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Daniel Jositsch, SP-ZH, spricht zur Waffengesetzgebung an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 11. September 2018 im Staenderat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Will es noch einmal wissen: Der Zürcher SP-Ständerat Jositsch. Bild: KEYSTONE

Zürcher SP will ihren Ständeratssitz mit Daniel Jositsch halten



Der bisherige SP-Ständerat Daniel Jositsch soll eine weitere Legislatur anhängen: Die SP des Kantons Zürich hat den 54-Jährigen am Samstag einstimmig nominiert.

Damit es bei der AHV-Reform, den Klimazielen und auch in der Europa-Politik endlich vorangehe, brauche es die SP auch im Ständerat, sagte Jositsch vor den Delegierten. Dafür werde er sich die kommenden vier Jahre einsetzen.

Jositschs Nominierung war unbestritten. Eine Überraschung gab es hingegen bei der Liste für die Nationalratswahlen, die an dieser Versammlung ebenfalls beschlossen wurde. Der bisherige Nationalrat und ehemalige Präsident der Zürcher SP, Daniel Frei, wurde erst auf Platz 10 gesetzt. Damit wird er zum Wackelkandidaten.

Frei hatte den Bettel 2017 wegen einer Auseinandersetzung der Juso mit Regierungsrat Mario Fehr hingeworfen. Fehr hatte damals sogar zeitweise seine SP-Mitgliedschaft sistiert. Frei hatte immer zu Fehr gehalten, obwohl dieser SP-intern vielen zu bürgerlich politisiert. (sda)

25 Bilder zeigen unsere Classe politique beim Schaffen in Bern

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    Alle Leser-Kommentare
  • Angelo C. 18.05.2019 23:16
    Highlight Highlight Dass ich nicht gerade zu den SP-Stammwählern gehöre, wissen die meisten Alteingesessenen hier bei Watson 😊.

    Dennoch, hier mein Geständnis : ich habe damals Jositsch gewählt - und ich werde ihn wieder wählen.

    Desgleich habe ich Mario Fehr in den Regierungsrat gewählt, auch ihn beide Male. Ein guter und (ausser bei der Juso) allseits beliebter und fähiger Sicherheitspolitiker.

    Warum ich die wähle?

    Weil das realistisch denkende Linke sind, welche m.E. sowohl zu Kompromissen bereit sind, wie dass sie im Grundsatz meist gesunde soziale Vorstellungen und auch menschlich gute Profile haben.
    • Pius C. Bünzli 19.05.2019 11:16
      Highlight Highlight Man merkt wirklich, dass du kein SP Wähler bist.
  • Künzli 18.05.2019 20:20
    Highlight Highlight Die SP ist für einen normalen, vernünftigen, arbeitenden Menschen per se nicht wählbar. Siehe: https://www.20min.ch/schweiz/news/story/Politikerinnen-finden-Outfits-von-Turnerinnen-sexistisch-21489762
    Die SP eine Hobbypartei von toleranzfantischen Empörungseuphoriker*innen. Aber – und jetzt kommt die gute Nachricht – es gibt tatsächlich noch Politiker dieser Partei, die man mit reinem Gewissen wählen kann. Dazu gehört Daniel Jositsch und Mario Fehr.
    • FrancoL 18.05.2019 21:58
      Highlight Highlight Vereinfachungen und Pauschalisierungen sind die Bankrotterklärung an das eigene Denken und zeigen eine geistigen Fehltritt auf.
    • Magnum44 18.05.2019 23:06
      Highlight Highlight 20min xD
  • Garp 18.05.2019 19:13
    Highlight Highlight Ich bin mittlerweile von Jositsch enttäuscht. Zu liberal geworden und zu wenig Bezug zu den einfachen Menschen. Würde mich nicht wundern, er wechselt auch bald zur GLP. Schade ist Vischer gestorben, ihm würde ich meine Stimme gern geben.
    • Maracuja 18.05.2019 22:23
      Highlight Highlight @Garp: zu wenig Bezug zu den einfachen Menschen.

      Und beim linken Flügel der SP ist der Bezug zu den einfachen Menschen besser? Vorstösse wie z.B. die Forderung nach Regeln für Schamlippenoperationen durch den Aargauer Ständeratskandidaten Cédric Wermuth, lassen mich daran zweifeln.
    • Garp 19.05.2019 08:49
      Highlight Highlight Ich bezog mich auf Jositsch. Er ist nunmal nach rechts gerutscht. Im Gegensatz zu Dir, finde ich das nicht gut, sondern bedauerlich. Ich hab ihn schliesslich von Anfang an gewählt, da erlaube ich mir das anzumerken.

  • FrancoL 18.05.2019 19:12
    Highlight Highlight War so anzunehmen, auch wenn ich mir wünschen würde, dass er sich manchmal etwas klarer positionieren würde. Nur immer den politischen Mehrheiten flogen ist auf die Länge das falsche Rezept.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 18.05.2019 20:12
      Highlight Highlight Welche "klaren Positionierungen" vermissen sie bei Jositsch?
      Seine Postionen sind in meinen Augen relativ klar, es gibt Smartspider, seine Zahlreichen Auftritte in der Arena und anderen Medien und sein Abstimmungsverhalten im Ständerat.
      Dazu kommt seine Arbeit an der SP-internen Reformplattform aka der Brücke zu den liberalen und konservativen Wählern.
      Viel umfassender kann man seine Positionen wohl kaum darstellen.
      Oder geht es ihnen um konkrete Fragestellungen?
    • FrancoL 18.05.2019 22:04
      Highlight Highlight Positionen sind bekannt, sie sind für mich allgemein gehalten und könnten genau so gut von der GLP oder einer anderen Mitte Partei sein, aber etwas zu wenig aus dem Spektrum der SP. Er ist im Gegensatz zu Gallade immer noch in der SP.
      Oder können Sie mir ZB seine Position in Bezug auf das InstA erklären? Nur um eine Position zu hinterfragen. Man kann durchaus SP darstellen ohne so weit in die Mitte zu rücken.
    • Maracuja 18.05.2019 22:13
      Highlight Highlight @FrancoL

      Jositsch positioniert sich doch klar und eindeutig am „rechten Rand“ (linksliberalen Rand) der SP. Wer ihn wählt, kann sich darauf verlassen, dass er keine ultralinke Politik machen wird. Wenn sich die SP aus Angst vor Sitzverlust nicht getraut einen Kandidaten mit einem schärferen linken Profil aufzustellen, kann man dies nicht Jositsch zum Vorwurf machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 18.05.2019 16:58
    Highlight Highlight Jositsch guter Mann, wird die Wiederwahl wohl problemlos schaffen.
    Frei bekommt wohl die Quittung, mal schauen ob er genügend Stimmen ausserhalb von Links-Grün gewinnen kann, von dort wird er scheinbar abgestraft.

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