Schweiz
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Neun Jahre Freiheitsstrafe wegen Tötung der Freundin in Morges VD

13.06.16, 17:28


Ein 33-jähriger Koch aus dem Kanton Waadt ist am Montag vom Bezirksgericht Nyon VD zu neun Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden, weil er 2014 in Morges VD seine 25-jährige Freundin erwürgt hatte. Er habe aus belanglosen Motiven getötet, befand das Gericht.

Das Gericht sprach den 33-Jährigen wegen Tötung schuldig. Seine Schuld wiege extrem schwer, urteilte das Gericht. Die Art, wie er seine 25-jährige Freundin umgebracht habe, sei niederträchtig.

Die junge Frau zu erwürgen, habe mit Bestimmtheit eine ungewöhnliche Verbissenheit und Hartnäckigkeit verlangt, sagte die Gerichtspräsidentin. Ausserdem habe der Mann seine Lebensgefährtin aus belanglosen Motiven getötet. Sie habe ihm lediglich nicht gesagt, dass sie an jenem Abend ihren Ex-Freund treffe.

Der zu neun Jahren Freiheitsstrafe Verurteilte muss sich wegen seiner Persönlichkeitsstörungen und seiner Alkoholabhängigkeit im Gefängnis einer Therapie unterziehen.

Das Drama hatte sich in der Nacht auf den 28. Oktober in der Wohnung der Frau in Morges abgespielt. Die 25-Jährige wurde von ihrem damaligen Lebensgefährten, einem Schweizer, erwürgt, nachdem er herausgefunden hatte, dass sie ihren Ex-Freund getroffen hatte. Die Leiche der Frau wurde erst eine Woche später gefunden.

Neben der Toten eingeschlafen

Die Polizei von Morges war wegen eines anderen Falls ins Wohnhaus gerufen worden. Bei diesem Einsatz nahm sie einen starken Geruch im Treppenhaus wahr. Die Polizisten brachen die Wohnung der Getöteten auf und fanden die bereits verweste Leiche der Frau auf einem Bett.

Nach der Tötung der Partnerin schlief der Täter in der Wohnung ein. Damit habe er eine «erschreckende Kaltblütigkeit» bewiesen, hielt das Gericht fest. Erst umfangreiche Ermittlungen lenkten eine Woche nach dem Verbrechen die Spur auf den Partner der Frau. Dieser gestand das Tötungsdelikt und wurde in Untersuchungshaft genommen. (sda)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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