DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Trauerfeier und Flugformation für verunglückten F/A-18-Piloten



Der Ende August im Sustengebiet verunglückte F/A-18-Pilot ist am Montag in Payerne VD beerdigt worden. Auch der Kommandant der Luftwaffe nahm an der Trauerfeier teil.

Die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt und die Trauerfeier «würdig und bewegend», wie Armee-Mediensprecher Daniel Reist auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Neben der Familie und den Angehörigen waren auch Aldo Schellenberg, Kommandant der Luftwaffe, sowie viele Piloten und weitere Armee-Kader anwesend.

Nach der Trauerfeier erwies die Luftwaffe dem Piloten mit einer Flugformation die letzte Ehre. Zwei F/A-18 überflogen den Flugplatz Payerne, wobei einer die Formation verliess und direkt in den Himmel stieg. Mit dem leeren Platz in der Formation wurde dem verlorenen Piloten gedacht.

Der Kampfjet war am 29. August im Sustengebiet während eines Trainingsfluges abgestürzt. Er war um 16.01 Uhr in Meiringen BE gestartet, vier Minuten später verlor die Einsatzzentrale den Kontakt zum Piloten.

Zu tiefe Flughöhe

Die F/A-18 zerschellte auf einer Höhe von rund 3300 Meter über Meer in der Nähe des Gipfels Hinter Tierberg. Der Pilot - ein 27-jähriger Waadtländer - verlor dabei sein Leben. Vergangene Woche hatte die Militärjustiz erste Erkenntnisse zum Unfallhergang vorgelegt.

Die Flugsicherung Skyguide ordnete für das Flugzeug eine zu tiefe Flughöhe von 10'000 Fuss (rund 3050 Meter über Meer) an, wie die Militärjustiz am Dienstag mitteilte. Sie ermittelt nun weiter, ob die Flughöhe Grund für den Absturz war. Für den Flugverkehrsleiter gilt die Unschuldsvermutung. (sda)

Die schwersten Unfälle der Schweizer Luftwaffe der letzten Jahre

Absturz F/A 18

«Einmal verlor die Schweizer Luftwaffe sieben Leute in einer Woche»

Link zum Artikel

Seit 1946 forderten 130 Abstürze der Schweizer Luftwaffe 82 Tote

Link zum Artikel

In diese Felswand krachte der Kampfjet – 4 Szenarien zur umstrittenen Zukunft der F/A-18-Jets

Link zum Artikel

Der Pilot der F/A-18 ist tot – Suche nach der Blackbox läuft – erste Bilder vom Absturzort

Link zum Artikel
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Gerangel um die Armeeapotheke: In der Krise ignorierten die Generäle ihre eigenen Experten

Mitten in der Corona-Krise unterstellte die Spitze des Militärs die Armeeapotheke plötzlich der Logistikbasis statt der Sanität – ohne ihre hochkarätig besetzte Medizinerkommission zu konsultieren, wie Recherchen zeigen.

Sie ist eine hochkarätige ausserparlamentarische Kommission, deren derzeit zwölf Mitglieder vom Bundesrat eingesetzt wurden: Die Eidgenössische Kommission für Militär- und Katastrophenmedizin, kurz EKMK. Sie steht zur Verfügung von Oberfeldarzt Andreas Stettbacher.

Präsident der EKMK ist Jörg Leuppi, Chefarzt der Medizinischen Universitätsklinik am Kantonsspital Baselland und klinischer Professor für Innere Medizin an der Universität Basel. Leuppi ist unter anderem auch Präsident der …

Artikel lesen
Link zum Artikel