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Über Ostern kommt es vor dem Gotthardtunnel zu viel Stau. Schon am Mittwoch rollte eine Blechlawine Richtung Süden. Am Karfreitag gibt es frühmorgens zusätzlichen Stau durch ein Pannenfahrzeug.
03.04.2026, 06:2204.04.2026, 09:16
Der Stau in den Süden ist vor dem Gotthardtunnel weiter angewachsen. Derzeit beträgt er laut TCS vier Kilometer. Das bedeutet eine Wartezeit von rund 40 Minuten.
Auch Richtung Norden staut es ein wenig, die Wartezeit beträgt allerdings erst 10 Minuten.
Auch am Samstag reisen einige Nachzügler noch in den Süden. Vor dem Gotthard-Nordportal meldet der TCS am Morgen einen Kilometer Stau. Die zehn Minuten Wartezeit scheinen im Vergleich zum Freitag jedoch noch sehr erträglich.
Der grosse Stau-Tag am Karfreitag wurde für die Menschen im Kanton Uri zur Belastung. «So viele weichen auf die Kantonsstrasse aus, blockieren Quartierwege, lassen Müll liegen und entrichten ihre Notdurft überall. Für uns, die da wohnen, jedes Jahr ein Grund, in den Norden ‹zu fliehen›», schreibt ein watson-User.

Der Stau vor dem Gotthard-Nordportal hat mit 21 Kilometern am Karfreitagnachmittag um 15.35 seinen Höhepunkt erreicht. Dies entsprach einer Wartezeit von bis zu drei Stunden und 30 Minuten, wie der Verkehrsdienst des Touring Clubs Schweiz (TCS) auf X mitteilte.
Die Autokolonne auf der Autobahn A2 Richtung Süden staute sich zwischen Altdorf und Göschenen im Kanton Uri bereits am frühen Freitagmorgen auf einer Länge von über 12 Kilometern. Erst gegen 23 Uhr löste sich der Stau vollständig auf, und der Verkehr rollte laut TCS wieder normal.
Als Umleitung wurde die A13 über den San-Bernardino-Tunnel empfohlen. Reisenden nach Italien wurde zusätzlich die Alternativroute über die A9 via Simplon oder Grosser Sankt Bernhard sowie der Autoverlad am Lötschberg nahegelegt.
Bereits am Gründonnerstag hatten Reisende in den Süden Geduld gebraucht: Der Stau am Gotthard hatte um 14.20 Uhr seinen Höhepunkt von 15 Kilometern erreicht und ging danach bis 18.10 Uhr wieder auf 13 Kilometer zurück.
Sperrung der Gotthardstrasse
Wegen Lawinengefahr ist die Gotthardstrasse im Kanton Uri zwischen Amsteg und Wassen ab Ostersamstag bis Dienstag nach Ostern jeweils an den Nachmittagen von 13.00 bis 19.00 Uhr gesperrt, wie die kantonale Baudirektioni mitteilte. Die Autobahnausfahrt Wassen bleibe während den Sperrzeiten der Kantonsstrasse offen, um zu gewährleisten, dass das Oberland und das Urserental für Einheimische und Gäste erreichbar bleibt.
Wie ein Aufklärungsflug und die Einschätzung von Lawinenfachleuten ergeben hätten, liegen an exponierten Lagen sehr grosse Mengen Schnee, die sich noch nicht verfestigen konnten, hiess es weiter. Weil für die kommenden Tage ein deutlicher Temperaturanstieg auf bis zu 20 Grad vorhergesagt wird, müsse mit dem Abgang von Nassschneelawinen gerechnet werden.
Dass es auf den Schweizer Strassen in diesem Jahr besonders voll wird, hat mit dem frühen Osterdatum zu tun. Gleichzeitig starten nämlich 18 Kantone und 12 deutsche Bundesländer an diesen Ostern in die Frühlingsferien. (sda)
Der Stau vor dem Gotthard-Nordportal ist stark zurückgegangen und beträgt aktuell nur noch rund 2 Kilometer. Die Wartezeit liegt bei etwa 20 Minuten.
Die Verkehrslage hat sich damit weitgehend normalisiert. (mke)

Der Stau vor dem Gotthard-Nordportal ist weiter zurückgegangen und beträgt aktuell noch rund 7 Kilometer. Die Wartezeit liegt bei etwa 70 Minuten.
Die Verkehrslage entspannt sich damit weiter spürbar in Richtung Süden. (mke)

Der Stau vor dem Gotthard-Nordportal ist weiter geschrumpft und beträgt aktuell noch rund 11 Kilometer. Die Wartezeit liegt bei etwa 110 Minuten.
Damit entspannt sich die Lage spürbar, auch wenn weiterhin mit Verzögerungen Richtung Süden zu rechnen ist. (mke)
Der Stau vor dem Gotthard-Nordportal ist weiter zurückgegangen und beträgt aktuell noch rund 14 Kilometer. Die Wartezeit liegt bei etwa 140 Minuten.
Die Verkehrslage entspannt sich damit kontinuierlich, bleibt aber weiterhin angespannt für Reisende Richtung Süden. (mke)

Der Stau vor dem Gotthard-Nordportal hat sich leicht entspannt und beträgt aktuell noch rund 19 Kilometer. Die Wartezeit liegt weiterhin bei etwa 190 Minuten.
Damit bleibt die Lage angespannt – auch wenn sich der Verkehr langsam etwas entspannt. (mke)
Der Stau vor dem Gotthard-Nordportal ist aktuell auf rund 21 Kilometer angewachsen, mit bis zu 3 Stunden und 30 Minuten Wartezeit. Damit wird es eng auf der A2 Richtung Süden.
Immerhin: Der historische Osterrekord von 25 Kilometern aus dem Jahr 1998 ist noch nicht geknackt. Auch 2022 wurde es mit 22 Kilometern schon einmal ähnlich dicht – ganz vorne mit dabei ist der diesjährige Stau also bereits.
Für alle, die gerade im Auto sitzen: Es geht noch schlimmer und zumindest statistisch gesehen fehlt noch ein Stück bis zur absoluten Staurekord-Legende. (mke)
Vor dem Gotthard-Tunnel staut sich der Verkehr in Richtung Süden derzeit auf rund
21 Kilometer. Autofahrende müssen mit einem
Zeitverlust von bis zu 3 Stunden und 30 Minuten rechnen.
Betroffen ist der Abschnitt zwischen Altdorf und Göschenen. Grund ist eine
massive Verkehrsüberlastung, zusätzlich erschweren Baustellen im Bereich Airolo die Situation.
Als
Alternativen werden die A13 via San Bernardino sowie für Italien-Reisende die Routen über den
Simplon, den
Grossen St. Bernhard oder der
Autoverlad Lötschberg empfohlen. (mke)
Der Stau vor dem Gotthard-Nordportal hat kurz vor Karfreitagmittag um 11.20 Uhr eine Länge von 20 Kilometern erreicht. Dies entspricht einer Wartezeit von bis zu drei Stunden und 20 Minuten, wie der Verkehrsdienst TCS auf X mitteilte.
Die Autokolonne auf der A2 in Richtung Süden staute sich zwischen Altdorf und Göschenen UR. Als Umleitung wurde die A13 über den San-Bernardino-Tunnel empfohlen. Reisenden nach Italien wurde zusätzlich die Alternativroute über die A9 via Simplon oder Grosser Sankt Bernhard sowie der Autoverlad am Lötschberg nahegelegt.
Bereits am Gründonnerstag brauchten Reisende in den Süden Geduld: Der Stau am Gotthard hatte um 14.20 Uhr seinen Höhepunkt von 15 Kilometern erreicht und ging danach bis 18.10 Uhr wieder auf 13 Kilometer zurück. (sda)

Der Stau vor dem Gotthard-Nordportal hat am Karfreitagmorgen kurz vor 8 Uhr eine Länge von 19 Kilometern erreicht. Dies entspricht einer Wartezeit von bis zu drei Stunden und 10 Minuten, wie der Verkehrsdienst TCS auf X mitteilte.
Die Autokolonne auf der A2 in Richtung Süden staute sich zwischen Erstfeld und Göschenen. Als Umleitung wird die A13 über den San-Bernardino-Tunnel empfohlen. Reisenden nach Italien wird zusätzlich die Alternativroute über die A9 via Simplon oder Grosser Sankt Bernhard sowie der Autoverlad am Lötschberg nahegelegt.kurz vor 8 Uhr
Bereits am Gründonnerstag brauchten Reisende in den Süden Geduld: Der Stau am Gotthard hatte um 14:20 Uhr seinen Höhepunkt von 15 Kilometern erreicht und ging danach bis 18:10 Uhr wieder auf 13 Kilometer zurück. (sda)
Wie der TCS meldet, ist der Stau vor dem Gotthardtunnel nun auf 18 Kilometer angewachsen. Das entsprich einem Zeitverlust von bis zu 3 Stunden.

Wegen eines Pannenfahrzeugs im Tunnel gilt laut TCS eine vorübergehende Begrenzung der Fahrbahnbreite. Das wirkt sich auf den Stau aus: Im Moment sind es 17 Kilometer Stau und es kommt zu einem Zeitverlust von bis zu 2 Stunden und 40 Minuten, so der TCS. Er empfiehlt die
Umleitung via A13 San Bernardino-Tunnel. Zusätzlich für Reisende nach Italien gilt die empfohlene Alternativroute via A9 über den Simplon/Grossers St. Bernard oder den Autoverlad Lötschberg ins Wallis. (lak)

Auch am späteren Donnerstagabend braucht man vor dem Gotthard noch Geduld. Momentan meldet der TCS 11 Kilometer Stau mit einem Zeitverlust von bis zu 1 Stunde und 49 Minuten.
Am Abend sind es 13 Kilometer Stau. Das entspricht laut TCS einem Zeitverlust von bis zu 2 Stunden und 10 Minuten.
Wegen Lawinengefahr ist die Gotthardstrasse zwischen Amsteg und Wassen ab Ostersamstag bis Dienstag nach Ostern jeweils an den Nachmittagen von 13.00 bis 19.00 Uhr gesperrt, wie die Baudirektion des Kantons Uri am Donnerstag mitteilte. Die Autobahnausfahrt Wassen bleibe während den Sperrzeiten der Kantonsstrasse offen, um zu gewährleisten, dass das Oberland und das Urserental für Einheimische und Gäste erreichbar bleibt.
Wie ein Aufklärungsflug und die Einschätzung von Lawinenfachleuten ergeben hätten, liegen an exponierten Lagen sehr grosse Mengen Schnee, die sich noch nicht verfestigen konnten, hiess es weiter. Weil für die kommenden Tage ein massiver Temperaturanstieg auf bis zu 20 Grad vorhergesagt wird, müsse mit dem Abgang von Nassschneelawinen gerechnet werden.
Wer also erst am Wochenende Richtung Süden fahren will, sollte seine Routenplanung noch einmal überdenken. «Die Autobahn A2 ist wegen der Lawinengefahr nicht direkt betroffen», sagte Stefan Bucheli, Leiter Abteilung Betrieb Kantonsstrassen, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Indirekt sei sie aber betroffen, indem der Stau vor dem Gotthardtunnel bis maximal zur Ausfahrt Wassen toleriert werde. (hkl)
Das bedeutet laut TCS, dass man zusätzliche 2 Stunden und 30 Minuten einberechnen muss.
Und weiter wächst der Stau. Jetzt sind wir in Richtung Süden bei 14 Kilometern, was einem Zeitverlust von 2 Stunden und 20 Minuten entspricht.
Die Schlange wächst und wächst – Richtung Süden sind es mittlerweile zwölf Kilometer, was gemäss TCS einem Zeitverlust von bis zu 2 Stunden entspricht. In Richtung Norden stauen sich die Autos auf zwei Kilometern, womit man rund 20 Minuten länger hat als geplant.
Die Blechlawine wächst weiter. Am Donnerstagmittag erreichte sie 10 Kilometer, wie der TCS meldet. Das bedeutet eine Wartezeit von einer Stunde und 40 Minuten.
Es ist immer mehr Geduld gefordert. TCS schreibt derzeit von einem Zeitverlust von bis zu 90 Minuten.
Mittlerweile sind wir bei acht Kilometern in Richtung Süden.
Wegen des gesperrten Tunnels kommt es nun auch Richtung Norden zu Stau. Der TCS meldet bisher einen Kilometer. Das ist im Vergleich zur Gegenrichtung wenig: Dort ist der Stau bereits auf eine Länge von sieben Kilometern und damit eine Wartezeit von über eine Stunde angewachsen.
Wegen eines Pannenfahrzeugs ist der Gotthardtunnel derzeit in beide Richtungen gesperrt. Das dürfte dazu führen, dass sich der Stau rasch verlängert.

Schon am Donnerstagmorgen staute sich der Verkehr auf einer Länge von fünf Kilometern Richtung Süden. Damit betrug die Wartezeit schon fast eine Stunde.

Das Wichtigste in Kürze:
- Rund um Ostern staut es jeweils vor dem Gotthardtunnel – zuerst Richtung Süden, dann Richtung Norden. Schon vor den offiziellen Feiertagen kam es zu Wartezeiten. Am Mittwoch betrug die Staulänge zur Spitzenzeit 13 Kilometer.
- Richtung Süden sorgte am Donnerstag ein Pannenfahrzeug dafür, dass der Stau schnell anwuchs. Schon gegen 9 Uhr morgens betrug er sieben Kilometer.
- Das Bundesamt für Strassen (Astra) rechnet in diesem Jahr mit einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen, da in mehreren deutschen Bundesländern die Frühlingsferien beginnen. Auch auf der A13 ist mit Zeitverlust zu rechnen.
- Richtung Süden kam es am Karfreitag zu 21 Kilometern Stau. Richtung Norden dürfte es am frühen Ostermontag zu längeren Wartezeiten kommen.
- Wer Richtung Süden will, kann alternativ auf den Zug umsteigen oder die Lötschberg- oder Simplonroute mit dem Autozug wählen. Auf den Schienen wurde das Angebot für die Ostertage ausgebaut. Zudem gibt es nochh die Route über den Grossen St. Bernhard, welche jedoch kostenpflichtig und ebenfalls stauanfällig ist.
- Der Osterstau-Rekord vor dem Gotthard-Nordportal liegt übrigens bei rund 25 Kilometern, dieser wurde 1998 erreicht. Im Jahr 2022 wurde er fast erreicht, damals staute der Verkehr auf einer Länge von 22 Kilometern.
Was uns erwartet
Der TCS rechnet mit weiteren Stautagen über das Osterwochenende. Für den Karfreitag prognostiziert er für das Nordportal des Gotthardstrassentunnels gar eine Staulänge von 22 Kilometern mit einer Wartezeit von über fünf Stunden.
Der Touring-Club sagt, Reisende aus der Ostschweiz und rund um Zürich könnten unter Umständen auf die San-Bernardino-Route ausweichen - die Umfahrung lohne sich dann, wenn die Wartezeit am Gotthard mehr als eine Stunde betrage.
Die Einfahrten in Göschenen und Wassen wurden am Mittwoch wie gewohnt gesperrt. Damit soll verhindert werden, dass Automobilistinnen und -mobilisten den Stau via Kantonsstrasse umfahren. (sda)