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Schwyzer Behörden geben Tipps im Umgang mit Wölfen

Two wolf cubs born middle of May play next to their mother at the Juraparc of Mont-d'Orzieres near Vallorbe, Switzerland, Sunday, July 15, 2012. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Ein Wolf und seine zwei Welpen. (Symbolbild)Bild: KEYSTONE

Schwyzer Behörden geben Tipps im Umgang mit Wölfen

17.04.2025, 09:5417.04.2025, 09:54

Nach Wolfssichtungen bei Siedlungen und Bauernhöfen in der Ausserschwyz gibt der Kanton der Bevölkerung Empfehlungen im Umgang mit dem Raubtier. Ziel sei es, ein sicheres und konfliktfreies Zusammenleben zu ermöglichen, teilte das Umweltdepartement am Donnerstag mit.

Die Wolfsichtungen hätten bei vielen Menschen Besorgnis ausgelöst, erklärte das Departement. Es wolle deswegen mit Hinweisen und Empfehlungen die Bevölkerung über den richtigen Umgang mit diesen Tieren informieren.

«Sollten Sie einem Wolf begegnen, bleiben Sie ruhig und bewahren Sie Abstand», lautet der wohl wichtigste Ratschlag. Wölfe seien in der Regel scheu und würden die Menschen meiden. «Ein Wolf, der sich Ihnen nähert, tut dies nicht aus Aggression, sondern aus Neugier oder wegen seines natürlichen Verhaltens.»

Es sei deswegen wichtig, nicht in Panik zu geraten, teilte das Umweltdepartement mit. Stattdessen solle man sich ruhig und langsam entfernen und den Wolf nicht provozieren. Die Wolfsichtung solle dann dem Wildhüter oder der Kantonspolizei gemeldet werden.

Weiter ruft die Behörde dazu auf, den Wolf als Wildtier zu behandeln. Das Füttern des Wolfes solle deswegen unterlassen werden. Es sollten auch keine Lebensmittel im Garten oder der Natur zurückgelassen werden.

Um das Risiko von Begegnungen zwischen Wölfen und Tieren zu minimieren, sollten Haustiere stets angeleint und Weidetiere nachts in sicheren Gehegen gehalten werden. Besondere Vorsicht gelte bei Schafen, Ziegen und anderen Nutztieren, die in offenen Gebieten gehalten werden. (sda)

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Auge in Auge mit einem Wolf
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Auge in Auge mit einem Wolf
Der «böse Blick»: Ein grosser männlicher Wolf merkt auf. Der Filmer ist unsichtbar versteckt und unter dem Wind, macht aber durch Imitation des Heulens auf sich aufmerksam. Die bersteinfarbene Iris der Wölfe war den Menschen so unheimlich, dass Hunde mit heller Iris getötet wurden.
quelle: videostill/stefano polliotto
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«Ich bin total gegen Wolfsabschüsse » – Jäger hat klare Meinung
Video: watson
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