Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
In this handout picture taken Thursday, Aug 4, 2016, British quadruple amputee mountaineer Jamie Andrew is on his way to the summit of Matterhorn Mountain, Switzerland. The British mountaineer who climbed Switzerland's iconic Matterhorn says he is the first quadruple amputee to do so. Jamie Andrew lost his hands and feet to frostbite after becoming trapped in a snowstorm while mountaineering in France 17 years ago. (Courtesy of Jamie Andrew via AP)

Der 47-jährige Schotte, vierfach amputiert, auf dem Weg Richtung Spitze vom Matterhorn. Bild: AP/Courtesy of Jamie Andrew

Während du so vor dich hinlümmelst, erklimmt dieser Schotte auf Beinprothesen das Matterhorn



Der Schotte Jamie Andrew hat als wohl als erster an vier Gliedmassen amputierter Mensch das Matterhorn bezwungen. Der 47-Jährige erklomm den 4478 Meter hohen Gipfel am vergangenen Donnerstag in Begleitung von zwei Bergführern.

Bild

Jamie Andrew (Mitte), gemeinsam mit zwei Bergführern, auf der Spitze des Matterhorns  bild: facebook/jamieandrew

Er könne zwar nicht beweisen, dass er der Erste sei, sagte Andrew am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. «Aber ich bin ganz sicher.» Eigentlich gehe es auch nicht darum, Rekorde zu brechen. 

«Es geht darum zu beweisen, dass man Grossartiges erreichen kann, wenn man das Beste aus dem macht, was man hat, wenn man an sich glaubt und wenn man einen Schritt nach dem anderen geht.»

Jamie Andrew

Der mit Prothesen ausgerüstete Bergsteiger brauchte für den Aufstieg aufs Matterhorn sechs Stunden, der Abstieg dauerte sechseinhalb Stunden. Das ist fünf Stunden länger als die Durchschnittszeit für diese Tour.

Andrew musste sich vor 17 Jahren beide Unterschenkel und Unterarme amputieren lassen, nachdem er im Mont-Blanc-Massiv Erfrierungen erlitten hatte. Sein Kletterpartner verlor das Leben.

Im Video erzählt er seine Geschichte gleich selbst.

abspielen

video: YouTube/Gordon Poole Agency

Bereits kurz darauf kündigte Andrew an, wieder klettern zu wollen. Er bestieg 2004 den knapp 5895 Meter hohen Kilimandscharo in Afrika und trainierte auf mehreren Alpengipfeln.

In den vergangenen fünf Jahren bereitete er sich gezielt auf das Matterhorn vor. 2014 kam er beinahe am Gipfel an, musste aber 250 Meter vor dem Ziel aufgeben. Er spüre nun eine «Erleichterung», es geschafft zu haben, sagte der Vater dreier Kinder. «Das Matterhorn ist definitiv das Schwierigste, was ich getan habe.» (sda/afp/gin)

Auch diese 31 Szenen geben uns den Glauben an die Menschheit zurück

Das könnte dich auch interessieren:

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Ich habe «Handy-freie» Ferien überlebt – hier der schonungslose Bericht

Eine fast zweiwöchige Auszeit vom Internet, keine Mobilgeräte, kein Fernsehen: Mit diesem Ziel fuhren wir zuversichtlich in die Südschweiz ...

Vergiss «Digital Detox»!

Also nicht die Idee, die dahinter steckt, sondern den Begriff an sich: «Digitales Entgiften» klingt so gesundheitsfanatisch und hat mich früher immer abgeschreckt.

Dabei können sich Handy-freie Ferien lohnen und sogar genial werden. Wenn man gewisse Fehler vermeidet ...

Im Folgenden erwartet dich ein persönlicher Erfahrungsbericht, von dem du vielleicht den einen oder anderen praktischen Tipp mitnehmen kannst.

Als wir familienintern und im Freundeskreis diskutierten, wie …

Artikel lesen
Link zum Artikel