Schweiz
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Ein Eingang zum Haus, in dem die Moschee der Islamischen Koenig Faysal Stiftung untergebracht ist, an der Friedensgasse in Basel, fotografiert am Dienstag, 26. April 2016. Die Eidgenoessische Stiftungsaufsicht will die Geldfluesse rund um die Stiftung hinter der Moschee genauer unter die Lupe nehmen. Der Faysal-Stiftung, die zumindest frueher direkt von Saudi-Arabien Geld erhielt, wird zudem seit Jahren eine Naehe zu radikalem Gedankengut und fundamentalistischem Islam vorgeworfen. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Ein Eingang zum Haus, in dem die Moschee der Islamischen Koenig Faysal Stiftung untergebracht ist, an der Friedensgasse in Basel. Bild: KEYSTONE

Imam in Basler Moschee ruft zum Dschihad

Ein syrischer Imam hat in der Basler König-Faysal-Moschee, die sich im Grossbasel an der Friedensgasse befindet, ein Loblied auf den bewaffneten Djihad angestimmt.



«Der Dschihad ist eine Tugend auf dem Wege Gottes. Denn der Dschihad ist die Höhe der Hügel der Religion und der Weg der Macht der Gläubigen. Er ist, nach dem Glauben an Gott, der beste Weg, mit dem man Gott näher kommt», sagte der Mann laut «Sonntagszeitung» Mitte Mai vor den Besuchern der Moschee. Ausserdem habe Mohammed gesagt, dass die Macht der islamischen Nation im Dschihad liege. Aus dem Kontext der Freitagspredigt geht dabei klar hervor, dass der Vorbeter gewaltsames Vorgehen meint.

Als Nabil Arab, der Leiter der Moschee, mit einer arabischen Abschrift der Predigt konfrontiert wird, wiegelt er ab. Zudem behauptet er, den vollen Namen des Imams nicht zu kennen. Dieser stamme aus der syrischen Metropole Aleppo, lebe in Deutschland und helfe der in Geldnöten steckenden König-Faysal-Moschee einfach nur aus. Laut Arab hat das Gotteshaus früher rund 20 000 Franken pro Jahr aus Saudiarabien erhalten.

Die Moschee steht schon seit längerem unter Beobachtung der Behörden. Mindestens zwei Moscheegänger sind als Dschihadisten beim sogenannten Islamischen Staat umgekommen. Ein Vorgänger des derzeitigen Imams, ebenfalls ein Syrer, ist der Vater jener beider Schüler, die sich im Baselbiet weigerten, ihren Lehrerinnen die Hand zu geben. (bz) (bzbasel.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Toni.Stark 12.06.2019 12:00
    Highlight Highlight Das verwundert mich in Basel nicht. Christen werden vergrämt (Bsp. Des indischen Mönchs), während Islamisten gehätschelt werden. Aber was will man von einer Regierung erwarten, die sich über geltendes Bundesrecht foutiert und vom Bundesrat gerügt wird. (Bsp. afghanischer Nicht-Flüchtling).
  • violetta la douce 11.06.2019 12:55
    Highlight Highlight Die Linken und unsere Feministinnen setzte sich jetzt sicherlich dafür ein, dass dieser Imam weiterpredigen soll.
  • MacB 11.06.2019 11:57
    Highlight Highlight Dann schickt doch bitte den Imam direkt in seinen Jihad. One-way und mit einem Landesverbot im Gepäck.

  • inmi 11.06.2019 11:07
    Highlight Highlight Wieviele Imane gibt es wohl, die das predigen ohne das wir davon erfahren?
  • Schlingel 11.06.2019 10:12
    Highlight Highlight Bitte lebenslanges Landesverbot erteilen. Falls die Person als Flüchtling nach Deutschland kam, hoffe ich doch schwer, dass ihm dieser Status aberkannt und er nach Syrien zurückgeschafft wird. Wir brauchen keine religiös-fundamentalistische Brandstifter in Europa.
  • hauruck 11.06.2019 07:55
    Highlight Highlight Der Imam und die Leitung der Moschee müssen sofort in Untersuchungshaft gesteckt werden und es muss gegen sie ermittelt werden wegen Volksverhetzung, Schreckung der Bevölkerung und vorallem wegen des Verstosses gegen die Rassismusstrafnorm.
  • dorfne 11.06.2019 07:42
    Highlight Highlight Warum wird diese Moschee nicht geschlossen? Zuerst lässt man zu, dass sie von Saudiarabien finanziert wird, dann weigert sich der Imam Frauen die Hand zu geben und der andere predigt den gewalttätigen Dschihad gegen Andersgläubige. Ich frage mich ob unsere Gesetze nicht ausreichen, oder ob die Behörden Schiss haben sie anzuwenden. Der Video- oder Audiobeweis sollte gerichtlich anerkannt werden und für eine Schliessung reichen.
    • vera.vox 12.06.2019 00:27
      Highlight Highlight Warum wird die röm.kath.Kirche nicht geschlossen?
      Adolf und Konsorten wurden nie exkommuniziert.
      Der WW2 sollte gerichtlich anerkannt werden und für eine Schliessung reichen.
  • dorfne 11.06.2019 07:34
    Highlight Highlight Syrer. Bestimmt Kriegsflüchtlinge, die jetzt hier den Hass auf Andersgläubige predigen.
    Das ist der Grund weshalb ich nicht einfach von Flüchtlingen und Verfolgten rede in bezug auf die Einwanderung. Die Naivität führt dazu, dass Dschihadisten und Hassprediger hier unbehelligt leben und Sozialhilfe beziehen (oder auch nicht). Zum Hass ernten wir auch noch ihren Hohn und Spott für etwas, das sie nicht als Rechtsstaatlichkeit, sondern als Schwäche ansehen. Bitte jetzt nicht wieder den Spruch "die meisten sind aber......"
    • Grohenloh 11.06.2019 09:55
      Highlight Highlight Doch. Die Meisten sind anständige Menschen und froh, dass sie hier sein dürfen. Die Meisten versuchen auch, sich an unsere Regeln zu halten. Punkt.

      Die Anderen sollen in ein Land gehen, wo man Frauen nicht die Hand geben muss. Und zwar schnell.
      Wir müssen unsere Werte verteidigen. Gegenüber allen Religiösen. Auch gegenüber den islamischen. Der Grund, dass sie hier sein wollen ist, dass hier Frieden und Wohlstand herrschen. Das hat ausschliesslich mit unseren Werten (Liberalismus, Rechtsstaatlichkeit, usw.) zu tun.

      Weiter müssen wir unsere Kinder gegen religiöse Gehirnwäsche schützen.
    • Scott 11.06.2019 11:12
      Highlight Highlight @Grohenloh
      "Doch. Die Meisten sind anständige Menschen und froh, dass sie hier sein dürfen. Die Meisten versuchen auch, sich an unsere Regeln zu halten. Punkt."

      Irgendwelche Quelle oder doch einfach nur persönliches Empfinden?
    • dorfne 11.06.2019 11:13
      Highlight Highlight @Grohenloh. Ich schreibe nicht über die "Meisten", sondern über ein Staatsversagen gegenüber radikalen Islamisten, die als sog. Flüchtlinge hierherkommen und uns ihre Regeln aufzwingen wollen, inkl. Scharia und Frauenverachtung! Sie liegen falsch, wenn Sie schreiben die Radukalen sollen in ein anderes Land gehen. Das passiert ja eben grade nicht. Die bleiben, profitieren von unserem Wohlstand und verachten uns gleichzeitig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RAZZORBACK 11.06.2019 07:18
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • bebby 11.06.2019 07:08
    Highlight Highlight Die Behörden sind einfach etwas naiv oder gutgläubig, dass sie die Prediger und ihre Geldgeber nicht mehr überwachen und kontrollieren oder noch besser nicht einreisen lassen. Im Gegensatz zu anderen Sekten sind die islamistischen Fundis sehr wohl gewaltbereit.
  • Do not lie to mE 11.06.2019 07:07
    Highlight Highlight Bill Warner PhD: "Wie man nicht über Dschihad spricht"
    Er klärt das "Dschihad" ein Teil des Islam ist, wovon 2% der Schriften sich auf den inneren Dschihad beziehen. (en)
    Play Icon
    • Rabbi Jussuf 11.06.2019 11:38
      Highlight Highlight Den Blitzen nach zu urteilen, haben viele überhaupt nicht verstanden, wovon Bill Warner spricht.
      Er war einer der ersten, die vor dem Islam gewarnt haben!
    • Neruda 11.06.2019 12:01
      Highlight Highlight Ich habe in meinem Studium eines gelernt: Ein PhD setzt keine Intelligenz voraus. Fleiss alleine reicht schon aus ;)
    • Do not lie to mE 11.06.2019 14:13
      Highlight Highlight @Neruda Es muss ja nicht ein gelerter sein, da stimme ich Ihnen zu. Ein in Deutschland und Türkei aufgewachsen Ex-Moselm der mittlerweilin in den USA lebt hat zum Dschihad folgende Meinung:
      Play Icon
  • pamayer 11.06.2019 06:36
    Highlight Highlight Gut, dass die Behörden hier die Augen offen haben.

    Religionsfreiheit ist kein Freipass für terroristische Aktionen.
    • dorfne 11.06.2019 07:47
      Highlight Highlight Immer schön die grossen, blauen Kullerauen offen halten und nichts tun.
  • DerSeher 11.06.2019 06:28
    Highlight Highlight Nur immer weitermachen so.... ist ja alles halb so wild und es sind nur Einzelfälle..! :)
    • HerbertBert 11.06.2019 09:28
      Highlight Highlight Präzisier bitte.

      Aus deinem Beitrag lässt sich ableiten, dass es keine Einzelfälle sondern der Standard ist. Hast du auch Belege dafür? Bitte mit Links.

    • Scott 11.06.2019 11:15
      Highlight Highlight @HerbertBert

      Klar ist das Standard oder haben Sie gegenteilige Belege dafür?
      Bitte mit Links.
    • dorfne 11.06.2019 11:19
      Highlight Highlight @HerbertBert. Die Aussage " kein Einzelfall" lässt nicht auf "Standart" schliessen. In der CH laufen 13 islamistische Gefährder frei herum. Durchaus Einzelfälle, im Vergleich zu all den gemässigten Moslems in unserem Land. Aber das sind 13 zuviel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Weissbrot 11.06.2019 05:48
    Highlight Highlight Ich hatte mal mit dem Leiter der Moschee zu tun.der hat mich zweimal eiskalt belogen,was er auch darf,weil ich "ungläubig"bin.Was aber wirklich einfach elend ist,ist,dass ein Land,in dem Menschen öffentlich geköpft, gekreuzigt, gesteinigt werden(auch Kinder),das Terror unterstützt,Krieg in Jemen führt und Journalisten ermordet,hier eine Plattform hat.Ist einfach zum k....meine Meinung:Rausschmeissen!
    • dorfne 11.06.2019 07:58
      Highlight Highlight Wir liefern ja auch gerne Waffen an diese Unrechtstaaten. An das kriegsführende Saudiarabien z.B. über Tricksereien mit den Modulen oder über Sonderbewilligungen. Auch die gütige "macht ein freundliches Gesicht, wenn die Flüchtlinge
      kommen"-Merkel hat keine Skrupel die Kriegsmaschinerie von Schurkenstaaten fleissig zu füttern.
  • Diavolino666 11.06.2019 05:15
    Highlight Highlight Da ist ja grad' der richtige Imam an der Friedensgasse tätig... Amen
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Facebook sperrt Petition gegen Homo-Ehe – zum Ärger der EDU

Eine Petition, die sich gegen die «Ehe für alle» in der Schweiz ausspricht, wurde von Facebook gesperrt. Die Petition verstosse gegen die Gemeinschaftsstandards der Plattform, so die Begründung. Das stösst der EDU sauer auf.

Vergangenen Freitagabend sperrt Facebook einen Unterschriften-Aufruf der Schweizer Petition «Samenspende und Kinder-Adoption für Homosexuelle verhindern – Nein zur Homo-Pseudo-Ehe!». Der Grund: Der Beitrag habe gegen die Gemeinschaftsstandards zu Hassrede verstossen.

Das stösst einer Partei besonders schwer auf: Die EDU, bekannt für christliche und national-konservative Werte, sei zutiefst beunruhigt über diese «gesellschaftliche Entwicklung», schreibt die Partei in einer Mitteilung.

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