Schweiz
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Menschen geniessen das Wetter auf ihren Gummibooten auf der Limmat in Richtung Hoengger Wehr, aufgenommen am Sonntag, 12. Juli 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Trotz Warnschildern verpassten am Sonntag mehrere Gummiböötlerinnen den letzten Ausstieg vor dem Höngger Wehr. Bild: keystone

Böötler-Unfälle: «Auf dem Wasser kann man nicht einfach die Notbremse ziehen»

Mit viel Bier, aber wenig Respekt vor den Gefahren lassen sich Tausende auf Gummibooten oder pinken Flamingos die Flüsse runtertreiben. In Zürich und Bern ist es in den letzten Tagen zu diversen Unfällen gekommen. Ein Experte warnt.



Einen Horrortrip erlebten am Sonntag vier junge Gummiböötlerinnen. Beim Höngger Wehr in Zürich verpassten sie es trotz zahlreichen Warnschildern, rechtzeitig ans Limmatufer zu paddeln, und wurden über das Wehr gespült. Eine der Frauen landete in der lebensgefährlichen Wasserwalze und konnte in letzter Not gerettet werden.

Bild

Eine Karawane von Böötlern wassert auf der Limmat ein. bild: screenshot chmedia

Eine Woche zuvor gab es in Bern gleiche mehrere ähnliche Vorfälle. Beim Engehalde-Stauwehr gerieten Boote in die Wasserwalze. Passanten und andere Böötler konnten die Verunfallten in letzter Sekunde aus der Aare ziehen. Die Berner Seepolizei musste auch am vergangen Wochenende wegen zahlreichen gekenterten Gummibooten ausrücken, wie Polizeisprecherin Jolanda Egger auf watson-Anfrage erklärt: «Die Leute sind sich oftmals der Risiken einfach nicht bewusst. Es kommt immer wieder zu gefährlichen Situationen».

«Es braucht auf jedem Boot einen Kapitän. Jemand muss Verantwortung übernehmen.»

Bernhard Fleuti, SLRG

Ob auf pinken Flamingos, aufgeblasenen Einhörnern, Gummibooten oder Luftmatratzen: Tausende liessen sich in den letzten Tagen die Schweizer Flüsse heruntertreiben. Im Moment ist dies wegen der vergleichsweise hohen Wasserpegel besonders anspruchsvoll. «Man hat wegen der höheren Fliessgeschwindigkeit weniger Zeit zu reagieren. Die Natur verzeiht kaum Fehler. Man kann auf dem Fluss nicht einfach auf die Bremse treten wie im Auto», sagt Bernhard Fleuti von der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG.

Der Berner ist in der Hochsaison fast jedes Wochenende auf der Aare unterwegs. Was man dort sieht, ist besorgniserregend. Auf manchen Booten fliesst das Bier in Strömen. Das nächste Lied auf der Boom-Boom-Musikbox scheint wichtiger als der nächste Brückenpfeiler. «Das darf nicht sein. Es braucht auf jedem Boot einen Kapitän. Jemand muss Verantwortung übernehmen», so Fleuti weiter.

Gummiboot-Invasion auf der Aare und der Limmat

Wegen dem Tohuwabohu auf den Schweizer Flüssen wurde zuletzt sogar das Gesetz verschärft. Seit diesem Jahr müssten alle Böötler eine Schwimmweste tragen. Sämtliche Boote sollten zudem mit Kontaktangaben versehen sein. Flächendeckende Kontrollen seien nicht verhältnismässig. «Wir appellieren an die Eigenverantwortung», sagt Polizeisprecherin Egger.

«Der Fun steht im Zentrum. Die Leute interessieren sich auf der Aare kaum für Warnschilder.»

SLRG

Wie in Zürich versuchen auch in Bern Seepolizisten bei den klassischen Einwasserungsstellen die Böötler auf die Gefahren aufmerksam zu machen. Laut Fleuti dringt man mit der Prävention aber längst nicht bei allen Böötlern durch. «Der Fun steht im Zentrum. Die Leute interessieren sich auf der Aare kaum für Warnschilder.»

People on inflatable boats enjoy the sun on the Aare River at Uttigen, between Thun and Bern, Switzerland, during the sunny and warm weather, Monday, June 1, 2020. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Viele Böötler blicken lieber ins Glas als auf den nächsten Brückenpfeiler. Bild: keystone

Dies hat auch damit zu tun, dass sich immer mehr Leute ohne jegliches Vorwissen in die Gewässer stürzen. Früher sei man zuerst mal mit einem Kollegen mitgefahren, habe sich ein Boot ausgeliehen und erst dann ein eigenes Schlauchboot besorgt. «Heute kaufen sich die Leute im Discounter ein billiges Gummiboot und gehen dann ohne Vorbereitung auf die Aare», so der SLRG-Sprecher.

Den Böötler-Neulingen empfiehlt Fleuti, zumindest die Gefahrenkarte von der Aare respektive der Limmat genau zu studieren. Die Zürcher Stadtpolizei hat sogar eigens ein Video produziert, um die Böötler für die Gefahren zu sensibilisieren:

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Gummiboot-Invasion auf der Aare und der Limmat

Auf den Fluss mit Bier und Wein - darf man das?

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    Alle Leser-Kommentare
  • MiaMiu 14.07.2020 09:41
    Highlight Highlight Es ist schon so: Die Schweizer Bevölkerung hat den Outdoorsport entdeckt. Als wir vor 20 Jahren an die Aare bei Thun zogen, ging meine Mutter nur mit einem Bekannten rein, der das Rettungsschwimmerbrevet hatte. Mir als Primarschülerin hätten meine Eltern niemals erlaubt, in die Aare zu gehen, viel zu gefährlich. "Böötle" war damals eher etwas für Abenteurer. Das hat sich alles gewandelt, ist ja auch schön, dass viele Leute die Natur geniessen. Aber vor der Aare habe ich immer noch viel Respekt. Sie ist kein See, kein Pool, sondern ein starker Strom. Angetrunken in oder auf die Aare? Niemals.
  • Inflatio 14.07.2020 07:34
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man mal eine Tafel aufhängen, die darauf hinweist, dass die Rettunskosten vollumfänglich zu Lasten dieser Vollpfosten geht.
  • Max Dick 14.07.2020 07:33
    Highlight Highlight Für andere Flüsse kann ich nicht gut sprechen, sehr wohl aber für die Aare zwischen Thun und Marzili, und da wird einfach viel Geschrei um nichts gemacht. Für die Menge Böötlern, die es pro Sommer hat, und die wenigen Unfälle, die es dann wirklich gibt, würde es sich von der Verhältnismässigkeit mehr lohnen, eine Formel 1 Ausrüstungspflicht fürs Autofahren auf der Autobahn einzuführen, anstatt sich hier als Spassbremse profilieren zu wollen. Prost und aufs nächste Aareböötle.
  • Doplagus 14.07.2020 06:51
    Highlight Highlight Na immerhin ist das ein problem, dass sich selbst löst.
    Was will man noch machen als genug schilder aufzustellen?
  • deepsprings 13.07.2020 21:59
    Highlight Highlight "Seit diesem Jahr müssten alle Böötler eine Schwimmweste tragen."
    Ich sehe irgendwie auf praktisch allen Fotos hier im Bericht, dass das sich kein Mensch daran hält...
    Es ist leider wie fast überall: nur über den Geldbeutel tuts weh.
    250 Franken Busse und stichprobenartige Kontrollen beim Ausstieg...
    • Ruggedman 13.07.2020 22:15
      Highlight Highlight So ein Stuss. Nicht noch mehr unnötige Regulationen.
    • j0nas 13.07.2020 22:20
      Highlight Highlight Ich wüsste nicht, wieso ich eine Weste tragen sollte. Ich gehe seit Jahren jeden Sommer auf der Reuss "go Böötle". Auf dem See oder in der Badi trage ich ja auch keine Schwimmweste. Ich weiss, wo die kritischen Stellen sind und passe entsprechend auf. Müsste ich dann auch eine Weste tragen, wenn ich den Fluss hinunterschwimme? (Das mache ich ebenfalls regelmässig)
    • HPOfficejet3650 14.07.2020 06:22
      Highlight Highlight Meines Wissens nach ist lediglich das *mitführen* von Westen pflicht, sowie das erfassen von Kontaktdaten des Besitzers auf dem Böötli mit einem Permanent marker. Bitte richtig informieren :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 13.07.2020 21:51
    Highlight Highlight Ach, die verblödeten Smartphonehochkantfilmer. Dass es die auch anno 2020 immer noch gibt... 🙄
    • Pachyderm 13.07.2020 22:30
      Highlight Highlight Und die ewiggestrigen, die denken ihr Fernseher aus dem letzten Jahrhundert sei noch immer das Mass der Dinge.
      Mit der Technologie entwickelt sich auch die Art wie Medien konsumiert werden, und das ist halt im Zeitalter der Smartphones immer mehr auch hochkant. Warum ist es verblödet, die Medien auch passend zu produzieren?
    • Imfall 13.07.2020 23:29
      Highlight Highlight sie sind leider in der überzahl.. und die watson app zeigt auch nur Hochformat 😕
    • I don't know what you heard about me 13.07.2020 23:47
      Highlight Highlight Hey das ist wieder in! #instastory
    Weitere Antworten anzeigen
  • paule 13.07.2020 21:38
    Highlight Highlight Ich bin von Kindesbeinen auf immer in Booten unterwegs gewesen, was da abgeht, angefangen vom Bundesrat der Alkohol wieder zugelassen hat, ist Dummheit Pur!

    Selbst in 9 Jahren Schule haben die Menschen nicht gelernt, dass ein Hinweis Quer über den Fluss nicht zum Spass da hängt.

    Ich bin heute so weit, dass ich einen Unfall als "Natürliche Selektion" bezeichne. Die Behörden geben sich alle Mühe es gut zu Signalisieren und die Idioten begreifen es immer noch nicht.

    Sie sind im Suff teils noch sehr Stolz auf ihre Beschränktheit.
    • Lucida Sans 14.07.2020 00:40
      Highlight Highlight Deckt sich zu 100% mit meinen Beobachtungen. War schon auf diversen Flüssen unterwegs.
  • guby 13.07.2020 21:20
    Highlight Highlight Das ist halt Darwin... Aber im Ernst: Wenn man sich ein kleines Bisschen im Griff hat ist das Bööteln kein Problem. Bin viel in oder auf der Aare, auch von Thun aus. Alles ist top ausgeschildert und - sorry - die Brückenpfeiler sieht man kommen. Aber wie so oft wird der grossen Mehrheit der Spass durch einige Idioten genommen. Und wer sich bis zur Besinnumgslosigkeit besaufen muss um Spass zu haben sollte seinen Kollegenkreis überdenken.
  • pamayer 13.07.2020 19:53
    Highlight Highlight Ich halte es wie Einstein:
    "Es gibt 2 Dinge, die unendlich sind. Das Weltall uns die Dummheit der Menschheit Wobei ich bei ersterem ganz sicher bin."
    • Illuminati 13.07.2020 22:22
      Highlight Highlight "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
      Das wäre das richtige Zitat, aber versucht haben Sie's ;)
    • 00892-B 13.07.2020 22:37
      Highlight Highlight Ein bisschen ungenau, der entscheidende Teil ist eben genau anders:

      "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
    • Watcherson 13.07.2020 23:24
      Highlight Highlight Falsch zitiert !
    Weitere Antworten anzeigen
  • Resistance 13.07.2020 19:46
    Highlight Highlight Immer mehr sicherheit, irgendwann müssen wir uns in luftpolsterfolie einpacken, dass die krankenkassen gar nichts mehr bezahlen müssen und wir immer arbeitsbereit sind!
    • Nony 14.07.2020 07:10
      Highlight Highlight Viel Spass, wenn du am Brückenpfeiler festhängend gegen das Absaufen kämpfst. Aber das allein wäre ja nicht mal das Schlimmste. In einer derartigen Situation erwartest du dann auch noch, dass sich andere Menschen selber in Gefahr begeben, nur um deinen ignoranten Arsch zu retten. Sorry. Aber ich kann gar nicht soviel Essen, wie ich bei deiner Ignoranz kotzen könnte.
    • Nony 14.07.2020 14:31
      Highlight Highlight Geschätzte Blitzer. Gerade erst letztes Jahr sind wieder zwei Retter gestorben, weil sie eine leichtsinnige und alkoholisierte Person von einem Brückenpfeiler bergen sollten (mussten).
    • Resistance 15.07.2020 16:35
      Highlight Highlight Nein! Weil ich nicht in so eine Situation komme weil ich bei der Sache bin und mich nicht weghaue und sonnenbade. Ich finde es Ignorant, wenn leute total betrunken auf einer Luftmatratze meinen sie schaffen das schon und wegen 2-3 Vollpfosten müssen alle andere sich an Sicherheitsregeln halten wie auf Hohersee!
  • fant 13.07.2020 19:26
    Highlight Highlight Ich bin Bern aufgewachsen und schon als Kind in die Aare. Aber zuerst nur mit den Eltern, später NIE alleine.

    Beim Gummiböötlen genau dasselbe: Zuerst mit jemandem mitgegangen, dann selber gesteuert und später souverän auch über die Uttiger-Schwelle.

    Oder bei Vollmond ab Kiesen (Nachts würde ich nie über die Uttiger-Schwelle, btw).

    Es braucht Eigenverantwortung, gesunden Respekt und immer vorausschauen. Eigentlich nicht sooo schwierig. Seufz.
    • loquito 13.07.2020 19:46
      Highlight Highlight Die Uttigerschwelle würde ich auch als Kenner, überspringen... Unnötig und ab Kiesen einfach viel entspannter... Mit Neulingen im Boot, sowieso..
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 13.07.2020 22:06
      Highlight Highlight Die Menschheit hat's nicht so mit vorausschauen, sonst würde sie ihren umweltschädlichen Lifestyle jetzt beenden.
      Die Menschheit lebt vielmehr nach der Devise: Einer geht noch. Und noch einer. Und noch einer.
    • MiaMiu 14.07.2020 09:35
      Highlight Highlight Der Bahnhof Uttigen liegt fast direkt an der Aare. Man steigt dort aus, macht ein paar hundert Meter zu Fuss, hat die Stromschnelle hinter sich und den grössten Teil der Strecke Thun-Bern noch vor sich, ohne die ganze Ausrüstung durch die Stadt Thun tragen zu müssen.
  • outdoorch 13.07.2020 19:25
    Highlight Highlight Als Wildwasserkajaker staune ich manchmal schon, wie unbedarft die Leute da teilweise sind.

    Denkt daran:
    -selbst bei einer exterm langsamen Fliessgeschwindigkeit von 1-2 Meter pro sek. habt ihr keine Chance gegen den Strom zu schwimmen
    - meidet Äste und Bäume - die können Euch runterdrücken
    - Hinter Steinen und Pfeilern bilden sich unruhige Kehrwasser im Grenzbereich
    - Wehre, vor allem diejenigen, die steil fallen bilden extrem gefährliche Rückläufe(!). Die Höhe des Wehrs ist nicht bes. relevant.Eine 50cm Schwelle mit 2 Meter Rücklauf und genug Wasser kann tödlich sein
    • Lucida Sans 14.07.2020 00:53
      Highlight Highlight Wäre mir auch nie in den Sinn gekommen, besoffen oder bekifft auf den Bach zuzugehen gehen. Das Fahren ist Spass genug. Bin wohl altmodisch.
  • maricana 13.07.2020 19:12
    Highlight Highlight Auf dem Wasser kann man sehr wohl die Notbremse ziehen, einfach ohne Wirkung derselben. Speziell für ängstliche Android-User gibt es die App *Drama-Knopf*.
  • Lupe 13.07.2020 19:11
    Highlight Highlight Ja ja, die Milleniums haben nicht mal die Gummiboote im Griff, die Boomer könnten euch zeigen wie das geht, so was machten wir früher auch und praktisch ohne Umfälle aber mit mehr Voraussicht.
    • Quacksalber 14.07.2020 09:03
      Highlight Highlight Da hat das Gedächtnis ganz schön selektiert. Das war früher schon das Sommerthema.
  • poltergeist 13.07.2020 18:46
    Highlight Highlight Auch hier scheint sich die Verblödung zu manifestieren oder ist das eine subjektive Wahrnehmung?
    • pamayer 13.07.2020 19:54
      Highlight Highlight Kannst es, unter 'objektiv' abspeichern.
    • Hadock22 13.07.2020 21:54
      Highlight Highlight Nein scheint tatsächlich so zu sein.
      Grösser Warnschilder nützen da auch nix mehr....
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 13.07.2020 21:56
      Highlight Highlight Es war schon immer so. Es fällt nur stärker auf, je mehr Menschen es gibt.

      Anders gesagt: Die Intelligenz ist dort am höchsten, wo es keinen Homo sapiens in der Nähe hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 13.07.2020 18:39
    Highlight Highlight 1) Spannt doch endlich eine Kette, so wie früher! Dann kann man sich selber retten, bevor man das Wehr hinunter gespült wird. Lässt sich doch sicher in ein paar Tagen organisieren und kostet vermutlich nichts.

    2) Es braucht an beiden Seiten einen Ausstieg!

    3) Die Rampe zum Ein- und Aussteigen muss breiter werden! Man kann doch die Realität nicht einfach ignorieren. In einem guten Sommer ist Mai - September Hochbetrieb! Das Geld nehmen wir von einem Strassenbauprojekt, wo man einfach eine Spur für die Autos nicht baut. Finanzierung gesichert.
    • Hans -würkli- Nötig 13.07.2020 19:50
      Highlight Highlight 1) Idioten werden (wie früher) denken, die Kette sei die Ausstiegshilfe oder Schwimmspassgerät.

      2) Genau, am besten 5 Spurig bis hoch zum Letten.

      3) Siehe 2).

      "Man kann doch die Realität nicht einfach ignorieren."
      ==> Sag das den Idioten, die müssen sich anpassen, nicht der Fluss!

      Die Ignoranten lernen es nur über das Geld, am Besten die Rettungskosten (sofern kein echter Unfall) direkt in Rechnung stellen!
    • Hadock22 13.07.2020 21:59
      Highlight Highlight Es braucht überhaupt nix.
      Denn Dummen ist einfach nicht zu helfen.

      Da kannst Du noch so breitere Aussteige mache, beidseitig oder eine Kette spannen (wohl eher Kontraproduktiv) .....es wird immer Jedmanden geben der zu Dumm ist....
      Selber schuld !
    • Nate Smith 14.07.2020 06:46
      Highlight Highlight @Hans-würli Nötig: was ist denn ein echter Unfall? Wenn du dabei stirbst kostets nichts?
      Glaubst du die Leute wären weniger ignorant wenn es "imfall 10000 Stutz choschtet" anstatt im Wehr zu versaufen? Wer die Gefahren des Wehrs unterschätzt oder nicht kennt wird auch die Kosten des Rettungseinsatzes nicht kennen.
      Ja, gewisse Idioten werden die Kette als Schwimmhilfe nutzen. Ersoffen ist deswegen aber noch niemand und das ist ja das Ziel von der ganzen Übung.
  • Nate Smith 13.07.2020 18:39
    Highlight Highlight Liebes EWZ: bitte Büsche schneiden die die Sicht auf das Wehr versperren und eine Bojenschnurr spannen. Ich verstehe nicht wieso das meistbefahrene Wehr der Schweiz das unsicherste sein muss. Schaut in Beznau an der Aare oder Reckingen am Rhein wie es besser geht. Ich möchte nicht die selbstgefälligen Kommentare der Spassbremsen lesen müssen wenn es dann zu einem tragischen Unfall kommt.
    • Merida 13.07.2020 18:56
      Highlight Highlight Man könnte sich auch einfach informieren und selber denken...
      Es gibt kein Recht auf sicheres Böötlen. Es gibt aber Bootsführerkurse fürs Flussfahren.
    • Nate Smith 13.07.2020 19:11
      Highlight Highlight @Merida: man könnte nach Jahren derselben Probleme auch anerkennen dass es damit alleine nicht getan ist? Wieso gibt es Geschwindigkeitsbegrenzung? Könnten doch einfach alle nur so schnell fahren wie sicher. Merkst was? Jedenfalls wären die von mir vorgeschlagenen Massnahmen zusammen billiger als gestern alleine der Helikoptereinsatz und würden definitiv viel nützen.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 13.07.2020 21:09
      Highlight Highlight @Nate Smith: Besteht bei einer Schnurr bzw. Seil nicht die Gefahr, dass da jemand mit dem Kopf reingerät und sich am Schluss enthauptet? Wenn man eine Gefahr beseitigen will, schafft man evtl. neue? Hast da eine Lösung wie das nicht passiert und trotzdem alle das Seil erreichen können?
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 13.07.2020 18:16
    Highlight Highlight Da finde ich es in Basel am Rhein gemütlicher: man darf schwimmen, aber ohne Gummiboote. So ist es weniger ein Sauf-Event sondern eher eine lockere sportliche Betätigung. Und die Gefahr ist geringer, dass man als ungeübter Schwimmer plötzlich wegen einem Materialversagen in eine Notlage gerät.
    • Bee89 14.07.2020 08:04
      Highlight Highlight und das gemütliche Bier gibts hinterher am Rheinbord, so geht man auch nicht mehr besoffen ins Wasser.
  • herpderpschlerp 13.07.2020 18:02
    Highlight Highlight bei der menge an böötlis, die die limmat runter bööteln, passiert erstaunlich wenig. so könnte man es auch sehen
    • Nate Smith 13.07.2020 19:25
      Highlight Highlight Wieso störst du jetzt die Wutbürger mit einer positiven Sicht auf die Fakten. 😆
  • Schreimschrum 13.07.2020 17:53
    Highlight Highlight Es gibt immer ein, zwei Vollidiote die einfach nichts können. Echt zum kotzen. Wir fahren hier etwa einmal pro Woche runter, wie besoffen muss man sein um den Ausstieg zu verpassen? Daran ist echt nichts schwierig... Alteeer
    • Nutshell 13.07.2020 20:17
      Highlight Highlight Reine Interessensfrage: Wie lange dauert denn eine Fahrt so ungefähr bei dieser Strecke?
    • Alnothur 14.07.2020 01:47
      Highlight Highlight Die Strecke Thun-Bern dauert an die vier Stunden. Hängt natürlich auch von der Wassermenge ab.
    • Natuschka 14.07.2020 09:31
      Highlight Highlight Zürich-Dietikon ca 2 h. Und ja, so schwierig ist das echt nicht, denn Ausstieg zu sehen. Noch auffälliger markieren kann man fast nicht.
  • tösstaler 13.07.2020 17:52
    Highlight Highlight darf man hier sagen: ‚chübelblöd‘ die Leute?!
    • Prometheuspur 13.07.2020 19:58
      Highlight Highlight Ja klar!
      Chübelblöd kenne ich weniger doch klingt gut👌🏼
      Bei mir würde es "chessublöd" lauten, ist nicht ganz so schön aber immer noch besser als; "die Leute sind komplett Eimerblöde" 😊
    • Lucida Sans 14.07.2020 01:04
      Highlight Highlight Chübelblöd ! Logo!
  • Coffeetime ☕ 13.07.2020 17:43
    Highlight Highlight Mal die Verkäufer dieser Gummidinger in die Verantwortung ziehen. Dann werden sie plötzlich etwas teurer und nicht mehr ganz so leicht zu kaufen...
    • Ribosom 13.07.2020 17:49
      Highlight Highlight Dann müsste man konsequenterseise alle Verkäufer für alle Produkte zur Verantwortung ziehen. Durch die Süssgetränke der Migros werden die Leute dick, wegen BMW passieren Unfälle und Apotheken sind schuld, wenn die Medikamente falsch genommen werden🤦‍♀️
    • Barracuda 13.07.2020 18:00
      Highlight Highlight Klar, die Verantwortung und das Denken abschieben. So ein Quatsch!
    • Pümpernüssler 13.07.2020 18:04
      Highlight Highlight Eigenverantwortung ist dir bekannt?
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