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Hündeler soll nicht mehr Kurse besuchen müssen



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Seit 2008 müssen Hundehalter mit ihrem Tier einen Kurs besuchen. Dies will der Ständerat nun wieder ändern. Er hat am Donnerstag eine Motion von Ruedi Noser (FDP/ZH) zur Aufhebung des Obligatoriums mit 22 zu 18 Stimmen bei 2 Enthaltungen angenommen.

Der Bundesrat will an den obligatorischen Hundekursen festhalten. Das Regime soll aber gelockert werden, wie Bundesrat Alain Berset sagte. Er hat dabei jene Hundehalter im Auge, die nicht zum ersten Mal einen Hund erwerben. Für sie seien die Anforderungen zu streng. Zudem soll der Vollzug der Vorschriften verbessert werden.

Jede Fünfte besucht die Kurse nicht

Das geht der kleinen Kammer aber zu wenig weit. Sie will das Obligatorium ganz aufheben. Noser verweist auf die Ergebnisse einer Evaluation, die im März publiziert worden sind. Es fehle an «hard facts». Gemäss dem Bericht könnten beispielsweise keine Abnahme von Vorfällen oder Verhaltensunterschiede zwischen Personen mit und ohne Kursbesuch festgestellt werden. Zudem besuche ein Fünftel der zur Teilnahme verpflichteten Hundehalter die Kurse gar nicht.

Diese Quote sei zu hoch, findet auch der Bundesrat. Er beurteilt die Evaluation aber als insgesamt positiv. Die Ausbildungen hätten sowohl in der Öffentlichkeit als auch bei den Hundehalterinnen und Hundehaltern breite Akzeptanz gefunden. Obwohl nicht eindeutig messbar, berichteten die Mehrheit der Hundehalterinnen und Hundehalter von positiven Veränderungen in ihrem Verhalten.

Über die Motion entscheidet nun der Nationalrat. (whr/sda)

8 Fakten über Hunde

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dusel 16.06.2016 23:53
    Highlight Highlight Verantwortungsvolle Hundebesitzer... Sowie verantwortungsvolle Autofahrer und Motorradfahrer... Soso

    Der Motorradkurs war, obwohl nur 2x4h echt gut... Klar, fahren könnte ich auch ohne Kurs, ist ja nicht schwer 😉 und wegen den 8h bin ich kein Experte aber ich kann nun gezielt an meinen Fähigkeiten arbeiten.

    Merkt ihr was? Und wieviel weniger Motorradunfälle gibts seither? Schwer zu ermitteln wie? Die schafft die FDP dann als nächstes ab. Wie auch das Litteringgesetz -brauchts nicht -Eigenverantwortung! Ja! Drum hats ja nirgends rumliegenden Müll... Auf den Feldern an Strassen und so.
    • Sash 17.06.2016 03:09
      Highlight Highlight Du musst aber beim Kauf eines neuen Motorrades nicht noch einmal den ganzen Kurs besuchen.
      Wir haben zur Zeit vier Hunde und mit jedem mussten wir den Kurs erneut besuchen, zusammen mit Neuhundehaltern, die erst mal lernen müssen, wo bei ihrem Hund vorne und hinten ist usw.
      Der Kurs macht für Neulinge sicher Sinn, aber irgendwann ist auch mal gut. Wenn ich mit meinem Hund Probleme habe, gehe ich freiwillig zu einem Hundetrainer und arbeite spezifisch an diesem Problem.
      Und diejenigen, welche den Kurs am nötigsten hätten, drücken sich davor oder der Kurs reicht nicht aus (wie beim Motorrad)
  • Anaalvik 16.06.2016 18:32
    Highlight Highlight Die Kurse bringen so oder so nichts, ausser ein gutes Einkommen der Kursleiterin. Auch eine Wesensprüfung bringt nichts, ausser tote Hunde.
    Wir haben kein Problem mit Hunden und hatten nie eines.
    Darum kann auch kein Zusatznutzen der Kurse nachgewiesen werden. Diese sind reine Abzocke.
    Jeder weiss, dass er für die Ziegel, die von seinem Dach fallen, für den Ball den er wirft, für das Skateboard das er fährt, für den Hund den er führt, etc. verantwortlich ist und trägt darum Sorge. Müssen wirklich alle in einen Kurs, nur weil einige wenige Unfälle zu verantworten haben, evtl unverschuldet?
  • Scott 16.06.2016 17:10
    Highlight Highlight Diese "obligatorischen" Kurse bringen wirklich nichts, wenn die Teilnahme nicht kontrolliert wird.

    Wesentlich sinnvoller wäre ein Wesenstest für alle Hunde (auch Kleine). Wer ihn bestehen will, kennt sich bereits mit Hunden aus oder besucht dann freiwillig eine Hundeschule. Wer ihn nicht besteht, ist seinen Hund wieder los und kommt danach für die Lebenskosten (Alimente) auf.
  • DonPedro 16.06.2016 15:07
    Highlight Highlight Diese Zwangskurse abzuschaffen, ist das einzig Richtige.
    Sie wurden seinerzeit wegen eines tragischen Ereignisses mit einem in die Schweiz geschmuggelten! Hundes eingeführt.
    Ich betreue die meiste Zeit unsre Hündin, meine Partnerin musste als Hundehalterin den Kurs machen, ich nicht.
    Eine Kontrolle gab es nie, und eine solche wäre nur mit einer unverhältnismässigen Bürokratie möglich!
    Ich selbst habe freiwillig bei einem Hundetrainer sicher 15 Stunden absolviert und mache auch heute WK
    Ich setze auf Eigenverantwortung und nicht auf Zwang, aber auf Konsequenzen, wenn etwas passiert.
    • FrancoL 16.06.2016 15:36
      Highlight Highlight "Ich setze auf Eigenverantwortung" und schon ist jeglicher Zwang zu beseitigen. Die Eigenverantwortung ist nicht eine allgemein voraussetzbare Tatsache!
      Ich staune wie man immer einen solchen (sorry) Stuss von sich geben kann, wenn man auch nur ein wenig über die eigene Nasenspitze hinaus sieht.
      Eigenverantwortung ist auch das Lieblingswort fast aller bürgerlichen Politiker und wie läuft es den mit der Eigenverantwortung in der Gesellschaft? Kannst Du mich da aufklären?
    • DonPedro 16.06.2016 16:25
      Highlight Highlight @FrancoL
      Für Dich würde ich einen "Zwangskurs" über Eigenverantwortung anordnen!
    • FrancoL 16.06.2016 18:35
      Highlight Highlight @Don Pedro; So wie Du schreibst sehe ich eher den Bedarf dass Du Deine Eigenverantwortung im allgemeinen wahrnehmen solltest. Erfahrungsgemäss sind gerade die die am lautesten nach Eigenverantwortung schreien die die dieses Wort als Hülse brauchen um Ihre Verantwortung nicht wahrzunehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butschina 16.06.2016 15:00
    Highlight Highlight Wer sich für einen Hund entscheidet sollte vorher wissen worauf er sich einlässt. Gerade wenn ein Welpe gekauft wird sollte man wissen, dass dies die wichtigste Zeit in der Erziehung ist. Auch wenn sie noch so härzig sind. Kurse find ich gut aber max. 2x
    Hunde müssen beschäftigt werden, sonst beschäftigen sie sich selbst ☺
  • ovatta 16.06.2016 14:52
    Highlight Highlight Ich habe keine Zeit zwei Stunden bis zum nächsten Kursort zu Fahren! Deshalb habe ich keinen Hund.
    Und es erklärt in gewissermassen weshalb hier so wenige ihre Köter im Griff haben.
    • Kaffo 16.06.2016 15:23
      Highlight Highlight Wenn du wirklich einen Hund möchtest, dann würdest du auch die zwei Std. in Kauf nehmen. Ich bin überzeugt das es in deiner näheren Umgebung einen Kurs gibt. Wenn du beim Hund von Köter sprichst, ist es besser wenn du es sein lässt.
    • ovatta 16.06.2016 15:29
      Highlight Highlight Ich weiss keine bessere Bezeichnung für dieses Mistvieh das mich in meinem eigenen Garten attackiert hat!
    • Butschina 17.06.2016 05:20
      Highlight Highlight Meistens ist das Mistvieh eher der Besitzer des Hundes. Normalerweise zeigt ein Hund vor dem beissen klare Signale. Leider trainieren viele Hundebesitzer diese weg weil sie als Unart gesehen werden. Dann gibt es noch die richtigen Idioten, die dem Hund keine Erziehung zugute kommen lassen oder noch schlimmer Aggressives Verhalten bestärken.
      Cadmium, bist du sicher, dass du einen Hund möchtest? Denn wenn Dir zwei Stunden Weg zuviel sind, wie soll die Zeit dann erst reichen wenn du dich täglich mehrere Stunden mit Deinem Hund beschäftigen musst?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kaffo 16.06.2016 14:29
    Highlight Highlight Ich habe letztes Jahr den Theoriekurs besucht obwohl ich bis vor zehn Jahren schon einen Hund hatte und im Herbst wieder einen bekomme. Ich wollte wissen, habe ich mit meinem ersten Hund alles richtig gemacht? Ich muss sagen, der Kurs war interessant und ich habe einiges dazu gelernt. Ich finde, wer einen Hund will, muss einen Kurs besuchen. Autofahren muss man auch lernen. Was ich bemängeln kann ist der Preis der nach meiner Meinung viel zu hoch ist. Das könnte der Grund sein, das die Kurse von einigen Hundehalter nicht besucht wird.
  • Röbu2 16.06.2016 14:14
    Highlight Highlight Zeit, dass man mit dieser Administrations-Sumpfblüte abfährt. Die Kurse bringen nachweislich nicht was man sich davon versprochen hat. Also weg damit.
  • Boixos1234 16.06.2016 13:33
    Highlight Highlight Absolut korrekt die Kurspflicht aufzuheben. Musste mit 2 Chihuahuas solche Kurse machen, absolut lächerlich und reine Geldmacherei und die Hundehalter die es wirklich nötig hätten, gehen ja sowieso nicht.

    • Fumo 16.06.2016 14:11
      Highlight Highlight Ausgerechnet mit dauerverängstigten Rassen wie die Chihuahuas ist es gut solch Kurse zu besuchen.
    • Anaalvik 16.06.2016 18:46
      Highlight Highlight @Fumo: Muss ich mit meinen dauerverängstigten Meerschweinchen jetzt auch in einen Kurs. Geht die Angst dann Weg?
    • Boixos1234 17.06.2016 07:42
      Highlight Highlight @Fumo: Das sind Machovorurteile und blöde Sprüche. Ich ging zb schon freiweilig mit meinen zwei in die Hundeschule, damit diese auch etwws lernwn und gut erzogen sind. Die Kurse muss man trotzdem machen.. Wer einen solchen Kurs besucht hat, weiss dass diese einw Farce sind.

      Und muss ich jetzt um Kinder zu bekommen auch einen Kurs machen? Würde auch manchen Eltern vielleicht gut tun...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flunderchen 16.06.2016 13:32
    Highlight Highlight Das ist eben falsch, Leute die zum ersten Mal einen Hund kaufen, sollen zwingend eine Hundeschule oder vorher einen Kurs besuchen müssen, sonst gibts wieder falsch erzogene Hunde die dann etwas anstellen und ins Tierheim wandern oder eingeschläfert werden, weil sie keinerlei Erziehung genossen haben.
    • Jolly Jumper 16.06.2016 13:45
      Highlight Highlight Oder bellend um Pferde herumrennen und nicht mal zurückgerufen werden. Ich musste doch tatsächlich der Frau sagen sie soll ihren Hund an die Leine nehmen. Null erziehung bei Frau und Hund (nur kann der nichts dafür). Das geht so lange gut bis mal wer vom Pferd stürzt, sich verletzt und Anzeige erstattet und der Hund eingeschläfert wird.
    • EvilBetty 16.06.2016 14:01
      Highlight Highlight Und du denkst das ändert sich mit den Paar Pflichtstunden? 😂
    • Kaffo 16.06.2016 14:15
      Highlight Highlight @Jolly Jumper, ich habe mit Pferden ( Reiter) auch schlechte Erfahrungen gemacht. Es gibt Reiter, die das Waldgesetz total missachten und mit ihren Pferden immer durch den Wald auf unbefestigten Wegen reiten. Der Wanderer kann dan schauen, wie er bei diesem sauwetter was wir im Moment haben einigermassen unbeschadet den Weg passieren kann. Ich bin für Wiederholungskurse für Reiter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • chicadeltren 16.06.2016 13:31
    Highlight Highlight Sehr gut! Als nächstes dann noch die WAB-Kurse abschaffen!
  • Leon1 16.06.2016 13:30
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