Schweiz
ÖV

Nach dem Busstreik bemüht sich die Stadt Winterthur um Lösungen

Nach Streik der Winterthurer Busfahrer: Stadt bemüht sich um Lösungen

12.03.2026, 10:0912.03.2026, 10:09

Die Stadt Winterthur und die Gewerkschaft VPOD haben sich nach dem Warnstreik der Angestellten von Stadtbus Winterthur zu ersten Gesprächen getroffen. Dabei präsentierte die Stadt ein Angebot zur Lösungsfindung und einen Fahrplan für das weitere Vorgehen.

Winterthur, ZH / Switzerland - April 8, 2019: Winterthur train station with city buses waiting at the bus stop
Die Stadt Winterthur bemüht sich nach dem Busstreik um Lösungen.Bild: IMAGO / Zoonar

In einer Absichtserklärung möchte sich die Stadt Winterthur weiterhin für angemessene und faire Arbeitsbedingungen einsetzen, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Dies sei jedoch nicht von einem auf den anderen Tag umsetzbar.

Für das weitere Vorgehen schlugen die städtischen Arbeitgebervertreterinnen und -vertreter daher einen «konkreten und realistischen Fahrplan» vor, heisst es in der Mitteilung weiter. Vorgesehen sind weitere Verhandlungsrunden. Diese hätten zum Ziel, nachhaltige, faire und tragfähige Lösungen für das Fahrpersonal von Stadtbus sicherzustellen.

Der Stadtrat schlug weitere Gesprächstermine vor und betonte, dass er die Anliegen der Mitarbeitenden sehr ernst nehme.

Mit dem Streik am Dienstag, 3. März, wollte das Fahrpersonal auf die Arbeitsbedingungen aufmerksam machen. Die Gewerkschaft VPOD kritisiert kurzfristig angekündigte «Springertage», mögliche Minusstunden, zu tiefe Nachtzuschläge sowie Mängel in der Dienstplanung. Zudem müssten sich Angestellte an Schäden beteiligen.

Die VPOD hat sich noch nicht zu den Gesprächen von Dienstag geäussert. (hkl/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
«Das hat es noch nie gegeben»: Schweizer Fischwelt erlebt eine Katastrophe
Hunderttausende Fische sind in der Schweiz bereits verendet, bald könnten es Millionen sein. Hitze und Wassermangel bringen ganze Gewässer und deren Lebewesen an ihre Grenzen – Ratten bleiben verschont.
«Katastrophal!» So beschreibt David Bittner, Geschäftsführer des Schweizerischen Fischerei-Verbands, die Situation der Fische in der Schweiz. «Wir gehen jetzt schon von Hunderttausenden toten Fischen aus. Und wenn das so weitergeht, werden es in zwei, drei Wochen Millionen sein.» Das habe es noch nie gegeben in der Geschichte der Schweizer Fischwelt.
Zur Story