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Von wegen vier Landessprachen

Wenn in jedem Kanton die Hauptsprache verboten würde, dann spräche die Schweiz so 

Bild: Shutterstock



watson hat die sprachliche Situation der Schweiz genauer unter die Lupe genommen: Bekannt ist, dass wir – unserer kleinen Fläche zum Trotz – vier Amtssprachen vorweisen können. Und die meisten Schweizer wissen auch, in welchen Kantonen Italienisch, Französisch, Deutsch oder Rätoromanisch gesprochen wird. Interessant wird es also erst, wenn wir die Landessprachen einmal beiseite lassen:

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Schweizerdeutsch ist die gesprochene Sprache der gebürtigen Deutschschweizer, Hochdeutsch dagegen die Sprache der Schrift. Das gilt aber nicht für Deutsche, durch die Schwarz-Rot-Gold auf der obigen Karte dominiert. Was passiert, wenn man diese Sprechergruppe herausnimmt, sehen Sie unten: 

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Wenn wir nun die Landessprachen Schweizerdeutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch wieder mit in die Karte packen und nach der zweithäufigsten Sprache (ohne Hochdeutsch) in den Kantonen fragen, bekommen wir dieses exotische Ergebnis: 

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Ständige Wohnbevölkerung ab 15 Jahren nach Kanton und zuhause gesprochenen Sprachen 

Die der Karte zugrundeliegenden Daten hat die Fachstelle für Statistik St. Gallen für watson erarbeitet. Sie sind der nationalen Strukturerhebung 2012 entnommen, die jährlich Stichproben (mindestens 200'000 Personen) der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz durchführt. Die Ergebnisse sind deshalb als Schätzungen zu interpretieren, die einer Wahrscheinlichkeit von 95% entsprechen.

Fachstelle für Statistik St. Gallen

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