Schweiz
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Lieber Herr Rösti, was wollen Sie eigentlich?

Nach der Zürcher Wahlschlappe verliert die SVP-Führung die Fassung und teilt aus gegen alles und jeden und das SRF. Das ist nicht sehr gescheit.



Lieber Herr Rösti

Das letzte Mal, als ich Sie glücklich gesehen habe, ist fünf Jahre her. Das war nach der Annahme der Masseneinwanderungs-lnitiative, als Sie weinselig im Kreise Ihrer Getreuen das Sääli der «Krone» in Aarberg mit Jauchzern und Jodel erfreuten.

Damals waren Sie Kampagnenleiter und der Sieg hat Sie für den Posten des Parteipräsidiums prädestiniert. Nun läuft es ja nicht mehr so rund.

Die Wahlen im Kanton Zürich sind schlecht ausgegangen für die bürgerlichen Parteien und ihre SVP ist da natürlich keine Ausnahme. Dafür gibt es verschiedene Gründe.

Einerseits nimmt man studiert-geschalten Leuten wie Ihnen, Herr Aeschi und Herr Köppel den Einsatz für den kleinen Mann nicht ab. Andererseits lahmen die Steckenpferde des Populismus', arme Ausländer und Kriminalität, aktuell ziemlich.

Und Greta und die Klimakinder spielen Ihnen auch nicht grad in die Hände. Wenn noch ein weiterer Hitzesommer dazu kommt, dann wird Ihr Auftrag, die SVP bei den nationalen Wahlen zu 29,4 Prozent zu führen, ein Ding der Unmöglichkeit. Dann sind Sie der Präsident, der es nicht geschafft hat, die Partei nach der Ära Toni Brunner auf Flughöhe zu halten.

Nun kommen Sie ja aus dieser Nummer nicht mehr einfach so raus, weshalb ich mir an Ihrer Stelle nur eine einzige Sache überlegen würde: Wie erreiche ich, dass der drohende Schaden bei den Wahlen im Herbst möglichst abgewendet werden kann?

Denn das überlegen Sie sich derzeit offensichtlich genau so wenig, wie Ihre kantonale Führungsriege.

Ihr Zürcher Wahlkampfleiter Alfred Heer gibt den Medien die Schuld, wenn sein Kandidat zur Wahlfälschung rät. Ihre Regierungsrätin Natalie Rickli bezeichnet die eigenen Wähler als zu dumm, einen Wahlzettel richtig auszufüllen. Und Sie selbst drohen dem SRF mit einer Halbierungsinitiative. Weil dieses zusammen mit den anderen Medien zu oft über die Klimaproblematik berichtet habe. Damit, so insinuieren Sie, hätten die Medien die SVP-Niederlage zu verantworten. Und das im grossen Interview mit dem «Tages-Anzeiger» und nach einer 30-Prozent-Klatsche bei NoBillag...

Alles in allem entsteht so der Eindruck einer kopflos-trumpesk agierenden Organisation, die bei allen anderen und den Medien die Schuld sucht, statt die Niederlage zu analysieren, daraus zu lernen und sich geschlossen auf die nächste Aufgabe zu konzentrieren.

Ich bin kein Hellseher, aber ich glaube, mit dieser Wähler- und Medienbashing-Strategie, sofern es denn eine ist, erreichen Sie das Gegenteil von dem, was Sie erreichen wollen. Ich schlage vor, Sie machen sich jetzt an Ihre Arbeit, kriegen Ihre Leute in den Griff und legen ein bisschen mehr Würde und Demut an den Tag.

Dann können Sie am Wahl-Apéro im Herbst vielleicht wieder einen Jodel anstimmen. Ansonsten ziemlich sicher nicht.

Mit freundlichen Grüssen

Maurice Thiriet

Komm schon, du willst es doch auch: Best of Jodel

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    Alle Leser-Kommentare
  • TheDoctor 27.03.2019 18:15
    Highlight Highlight Am besten weiter so 👍👌😁
  • The Writer Formerly Known as Peter 27.03.2019 11:41
    Highlight Highlight Was der SVP bei der Presse vorschwebt ist schon klar. Sie wünschen sich eine Presse und ein TV a la Fox News oder "Berlusconi TV". Eine die immer nur das Beste von Ihnen zeigt und keine kritischen Fragen stellt.
    • Stan91 28.03.2019 11:26
      Highlight Highlight Gibts schon nennt sich Blocher TV
  • Edwin Schaltegger 27.03.2019 10:09
    Highlight Highlight Herr Thiriet's Kommentar ist sehr zutreffend. Die SVP Exponenten wören gut beraten ihre Wählerverluste mal mit mehr analytischem und logischem Verstand zu untersuchen. Ich war früher auch ein eher SVP orientierter Wähler. Der SVP Führung fehlt es einfach an den "Sympathieträgern" und Köpfen die auch die Probleme und Sorgen der mittelständischen Wählern/innen vertreten. Mit den "Aushängeschildern" Zanetti, Tuena, Glarner, Köppel, Rösti & Co kann man einfach keinen "Bumentopf" mehr gewinnen!
  • Janis Joplin 27.03.2019 08:46
    Highlight Highlight Nur weiter so, Albert!
  • rönsger 27.03.2019 07:58
    Highlight Highlight SVP - Sehr Veraltete Partei, im wahrsten Sinn: Wie schon die alten Griechen erschlagen sie lieber den Boten (SRG, Medien, Jugend), statt die Botschaft zu akzeptieren, dass die Schlacht geschlagen ist.
  • dracului 27.03.2019 07:35
    Highlight Highlight Kopflos-trumpesk, Medienbashing, wenig Arbeit, fehlende Demut und Würde sind die neuen Kolonialwaren aus Übersee! Was dort Erfolg hat, kann auch mit einer gewissen helvetischen Verspätung hier funktionieren - da bin ich etwas geneigt der Wähleranalyse von Frau Rickli zu glauben.
  • Schneider Alex 27.03.2019 06:07
    Highlight Highlight Zürcher Wahlen: SVP-Rösti übt Kritik am SRF: Zu Recht!

    Mit der ständigen Berichterstattung über Klima-Strassenaktionen hat SRF nicht unwesentlich zum Klima-Hype im Vorfeld der Zürcher Wahlen beigetragen. Dieser hat den unbedarften Teil der Wählerschaft in Alarmzustand versetzt und zu den entsprechenden Wahlresultaten geführt.

    Zudem gab SRF NR Tiana Angelina Moser von den Grünliberalen ein paar Tage vor den Zürcher Wahlen zur besten Sendezeit eine Rundschau-Plattform: Das ist ein klarer Verstoss von SRF gegen seinen Auftrag nach politischer Ausgewogenheit.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 27.03.2019 12:03
      Highlight Highlight Rösti soll lieber zuerst mal das analysieren was intern falsch gelaufen ist, bevor er sich einen externen Sündenbock sucht und laut öffentlich heult.
    • LeserNrX 27.03.2019 12:34
      Highlight Highlight Du findest es also nicht gerechtfertigt, wenn das Staatsfernsehen, der grössten Jugendbewegung der letzten 30 Jahre in der Schweiz eine gewisse Aufmerksamkeit schenkt?
      Wenn man die Berichterstattung über gewisse Themen kategorisch verbieten will, wird das auch Zensur genannt.
      Röstis Aussage zeigt schön auf, wieso wir die SRG brauchen, denn ohne Staatsfernsehen würden bestimmte unangenehme Wahrheiten schnell unter den Teppich gekehrt werden..
    • Philidor 27.03.2019 22:27
      Highlight Highlight Die SVP ist seit Jahren die meisterwähnte Partei in fast allen Medien. Gratiswerbung dank ihrer Provokationen. Kaum sind Ihre Sündenbock-Themen nicht mehr zuoberst in den Schlagzeilen, sind die Medien schuld an der SVP-Niederlage? Ausserdem macht die SVP immer noch das, was sie am besten kann: bösartig austeilen, gleichzeitig Opfer spielen und sich ja nie entschuligen oder rechtfertigen. Das ist ihre eigentliche Strategie. Das Verhalten D. Trumps bestätigt sie sicher darin, weiterhin auf der richtigen Schiene zu sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 27.03.2019 03:18
    Highlight Highlight Wieso "Lieber Herr Rösti"?

    Liest Herr Rösti auch Watson?
    • Baba 27.03.2019 09:23
      Highlight Highlight Liest Herr Rösti?
    • Pasionaria 27.03.2019 18:40
      Highlight Highlight ….oder wats_cht er lieber, ohne zu lesen?
  • dho 27.03.2019 01:32
    Highlight Highlight Herr Thiriet. Im Vorspann zu Ihrem Brief schreiben Sie:

    "Nach der Zürcher Wahlschlappe verliert die SVP-Führung die Fassung und teilt aus gegen alles und jeden und das SRF. Das ist nicht sehr gescheit."

    Wie um Himmelswillen kommen Sie auf die Idee, es würden sich gescheite Leute in der SVPewegung finden?

    • dickmo 27.03.2019 10:59
      Highlight Highlight Es hat durchaus sehr gescheite Leute in der SVP-Führung, daran zweifle ich überhaupt nicht. Albert Rösti ist gescheit und Roger Köppel verfügt sogar über eine gewisse intellektuelle Brillanz. Ich glaube nur, dass die SVP-Führung sich in ihren Handlungen und Äusserungen derzeit nicht von rationalen Überlegungen leiten lässt. Aber ich kann mich irren. Und falls das alles strategischen Hintergrund hat, würde ich ihn für falsch halten.
  • Abu Nid As Saasi 27.03.2019 01:10
    Highlight Highlight Wir hatten in Business Bay auch einen Blocher, einen separaten sogar für das Erdgeschoss. Meistens stand er unbenutzt in der Ecke.
  • Score 27.03.2019 00:25
    Highlight Highlight Ach ja, das Thema mit den Schuldigen ist kein SVP Problem. Man höre mal der SP zu nach einer Niederlae „offenbar konnten wir die Basis nicht erreichen“, „leider liessen sich die Wähler von der anderen Seite blenden“, „Das Thema war für die Wähler wohl zu komplex“, „die 43% sind ein gutes Ergebnis, wir werden dran bleiben“ usw... Politiker können prinzipiell keine Fehler oder gar Niederlagen eingestehen....
  • Score 27.03.2019 00:22
    Highlight Highlight Die SVP hat dasselbe Problem wie die SP in den letzten 10-15 Jahren. Man spürt die Mehrheit nicht und unterschätzt, was die viele Schweizer bewegt. War es die Problematik mit Ausländerkriminalität usw die von der SP nicht wargenommen wurde (dass es viele bewegt) ist es nun das Klima zu dem die SVP schlicht nichts zu sagen hat. Das wird wohl eine grössere Niederlage, denn zu allem hat sich auch die Flüchtlingslage aktuell entschärft. Wenn nicht was ausserordentliches wie ein Attentat (was ich sehr hoffe!) oder so das Hauptaufmerksamkeit auf sich zieht, wirds sehr schwierig für die SVP...
  • Pasionaria 27.03.2019 00:06
    Highlight Highlight Genau das wollte ich auch schreiben, The Wanderer kam mir zuvor:
    "Psst..Hr. Thiriet, bitte der SVP keine Tipps verraten, was sie besser machen sollen. Wir sind doch so froh, dass sie aus lauter Verzweiflung und voller Hilflosigkeit im Mom. einen Fehler nach dem anderen begeht."

    Welche Gluecksmomente, wenn die populistische Gilde der SVP ihr wahres Gesicht zeigt, indem alle andern Schuld sind. Bis jetzt waren es die Auslaender, die IV-Schmarotzer, die Linken u.v.m., jetzt haben sie sich wenigstens auf weniger fragile Institutionen eingeschossen.
    So was von schwach und selbstdisqualifizierend!
  • Randalf 26.03.2019 22:56
    Highlight Highlight Sind wir doch ehrlich.
    Schuld daran das die SVPStimmen verliert sind doch einzig und allein die Flüchtlinge, welche nicht mehr kommen und die Ausländer, welche weniger kriminell sind. Ja, auch das Klima und wir Wähler.
    Aber wer kennt nicht diese Tage wo man einfach " kei Luscht" hat?😉😉😉
  • Calvin Whatison 26.03.2019 22:54
    Highlight Highlight Gut geschrieben.👍🏻

    Ich stell mir grad den Härdöpfelgschnätzlets vor, wie er das liest, und immer röter wird im Gesicht. Aber nicht aus Verlegenheit. 🤣🤣🤣
  • Albert J. Katzenellenbogen 26.03.2019 22:45
    Highlight Highlight Spiegeleier ist die Antwort.
  • katerli 26.03.2019 22:36
    Highlight Highlight Tja das Dilema der SVP ist, dass Sie sich selbst abschafft. Genau das liebe ich sehr so an der Schweiz! Ab und zu schafft es eine Partei über ihre eigene natürliche Grenze hinaus zu wachsen wird aber Systembedingt „schnell“ wieder gestutzt. Siehe SP, FDP und jetzt die SVP. Gut so! Die Stärke in unserer CH liegt im Mix, der Ausgewogenheit und dem Kompromiss. Ich hoffe die SVP schrumpft in den nächsten 8-12 Jahren auf einen Wert unter 20%
  • Easy 26.03.2019 21:56
    Highlight Highlight Zu lieb... Zu nett.
  • DelliSiech 26.03.2019 20:17
    Highlight Highlight Die SVP verliert nicht nur zur Mitte, man verliert auch rechte Wähler, die zu Nichtwählern werden.

    Die "Wir sind das Volk"-Masche kauft doch niemand mehr ab, wenn die Partei von Superreichen (seit Geburt privilegiert) wie Matter, Martullo-Blocher und Aeschi geführt wird.
    Wie sollen die in ihrer "Blase" das normale Leben kennen?
    Viele eher "einfache" Rechte können mit denen nichts anfangen und wählen einfach nicht mehr - gut so!
  • Erwin B. 26.03.2019 20:01
    Highlight Highlight Ich bin zwar SVP-Sympathisant und -Wähler, aber dieser Kommentar ist sehr treffend geschrieben. Wenn der Chefredakteur mal zur Schreibfeder greift, kann Watson auch mal sachlich und argumentiert über die SVP schreiben. Gratuliere zu diesen Zeilen!
    • redeye70 26.03.2019 23:17
      Highlight Highlight Die SVP brachte einst wichtige Themen aufs politische Parkett. Was ihr auch grosse Erfolge brachte. Heute ist sie eine Mittelstand zerstörende neoliberale Partei von und für Akademiker. Quasi eine Extrem-FDP. Dazu umgibt sie sich mit respektlosen Kindsköpfen wie Andreas Glarner, die der Meinung sind mit Radau veranstalten mache man gute Politik. Mir soll es recht sein. Ich möchte lösungsorientierte Politik, kein primitives Bashing.
  • the Wanderer 26.03.2019 19:45
    Highlight Highlight Pssst....Herr Thiriet, bitte der SVP keine Tipps verraten, was sie besser machen sollen. Wir sind doch so froh, dass die SVP aus lauter Verzweiflung und voller Hilflosigkeit im Moment einen Fehler nach dem anderen begeht.
    Beinahe 30 Jahre mussten wir auf den Niedergang dieser unsäglichen Gruppierung (ich nenne die SVP mit Absicht nicht Partei) warten, jetzt wollen wir ihn in vollen Zügen geniessen.
    Darum liebe SVP:
    macht einfach weiter wie gerade jetzt, dann haben wir viel Freude an Euch.
  • Luke1879 26.03.2019 19:42
    Highlight Highlight Die SVP gewinnt immer dann, wenn ihre Paradedisziplin „Ausländer-/EU-/Msinstreammedien-Bashing“ im Zentrum steht. Sobald komplexe Themen die öffentliche Debatte dominieren, ist der rechtspopulistische Zauber vorbei. Dies ist ein Naturgesetz, genauso wie der menschgemachte Klimawandel.
    Benutzer Bild
    • Grabeskaelte 26.03.2019 20:54
      Highlight Highlight Der Kommentar von Köppel zeigt ziemlich genau wieso die SVP will das es den Leuten schlecht geht. Menschen die sich um die nächste Mahlzeit Sorgen machen müssen, kann man besser steuern und verängstigen...
    • die Freiheit die ich meine 26.03.2019 21:44
      Highlight Highlight Grabes

      Nein, ich glaube, Köppelt mein, was dieser alte Spruch schon sagt:
      "wenn es dem Huhn zu wohl wird, begint es zu scharren".
    • Tapsi 27.03.2019 07:26
      Highlight Highlight Das Konfuse dabei: Wähler wählen eher rechts, solange es ihnen noch gut geht. Sobald sie z.B. den Job verlieren (also schwierigere Lebensumstände als vorher) beginnen sie, eher links zu wählen (ab dann, wenn sind sie auf den Sozialstaat angewiesen sind).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 26.03.2019 19:29
    Highlight Highlight Da Grundproblem liegt doch daran, dass die meisten Menschen und ganz besonders die Jugend plötzlich lösungsorientierte Politik fordern und dazu ist die Spar- und Sündenbockpolitik der SVP ganz einfach nicht in der Lage. Zudem sollte die SVP dem bösen SRF lieber mal dankbar sein, denn dort tritt ja der Besitzer der Partei bei jeder Gelegenheit auf und eigentlich sollten die SVP als Dank für so viel Gratispropaganda eher die Hälfte der Gebühren aus ihrer Parteikasse bezahlen!
  • Fanta20 26.03.2019 19:05
    Highlight Highlight Die wiederholten Attacken auf die Medien sind wirklich nicht sehr klug. Vor vier Jahren hat sich die SVP auch nicht beschwert, dass längere Zeit täglich über Migration/Flüchtlinge berichtet wurde; sie hat wohl damals im Oktober 2015 davon profitiert. Auch habe ich nicht den Eindruck, dass die SVP im SRF zu wenig Raum erhält, um ihre Standpunkte darzulegen. Wenn aber die Botschaften nicht stringent sind, keine Lösungen aufgezeigt werden und der Fokus stattdessen auf möglichst viel Klamauk liegt, dann muss man den Hauptschuldigen nicht weit suchen gehen.
  • Bruno Wüthrich 26.03.2019 19:00
    Highlight Highlight Ganz so einfach wird das nicht mir dem Jodel. Denn derzeit scheint der im Kommentar besprochenen Partei und deren Führungsrige nämlich nicht klar zu sein, was denn momentan genau für Arbeiten zu machen sind.

    Denn wenn Populismus plötzlich nicht mehr funktioniert, wirds schwierig.

    Eigentlich bleibt nur, abzuwarten, bis der Populismus wieder funktioniert. Die Chancen, dass dies irgendwann geschieht, sind gar nicht mal so schlecht.

    Bis dahin kann man getrost etwas Medienbashing betreiben. Denn viel grösser wird der Schaden deswegen nicht.
  • D(r)ummer 26.03.2019 18:56
    Highlight Highlight "Einerseits nimmt man studiert-geschalten Leuten wie Ihnen, Herr Aeschi und Herr Köppel den Einsatz für den kleinen Mann nicht ab."

    Ein Schmaus dieser Satz. Danke.
  • schuldig 26.03.2019 18:51
    Highlight Highlight "Trumpesk" passender kann das Verhalten nicht benennen.
    Vllt ist das ja die Hoffnung der SVP-Führungsriege:
    Trump kann ja auch Mist rauslassen und trotzdem regieren...
    • Palpatine 26.03.2019 21:37
      Highlight Highlight Bisher war ja eines meiner Lieblingswörter "kafkaesk". Bin jetzt am überlegen, ob ich nicht doch zu "trumpesk" wechseln soll... 🤣
  • Rechthaberwoman 26.03.2019 18:49
    Highlight Highlight Also, Herr Thiriet, Sie haben mit allem recht, was Sie hier schreiben. Aber warum schreiben Sie es? Lassen Sie die SVP doch in ihrer selbstverliebten immer-sind-die-anderen-schuld-Misere. Das schadet denen nicht, wenn die auch mal im Loch sitzen. Aber wie man wieder raus kommt, müssen diese ach so gescheiten Vollpfosten doch selbst rausfinden.
  • Platon 26.03.2019 18:28
    Highlight Highlight Ich geniesse diese Ehrlichkeit der SVP in vollen Zügen. Da gibt es die grössten landesweiten Proteste angeführt von Kindern und Jugendlichen, und die SVP denkt keine Sekunde daran ihren Kurs zu überdenken, nein, sie fährt voll in den Sturm und sagt allen potentiellen Wählern, die auch nur ein Funken Ahnung von Klimaphysik haben (also hoffentlich nun jedes Kind), sie seien manipuliert und fallen auf einen globalen Komplott hinein. Mich nimmts nicht Wunder, wenn die im Herbst mind. 5% verlieren😂
  • banda69 26.03.2019 18:25
    Highlight Highlight Schuld ist weder SRF noch das Klima.

    Es ist Trump. Trump ist SVP.

    Und Trump stiehlt seinen Geschwistern im Geiste die Show. Und Trump zeigt schonungslos auf wohin die Reise führt, wenn man wirtschaftsfreundliche Rechtspopulisten wählt. Denn die kümmern sich einen Sch.... um das gemeine Volk sondern nur um ihr Portemonaie.
  • salamandre 26.03.2019 18:20
    Highlight Highlight Danke für den Artikel Herr Thiriet...danke!
  • memento 26.03.2019 18:15
    Highlight Highlight Das Interview im TA war so köstlich, nicht Mal die Satirezeitschrift Titanic hätte sowas vollbracht...
  • Juliet Bravo 26.03.2019 18:10
    Highlight Highlight Also ich find das super! Nur immer weiter so Herr Rösti! Als Chef der schweizer Erdölvereinigung würde Ihnen sowieso niemand abnehmen, wenn Sie umschwenken würden.
  • swisskiss 26.03.2019 18:08
    Highlight Highlight Die SVP hat doch dasselbe Problem wie alle Populisten.

    Entweder bewirtschafte ich meine Kernwählerschaft mit Themen die immer gut sind um einen bestimmten Anteil Wähler abzuholen und verzichte auf Wechselwähler, weil die Themen nicht "brennen", oder versuche den grossen Spagat mit der breiteren Thematiserung um Wähler in der Mitte zu gewinnen, mit der Gefahr als zu beliebig, zu moderat bei den Kernwählern zu erscheinen.

    Aber vielleicht sind bei der momentanen Bremsphase der globalen Wirtschaft, bis im Herbst andere Themen wieder im Vordergrund. Es ist noch lange hin bis zum 20. Oktober.
  • Sherlock_Holmes 26.03.2019 18:00
    Highlight Highlight a) Analysieren und
    b) die folgerichtigen Schlüsse zu ziehen, ist nicht allen gegeben.
    Benutzer Bild
  • Reto32 26.03.2019 17:47
    Highlight Highlight Rösti will den Schaden nicht ausweiten.

    Wenn der SVP-Präsident plötzlich öffentlich zugibt, die SVP habe ein grundlegendes Problem, ihren Einfluss auf die Gesetzgebung zu verteidigen, setzen Sponsoren und andere Unterstützer auf ein anderes Pferd. In eine verlierende Marke zu investieren interessiert niemandem. Deshalb kann es sich die Parteileitung nicht anders leisten, als selbst-bewusst und trotzig auftreten, auch wenn das völlig lächerlich aussieht.
  • Angelo C. 26.03.2019 17:40
    Highlight Highlight Ein inhaltlich mehrheitlich stimmiger Artikel.

    Jetzt dem Schweizer Fernsehen die Schuld für die Wahlniederlage in die Schuhe zu schieben ist unstatthaft.

    Früher, zu Glanzzeiten der Partei im Zusammenhang mit der Migrationsfrage (die sich inzwischen vorübergehend als sekundär erweist), hatte die SVP auch nichts gegen die Berichterstattung zu ihren Gunsten. Und wenn jetzt die Klimafrage durch aktuelle Ereignisse im Vordergrund steht und andere Parteien dadurch begünstigt, ist das an sich völlig normal.

    Die SVP sollte also vermehrt neue Parteiziele anvisieren, dabei die EU im Auge behaltend.
    • FrancoL 26.03.2019 19:44
      Highlight Highlight Das Klima ein aktuelles Ereignis? Ist Klima wirklich so ein kurzlebiges Wesen, einem ist es da und morgen weg?
    • Angelo C. 26.03.2019 20:43
      Highlight Highlight Komische Frage....

      Aktuell ist das Klima - wie wir alle wissen - derzeit vor Allem wegen diesem Greta Thunberg-Hype und den darauffolgenden weltweiten Jugend-Demos in den Vordergrund gerückt.

      Und auf exakt diese Phänomena, welche auch zu den Wahlsiegen der grünen Parteien geführt haben, nehme ich Bezug.
  • P. Silie 26.03.2019 17:40
    Highlight Highlight Richtig geschrieben Herr Thiriet, dem ist nichts hinzuzufügen.
  • Asparaguss 26.03.2019 17:34
    Highlight Highlight Ich mag Schweizer Traditionen und möchte dass diese nicht verwässert werden, mag aber auch neues und bin offen dafür. Mag das klassische Familienbild und lebe dies, verstehe aber dass dies nicht überall möglich und gewünscht ist. Mag Eigenverantwortung und wenig Staat, will aber dass Menschen in einer Unglücksphase unterstützt werden. Steuern sollen gerecht angesetzt werden. Tiefsteuern bei Unternehme zu Lasten des Mittelstandes find ich verwerflich (kt. Luzern). Und jetzt soll mir einer sagen welche Partei ich wählen soll? Keine entspricht mir. Deswegen geh ich nicht wählen.
    • Alle haben bessere Namen als ich. 26.03.2019 18:12
      Highlight Highlight Die Mitte-Parteien (BDP, GLP, C/EVP) sind keine Möglichkeit?

      Ich wähle auch Links bin aber nicht mit allen Positionen der Grünen und schon gar nicht der SP einverstanden. Man trifft nie perfekt auf eine Partei zu. Das ist halt das Opfer, das man bringen muss wenn man nicht selber kandidiert.

      Falls du dir nicht sicher bist wer am besten passt können Tools wie smartvote.ch eine grosse Hilfe sein. Gib dort mal dein Profil ein, falls du das noch nie gemacht hast. Sicher auch so sehr aufschlussreich.

      Wer du wählst ist mir egal aber geh wählen, sonst hast du gar keine Stimme.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 26.03.2019 18:24
      Highlight Highlight Wähle Personen die dem am nächsten entsprechen
    • bokl 26.03.2019 18:32
      Highlight Highlight Wähle Menschen und nicht Parteien...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Think Twice 26.03.2019 17:31
    Highlight Highlight „Trumpesk“ oder Neuschweizerisch „Köppelesk“... Klimawandel ist eine Erfindung des linken SRF um die Populisten von Rechts wegzuputschen. Goldig !
  • Triple A 26.03.2019 17:29
    Highlight Highlight Würde und Demut bei der SVP? Maurice Thiriet hat wirklich Humor!
  • Walter Sahli 26.03.2019 17:23
    Highlight Highlight SVP 2018: Es braucht keine Billag, es schaut sowieso niemand SRF!

    SVP 2019: Wir verlieren Wahlen, weil alle SRF schauen!

    Wahrlich, Herr Rösti, was wollen Sie eigentlich?
    • reactor 26.03.2019 18:36
      Highlight Highlight made my day!
  • MacB 26.03.2019 17:15
    Highlight Highlight Ich habe generell nichts gegen eine SVP, sehe diese sogar als notwendigen Gegenpol an.

    Jedoch verpasst es die SVP seit Jahren, auch nur im Ansatz Lösungen für unsere Zukunft zu präsentieren. Stattdessen wird uns Wählern mit "back to the middle age"-Kampagnen weis gemacht, die Zukunft liege in der Vergangenheit, während auf der anderen Seite das Grosskapital zulasten unterer Schichten bestmöglich entlastet wird.

    Lange kann die SVP das Kartenhaus nicht mehr erhalten, das den Stammwählern vorgaukelt, sie kümmere sich um sie statt um die Goldküste.

    • Billy Meier 26.03.2019 20:12
      Highlight Highlight Die SVP wird sich spalten, in eine nationale Lega und eine Köppel-Aeschi-Martullo-Millionärs-Partei.
  • Magnum 26.03.2019 17:03
    Highlight Highlight Fragt sich, nur wer dieser AssVauPeh im Wahljahr mehr Schaden zufügt: Geschalte Studierte wie Aeschi und Köppel (was, der Rösti hat studiert?), die Schuld bei allen anderen suchenden wie Heer oder Rickli oder Politclowns wie der doppelte Züri-Claudio, wo Pinkie dem Brain das kantonale Parteipräsidium antragen will und Brain dem Pinkie eine Abfuhr erteilt, von wegen im Vorfeld nicht abgesprochen?

    Wie auch immer, wie beim Brexit-Schlammassel gilt auch hier: Get me more popcorn!
    • Juliet Bravo 26.03.2019 18:17
      Highlight Highlight Dr. Rösti hat ein MBA und ist Inhaber der PR-Firma „Büro Dr. Rösti“. Er ist Präsident der Erdölvereinigung.
    • Makatitom 26.03.2019 19:28
      Highlight Highlight Agrarökonom, so weit ich weiss
  • René Obi (1) 26.03.2019 17:01
    Highlight Highlight Bitte keine Anleitung, wie diese Partei ihren Untergang stoppen könnte. Genau das soll gefälligst geschehen. Zurück zu den 10 - 15 Prozent. Die reichen vollauf.
    • die Freiheit die ich meine 26.03.2019 17:51
      Highlight Highlight Obi
      Was heisst hier 10 -15%? Am besten gar kein Prozent. Ich wäre für 60% Grüne (wegen des Klimastreiks) und für 35% SP (wegen der EU) und vielelicht noch 5% Grünliberal.
      Dann würde es richtig abgehen. Und wir wären Vorbild für die ganze Welt.
    • keplan 26.03.2019 20:42
      Highlight Highlight @feldkirchen und garantiert pleite...
  • Eisenhorn 26.03.2019 17:01
    Highlight Highlight Ich finde der Rösti passt zu seinen Wählern. Die Geben nämlich auch bei allem die Schuld wem anders. Die Ausländer sind sowieso Schuld. Wenn der SVP Wähler kein Job hat, hat ihn sicher der Flüchtling oder irgendeiner aus der EU geklaut, Selbstreflexion? Fehl am Platz! Und wenn es nicht der Ausländer war dann die Linken, der "Staat" oder die bösen Medien. Von dem her ist das Verhalten nur "konsequent"!
  • Makatitom 26.03.2019 16:57
    Highlight Highlight Genau so, Herr Thiriet, Danke
  • N. Y. P. 26.03.2019 16:57
    Highlight Highlight Sorry !

    Untenstehender Kommentar habe ich zwar im SVP - Artikel heute morgen schon geschrieben, aber j e t z t im Rösti - Artikel passt er halt perfekt :


    26.03.2019 07:35
    Danke, Herr Rösti.

    Dass sie anderen die Schuld am Wahldebakel geben.

    Solange die SVP keine Selbstreflexion betreibt, wird sie diesen "Erfolg" an den nationalen Wahlen wiederholen.

    Soweit so gut, könnte man sagen.

    #mimimimimi

    Albert, war doch ein tolles Wochenende. Das Wetter war super. Die Wahlen gingen flink über die Bühne. Alles im Butter, also.
  • Katzenseekatze 26.03.2019 16:55
    Highlight Highlight Die Partei SVP hat schlicht viele Wählen verloren. Ein paar haben gemerkt, dass sie oft nur dazu aufruft, bei den Aermsten zu sparen. Die anderen haben geschnallt, dass Schuldzuschiebung nicht wirklich an der Basis hilft.; diese Zeiten sind vorbei. Jetzt auf grün umzuschwenken, wirkt einfach nur lächerlich. Veränderung ist angesagt, und das ist gut so.
    • vpsq 26.03.2019 18:26
      Highlight Highlight Schon vergessen, die SVP ist ja seit je grün - von irgenwo kommt ja das Grün im Logo. (immer wieder ein Lacher wert) :)
  • Amazing Horse 26.03.2019 16:52
    Highlight Highlight Wollen wir denn nochmals einen Stammtisch-Jodel sehe und hören? Nein, ich denke nicht.

    Nein es ist doch so: Die (meisten) SVP-Politiker sind ja nicht blöd, die wüssten schon, was e bräuchte. Aber sie haben halt zu lang gepoltert und die wirklich wichtigen Themen, welche für die Zukunft nachhaltig wichtig sind, missachtet. Somit ist die Zeit der SVP einfach vorbei. Sie sind Opfer ihrer eigenen Ignoranz geworden.
  • JoeyOnewood 26.03.2019 16:50
    Highlight Highlight 2.) Dass man jetzt im Hinblick auf die nationalen Wahlen wieder die Populisten-Keule auspackt, mit Medienbashing und Rahmen-Vertrag das typische wir-gegen-alle-Gefühl versucht zu entfachen, ist logisch.

    Schlussendlich muss sich die SVP entscheiden was sie will.
    a) Eine populistische Partei, welche das Volch mit Angst mobilisiert und dahinter den Sozialstaat abbaut und allgemein hauptsächlich Partikularinteressen von Reichen vertritt.
    b) Eine Volkspartei, die in Regierungen sitzt und anpackt, ihre konservative Ideologie mit Würde vertritt und halt manchmal von den Wählern eins mitbekommt.

  • FrancoL 26.03.2019 16:47
    Highlight Highlight Herr Thiriet, sehr schön geschrieben, aber ich glaube kaum dass auch nur die minimale Einsicht bei der SVP einkehren wird. Exemplarisch am Sonntag Herr Heer, der zu einem Rundumschlag ausholte und dabei sich schon fast selbst umbrachte.
    Man muss die SVP, SVP sein lassen und die Zukunft wird ihnen den Part in der Geschichte beimessen, den sie verdienen: Eine Partei im Dienste von Vielem nur NICHT im Dienste des Volkes, der Nachhaltigkeit und einer guten Zukunft. Eine Partei die die Zukunft unserer Jugend immer mehr zerstören wird.
    • Erwin B. 26.03.2019 19:55
      Highlight Highlight Bezüglich einiger Politikbereiche gebe ich Ihnen Recht, zum Klimaschutz bspw. hat die SVP kaum etwas beigetragen. Das Engagement der SVP für unsere Demokratie aber muss gewürdigt werden. Diesbezüglich würde ich eher die EU-Turbos als solche bezeichnen, die die Zukunft der Jugend zerstören.
    • Grabeskaelte 26.03.2019 21:00
      Highlight Highlight SVP und Engagement für Demokratie? Wo genau?
    • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 27.03.2019 07:46
      Highlight Highlight Erwin, der satz „wenn blocher nicht wäre, wären wir längst in der EU“ ist eine mär. Wenn es um bilateralen ging, waren die schweizer dabei, Beim EU-beitritt nie und zwar deutlich. Es ist vielmehr so, dass die svp, seit sie so stark ist, einen keil in unsere Gesellschaft treibt. Ausländer-Schweizer. Stadt-Land. Sie haben längst vor Trump die fake-news als „politisches stilmittel“ benutzt. Sie gehen systematisch gegen den service public, der ja eigentlich fürs volk ist. Sie verunglimpfen 70% als nicht echte schweizer, weil sie nicht svp wählen. Etc... sie sind es, die den frieden gefährden.
  • AlteSchachtel 26.03.2019 16:44
    Highlight Highlight "Alles in allem entsteht so der Eindruck einer kopflos-trumpesk agierenden Organisation, die bei allen anderen und den Medien die Schuld sucht, statt die Niederlage zu analysieren,..."

    "kopflos-trumpesk"! Der Ausdruck gefällt mir sehr.

    Allerdings glaube ich, dass es nebst trumpesk-narzisstischen und -hab- und machtgierigen Figuren in der SVP auch noch die Sorte gibt, die aus lauter Langeweile in ihrem eigenen feudalen, bequemen Leben, sehr gerne mit dem "Volch" spielen. z.B. Köppel, für den es eine Art Sport ist, auszuloten, wie weit er das Volch manipulieren und wie weit er gehen kann.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 26.03.2019 16:56
      Highlight Highlight Da schliesse ich mich an.
      Der Ausdruck ist grandios. 😁
      An dieser Stelle einen herzlichen Dank, für diesen Ausdruck, an den Herrn Chefredakteur. 👍
  • Bert der Geologe 26.03.2019 16:38
    Highlight Highlight Es gab mal eine BGB mit 15% Wähleranteil, verwurzelt bei den Bauern und Gewerblern und beim Mittelstand. Blocher und Konsorten haben es geschafft mit Glorifizierung der Vergangenheit, gewürzt mit Fremdenfeindlichkeit und Misthaufenromantik den ultrarechten Rand einzuverleiben. Dazu kamen Provokation und Rundumschläge, womit sie viele Protestwähler gewinnen konnten. Das ergab einen erstaunlichen, aber auch erschreckenden Wähleranteil von knapp 30%. 25% ist immer noch beachtlich und kein Grund zum grännen. Mir wäre die alte BGB mit 15% Anteil ohne den rechten Rand lieber.
    • Makatitom 26.03.2019 16:59
      Highlight Highlight Minger Rüedu rotiert im Grab
  • JoeyOnewood 26.03.2019 16:37
    Highlight Highlight 1.) Ich sehe das Problem der SVP folgendermassen: Ihre Themen Ausländer/Flüchtlinge und Unabhängigkeit waren in den letzten 10 Jahren absolute Gassenhauer, wie eigentlich immer nach Weltwirtschaftskrisen. Dann kam noch die "Flüchtlingskrise". Nun sind diese Themen 1. nicht mehr so virulent und 2. hochkomplex. Es ist auch der Basis aufgefallen, dass die SVP kein Allheilmittel hat. Sie versuchte sich dann als wahre Volkspartei zu positionieren, ihre Themen auszubreiten, differenzierter zu argumentieren. Doch damit lässt sich einfach schlechter mobilisieren.
  • Closer 26.03.2019 16:37
    Highlight Highlight Gut gebrüllt, Löwe 🦁👍🏻👍🏻
    • Katzenseekatze 26.03.2019 16:56
      Highlight Highlight Beleidigt gebrüllt und wie immer: ausgeteilt.
  • Gurgelhals 26.03.2019 16:35
    Highlight Highlight Im Gegenteil, Herr Thiriet: Ich schlage vor, die SVP soll konsequent auf dieser Mimimimi-Schiene weiterfahren.

    Diese Nummer nervt zwar unmittelbar noch mehr als das ewige Gepoltere, an das wir uns in den letzten 25 Jahren leider Gottes gewöhnen mussten, aber die Wahlsonntage werden dann umso erfreulicher ausfallen 😇
    • Dominik Treier (1) 26.03.2019 17:05
      Highlight Highlight Ist doch schön. Immerhin merkt auch der weniger politikversierte Wähler, der nicht Zeit hat zu recherchieren, dass die SVP im Parlament nichts macht, was auch nur entfernt mit den sogenannt bösen Ausländern zu tun hat, sondern nur mit der Umverteilung von Arm zu Reich... Vorher hat der Populismus noch gewirkt aber das Gejammer ist enttarnend...
    • Sorbitolith 26.03.2019 17:42
      Highlight Highlight Mein Tageslichtblick! Danke fürs Lachen!
    • vpsq 26.03.2019 18:14
      Highlight Highlight Sehe ich genauso, die sollen sich doch selber demontieren. Vielleicht kann man sich in Zukunft im gescheitere Anliegen kümmern als um die sinnlosen SVP Initativen.

      Ansonsten sehr passender Bericht zur Sachlage!
  • Der Bojenmensch 26.03.2019 16:31
    Highlight Highlight Inhalt war noch nie etwas, was die SVP nicht durch Polemik ersetzen konnte.

    Bravo für diese Worte. Ich hoffe Herr Rösti liest das nicht nur, sondern verinnerlicht ihre Zeilen.

    Auch wenn ich persönlich ganz gut damit leben könnte, dieser Partei weiterhin bei der Selbst-Demontage zuschauen zu dürfen.
    • Sarkasmusdetektor 26.03.2019 18:08
      Highlight Highlight Ich hoffe, Rösti liest es nicht. Weiter so, SVP! 😈
  • rock-n-roll 26.03.2019 16:30
    Highlight Highlight Was für ein treffender Text! Ich hätte meine Gefühle nicht besser in Worte fassen können!
  • Sophia 26.03.2019 16:30
    Highlight Highlight Wie, die Tageschau ist an der SVP Niederlage Schuld? Ja, hat denn dieser Knabe noch alle Tassen im Schrank, so würde sein Kumpel, der kleine Ueli, fragen? Nein, die SVP ist ganz einfach vorbei, sie hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt und nun beleidigt sie alle die Kinder, die sich ersnthaft Sorgen um Ihre zukünftige Lebensqualität machen. Eltern sollten ihren Kindern das nun aber ganz klar kommunizieren: SVP ist kinderfeindlich!
    • Peter R. 26.03.2019 16:51
      Highlight Highlight Ist ja einfach, wenn man immer einen Sündenbock finden kann - die Medien, die Andern etc.
      Nun die SVP ist halt nicht mehr was sie war unter Toni Brunner, BR Blocher etc.
    • wasps 26.03.2019 18:22
      Highlight Highlight Also Geschichte ist die Partei noch lange nicht. Sie verliert, aber ist immer noch mit grossem Abstand stärkste Partei. Da müssen wir uns nichts vormachen.
    • Adi E. 27.03.2019 09:42
      Highlight Highlight Jetzt wirds langsam lächerlich :D

«Lieber Herr Köppel, berichten Sie noch oder gehören Sie schon dazu?»

SVP-Nationalrat und Journalist Roger Köppel berichtet von den Demonstrationen in Chemnitz und vergisst dabei, Angriffe auf Berufskolleginnen und -kollegen zu vermelden. Ein grober handwerklicher Fehler.

Lieber Herr Köppel 

Nachdem Sie am Wochenende bei den rechten Demonstrationen in Chemnitz Feldforschung betrieben haben, bezeichnen Sie die Sachsen nun als «intellektuelle Avantgarde eines weitverbreiteten Deutschen Unbehagens». 

Ich musste sehr lachen, als ich das gelesen habe, weil das Attribut «intellektuelle Avantgarde» in Zusammenhang mit Hitlergruss zeigenden und «Ausländer raus!» schreienden Hooligan- und Neonazi-Mobs eine wirklich gute Pointe ist. 

Nach dem Lachen habe ich …

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