Schweiz
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Schweizer Konzertveranstalter verbietet Rucksäcke und Taschen



Einer der grössten Konzertveranstalter der Schweiz reagiert auf den Anschlag in Manchester. Ab sofort gilt an allen von der abc Production AG veranstalteten Konzerten ein «rigoroses Rucksack- und Taschenverbot».

Lediglich Bauchtaschen und Handtaschen bis zur Grösse A5 seien noch zugelassen, heisst es in einer Mitteilung von abc Production vom Freitagabend. Konkret dürfen die Täschchen also das Format 14.8 mal 21 Zentimeter nicht übersteigen.

Diese Einschränkungen sind als Konsequenz aus den Geschehnissen in der Manchester Arena sowie der sich stets «verändernden Anforderungen seitens Tourneesicherheit und Künstlermanagement» beschlossen worden, wie es heisst. Auch Getränke und Flüssigkeiten in Glas- oder PET-Flaschen, Dosen, Tetrapackungen oder anderen Behältnissen seien untersagt. Zu Hause bleiben müssen unter anderem auch Videokameras und Tablets sowie Wunderkerzen.

Besucherinnen und Besucher der anstehenden Konzerte von Konstantin Wecker (6. Juni) im Kongresshaus Zürich sowie Justin Bieber (15. Juni) und Céline Dion (15. Juli) im Stade de Suisse in Bern sind bereits von diesen Einschränkungen betroffen. Dafür entstünden an Eingängen kürzere Wartezeiten, weil sich die Personenkontrolle beschleunigen lasse, schreibt abc Production weiter. Auch die Wartezeiten am Schalter für die Rückgabe der «verbotenen Gegenstände» werde sich dadurch verringern.

Am Montag vor einer Woche hatte ein Attentäter beim Popkonzert von Ariana Grande in Manchester 22 Menschen mit einer Bombe in den Tod gerissen. Dutzende wurden verletzt. (sda)

Terroranschlag an Ariana-Grande-Konzert in Manchester

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    Alle Leser-Kommentare
  • redeye70 05.06.2017 00:52
    Highlight Highlight Einfach lachhaft! Statt Paroli zu bieten und Islamisten wirkungsvoll zu bekämpfen passen wir nun also unsere Lebensweise an. Warum konvertieren wir nicht gleich zum Islam salafistischer Prägung? Die Männer lassen sich Bärte wachsen, die Frauen verhüllen sich in einer Burka und Alkoholausschank können wir gleich auch noch ganz verbieten. Dann sind wir doch geschützt vor Terroranschlägen, oder? So was dummes habe ich noch selten gelesen. Am besten deren Konzerte boykottieren bis die Firma pleite ist.
    • SemperFi 06.06.2017 13:15
      Highlight Highlight @redeye70: Wirklich lachhaft ist nur Ihr Kommentar. Seit wann ist eine Konzertagentur für die Bekämpfung des Islamismus zuständig? Wieso sollte man diese Firma boykottieren? Sie reagiert nur auf eine akute Gefahr. Solange diese Gefahr da ist (und Sie können davon ausgehen, dass das noch eine Zeit dauert), ist es doch sinnvoll, wenn man sich schützt? Oder fahren Sie unangeschnallt im Auto?
  • gfvgt 03.06.2017 08:13
    Highlight Highlight Die Politiker behaupten ja immer noch der Terror würde Europa nicht verändern. Wacht endlich auf.

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