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Wie kann die Sozialhilfe von Ausländern eingeschränkt werden? 20 Optionen liegen vor. (Archivbild). bild: © Keystone/Gaetan Bally

Eine von diesen 20 Optionen soll die Sozialhilfe für Ausländer einschränken

20 Optionen werden von einer Expertengruppe geprüft – der Bundesrat entscheidet im November. Eine mögliche Massnahme betrifft selbst Schweizer Bürger: Eine Einschränkung des Familiennachzugs steht zur Diskussion.

Doris Kleck / ch media



Es gibt eine Zahl, die bürgerliche Politiker seit langem umtreibt: 2016 bezogen 346’000 Personen Sozialhilfe. 59 Prozent davon waren Ausländer. Dafür hätten die Bürger kein Verständnis, monieren Politiker von Rechts bis in die Mitte. Vor drei Jahren setzte der Nationalrat deshalb ein Ausrufezeichen: Er verlangte vom Bundesrat, dass Einwanderer nach ihrer Einreise für drei bis fünf Jahr von der Sozialhilfe ausgeschlossen werden.

Der Ständerat sagte zwar Nein zu dieser Forderung, weil sie gegen die Verfassung verstösst. Aber er verlangte vom Bundesrat einen Bericht über die Möglichkeiten, wie die Sozialhilfe für Ausländer eingeschränkt werden kann. Dieser liegt nun vor. Und er zeigt, dass die Handlungsoptionen des Bundes beschränkt sind. Denn die Sozialhilfe ist erstens Sache der Kantone. Und zweitens sind Ausländer nicht gleich Ausländer. Je nach Kategorie unterscheiden sich die rechtlichen Grundlagen.

So beziehen 100’000 Ausländer mit einem Asylhintergrund Sozialhilfe. Nur: Asylsuchende, vorläufig Aufgenommene oder anerkannte Flüchtlinge stehen unter dem Schutz der Flüchtlingskonvention. Bei den Einwanderern aus EU-/Efta-Staaten setzt das Freizügigkeitsabkommen mit der EU Grenzen. Bleiben Ausländer aus Drittstaaten: 59’000 von ihnen waren 2016 auf Sozialhilfe angewiesen. Sie stehen im Fokus der Politiker, die ein strengeres Regime aufziehen wollen.

Härtere Bedingungen für Bewilligungen

Der bundesrätliche Bericht zeigt, dass das Risiko, Sozialhilfe zu beziehen, stark davon abhängt, aus welchen Gründen eine Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung erteilt worden ist. Wer hierher kommt, um zu arbeiten ist praktisch nie auf staatliche Unterstützung angewiesen. Überdurchschnittlich hoch ist das Sozialhilferisiko jedoch bei Personen, die im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz gekommen sind. Bemerkenswert dabei: Das Sozialhilferisiko ist noch grösser, wenn die Drittstaatenangehörigen zu einem Schweizer Partner ziehen.

Der Bundesrat zeigt 20 Optionen auf, wie er den Zugang zur Sozialhilfe einschränken kann. Diese werden nun von einer Expertengruppe geprüft. Im November wird der Bundesrat über das weitere Vorgehen entscheiden. Ansetzen könnte der Bund etwa beim Aufenthaltsrecht. Er könnte zum Beispiel die Bedingungen für das Erteilen von Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligungen verschärfen, wenn ein Sozialhilfebezug besteht – respektive die Hürden senken, um solche Bewilligungen wieder zu entziehen.

Allerdings haben die Kantone schon heute die Möglichkeit, Niederlassungs- und Aufenthaltsbewilligungen zu entziehen. Sie agieren aber unterschiedlich. Die Ostschweizer Migrationsämter etwa haben sich darauf geeinigt, dass die Überprüfung einer Aufenthaltsbewilligung angezeigt sein kann, wenn ein Ausländer 25’000 Franken an Sozialhilfe bezogen hat; bei der Niederlassungsbewilligung ab 80’000 Franken. Andere Kantone wenden andere Schwellenwerte an.

Prüfen lässt der Bundesrat auch Integrationsvereinbarungen oder eine Verschärfung des Bürgerrechts. So könnte als zusätzliche Voraussetzung für den Schweizer Pass festgehalten werden, dass Kinder bis 16 Jahre nicht eingebürgert werden, wenn die Eltern Sozialhilfe beziehen.

Besonders pikant ist der Vorschlag, den Familiennachzug für Schweizer Staatsbürger einzuschränken. Es sollen die gleichen Regeln gelten wie für Personen mit einer Niederlassungsbewilligung. Der Familiennachzug für Schweizer würde ausgeschlossen, wenn ein Sozialhilfebezug besteht. Allerdings räumt der Bundesrat selbst ein, dass dabei das Völkerrecht, sprich der Schutz des Familienlebens, zu beachten ist. «Namentlich dürfte ins Gewicht fallen, dass es Schweizer Bürgern nur unter eng umschriebenen Voraussetzungen zugemutet werden kann, ihr Familienleben ausserhalb der Schweiz zu leben.»

Warnt vor einem

Cédric Wermuth findet die Arbeitsgruppe überflüssig. Bild: KEYSTONE

Kritik von ganz rechts wie links

Für SP-Nationalrat Cédric Wermuth zeigt nur schon die Prüfung dieser Option, «dass eben die dauernde Verschärfungsspirale am Ende auch Schweizer trifft». Der Aargauer hält die vom Bundesrat eingesetzte Arbeitsgruppe für absolut überflüssig. Er sieht die Lösung in der Integration von Ausländern — nicht in repressiven Massnahmen. Unzufrieden mit dem Bericht ist man auch auf der anderen Seite des politischen Spektrums.

Barbara Steinemann, SVP-ZH, spricht zur Grossen Kammer, an der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 4. Juni 2018 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

SVP-Nationalrätin Barbara Steinemann fordert mehr Härte. Bild: KEYSTONE

SVP-Nationalrätin Barbara Steinemann spricht von einem «gewaltigen Problem», nur bringen die vorgeschlagenen Optionen nichts. Steinemann fordert in erster Linie, dass die kantonalen Migrationsämter beim Entzug von Bewilligungen strenger werden. Zudem soll das Bundesparlament den Spielraum der Gerichte in dieser Frage einschränken. Steinemann hätte nichts dagegen, wenn der Familiennachzug für Schweizer eingeschränkt würde. Allerdings fordert die Zürcher SVP-Politikerin auch die Verweigerung des Familiennachzugs für anerkannte Flüchtlinge, solange sie wirtschaftlich nicht unabhängig sind.

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    Alle Leser-Kommentare
  • DerewigeSchweizer 13.08.2019 13:21
    Highlight Highlight So lange dem Respekt vor unseren Steuergesetzen kein Nachdruck verliehen wird,...

    und solange Milliarden in eine überflüssige "Armee" gebuttert werden, nur damit eine Sippe von Staatsschmarotzern weiter ihre Gehälter für Scheinarbeit beziehen können,

    ... so lange ist die ganze Diskussion hier um Einsparungen bei Sozialhilfe, etwas zwischen
    Sarkasmus und Sadismus.

    Das ist faktisch, unter dem Strich, einfach so.
  • Platon 13.08.2019 13:09
    Highlight Highlight Das Hauptproblem bei den Ausländern in der Sozialhilfe liegt meiner Meinung nach darin, dass die finanziellen Lasten bsp. bei Flüchtlingen nach 7 Jahren auf die Gemeinden abgewälzt werden. Das ergibt mehrfach keinen Sinn. 1. Herrscht da keinerlei fiskalische Äquivalenz, eine Gemeinde muss nicht für die nationale Asylpolitik bezahlen. 2. Wird der Eintritt in den Arbeitsmarkt oftmals erschwert, sodass die Gemeinden auf den Leuten sitzen bleiben.
    Fun Fact: Die SVP war dagegen dies zu ändern, wohl damit der Leidensdruck bestehen bleibt.
  • THEOne 13.08.2019 12:39
    Highlight Highlight das alte, leidige thema.
    klar gibts viele asylschmarotzer.
    es gibt aber auch die andern. unser stift kam als asylant hierher aus afghanistan. heute einer der besten automatiker, dank genug und richtiger betreung durch uns alle in der firma. der bund hat sich von anfang an quergestellt gegen alles was ihm geholfen hätte.
    aber er ist leider eine ausnahme, auch aus seiner sicht, es ist garnicht möglich alle asylanten so zu betreuen und zu integrieren, dass sie nicht abkacken, weil viele es auch garnicht wollen
    • felixJongleur 14.08.2019 08:02
      Highlight Highlight Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass eine Gesellschaft einfach nur eine bestimmte Anzahl an "ungebildeten" Asylsuchenden absorbieren kann. Es ist viel möglich, aber nur dosiert, sonst kippt das ganze System was wiederum zu Lasten der ansässigen Bevölkerung geht.
  • smeierisliimwald66 13.08.2019 11:37
    Highlight Highlight Ich kenne einen Sozialhilfempfänger, mit dem ich ab und an Kaffetrinken gehe, in hin- und wieder zum Essen oder Konzerten einlade, Bücher schenke, manchmal auch einen 100er stecke, damit er sich was leisten kann. Natürlich, ihm "fehlt" ja nichts, das System funktioniert. Aber die "Ächtung" durch die Gesellschaft, jeden Tag die Zeit totschlagen, kein Wunder bekommen viele Bezüger früher oder später psychische Probleme. Und wenn er doch Arbeit fände, wird sein Lohn für lange Zeit gepfändet, zwecks Rückzahlung der Sozhilfe. Wer auf solche Leute "neidisch" ist, dem ist nicht mehr zu helfen...
    • Chääschueche 13.08.2019 14:46
      Highlight Highlight Kurze Frage:
      Wenn ihm nichts fehlt, wieso Arbeitet er dann nicht? 🤔

      Hatte er mal was? Krankheit? Unfall?

      Falls ja, wie lange dauerte die Genesung?

      Denn die "Ächtung" durch die Übrige bevölkerung kommt nicht einfach von Heute auf Morgen oder?

      Und das mit der Pfändung...du weisst nicht wie viele Menschen trotz Lohnpfändung Arbeiten...Bei uns Arbeiten Leute, welche seit Jahren eine Pfändung haben...(Einer seit 9!!!! Jahren)
    • Burdleferin 13.08.2019 16:29
      Highlight Highlight Sozhilfe muss von jemandem mit normalem Lohn und ohne Vermögen nicht zurückgezahlt werden.
    • Mein Name ist Hase 13.08.2019 19:01
      Highlight Highlight @feinechueche

      Denn die "Ächtung" durch die Übrige bevölkerung kommt nicht einfach von Heute auf Morgen oder?

      Doch leider schon. Wir Schweizer sind ein besonderes Völkchen das sich ausschliesslich über die Arbeit definiert. Wer nicht arbeitet ist nix Wert. Das ist der allgemeine Tenor.

      Nur die Fassade zählt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrauMirach 13.08.2019 11:35
    Highlight Highlight Auf Kosten der Ärmsten sparen, das hat bei gewissen Politikerinnen und Politikern System. Die wollen uns glauben machen, unser Land werde überschwemmt von mittellosen Menschen. Ich kann gottseidank noch selber denken und weiss beispielsweise, dass Sozialhilfe zurückgezahlt werden muss. Ich will einen funktionierenden Staat, einen Staat, der nicht auf die Ärmsten einprügelt und den Reichsten die Steuern erlässt. Ich hoffe ich stehe nicht alleine da, sonst sieht unsere Zukunft düster aus.
    • Chääschueche 13.08.2019 14:51
      Highlight Highlight Sie muss zurückbezahlt werden ja...wenn man jemals wieder Arbeitet. ;)

      Frage: Wieso soll ich als Schweizer irgendwelche Leute aus drittstaaten die dank Familiennachzug hierherkommen ein Leben lang durchfüttern? Das selbe mit Personen aus drittstaaten die eine/n Schweizer/in Heiraten...da soll gefälligst der Ehepartner schauen.


      Sorry aber irgendwo hörts auf. Geld wächst nicht auf Bäumen und dank einigen "bösen" Reichen geht es der Schweiz so gut.
  • inmi 13.08.2019 11:21
    Highlight Highlight Die Sozialhilfe basiert auf dem Prinzip "Ich zahle ein, damit mir geholfen wird, wenns mir schlecht geht."

    Jetzt wandern Zehntausende direkt in die Sozialsysteme ein, ohne dass sie jemals einen Rappen einbezahlt hätten, das ist ein Problem.
    • Tjuck 13.08.2019 11:38
      Highlight Highlight Nein, man zahlt nicht in die Sozialhilfe ein, jedenfalls nicht so, wie man in die Arbeitslosenkasse oder in die AHV einzahlt.

      Die Sozialhilfe wird auf Antrag von der Gemeinde ausgerichtet. Einen Anspruch hat, wer aufgrund einer bestimmten Lebenssituation in finanzielle Schwierigkeiten gerät. Sie wird von den Kantonen gesetzlich geregelt und aus öffentlichen Geldern finanziert, i.d.R. durch Steuern. Sie gilt als Kredit zur Überbrückung von Notsituationen und muss, falls der Empfänger später in eine bessere finanzielle Lage versetzt ist (etwa durch Erbschaft) zurückerstattet werden.


    • Aglaya 13.08.2019 11:41
      Highlight Highlight Die Sozialhilfe wird durch die Steuern finanziert, nicht durch Prämien. Da gibt es, anders als z.B. bei der ALV, kein "Kässeli", in das man einzahlt und das mal leer sein kann.
    • THEOne 13.08.2019 12:26
      Highlight Highlight @ alle
      unterm strich zahlt man ein. system egal (ahv, steuern, etc)
      MAN ZAHLT DAFÜR
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ass 13.08.2019 11:01
    Highlight Highlight Die Frage ist ja eher ob es Sozialwerke überhaupt noch braucht? Da zahlt man sein ganzes Leben mehrere 100'000 CHF. Wenn man dann auf Hilfe angewiesen ist will niemand bezahlen und man gilt nur als Faulpelz und Schwarotzer!
    • Asmodeus 13.08.2019 11:40
      Highlight Highlight Es braucht sie definitiv noch. Sie sollten sich bloss wieder dem Wort "Sozial" besinnen.
    • Tjuck 13.08.2019 11:42
      Highlight Highlight Die Sozialhilfe wird durch öffentliche Gelder finanziert, also durch Steuereinnahmen. Es gibt keinen Lohnabzug oder dergleichen, wie das beim BVG (Berufliche Vorsorge), AHV (Alters- und Hinterbliebenenversicherung) oder ALV (Arbeitslosenversicherung) der Fall ist. Sie ist auch nicht mit der Krankenkasse zu vergleichen.
    • Chääschueche 13.08.2019 14:55
      Highlight Highlight @Tjuck
      Die Gelder kommen trotzdem von Herr und Frau Schweizer.


      Kann doch nicht so schwer sein oder?...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 13.08.2019 10:28
    Highlight Highlight Was viele Leute nicht wissen:
    Die Sozialhilfe ist ein Kredit, den man zurückbezahlen muss, sobald man kann. Das heisst, sobald man wieder Geld über dem Existenzminimum hat. Jedenfalls in meinem Kanton ist das so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 13.08.2019 10:26
    Highlight Highlight Wenn man das jetzt polemisch sieht, diskutiert man auf der einen Seite ein bedingungsloses Grundeinkommen für die ansässige Bevölkerung und auf der anderen Seite "freiwillige" Arbeitseinsätze für Menschen mit unsicherem Aufenthaltstatus. Ein Teufel, wer da auf böse Ideen kommt. Aber es ist Wahljahr und hoffentlich schalten alle ihr Hirn wieder an, wenns vorbei ist. 💁🏼‍♀️
  • Maracuja 13.08.2019 10:24
    Highlight Highlight Interessant wären noch Zahlen, wieviele dieser Sozialhilfebezüger working poors sind, d.h. im „normalen“ Arbeitsmarkt beschäftigt sind, aber zu wenig verdienen, um den Lebensunterhalt selbst zu decken. Die Lebenskosten für Kleinstverdiener sind in der Schweiz ruinös, aber solange das Sozialamt einspringt (einspringen muss), kann man z.B. die KK-Prämien beliebig weiter erhöhen.
    • Asmodeus 13.08.2019 11:41
      Highlight Highlight Oder IV-Bezüger denen die viel zu niedrige IV-Rente nicht reicht.
  • Kampfsalami 13.08.2019 10:13
    Highlight Highlight Ich arbeite als Deutsch und Integrationslehrer für Flüchtlinge und kann ihnen immer wieder einen Job/Lehre vermitteln. Sie stürzen sich regelrecht auf diese Angebot. Wenn ich sie dann später treffe und sehe wie schnell sie Schweizerdeutsch gelernt haben, ihre eigene Wohnung haben und NICHT mehr von der Sozialhilfe abhänig sind frag ich mich schon weshalb man sie nicht vermehrt arbeiten lässt...
    Danach wundert man sich, dass die anderen Kriminel etc werden...
    • Bidens 13.08.2019 16:00
      Highlight Highlight Deutsch?
  • Arts 13.08.2019 09:37
    Highlight Highlight Mir wird schlecht wenn ich das lese.

    Die schweiz weisst einen Finanzüberschuss aus die Langfristperspektive bis 2045 ein Anstieg der Staatsausgaben von 32 auf 36%. Handlungsbedarf sieht man bei Kantonen und Gemeinden, Ausgabendruck im Gesundheits- und Pflegebereich. (Quelle: EFD)

    Nun wird das Problem wieder in der Sozialhilfe gesehen bei den Ausländer, sogar beim Familiennachzug von Ehegatten von schweizer Bürgern.

    Was kommt noch? Ein Eheverbot mit Ausländer wer nicht über genügend finanzielle Mittel verfügt? Zwangsscheidung bei Betreibung?

    Die Schweiz wird immer Xenophober.
    • Arabra 13.08.2019 10:18
      Highlight Highlight Ich finds trotzdem nicht lustig wenn Leute sozialgelder erhalten die hier nicht arbeiten oder noch schlimmer kein Anrecht darauf haben. Es fühlt sich so an als würde ich ihr Nichtstun finanzieren. Noch schlimmer ist es, wenn die Sozialhilfebezüger nicht mal in der Schweiz wohnen. Auch schon erlebt und das nervt mich. Wie immer trifft es dabei aber alle und nicht nur die Schmarotzer.
    • TingelTangel 13.08.2019 10:59
      Highlight Highlight Es ist Paranoid - während alles gemacht wird um weiter das Geld von unten nach oben umzuverteilen.
    • TingelTangel 13.08.2019 12:42
      Highlight Highlight @Arabra: "Es fühlt sich so an als würde ich ihr Nichtstun finanzieren" Sozialhilfe ist kein Mega Betrag wo man es sich dann Gut gehen lassen kann. Ich hatte als Goldküstengärtner Kunden die hatten Villen - aber kein Vermögen, ein Grossteil Geerbt und mit Steuertricks Vermehrt. Ich hatte Hart gearbeitet für mein kleiner Lohn - Jetzt Arbeite ich mit kleinem Pensum im Sozialen und mir wird halbwegs schlecht wenn ich Geschichten Höre von Menschen denen sie die IV Streichen und die in die Sozialhilfe fallen - das sind dann zum Teil Harte Geschichten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DelliSiech 13.08.2019 09:18
    Highlight Highlight In erster Linie ist doch die Gemeinde Zuständigkeit das Hauptproblem. Wäre der Bund zuständig, hätte man diese Diskussion viel weniger.
    Vergleicht man die Situation mit Deutschland oder Österreich, stellt man fest, dass wir massiv an Boden verloren haben. Es fehlt schlicht an Professionalität bei der Betreuung. Wären nicht so viele Schweizer Familien etwas vermögend, zu Anzahl Bezüger wäre noch viel höher. Hier werden viele innerhalb der Familie unterstützt.
    Ein grosses Problem ist der Arbeitsmarkt, für "schwierige" Leute gibts es nicht mehr viele Jobs.
    • Hierundjetzt 13.08.2019 09:52
      Highlight Highlight Aha.
      Deutschland bezahlt 2‘500.- Sozialhilfe.
      Wäre mir neu.

      Deutschland bietet qualifizierte AMM an? (Ja schau nach was das heisst😠)
      Wäre mir neu.

      2‘500.- (all in KK, Miete, Überleben)
      zurecht!

      Wir können uns das leisten. Wir reden hier von einigen Millionen.

      Oder 1x gescheitertes IT Projekt des Bundes / Jahr

      Zudem: steht es so in der Bundesverfassung.
  • Scarrus 13.08.2019 08:50
    Highlight Highlight Die Leute sollen für das Sozialhilfegeld arbeiten aber später es dann zurückbezahlen!??!?
    WTF?
    • Pablo Escobar 13.08.2019 09:31
      Highlight Highlight Vielleicht wäre dies ein Anreiz Arbeit zu finden ja.
    • Lowend 13.08.2019 10:12
      Highlight Highlight Sozialhilfe ist ein Darlehen des Staates und rückzahlbar, sollten sich die wirtschaftlichen Verhältnisse des Klienten bessern!
    • lilie 13.08.2019 10:14
      Highlight Highlight @Pablo: Ist es nicht. Nach einer Weile auf Sozialamt hast du genug zusammen, dass du ein Leben lang Schulden zurückzahlen wirst. Motivation einen Job zu suchen gleich Null. Speziell dann, wenn man im Niedriglohnsegment unterwegs ist, was bei Sozialhilfebezügern natürlich oft der Fall ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Barracuda 13.08.2019 08:47
    Highlight Highlight Migration ist keine Einbahnstrasse. D.h. bei mangelnden Integrationsbemühungen müsste man heute zwingend ein Druckmittel haben (und damit meine ich nicht nur auf dem Papier). Im Moment sind die Anreize einfach zu tief, wenn man ohne Gegenleistungen einfach Sozialhilfe bekommt. Eine Verpflichtung zu gemeinnützigen Einsätzen wäre definitiv auch nicht unmenschlich, ein Beitrag an die Gemeinschaft ist das mindeste, was man verlangen dürfte!
    • DelliSiech 13.08.2019 12:22
      Highlight Highlight Ein Druckmittel hat man schon heute. Die Sozialhilfe kann bis zu 30% gekürzt werden oder man entrichtet sogar nur Nothilfe.
      In der Praxis macht das allerdings gar keinen Sinn. Oder wollen sie wirklich Leuten die Sozialhilfe kürzen, die im Monat 450-600 Franken (mehr gibt es für die meisten sowieso nicht mehr) zum Leben haben?
      Integrationsprojekte kosten sehr viel Geld und deren Nutzen ist extrem gering.
      In der Schweiz fehlen schlicht "Niederschwellige Jobs", die werden sogar noch weiter verschwinden.
      In Zukunft wird man einfach akzeptieren müssen, dass nicht alle arbeiten können....

  • Lowend 13.08.2019 08:46
    Highlight Highlight In der Schweiz gibt es mehr Millionäre als Bezieher von Sozialhilfe und es ist typisch, dass die rechten Parteien nicht auf die Idee kommen, das Geld bei denen zu holen, die es haben, sondern alles tun, um gegen die zu hetzen, bei denen eh nichts zu holen ist.
    • Samzilla 13.08.2019 09:33
      Highlight Highlight Was haben denn Schweizer Millionäre mit dem Thema zu tun?
    • Froggr 13.08.2019 09:51
      Highlight Highlight Du willst es also den Millionären klauen? Das geht vielleicht im Kommunismus, aber sicher nicht bei uns. Gehts noch?
    • Lowend 13.08.2019 10:08
      Highlight Highlight Es geht dabei nicht nur um Schweizer, sondern auch um die ausländischen Millionäre um die Sozialhilfe des Staates für Firmen und Wohlhabende. Robert Reich erklärt das hier am Beispiel der USA hervorragend.

      Play Icon
    Weitere Antworten anzeigen
  • Domino 13.08.2019 08:34
    Highlight Highlight Irgendwie läuft was falsch: Migranten sollten zum arbeiten in die Schweiz kommen (wie in den 60er, 70er etc.). So gibt es für beide eine Win-Win Situation.
    Heute gleicht es eher einer Lose-Lose-Situation. Vor allem wenn man vor Augen hält, dass man vor der Sozialhilfe zwei Jahre Arbeitslosengeld bekommt...
    • guby 13.08.2019 09:40
      Highlight Highlight Zwei Jahre Arbeitslosengeld gibts nur für die, die schon hier gearbeitet haben. Ausserdem kommt der allergrösste Teil der Ausländer bereits hierhin um zu arbeiten. Ich verstehe also nicht ganz auf was du hinaus willst mit dem Kommentar.
    • Eric Lang 13.08.2019 09:41
      Highlight Highlight Wusste gar nicht, dass ein Asylbewerber, bevor er in die Sozialhilfe rutscht, 2 Jahre Arbeitslosengeld kassieren kann.
      Im Artikel steht klar, dass die meisten Ausländer welche in der Sozialhilfe sind, hier nie legal gearbeitet haben.
    • Neunundneunzig 13.08.2019 10:50
      Highlight Highlight @gunt Was Domino möchte, ist die Wiedereinführung der Wandersklaverei.
  • Bienchen 13.08.2019 08:30
    Highlight Highlight Ausländer sollen den Mindestlohn dankbar annehmen, Sozialabzüge leisten und Steuern zahlen, aber bitte ausschliesslich zum Nutzen der Eidgenossen. Habe ich das richtig verstanden?

    Ich stelle mir gerade vor, was für ein Coup es wäre, wenn ALLE Ausländer von heute auf morgen die Schweiz verlassen würden. Wie weit es dann noch her wäre mit dem Schweizer Wohlstand?
    • Paul2 13.08.2019 10:30
      Highlight Highlight Also ich würde mich sehr freuen, wenn ALLE Ausländer von heute auf morgen die Schweiz verlassen würden. Wir bräuchten dann auch nicht mehr so viele Spitäler, Strassen, Schulen usw. Endlich Ruhe.
    • Tjuck 13.08.2019 11:49
      Highlight Highlight @Paul2

      Auch die reichen Ausländer würden dann die Schweiz verlassen. Auch viele Ärzte. Informatiker. Techniker. Hochschullehrer. Und wer putzt die Scheisse weg auf den Toiletten an meinem Arbeitsort? Nein danke, schlechter Vorschlag.
    • RAZZORBACK 13.08.2019 12:03
      Highlight Highlight Genau, da bin ich Ihrer Meinung.
      Ausländer sind in der Schweiz willkommen, aber nur um zu arbeiten und um mehr zu verdienen wie im Heimatland.

      Sie sollten aber NIE einen anderen Status erhalten wie eine dauernde Niederlassung, auch nicht durch eine Heirat.
      Familiennachzug sollte auch nicht erlaubt sein.
      Die VAE machen es meiner Meinung nach richtig.

      Warum wohl wollen alle Migranten nach Europa? Um dann fette Sozialhilfe abzukassieren!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nüübächler 13.08.2019 08:22
    Highlight Highlight "Besonders pikant ist der Vorschlag, den Familiennachzug für Schweizer eizuschränken"

    ???
    Was jetzt? Ein Schweizer hat die Familie hier, er muss kaum Familiennachzug machen sonst ist er kein Schweizer.
    • Aglaya 13.08.2019 09:33
      Highlight Highlight Und was ist mit Menschen mit Schweizer Pass, die eine Weile im Ausland gelebt und dort eine Familie gegründet haben und nun wieder zurück in die Schweiz ziehen möchten? Sind das keine Schweizer?
    • Saraina 13.08.2019 10:03
      Highlight Highlight Es gibt schon Schweizer, die PartnerInnen aus Drittstaaten heiraten oder heiraten wollen. Und diejenigen mit Frauen aus Thailand, den Philippinen oder Osteuropa sind nicht alle finanziell gut gestellt.
    • FITO 13.08.2019 13:17
      Highlight Highlight @ Saraine

      Nun ja, vielleicht sollte man nicht pauschalisieren von wegen finanziell nicht gut gestellt.
      Im Gegensatz zu anderen kann sich jemand der auf Sozialhilfe angewiesen ist sicher nicht leisten einen Partner aus fernen Landen einzufliegen.

      http://blog.tagesanzeiger.ch/politblog/index.php/65721/wenn-svp-waehler-swetlana-heiraten/
  • tomygun66 13.08.2019 08:11
    Highlight Highlight Was hat wirtschaftliche Unabhängigkeit mit dem Familienleben zu tun? So ein Blödsinn! Wie kommt man bloss immer wieder auf solche Ideen..?
    • Kyle C. 13.08.2019 08:29
      Highlight Highlight Ein Ehepartner ist sozialhilfeabhängig und, da er als Schweizer Anspruch darauf hat, zieht er ohne grosse Überprüfung eine/n Partner/in nach. Letzte/r wird auch bei der Sozialhilfe landen. Also +1 Sozialhilfebezüger. Sinn oder Unsinn lass ich mal beiseite, aber so ists gemeint.
  • Baccaralette 13.08.2019 08:09
    Highlight Highlight 2/2
    ..die Hürden für einen Familiennachzug sind deutlich höher als für jemanden, der aus wirtschaftlichen Gründen ohne gültige Papiere und meist auch illegal in die Schweiz einreist.
    Aber ja, macht die Hürden noch höher - wenn jemand eine Scheineehe eingehen möchte, tut er das so oder so, weil er ja schon so genügend kriminelle Energie hat.
    Den Ehrlichen werden dann einfach noch mehr Hürden hingestellt.
    (ich bin leider eine Betroffene. Mein Mann lebt nach wie vor im Ausland, genau deshalb).
    • Hierundjetzt 13.08.2019 10:13
      Highlight Highlight Nein. Du vergleichst Äpfel mit Birnen und meinst dann, das sei Fruchtsalat.

      Asylbewerber werden durchleuchtet, Handy ausgelesen und mehrer Stunden befragt.

      Du: Grüezi mitenand, gänd Si mir es Visa. Punkt

      Nur weil beides beim SEM ist, heisst das noch lange nicht, dass es das gleiche Verfahren ist 🙄
    • Baccaralette 13.08.2019 10:20
      Highlight Highlight HierundJetzt - du hast keine Ahnung, was es heisst, ein Familiennachzugsvisa zu beantragen, gäll??

      Hahaha, der war gut, Grüezi mittenand gänd Sie mir es Visum. Schön wärs.....
  • Baccaralette 13.08.2019 08:07
    Highlight Highlight Joa klar. Schweizer den ausländischen Familiennachzug verweigern.
    Klasse.
    Nur so am Rande erwähnt: Heiratet ein Schweizer Bürger einen ausländischen Partner, der im Ausland lebt, muss dieser z.B. nachweisen, dass er A1 bis A2 Kenntnisse der am neuen Wohnort üblichen Sprache spricht.
    Während Wirtschaftsmigranten oft nicht mal überhaupt einen Landessprache sprechen.
    Der Schweizer Bürger muss sich bis auf die Unterhosen ausziehen (je nach Kanton bereits VOR der Visaeinreichung des Partners!) ob er Leasings, Kredite, etc. pp hat und wieviel er verdient und für die Wohnung bezahlt.
    1/2
    • Hierundjetzt 13.08.2019 09:46
      Highlight Highlight Und was ist jetzt schon wieder ein Wirtschaftsmigrant 🤔 Deutsche? US-Amerikaner? Italienische Grenzgänger?

      Mit Bitte um Erleuchtung.

      Sprache = Integration. Wird von links - rechts akzeptiert

      Flüchtling = flieht wegen Krieg. Nix Sprak lern, weil überleben
    • Baccaralette 13.08.2019 10:08
      Highlight Highlight Hier und jetzt - mir ist es komplett egal, von wo der Wirtschaftsmigrant kommt. Jemand, der herkommt, weil er hier Geld verdienen möchte.

      Der Flüchtling fliegt wegen eines Krieges oder weil er politisch verfolgt wird. Dass er nicht vorher ein A2 Niveau in einer Landessprache machen kann, steht ja wohl ausser Frage. Oder liest du irgendwas entsprechendes in meinem Text?
    • Roxy_life 13.08.2019 11:05
      Highlight Highlight wo steht denn das mit den Sprachanforderungen geschrieben? diese Anforderung kenne ich (arbeite im Migrationsbereich) nur wenn es um die Erteilung der Niederlassungsbewilligung geht, nicht aber um die Bewilligung des Familiennachzuges. Das neue AIG schreibt gewisse Mindestanforderungen nur vor beim FNZ zu Personen mit B oder C Ausweis..?
    Weitere Antworten anzeigen
  • NinjaGaiden 13.08.2019 08:05
    Highlight Highlight Leute, lasst euch nicht blenden. Das Problem sind nicht die Sozialhilfebezüger, sondern der reichste Teil der Bevölkerung, das seine Steuern nicht richtig bezahlt. Vergleicht mal bitte die Zahlen bevor ihr blitzt. Der Unterschied ist enorm.
    • PeteZahad 13.08.2019 08:35
      Highlight Highlight Dann gib mir doch bitte eine Quelle für diese Zahlen, die ich vergleichen soll.

      Ich weiss nur das die bösen Reichen den grössten Teil der Bundessteuer zahlen:
      https://www.handelszeitung.ch/konjunktur/jede-zweite-familie-zahlt-keine-direkte-bundessteuer-696765
    • Hierundjetzt 13.08.2019 09:44
      Highlight Highlight Pete: nennt man Progression. Ist weltweit so 🤭 Ein Call Center Angestellter zahlt jetzt sicher nicht soviel (in %) wie CEO.
    • RicoH 13.08.2019 11:09
      Highlight Highlight Pete

      Kannst dich hier informieren:

      https://www.knoten-maschen.ch/vermoegensverteilung-in-schieflage/
    Weitere Antworten anzeigen
  • demian 13.08.2019 08:03
    Highlight Highlight SVP-Nationalrätin Barbara Steinemann spricht von einem «gewaltigen Problem»,..

    AHV, Rahmenabkommen, Eurokurs,... das sind gewaltige Probleme!
  • FITO 13.08.2019 07:39
    Highlight Highlight Zuerst alle Bezüger einer IV in die Sozialhilfe abschieben um dort dann den Ausländern die Schuld über die zunehmenden Kosten zuzuschieben.
    Probleme schaffen statt Lösungen zu bieten, das war ja schon immer die Taktik gewisser politischer Kreise.
    Reden wir doch mal zuerst über die grundsätzlichen Probleme.
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  • Wahibasand 13.08.2019 07:18
    Highlight Highlight Diese Sozialempfänger müssten zum beispiel in div. Jobs eingesetzt werden.bau -gärtner-littering-schmierreien entfernen.usw.all diese Jungen gutgekleideten mit 2 Händys.es ist jetzt genug. Und schneller zurück mit denen
    • Herr Ole 13.08.2019 08:11
      Highlight Highlight Schon lustig. Jetzt wo man langsam versteht, wieso sie ein Handy haben, haben sie plötzlich alle zwei Handys. So gemein!
    • moedesty 13.08.2019 08:20
      Highlight Highlight ja und sie haben auch zwei simkarten und zahlen zwei abos.
    • Hierundjetzt 13.08.2019 08:35
      Highlight Highlight Aha. Diese Jungen da! Imfall. Und dann habe die 2 Händys (sic!).

      Ist die SVP Parteizentrale heute wiedermal ohne Aufsicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 13.08.2019 07:17
    Highlight Highlight Eine Einschränkung der Sozialhilfe für Ausländer führt zu Elend auf der Strasse und vermehrter Kriminalität. Darum ist das der falsche Weg. Viel wirksamer ist das Ansetzen bei selektiven Zuwanderungsbeschränkungen und konsequenten Rückschaffungen.
    • P. Silie 13.08.2019 09:01
      Highlight Highlight WID: Ihrer Logik nach müsste man einem Einbrecher nur genügend Geld geben damit er nicht mehr einbricht :)
    • Füdlifingerfritz 13.08.2019 09:18
      Highlight Highlight Das hat was. Nur würden das die Wehrmuts dieser Welt genauso bekämpfen. Die Linken wollen nun einmal Migrationsprobleme genauso wenig bekämpfen wie rechte Politiker den Klimawandel. Da ist die eigene Ideologie, in der nicht sein soll, was nicht sein darf, stets im Weg.
    • WID 13.08.2019 09:41
      Highlight Highlight @P. Silie: ja, leider funktioniert der Umkehrschluss nicht...;-)
      @Füdlifingerfritz: genau, darum braucht es die direkte Domokratie welche die Ideologieköpfe stoppt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Anton Klar 13.08.2019 07:12
    Highlight Highlight Kenne jemanden, der bei der Einwohnerkontrolle arbeitet. Der Antragsteller verfügt nicht über die finanziellen Mittel, um für den Partner des Familiennachzugs aufzukommen. Die Gemeinde lehnt das Gesuch entsprechend begründet ab. Das Migrationsamt lässt das kalt und der Antrag wird genehmigt. Kein Wunder rutschen viele Familiennachzügler in die Sozialhilfe. Instrumente dagegen gibt es. Bitte auch korrekt handeln.
    • Hierundjetzt 13.08.2019 08:39
      Highlight Highlight Klar. So war es. Weil der Kollege es gesagt hat imfall.

      Die Einbürgerung ist ein Verwaltungsakt mit Rechtsmittelbelehrung. Genau wegen solchen „Kollegen“ die dann imfal schon drauskommem. Waisch.

      PS: hätte Dein „Kollege“ sauber gearbeitet, hätte der Kanton auch sein Urteil nicht umgestossen.

      Eben
    • aglio e olio 13.08.2019 09:24
      Highlight Highlight Verdient man bei der Einwohnerkontrolle so wenig?
    • Roxy_life 13.08.2019 11:07
      Highlight Highlight Ob sich die Einwohnerkontrolle oder das Migrationsamt wohl auf die korrekten geltenden Gesetzesvorschriften stützt? Ich befürchte, es ist die zweite genannte Behörde.. http://n
    Weitere Antworten anzeigen
  • Loe 13.08.2019 07:09
    Highlight Highlight Irgendwie konnte ich jetzt DIESE 20 Optionen ä, welche ihr im Titel erwähnt, nirgendwo im Artikel finden...
  • sweeneytodd 13.08.2019 07:01
    Highlight Highlight mMn. wäre eine Art Zivildienst sehr interessant. Soziaöhilfebezüger machen einfache Arbeiten, welche sie körperlich imstande sind auszuführen. Diese müssen nicht mal zwingend anspruchsvoll sein, es geht nur um eine Beschäftigung und Kontakt mit anderen Menschen. Die "Schmarotzer" können somit nicht mehr faulenzen und werden vlt wegen der Langeweile wieder zur Vernunft kommen ;).
    • LouisvanGaal 13.08.2019 07:11
      Highlight Highlight Die "Schmarotzer" finden leider häufig einen Arzt, der ihnen bescheinigt, zur Verrichtung dieser Tätigkeiten nicht imstande zu sein.
    • Trasher2 13.08.2019 07:39
      Highlight Highlight Wenn Sozialhilfe Empfänger Geld verdienen, drücken sie umgehend alles an die Sozialhilfe ab bis ihre Schulden dort getilgt sind. Das haben unsere Bürgerlichen Parteien so beschlossen.

      Würden Sie arbeiten gehen, wenn sie unter dem Strich nicht mehr im Portemonnaie haben?
    • LouisvanGaal 13.08.2019 07:57
      Highlight Highlight Meinst du während oder nach dem Bezug? Während dem Bezug erhalten sie einen Einkommensfreibetrag oder Integrationszulage anhand ihres Pensums.

      Nach dem Bezug gibt es grosse kantonale Unterschiede. Gewisse Kantone fordern eine Rückerstattung nur bei Vermögensanfall (bspw. Erbschaft). In anderen wird auch aus Einkünften rückerstattet. Allerdings sind die Ansätze, die ich kenne, alle so ausgestaltet, dass die Person auch mit der Abzahlung noch über deutlich mehr Mittel verfügt als während des Bezugs. Im übrigen lassen sich viele Sozialbehörden auch auf tiefere Abzahlungsvereinbarungen ein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tobias W. 13.08.2019 06:47
    Highlight Highlight Also ich finde auch, dass Leute, die nur unseren Sozialstaat ausnutzen möchten, wieder verreisen sollen.

    Aber bei Flüchtlingen finde ich, ist es nicht verwunderlich, wenn sie auf Sozialhilfe angewiesen sind. Denen muss man Zeit geben und bei der Integration helfen. Auch bei Alleinerziehenden ist die Situation nicht so einfach abzuarbeiten.

    Und wieviele bleiben dann noch übrig? - Nicht mehr so viele...die Familien-Nachzügler etwa. Da finde ich eine Verschärfung überprüfenswert.

    Aber die Lösung für all unsere Probleme ist es bestimmt nicht. Höchstens für den Wahlkampf einiger Parteien.
    • Rabbi Jussuf 13.08.2019 10:23
      Highlight Highlight Hast du den Artikel überhaupt gelesen? So ziemlich das steht dort.

      Die Hürden beim Familiennachzug sind bereits extrem hoch.
    • Wetterleuchten 13.08.2019 10:23
      Highlight Highlight Das war der bisher geistig ausgewogenste Kommentar zu dieser Angelegenheit. Es sollte jedem einleuchten, dass anerkannte Flüchtlinge aus völlig anderen Kultur- und Bildungsniveau-Kreisen nicht von heute auf morgen integriert werden können. Allerdings wird dafür auch zu wenig investiert, sowohl von der Politik, als auch von der Wirtschaft. Und selbst Leute mit abgeschlossener CH-Ausbildung und Migrationshintergrund finden oft keine Stelle, weil sie die "falsche" Hautfarbe oder den falschen Geschlechtsnamen haben. Ein wenig rassistisch halt, nicht wahr? Die SVP machts salonfähig.
  • Goldjunge Krater 13.08.2019 06:41
    Highlight Highlight Here we go: „Allerdings fordert die Zürcher SVP-Politikerin auch die Verweigerung des Familiennachzugs für anerkannte Flüchtlinge, solange sie wirtschaftlich nicht unabhängig sind.“

    👍
  • Trasher2 13.08.2019 06:39
    Highlight Highlight Spannend, die Skos spricht von 48% Ausländeranteil bei der Sozialhilfe.... https://skos.ch/themen/sozialhilfe/

    Spannend auch, dass jetzt, pünktlich nach dem Sommerferienloch, ein neues Thema für den Wahlkampf gefunden wurde.

    Noch spannender finde ich, dass Sünnelis und FDP die IV so unter Druck setzten, dass heute viel mehr Menschen in die Sozialhilfe rutschen, weil sie keine IV beziehen können.

    So wäre das Wahlkampfthema für rechts aussen von langer Hand geplant und nun lanciert.
  • Ökonometriker 13.08.2019 06:21
    Highlight Highlight Warum die Leute nicht einfach zu Arbeitseinsätzen verpflichten? Dann wäre Faulenzen kein Anreiz mehr und die die arbeiten wollen aber nichts finden hätten wieder eine Aufgabe. Zudem würde so auch psychischen Problemen vorgebeugt.
    • häxxebäse 13.08.2019 06:34
      Highlight Highlight Genau so müsste es bei der arbeitslosenkasse und den ausgesteuerten sein. Doch leider nutzt dies die wirtschaft dann aus, siehe 1 eurojobs in deutschland.
    • Knety 13.08.2019 06:56
      Highlight Highlight Und es macht sich auch besser im Lebenslauf.
      Gute Idee👍
    • Jaklar 13.08.2019 07:01
      Highlight Highlight Die meisten wollen ja arbeiten. Viele dürfen von gesetzes wegen gar nicht.
      Wahrscheinlich sind einige zu faul, die sind aber eine kleine Gruppe.
      Das thema wird parteipolitisch stark emotionalisiert. Die stimmbürge lassen sich mit diesem thema gut vereinnahmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pietsch.46 13.08.2019 06:17
    Highlight Highlight Die Schweiz ist Demokratisch Rassist
    Ich secondo in der Schweiz krank geworden ( burnout.. adhs..) bei der Arbeit!!!
    Man wird mir nie einen C Ausweis geben
    So komische Gesetze
    • Baccaralette 13.08.2019 08:05
      Highlight Highlight Pietro - nur der guten Ordnung halber: An ADHS kannst du nicht erkranken. Damit wirst du geboren.
    • flying kid 13.08.2019 09:00
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • aglio e olio 13.08.2019 09:37
      Highlight Highlight Wieso schreibst du dies zwei Mal mit verschiedenen Usernamen, Pietsch 46? Hier geboren, 53 Jahre alt, anscheinend schlechte Deutschkompetenz?
      Seltsam...
    Weitere Antworten anzeigen
  • häxxebäse 13.08.2019 06:16
    Highlight Highlight Allerdings fordert die Zürcher SVP-Politikerin auch die Verweigerung des Familiennachzugs für anerkannte Flüchtlinge, solange sie wirtschaftlich nicht unabhängig sind.

    Der einzig brauchbare vorschlag!
    • TingelTangel 13.08.2019 09:13
      Highlight Highlight Also der Papa darf kommen und die Familie darf im Heimatland Gefoltert werden. Doch finde ich Gut so ein Bisschen Folter und die Tochter kann ja in der IS Knechtschaft einen Extremisten Heiraten und für Nachwuchs sorgen für das Kalifat. Super die SVP Tut was - von Extremisten für Extremisten.
    • häxxebäse 13.08.2019 10:45
      Highlight Highlight Naja genauso haben es die syrer ja selber gemacht. Die wenigsten sind mit familie geflüchtet, das waren fast ausschliesslich kath. syrer. Mit denen gibt es ja kaum probleme.

      Btw. Während des angriffs auf kroatien flüchteten nur frauen mit kindern, so wie es sein soll. Und sie wollten danach sofort zurück, so wie meine schwester und meine oma. Die männlichen verwandten kämpften für ihr land.

      Man kann nicht neusyrien bilden in europa.
  • Pietsch 46 13.08.2019 06:04
    Highlight Highlight Ich 53 in der Schweiz geboren alles hier gemacht habe einen B Ausweis im Sack.....denn wenn mann krank wird in der Schweiz wegen Arbeit ( burnout adhs )... und nicht mehr arbeitstäglich ist... wird mann Nie aber nie die C Bewilligung erhalten und C bedeutet Niederlassung. Das heisst ihr könnt mich abschieben wann ihr wollt obwohl meine Lebenspartnerin Schweizerin ist!!!!!
    Super Gesetz
    • Yes. 13.08.2019 08:03
      Highlight Highlight Du hättest dich auch irgendwann zwischen 1963 und 2019 einbürgern lassen können.
    • Frausowieso 13.08.2019 08:08
      Highlight Highlight Normalerweise erhält man nach 5 (EU 1 Bürger) resp. 10 Jahren die C- Bewilligung. Sie kann nur verweigert werden, wenn man straffällig wurde, Schulden hat oder in den letzten 3 Jahren von Sozialhilfe lebte. Wie schafft man es anscheinend 53 Jahre lang keine C-Bewilligung zu erhalten?
    • aglio e olio 13.08.2019 09:37
      Highlight Highlight Wieso schreibst du dies zwei Mal mit verschiedenen Usernamen, Pietro Cammarata? Hier geboren, 53 Jahre alt, anscheinend schlechte Deutschkompetenz?
      Seltsam...
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 13.08.2019 06:00
    Highlight Highlight Es stellt sich die Frage wie integrationswillig ist ein Ausländer wenn er zwei Jahre hier lebt und keine Landessprache spricht, trotz mehreren Deutschkursen immer noch auf dem Niveau A1 ist, deshalb keinen Job findet und dann von der Sozialhilfe abhängig wird? Weil er mit einer Schweizerin (eingebürgert) verheiratet ist kann er nicht ausgewiesen werden. Solche Fälle gibt es häufiger als man denkt. Da kann Cédric Wermuth noch lange was von Integration schwaffeln, wer sich so verhält will sich nicht integrieren.
    • lilie 13.08.2019 10:33
      Highlight Highlight @walsi: Ehrlich gesagt würde es mich wundern, wenns viele solche Fälle gäbe. Wenn der Schweizer Partner arbeitet, kann er für den ausländischen Ehepartner aufkommen, da gibts kein Anrecht auf Sozialhilfe. Diese können Ehepartner mW nur gemeinsam beantragen. D.h. der Schweizer Ehepartner müsste selber unter dem Existenzminimum leben und bereits auf Unterstützung angewiesen sein.
    • walsi 13.08.2019 11:14
      Highlight Highlight @Lilie: Viele Frauen mit Wurzeln im Balkan heiraten jemanden von dort, der Mann kommt dann als Familiennachzug in die Schweiz. Die Frauen haben sehr oft keine Ausbildung oder dann eine im Detaihndel, Coiffeuse oder ähnliches. Das sind Branchen die Schlecht bezahlt sind und vielfach nur Teilzeitarbeit anbieten. Wenn keine Kinder da sind reicht es gerade zum Überleben. Oft kommen dann aber noch Kinder dazu und braucht es Sozialhilfe.
  • Schneider Alex 13.08.2019 05:47
    Highlight Highlight Differenzierung der Sozialhilfe nur bei hohen Mindestlöhnen möglich

    Der Anreiz zu arbeiten muss für alle Sozialhilfeempfänger immer gegeben sein. Da ein Mindestmass bei der Sozialhilfe nicht unterschritten werden kann, ist eine gerechte Differenzierung der Sozialhilfe aufgrund der bisherigen Beitragsdauer und -höhe der Sozialhilfebezüger an den Staat via Steuern und an die Sozialversicherungen nur dann möglich, wenn die Mindestlöhne so hoch sind, dass sich das Arbeiten lohnt.
    • Ritter Kunibert 13.08.2019 07:52
      Highlight Highlight Mindestlöhne sind nur selten eine gute Lösung. Meistens führt dies zu höherer Überlastung der bereits vorhandenen Belegschaft oder sogar zu Kündigungen. Zusätzlich fördert es die Schwarzarbeit. Bereits jetzt ist die Dunkelziffer hierbei relativ hoch. Viele sind zu geizig die Sozialversicherungen für Angestellte zu bezahlen und lassen diese daher schwarz arbeiten, ein Mindestlohn würde diese Problematik weiter verschärfen. ich stimme Ihnen zu, Arbeiten muss sich lohnen, jedoch macht es mehr Sinn, die Sozialleistungen stärker und konsequenter zu kürzen sowie mehr Geld in die Bildung zu stecken.
    • lilie 13.08.2019 10:36
      Highlight Highlight @Schneider: Wenn jemand 100% arbeiten kann, sollte er in der Schweiz eigentlich in jedem Job über die Sozialhilfe kommen. Insbesondere, da er ja auch noch einen 13. Monatslohn bekommt, was bei der Sozialhilfe fehlt.
    • Maracuja 13.08.2019 12:49
      Highlight Highlight @lilie

      Der 13. Monatslohn ist in der Schweiz nicht obligatorisch. Mag mich nicht mehr erinnern, wo ich es gelesen habe, aber ca. 1/4 der Beschäftigten erhält weder 13. Monatslohn noch Gratifikation. Berücksichtigen muss man auch prekäre Arbeitsverhältnisse, d.h. Arbeit auf Abruf, Temporär. Da kommt man halt nicht jeden Monat auf 100%. Je nach Wohnort (Miete, KK) wird es bereits für Singles knapp. Sind auch noch Kinder da, lässt sich der Gang zum Sozialamt oft nicht vermeiden.
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