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Autofahrer konnte sich in Scuol aus Schlammlawine retten – Strasse zwischen Scuol und S-charl unbefahrbar



HANDOUT - Ein Aut liegt unter Schlamm und Geroell, nach einem Murgang in Scuol im Engadin, am Donnerstag, 23. Juli 2015. Kraeftige Gewitterregen haben am spaeten Donnerstagnachmittag in Scuol den Clozza-Bach stark anschwellen lassen, wie die Buendner Polizei am Freitag, 24. Juli mitteilte. Ein Personenwagen sei fast bis zur Inneinmuendung heruntergespuelt worden. Personen seien keine zu Schaden gekommen. Bereits am Mittwoch kam es in der Umgebung von Scuol zu einem Murgang. (HANDOUT Kantonspolizei Graubuenden). *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Bild: KANTONSPOLIZEI GR

Nachdem sich am Mittwoch im Unterengadin nach starken Niederschlägen eine Rüfe durch den Scuoler Weiler Pradella wälzte, ist am Donnerstag eine Schlammlawine durch Scuol selber gedonnert. Ein Auto wurde mitgerissen. Der Lenker konnte sich im letzten Moment retten.

Die Schlammlawine rauschte am frühen Abend im Bett des Clozza-Baches quer durch den Unterengadiner Hauptort, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Der Automobilist fuhr in der Nähe des Spitals über eine Clozza-Brücke, als er die Schlammlawine auf sich zukommen sah.

Der Mann sprang aus dem Wagen und konnte sich in Sicherheit bringen. Das Auto wurde vom Wasser- und Schlammgemisch mitgerissen und durch die Stadt gespült. Erst ausserhalb Scuols bleibt das total zerstörte Auto in Bäumen hängen.

Ein schwerer Bagger ging ebenfalls in den Fluten unter. Die Baumaschine stand im Bachbett, um Äste und Steine zu entfernen. Der Baggerführer blieb unverletzt.

100 Kinder evakuiert

Keine 24 Stunden zuvor, am späteren Mittwochabend, war eine Stein- und Schlammlawine zwischen den Häusern des Weilers Pradella hindurch gedonnert. Die Rüfe riss unbesetzte Autos mit und streifte drei Wohngebäude.

In diesen Häusern waren die Teilnehmer von Ferienlagern untergebracht. 100 Kinder und 40 Erwachsene aus der ganzen Deutschschweiz wurden sicherheitshalber evakuiert. Sie übernachteten in einer Zivilschutzanlage und reisten am Donnerstag nach Hause.

Feriengäste wurden am Freitag per Helikopter ausgeflogen, da die Strasse zwischen Scuol und S-charl unbefahrbar sind, schreibt 20 Minuten

(wst/sda)

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