Schweiz
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Polizisten drückten in Lausanne den Nigerianer Mike Ben Peter minutenlang zu Boden. Mit fatalen Folgen. screenshot: rts

Auch die Schweiz hat einen Fall «George Floyd» – und er ist nicht minder dramatisch

Der Fall erinnert an die Tötung von George Floyd. 2018 starb der Nigerianer Mike Ben Peter bei einer Polizeikontrolle in Lausanne. Sechs Polizisten hatten sich während der brutalen Verhaftung auf den Mann gestürzt. Mit fatalen Folgen. Nun warten die Polizeibeamten auf ihren Prozess.



Eine Welle der Empörung brandete im März 2018 durch Lausanne. «Black lives matter» skandierten 500 meist dunkelhäutige Demonstrierende in den Gassen der Westschweizer Metropole. Nicht nur die Proteste weisen Parallelen zum Fall von George Floyd auf. Wie beim Gewaltexzess eines Polizisten in den USA starb auch in Lausanne ein dunkelhäutiger Mann bei einer brutalen Verhaftung.

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2018 gingen in Lausanne hunderte Schwarze gegen Polizeigewalt auf die Strasse. bild: screenshot rts

Der Fall

In der Nähe des Lausanner Bahnhofs führen Polizeibeamte am Abend des 28. Februar 2018 eine Aktion gegen Drogenhandel durch. Dabei gerät der 40-jährige Nigerianer Mike Ben Peter ins Visier der Fahnder. Dies, weil er ein verdächtiges Säckchen hinter einem Auto hervorgeholt hatte.

Ein Polizist will den 130 Kilo schweren Hünen alleine festnehmen. Peter wehrt sich nicht direkt. Er weigert sich jedoch, seine Hände auszustrecken, damit ihm der Polizist Handschellen anlegen kann. Dann artet die Verhaftung aus. Der Polizist tritt Peter mit dem Knie mehrmals in die Genitalien und sprüht ihm Pfefferspray ins Gesicht. Darauf ruft er Verstärkung.

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Mike Ben Peter (40) starb bei einer Festnahme in Lausanne. screenshot rts

Laut Untersuchungsbericht eilen fünf weitere Polizeibeamte herbei. Sie gehen unzimperlich vor: «Sechs Polizisten drückten Mike Ben Peter auf dem Bauch zu Boden und legten seine Hände hinter den Rücken. Sie hielten den Druck mit den Knien aufrecht, während sie seine Beine anhoben», erklärt Peters Anwalt Simon Ntah. Eine Zeugin hört, wie der Nigerianer vor Schmerz schreit. Laut dem Bericht wird Peter sechs Minuten lang in dieser Position am Boden arretiert. Gemäss Polizeihandbuch dürften es maximal zwei Minuten sein.

Plötzlich stellen die Polizisten fest, dass Peter nicht mehr atmet. Sie versuchen ihn wiederzubeleben und rufen die Ambulanz. Im Mund des zuvor mehrfach wegen Drogenhandels verhafteten Nigerianers finden sie vier Kügelchen Kokain. Mike Ben Peter stirbt tags darauf im Spital. Später stellt sich heraus: Die Polizei stellte im verdächtigen Säckchen – dem Auslöser des Personenkontrolle – ganze neun Gramm Cannabis sicher.

Die Doku in voller Länge:

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Die Untersuchung

Die Autopsie ergab, dass Mike Ben Peter an einem Herzstillstand starb. Zudem wurden massive Blutergüsse im Genitalbereich festgestellt. «Es ist klar, dass das Herzversagen durch unverhältnismässige Rückhaltemassnahmen und starken Stress im Zusammenhang mit der Festnahme verursacht wurde», sagte Anwalt Ntah weiter.

Wurde der Herzstillstand aber tatsächlich durch den Polizeieinsatz verursacht? «Es gibt immer mehrere Faktoren. Aber selbst wenn es Veranlagungen gibt, muss sich der Richter fragen: Wäre der Mann ohne diese Intervention gestorben? Dies ist die relevante Frage», erklärt der Anwalt.

Die Lausanner Staatsanwaltschaft ermittelte gegen die sechs Polizisten wegen fahrlässiger Tötung. Im Herbst 2018 waren die Beamten immer noch im Dienst.

Wie Anwalt Ntah auf watson-Anfrage erklärt, läuft das Verfahren gegen die Polizisten über zwei Jahre nach dem Tod des Nigerianers immer noch. «Letzte Woche fand eine weiter Anhörung statt. Wir nähern uns dem Ende dieser Untersuchung und rechnen mit einem Prozess gegen die Angeklagten.»

Im Blut des Opfers wurde übrigens kein Kokain gefunden. Ursprünglich wurde spekuliert, dass eine Überdosis Koks den Herztod verursacht haben könnte.

Weitere Fälle

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Claudio war auf einer Joggingrunde, als er fälschlicherweise von Polizisten attackiert wurde. bild: screenshot srf

Der Tod von Mike Ben Peter löste in der Westschweiz eine grosse Debatte über institutionellen Rassismus und Polizeigewalt aus. Denn es war kein Einzelfall:

Das sagt der Experte

Jung + schwarz = verdächtig. Gegen dieses Vorurteil kämpft Mohamed Wa Baile von der Uni Bern. Er will dem «Racial Profiling» von Polizisten ein Ende setzen und kämpft dafür bis vor Bundesgericht. Zudem hat er ein Buch zu Racial Profiling mitverfasst.

Er zeigt sich bestürzt über die Ereignisse in den USA. «In der Schweiz habe ich nicht Angst, dass ich von Polizisten erschossen werde. Ich fürchte mich aber davor, eines Tages in einer Polizeizelle zu sterben», sagt er mit Blick auf die oben beschriebenen Ereignisse in der Westschweiz. In der Schweiz werde nicht offen über Rassismus gesprochen. Dabei sei Rassismus im Alltag omnipräsent. «Es ist kein Zufall, dass mir Ladendetektive in Geschäften folgen. Das heisst, ich bin nur wegen meiner Hautfarbe verdächtig. Das ist sehr unangenehm.»

Der Schweiz-Kenianer Baile wurde am 5. Februar 2015 am Zürcher Hauptbahnhof von zwei Stadtpolizisten kontrolliert. Wa Baile liess sich widerstandslos kontrollieren, weigerte sich aber, seinen Ausweis zu zeigen, weil er sich diskriminiert fühlte.

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411Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • AngelitosHE 05.06.2020 06:39
    Highlight Highlight Das ist hier aber weder alltag noch kommen die Polizisten ungeschoren davon.

  • formi50+ 04.06.2020 20:01
    Highlight Highlight Wenn ich aber in Asien betatscht werde nur weil ich weisse Haut habe? Dann werde ich auf ein Podest gestellt wofür ich aber nix kann. Oder wenn in vielen Kommentaren gegen die Deutschen, Chinesen, Russen, Moslems, Amis oder wen auch immer geschimpft und vor allem unter der Gürtellinie beleidigt wird, DANN fängt Rassismus schon an
  • De-Saint-Ex 03.06.2020 20:27
    Highlight Highlight ... und Herr und Frau Schweizer sind zu grossen Teilen empört... nicht darüber, dass es ähnliche Fälle in der Schweiz schon gab, sondern dass man es wagt, sie zu benennen... sorry, da kommt mir einmal mehr die Galle hoch... wie war das nochmal mit Rassismus und der Schweiz...?!
  • Booker 03.06.2020 20:24
    Highlight Highlight Die Sachlage hier ist doch ganz klar. Ein als Drogendealer Verdächtigter verweigert die Kontrolle und verhält sich renitent. Die Polizei handelt richtig und es stellt sich heraus, dass der Verdacht sich erhärtet.
    Hätte er sich kooperativ verhalten und nicht der Kontrolle verweigert, wäre es anders ausgegangen!
  • Shlomo 03.06.2020 17:26
    Highlight Highlight Sorry wenn Mohamed Wa Baile sich schwierig anstellt und seinen Ausweis nicht zeigen will dann muss er halt mit auf den Posten.
    Wenn man sich anständig benimmt wird man auch anständig behandelt. Dies gilt für jedermann und jederfrau .
    • TJ Müller 03.06.2020 23:17
      Highlight Highlight Sagt Shlomo, der wegen seiner Hautfarbe nicht ständig kontrolliert wird. Das ist ja genau das Problem, er benimmt sich anständig und wird trotzdem immer wieder kontrolliert. Wenn es die erste Kontrolle gewesen wäre, ok, ist es aber nicht denn er wird seit 10 Jahren immer wieder kontrolliert. In diesem Falle wurde er morgens um 7 Uhr im Pendlerstrom auf dem Weg zu ETH, wo er arbeitet, im Zürcher HB als einziger kontrolliert. Sorry, aber da kann doch echt niemand ernsthaft behaupten, dass da kein Rassismus im Spiel ist.
    • Shlomo 04.06.2020 07:08
      Highlight Highlight @TJ: auch wenn er zum tausendsten mal kontrolliert wurde, hat er sich anständig zu verhalten. Wies in den Wald schreit kommts zurück.
      Und wenn soll die Polizei kontrollieren wenn sie verstösse gegen das AIG vermuten? Den Typ in der Appenzeller Tracht?
    • TJ Müller 04.06.2020 16:54
      Highlight Highlight Aber warum zur Hölle kommt die Polizei überhaupt auf die Idee er könnte grgen das Ausländergesetz verstossen? Wegen der Hautfarbe? Wenn ja, dann ist die GENAU der Grund weswegen Wa Baile kämpft. Oder seit wann sieht man die Nationalität einer Person an? Und ja, wie die Polizei in den Wald schreit, so kommts zurück! Schön beruht dies auf Gegenseitigkeit. Die Polizei verhällt sich unanständig und Rassistisch, da kann man nicht erwarten, dass sich dies die Menschen einfach gefallen lassen. Die Polizei sollte Freund und Helfer sein, auch vom Schweizer Wa Baile, aber sie verhällt sich nicht so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antiypanikmacher 03.06.2020 17:20
    Highlight Highlight Profiling soll durch Verhalten, äußere Merkmale eine Gruppe eingrenzen.
    Entscheidend ist dabei, dass nicht auf ein einzelnes Merkmal fokussiert wird. Die Hautfarbe kann ein Merkmal sein, aber nur in Kombination von weiteren. Z.b. Ort, Zeit, Kleidung.
    Meines Wissens ist dies in der Schweiz auch der Tahmen von Profiling.
    Den warum soll ich Bauern kontrollieren, wenn ich nach einem Bankdirektor fahnde?
    • Bildung & Aufklärung 04.06.2020 18:59
      Highlight Highlight Warum soll ich Banker kontrollieren, wenn ich Koks-Konsumenten an den Kragen will?

      Deswegen kontrolliert man halt lieber zum 1000. einen Schwarzen.

      Da dunkelhäutige Menschen mehr koksen als Banker.

      Mhm. Ja.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 03.06.2020 16:46
    Highlight Highlight Wäre der Schwarze mit dem Marihuana im Mund am Ende des Tages an Leben gewesen, wenn er diesen Polizisten nicht begegnet wäre?

    Ja.

    Wurden Festnahnahmungsverfahren von der Polizei nicht korrekt umgesetzt?

    Ja, gemäss Artikel gab es Verfehlungen.

    Also, warum dauert es so lange, bis der Fall vor Gericht kommt? Wenn überhaupt.

    Und warum war dieser Fall in Deutschweizer Medien kein Thema? Journalisten, es gibt noch weitere Fälle, u.a. in Genf.
    • Alnothur 03.06.2020 19:58
      Highlight Highlight Kokain, nicht Marihuana.
    • soulpower 03.06.2020 20:16
      Highlight Highlight "Marihuana im Mund"? Musst ich mir auf der Zunger zergehen lassen. Er hatte Kügelchen im Mund und ein ein paar Gramm Gras versteckt. Den Unterschied sollte man schon kennen, denn ein wenig Gras im Mund wäre harmlos. Aber sonst hast du eigentlich schon recht, es dauert wirklich sehr lange und diese Beamten sind weiterhin im Dienst.
    • Bildung & Aufklärung 04.06.2020 18:59
      Highlight Highlight Alnothur:

      Na dann, Substanz X statt Substanz Y, dann ist ja gut, hast du das extra herausgestrichen und implizierst so, dass Stefans Aussage deswegen nichtiger wird, also ist der Mord viel eher gerechtfertigt. War ja bisschen Koks...
  • Gooner1886 03.06.2020 16:41
    Highlight Highlight Wow, Selbstkritik scheint vielen nicht zu liegen. Auf die Amis zeigt man mit ausgestrecktem Zeigefinger aber passiert was ähnliches in der CH wird das Verbrechen geschmälert.

    Ob Mike Ben Peter Drogendealer war oder nicht spielt keine Rolle. Der Polizist hat überreagiert und Punkt.
    • So en Ueli 03.06.2020 20:09
      Highlight Highlight Der Polizist hat in der Tat eine falsche Entscheidung getroffen. Aber was in den USA passiert mit dem zu vergleichen passt irgendwie nicht. Bei uns sind das Einzelfälle. In den USA hingegen ist das ein sozialpolitisches und systemtechnisches Problem.
    • RicoH 03.06.2020 22:41
      Highlight Highlight Wer erinnert sich noch an den Skandal an der Fussball WM 2018 (Adler)?
      Ich erinnere mich noch gut an die Kommentare. Die Secondos in unserer Nati wurden als Nicht-Schweizer beschimpft.
      Rassismus pur – nur halt auf schweizerische Art.
      Was das mit dem Thema zu tun hat? In der Schweiz glaubt man immer, Rassismus sei kein Thema. Es ist zwar weniger offensichtlich und sicher auch weniger ausgeprägt, als in den USA, aber dennoch real.
    • Trompete 04.06.2020 09:47
      Highlight Highlight @RicoH
      Interessant, dass du im Zeigen des Adlers nicht auch eine Form von Rassismus erkennen kannst. Wäre es auch in Ordnung, wenn ein Schweizer Natispieler serbischer Abstammung nach einem Tor gegen die Nationalmannschaft des Kosovos die Hand zum serbischen Gruss vor den Rängen erheben würde?
      https://www.swissinfo.ch/ger/fussball-wm-2018_-diese-form-von-nationalismus-darf-man-nicht-dulden--/44215434
    Weitere Antworten anzeigen
  • humpalumpa 03.06.2020 16:21
    Highlight Highlight Boing
    Benutzer Bild
  • Ich-meins-doch-nicht-so 03.06.2020 16:07
    Highlight Highlight Finde den Vergleich nicht gut. Doch zeigt der Fall ein Dilemma auf, das so vor allem in Mitteleuropa existiert: Mangelnde Möglichkeiten zur echten Integration (z.B in den Arbeitsmarkt) und das Damoklesschwert der Abschiebung führen dazu, dass viele junge Männer wenig zu verlieren und nur wenig Chancen haben, etwas zu gewinnen/verdienen. Wenn sie dann noch aufgrund ihrer Hautfarbe oft gefragt werden, ob sie „etwas verkaufen“ (jeder der auch nur eine Hautton-Nuance über Schneeweiss besitzt, kennt das) ist der Weg zum Dealer/Laufburschen kurz und zumindest nachvollziehbar.
    • JackMac 03.06.2020 19:33
      Highlight Highlight Stimmt alles was du sagst. Nur werden Nigerianer rekrutiert für diese Jobs und der Drogenhandel ist (auch International in Europa) zu einem Grossteil in Nigerianischer Hand. Schlechtes Beispiel also.
    • So en Ueli 03.06.2020 20:08
      Highlight Highlight Also jede Person, die gewillt ist die Sprache des Landes zu lernen, welches die Person aufgenommen hatte und sich der entsprechenden Kultur anzupassen, hat Chancen sich zu integrieren und einen Job zu erhalten. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
    • Ein einsamer Holländer 04.06.2020 04:37
      Highlight Highlight Oh je. Sie sind alle Unschuldslämmer? 🤔 Man könnte sich halt überlegen wie viele man im Land integrieren kann, BEVOR man sie hineinlässt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • So en Ueli 03.06.2020 14:28
    Highlight Highlight Ein Drogendealer, der sich der Verhaftung widersetzt. Und mit dem Verstecken der Drogen in seinem Rachenraum, was an sich schon lebensgefährlich ist, hat er die Eskalation selber zu verschulden. Hätte sich der Herr anständig verhalten und der Polizei ehrlich gesagt, dass er eine Straftat begangen hätte, wäre der Herr noch am Leben. Aber ja, dem Drama ist vorausgegangen, dass der eine Polizist sich überschätzte. Er wollte es alleine schaffen. Aber das ist nichts im Vergleich zu den USA, bei denen du als schwarze Person nie sicher sein kannst, ob du am Abend noch am Leben bist.
    • Asmodeus 03.06.2020 18:24
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • RicoH 03.06.2020 22:51
      Highlight Highlight Deine Verharmlosung dieser Tat ist schlicht ergreifend und menschenverachtend.

      Hat sich der Dealer bedrohlich gezeigt? Nein, er hat sich nur geweigert, Handschellen verpasst zu bekommen.
      Hat der Dealer den Polizisten angegriffen? Nein, die Tritte in den Genitalbereich und der Pfefferspray können also nicht als Selbstverteidigung angesehen werden.
      Kurz: das war reine Willkür. Was danach folgte war eine Missachtung aller Vorschriften mit Todesfolge. Wer das gut heisst, muss schon eigenartig gestrickt sein.
    • TJ Müller 03.06.2020 23:31
      Highlight Highlight Wow, und ich dachte wir leben in einem Rechtsstaat, in welchem den Angeklagten einen fairen Prozess zusteht und nicht der Selbstjustiz eines Polizisten ausgesetzt sind. Komplett egal, was vorgefallen ist, den Tod hat niemand verdient!
  • nichtMc 03.06.2020 14:23
    Highlight Highlight Racial Profiling ist nicht korrekt, aber es ist nicht zwingend rassistisch.
    Wenn einzelne Bevölkerungsgruppen verhältnismässig mehr in Erscheinung treten, ist ein darauf ausgerichtetes Profiling nachvollziehbar. Bspw. filzt man keine Anzugsträger, wenn man einbrechende Junkies sucht.

    Im Artikel wird die amerikanische Polizeigewalt mit thematisiert. Die schwarze Minderheit der USA beträgt rund 13.5%, trotzdem werden mehr als 52% der Tötungsdelikte durch Schwarze begangen. Ich will nicht Rassismus ind Armut abschwächen, aber dieser Umstand trägt sicher ebenfalls dazu bei.
    • Test of the test 03.06.2020 21:11
      Highlight Highlight Dein Vergleich hinkt extrem. Du vergleichst "weiss" - "schwarz" mit "Anzugsträger" - "einbrechender Junkie". Schon diese Aussage ist rassistisch!

      Racial profiling ist für die Betroffenen Demütigung und in einigen Fällen (wie im Artikel beschrieben auch in der Schweiz) tödlich. Racial profiling ist institutioneller Rassismus. In vielen Ländern verboten, leider nicht in der Schweiz.
    • RicoH 03.06.2020 22:59
      Highlight Highlight Werden in der Schweiz etwa auch mehr als 52% der Tötungsdelikte durch Schwarze begangen? Nope.
      Daher wäre diese Tat umso schlimmer einzuschätzen.

      Der Artikel zeigt doch, dass es auch in der Schweiz Probleme mit Vorurteilen gibt – und dass das fatale Folgen haben kann.
    • TJ Müller 03.06.2020 23:32
      Highlight Highlight Ok, dann erklär mir Mal am konkreten Fall von Mohamed Wa Baile, morgens um 7, am Zürcher HB, auf dem Weg zur Arbeit als Bibliothekar an der ETH, was nun genau (Ort, Zeit, Kleidung) darauf hindeutet, diesen Mann aus dem Pendlerstrom heraus zu picken? Er hat sogar gefragt, ob sie nach einer schwarzen Person fahnden, in der gleichen Annahme wie du. Denn was gäbe es sonst für einen Grund morgens um 7 auf dem Weg zur Arbeit kontrolliert zu werden? Dies wurde ihm aber von der Polizei verneint, weshalb er sich dann nicht mehr Ausweisen wollte. Weshalb auch?
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  • JJTheBigDog 03.06.2020 14:14
    Highlight Highlight Vor ein paar Jahren habe ich gut ein Jahr im Lausanner Stadtzentrum gewohnt und gearbeitet - auf ca. 10 min. Fussarbeitsweg im Schnitt sicher 3x von Kokain-Dealern angehauen und das waren ohne Ausnahme immer Schwarzafrikaner. Auch neben einem Gymnasium wurde gedealt. Ist natürlich scheisse für Unbescholtene unter Generalverdacht zu stehen, aber soll die Polizei als Ausgleich vermehrt weisse Rentnerinnen kontrollieren? Beim SRF lief mal ein Bericht:
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    • Oigen 03.06.2020 15:05
      Highlight Highlight Auch hier, warum das wohl so ist?
    • HiCh 03.06.2020 15:20
      Highlight Highlight Genau das nervt mich am Thema "Racial Profiling". Die Bürger, die Polizei, alle sehen täglich was für Personen offen mit Drogen dealen. Nun dürfen diese Feststellungen nicht in die Polizeiarbeit einfliessen? Es ist ein Witz.
      Zudem zeigt ja der Fall, dass die Kontrolle absolut berechtigt war. Der Kontrollierte entschied sich nicht zu kooperieren. Leider kam es dann zu diesem unschönen Ende.
    • Сédric Wermutstropfen 03.06.2020 16:36
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  • Lumax 03.06.2020 13:50
    Highlight Highlight Hmm ich bin sehr gespalten in der Sache. Einerseits verstehe ich wie es anöden muss ständig wegen der Hautfarbe kontrolliert zu werden, wie es manchen meiner schwarzen Bekannten öfters passiert, und mir alle Jubeljahre. Andererseits hat das doch einen relevanten Grund,am Samstagabend werde ich in meinem Wohnquartier jeweils dutzendfach gefragt ob ich Drogen kaufen will, zu 100% von Schwarzen. Racial Profiling bei der Drogenfahndung zu vermeiden wäre geradezu grotesk. Ich denke mit dem Kleidungsstil, der Körpersprache und dem Umfeld kann man schon sehr viel beitragen. Im Ghettolook wirds schwer
    • D0MD0M 03.06.2020 15:04
      Highlight Highlight Naja. Das profiling könnte man auch anders anwenden - was ist so die vorherrschende Hautfarbe der meisten Konsumenten?
    • Ein einsamer Holländer 03.06.2020 15:44
      Highlight Highlight domdo
      Man verfolgt halt primär eher den Dealer als den Konsumenten.
      Etwas dagegen?
      🤔
    • lilie 03.06.2020 16:13
      Highlight Highlight @D0MD0M: Es ist sehr ineffizient, die Konsumenten abzufangen. Deshalb geht man nun mal auf die Händler los.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Silent_Revolution 03.06.2020 13:43
    Highlight Highlight Rassismus lässt sich kurzfristig nicht aus den Köpfen entfernen (Bildung ist der einzige Weg), racial profiling schon gar nicht. Was sich kurzfristig ändern lässt: die Handhabe der Polizei einzuschränken.

    Habt ihr schon erlebt, wie die Polizei einen Anlass der CS gestürmt hat um nach Koks zu suchen? Schon mal einen Bänker gefragt, wie oft er von der Polizei durchsucht wird? Nun stell dieselbe Frage einem Randständigen.

    Der Drogenkrieg nimmt die soziale Unterschicht ins Visier und erlaubt der Polizei alles mit ihr zu tun, ohne dass die Gesetzgebung auch nur das Geringste erreicht.
    • D0MD0M 03.06.2020 15:05
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    • Ein einsamer Holländer 03.06.2020 15:41
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    • Lolus 03.06.2020 16:02
      Highlight Highlight Die vielen Blitze zeigen leider das Rassismus auch bei uns sehr wohl verbreitet ist...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hakuna!Matata 03.06.2020 13:36
    Highlight Highlight Ich kann beide Seiten sehr gut verstehen. Die Polizisten wissen dass ein Grossteil der Dealer Schwarze sind. Um ihren Job zu machen und Verdächtige zu finden, ist dann auch klar dass eher Schwarze untersucht werden. Das hat aber mit Rassismus nichts zu tun, sondern ist ganz einfach Wahrscheinlichkeit und Erfahrung.
    Die Schwarzen hingegen wissen, dass der Grossteil der Schwarzen keine Dealer sind und somit zu Unrecht kontrolliert werden.
    In den USA ist es nochmals eine Stufe schlimmer, da geht es um Waffen mit denen auch auf Polizisten geschossen wird. Auch da verstehe ich beide Seiten.
    • Lolus 03.06.2020 16:08
      Highlight Highlight Das hat sehr wohl mit Rassismus zu tun.

      Wenn die Polizei 100 mutmassliche Dealer kontrolliert und davon 90 dunkelhäutig sind, ist die Wahrscheinlichkeit das in der kontrollierten Gruppe mehr dunkelhäutige als weisse Dealer sind sehr gross.

      Und eine Aussage ala "Dealer sind mehrheitlich schwarz" ist halt auch nur hören sagen und sonst nichts. Klar viele klein Dealer sind dunkelhäutig aber das sind auch nicht die die das grosse Cash damit machen, die anderen stehen nicht am Strassenrand sondern haben die Keycard zur CS und sind meistens weiss.
    • RicoH 03.06.2020 23:09
      Highlight Highlight Der Polizist hat den Schwarzen kontrolliert. Oke, die Gründe dazu haben wir verstanden.

      Aber warum der Schwarze jetzt tot ist, darüber schreibst du kein Wort – darum geht es ja in diesem Artikel. Um Gewalt an einem Schwarzen, ausgeübt durch Schweizer Polizisten!
  • ferrumigne 03.06.2020 13:34
    Highlight Highlight Erschreckend, dass die Kommentarspalte unter den Berichten über die USA (zu recht) voller Kommentare der Entrüstung ist, doch wenn von einem ähnlichen Fall in der Schweiz berichtet wird, stehen sofort wieder alle auf der Seite der Polizei. Ist einfach, mit dem Finger auf ein anderes Land zu zeigen, was? Aber nicht hier, bei uns passiert sowas ja nicht. Umd wenn doch, war's bestimmt gerechtfertigt. So reden die Rassisten in den USA auch!
    • Bene86 03.06.2020 15:10
      Highlight Highlight Oder aber es gibt einfach Menschen, die zwischen völlig unterschiedlichen Fällen unterscheiden können.
    • RicoH 03.06.2020 23:15
      Highlight Highlight @ Bene86

      Wurde der Polizist bedroht? Nein.
      War das "mehrfach mit dem Knie und die Genitalien " Selbstverteidigung? Nein.
      War der Einsatz des Pfeffersprays Notwehr? Nein.
      War das Fixieren am Boden nach Vorschrift? Nein.
      War der Mann Schwarz? Ja.

      Wo zum Henker ist da der Unterschied?
      Ja stimmt, es waren Schweizer Polizisten – die würden sowas nie tun.
  • Ein einsamer Holländer 03.06.2020 13:29
    Highlight Highlight Na ja, dieser Bail ist ja eher als Querulant bekannt. Und nochmals, wer von der Polizei verlangt, dass diese bei der Suche nach Drogendealer auch alte weisse Müetis kontrolliert, macht sich im Grunde genommen über die Polizeiarbeit lustig.
    • RicoH 03.06.2020 23:22
      Highlight Highlight Es gehr nicht um Kontrolle!
      Es geht um die Behandlung eines Schwarzen, der durch einen Einsatz der Schweizer Polizei ums Leben kam.
      Wer solche Polizeiarbeit lustig findet, dem ist nicht mehr zu helfen.
    • You will not be able to use your remote control. 04.06.2020 13:02
      Highlight Highlight > wer von der Polizei verlangt, dass diese bei der Suche nach Drogendealer auch alte weisse Müetis kontrolliert, macht sich im Grunde genommen über die Polizeiarbeit lustig.

      Wenn die Polizei Leute mit vier Portionen Koks verhaften will, ist die Polizeiarbeit sowieso lächerlich und sinnlos.
  • schicht_im_schacht 03.06.2020 13:14
    Highlight Highlight ich werde den Verdacht nicht los, dass sich die Solidarität und die Empörung oder Verurteilung dieser Fälle in der Schweiz in Grenzen hält, da es sich nicht um Afroamerikaner sondern um Afrikaner handelt. Das scheint für viele was anderes zu sein für ihr Empfinden von Recht und Ordnung. Weil die Afrikaner hier Einwanderer sind und Afroamerikaner in den USA Staatsbürger oder wieso diese Diskrepanz? Alle diese Fälle sind eine Schande und eine Verschwendung von Leben.
  • Amarillo 03.06.2020 13:04
    Highlight Highlight Ob der Grund für häufigere Kontrollen gewisser ethnischer Gruppen simpler Rassismus ist, wage ich - bezogen auf die CH - zu bezweifeln. Es steckt zwar ein "Profiling" dahinter, aber mehrheitlich kein rassistisches, sondern ein kriminalistisches. Wenn der "Kügelihandel" beispielsweise von nigerianischen Clans beherrscht wird, so ist klar, wo der polizeiliche Fokus liegt. Und wenn der weisse ü50iger im Mercedes am Zoll immer wieder nach (undeklarierten) Vermögenswerten gefilzt wird, so hat der Zöllner nicht grundsätzlich etwas gegen weisse Mercedesfahrer.
  • beaetel 03.06.2020 13:02
    Highlight Highlight Die Polizei läuft auf der ganzen Welt Gefahr, unverhältnismässig Gewalt anzuwenden. Der Grund scheint mir klar. Sie müssen bei einer Verhaftung dem zu Verhafteten Nahe kommen. Das lässt sich kaum einer tiefenentspannt gefallen. Auch bei der Polizei schiesst das Adrenalin in die Höhe, schliesslich kann jede solche Situation lebensbedrohlich sein. Egal wie gut ausgebildet die Polizisten auch sind, es braucht eine Portion Kampfeslust handgreiflich zu werden und bei 130 kg werden alle Kräfte gefordert. Ergo ist man in diesem Zustand quasi unempfindlich gegenüber Schmerz, auch anderen gegenüber...
    • Beat Stocker 03.06.2020 15:05
      Highlight Highlight Ja, bei Haien nennt man das Blutrausch. Eine Ordnungskraft darf jedoch dieses Stadium der 'Blindheit' nicht erreichen; dazu gibt es verschiedene Vorschriften zum Vorgehen und Selbstschutz. Wenn sich Polizisten (aus Gründen der eigenen Sicherheit) nicht ins Demonstrationsgetümmel stürzen, auch wenn dort Sachbeschädigungen und schlimmere Straftaten begangen werden, kann doch beim Einsatz gegen eine einzelne Person auch erwartet werden, dass das Eingreifen erst abgesichert wird, bevor der Zugriff erfolgt.
      Damit erübrigt sich ein unsicheres und damit (für den Zivilisten) gefährliches Vorgehen.
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 03.06.2020 12:56
    Highlight Highlight In der Schweiz muss man zwar keinen Ausweis bei sich haben, jedoch der Polizei seine Identität belegen.
    Da ist es eher dumm - aus welchen Gründen auch immer - seine ID nicht zu zeigen.
  • yolomarroni 03.06.2020 12:46
    Highlight Highlight Hier sieht man gut, wie übertrieben hart die Polizei in Lausanne vorgeht. Völlig unverhältnismässig und racial profiling at its best...
    Play Icon
    • Bobo B. 03.06.2020 15:04
      Highlight Highlight Wohl eher ideologisch bedingte Blindheit deinerseits at its best...
    • Bene86 03.06.2020 15:11
      Highlight Highlight Wie viele Menschen wohl an den Drogen dieser Dealer draufgehen? Daran denkst du sicher keine Sekunde.
    • yolomarroni 03.06.2020 21:42
      Highlight Highlight Ja kann ich teilweils zustimmen. Aber wieso soll man auf diese Menschen draufspringen? Sie öffentlich ausstellen? Es ist doch klar das diese Kleindealer um ihr Überleben kämpfen und nicht den Reichtum... (wie die Grossproduzenten).
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  • ändu aus B (weder Bärn noch Basel) 03.06.2020 12:41
    Highlight Highlight Wo bleibt die Verhältnismässigkeit?
    Nur aufgrund des Artikels hier: Er hat Kokain im Mund und ein Hanf-Säckchen dabei. Also kaum ein Unschuldslamm. Er wiegt 130 kg und weigert sich, sich festnehmen zu lassen - also darf der Polizist durchaus Verstärkung anfordern. Aber gleich zusammenschlagen bis er stirbt?! Aber wie gesagt: Ich kenne nur die Infos hier...
    • Ein einsamer Holländer 03.06.2020 13:33
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    • RicoH 03.06.2020 23:28
      Highlight Highlight Und bevor die Verstärkung eintrifft, darf der Polizist dem Schwarzen noch ein paar mal mit dem Knie in die Eier treten und mit Pfefferspray blind machen. Ja genau so stelle ich mir eine faire Behandlung vor.
  • Blimmblamm 03.06.2020 12:41
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  • Nero1342 03.06.2020 12:39
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    • Ein einsamer Holländer 03.06.2020 13:34
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    • formi50+ 03.06.2020 13:39
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    • Сédric Wermutstropfen 03.06.2020 16:48
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  • Randy Orton 03.06.2020 12:36
    Highlight Highlight Das Problem wird hier tatsächlich weniger Rassismus sein, sondern das Fehlen einer Kontrollinstanz der Polizei. Bodycams und eine Unabhängige Kontrollinstanz sollten schweizweit Pflicht sein, zum Schutz der Bürger UND Polizisten. Leider wehrt sich die Polizei aktiv dagegen...
  • ueberfluessig 03.06.2020 12:35
    Highlight Highlight es ist im grunde ganz einfach: verdächtige müssen alle gleich behandelt werden. unabhängig von hautfarbe.
    • PeteZahad 03.06.2020 13:50
      Highlight Highlight Die Frage ist eher wegen was wirkt jemand verdächtig?
      Solange Personen mit dunkler Hautfarbe eher als verdächtig/auffällig taxiert werden, bringt es nichts alle Verdächtigen gleich zu behandeln.
    • Rabbi Jussuf 03.06.2020 14:07
      Highlight Highlight nicht nur überflüssig, sondern unsinnig.
      Verdächtige handeln sicher nicht immer gleich. Dem entsprechend muss die Polizei auch Massnahmen ergreifen.
    • ueberfluessig 03.06.2020 16:39
      Highlight Highlight rabbi:
      wenn man es kompliziert haben möchte, hier bitte:
      ist es dir möglich, dir zwei idente fälle (inklusive handlung etc) vorzustellen, einer schwarz, einer weiss:
      sie müssen gleich behandelt werden.
      bin etwas überrascht, dass du das nicht verstanden haben willst.
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  • one0one 03.06.2020 12:35
    Highlight Highlight Könnt ihr mal einen Artikel schreiben bei dem ihr sagt was ich bei einer Polizeikontrolle alles machen muss und was ich verweigern darf? Ich meine zum Beispiel zu wissen dass man in der Oeffentlichkeit nicht filzen darf. Passiert aber immer. Oder ist das nur wenn man sich dazu ausziehen muss?
    Ich faende dass einen wichtigen und vorallem sachlichen Beitrag... so zu Abwechslung :P
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 03.06.2020 15:11
      Highlight Highlight Identitätskontrolle ist erlaubt
      Kleiderfilzen erlaubt
      Mundraum kontrollieren erlaubt .
      Für den Rest ab auf den Posten .
  • Lowend 03.06.2020 12:32
    Highlight Highlight Erschreckend, wie viele Menschen sich hier vorbehaltlos auf die Seite der Täter schlagen und gleichzeitig das Opfer vorverurteilen, wohl um sich selber nicht eingestehen zu müssen, dass auch bei uns in der heilen Schweiz solche rassistisch motivierte Übergriffe passieren.
    • Manulu 03.06.2020 13:24
      Highlight Highlight Der Vorfall in den USA ist unendschuldbar und gehört hart bestraft. Diesen Fall mit der Schweiz zu vergleichen ist aber absoluter blödsinn. Hier ist eher das gegegteilige der Fall. Ein Freund von der Kapo Bern in Biel stationiert, erzählt da ganz andere Stories. Und zwar das sie bei Kontrollen und/oder Festnahmen von dunkelhäutigen oft mit massiver Gewalt konfrontiert werden und sich danach ständig fürs etwas härtere Anpacken rechtfertigen müssen, da die Rassismuskarte immer sofort gespielt wird! Die Folge sind oft lange Rapporte und Anhörungen. Das kann es doch nicht sein oder!
    • Ein einsamer Holländer 03.06.2020 13:37
      Highlight Highlight Lovi
      Genau dies machst du ja auch, wenn du das Gefühl hast, dass es dir politisch in den Kram passt?
      🤷🏾‍♂️
      (Selbstreflexion kann man übrigens bewusst trainieren).
    • bbelser 03.06.2020 13:42
      Highlight Highlight Ich vermute mal, wir haben hier gerade neben unseren üblichen rechtslastigen Verdächtigen die Law-and-Order-Fraktion von 20min zu Gast. Ist trotzdem erschreckend, wie viele Leute es in der Musterdemokratie Schweiz ok finden, dass Straftäter oder Verdächtige flugs alle Rechte verlieren und mit Gewalt bis zum Tod rechnen müssen. Ein grässlicher Mangel an Rechtsstaats-Bewusstsein...
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  • 8004 Zürich 03.06.2020 12:31
    Highlight Highlight Bei Wa Baile sind einige Details noch wichtig..
    Als Erstes hat er sich bei den Polizisten erkundigt, ob eine dunkelhäutige Person gesucht werde. Erst als dies verneint wurde, weigerte er sich, sich auszuweisen, da er sich auf den Standpunkt stellte, dass eine Kontrolle ohne Verdachtsmonent Willkür ist.

    So dann auch die Aussage des Polizisten. Wa Baile habe seinen Blick abgewendet, da hätten sie ein “AuG-Delikt“ vermutet. Was einer weissen Person schon aus Prinzip nie so passieren würde.
    • Ein einsamer Holländer 03.06.2020 13:42
      Highlight Highlight Ich Weiss Nicht 🤔
      Wäre ich in Kenia, würde ich jedenfalls meinen Ausweis zeigen, wenn mich die Polizei dazu auffordert.

      Wurde übrigens (als weisser) schon oft unmotiviert kontrolliert. Ich zeige dann jeweils meinen Ausweis und bin sehr freundlich und kooperativ. Das hilft ungemein.
      Mehr, als wenn ich beginnen würde zu lamentieren. 🤷🏾‍♂️
    • formi50+ 03.06.2020 13:44
      Highlight Highlight Tja, wer sich weigert sich auszuweisen MUSS mit weiteren Massnahmen rechnen. Diskutieren mit der Polizei? Na ja, bis zu einem bestimmten Punkt machen die Polizisten das sicher mit aber Weigerung den Ausweis zu zeigen und das Gefühl haben die Polizisten gehen nun einfach weiter? Ne, so naiv kann man nicht sein
    • ueberfluessig 03.06.2020 16:44
      Highlight Highlight formi:
      also ich wäre entsetzt, wenn ich wegen einer bagatelle derart körperlich angegriffen würde. du nicht? ehrlich?
  • Corahund 03.06.2020 12:05
    Highlight Highlight Ihr seid nicht besser als der Trump. Nun heizt ihr hier unnötig die Stimmung an. Die Polizisten sind noch nicht verurteilt. Es wird sauber abgeklärt, was wirklich geschah. In dubio pro reo; das gilt für beide Seiten. Es ist abzuwarten, dass ein rechtskräftiges Urteil vorliegt. Dann könnt ihr das kommentieren. Lasst es also ruhen, es bringt nur Unruhe und unrechtmässige Anschuldigungen. Man sieht das an den Kommentaren.
    • Pafeld 03.06.2020 12:56
      Highlight Highlight Schon erstaunlich, wie hier der Stimmungswandel ist. Anstatt zur Kenntnis zu nehmen, dass auch bei uns Racial Profiling und eine abwesende Fehlerkultur bei der Polizei Tatsache sind, ruft man frech nach (genehmen) Beispielen. Liefert man, kommen Ausreden wie "nicht so, wie gemeint/erwartet", "der Zeitung trau ich nicht" oder "ist doch schon so lange her und gar nicht mehr relevant". Kommt dagegen ein aktueller Fall, heisst es "die sind ja noch gar nicht rechtskräftig verurteilt" oder "hey, Ihr betreibt ja Hetze wie Trump".
      Steve Bannon hatte recht. Gegen Tatsachen im Netz hilft eine BS-Flut.
    • bbelser 03.06.2020 13:47
      Highlight Highlight Genau: Ruhe ist die erste Bürgerpflicht. Der, dem die Polizisten die ewige Ruhe geschenkt haben, wird diese Pflicht garantiert nie mehr verletzen...
      Und alle anderen "ruhen" auf dem bequemen Kissen der rechtschaffenen Selbstgerechtigkeit.
    • formi50+ 03.06.2020 13:47
      Highlight Highlight In dubio pro dubiore ;)

      Der In-dubio-Grundsatz wird erst anwendbar, nachdem alle aus Sicht des urteilenden Gerichts notwendigen Beweise erhoben und ausgewertet worden sind. Insoweit stellt er keine Beweiswürdigungsregel dar.
  • Mitläufer 03.06.2020 12:00
    Highlight Highlight Schläge in die Genital-Gegend? Lernt man das bei der CH-Polizei? Blitzen im 30er und Dealer verhaften, die am nächsten Tag am selben Ort wieder dealen. Traumjob.
    • Neruda 03.06.2020 14:09
      Highlight Highlight Pistolen klauen lassen lernen sie auch noch 😁
    • Rabbi Jussuf 03.06.2020 14:16
      Highlight Highlight Dass die Dealer gleich wieder draussen sind, ist nun nicht die Schuld der Polizei sondern der Justiz.
  • KnolleBolle 03.06.2020 11:53
    Highlight Highlight Ich weiss dass ich nun verblitzt werde, aber wenn ein Weisser in den USA bei einem Polizeieinsatz stirbt, auch das gibt es in einigen Fällen, auch von dunklen Polisten erschossen, macht keiner nur ein Mux, also bitte nicht übertreiben denn Polizeigewalt ist LEIDER alltäglich.
    • ulmo 03.06.2020 12:48
      Highlight Highlight Deine Aussage ist typischer Whataboutismus: Du möchtest, dass wir aufhören über die Polizeigewalt an schwarzen zu reden, denn Weisse triffts imfall auch? Findest du, das deshalb diese alltäglichkeit der Polizeigewalt einfach akzeptiert werden soll?

      Das Problem der Polizeigewalt existiert in den USA auch unabhängig von Rassismus und ist auch unter Weissen umstritten.
    • Pippo_nkns 03.06.2020 13:03
      Highlight Highlight Es ist schon so, dass die Brutalität durch Polizei in den USA allgemein ein Problem ist. Es sterben durch Polizeieinsätze in den USA weitaus mehr Personen (auch prozentual im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung) als in anderen vergleichbaren Staaten.
      Aber es ist halt auch so, dass dunkelhäutige Personen überproportional oft Opfer von polizeilicher Brutalität werden. Die Wahrscheinlichkeit als dunkelhäutige Personen von der Polizei getötet zu werden ist ca. 3 mal so gross wie bei einer weissen Person.

      (https://mappingpoliceviolence.org/)
    • Ein einsamer Holländer 03.06.2020 13:45
      Highlight Highlight Ulmo
      Eben. Diesen Fall nun zum Rassismus umzudeuten, nervt gewaltig.
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  • Hugo Hugentobler 03.06.2020 11:48
    Highlight Highlight Der Fall aus Lausanne ist äusserst tragisch. Jedoch war niemand von uns dabei und es wird einzig der Anwalt des Opfers als Quelle beigezogen. Ich glaube kaum, dass die Polizisten grundlos 6min auf dem Opfer sassen. Viel mehr war es wohl ein 6 minütiger Kampf. Wer schon einmal probiert hat einen 130kg schweren Mann, welcher ausser sich ist und tobt unter Kontrolle zu bringen, der kann sich die Situation evtl besser vorstellen. Weiter steht auch nirgends ob der verstorbene in Handschellen war oder ob die Polizisten viel mehr 6 Minuten probierten ihm diese anzuziehen. Der Vergleich hinkt.
    • Clank 03.06.2020 12:03
      Highlight Highlight Ein Toter kann auch nicht reden.
      Ausserdem machst du da einfach irgendwelche Annahmen, die nirgends stehen. Der Prozess findet immer noch statt und man rechnet mit einem Entscheid gegen die Angeklagten wegen fahrlässiger Tötung. Ich glaube, der zuständige Anwalt und die Richter wissen besser Bescheid als du.
    • Hugo Hugentobler 03.06.2020 12:16
      Highlight Highlight Natürlich mache ich Annahmen, wie gesagt weder du noch ich waren dabei. Es ging mir einzig darum eine andere Perspektive als die im Artikel geschilderte aufzuzeigen. Der Anwalt als Opfervertreter war die einzige befragte Quelle und von diesem ist keine Objektive Falldarstellung zu erwarten. Was wirklich war lässt sich dann wohl nur im Prozess klären, aber per se auf der Opferseite zu stehen, halte ich auch nicht für richtig.
    • Trouble 03.06.2020 12:43
      Highlight Highlight Egal, was passiert ist. Er hätte trotzdem nicht sterben dürfen!
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  • loquito 03.06.2020 11:45
    Highlight Highlight Mich irritiert echt, warum die Leute hier denken, dass man mit der Polizei kooperieren muss. Es gibt kein Gesetz, welches der Polizei erlaubt mich zu schikanieren oder grundlos zu verhaften. Auch jemanden einfach mitnehmen darf die Polizei nicht. Hier verzichten ja alle freiwillig auf ihre Freiheit und ihre Rechte, sehr erstaunlich...
    • walsi 03.06.2020 12:01
      Highlight Highlight @loquito: Hier kommt der Tip zum Überleben. Wenn dich die Polizei kontrolliert musst du voll koorperieren und alles machen was die sagen. Auch verhaften lassen, wenn sie es wollen. Wenn sich alles beruigt hat machst du eine Beschwerde oder Anzeige und alles geht den geregelten Weg. Ohne blaue Flecken oder anderes, schlimmeres.
    • Hugo Hugentobler 03.06.2020 12:03
      Highlight Highlight Da täuschst du dich. Art 286 StGB Hinderung einer Amtshandlung. Gemäss Rechtsprechung und den meisten kantonalen Polizeigesetzen bist du mindestens verpflichtet, deinen Namen und dein Geburtsdatum anzugeben.

      Ansonsten könnte ja jeder Gesuchte und in den Fahndungssystemen ausgeschriebene Straftäter jeweils bei Polizeikontrollen einfach „Nein“ sagen und unbehelligt davon laufen.

      Wenn du deine Angeben bei einer Polizeikontrolle verweigerst, wirst du garantiert mitgenommen, auch gegen deinen Willen.

      Ob die Massnahme rechtmässig war lässt sich im Anschluss im Beschwerdeverfahren klären.
    • formi50+ 03.06.2020 14:01
      Highlight Highlight die Polizei darf dich zum Beispiel zur Aufklärung oder Verhinderung einer Straftat anhalten um deine Identität abzuklären. Weigerst du dich oder hast du keinen Ausweis dabei, riskierst du, dass man dich auf den Posten mitnimmt. Es gibt keine Pflicht die ID immer dabei zu haben, aber es wird empfohlen. Ganz anders sieht es bei Fahrzeuglenkern aus, da darf auf öffentlichem Grund jederzeit kontrolliert werden und keinen Ausweis dabei zu haben ist dann sogar strafbar
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  • Unkel Wullewu 03.06.2020 11:45
    Highlight Highlight white lifes matter too!
    Wenn Afrikaner sich auf den Weg machen, um hier bei uns harte Droge zu verkaufen, dann zerstört das Leben von hier. Wer so etwas macht, der verdient kein Mitleid und kann beileibe nicht mit Georg Floyd verglichen werden.
    • Eskimo 03.06.2020 12:02
      Highlight Highlight Danke
    • JadeLinor 03.06.2020 12:11
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    • *klippklapp* 03.06.2020 12:36
      Highlight Highlight Wenn wir uns schon in Whataboutism verlieren, dann setze ich jetzt doch noch einen drauf:

      Wenn für unser Wirtschaftssystem nicht in erster Linie "just white lifes matter" würden, dann müssten die Afrikaner sich weder auf den Weg machen, noch hier Drogen verkaufen.

      Oder glaubst du wirklich, dass sie mit diesem Traum aufwachsen?
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  • Malt-Whisky 03.06.2020 11:40
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  • Turicum04 03.06.2020 11:37
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    • Nuscheltier 03.06.2020 12:08
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    • d10 03.06.2020 16:21
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Meyer Andrej 03.06.2020 11:37
    Highlight Highlight Glaubt ihr ernsthaft die schweizerPolizeien sind besser? Auch dort lodert Rassismus. Wobei wenn man vielfach die Ereignisse sieht wundert es niemanden ernsthaft, dass das so ist. Unsere Multikultigesellschaft begräbt sich selber.
  • Antichrist 03.06.2020 11:33
    Highlight Highlight Es gab 2016 drei Vorfälle und 2018 den oben beschriebenen Fall. Wenn man dann zur Aussage kommt, dass dies keine Einzelfälle sind, dann sollte man mal ein Youttube - Video über Statistik anschauen.
    • bbelser 03.06.2020 14:00
      Highlight Highlight Sind trotzdem 4 Fälle zuviel...
  • felixJongleur 03.06.2020 11:32
    Highlight Highlight Ich war früher fast täglich am Bahnhof SG unterwegs, sah unzählige Deals und auch die eine oder andere Polizeiaktion. Mit etwas Observation (oder Scheinkäufen à la Aktion Ameise) kann man als Zivi fast 100% unterscheiden, wer Passant und wer Dealer ist. Das jemand dunkelhäutiges am Bhof kontrolliert wird ist naheliegend, siehe Nigeriaconnection, aber es sollte eigentlich nicht die Falschen erwischen. Ob die Polizei in SG korrekt arbeitet oder aufgrund der Hautfarbe an sich selektiert weiss ich nicht. Dort wo ich Verhaftungen gesehen habe waren sie i.O.
  • soulpower 03.06.2020 11:29
    Highlight Highlight Harte Drogen zu verkaufen ist nicht harmlos, es kann auch zum Tod von Menschen führen und muss geahndet werden. Zugegebben: Der Job eines Polizisten kann zu vehementen Stresssituation führen, aber auch bei uns gibt es (hoffentlich) klare Grenzen für alle Hautfarben. Schwer vorstellbar, dass Tritte in den Genitalbereich dazugehören würden in einem "zivilisierten" Land wie der Schweiz. Falls die Polizisten irgendwelche klaren Grenzen überschritten haben (kann ich nicht nicht beurteilen), warum sind diese mehr als 2 Jahre später immer noch im Dienst? Die wären ja für jede Hautfarbe eine Zumutung.
    • D0MD0M 03.06.2020 15:15
      Highlight Highlight Was für harte Drogen bitte? Und 2020 sollte auch dem Hinterletzten in der Reihe klar sein, dass der Krieg gegen Drogen weit mehr Schaden anrichtet, als Drogen selbst. Rationales Denken und so. Klar haben die Stresssituationen, das ist sowohl Teil des Jobs als auch der Ausbildung, da darf man ja wohl ein Minimum an Professionalität erwarten.
  • Oigen 03.06.2020 11:24
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    • zaphod67 03.06.2020 12:13
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    • solo31 03.06.2020 12:15
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    • Glaedr 03.06.2020 12:16
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  • FACTS 03.06.2020 11:11
    Highlight Highlight Zu "Schwarz & Jung = verdächtig": Verschiedenste für Personenkontrollen wesentliche Delikte wie illegaler Aufenthalt od. illegale Erwerbstätigkeit können nicht von Schweizern begangen werden, weshalb diesbezüglich naturgemäss hauptsächlich Personen kontrolliert werden, deren Erscheinungsbild und Sprache eher nicht auf Schweizer Wurzeln schliessen lassen. Das kann für die Betroffenen sicherlich mühsam sein, zumal nat. auch Schwarze Schweizer sein können. Aber auch junge CH-Männer werden öfters als ältere Frauen kontrolliert, ohne dass deshalb gleich von Diskriminierung gesprochen wird.
    • Wat Sohn 03.06.2020 13:20
      Highlight Highlight Och, ich glaube diese Erklärung greift zu kurz. Nur weil das äussere Erscheinungsbild auf „Ausländer“ schliesst, ist eine Kontrolle nicht rechtmässig.
      Du darfst zB als Mann auch nicht wegen einer Vergewaltigungsvermutung kontrolliert werden, nur weil du „Mann“ bist. Dazu braucht es noch weitere Anhaltspunkte.
      Dunkle Männer werden aber, wie im Artikel beschrieben, tagtäglich als Verbrecher behandelt, nur weil sie dunkle Hautfarbe haben.
    • FACTS 03.06.2020 15:33
      Highlight Highlight @Wat Son:

      Wenn der Mann sich zeitnah in der Nähe des Tatorts befindet und als Verdächtiger nicht ausgeschlossen werden kann, darf und sollte er selbstverständlich kontrolliert und seine Personalien festgestellt werden.

      Eine blosse Identitätsfeststellung setzt in der Schweiz zudem generell keinen konkreten Tatverdacht voraus, vgl. z.B. Paragraph 21 Polizeigesetz des Kt. ZH (PolG).

      Dein Beispiel ist schlicht falsch und gerade Beleg für das Gegenteil.
  • leed 03.06.2020 11:10
    Highlight Highlight Echt schlechtes Beispiel. Hier handelt es sich effektiv um einen Verbrecher, der sich der Verhaftung widersetzte. Einen gewissen Schutz, sollte man auch den Polizisten in solchen Fällen gewähren.

    Ich bin mir sicher, man würde auch Fälle von Diskriminierung in der Schweiz finden.

    Aber kaum in dem Ausmass wie in den USA, wir sind eine ganz andere Kultur. Ist halt weniger Hetzerisch und daher nicht von den Medien bevorzugt. Watson sollte besser seinem Slogan treu bleiben und uns von solchen "Bla" news verschonen.
    • ulmo 03.06.2020 12:58
      Highlight Highlight Nein, es handelt sich nicht um einen Verbrecher, sondern um einen unbewaffneten, nicht gewalttätigen Verdächtigen, welcher von der Polizei getötet wurde, vor das ein Gericht über eine allfällige schuld Urteilen konnte.
  • Jazzdaughter 03.06.2020 11:03
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel, Watson. Er zeigt, dass wir auch bei uns vor der eigenen Haustüre ausmisten sollten, auch wenn der Dreck etwas versteckter ist. Wir sollten immer wachsam und kritisch bleiben, auch wenn es unangenehm wird. Einfach von Grund auf annehmen, dass bei uns alles Friede Freude Eierkuchen ist, ist gefährlich.
  • Antichrist 03.06.2020 10:57
    Highlight Highlight Wer nicht gegen das Gesetz verstösst, hat von der Polizei nichts zu befürchten. Wer bei einer Kontrolle nicht kooperiert, der erfährt Polizeigewalt. Völlig unabhängig von Hautfarbe.
    • oh snap 03.06.2020 11:28
      Highlight Highlight Deine Aussage ist so nicht korrekt.
    • P.Rediger 03.06.2020 11:31
      Highlight Highlight Die Polizei darf nur Gewalt einsetzen, wenn sie angegriffen, andere gefährdet werden, oder ich mich aktiv widersetze. Die Verwegerung den Ausweis zu zeigen, berechtigt nicht zu einem tätlichen Angriff durch einen Polizisten, zumal in der CH keine Ausweispflicht besteht. Das heisst, ich bi nicht verpflichtet mich ausweisen zu können, wenn ich mich im öffentlichen Raum bewege.
    • GraveDigger 03.06.2020 11:33
      Highlight Highlight Nur eigenartig das die "Polizei" nicht so hart gegen den Postverwaltungsrat vorgeht oder gegen Korruption in der Regierung. Ach ja, stehen ja auf der gleichen Lohnliste. Besser man knüppelt paar Kiffer runter, die tragen sowieso kaum was Bruttosozialprodukt bei und man kann wieder frohlocken in der Zeitung wie wichtig das die Polizeiarbeit sei.
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  • el perro 03.06.2020 10:53
    Highlight Highlight Wa Baile liess sich widerstandslos kontrollieren, weigerte sich aber, seinen Ausweis zu zeigen, weil er sich diskriminiert fühlte.

    Häää?! Auch ich als Weisser wurde schon kontrolliert und zu ner Kontrolle gehört nun mal auch, dass man seinen Ausweis zeigt. Was hat denn das jetzt mit Diskriminierung zu tun?

    Meinen die Schwarzen etwa, dass sie eine Sonderbehandlung bekommen?
    • P.Rediger 03.06.2020 11:34
      Highlight Highlight In der CH besteht keine Ausweispflicht, will heissen, ich darf mich ohne anerkannten Ausweis im öffentlichen Raum bewegen. Die Polizei darf also nicht davon ausgehen, dass ich einen Ausweis dabei habe, wenn ich mich draussen bewege. Somit besteht absolut kein Grund Gewalt anzuwenden,wenn ich meinen Ausweis nicht zeigen will oder kann. Die Polizei hat aber dann das Recht mich zur Abklärung meiner Personalien mit auf den Posten zu nehmen. Auch das unter Einhaltung der Vorschriften.
    • xlt 03.06.2020 11:37
      Highlight Highlight Auch als Weisser musst du dich bei einer Kontrolle nicht ausweisen.
    • Garp 03.06.2020 11:48
      Highlight Highlight Wa Baile wurde oft kontrolliert, einmal gar innerhalb von 2h 2x von der gleichen Polizistin, obwohl er sich nicht auffällig verhält. Irgendwann hat man einfach genug. Wieviele Schwarze kennst Du denn, damit Du einen Vergleich hast, wie oft Du kontrolliert wirst und wie oft Deine schwarzen Kollegen?
      http://,
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  • Posersalami 03.06.2020 10:48
    Highlight Highlight Was ich nicht verstehe, ist, wie man sich einer Festnahme dumm widersetzen kann. Klar versucht man abzuhauen, aber wenn die Polizei vor einem steht weiss man doch ganz genau was passiert, wenn man nicht kooperiert. Vom herumfuchteln mit Waffen vor Polizisten einmal abgesehen.
  • sealeane 03.06.2020 10:46
    Highlight Highlight Wenn ich die Kommentare hier so lese bin ich echt enttäuscht. Viele können sich offensichtlich null einfühlen wie es ist unter "Dauerverdacht" zu stehen. Und finden Racialprofiling kein Problem. Die Hautfarbe ist keine Straftat und kein Zeichen für kriminelles Handeln! Aber sobald du Schwarz bist wird dein Handeln viel schneller als "auffällig" bezeichnet und du kontrolliert. Evtl. hast du aber auch nur ab ZH HB gerade nervös auf jemandem gewartet. Als durchschnittlicher Weisser würdest du kaum angesprochen und wenn wohl högstens im Sinne von "heyy alles okey?"..
    • Olle Hexe 03.06.2020 11:14
      Highlight Highlight Die peinlichen rechten Wutbürger suchen sich einfach freie Kommentarspalten, bei denen es kein Login braucht um ein Like/Blitz zu setzen. Artikel über G.F. triggern die erbärmlichen Knalltüten eben, dann müssen die ihren widerlichen Rassismus ausquetschen. Wenn man so auf den Nazi Kanälen auf Telegram etc nachliesst, heulen die Wüsten dort rum, weil sie keine Frauen abkriegen. Das ist wohl schon die Lösung des Problems "widerlicher Nazi Mann". Ich nerve mich extrem ab diesen Rassisten, aber ich bin beruhigt, dass die in den vielen Fällen nie Kinder zeugen werden. Igitt igitt was für Wesen.
    • Joypad 03.06.2020 11:21
      Highlight Highlight Um einen Kommentar von oben zu zitieren:

      "Die Polizei muss auch mit einem gewissen System vorgehen. Und wenn die meisten Straftaten von einer bestimmten Personengruppe begeangen werden, macht es auch Sinn wenn sie dort genauer hinschauen."

      Meiner Erfahrung nach kann sich die Polizei in der Schweiz definitiv ein Kränzchen winden, den diese leisten zum absolut grössten Teil vorbildhafte Arbeit. Überall gibt es faule Früchte aber mir fällt auf das von bestimmten Gruppen bei jeder Kontrolle immer ein Drama wegen "Profiling" gemacht wird. Es gibt den Eindruck als verstecke man sich dahinter.

    • kobL 03.06.2020 12:20
      Highlight Highlight Das PoC auch Schweizer Staatsbürger sein können passt wohl nicht in deinen begrenzten Horizont. Die einzige Forderung, die sie stellen, ist gleich behandelt zu werden. Aber das ist ja wohl schon zu viel verlangt..
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  • DuhuerePanane 03.06.2020 10:44
    Highlight Highlight Was soll ein Polizist auch tun, wenn jemand mit einem Messer auf ihn losgeht?!
    Was ist mit all den anderen Fällen, wo die Opfer hellhäutig waren? Habt ihr z.B. den Mann, der durch einen Polizeieinsatz in Zürich beide Beine verloren hat, schon vergessen? Sein Leben wurde in einer Sekunde zerstört weil die Polizei dachte, dass er ein Einbrecher sei.
  • IZO 03.06.2020 10:43
    Highlight Highlight Mich irritiert vorallem die sexuelle Komponente in diesem Fall. Einmal in die Eier treten. Bitteschön. Aber das ein weisser Mann einen schwarzen Mann so maltretiert ist Psychologisch gesehen schon Interessant. Frage mich ob da tiefliegende Komplexe des Poliziesten mitspielten?
    • felixJongleur 03.06.2020 11:35
      Highlight Highlight Ich denke eher das ist eine der wenigen Varianten jemanden mit dieser Statur kampfunfähig zu machen ohne ihn ernsthaft zu verletzen.
    • Сédric Wermutstropfen 03.06.2020 11:40
      Highlight Highlight Welche sexuelle Komponente?🤦🏼‍♂️ Vermutlich hat für Dich auch der Besuch beim Urologen oder Hausarzt eine sexuelle Komponente.. Such Dir Hilfe.
    • IZO 03.06.2020 18:06
      Highlight Highlight Urologen? Geht mann da nicht freiwillig hin? Wie kommst DU auf so einen Vergleich?🙄Wollte eigentlich nicht darauf zu sprechen kommen. Aber, wurde wegen sowas selber Angezeigt. Zum Verständniss; wahr 13 und wehrte einen Vergewaltigungsversuch mit eben solchen Mitteln ab. Ich musste mich Aussergerichtlich mit diesem Sch.... (34j)einigen. Aber wenn ein bewaffneter Polizist sowas macht ist das Legitim? Nur für euer Rechtsverständniss.
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  • flugsteig 03.06.2020 10:35
    Highlight Highlight Ihr vergleicht hier einen unschuldigen schwarzen Familienvater der auf offener Strasse ermordet wurde mit einem Drogendealer der sich der Verhaftung entziehen wollte?
    Sehr gesucht...
    • Aladdin Sane 03.06.2020 11:14
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Oigen 03.06.2020 11:15
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    • ikb-3-cse-8 (ehem.: weachauimmo) 03.06.2020 11:46
      Highlight Highlight Danke, @flugsteig.
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  • Murky 03.06.2020 10:30
    Highlight Highlight Nun... ich kann die Stadtpolizisten verstehen wenn sie jeden Tag dieselben nigerianischen Dealer verhaften. Es ist echt nicht einfach, und es ist wohl schwer nicht rassistisch zu werden und objektiv zu fahnden. Da hat man einfach seine Erfahrung und langt dann auch mal daneben. Blöd ist dann nur wenn sie zu aggressiv vorgehen, das muss geahndet werden.

    Was ich viel schlimmer finde ist der verdeckte Rassismus der nicht so auffällig ist. Zum Beispiel dass du es noch immer schwer hast mit einem „ic“ im Namen aus meiner Sicht, dass bei uns auch nicht alle die gleiche Ausgangslage haben.
  • Beat Stocker 03.06.2020 10:24
    Highlight Highlight "Gemäss Polizeihandbuch dürften es maximal zwei Minuten sein."
    Festhaltung darf nur kurzfristiges Mittel zur 'Sicherung' des Verdächtigen sein. Statt mit Fuss- und Knietritten auf den 'Verdächtigten' loszugehen wäre wohl die amerikanische Version mit gezückter Pistole die 'gesündere' Massnahme für die Arretierung. Die beteiligten Polizisten haben sich der schweren Körperverletzung und fahrlässigen Tötung schuldig gemacht und gehören dafür verurteilt; insbesondere mit einem Berufsverbot. Solche Polizisten (die eskalativ handeln) brauchen wir nicht.
    • Rabbi Jussuf 03.06.2020 15:05
      Highlight Highlight Beat
      Blabla

      Niemand weiss bisher, was genau geschah und warum.
      Das mit der Pistole zücken ist übrigens weit gefährlicher, als du dir das mit dem Hollywood-Filmwissen vorstellst.
  • GraveDigger 03.06.2020 10:23
    Highlight Highlight Polizeigewalt hat nichts mit der Hautfarbe zu tun! Wen ein "Beamter" austickt spielt die Hautfarbe nur eine untergeordnete Rolle.
  • lilie 03.06.2020 10:22
    Highlight Highlight Nein, das ist KEIN Floyd-Fall! Hier wurde ein unkooperativer Drogendealer mit übermässiger Polizeigewalt überwältigt und kam dabei zu Tode.

    In den USA wurde ein Schwarzer von Polizisten brutal erwürgt, WEIL ER IN EINEM LADEN EINKAUFEN GING!!!

    Was ist der Unterschied: Im ersten Fall spielt die Hautfarbe keine erkennbare Rolle. Im zweiten Fall ist es die Hauptmotivation für das Vorgehen der Polizei.

    Ich will nicht bestreiten, dass es auch in der Schweiz zu unschönen Vorfällen kommt, aber das ist kein gutes Beispiel dafür.
    • Oigen 03.06.2020 11:18
      Highlight Highlight "unkooperativer Drogendealer"

      NEIN

      9 Gr. Canibis gibt nicht einemal eine ANZEIGE nur eine ordnungbusse (vergleichbar falschparkieren)

      Kein anderen Drogen dabei.

      Wie kommt ihr drauf er sei DEALER?

      Impliziert weil Schwarz und Canabis?

      UND AUCH DIESER MANN WURDE BRUTAL ERWÜRGT

      WEGEN 9 GRAMM CANABIS

      Du willst mir ernstaht erzählen der mann wurde nicht wegen seine dunklen hautfarbe kontrolliert?
    • ikb-3-cse-8 (ehem.: weachauimmo) 03.06.2020 11:47
      Highlight Highlight Danke, @lilie
    • bbelser 03.06.2020 11:58
      Highlight Highlight Das ist vielleicht kein Floyd-Fall, aber auch im Falle einer Straftat verlieren bei uns Verdächtige nicht ihre Rechte. Und Polizisten haben selbstverständlich angemessene Mittel einzusetzen. Tödliche Gewalt ist allenfalls in Notwehr akzeptabel.
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  • CalibriLight 03.06.2020 10:21
    Highlight Highlight Egal ob ein Drogendealer verhaftet wird, ein Raser, ein Dieb..... es gibt der Polizei nie, aber auch gar nie das Recht, jemandem auf den Boden zu pressen bis er erstickt.
    Wir leben in einem Rechtsstaat, tamminomol!
    • ninolino 03.06.2020 14:03
      Highlight Highlight Es wundert mich doch sehr, wie die Blitzer dieses Kommentars einen Rechtsstaat definieren!

      Solche Mittel können ausschliesslich in absoluten Ausnahmesituationen gerechtfertigt sein, falls akut und direkt erhebliche Gefahr für Leib und Leben besteht.
    • CalibriLight 03.06.2020 19:12
      Highlight Highlight Die Blitzer würden sich wahrscheinlich auch gerne mal auf jemanden draufknien.....
  • GoldjungeKrater 03.06.2020 10:18
    Highlight Highlight „Er weigert sich jedoch, seine Hände auszustrecken, damit ihm der Polizist Handschellen anlegen kann.“

    Keine gute Idee!
    • ChillDaHood 03.06.2020 10:57
      Highlight Highlight Da muss ich zustimmen.

      In die Genitalien treten und Pfefferspray anwenden, ohne attackiert zu werden, allerdings auch nicht.
    • Сédric Wermutstropfen 03.06.2020 11:42
      Highlight Highlight @Chill: Was hätten sie denn sonst machen sollen? Einfach wieder gehen? Freiwillig wollte er ja nicht mitgehen.
    • äti 03.06.2020 11:44
      Highlight Highlight Goldjunge, du warst dabei? Echt jetzt?
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  • murrayB 03.06.2020 10:15
    Highlight Highlight Die relevante Frage ist doch:

    Wäre der Mann gestorben, wenn er sich nicht der Festnahme wiedersetzt hätte?

    Wer meint, er müsse sich wiedersetzen muss sich nicht wundern, wenn er unzimperlich angepackt wird!
    • Joypad 03.06.2020 11:27
      Highlight Highlight Völlig richtig. Die Leute sollten aufhören bei jeder Kontrolle ein Drama zu machen und irgendwelche Vorwände wie "RacialProfiling" vorzuschieben. Dann gibt es nämlich auch gar keine Probleme.
    • flausch 03.06.2020 11:36
      Highlight Highlight Sich zu wiedersetzen (und sei es nur durch Passivität) ist also ein Freischein um getötet zu werden?
    • äti 03.06.2020 11:46
      Highlight Highlight Schon wieder einer der dabei war.
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  • Gerhard K. 03.06.2020 10:09
    Highlight Highlight Das ist kein Vergleich zum Fall George Floyd. Der Verhaftete in Lausanne hat sich vehement der Verhaftung widersetzt und Widerstand geleistet. Daher wurde auch nicht zimperlich vorgegangen. George Floyd hat sich der Festsetzung nicht entzogen, sondern wurde von den Beamten trotz ausbleibender Gegenwehr zu Boden gedrückt und dazu stranguliert. Dass die Person im Fall von Lausanne aufgrund eines Herzstillstandes verstorben ist, kann man nicht zu 100% den Beamten anlasten. Wäre er kooperativ gewesen und hätte den Beamten die 9 Gramm Marihuana gezeigt, dann hätte er vielleicht eine Busse bekommen.
    • Oigen 03.06.2020 11:21
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • oh snap 03.06.2020 11:30
      Highlight Highlight Meine Güte....... Hoffentlich werde ich im hohen Alter weiser als Sie.

      🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️
  • Helios 03.06.2020 10:09
    Highlight Highlight Fragwürdig Polizei Einsätze beschränken sich nicht nur auf farbige Personen, liest man von der Verhaftung Quadronis in folge des Bündner Baukartellskandals wird einem schlecht.

    Unten der Screenshot eines Kommentars zum Artikel in der Republik.

    https://www.republik.ch/2018/04/24/das-kartell-teil-1-der-aussteiger
    Benutzer Bild
  • Think Twice 03.06.2020 10:08
    Highlight Highlight Nicht kooperieren geht nicht und führt zwangsläufig zu Gegenreaktion der Polizei.
    Einen Verdächtigen derart Misshandeln dass er verletzt wird oder sogar stirbt geht schon überhaupt gar nicht und schadet dem Ansehen der Polizei und des Rechtsstaates. Interessant zu sehen dass wir zwar auf die USA zeigen aber in der Schweiz offenbar immer wieder Ähnliches passiert.
    • SeboZh 03.06.2020 11:03
      Highlight Highlight Immer wieder? Anhand von einem Beispiel auf immer wieder zu schliessen, finde ich ein wenig gewagt
    • soulpower 03.06.2020 12:15
      Highlight Highlight Menschen mit rassistischen Gefühlen gibts in jedem Land und wird es immer geben. Entscheidend im betreffenden Fall wäre die Frage, ob Grenzen und "conduct codes" überschritten wurden in Fällen, wo Verdächtige nicht kooperieren. Und falls ja, warum sind diese Beamten noch im Dienst? Nach mehr als 2 Jahren sollte dies in einem Rechtsstaat langsam geklärt sein, finde ich. Das "racial profiling" tun übrigens ehrlich gesagt fast alle in unserm Land, das fängt schon dabei an wenn man schaut wer einem nachts irgendwie hinterherläuft. Hat wohl eher mit persönlicher Sicherheit als mit Rassimus zu tun.
    • Think Twice 03.06.2020 22:44
      Highlight Highlight @SeboZh ... lies doch den Artikel nochmals. Gaaanz laaangsam Wort für Wort und von ganz am Anfang bis zum Schluss 😉
  • Anded 03.06.2020 10:08
    Highlight Highlight Während die einen Floyd als Opfer von Rassismus sehen, vergleicht ihn Watson mit einem Drogendealer.

    Würde fast schon behaupten dieser Vergleich ist rassistisch weil er primär auf der Hautfarbe basiert.

    Die beiden wurden aus komplett verschiedenen Gründen durch die Polizei kontrolliert/verhaftet.
    • bbelser 03.06.2020 12:05
      Highlight Highlight Weil der eine Schwarze Drogendealer ist, geht sein Tod durch Polizeigewalt ok?
      Das typische weisse Narrativ vom "guten" Schwarzen und vom "schlechten" Schwarzen. Erzählt aus der bequemen Perspektive von privilegierten Weissen, die wie die Jury einer Castingshow die Todeswürdigkeit von schwarzen Menschen beurteilen.
    • Kanuli 03.06.2020 13:02
      Highlight Highlight @bbelser:
      Es geht eben nicht um schwarz im Fall des Drogendealers, sondern darum, dass er Drogendealer war. Natürlich rechtfertigt es nicht den Tod dessen, allerdings muss man dazu sagen, dass kann nunmal passieren, wenn man sich der Verhaftung widersetzt. Es wäre nun interessant zu schauen, ob es eine statistische Auffälligkeit gibt, zwischen Straftätern, Nationalität, in Bezug auf den Widerstand bei der Festnahme. Denn wo gehobelt wird, fallen Späne. Ohne Widerstand bei der Festnahme, oder gar ohne Straftäter, gäbe es sicherlich weniger solche Fälle.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 03.06.2020 10:03
    Highlight Highlight In der Schweiz braucht es endlich eine unbefangene und unabhängige Institution, die sich genau mit solchen Fällen beschäftigt.

    Warum kaum jemand Anzeige gegen die Polizei macht oder warum kaum je ein Polizist für ein Vergehen verurteilt wird (es gibt Statistiken) liegt einerseits am Korbsgeist (niemand will Kollegen belasten, man wird schnell zum Aussenseiter und unvertrauenswürdig für die Gruppe) und bei der Zusammenarbeit mit Richtern, Staatsanwälten, die kennen sich alle gut. Auch als Journalist wird man eher positiv schreiben, da man auf Informationen aus dem Justizapperat angewiesen ist.
    • Habicht 03.06.2020 11:39
      Highlight Highlight Kaum jemand eine Anzeige gegen die Polizei? Kaum je ein Polizist verurteilt?

      „Das Bundesgericht rüffelt das Zürcher Obergericht und hebt dessen Urteil gegen zwei Schlieremer Stadtpolizisten vollumfänglich auf. “

      Klar gibt es auch bei der Polizei schwarze Schafe aber auch bei denen die nach dem Motto „Ich habe mich ja gar nicht gewehrt“ zur Presse rennen. Die Polizisten dürfen sich einfach nicht zu den Fällen äussern und der andere kann in den Medien sagen was er will.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 03.06.2020 12:16
      Highlight Highlight Es braucht eine unabhängige Institution für solche Fälle, wie es das auch in anderen Staaten gibt. Punkt.

      Jeder kann sich die Statistiken anschauen, wie viele der Anzeigen gegen die Polizei (sofern man sich das überhaupt antun möchte) am Ende vor Gericht landen und sich Gedanken machen, was passiert, wenn Polizei gegen Polizei ermittelt.
  • chrimark 03.06.2020 10:03
    Highlight Highlight Polizisten sind Menschen. Menschen machen Fehler, unterliegen Fehleinschätzungen, haben manchmal Angst usw. Auch mit bester Ausbildung und Training.
    Der Unterschied zu den USA: hier muss nicht zuerst ein Mob auf die Strasse, damit die Fälle untersucht werden und, wenn ein Verdacht auf strafbare Handlung vorliegt, vor Gericht kommen.
    • DocHoliday 03.06.2020 11:25
      Highlight Highlight Genau, die hatten sicher wahnsinnige Angst, als sie zu viert (!) auf der einen Personen gelegen sind....so etwas passiert, wenn die Ausbildung schlecht ist, die falschen Bewerber genommen werden oder eine ganz falsche Kultur bei der Polizei herrscht (evtl trifft auch alles zu). Die Polizei hat das Gewaltmonopol von den Bürgern dieses Landes übertragen bekommen. Damit gehen entsprechende Ansprüchen einher. Dem Polizist darf kein solcher Fehler unterlaufen "weil er halt nur ein Mensch ist"
    • ikb-3-cse-8 (ehem.: weachauimmo) 03.06.2020 11:49
      Highlight Highlight Danke, @chrimark.
    • bbelser 03.06.2020 12:08
      Highlight Highlight Polizisten sind Vollzugsbeamte der Ordnungsmacht mit einer hohen Verantwortung und der Pflicht zum Abwägen angemessener Mittel. Hier stolpert keiner vom 3-Wochen-Crash-Kurs als Rambo in zweifelhafte Situationen wie in den USA.
  • Asha 03.06.2020 09:59
    Highlight Highlight Dieser Fall hat nur bedingt Parallelen mit dem von George Floyd. Ich persönlich finde solche Vergleiche eher kontraproduktiv für den Kern der Sache.
  • ruvos 03.06.2020 09:56
    Highlight Highlight Würde Mike Ben Peter noch leben wenn der Polizeieinsatz nicht gewesen währe?

    Mann kann den Fall auch anders sehen.

    Würde Mike Ben Peter noch leben wenn er nicht mit Drogen handelt und dadurch ins Visier der Polizei geraten ist?
    Wer mit illegalen Drogen handelt ist unter Dauerstress und muss immer mit einer Festnahme durch die Polizei rechnen.
    Wo bleibt die Selbstverantwortung für sein eigenes Handeln? Klar der Polizeieinsatz war unverhältnissmässig ist zu verurteilen! Aber nur einseitig die Schuld auf die Polizei zu schieben die ja den Job machen müssen, weil nun mal Drogenhandel in der Schweiz verboten, ist mir auch zu einfach!!!!!!

    • flausch 03.06.2020 11:31
      Highlight Highlight Ja eh. Schuld dafür ermordet zu werden ist immer das Mordopfer.
      Kennen wir auch von Vergewaltigungen oder?

      Sorry. Aber es ist nicht angebracht Mörder und Vergewaltiger auf solch krude Art in Schutz zu nehmen
    • DiejenigeWelche 03.06.2020 12:10
      Highlight Highlight Mit 9 Gramm Cannabis ist man ein Drohenhändler? Wusste ich nicht. Muss wohl mein LinkedIn Profil anpassen.
    • BVB 03.06.2020 12:49
      Highlight Highlight @Diejenigewelche
      Was du tun musst ist den Artikel (nochmal) lesen.
  • Militia 03.06.2020 09:52
    Highlight Highlight Und der andere hat Angst in einer Polizeizelle zu sterben? Ich weiss ja nicht wo seine Wurzeln liegen oder wie lange er schon in der Schweiz ist, aber KEIN EINZIGER rechtschaffener Bürger der Schweiz muss so etwas befürchten. Wir sollten uns um dringendere Probleme kümmern, wir hätten auch gerade in diesem Bereich schon noch 1-2 Baustellen.
    • Raber 03.06.2020 11:33
      Highlight Highlight Vor rund zwei Jahren ist in Bern ein junger Mann in der Zelle verstorben. Klar er war auf Drogen, aber der Arzt den ihn untersuchte, bevor er in die Zelle kam, gab das ok und hat sich schwer getäuscht. Es sterben also durchaus Menschen in CH Gefängnise, die zu Hause nicht gestorben wären.
  • Froggr 03.06.2020 09:49
    Highlight Highlight Black lives matter, aber anscheinend nur wenn ein Weisser einen Schwarzen tötet. Bei den Gewaltverbrechen von Schwarzen gegenüber Schwarzen (was in den USA mit Abstand am öftesten passiert) interessiert „black lives matter“ kaum jemanden. Klar ist das Motiv ein anderes, völlig klar. Aber heisst black lives matter nicht „Schwarzes leben spielt eine Rolle, oder ist wichtig“? Dann sollte man es nicht nur auf die Verhältnismässig wenige Fälle von Weisser Gewalt gegen Schwarze begrenzen, sondern auch auf Schwarz gegen Schwarz. Sonst betreibt man Symbolpolitik und sonst gar nichts.
    • HabbyHab 03.06.2020 11:13
      Highlight Highlight .. das ist whataboutism. Es geht nicht um Gewalt allgemein, es geht um gezielte Polizeigewalt.
    • Dr no 03.06.2020 11:21
      Highlight Highlight naja die schwarzen können untereinander auch ohne Problem das N- wort benützen. Das stört dann auch niemanden.
    • Froggr 03.06.2020 12:33
      Highlight Highlight Habbyhab: Weiss ich denk. Aber dann muss ich sagen, dass es völlig unverhältnismässig ist, sich nur für das eine und nicht für das andere einzusetzen. Entweder beides oder gar keins. Alles dazwischen ist nur Politik betreiben und sonst gar nichts.
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  • Frankygoes 03.06.2020 09:49
    Highlight Highlight Der Beruf bringt die Gefahr für Racial Profiling und Vorurteile mit sich. Als Polizist ist man nunmal praktisch immer mit den schlechtesten Seiten der Menschen konfrontiert. Obwohl wir glücklicherweise weit von systematischem/institutionellem Rassismus entfernt sind, braucht es sicher auch bei uns immer wieder gezieltes Training, um sich der Vorurteile bewusst zu sein und entsprechend zu handeln.
  • Militia 03.06.2020 09:46
    Highlight Highlight Sicher ein tragischer Fall. Aber hier werden verschiedene Faktoren vermischt. Er hat sich bei einer Drogenkontrolle verdächtig gemacht (zu Recht wie sich herausstellen sollte) und hat danach nicht kooperiert. Hätte er hier eine andere Entscheidung getroffen, wäre das Resultat wohl nicht einmal eine Polizeimeldung wert gewesen. Für das, was danach geschah sollen die Polizisten zur Rechenschaft gezogen werden.
    Aber diesen Fall mit institutionellem Rassismus und den Geschehnissen in den USA vergleichen zu wollen, grenzt schon fast an Whataboutismus.
    • Blues 03.06.2020 10:56
      Highlight Highlight Sehr wohl hat es damit zu tun. Es gibt tatsächlich Schulungen die genau das bei der Polizei verhindern. Ein dunkelhäutiger ist immer suspekt zuerst einmal, wenn er dann "Schyzerdütsch" spricht dann könnte man ihn akzeptieren.
      Schaut euch mal selbst an, wenn ein sehr dunkelhäutiger Mensch sich im Tram neben euch setzt, dann rückt auch ihr zur Seite!
    • D0MD0M 03.06.2020 12:03
      Highlight Highlight Aha. Ein Cannabis-Toter also. Wer hätts gedacht. Ists jetzt lustig, dass die Menge grundsätzlich erlaubt war? Macht es den Tod weniger tragisch oder unsinnig, weniger vermeidbar? Und wäre die Polizei auch bei einem hellhäutigen Menschen, der sich nicht kooperativ (passiv...) verhält, so drastisch vorgegangen? So viele Fragen...
    • Militia 03.06.2020 13:29
      Highlight Highlight Lustig war es nie.
      Diese Erkenntnisse wurden erst im Nachhinein gewonnen.
      Naja, habe selber erlebt wie die Polizei einen Weissen angesprochen hat, der hats aber nicht geschnallt und ging weiter - der Typ wurde dann ziemlich unsanft in Gewahrsam genommen. Unsere Verhältnisse auch nur im Ansatz mit den USA zu vergleichen ist absolut ungerechtfertigt.
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  • du_bist_du 03.06.2020 09:44
    Highlight Highlight Gelinde gesagt finde ich den Artikel äusserst unglücklich.
    Sachlich gesehen sollte das Vorgehen der Polizei immer gewisse Regeln und standards einhalten und kein Mensch sollte bei einer Polizeikontrolle sterben
    Nun befinden wir uns aber in einer emotional aufgeladenen und teilweise explodierenden Situatuon, zumindest in den USA.

    Da kommt dieser Artikel und mischt so ziemlich alle Fälle durcheinander...
    Einer fuchtelt mit einem Messer, einer hat gar nichts gemacht, einer Drogen gedealt.
    Come on, so kann man nicht diskutieren.
    Zu unterschiedlich die Fälle, zu wenig Erklärung. Schwach.
    • Bruno Wüthrich 03.06.2020 10:59
      Highlight Highlight Beim Birchermüesli werden auch unterschiedliche Dinge durcheinander gemischt und es kommt etwas Feines dabei raus.

      Vielleicht ist dies der wahre Hintergrund, weshalb Menschen manchmal gerne mischen.

      Bei diesem Artikel passen die Zutaten nicht perfekt.
  • uhl 03.06.2020 09:40
    Highlight Highlight "Wa Baile liess sich widerstandslos kontrollieren, weigerte sich aber, seinen Ausweis zu zeigen, weil er sich diskriminiert fühlte."

    Kann man machen. Aber: Wie sollte dieses Verhalten wiederum zu einer Verhaltensänderung bei den anwesenden Polizisten führen? Ich glaube ich als Polizist hätte automatisch das Gefühl, dass er etwas zu verbergen hat und würde ihn wohl beim nächsten Mal wieder kontrollieren, unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, whatever, sondern weil das einen faden Beigeschmack hat, nicht?
    ... andererseits kennen wir die Hintergründe der Kontrolle hier auch nicht...
    • flausch 03.06.2020 11:26
      Highlight Highlight Die Hintergründe der Kontrolle wurden früher bereits benannt.
      Er war verdächtig weil er wegschaute.
      Naja, wenn du ständig kontrolliert wirst reicht's dir irgendwann.
    • Garp 03.06.2020 11:35
      Highlight Highlight Der Hintergrund: Er ist dunkelhäutig.
  • Dr no 03.06.2020 09:39
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    • ChillDaHood 03.06.2020 09:52
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    • Super8 03.06.2020 09:52
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    • Oigen 03.06.2020 09:57
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  • bruuslii 03.06.2020 09:35
    Highlight Highlight es ist klar: die polizei sucht händeringend nach effizienten lösungen, um kriminalität zu bekämpfen.

    leider ist der scheinbar objektive ansatz, statistiken zu verwenden, die ässerlichkeiten und kriminalität verknüpfen der falsche schritt dazu.

    jeder ist ein individuum und möchte nicht in einen topf mit kriminellen geworfen werden, nur weil er ein statistisch erfasstes aussehen hat.

    auch wir persönlich müssen darauf achten, anders aussehende nicht vorzuverurteilen.

    dunkelhäutige sind auch schweizer!
    bartträger mit arabischer kleidung sind friedliche menschen!
    genauso wie wir!
  • Alcedinidae 03.06.2020 09:34
    Highlight Highlight Danke! Ich bin immer schockiert, wenn hier Leute sagen, das würde in der Schweiz nie passieren. Aber auch hier heisst es dann, "ach das war eine Ausnahme", "Er war selber schuld", "Kokain im Blut", etc.
    Wenn man aber solche Aggressionen ignoriert, sind wir auch bald an einem Punkt angekommen, an dem man der Polizei nichts anhaben kann. Und dann werden auch weisse Schweizer beim joggen verprügelt/erschossen.

    Das es mehr als 2 Jahre braucht für den Process ist auch keine gute Nachricht.
  • Laborant 03.06.2020 09:33
    Highlight Highlight Es ist ein Teufelskreis. Wer aus ärmlichen Verhältnissen kommt, gerät eher auf die schiefe Bahn. Teilt man mit Leuten, die auf der schiefen Bahn sind, ein deutliches Körpermerkmal (z.B. dunkle Hautfarbe) kommen Vorurteile entgegen. Gegen dauernde Vorurteile ankämpfend kommt schliesslich auch der Ehrliche nicht aus dem Sumpf heraus. Die Nachkommen kommen dann wieder aus ärmlichen Verhältnissen und so weiter...

    Schubladendenken war in der Steinzeit wichtig (grosse Katze = Gefahr), heute jedoch häufig Grund irrationaler Entscheidungen. Der Kreis muss gebrochen werden. Nur wie?
    • Stefan Morgenthaler-Müller 03.06.2020 10:22
      Highlight Highlight Sich dessen überhaupt bewusst werden, welche Vorteile man Aufgrund des Aussehens hat.

      Auch davon wegkommen, dass man als Schweizer selber glaubt, in diesem Land vor denen zu kommen, die Ausländer sind oder die man für keine richtigen Schweizer hält.

      Es genügt nicht, nur zu sagen, man sei kein Rassist und dann macht man nichts mehr, weil man glaubt, dass das einen nichts angeht. Das geht uns alle etwas an.
    • felixJongleur 03.06.2020 10:26
      Highlight Highlight Laborant, willst Du damit sagen dass man in der Schweiz Drogen dealen muss wenn man aus ärmlichen Verhältnissen kommt? Dir ist schon bewusst dass du damit genau so eine Schublade aufmachst? Etwas gar einfach deine Herleitung wenn nicht sogar krass verharmlosend.
    • IZO 03.06.2020 10:31
      Highlight Highlight Ich glaube durch Prägung als Kind. Ich wuchs in Horgen auf, ging dort ins Tannenbach Schulhaus. Wir hatten vom Seegebiet(damals noch=Arm) bis zum Waldrand(=Reich) das ganze Program. Ich hatte von klein auf Einblicke in die verschiedensten Welten und das Glück sehr libarale Eltern zu haben. Ich hatte zb. eine Indische Tagesschwester(Mutter=Alleinerziehend) die mir tiefe Einblicke in Ihre Welt erlaubten und mein Verständniss vom anders sein Prägten. Wir müssen lernen über den Tellerrand zu blicken und die Konformzone auch mal zu verlassen. ✌
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  • Freddie Quecksilber 03.06.2020 09:32
    Highlight Highlight Wegen dem Racial Profiling
    Die Polizei muss aich mit einem gewissen System.vorgehen. Und wenn die meisten Straftaten von einer bestimmten Personengruppe begeangen werden macht es auch Sinn wenn sie dort genauer hinschaut. Man sollte aber die anderen Personengruppe nicht Vernachlässigen.
    • Oigen 03.06.2020 09:59
      Highlight Highlight Oder man hinterfragt warum sie kriminell werden
    • bokl 03.06.2020 09:59
      Highlight Highlight Nein. Je 20 Schwarze und Weisse gehen zum Bahnhof. Je 10 haben Koks dabei (Konsumenten). Je einer pro Gruppe verhält sich auffällig. Polizei kontrolliert alle Schwarzen und den einen Weissen. Resultat: Gruppe Schwarz 50% kriminell, Gruppe Weiss 5%. In Zukunft werden nur noch Schwarze kontrolliert, da 10x häufiger kriminell...
    • Stefan Morgenthaler-Müller 03.06.2020 10:32
      Highlight Highlight Ich habe noch nie gesehen, dass die Polizei an der Bahnhofstrasse in Zürich bei einer einheimisch aussehenden Anzugsträgerin eine Leibesvisite vorgenommen oder so einer Dame Handschellen angelegt hat.

      Wenn ich ich so etwas gesehen habe, war die Person immer männlich und dunkelhäutig.

      Wer konsumiert denn die Drogen?
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  • Quo Vadis 03.06.2020 09:31
    Highlight Highlight "Peter wehrt sich nicht direkt. Er weigert sich jedoch, seine Hände auszustrecken, damit ihm der Polizist Handschellen anlegen kann."

    "Im Mund des zuvor MEHRFACH wegen Drogenhandels verhafteten Nigerianers finden sie vier Kügelchen Kokain. Mike Ben Peter stirbt tags darauf im Spital."

    Er wehrt sich nicht direkt, sondern indirekt.. Er starb weil er 9 Gramm einer illegalen Substanz auf sich trug und diese nicht aushändigen wollte.

    Was auch immer ihr hier für einen angeblichen Fall von Rassismus zu stricken versucht... Nein, so einfach geht das nicht liebe Leute.
    • formi50+ 04.06.2020 19:57
      Highlight Highlight Die gleiche Szene aber mit einem weissen Täter und das Geschrei ist bedeutend kleiner.
  • Devante 03.06.2020 09:31
    Highlight Highlight Danke watson, zeigt uns mal wieder, dass auch bei uns nicht alles so läuft wie es sollte.
    • insert_brain_here 03.06.2020 10:30
      Highlight Highlight Und der Kommentarbereich zeigt uns - wie so oft - dass viele diese unschöne Wahrheit lieber nicht sehen wollen.
  • Track 03.06.2020 09:27
    Highlight Highlight Man sollte aber auch aufpassen wie weit man gehen kann. Ich musste mich als hellhäutiger Schweizer hin und wieder auch schon in Polizeikontrollen ausweisen. Wo ist das Problem? Sollte ich mich auch diskriminiert fühlen?
    • Kyle C. 03.06.2020 09:56
      Highlight Highlight Dir wurde aber vermutlich nicht mehrmals in den Unterleib gekickt, Tränengas in die Augen gesprüht und du hattest auch nicht mehrere Polizisten während 6 Minuten auf dem Rücken als du am Boden lagst, oder?

      Es geht nicht um die Kontrollen, weder hier noch in den USA. Sondern um die Vorgehensweise der Polizei. Auch bei renitenten Personen sollte ein Polizist wissen wie man vorgeht.
    • Oigen 03.06.2020 10:00
      Highlight Highlight Wurde dir in die eier getreten?
      Wurdest du vob 6 Polizisten verprügelt?
      Was soll denn dein Kommentar? Eine Polizeikontrolle ist ja ok, es geht um die Gewalt.
    • Spellbinder 03.06.2020 10:19
      Highlight Highlight Hin und wieder. Das ist nicht das gleiche wie wenn du jedes zweite mal wenn du der Polizei begegnest Kontrolliert wirst.

      Und ich bin sicher du wurdest anständig bis freundlich behandelt.
      Da fehlt es leider auch oft.
  • ChillDaHood 03.06.2020 09:26
    Highlight Highlight Ich bin mir sehr sicher, dass "racial profiling" existiert. Ich bekomme von befreundeten Polizisten die andere Seite mit. Die haben reihenweise mit dealenden zu tun und bei diesen ist der Anteil dunkelhäutiger viel grösser, als in der Gesamtbevölkerung. Es ist wichtig, dies anzugehen - jeder Mensch hat das Recht unvoreingenommen beurteilt zu werden.

    Beim Fall Mike Ben Peter bin ich unsicher, ob er unter racial profiling fällt. Hier tönt es nach übermassiver Polizeigewalt nachdem ein stadtbekannter Dealer nach glaubhaftem Hinweis kontrolliert wurde (Kontrolle "zurecht").
  • Freddie Quecksilber 03.06.2020 09:26
    Highlight Highlight Das mit dem herumruchteln hat nivhts mit Rassismus zu tun. Wenn jemand mit dem Messer auf mich losgeht muss ich irgendwann zum Selbstschutz schiessen. Natürlich hätte er auf die Beine zielen sollen aber es war eine Stresssituation
    • Trollgeflüster 03.06.2020 10:08
      Highlight Highlight ... aber genau für solche Stresssituationen sind die Polizisten ausgebildet! Stunden über Stunden im Schiesskeller und im Simulator... Diese Ausrede lasse ich also nicht gelten!
    • Spellbinder 03.06.2020 10:22
      Highlight Highlight Ah ja? hätten sie bei einem Weissen auch gleichzeitig geschossen?

      Und es geht nicht nur um Rassismus, sondern allgemein um übertrieben Polizeigewalt.
    • Blues 03.06.2020 10:49
      Highlight Highlight Schwarz/Farbig oder weiss?
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  • DäPublizischt 03.06.2020 09:25
    Highlight Highlight Ein Bekannter von mir hat vor ein paar Jahren die Polizeischule der Kapo Zürich abgeschlossen.

    Asylanten sind für ihn "Asylis, bei denen man immer etwas findet, wenn man sie auseinander nimmt."

    Ausserdem haben sie in der Ausbildung gelernt, dass alle "Asylis" ein Handy geschenkt gekommen. "Eine Frechheit!"

    Manchmal erzählt er voller Stolz, wie sie ein paar Ausländer beim Kiffen erwischt haben. Oder wie lustig es bei Ausschaffungen zugeht.

    Und er freut sich auch auf Einsätze an Sportderbys, weil die Fans dann vielleicht "dumm tun" und es dann "chlöpft" oder ein wenig "Action gibt."

    • Brockoli 03.06.2020 09:51
      Highlight Highlight Ich glaube du brauchst "bessere" Bekannte. Denn du schliesst aus einem Extrem, dass dieses dem Verhalten einer Vielzahl anderer Personen entspricht.
    • Militia 03.06.2020 09:56
      Highlight Highlight Wenn man bei denen immer etwas findet, ist das wohl Grund genug auch immer genau hinzuschauen. Bei mir findet man nie etwas, darum werde ich wohl auch nicht behelligt. Ursache und Wirkung.
    • Hipster mit Leggins 03.06.2020 10:00
      Highlight Highlight Schön jedes Clichee bedient. Si non e vero e bon trovato. Ich erkenne in der Schweiz ein Muster, wenn man unterwegs ist (auch am Fussballmatch) motzt man gerne über die Scheissbullen, wenn man aber einen Unfall hat oder sich bedroht fühlt, ist man froh, wenn ein Uniformierter auftaucht. Dann ist es auf einmal kein "Nazi" mehr.
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  • aglio e olio 03.06.2020 09:24
    Highlight Highlight Was ich nich verstehe ist, warum müssen die Menschen minutenlang derart festgehalten werden. Haben die keine Handschellen?
    Das ist doch sadistisch.
  • Dean002 03.06.2020 09:22
    Highlight Highlight Und bei wie vielen Weissen war das selbe passiert wie bei Flloyd? Verharmlose gar nichts, aber es wird wieder enorm in den Medien ausgeschlachtet. Schlimm dass dies alles vorgefallen ist, keine Frage!
    • Mrlukluk 03.06.2020 09:56
      Highlight Highlight Weisst dus?

      Ob man jetzt gegen Rassismus bei der Polizei oder gegen ungerechtfertigte Polizeigewalt vorgeht, spielt ja auch keine Rolle.
    • béast 03.06.2020 10:08
      Highlight Highlight statt hier deine whataboutism-künste aufzuführen würdest g'scheiter zahlen und fakten zu deiner pseudofrage bringen.

      dass du 8 minuten live-footage eines mordes durch polizisten nicht verharmlost: moll, respekt!

      leider macht das 'aber' dahinter alles wieder kaputt. nicht die medien sind schuld, auch nicht die randalierer – es sind die staatsschläger einer taumelnden weltmacht, die völlig unbedrängt und ohne notwendigkeit einem sich nicht wehrenden, um luft bettelnden menschen das knie auf den hals drücken bis er stirbt.
    • x4253 03.06.2020 10:17
      Highlight Highlight @Dean002
      Whataboutism at it's best. Und doch, mit deiner Aussage verharmlost du das Rassismusproblem in den USA. Und zwar gewaltig.

      Beispiel?
      Ende April haben bewaffnete (!) weisse Anti-Corona Demonstranten das Capitol in Michigan "gestürmt" (siehe Bild, Bewaffnete vor dem Gouvaneursbüro). Die Behörden haben lediglich den Weg versperrt, geschossen wurde nicht.

      Dahingegen wird einfach mal auf Verdacht auf Schwarze geschossen weil er ja eventuell eine Waffe haben könnte (oder einen Gegenstand hatte, der etwas wie eine Waffe aussah).
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  • jimmyspeakstruths 03.06.2020 09:22
    Highlight Highlight Unpopular opinion : Hier haben doch viele gedacht (und ja im Prinzip zu recht, ist kein Angriff) : Da kommt doch bald die andere Seite raus, haben die Polizisten bestimmt nicht einfach so gemacht.

    Eine völlig natürliche Haltung, wir "müssen" ja ein grundsätzliches Vertrauen in die Polizei haben. Aber es ist jetzt 2020 und ICH HABE GENUG VERDAMMT NOCHMAL.

    Ich lüge, ich hatte schon vor Jahren genug und fühlte mich einfach nur noch gelähmt.
    • du_bist_du 03.06.2020 09:47
      Highlight Highlight Wenn Sie gar kein Vertrauen in die Polizei haben, dann setzen sie sich doch politisch für deren Abschaffung ein... Problem gelöst.

      Man muss kein Freund der Behörden sein, aber ohne einen grundsätzlichen Vertrauenvorschuss können diese Behörden nicht handeln ohne in völliges "law enforcement" abzufriften.
    • Neruda 03.06.2020 10:14
      Highlight Highlight Diesen Vertrauensvorschuss müssen sich die Behörden aber nunmal zuerst verdienen.
    • Nony 03.06.2020 10:26
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass es "jimmy..." um die Abschaffung der Polizei geht. Aber es ist ein Unding, dass diese Behörde derart viele fragwürdige Persönlichkeiten anzuziehen scheint, die sich für ihre Fehlleistungen dann auch noch vom Staat (also unsere Steuern) bezahlen lassen.
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  • Knäckebrot 03.06.2020 09:22
    Highlight Highlight Zum einen ist es ein Problem, wenn Dunkelhäutige diskriminiert werden und zum anderen würde ich mir auch gut überlegen, ob solche "sensibilisierungsaktionen", wie dieser Artikel und "solidarisierungsaktionen" hilfreich sind oder die Gräben weiter öffnen, als sie sind.

    Ich denke, dass solche Berichterstattungen, wie auch dies Zahlreichen bei den Demos in den USA positiv gemeint sind, aber je nach dem die Kluft vergrössern und vereinfachte pauschalisierte Vorstellungen begünstigen.

    Das Ganze ist einiges komplexer.
    • Mutzli 03.06.2020 18:52
      Highlight Highlight @Knäckebrot

      Also soll man besser möglichst über keine Probleme und Unschönes berichten, weil sich jemand vor den Kopf gestossen fühlen könnte?

      Und der Graben zwischen wem den genau? Leuten die es nicht cool finden, wenn Menschen auf offener Strasse durch Polizisten zu Tode kommen und ...solche die das ok finden? Oder einfach gerne nicht darüber hören möchten?

      Gehen Sie doch mit guten Beispiel voran, wenn dieser Artikel so kontraproduktiv ist und erklären sie diese komplexe Situation genauer
  • Mamasita 03.06.2020 09:19
    Highlight Highlight Für mich als Laie klingt dies einfach nur brutal und aus Sicht des Opfers und deren Angehöriger ist dies nur noch enttäuschend. Klar hätte auch er in 0,0000001% evtl. genau dann einen Herzinfarkt erlitten. Doch inwiefern rechtfertigt dies die Sache, jemanden während mehreren Minuten zu quälen? Handschellen und Beine fesseln und dann macht auch ein Navy Seal nichts mehr ausser warten, bis er abgeführt wird. Einfach nur wiederlich!
  • Bee89 03.06.2020 09:15
    Highlight Highlight Natürlich ist sowas bei uns auch möglich, Rassismus und racial profiling ist kein rein amerikanisches Problem.
  • Baccaralette 03.06.2020 09:13
    Highlight Highlight Nein, die Schweiz kennt keinen Rassimus.
    Nein, in der Schweiz muss sich niemand fürchten.

    Und keine Ahnung, wo die Polizisten gelernt haben, Männer in die Genitalien zu treten, um sie gefügig zu machen. Auf der Polizeischule GARANTIERT nicht.

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