DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

2395 Verletzte in fünf Jahren: «SonntagsZeitung» meldet Unfall-Rekord bei ÖV – wieso Autofahren dennoch viiiiel gefährlicher ist 

20.09.2015, 04:2220.09.2015, 10:59

«Unfall-Rekord im öffentlichen Verkehr» titelt die SonntagsZeitung. Laut der Nationalen Ereignisdatenbank (NEDB) des Bundesamts für Verkehr (BAV) haben sich zwischen 2010 und 2014 im ÖV hierzulande 2395 Personen verletzt.

In absoluten Zahlen entfallen 1349 Verletzte auf den Bus- und Trolley-Verkehr, 298 Personen verletzten sich im Tram und 748 im Bahnverkehr. Bei letzterem sei die Zahl im vergangenen Jahr um 30 Prozent gestiegen, bei der SBB alleine gar um 50 Prozent, schreibt die Zeitung, ohne konkrete Zahlen zu nennen oder die Daten ins Verhältnis zur steigenden Zahl oder das steigende Alter der Passagiere zu setzen. Nicht eingerechnet in der Statistik sind Bahnsuizide, grosse Zugskollisionen, Busunfälle oder Entgleisungen.

Achtung, festhalten! Bremst der Busfahrer abrupt, droht Gefahr.<br data-editable="remove">
Achtung, festhalten! Bremst der Busfahrer abrupt, droht Gefahr.
Bild: EPA/DPA

Gefahr lauert demnach insbesondere beim Ein- und Aussteigen (über tausend Verletzte) sowie beim Bremsen oder Gasgeben von Bus und Tram: 785 Personen zogen sich dort Verletzungen zu, weil sie sich nicht angemessen festhielten.

Fast 2400 Verletzte in vier Jahren in Bahn, Bus und Tram – das ist ein Bruchteil der Zahl jener, die sich im Strassenverkehr verletzen. Das Bundesamt für Statistik zählte alleine im Jahr 2014 auf Schweizer Strassen 17'803 Unfälle. Dabei wurden 4043 Personen schwer und 17'478 leicht verletzt, macht insgesamt 21'521. In einem Jahr. 243 Menschen starben. (kad)

Dir gefällt diese Story? Dann like uns doch auf Facebook! Vielen Dank! 💕

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Bundesversammlung besetzt drei Richterstellen am Bundesgericht neu

Das Bundesgericht in Lausanne erhält zwei neue Richterinnen und einen neuen Richter, das Bundesstrafgericht einen neuen Richter für die Berufungskammer. Alle vier sind vom Parlament gewählt worden. Zudem wurde die Aufsichtsbehörde über die Bundesanwaltschaft (AB-BA) gewählt.

Zur Story