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Da ist er wieder: Pierre Maudet hat einen neuen Job



Der Genfer Ex-Staatsrat Pierre Maudet hat eine neue Aufgabe. Er wird per sofort Chief Digital Transformation Officer beim Genfer Cybersicherheitsanbieter Wisekey, wie das Unternehmen am Montag bekannt gab.

Der 43-jährige Jurist, der bei der letzten Genfer Regierungsratswahl als unabhängiger Kandidat für seine eigene Nachfolge kandidierte hatte, verpasste die Wiederwahl Ende März.

Le conseiller d'Etat demissionnaire Pierre Maudet, apres s'etre adresse au medias, quitte le lieu de la presentation des resultats du 2e tour du second tour de l'election complementaire du Conseil d'Etat genevois provoquee par la demission du conseiller d'Etat Pierre Maudet, ce dimanche 28 mars 2021 a Geneve. La Verte Fabienne Fischer devrait etre elue dimanche au Conseil d'Etat genevois lors du deuxieme tour de l'election complementaire. Selon des resultats provisoires, elle devance largement Pierre Maudet, le magistrat demissionnaire qui se presentait en independant. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Maudet nach seiner verpassten Wiederwahl Ende März. Bild: keystone

Gestolpert war der einstige freisinnige Hoffnungsträger über eine bezahlte Luxus-Reise für sich und seine Familie ins arabische Emirat Abu Dhabi. Das Genfer Polizeigericht verurteilte Maudet wegen Vorteilsannahme zu einer bedingten Geldstrafe von 300 Tagessätzen zu 400 Franken.

Wisekey hielt in einer Mitteilung fest, dass Maudet insbesondere als Regierungsrat für Sicherheit, Energie, digitale Technologien und Wirtschaft zuständig war. Maudet werde seine «langjährige Erfahrung in der digitalen Transformation» einbringen und sich auf den Ausbau der Aktivitäten des Unternehmens im Bereich der künstlichen Intelligenz konzentrieren, hiess es in einer Mitteilung.

Maudet gehörte der Genfer Regierung ab 2012 an. Der seit dem Ausschluss aus der FDP parteilose Staatsrat gab Ende Oktober 2020 seine Demission bekannt, nachdem ihn seine Amtskollegen seiner letzten verbliebenen Kompetenzen beraubt hatten.

Sie entzogen ihm damals das Departement für Wirtschaftsförderung aufgrund eines «alarmierenden Berichts über das Personalmanagement in seiner Abteilung». Gleichzeitig mit dem Rücktritt gab Maudet bekannt, für seine eigene Nachfolge zu kandidieren. Diese verpasste er dann aber, wenn auch erst im zweiten Wahlgang. (sda/awp)

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