Schweiz
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A woman holds a candle during the deathwatch at the coffin of former King of Romania Michael I, on Monday, December 11, 2017, at the Greek Orthodox Church of Lausanne, in Lausanne, Switzerland. Michael I died at the age of 96 on December 5 in Aubonne, Switzerland. (KEYSTONE/Cyril Zingaro)

Der Schweizerisch Katholische Frauenbund gibt sich kämpferisch. Bild: KEYSTONE

«Ohne Frauen kommt die Seelsorge zum Erliegen» – Kirchenfrauen marschieren zum Streik auf

Frauen leisten viel für die Kirche, die wichtigen Entscheide fällen aber die Männer. Das soll sich ändern. Nun ruft der Schweizerische Katholische Frauenbund die Kirchenfrauen auf, am nationalen Frauenstreiktag aufzumarschieren.

kari kälin / schweiz am wochenende



Sie werden einen pinken Punkt tragen mit der Aufschrift «Gleichberechtigung. Punkt. Amen.» Einige werden eine selbst gebastelte pinke Mitra, die bischöfliche Kopfbedeckung für die Liturgie, tragen. Und pinke Stiefel anziehen. «Um symbolisch aufzuzeigen, dass wir Kirchenfrauen aus dem Sumpf der katholischen Kirche waten wollen», sagt Vroni Peterhans.

«Aus einem Sumpf von sexuellem Missbrauch und Ungleichbehandlung der Geschlechter», ergänzt die Vizepräsidentin des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes (SKF), der 130 000 Frauen vertritt. Das lohne sich. Denn trotz ihrer Fehler hätten die Frauen die Kirche gerne, sie biete eine emotionale Heimat.

Von der «reformunfähigen hierarchischen Kirche» ist Peterhans enttäuscht. Die Katechetin aus dem Kanton Aargau wirkt bei den Vorbereitungen der Kirchenfrauen für den nationalen Frauenstreiktag vom Freitag, 14. Juni, mit. Sie werden auch in der katholischen Kirche fordern. Unterstützt wird der SKF unter anderem von der IG feministische Theologinnen der Schweiz und Liechtensteins sowie den Evangelischen Frauen der Schweiz (EFS).

In den Leitungsgremien seien Frauen bei den Protestanten untervertreten, sagt EFS-Präsidentin Dorothea Forster. Und die EFS bekundeten ihre Solidarität mit den katholischen Frauen und deren Forderung nach der Öffnung sämtlicher kirchlicher Ämter für Frauen wie in der reformierten Kirche.

Widerstand mit Gottesdienst

Zum einen werden sich die Kirchenfrauen überall in der Schweiz unter die Streiks mischen, die von gewerkschaftlicher Seite organisiert werden. Sie tragen deren Anliegen wie Lohngleichheit oder eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit.

«Ohne den Einsatz der Frauen kommt die Seelsorge zum Erliegen.»

Vroni Peterhans, Vizepräsidentin des Schweizerischen Katholischen Frauenbunds

Zum anderen werden sie am folgenden Samstag und Sonntag vor und in Kirchen mit diversen Aktionen auf ihre Anliegen aufmerksam machen. «Denkbar ist zum Beispiel, dass Frauen den Gottesdienst vor der Tür feiern, an Kirchtürmen Leintücher mit dem pinken Punkt wehen lassen oder an Kirchentüren Transparente platzieren», sagt Peterhans.

Zudem wollen sie in Gottesdiensten eine Widerstandserklärung verlesen, welche die Luzerner Theologin Jacqueline Keune verfasst hat. Sie kritisiert darin etwa, dass Frauen «allein aufgrund ihres Geschlechts immer noch abgewertet und ausgeschlossen werden».

Peterhans ist nicht bekannt, dass etwa Pastoralassistentinnen oder Sakristaninnen ihre Mitwirkung an Gottesdiensten verweigern. «Wir wollen nicht eine Taufe bestreiken und damit Menschen verletzen», sagt Peterhans. «Wenn es die Umstände an einzelnen Orten aber zulassen, fände ich es toll, wenn gestreikt würde.» Damit könnte man, so die Vizepräsidentin des SKF, aufzeigen, wie wichtig die Frauen für die Aufrechterhaltung des kirchlichen Betriebs sind. «Ohne ihren Einsatz kommt die Seelsorge zum Erliegen», sagt sie.

Der Tag der Arbeit wurde auch in den Dienst des Frauentags vom 16. Juni gestellt: Mit violetten Plakaten wurde wie etwa hier in Basel für den nationalen Frauenstreik mobilisiert.

Der Tag der Arbeit wurde auch in den Dienst des Frauentags vom 14. Juni gestellt: Mit violetten Plakaten wurde wie etwa hier in Basel für den nationalen Frauenstreik mobilisiert. Bild: KEYSTONE

In der Tat leisten Frauen einen wesentlichen Beitrag, den Priestermangel abzufedern. So stieg zum Beispiel in den letzten Jahren die Zahl der Pastoralassistentinnen kontinuierlich bis auf 403 im Jahr 2017. Als Pastoralassistenten waren in diesem Jahr 451 Männer tätig. Pastoralassistenten und -assistentinnen gestalten Gottesdienste und Predigten, besuchen Kranke und erteilen Religionsunterricht. Sie dürfen auch Kinder taufen und Ehen schliessen.

Allerdings dürfen sie – genau gleich wie Diakone – nicht alle Sakramente spenden. Die Eucharistie, die Beichte und die Krankensalbung bleiben den geweihten Priestern vorbehalten. Kurzum: Pastoralassistenten und -assistentinnen absolvieren zwar die gleiche Ausbildung wie Priester, haben aber weniger Befugnisse.

Jetzt verlangen die Kirchenfrauen Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau auf allen Ebenen, den Zugang der Frauen zu allen Ämtern, weniger Hierarchie, mehr Mitbestimmung. Diese Anliegen wollen sie auch bei den Schweizer Bischöfen mit Nachdruck deponieren.

Letztlich laufen die Reformbestrebungen auf die Weihe von Frauen zu Diakoninnen, Priesterinnen oder Bischöfinnen hinaus. Vroni Peterhans ergänzt, wichtig seien vor allem menschen-, aber auch männerfreundlichere Strukturen, zum Beispiel die Abschaffung des Pflichtzölibats, der Zwangsehelosigkeit. «Sonst können Frauen zwar Priesterinnen werden, aber die alten Strukturen bleiben bestehen.»

Es gibt Anzeichen, dass sich die klerikale Obrigkeit der Schweiz gegenüber den Anliegen der Kirchenfrauen öffnet. In seiner Osterpredigt in der Solothurner Kathedrale erklärte zum Beispiel Felix Gmür, Bischof des Bistums Basel und aktuell Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, man müsse auch praktisch denken. Das Frauendiakonat sei in Rom in der Pipeline und er würde einem zukunftsweisenden Entscheid positiv gegenüberstehen.

Der Papst hat betend an der Feier teilgenommen. Franziskus folgte der Zeremonie vor dem Kolosseum von einem Pavillon auf dem Palatin-Hügel aus.

Für Papst Franziskus kommen Frauen als Priesterinnen nicht infrage. Bild: AP ANSA

Mit anderen Worten: Gmür würde es begrüssen, wenn der Papst grünes Licht für die Weihe von Diakoninnen gäbe. Das Diakonat ist eine Vorstufe zum Priester, die auch verheirateten Männern offensteht.

Sie will Priesterin werden

Und der Papst? Für Franziskus kommen Frauen als Priesterinnen weiterhin nicht infrage. In einem apostolischen Schreiben hielt er fest: «Das den Männern vorbehaltene Priestertum als Zeichen Christi, des Bräutigams, der sich in der Eucharistie hingibt, ist eine Frage, die nicht zur Diskussion steht.» Das hat viele katholische Frauen enttäuscht.

Eine davon ist Jacqueline Straub, die aus Deutschland stammt und heute in Muri im Kanton Aargau lebt. Dennoch gibt die 28-jährige, verheiratete Theologin die Hoffnung nicht auf, eines Tages doch noch zur Priesterin geweiht zu werden. Sie spüre diese Berufung und diesen Wunsch.

Straub, Journalistin und Autorin des Buches «Kickt die Kirche aus dem Koma», begrüsst den Streik der Kirchenfrauen. «Sie können damit aufzeigen, was sie alles für die Kirche leisten», sagt sie – und hofft, dass der Streiktag das Frauenpriestertum wieder auf die Agenda der Schweizer Bischöfe bringt.

Straub verlangt, dass diese dem Anliegen nicht nur verständnisvolle Worte entgegenbringen, sondern dieses auch in Rom gegenüber den konservativen Kräften verteidigen. Straub selber wird sich nicht an den Streikaktivitäten beteiligen können. Sie weilt für einen Vortrag in Deutschland, wird an diesem Tag aber solidarisch Pink tragen und im Vorfeld über Social Media darauf aufmerksam machen, doch daran teilzunehmen.

Vroni Peterhans hofft derweil, dass am 14. Juni Zehntausende Kirchenfrauen auf die Strasse gehen, sich pink und lautstark bemerkbar machen. Wie viele Frauen insgesamt auf die Strasse gehen werden, ist schwierig abzuschätzen. Beim letzten Frauenstreik vom 14. Juni 1991 waren es schweizweit rund eine halbe Million.

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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Beat-Galli 05.05.2019 13:23
    Highlight Highlight Eigentlich eine ganz klare Angelegenheit.
    Die katholische Kirche ist Frauendiskriminierend.
    Ein X-Beliebiger Arbeitgeber wird für kleinste mögliche Verstöse abgestraft, und hier akzeptierts sogar noch eine Mehrheit.
    Rein rechtlich könnte man von hier ab sofort einen Dtrukturwandel erzwingen und jede Organisation verbieten, welche die Frauenrechte mit Füssen tritt.

    Gilt auch für Freikirchen, Synagoken, Shiktempel und selbstredend auch Moscheen und eben Katholische Gotteshäuser!

    Aber machen wird einfach!
    Verbietet die organisierte Religion.
    Lasst relegion Provatsache werden. Punkt!!!!!!!!!!!!!
  • Quecksalber 05.05.2019 10:47
    Highlight Highlight Es gibt doch die Christkatholische Kirche. Katholizismus mit Gleichberechtigung und ohne Zölibat.
    • 45rpm 05.05.2019 11:35
      Highlight Highlight Und ohne Papst ;)
      Ich sage auch immer, wer Frauenordination und katholisch bleiben will, kann gerne da rüberwechseln.
  • Mimimi_und_wow 05.05.2019 08:34
    Highlight Highlight Teil 3: für viele Katholiken ist die Liturgie eine wichtige: In jedem Gottesdienst wird Abendmahl gefeiert, nicht nur an ausgewählten Sonntagen. Die Sakramente, wie z.B. die Beichte haben in der kath. Kirche ein anderes Gewicht...
    Es gibt tausende von Gründen, warum jemand in der katholischen Kirche bleibt. Einige wollen auch aktiv, innerhalb der Kirche, etwas bewirken. Austreten erscheint ihnen als Feigheit oder Flucht.
    Austreten ist eben nicht so einfach, wie man meint.
  • Mimimi_und_wow 05.05.2019 08:30
    Highlight Highlight Teil 2: Ich hatte eine schöne Kindheit in der kath Kirche: mir gefiel der Religionsunterricht, all die Geschichten aus der Bibel mochte ich. Ich fühlte mich geliebt und als etwas besonderes an der Erstkommunion und ich fühlte mich wahnsinnig erwachsen (mit 12 Jahren) als ich konfirmiert wurde. Die kath. Kirche hatte mich gut abgeholt und mir das Gefühl von Zugehörigkeit gegeben. Dann als Teenie am Samstag-Abend in den Gottesdienst und nach der Predigt auf der Treppe gesessen und gequatscht. Alles abgesegnet von den Eltern. Da die Kirche an der Hauptstr war, traf man auch sonst Gleichaltrige.
    • Anmatipe 05.05.2019 09:19
      Highlight Highlight Du wurdest wahrscheinlich gefirmt und nicht konfirmiert...
    • Mimimi_und_wow 05.05.2019 13:51
      Highlight Highlight Du hast komplett recht, ich wurde gefirmt und hatte beim Schreiben das Gefühl, etwas stimmt nicht, wusste aber nicht was ;-) Ich lebe meinen Glauben nun schon recht lange in der reformierten Gemeinde und das Vokabular hat sich verändert. Danke für s Korrigieren. Jetzt weiss ich was falsch ist in meinem Post :-)
    • Mimimi_und_wow 05.05.2019 19:13
      Highlight Highlight Stimmt Anmatipe, ich habe den Text nochmals gelesen vor dem Abschicken und dachte: etwas stimmt nicht und kam nicht drauf, was es ist.
      Ich lebe jetzt mehrheitlich in einem reformierten Bekannten- und Verwandtenkreis und somit ist die Konfirmation häufiger als die Firmung.
      Danke für dein Feedback :-)
  • Mimimi_und_wow 05.05.2019 08:24
    Highlight Highlight Teil 1: An alle die fragen, warum die Frauen nicht austreten und in die reformierte (oder eine reformierte) Kirche übertreten:
    Ich bin in einer katholischen Familie aufgewachsen. Mutter Italienerin, Vater Schweizer. Er wurde katholisch getauft, lebte aber in einer reformierten Gegend und wurde in den 40ern gemobbt, weil er katholisch war.
    Als ich aus der katholischen Kirche austreten wollte und in eine reformierte Kirche eintreten wollte, war das für meine Eltern, als ob ich mich aus meiner biologischen Kernfamilie trennen wollte.
    Es ist nicht einfach, diesen Schritt zu gehen.
  • thompson 05.05.2019 01:43
    Highlight Highlight sollen sie doch zu den reformierten oder zum icf gehen...
    2000 jahre heilige katholische Kirche, werden jetzt nicht einfach so geändert. kirche bleibt im dorf. Danke allen Polen, Kroaten und Ungaren ihr hält die Volksfrömmigkeit am Leben.
    • Mimimi_und_wow 05.05.2019 08:36
      Highlight Highlight Naja... ICF ist nun auch nicht wirklich über alle Zweifel erhaben. Ist absolut abhängig, wer lokal das Sagen hat.
    • Beat_ 05.05.2019 11:12
      Highlight Highlight Polen? Ungarn? In diesen Ländern wird die gerade die Demokratie abgeschafft mit vielen, die der katholischen Kirche nahe stehen...
      Anderes gesagt, du sagst Volksfrömmigkeit und meinst Unterwerfung gegenüber wenigen Machtgierigen Politikern (und wahrscheinlich Bischöfen...).
  • Hä?Nö! 05.05.2019 01:20
    Highlight Highlight Der Religionshass der Leserschaft ist schon peinlich. Linke Wutbürger wenn man so will.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 05.05.2019 07:24
      Highlight Highlight Ist das bisschen Kritik schon Religionshass?
      Bist nicht eher du ein wenig sehr überempfindlich?
      Kritik lese ich zuhauf, zu diesem Artikel. Aber Hass gegenüber einer Religion keine.
      Erkläre doch mal, WO siehst du hier Religionshass?
    • Astrogator 05.05.2019 07:56
      Highlight Highlight Religion ist nicht gleich Kirche. Aber Glauben und Wissen schliessen sich gegenseitig aus wie dein Kommentar wieder mal zeigt.
    • Hä?Nö! 05.05.2019 15:31
      Highlight Highlight Planet Escoria, erwatest du jetzt wirklich das ich mich durch den Kommentar Sumpf quäle und ein paar Halbschlaue zitiere?

      Ein paar Frauen versuchen die Welt und die Kirche etwas besser zu machen und das einzige was dem durchschnitts Hobby-Aufklärer einfällt ist wieder runterzuleiern wie schlecht die Kirche ist.

      Ich bin auch Atheist aber ich masse mir nicht an alle Menschen die in der Religion einen Funken Sinn im Leben gefunden haben und in einer Kirchen Gemeinschaft ein Zuhause als dumm zu bezeichen wie Astrogator dies tut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saaba 04.05.2019 23:28
    Highlight Highlight Es braucht keine Reformation der katholischen Kirche. Die reformierte Kirche gibts nämlich bereits. Auch die bietet eine ‚emotionale Heimat‘. Wieso die Frauen nicht aus- oder übertreten, verstehe ich nicht. Kennt jemand die Argumente?
    • TheRealSnakePlissken 05.05.2019 08:35
      Highlight Highlight Es gibt auch die christkatholische Kirche mit Frauenordination und 100% papstfrei. - Aber das ist ein kleines Clübli in der Schweiz mit 12’000 Members. Die linken und feministischen Katholen träumen halt davon, den Riesenladen in Rom zu übernehmen. MACHT war schon immer das Doping für die römisch-katholischen. Was Rom ausmacht, sind POMP, INTRIGEN, MACHT und PÄPSTE = PIMP.
    • Astrogator 05.05.2019 11:35
      Highlight Highlight "Die linken und feministischen Katholen träumen halt davon, den Riesenladen in Rom zu übernehmen."
      Das liest man öfters, dass eine Veränderung der Kirche nur Linke und Feministinnen wollen.

      Was will man damit Aussagen, dass Rechte weiterhin sexuellen Missbrauch zulassen und schützen wollen?
  • WID 04.05.2019 23:20
    Highlight Highlight Vielleicht sollten sie den Pfaffen und Göttern gleich den Rücken kehren?
  • vera.vox 04.05.2019 22:55
    Highlight Highlight Ihr Leben haben sie Gott geweiht
    Für den Klerus stehen sie bereit.

    Und auch der Papst ist bereits gewählt.
    Modern und reformfreudig wird erzählt.

    Bleibt der Papst immer nur ein Mann?
    Auch wenn Frauchen das besser kann?

    Kommt der Tag, der einmal kommen muss,
    predigt dann zur Abwechslung eine Päpstin Stuss.
  • Nüübächler 04.05.2019 22:16
    Highlight Highlight Sie regen sich über die "reformunfähige hirarchische Kirche " auf? Ich wüsste da einen guten Rat: In der reformierten Kirche gibt es kein Zölibat, Frauen können als Pfarrerinnen amten und die Hirarchie ist kein Thema! Und über den Papst ärgern müsst ihr euch da auch nicht. Aber eben, ich habe den Verdacht das ist nicht das Problem. Euer Problem ist dass es etwas gibt dass ihr nicht " dürft". Und gegen die kath. Kirche zu schiessen ist halt salonfähig und inn.
    • Astrogator 04.05.2019 22:19
      Highlight Highlight Der Bauer will also, dass alle Frauen austreten?
      Die nehmen dann aber auch ihre Kinder mit..
    • Nüübächler 04.05.2019 22:34
      Highlight Highlight Lieber Astrogator
      Ich befasse mich schon längere Zeit mit der kath. Kirche und ich weiss dass es wenige sind die da laut schreien. Der überwiegende grössere Teil findet das was die kath. Lehre aussagt gar nicht so schlecht oder sagt nichts weil sie einfach nicht genau wissen wieso die Kirche genau dies und das sagt.
    • satyros 05.05.2019 00:20
      Highlight Highlight In der NZZ hat eine der streikenden Frauen einen schönen Vergleich gebracht: Wenn ich mit der Politik des Bundesrates nicht einverstanden bin, dann gebe ich nicht meinen Pass ab; ich versuche etwas zu daran zu ändern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dmnk 04.05.2019 21:54
    Highlight Highlight Da muss ja eine richtige Welt zusammengebrochen sein für die Damen, als sie realisiert haben dass Frauen bei der katholischen Kirche diskriminiert werden... Ich meine die katholische Kirche... Ist dieser Verein nicht bekannt für seine modernen Wertvorstellungen?
    • Mimimi_und_wow 05.05.2019 19:18
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass da eine Welt zusammen gebrochen ist. Ich denke, die Frauen wissen das schon länger, möchten aber, zum Anlass vom Frauenstreik-Tag, wieder darauf aufmerksam machen. Weil dafür ist der Frauenstreik-Tag da.
      Und: es gibt Menschen die nicht einfach feig den Schwanz einziehen wollen und flüchten wollen wenn nicht alles passt, sondern die aktiv etwas verändern wollen, dort wo sie sind.
      Ich hoffe, dass nun bei Dir keine Welt zusammenbricht, dass nicht alle Menschen sofort in Fluchtmodus verfallen, wenn sie realisieren, dass das Leben kein kägi-fret ist.
  • Baba 04.05.2019 20:56
    Highlight Highlight Schaut Euch den Film "Habemus Feminas!" an. Da fragt man sich noch mehr, wieso sich Frauen überhaupt in dieser Organisation aufgehoben fühlen. Wie diese enthusiastischen und loyalen Frauen im Vatikan behandelt wurden, spottet jeder Beschreibung. Auch die streikenden Frauen werden keinen nachhaltigen Erfolg haben 🥴
  • Knäckebrot 04.05.2019 20:41
    Highlight Highlight Was ist eigentlich der Grund, warum sie in der katholischen Kirche bleiben wollen?

    Gedenkt doch Bender in einer der ersten Futuramafolgen auf dem Mond: Dann bau ich halt meinen eigenen Vergnügungspark...
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 04.05.2019 21:42
      Highlight Highlight Boah. Knäckebrot das war jetzt eine gemeine Suggestivattacke. Jetzt bekomme ich nicht mehr aus dem Kopf, wie Bender vor dem Vatikan steht und sagt: "Dann bau ich mir meine eigene Weltreligion. Mit Black Jack und Nutten." 🤣
      Da werd ich noch am Montag Kopfkino haben.😏
      Nun, aber ich schätze dass er zumindest bezüglich der Einnahmen ehrlicher wäre, als alle anderen Weltreligionen.
  • Darkside 04.05.2019 20:10
    Highlight Highlight Nie und nimmer werden die greisen verknorzten Männer auf den Machtpositionen der katholischen Kirche auch nur ein bisschen Macht abgeben.

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