Schweiz
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Kapo Zürich zieht Staatstrojaner aus dem Verkehr



Es ist keine Überraschung: Die Kantonspolizei verzichtet auf den Einsatz ihrer neuen Überwachungssoftware «Galileo», die sie für knapp eine halbe Million Franken gekauft hatte. Dies bestätigt eine Sprecherin gegenüber Blick.ch: «Wir verwenden die Software auch nicht mehr». Der Entscheid sei heute gefallen.

Nachdem die italienische Firma Hacking Team, die Galileo programmiert hat, Opfer eines Hacker-Angriffs wurde, ist der Quellcode des Handy-Trojaners ins Netz gelangt – wie watson bereits berichtete, wurde er darauf unbrauchbar: Antiviren-Hersteller könnten das Programm in ihre Liste aufnehmen, worauf sich Zielpersonen vor einer Überwachung schützen könnte.

Ausserdem sind weitere Sicherheitsbedenken aufgetaucht: Galileo soll eine sogenannte Backdoor haben, mit der sie ohne Wissen des Kunden – in diesem Fall die Kapo Zürich – darauf zugreifen könne. (rey)

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    Alle Leser-Kommentare
  • kiawase 09.07.2015 20:54
    Highlight Highlight man kann die schadenfreude nur schlecht unterdrücken ....
    • Thanatos 10.07.2015 00:24
      Highlight Highlight NICHT MEHR!?!!?? Ja super, dass sie überhaupt eingesetzt wurde...
    • Macco 11.07.2015 19:18
      Highlight Highlight Dumme Kommentare wecken zuweilen auch Schadenfreude. Sie haben keinen Blassen, was es alles braucht um Verbrechern Paroli zu bieten. Vielleicht finden Sie Räuber und Poli ja noch lustig, aber bei den Allermeisten hört das nach dem Kindergarten auf.

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