Schweiz
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Andreas Meyer, CEO SBB, spricht anlaesslich der Bilanzmedienkonferenz der SBB AG am Dienstag, 25. Maerz 2014 im Bahnhof in Zuerich. Die SBB hat im vergangenen Jahr erstmals ueber eine Million Passagiere pro Tag befoerdert. Trotzdem sank der Gewinn um 43,6 Prozent auf 238,2 Millionen Franken. Die Gruende sind hoehere Trassenpreise und zusaetzliche Unterhaltsarbeiten bei der Infrastruktur. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

SBB-Chef Andreas Meyer hat sich in die Diskussion rund um private Tweets seines Mediensprechers eingeschaltet. Bild: KEYSTONE

«Toc, toc, toc... Chrigu!»

Der SBB-Mediensprecher hat sich ins Offside getwittert. Jetzt will ihn sein Chef persönlich zurückholen



Es wirkt wie eine kleine Medienposse: Der stellvertretende Leiter der SBB-Medienstelle Christian Ginsig twitterte auf seinem privaten Twitter-Account spöttisch über die Deutsche Bahn, pinkelnde Passagiere und defekte Kaffeemaschinen. Dinge, die man als Bürger auch erlebt – und vielleicht auch auf Twitter oder Facebook postet. 

Nachdem «20 Minuten» darüber ausführlich geschrieben hatte, entschuldigte sich Ginsig auf Twitter.

In ihrer Bähnler-Ehre getroffen, nahmen auch die deutschen Medien die Geschichte auf

Da hatte Ginsig genug und wollte von der Twitterei nichts mehr wissen. Er dankte für die Treue und schrieb: «Twitter ist Silber, Schweigen ist Gold».

Es folgte eine heftige Diskussion, in der vor allem auch die 20 Minuten ihr Fett weg bekam.

Ein Tag nach #GinsigGate, meldet sich der SBB-Chef Andreas Meyer zu Wort:

Damit sammelte der SBB-Chef natürlich einige Pluspunkte:

Genutzt hats bisher noch nichts, Ginsigs Twitter-Account blieb seither unbenutzt. Ob dies bereits das Ende dieser Geschichte ist, das weiss man noch nicht. (pma)

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