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In 15 Kantonen beginnt heute das neue Schuljahr – die wichtigsten Punkte dazu

15.08.2022, 07:0915.08.2022, 08:11

In 15 Kantonen beginnt am Montag das neue Schuljahr. Es steht im Zeichen des akuten Lehrermangels sowie der Integration der Kinder aus der Ukraine. Vor allem in der Deutschschweiz geht es nur dank Aushilfen ohne Lehrerdiplom.

Schulstart in 15 Kantonen – der Aargau eine Woche voraus

Während ein Grossteil der Schweizer Kinder letzte Woche noch schulfrei hatte, drückten die Schülerinnen und Schüler im Kanton Aargau wieder die Schulbank. Am Montag gesellen sich nun ihre «Gspänli» in die beiden Appenzell, den beiden Basel, in Bern (nur deutschsprachige Schulen), Glarus, Graubünden, Jura, Neuenburg, St. Gallen, Schaffhausen, Solothurn, Thurgau, Uri sowie im deutschsprachigen Wallis dazu.

Eine Schulklasse in Suhr – im Kanton Aargau ist der Schulstart schon vor einer Woche erfolgt.
Eine Schulklasse in Suhr – im Kanton Aargau ist der Schulstart schon vor einer Woche erfolgt.Bild: KEYSTONE

Noch ausschlafen dürfen hingegen diese Woche die Kinder in den Kantonen Genf, Waadt, Luzern, Nidwalden, Obwalden, Schwyz, Wallis, Zürich und Zug. Dort startet das Schuljahr erst am 22. August. Dasselbe gilt für Kinder in französischsprachigen Schulen in den Kantonen Bern und Wallis. Sie starten eine Woche nach ihren deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen.

Die zwei Sonderfälle

In zwei Kantonen haben die Kinder allerdings noch länger Ferien. Einer der Sonderfälle ist der Kanton Freiburg. In diesem Startet das Schuljahr mitten in der Woche– die Sommerferien dauern dort bis und mit 24. August. Nachzügler ist traditionellerweise das Tessin. Dort haben die Schulkinder von Mitte Juni bis Ende August Sommerferien. Schulstart ist dort am 28. August.

Lehrermangel «schlimmer denn je»

Namentlich in der Deutschschweiz ist ein einigermassen normaler Schulstart nur möglich, weil vielerorts Pensen aufgestockt oder Personen ohne entsprechende Diplome angestellt werden. So hat beispielsweise im Kanton Bern jede zehnte Lehrperson keinen entsprechenden Ausweis. Auch der Kanton Zürich hat in der Not hunderte Aushilfslehrerinnen und -lehrer engagiert.

Der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) hatte im Vorfeld der Wiederaufnahme des Schulbetriebs Alarm geschlagen. Der Lehrermangel sei «schlimmer denn je». Wegen des Personalmangels betreuten die Schulen in der Schweiz die Kinder zunehmend statt sie auszubilden. Nicht qualifizierte Lehrpersonen brächten aber eher eine Mehrbelastung als eine Entlastung.

Kampagne für Sicherheit auf der Strasse

Damit die Tausenden von Frischlingen gesund und sicher in ihrer neuen Umgebung im Kindergarten oder der Primarschule ankommen, sensibilisiert die Kampagne «Stoppen für Schulkinder» alle Verkehrsteilnehmenden. Die Polizei markiert während der ersten Schulwoche entsprechend vermehrt Präsenz.

Alle – Verkehrsteilnehmer, Eltern, Kinder – seien gefordert, den Schulanfang auf der Strasse sicher und unfallfrei zu machen, schreiben der Verkehrs-Clubs der Schweiz (VCS) und Fussverkehr Schweiz zur Kampagne. Besonders wichtig sei, dass Auto-, Motorrad- und Velofahrer immer ganz still stehen, bevor Kinder eine Strasse überqueren. (dab/sda)

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26 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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ryuk
15.08.2022 07:52registriert Juli 2016
ich lese über - und spüre als vater - den lehrermangel ebenfalls immer mehr.. nur lese ich nie etwas über massnahmen (ausser irgendwelche ungebildeten zu rekrutieren)???
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el comentador
15.08.2022 08:05registriert Februar 2018
Im Kanton Solothurn beginnt die Schule erst morgen, da heute Maria Himmelfahrt ist.
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