Schweiz
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Christian Wasserfallen nicht mehr FDP-Vize – wegen der Klimafrage?



Christian Wasserfallen, Nationalrat FDP-BE, Mitglied des nationalen Komitees

Christian Wasserfallen während eines Interviews im Februar. Bild: KEYSTONE

Zum Auftakt der neuen Woche gibt Christian Wasserfallen bekannt, dass er vom Amt als Vizepräsident der FDP zurücktreten wird. Gegenüber Nau sagte er: «Ich trete per Ende Jahr als Vizepräsident der FDP zurück. Nach sieben Jahren habe ich es gesehen und ich möchte mich an unserer früheren Amtszeitbeschränkung von acht Jahren orientieren.»

An der FDP-Delegiertenversammlung am Samstag sprachen sich die Delegierten unter anderem für eine Flugticketabgabe aus. FDP-Chefin Petra Gössi hat's gefreut, Wasserfallen weniger: «Diese Massnahmen werden klare Kostenfolgen für die Menschen und die Wirtschaft haben», sagte der 37-Jährige gegenüber Nau.

Wasserfallen wollte allerdings nicht näher auf die FDP-Klimapolitik eingehen und sagte: «Dieser Entschluss hat nicht direkt mit den neuen Klima-Positionen zu tun.» Er führte weiter aus, dass er in der Privatwirtschaft stark ausgelastet sei. (jaw)

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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • inmi 24.06.2019 13:10
    Highlight Highlight Schade, der einzige Vernünftige in dieser Partei muss gehen.
    • alessandro 24.06.2019 14:51
      Highlight Highlight Wie bitte? Alle anderen sind noch schlimmer?
    • karl_e 24.06.2019 16:38
      Highlight Highlight inmi beliebt zu scherzen.
    • Workingpoor 25.06.2019 12:58
      Highlight Highlight Auch ich würde CW bei den Favoriten verorten.
  • Küsel64 24.06.2019 12:29
    Highlight Highlight Er könnte bei der SVP noch politisches Asyl beantragen. Ok das ist dort ein Bisschen ein Reizwort. Aber man könnte es ja Rechtsrutsch nennen, das klingt schon viel bodenständiger.
  • bärnergiu 24.06.2019 12:17
    Highlight Highlight Dem Lobby-Chrigu ist es verleidet. Wann folgt der NR-Rücktritt? Orientiert er sich da auch an den 8 Jahren?
    • Wetterleuchten 25.06.2019 11:56
      Highlight Highlight Ihr Glaube bezüglich Korruptionsreinheit der Schweiz ist buchstäblich ins Wasser gefallen, Workingpoor. 1. Dänemark 2. Neuseeland 3. Finnland 4. Singapur 5. Schweden (OECD). Erst an sechster Stelle kommt die Schweiz. Glauben heisst nicht wissen, soll aber seelig machen. Ihr Lobbyisten-Liebling Wasserfallen ist also unter den ins korruptionsverdächtige Wasser Gefallenen. Da ist er bei der FDP gut aufgehoben, den Petra will ja nur keine Wahlverluste. Alles andere ist Beilage und verschwindet nach dem Herbst vom Teller der Lippenbekenntnisse.
  • Workingpoor 24.06.2019 12:05
    Highlight Highlight Scheinbar gibt es hier fast keine CW-Freunde. Ich finde es richtig, und persönlich sogar erfreulich, dass es in der FDP noch kritische Leute gibt (CW ist nicht der einzige). In dieser beinahe kommunistisch-grünextremen Zeit müssen wir alle gut aufpassen, dass nicht alles, was auf den ersten Blick grün und finanzierbar aussieht, einfach durchgenickt wird.
    Abschliessend ist noch zu sagen, dass jeder Parlamentarier Interessen vertritt, die Folge des Miliz-Politikums. Ich denke, kein Land ist weniger korrupt als die Schweiz, so bitte unterstellt dies doch auch nicht jedem Lobby-Politiker!
    • aglio e olio 24.06.2019 13:51
      Highlight Highlight Hmm, deine CW-"Laudatio" und deinen Nickname "Workingpoor" finde ich widersprüchlich.

      Wie kommst du darauf, dass die Schweiz das am wenigste korrupte Land ist?
    • alessandro 24.06.2019 14:55
      Highlight Highlight Natürlich vertritt ein Politiker Interessen. Die Frage ist wessen Interessen... Big Pharma, Finanzwelt, Rüstungsindustrie, Krankenkassen etc.
      Sagen wir es so, jeder der sich CW leisten kann...
    • Linus Luchs 24.06.2019 14:56
      Highlight Highlight Workingpoor, keine Land hat die Korruption besser ins System integriert, als die Schweiz. Dass ein Nationalrat zum Beispiel die Gesundheitskommission präsidiert und gleichzeitig von einem Krankenkassenverband mit 180'000 Franken pro Jahr bezahlt wird, ist in der Schweiz legal, aber es ist lupenreine Korruption, oder nicht? Das Beispiel betrifft Ignazio Cassis vor seiner Wahl zum Bundesrat. Es gibt Dutzende aktuelle, ähnlich krasse Beispiele.
    Weitere Antworten anzeigen
  • JoeyOnewood 24.06.2019 12:01
    Highlight Highlight Obwohl er körperlich scheinbar noch nicht einmal 40 ist, scheint er geistig reif für die Pensionierung.

    Die Voraussetzung eines funktionierenden Marktes, ist die Internalisierung von externen Kosten. Wenn man das als liberaler nicht begreift, weiss ich auch nicht weiter. Auch seine gesellschaftspolitischen Positionen haben mit Liberalismus wenig zu tun (siehe seine inkonsequente Haltung zum Thema Drogen).

    Will die FDP eine wirklich liberale Partei werden, müssen sie Typen, wie diesen loswerden und sich von konsverativen Gelüsten, die diese Partei immer wieder überkommen, loseisen.
    • karl_e 24.06.2019 16:41
      Highlight Highlight Wie der Vater, so der Sohn.
  • Walter Sahli 24.06.2019 11:57
    Highlight Highlight «Diese Massnahmen werden klare Kostenfolgen für die Menschen und die Wirtschaft haben»
    Yup, anders geht's ja nicht. Vernunft ist ja nur etwas für selbstgestrickte, linksgrüne Gutmenschen.
  • Hierundjetzt 24.06.2019 11:54
    Highlight Highlight Was alles so als „Privatwirtschaft“ herhalten muss. Er ist ein reiner Verbandsfunktionär und Lobbyist. Punkt
  • wasps 24.06.2019 11:38
    Highlight Highlight Eine gute Sache. Nächster Schritt, Übertritt zur SVP.
  • Sandro Lightwood 24.06.2019 11:30
    Highlight Highlight Ah ja, da ist er ja wieder aufgetaucht aus dem Tal der Tränen.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 24.06.2019 11:04
    Highlight Highlight Das sind mal gute Nachrichten.
  • atomschlaf 24.06.2019 10:57
    Highlight Highlight Ich kann gut nachvollziehen, dass Wasserfallen nicht mehr VP dieses aufgescheuchten Hühnerhaufens sein will.
    • FrancoL 24.06.2019 11:52
      Highlight Highlight Besser Politiker die nichts unternehmen und jederzeit ihren Geldgebern eng verbunden sind, so kommt die Schweiz nicht weiter, aber auch Du wirst das irgend einmal merken.
  • infomann 24.06.2019 10:56
    Highlight Highlight Schön das solche Verhinderter wie Christian Wasserfallen auch und der FDP immer weniger Platz haben.
    • piatnik 24.06.2019 12:31
      Highlight Highlight bitte nicht realist mit verhinderer verwechseln.
    • Flagpole 24.06.2019 16:52
      Highlight Highlight @atorator

      Nicht nur CW hat die Gesellschaft etwas gekostet. Auf Cédric Wermuth trifft dies auch zu.
      Was hat dennn der schon für die Gesellschaft geleistet? Auch nix! Aber als linker Politiker geniesst er bei Watson-Kommentatoren eben Welpenschutz!
    • Kupetzky 24.06.2019 16:53
      Highlight Highlight Ha infomann - freudscher verschreiber aus verhinder er und behinderter. Beides passt - köstlich
  • Freebee 24.06.2019 10:53
    Highlight Highlight Der tiefe Fall des Wasserfallen in eine Luft und Wasserfalle...
  • Clife 24.06.2019 10:50
    Highlight Highlight Der Mann ist ein Paradebeispiel dafür, dass Wirtschaft vor Gesundheit und Zukunft kommen soll. Ein Beispiel dafür, dass man es jetzt gut haben soll, damit dann die zukünftigen Generationen sich mit dem Problem auseinandersetzen können. Lieber dagegen sein, ohne wirklich konkrete Lösungsansätze zu setzen (mehr Gewinn für Fluggesellschaften bedeutet nicht, dass das Klima gerettet wird). Ein Mann, der die Stimme des Volkes alles andere als repräsentiert und sich sogar gegen die eigene Partei auflehnt. Er wäre in der SVP besser aufgehoben, wo die ganzen „hochnäsigen Karäter“ sich herumtummeln...
  • alessandro 24.06.2019 10:49
    Highlight Highlight ...Knall... Und ich hab von einem Rücktritt als Nationalrat geträumt...
  • pun 24.06.2019 10:46
    Highlight Highlight "Er führte weiter aus, dass er in der Privatwirtschaft stark ausgelastet sei." = Sich in einer inhaltlich konzeptlosen Partei aufzureiben ist ihm zu mühsam wenn er gleichzeitig tausende hochdotierte Lobbying-Jöbli in irgendwelchen Verwaltungsräten haben kann. Wasserfallen ist einer der am schlimmsten verfilzten Nationalräte. #abwahl2019
  • Magnum 24.06.2019 10:33
    Highlight Highlight Berufspolitiker Wasserfallen (von wegen das Dynastische kam erst mit den Blochers in die CH-Politik) ist für einmal ehrlich - und sagt klar: Klimaschutz ist nur dann okay, wenn er niemanden etwas kostet. Fuck de Planet, eben.

    Dass er erst Ende Jahr vom Vizepräsidium zurücktritt, ist insofern inkonsequent. Im Unterschied zur nun in der FDP durchgewunkenen Flugticket-Abgabe: Wenn das einfache Volk sich keine Flüge mehr leisten kann, sind die Mehrbesseren wieder unter sich. Klimapolitik ohne jede soziale Abfederung: So geht's genau nicht.
    • mountaineer 24.06.2019 11:24
      Highlight Highlight Wenn man unbedingt dort CO2-Reduktion betreiben will, wo es, wie im Flugverkehr, noch keine CO2-armen oder -freien Alternativen gibt, dann führt dies mehr oder weniger zwingend dazu, dass sich Einkommensschwächere irgendwas (z.B. Flugreisen) nicht mehr leisten können.
    • FrancoL 24.06.2019 11:55
      Highlight Highlight @mountaineer; Wenn das Klima kippt werden diese Einkommensschwächeren um ein Mehrfaches zur Kasse gebeten. Oder denkst Du dass dann die reicheren Schichten die teuren Massnahmen übernehmen?
    • Gonzolino_2017 24.06.2019 12:44
      Highlight Highlight @FrancoL: Der Flugverkehr macht nicht einmal 3% des Weltweiten CO2 Ausstosses aus ... damit ist die CO2 Abgabe nichts mehr, als eine Umweltschutzrechtferigung: Wir möchten gerne gut dastehen und Abgaben können am schnellsten umgesetzt werden und füllen auch noch die Kassen! Genau wie sich Firmen einen Baum in Afrika kaufen um sorgenfrei zu sein! Es sind die Gutverdienenden die heute umherfliegen und das werden sie auch mit der Flugticketabgabe noch tun! Selbstverständlich müssen wir etwas tun, aber wenigstens ehrlich und effizient!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Astrogator 24.06.2019 10:31
    Highlight Highlight "sagte der 37-Jährige gegenüber «Nau»."
    Für mich ist sein Alter die wahre Neuigkeit. Das Alter hat mich überrascht, obwohl ich weiss, dass er schon lange dabei ist. Trotzdem, seine pubertären Äusserungen und sein unreifes Auftreten liessen mich ihn gefühlsmässig immer beim Jungfreisinn verorten. Sowas wie der Hess der FDP, mit leichtem Vorteil was die Frisur angeht ansonsten auf gleichem Niveau.
    • JoeyOnewood 24.06.2019 12:05
      Highlight Highlight Ich finde seine politische Einstellung und sein "stock im ..." sprechen eher für einen alten, verbitterten Herren, der die neuen "Saumoden" nicht mehr erträgt.
    • Workingpoor 24.06.2019 12:08
      Highlight Highlight In dieser Sportart gewinnt Glarner immer. Manchmal wohl auf Kosten der Partei.

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