Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Der Berner Andreas Aebi ist neuer Nationalratspräsident



Der Nationalrat hat den Berner SVP-Nationalrat Andreas Aebi zu seinem Pr

Andreas Aebi Bild: sda

Der Berner SVP-Politiker Andreas Aebi ist neuer Präsident des Nationalrates und damit höchster Schweizer. Er wurde am Montag mit 178 von 183 gültigen Stimmen gewählt. Im Vergleich zum langjährigen Mittel ist das ein überdurchschnittliches Resultat.

Aebis Vorgängerin Isabelle Moret (FDP/VD) war vor einem Jahr mit einem Rekordresultat gewählt worden, nämlich mit 193 von 198 gültigen Stimmen. An der Wahl vom Montag nahmen allerdings lediglich 190 Nationalratsmitglieder teil.

Zuvor hatte der Thurgauer Hansjörg Walter (SVP) mit 185 Stimmen - im Jahr 2011 - den Rekord gehalten. Im langjährigen Mittel wurden neue Nationalratspräsidenten und Präsidentinnen mit jeweils um die 150 Stimmen gewählt.

Der Ratspräsident leitet die Verhandlungen des Rats, legt im Rahmen der Sessionsplanung des Büros die Tagesordnung fest, leitet das Ratsbüro und vertritt den Rat nach aussen.

In der Regel äussern sich Ratspräsidenten und -präsidentinnen nicht zur Sache und stimmen nur dann mit, wenn die Zustimmung der Mehrheit der Mitglieder jedes Rates erforderlich ist. Bei Stimmengleichheit fällt er oder sie den Stichentscheid.

Mit anhaltendem und herzlichen Applaus verabschiedete der Nationalrat die zurücktretende höchste Schweizerin Isabelle Moret (FDP/VD). Ständeratspräsident Hans Stöckli (SP/BE) und sie selbst hinterliessen ihren Nachfolgern ein Parlament, das für solche Krisen gewappnet sei, sagte Moret über ihr von der Pandemie geprägtes Amtsjahr.

(aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

ETH-Studie zeigt: Diskriminierung bei der Jobsuche hängt auch von der Tageszeit ab

Personen mit Migrationshintergrund müssen sich auf Jobplattformen die schlechteren Chancen für ein Bewerbungsgespräch ausrechnen als Schweizer, wie Zürcher Forschende im Fachmagazin «Nature» berichten. Frauen hingegen erfahren keine systematische Diskriminierung.

Die Herkunft oder das Geschlecht sagen nichts darüber aus, wie gut sich jemand für eine Stelle eignet. Dennoch kommt es bei Bewerbungsprozessen zu Diskriminierung. Diesen Schluss zogen die ETH-Forschenden um den Politikwissenschaftler …

Artikel lesen
Link zum Artikel