highlight Highlight Die EU hat Roaming abgeschafft. Das gilt aber nicht für die Schweiz. Das Parlament hat vor ein paar Jahren darüber abgestimmt und Roaming beibehalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Auric 29.06.2020 09:55
    Highlight Highlight Wow, nach über 25 Jahren so eine Meldung die für alle die in Grenznähe wohnen seit über 25 Jahren zur Normalität gehören..

    Ja die Ausländischen Netze sind dutzende km weit oft stärker als die eigenen, oft waren die ausländischen die einzigen empfangbaren.

    Zum Ausgleich ist z.B. in der Konstanzer Altstadt also ein paar hundert Meter von der CH-Grenze entfernt nichts mehr zu von den CH-Providern zu empfangen.

    Dank Wingo ist das aber kein massives Problem mehr.
  • wipix 29.06.2020 09:53
    Highlight Highlight Das Problem ist schon lange bekannt. Man sollte Roaming ausschalten, wenn man nicht explizit ins Ausland reist und sich der Kosten bewusst ist.
    Manchmal Frage ich mich, warum das Thema Roaming bei vielen nicht zum Grundwissen bei der Bedienung des Handys gehört?!
  • Filzstift 29.06.2020 09:49
    Highlight Highlight Äh, das Thema ist jetzt schon gut 20 Jahre alt.

    Roaming abstellen und nur dann, wenn man wirklich im Ausland ist und kein CH-Netz mehr empfängt, einschalten.
  • Kaspar Floigen 29.06.2020 09:44
    Highlight Highlight Passiert z.T. auch in Ortschaften. Hatte schon in Sargans Liechtensteinisches Netz. Das ist kein Problem, wenn man bei Swisscom ist, aber wehe dir, wenn du bei Orange oder Sunrise bist - dann darfst du zahlen.
    • Filzstift 29.06.2020 10:08
      Highlight Highlight Mit Orange hast du keine Probleme, denn als EWR-Land ist Liechtenstein im EU-Roaming-Topf drinnen und französische Provider wie Orange halten sich daran.


      Ach, du meinst Salt? Nein, kein Problem. Funzt in Liechtenstein (Salt nennt sich dort aber 7acht).
    • Kaspar Floigen 29.06.2020 10:28
      Highlight Highlight *Salt. Ich lebe manchmal in der Vergangenheit.

      Dass es funktioniert ändert nichts daran, dass man auf Auslandstarif gewechselt wird und entsprechend zahlt. Wäre mir lieber, wenn es dann nicht funktioniert.
    • COVID-19 ist Evolution 29.06.2020 13:09
      Highlight Highlight Kasper, wählen Sie in ihrem Mobile fix den Netzanbieter aus. So wird das Mobile nicht mehr versuchen auf ein stärkeres Netz wechseln, sondern immer probieren bis zum letzten Balken im gewählten Netz zu bleiben.

      Reisen Sie in's Ausland dann stellen Sie auf Automatik, es akzeptiert dann auch fremde Netze.
  • rundumeli 29.06.2020 09:42
    Highlight Highlight unsre tiefen grenzwerte ( rund 10 x schwächer als eu) sind absurd ... und bescheren uns einen zünftigen antennenwald ... tja
    • kobL 29.06.2020 15:39
      Highlight Highlight Nein, die Grenzwerte sind nicht absurd und führen deshalb auch nur auf dem Land für mehr Basisstationen. In dicht besiedelten Gebieten ist die erwartete Last bzw. Anzahl Teilnehmer entscheidend wie viele Basisstationen es gibt. In den Städten stehen alle paar 100m welche, die sehen halt nur nicht immer so aus wie im Symbolbild oben. Auf dem Geo Portal des Bundes (map.geo.admin.ch) kann man sich die Antennenstandorte anzeigen. Für Zürich sieht es mit 4g Antennen z.B. so aus:
      Benutzer Bild
  • azoui 29.06.2020 09:35
    Highlight Highlight Schweizer Funkmasten senden auch bis zu 20 km ins Ausland!
    Das seltsame ist, dass z.B. im grenznahen Elsass, die Franzosen oft im CH Netz landen, ich mit meiner damaligen CH SIM, immer raus flog und bei einem F Provider landete.
    Ein Schelm, wer da an Böses denkt.
    • RDC 29.06.2020 10:04
      Highlight Highlight Durch die begrenzte Funkleistung haben Schweizer Sendemasten eine Reichweite von maximal 6 km.
    • azoui 29.06.2020 11:48
      Highlight Highlight @RDC, ich kann Dir das Gegenteil beweisen.
  • DemonCore 29.06.2020 09:32
    Highlight Highlight Die Lösung ist simpel: Ein Update, das eine Länderpräferenz ermöglicht und das Telefon zwingt ein Netz einer bestimmten Nation zu bevorzugen.

    Wird aber nie kommen, da man den Kunden nicht mehr so schön ausnehmen kann.
    • Dominik Treier 29.06.2020 13:12
      Highlight Highlight Nun ich weiss nicht wie bewandert du in diesen Dingen bist, aber ich kann dir sagen dass es eine praktisch ebenbürtige Möglichkeit bereits gibt. Nicht nach Land aber noch sinnvoller nach Anbieter.

      Zumindest in allen Android Smartphones seit mindestens 2.3. Du kannst dort das Providernetz in den Einstellungen selbst wählen und wenn du dessen Empfangsbereich verlässt, hast du einfach kein Netz mehr. Dies ist übrigens die einzige Lösung, die wirklich sicher vor Kosten schützt, denn Datenroaming ausschalten machte auch schon Probleme.

      Ob iOS das zulässt ist mir leider aus dem Stegreif unbekannt.
    • ast1 29.06.2020 13:51
      Highlight Highlight Geht auf iOS genauso: Einstellungen -> Mobiles Netz -> Netzwahl -> Automatisch: Aus, dann den jeweiligen Betreiber wählen.
    • Dominik Treier 29.06.2020 15:42
      Highlight Highlight Hab ich mir fast gedacht kenne nur das System schlecht, da ich es nie verwende ;)
  • dunou 29.06.2020 09:23
    Highlight Highlight Okay, ich seh das Problem ein für Anwohnende und Berufstätige. Als Ausflügler gibt es eine wirksame Methode: Handy ausschalten und Natur geniessen. Wer Fotos machen will, kann Flugmodus einschalten.

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