Schweiz
Romandie

Rega muss für neugeborene Drillinge vier mal hin- und herfliegen

Spektakulärer Rega-Einsatz: Helikopter muss für zu früh geborene Drillinge ausrücken

19.02.2025, 15:3119.02.2025, 15:33
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Vier mal musste die Rega zwischen Lausanne und Sion pendeln. (Archivbild, 2010)Bild: KEYSTONE

Eine Crew der Rega-Basis in Lausanne ist am Dienstag für zu früh geborene Drillinge ausgerückt. Für den sicheren Transfer von Fachkräften und Babys waren vier Rotationen zwischen Lausanne und dem Spital von Sion erforderlich.

Ursprünglich waren die Besatzungsmitglieder für den Transfer einer schwangeren Frau zwischen dem Spital Sion und dem Universitätsspital Lausanne (CHUV) aufgeboten worden, wie die Schweizerischen Rettungsflugwacht (Rega) am Mittwoch mitteilte. Im Spital Sion erfuhren sie, dass die Geburt unmittelbar bevorstand.

Nach Rücksprache mit der Neonatologie-Abteilung des CHUV kehrte die Rega-Crew erstmals nach Lausanne zurück, um drei Spezialisten – zwei Ärzte und eine Krankenschwester – sowie einen Brutkasten mit an Bord zu nehmen. Gleichzeitig fuhr eine Ambulanz mit drei Spezialisten und einem Brutkasten in Richtung Sion los.

Nachdem das erste Neonatologieteam vor Ort eingetroffen war, flog der Helikopter der Rega zum CHUV zurück, um einen weiteren Brutkasten zu holen. Zurück in Sion, wurde das erste zu früh geborene Baby in den Brutkasten gelegt und unter ärztlicher Aufsicht ins CHUV geflogen.

Nach dem ersten erfolgreichen Transfer kehrte der Rettungshelikopter erneut ins Spital Sion zurück, um das zweite Frühgeborene für den Überflug ins CHUV bereitzumachen. Gleichzeitig fuhren das dritte Baby und ein drittes Neonatologieteam mit dem Krankenwagen zum Universitätsspital nach Lausanne. (sda)

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